Simon Montefiore

 4.2 Sterne bei 104 Bewertungen
Autor von Die Romanows, Stalin und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Simon Montefiore

Die Vergangenheit ist eine der spannendsten Geschichten: Simon Jonathan Sebag Montefiore ist 1965 in London geboren. Er studierte Geschichte in Cambridge und spezialisierte sich auf die russische Geschichte. Mehrmals reiste er in die ehemalige Sowjetunion, vor allem den Kaukasus und die Ukraine, um sich selbst ein Bild zu machen. Auch in seinen Büchern widmet er sich mit Vorliebe diesem Thema. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Stalin“ oder auch „Saschenka“. Zudem wurde er mehrfach ausgezeichnet, beispielsweise mit dem Costa Book Award 2007 für „Young Stalin“ als beste Biografie. Montefiore lebt heute mit seiner Familie in seiner Geburtsstadt London.

Alle Bücher von Simon Montefiore

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Cover des Buches Die Romanows (ISBN: 9783596176328)

Die Romanows

 (20)
Erschienen am 26.09.2018
Cover des Buches Stalin (ISBN: 9783596172511)

Stalin

 (18)
Erschienen am 01.12.2006
Cover des Buches Katharina die Große und Fürst Potemkin (ISBN: 9783104007991)

Katharina die Große und Fürst Potemkin

 (15)
Erschienen am 27.01.2014
Cover des Buches Kinder des Winters (ISBN: 9783596031863)

Kinder des Winters

 (12)
Erschienen am 24.09.2015
Cover des Buches Jerusalem (ISBN: 9783596176311)

Jerusalem

 (10)
Erschienen am 09.10.2012
Cover des Buches Saschenka (ISBN: 9783596189380)

Saschenka

 (10)
Erschienen am 12.12.2013
Cover des Buches Der junge Stalin (ISBN: 9783104029962)

Der junge Stalin

 (8)
Erschienen am 08.10.2015
Cover des Buches Die roten Reiter (ISBN: 9783596703357)

Die roten Reiter

 (4)
Erschienen am 28.11.2018

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Neue Rezensionen zu Simon Montefiore

Neu

Rezension zu "Jerusalem" von Simon Montefiore

die heilige Stadt seit 3000 Jahren
itwt69vor 19 Tagen

Dieses Sachbuch über Jerusalem ist sehr informativ, teilweise spannend aber auch aufgrund der 700 Ebook-Seiten zuweilen etwas langatmig. Kein Wunder also, dass ich fast einen ganzen Monat lang benötigt habe. Nichtsdestotrotz für geschichtlich Interessierte ein absolutes Muss, denn die historisch gewachsenen Fakten erklären sehr gut, warum es um die heilige Stadt immerwährenden Streit gibt - und geben wird.

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Rezension zu "Die roten Reiter" von Simon Montefiore

Zusammenhalt von Sträflingen in der kaukasischen Steppe
Magnolia7vor 2 Monaten

Der Titel meiner Rezension sagt schon viel aus über diesen Roman. Denn es handelt die meiste Zeit von den russischen Gulag-Sträflingen, die im 2. Weltkrieg an die vorderste Front in Russland gerufen wurden. Es sind mehrere Sträflinge auf Pferden, deshalb auch der Buchtitel: "Die roten Reiter". 


Das Cover finde ich sehr schön, da man ein Liebespaar vor der Basilius Kathedrale in Moskau sieht. Der Klappentext dazu, hat mich im Glauben versetzt, eine romantische Geschichte zu lesen. Jedoch war dem nicht wirklich so. 


Der Schreibstil hat mir leider nicht ganz gefallen. Viele Sätze waren sehr lang. Das Buch ist nicht wirklich fließend geschrieben. 500 Seiten waren hier eine Herausforderung. Zum Glück waren viele kürzere Kapitel dabei, so hatte man zwischen durch das Gefühl, etwas geschafft zu haben. Interessant fand ich die vielen russischen Begriffe. 


Ich hatte eine Liebesgeschichte erwartet. Die Begegnung zwischen dem Hauptcharakter Benja und der italienischen Krankenschwester kam aber erst nach der Hälfte des Buches. Meiner Meinung nach wurde über die Liebe zwischen den beiden viel zu wenig geschrieben. 

Es ging im Buch eher über die Beziehung und das Vertrauen zwischen den Sträflingen. Jeder hatte eine eigene Geschichte und einen starken Überlebenswillen. In die Hauptperson Benja konnte ich mich gut hineinversetzen. 


Fazit: Anfangs war ich enttäuscht, dass sehr wenig über die Liebe geschrieben wurde. Dennoch hat mir das Buch gefallen, da mich Benja mit seiner Geschichte überzeugt hat. Man sollte nie den Mut und Überlebenswillen verlieren, egal in welch einer schlimmen Situation man fest steckt. Das Buch würde ich jedem empfehlen, der sich für das Thema Krieg in Russland, aber auch für ganz viele und große Gefühle, wie Angst, Verrat, Tod, Mut, Leidenschaft, etc., interessiert. 


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Rezension zu "Die roten Reiter" von Simon Montefiore

Lebenslang in Sibiriens Straflager oder kämpfen in der Hölle von Stalingrad?
Bellis-Perennisvor 10 Monaten

Benya Golden ist einer der sogenannten „Strafnikis“, einer jener Männer, die unter Stalin grundlos verhaftet worden sind und in sibirischen Straflagern dahinvegetieren.  

Als sich 1942 abzeichnet, dass Russland den Vormarsch der deutschen Wehrmacht wenig entgegenzusetzen hat, haben Stalins Generäle die glorreiche Idee, die Strafgefangenen als Kanonenfutter an die Front zu schicken. Stalin „verkauft“ den Männern diesen Einsatz als „Bewährungsprobe“ und stellt bei Überleben, eine Begnadigung in Aussicht. Von den Hunderttausenden, die in verschiedene Schlachten geschickt werden, überleben nur wenige. 

Meine Meinung: 

Dieses Buch ist der dritte und letzte Teil von Montefioris Russland-Trilogie. Jedes Buch kann auch solo gelesen werden. 

Gleich zu Beginn fällt auf, dass der Vorname Benya manchmal auch Benja geschrieben wird. Letztlich setzt sich „Benya“ durch. 

Wir begleiten Benya zehn Tage lang bei seinen Kämpfen, die er nicht nur gegen die Deutschen sondern auch gegen sich selbst, die Kälte und den Hunger ausficht. Während dieser Zeit lernt Benya eine italienische Krankenschwester kennen und lieben, und muss feststellen, dass es im Leben viel Glück braucht, um diese und andere Kämpfe zu überleben. 

Die große Schwäche dieses historischen Romans ist seine Länge: Für die wenigen Tage benötigt der Autor knapp 500 Seiten. Eine Straffung hätte dem Buch gut getan. So müht sich der Leser stellenweise durch den ausschweifenden Schreibstil, während die beschriebene Zeitspanne nur gerade einmal zehn Tage umfasst. 

Wir begegnen einigen gut bekannten und manchen weniger geläufigen historischen Persönlichkeiten wie Stalin, Satinow oder Budjonny. Neben den Regierungsgeschäften und dem Krieg muss sich der Diktator auch noch um seine Tochter Swetlana Stalina kümmern, die aus dem goldenen Käfig, der sie umgibt, ausbrechen will. Das zeigt, dass auch Diktatoren manchmal ihre liebe Not mit dem Nachwuchs haben. 

Geschickt verknüpft der Autor Fakten und Fiktion. Obwohl ich glaube, mich in der Geschichte des Zweiten Weltkrieges auszukennen, habe ich wieder ein kleines neues Detail erfahren: Die Teilnahme der 8. italienischen Armee, die neben rumänischen und kroatischen Truppen an der Seite der Deutschen in Stalingrad ihr Leben lassen mussten. 

Autor Simon Montefiori ist Historiker und hat russische Vorfahren.  

Gut herausgearbeitet sind einerseits die Schrecken des Krieges, andererseits die Willkür Stalins, der abertausende Unschuldige in sibirische Lager stecken ließ. Zwischen den zwangsrekrutierten Sträflingen herrscht wenig Solidarität und Kameradschaft. Demütigungen, Verrat und Tod sind auch in der Schlacht präsent. 

Fazit: 

Ein historischer Roman aus Innensicht rund um die Schlacht von Stalingrad, der mich nicht ganz überzeugt hat. 3 Sterne.


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Simon Montefiore wurde am 27. Juni 1965 in London (Großbritannien) geboren.

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