Simon Montefiore

 4.2 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Kinder des Winters, Saschenka und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Die roten Reiter
Erscheint am 28.11.2018 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch.

Alle Bücher von Simon Montefiore

Simon MontefioreKinder des Winters
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Kinder des Winters
Kinder des Winters
 (11)
Erschienen am 24.09.2015
Simon MontefioreSaschenka
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Saschenka
Saschenka
 (9)
Erschienen am 12.12.2013
Simon MontefioreKinder des Winters: Roman
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Kinder des Winters: Roman
Kinder des Winters: Roman
 (0)
Erschienen am 24.09.2015
Simon MontefioreDie roten Reiter
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Die roten Reiter
Die roten Reiter
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Erschienen am 28.11.2018
Simon MontefioreSashenka / druk 7
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Sashenka / druk 7
Sashenka / druk 7
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Erschienen am 29.08.2014
Simon MontefioreStalin / druk 1
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Stalin / druk 1
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Erschienen am 16.10.2014
Simon MontefioreStalins jeugdjaren / druk 2
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Stalins jeugdjaren / druk 2
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Erschienen am 15.10.2014

Neue Rezensionen zu Simon Montefiore

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engineerwifes avatar

Rezension zu "Saschenka" von Simon Montefiore

Ein überwältigendes Stück russischer Geschichte ...
engineerwifevor 4 Monaten

Wenn man sich das Cover anschaut, könnte man einen historischen Liebesroman erwarten … ist es ja irgendwie auch, aber eben ganz anders. Als Leser findet man sich schnell im wahren Russland wieder, das geprägt ist von Aufruhr, Spitzeleien und Folter. Wie der Klappentext andeutet, beginnt die Geschichte in der Tat im Jahr 1916 als die Welt für die begüterten und adligen Russen noch in Ordnung ist. So auch für die Familie von Saschenka, deren Vater das Geld verdient, damit es die Mutter verleben kann. Doch Saschenka hat andere Pläne, sie ist in ihrem jungen Herzen Bolschewikin mit Leib und Seele. Nach der gelungenen Revolution macht das Buch einen Zeitsprung in die Zeit um den zweiten Weltkrieg. Saschenka ist inzwischen verheiratet und Mutter zweier Kinder und genießt ihr Leben, nicht zuletzt ihrem Mann und Freund geschuldet. Doch schon bald wird sie die Grausamkeiten des KGB am eigenen Leib spüren … ein weiterer Zeitsprung katapultiert den Leser in die 90er Jahre, wo sich die Fäden langsam zu einem Ganzen verweben...
Mit „Saschenka“ schafft der Autor Simon Montefiore ein gewaltiges Werk russischer Geschichte bei dem es einem als Leser schwer fällt, dieses aus der Hand zu legen. Ich habe mitgefiebert und gelitten und konnte direkt eintauchen in die russische Geschichte, die ich noch Tage zuvor in kleinen Häppchen live erleben durfte. Einen kleinen Stern Abzug gibt es von mir lediglich dafür, dass die Geschichte an manchen Stellen einfach nicht richtig rund ist und dadurch ein wenig schwerfällig daher kommt. Alles in allem von mir für alle geschichtsbegeisterten Leser aber eine klare Leseempfehlung!

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LadyFelidaes avatar

Rezension zu "Kinder des Winters" von Simon Montefiore

Eine der vielen Seiten von Russland
LadyFelidaevor 2 Jahren

Der Autor Simon Montefiore zeigt in seinem Roman "Kinder des Winters" eine Seite des Lebens ins Russland nach dem Zweiten Weltkrieg. Russland hat enorme Verluste erlitten, dennoch jubelt die Bevölkerung über den Sieg über Hitlerdeutschland. Bei der Siegesparade, wo eigentlich alles nur noch gut werden kann, ertönen plötzlich zwei Schüsse. Die Toten sind zwei Jugendliche aus der Elite Russlands, Kinder wichtiger politischer und gesellschaftlicher Persönlichkeiten. Zuerst wird dieses Geschehnis als jugendliche Spinnerei abgetan, eine übersteigerte Schwärmerei von Eliteliteraten, doch als das, vom roten Samt beschlagene, Buch des Anführers und Toten Nikolascha in die falschen Hände gerät, müssen auch die Kinder hoher Parteifunktionäre erleben, wie der Genosse Stalin mit jeglicher Gefahr für den Kommunismus/Marxismus und Leninismus umgeht. Wer man ist, ist dabei vollkommen egal... .

Herr Montefiore erschafft in dieser Geschichte eine beinah perfekte Vereinigung von Wahrheit und Fiktion. Schnell schließt man einige der Jugendlichen (und auch der Erwachsenen) ins Herz und fiebert mit jedem Kapitel umso mehr um deren Schicksal. 

Eine Geschichte, die wie eine seichte Liebeserklärung an Russlands Elite klingt und eine große Liebeserklärung an die russische Literatur, die Lebensweise und die Menschlichkeit sowie damit einhergehende Schwächen, die jeder auch so hohe und perfekte, kühle Funktionär besitzt.

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Lilli33s avatar

Rezension zu "Kinder des Winters" von Simon Montefiore

Die Kälte der Ära Stalin und wie die Liebe leidet
Lilli33vor 3 Jahren


Die Kälte der Ära Stalin und wie die Liebe leidet

Inhalt:
Moskau, Juni 1945. Stalin lässt mit einer Siegesparade das Ende des Zweiten Weltkriegs feiern, als an der Steinernen Brücke zwei Schüsse fallen. Die achtzehnjährige Serafima muss entsetzt feststellen, dass zwei ihrer Freunde tot sind, ebenso wie sie die Kinder von hochgestellten Persönlichkeiten. Bald befindet sie sich mit anderen Jugendlichen und auch den Eltern in einem Strudel von verstörenden Ereignissen.

Meine Meinung:
Zwar sind einige der vorkommenden Figuren oder Familien aus einem früheren Roman Montefiores, „Saschenka“, bereits bekannt, doch ist „Kinder des Winters“ keine Fortsetzung davon, sondern als eigenständiger Roman zu lesen. Für mich war es das erste Buch des Autors, da ich eigentlich nicht gerne Historisches lese, mir haben aber keine Informationen gefehlt.

Ich hatte anfangs meine Probleme, mich mit dem angestaubten Plot und dem etwas älter anmutenden Schreibstil anzufreunden. Es wurden wahnsinnig viele Personen eingeführt und in allen Details beschrieben, was ich ziemlich ermüdend fand und der Geschichte viel Tempo nimmt. Im Anhang findet sich zwar ein Personenverzeichnis und ein kurzer Abriss der historischen Details. Das wäre für mich aber nicht einmal nötig gewesen, denn eigentlich findet man die wichtigen Dinge im Text gut erläutert.

Irgendwann gelang es Simon Montefiore dann sogar, mich zu fesseln. Ab diesem Zeitpunkt hatten mich zumindest einige der Protagonisten für sich eingenommen und ich wollte Anteil an ihrem Schicksal haben. Außerdem wurde es dann auch richtig spannend und dank der Willkürherrschaft Stalins absolut unvorhersehbar, was mit den Helden der Geschichte geschehen würde.

Andrei kam die Entwicklung dieses Falls mehr und mehr wie ein Theaterstück vor. Nichts daran war wahr, und er hatte keine Ahnung, wie das Stück ausgehen würde. Aber diese tödliche Phantasie konnte schon durch ein Wort zu viel oder einfach nur durch Pech in die eine oder andere Richtung kippen. (S. 270)

Auch die in diesem Roman enthaltenen Liebesgeschichten haben mein Herz erreicht. Ich fand es schöner, von reinen Gefühlen zu lesen als von brutalen Verhörmethoden und Drohungen. Und doch machte wohl ebendiese Brutalität die Eiseskälte der Ära Stalin aus, was Simon Montefiore in seinem Roman gut zum Ausdruck bringt.

★★★★☆


Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (24. September 2015)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3596031863
Originaltitel: One Night in Winter
Preis: 10,99 €

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