Simon Montefiore

 4.1 Sterne bei 86 Bewertungen
Autor von Stalin, Die Romanows und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Simon Montefiore

Die Vergangenheit ist eine der spannendsten Geschichten: Simon Jonathan Sebag Montefiore ist 1965 in London geboren. Er studierte Geschichte in Cambridge und spezialisierte sich auf die russische Geschichte. Mehrmals reiste er in die ehemalige Sowjetunion, vor allem den Kaukasus und die Ukraine, um sich selbst ein Bild zu machen. Auch in seinen Büchern widmet er sich mit Vorliebe diesem Thema. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Stalin“ oder auch „Saschenka“. Zudem wurde er mehrfach ausgezeichnet, beispielsweise mit dem Costa Book Award 2007 für „Young Stalin“ als beste Biografie. Montefiore lebt heute mit seiner Familie in seiner Geburtsstadt London.

Neue Bücher

Die roten Reiter

Neu erschienen am 28.11.2018 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch.

Die Romanows

 (15)
Neu erschienen am 26.09.2018 als Taschenbuch bei FISCHER Taschenbuch.

Alle Bücher von Simon Montefiore

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Stalin

Stalin

 (16)
Erschienen am 01.12.2006
Die Romanows

Die Romanows

 (15)
Erschienen am 26.09.2018
Katharina die Große und Fürst Potemkin

Katharina die Große und Fürst Potemkin

 (13)
Erschienen am 21.01.2014
Kinder des Winters

Kinder des Winters

 (11)
Erschienen am 24.09.2015
Jerusalem

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 (9)
Erschienen am 09.10.2012
Saschenka

Saschenka

 (9)
Erschienen am 12.12.2013
Der junge Stalin

Der junge Stalin

 (7)
Erschienen am 23.10.2007
Reden, die unsere Welt veränderten

Reden, die unsere Welt veränderten

 (1)
Erschienen am 09.05.2015

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Neue Rezensionen zu Simon Montefiore

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Sancro82s avatar

Rezension zu "Die Romanows" von Simon Montefiore

Glanz und Untergang der Zarendynstie
Sancro82vor einem Monat

In dem Buch "Die Romanows" geht es um die Geschichte der Zarenfamilie Romanow, die sich über einen Zeitraum von 300 Jahren erstreckt. Mit natürlich tollen und prunkvollen Zeiten bis hin zu Intrigen und dem Untergang der Romanows.

Da ich mich schon länger mit den Romanows beschäftige, waren für mich leider keine neuen Erkenntnisse dabei. Dennoch kann ich das Buch für Romanowinteressierte, die noch wenig Überblick bis gar keinen über die Zarenfamilie haben weiter empfehlen. Der Autor hat wirklich gründlich und gut recherchiert. Deswegen vergebe ich gerne 5 Sterne.

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AUSGEbuchT-PetraMolitors avatar

Rezension zu "Die Romanows" von Simon Montefiore

5 Sterne: Opulenter Prachtband über die bewegte Geschichte der russischen Zarendynastie
AUSGEbuchT-PetraMolitorvor 3 Monaten

Die Fakten:
„Die Romanows: Glanz und Untergang der russischen Zarendynastie“ von Simon Sebag Montefiore ist im Oktober 2016 bei S. Fischer erschienen. Im örtlichen Handel und auf den bekannten Internetplattformen sind das Hardcover (1.032 Seiten, 35 Euro), das Taschenbuch und E-Book erhältlich.

Der promovierte Philosoph Simon Sebag Montefiore hat zahlreiche ausgezeichnete Bestseller, wie beispielsweise „Stalin – Am Hof des Roten Zaren“ oder „Die Kinder des Winters“ geschrieben. Mittlerweile wurden seine Bücher in mehr als 45 Sprachen übersetzt. Montefiore lehrt Geschichte an der Cambridge University.

Wie es aussieht:
Kurz und knapp: prächtig. Ein Schwergewicht, nicht nur im literarischen Sinne. Prachtvoll gestaltet und perfekt auf den royalen Inhalt abgestimmt. Die Farbgebung mit den prächtigen goldfarbenen Designelementen wirkt edel und ja: wahrhaft königlich. Also, wenn dieses Buch – neben dem Text auch mit zahlreichen Abbildungen ausgestattet - keinen Eindruck hinterlässt, dann weiß ich es auch nicht. Alleine die aufwändige Gestaltung ist meiner Meinung bereits den Verkaufspreis wert. Hier würde ich tatsächlich vom E-Book abraten, ich glaube in der elektronischen Version verpufft einfach da viel Wirkung.

Worum es geht (Klappentext des Verlages):
Die prunkvolle und blutige Geschichte der sagenumwobenen Dynastie der Romanows, die Russland jahrhundertelang beherrschte und bis heute prägt.


Wie kein anderes Adelsgeschlecht sind die Romanows der Inbegriff von schillerndem Prunk, Macht, Dekadenz und Grausamkeit. Über 300 Jahre dominierten sie das russische Reich, mehr als 20 Zaren und Zarinnen gingen aus dem Geschlecht hervor, allesamt getrieben von unbändigem Machthunger und rücksichtslosem Willen zu herrschen – einige dem Wahnsinn näher als dem Genie. Simon Sebag Montefiore erzählt die Saga dieser unglaublichen Familie, in der Rivalität, Giftmorde und sexuelle Exzesse regelrecht auf der Tagesordnung standen. Basierend auf neuester Forschung und unbekanntem Archivmaterial zeichnet er die Schicksale und politischen Verwicklungen nach. Weder zuvor noch danach gab es ein so gewaltiges Reich, in dem sich Glanz und Grausamkeit auf unheilvolle Weise verbündeten.

Wie es mir gefallen hat:
Ich interessiere mich seit vielen Jahren für die Geschichte unterschiedlicher Herrscherfamilien. An den Romanows kommt man da zwangsläufig nicht vorbei. Ich habe bereits zahlreiche Bücher und Filme zur Historie dieser russischen Dynastie gelesen bzw. angeschaut. Dabei stand meist das grauenvolle Ende der Familie um Zar Nikolaus II. und die angeblich überlebende Tochter Anastasia im Mittelpunkt. Dass dieses Geschlecht Russland über hunderte von Jahren dominierte, hatte ich bisher so nicht wirklich vor Augen. Umso interessierter war ich, als ich auf diese Ausgabe von Simon Sebag Montefiore stieß. Zusätzlichen Appetit machte mir die Aussage von Antony Beevor:“Exzellent! Dagegen ist ›Game of Thrones‹ das reinste Kaffeekränzchen“. Das versprach ein spannendes Leseerlebnis zu werden.

Und das wurde es. Ein Leseerlebnis, das mich vollkommen begeistert hat. Montefiore schreibt nicht nur gut recherchiert, trotz unzähliger Informationen ist das Buch gut und flüssig zu lesen. Vom Spannungslevel her ist „Die Romanows“ für mich viel eher Kriminalroman als Biographie. Mich hat das Buch nicht nur gut unterhalten, sondern ich konnte auch viel Neues über die Familie und Epoche erfahren. Hut ab vor der Leistung des Autors.

35 Euro sind zugegebenermaßen viel Geld für ein Hardcover. In diesem Fall ist das Geld allerdings meiner Meinung nach gut angelegt. Leser von Biographien und Geschichtsbegeisterte kommen hier voll auf ihre Kosten. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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engineerwifes avatar

Rezension zu "Saschenka" von Simon Montefiore

Ein überwältigendes Stück russischer Geschichte ...
engineerwifevor 6 Monaten

Wenn man sich das Cover anschaut, könnte man einen historischen Liebesroman erwarten … ist es ja irgendwie auch, aber eben ganz anders. Als Leser findet man sich schnell im wahren Russland wieder, das geprägt ist von Aufruhr, Spitzeleien und Folter. Wie der Klappentext andeutet, beginnt die Geschichte in der Tat im Jahr 1916 als die Welt für die begüterten und adligen Russen noch in Ordnung ist. So auch für die Familie von Saschenka, deren Vater das Geld verdient, damit es die Mutter verleben kann. Doch Saschenka hat andere Pläne, sie ist in ihrem jungen Herzen Bolschewikin mit Leib und Seele. Nach der gelungenen Revolution macht das Buch einen Zeitsprung in die Zeit um den zweiten Weltkrieg. Saschenka ist inzwischen verheiratet und Mutter zweier Kinder und genießt ihr Leben, nicht zuletzt ihrem Mann und Freund geschuldet. Doch schon bald wird sie die Grausamkeiten des KGB am eigenen Leib spüren … ein weiterer Zeitsprung katapultiert den Leser in die 90er Jahre, wo sich die Fäden langsam zu einem Ganzen verweben...
Mit „Saschenka“ schafft der Autor Simon Montefiore ein gewaltiges Werk russischer Geschichte bei dem es einem als Leser schwer fällt, dieses aus der Hand zu legen. Ich habe mitgefiebert und gelitten und konnte direkt eintauchen in die russische Geschichte, die ich noch Tage zuvor in kleinen Häppchen live erleben durfte. Einen kleinen Stern Abzug gibt es von mir lediglich dafür, dass die Geschichte an manchen Stellen einfach nicht richtig rund ist und dadurch ein wenig schwerfällig daher kommt. Alles in allem von mir für alle geschichtsbegeisterten Leser aber eine klare Leseempfehlung!

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Zusätzliche Informationen

Simon Montefiore wurde am 27. Juni 1965 in London (Großbritannien) geboren.

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