Simon Mason

 4.1 Sterne bei 52 Bewertungen
Autor von Die Quigleys, Zu schön, um tot zu sein und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Running Girl

Erscheint am 12.03.2019 als Taschenbuch bei ROWOHLT Taschenbuch.

Kid Got Shot

Erscheint am 12.03.2019 als Taschenbuch bei ROWOHLT Taschenbuch.

Alle Bücher von Simon Mason

Sortieren:
Buchformat:
Die Quigleys

Die Quigleys

 (21)
Erschienen am 01.03.2012
Zu schön, um tot zu sein

Zu schön, um tot zu sein

 (9)
Erschienen am 21.08.2014
Die Quigleys 2: Die Quigleys ganz groß

Die Quigleys 2: Die Quigleys ganz groß

 (6)
Erschienen am 21.04.2010
Die Quigleys obenauf

Die Quigleys obenauf

 (6)
Erschienen am 26.05.2011
Die Quigleys gut gelaunt

Die Quigleys gut gelaunt

 (5)
Erschienen am 24.04.2012
Kid Got Shot

Kid Got Shot

 (0)
Erschienen am 12.03.2019
Running Girl

Running Girl

 (0)
Erschienen am 12.03.2019

Neue Rezensionen zu Simon Mason

Neu
lex-bookss avatar

Rezension zu "Zu schön, um tot zu sein" von Simon Mason

Klassische Detektivgeschichte mit Ecken und Kanten
lex-booksvor 3 Jahren

"Zu schön, um tot zu sein" erschien 2014 im Fischer Verlag und landete verspätet auf meinem To-Read-Stapel, weil ich im Moment ein Faible für Detektivgeschichten habe.

Wer gerne ruhige Kriminalfälle liest und nicht müde wird, gemeinsam mit der Hauptfigur einen Verdächtigen nach dem anderen abzuklappern, Zeugen zu befragen, Spuren zu sichern, Alibis zu überprüfen und Puzzlestücke zusammenzusetzen, dem kann ich das Buch nur ans Herz legen. Trotz einiger Kanten und Ecken sticht der Roman aus der großen Auswahl in diesem Bereich heraus. Es ist eine jener Geschichten, die sowohl von Jungs als auch Mädchen (14+) gelesen werden können und sogar Erwachsenen gefällt. Allerdings macht Simon Mason es dem Leser nicht ganz leicht: denn sein Meisterdetektiv ist nicht unbedingt ein zugänglicher Charakter.

Garvie Smith ist ebenso faul wie ungewöhnlich – trotz eines beachtlichen IQ hängt der 15jährige zum Leidwesen seiner Mutter am liebsten mit seinen Kumpels auf einem alten Spielplatz rum. In die Schule geht Garvie eher sporadisch, lieber trinkt und raucht er oder beschäftigt sich mit mathematischen Rätseln. Bis… ja, bis eines Tages die gleichaltrige Schulschönheit Chloe Dow ermordet wird. Für den sonst notorisch gelangweilten Garvie ist der mysteriöse Tod von Chloe eine echte Herausforderung. Er entwickelt einen gefährlichen Ehrgeiz, den Fall selbst zu lösen und  kommt dabei nicht nur dem schlecht gelaunten Inspektor Singh in die Quere, sondern auch dem Mörder.

Für ein Jugendbuch ist der Fall erstaunlich komplex. Die Handlung ist in den Ausläufern einer englischen Kleinstadt angesiedelt und kratzt oberflächlich an Themen wie Einwanderung, Drogenmissbrauch und sozialem Status. Die Dialoge sind teilweise etwas derber und die Protagonisten sind allesamt auf die ein oder andere Weise schwierig. Da gibt es Chloes Exfreund Alex, der in soziales Abseits driftet, Chloes Freundin Jess, die alles für ein wenig Aufmerksamkeit tut, Naylor, den psychopathischen Hausmeister, einige skrupellose Kasinobesitzer, den etwas galligen  Inspektor Singh und natürlich Garvie, den Gelangweilten.

Wer nun denkt „Puh, das hört sich aber bedrückend und schwermütig an“, keine Angst – "Zu schön, um tot zu sein" (im engl. Original etwas griffiger ‚Running Girl’) ist in erster Linie eine klassische Detektivgeschichte. Mason schreibt flüssig und locker und hält kontinuierlich aber maßvoll Spannung, indem er den Leser ständig an der Nase herumführt. Ab und zu greift er in die stilistische Trickkiste und gibt Szenen in einer Art Protokollform wieder oder lässt einen angenehm trockenen Humor aufblitzen, wenngleich ich den Eindruck hatte, dass der Autor sich nicht ganz sicher war, wie viel Witz die Geschichte verträgt. Das wichtigste aber: Trotz einiger kleiner Ungereimtheiten wird der Fall logisch aufgelöst. Ich kann der Geschichte das Ende ehrlich abkaufen, was bei einem Krimi den Gesamteindruck ganz entscheidend ausmacht.

Einziges Problem war für mich die rudimentäre Ausarbeitung der Charaktere, die kaum etwas über ihr Innenleben preis geben.  Garvie bildet da keine Ausnahme – er ist zwar ein sympathischer aber auch undurchsichtiger, fast emotionsloser Charakter. Warum er sich so starrsinnig in den Fall ‚Chloe Dow’ festbeißt, habe ich ehrlich gesagt nicht wirklich nachvollziehen können.

Weil so viel Platz für eine Charakterentwicklung der Hauptfiguren bleibt, hatte ich den Eindruck, "Zu schön, um tot zu sein" könnte als Auftakt zu einer Serie geplant sein. Aber beim Fischer Verlag liegen keine Infos zu einer Fortsetzung vor.
Schade. Ich hätte sie gelesen!

Nachtrag 25.05.2016: Na, das ist mal eine gute
Nachricht. Heute gab es erneut eine Rückmeldung vom Fischer Verlag. Simon Mason
schreibt aktuell an einer Fortsetzung zu "Running Girl"/"Zu
schön, um tot zu sein". Wann der zweite Band erscheint, steht noch in den
Sternen. Aber wir wollen mal nicht drängeln. Hauptsache, Garvie kommt zu uns
zurück.

Und jetzt psssst... ganz leise, Simon Mason muss sich
konzentrieren!

 


Kommentieren0
13
Teilen
Eternitys avatar

Rezension zu "Die Quigleys" von Simon Mason

Geschichten über das Chaos und den Wahnsinn einer ganz normalen Familie
Eternityvor 3 Jahren

Das Buch enthält vier Geschichten, über jedes Familienmitglied eine: Mama, Papa, Will und Lucy. Diese Idee und Aufteilung gefällt mir ausgesprochen gut. Leider haben mich die Geschichten an sich nicht wirklich unterhalten. Klar, es gibt witzige Momente, die Kinder wahrscheinlich sehr lustig finden, aber im Großen und Ganzen kenne ich einfach bessere Kinderbücher. Sorry!

Kommentieren0
3
Teilen
Reebock82s avatar

Rezension zu "Zu schön, um tot zu sein" von Simon Mason

Ich hatte viel mehr erwartet...
Reebock82vor 4 Jahren

In einer Stadt in England wird ein Mädchen tot aufgefunden. Für Garvie Smith eine willkommene Abwechslung, denn er langweilt sich in seinem Leben zu Tode. Gegen den Willen der Polizei startet er seine eigene Ermittlung im Mordfall. 

Was ich erwartet habe: Spannung, einen supercoolen (vielleicht auch ein bisschen schrägen) Hauptcharakter, Humor, Spannung!!!!!!!

Was ich stattdessen "bekommen" habe: Langeweile, langeweile, einen ätzenden, unsympathischen Hauptcharakter und wieder Langeweile

Dem Buch fehlt meiner Meinung nach der Fokus auf das Wesentliche. Es wird viel zu viel abgeschweift und auf Nebensächlichkeiten eingegangen, die keinen interessieren und nur dafür sorgen, dass die Geschichte sich zieht. Von Anfang an hatte ich Schwierigkeiten in die Geschichte reinzukommen. Garvie ist ein ziemlich unsympathischer Charakter. Da kann man jetzt argumentieren "ach was, der ist doch nur eigen und etwas exzentrisch", meiner Meinung nach ist er aber einfach nur ein verwöhnter Kerl, den es nicht interessiert, was für Schwierigkeiten er seiner Mutter macht oder wen er mit bestimmten Verhaltensweisen verletzt. Für mich war das keine "Mischung aus Sherlock Holmes und James Bond", denn die sind beide trotz ihrer Exzentrik wirklich sympathisch. Garvie ist einfach nur ätzend und überheblich. Er meint, alles besser zu wissen, nur weil er das Glück hat mit extremer Intelligenz gesegnet zu sein. Das allein schon nimmt dem Buch viel Potential. Man fiebert nicht wirklich mit. Im Prinzip war es mir mehr oder weniger egal, was mit Garvie passiert. Ich habe das Buch nur fertig gelesen, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Gegen Ende hin (so die letzten 50 Seiten) zeigt Garvie dann tatsächlich etwas Gefühl und wurde mir auch gleich viel sympathischer.  
Die Handlung hält sich wie schon gesagt viel zu sehr mit Details auf, die nicht wirklich spannend sind. Garvie geht hierhin und redet mit diesem. Er geht dorthin und redet mit jenem. Zwischendurch wird versucht, den Leser an seinen Gedankengängen teilhaben zu lassen, was aber nicht besonders gelingt, da Garvie in irgendwelchen mathematischen Formeln denkt, die sich einem nicht-Mathematiker nicht erschließen. 
Die Rolle des Polizisten fand ich auch nicht wirklich gelungen. Auch dieser soll auf seine Art exzentrisch wirken, auf mich jedoch wirkt er einfach nur unfähig. Auch hier sind in der Geschichte lange Passagen eingebaut, in denen der Polizist mit seinen Kollegen irgendein langweiliges Gespräch führt, dass zwar Dinge im Fall erklärt, aber nicht wirklich für Spannung sorgt. 
Das war allgemein mein größtes Problem. Die Spannung und Geschwindigkeit haben gefehlt. Vielleicht habe ich auch einfach nur zu viel erwartet, aber meiner Meinung nach war die Geschichte viel zu langsam erzählt. Es fehlte die Action. Die erste wirklich spannende Szene passiert ungefähr ab Seite 150 und erstreckt sich über gefühlte zwei Seiten, bevor die Erzählweise dann wieder in ihren alten Trott verfällt. 

Mein Fazit: 
Eine Geschichte mit viel Potential, die jedoch langweilig und mit zu wenig Spannung erzählt wurde. Keine der Figuren ist einem wirklich sympathisch. Ich musste mich regelrecht zwingen das Buch fertig zu lesen. Insgesamt würde ich dem Buch 2,5 Sterne geben, da die Idee und die Lösung ganz gut waren. 

Kommentieren0
9
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 63 Bibliotheken

auf 8 Wunschlisten

von 2 Lesern aktuell gelesen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks