Simon Montefiore

 4.1 Sterne bei 90 Bewertungen
Autor von Die Romanows, Stalin und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Simon Montefiore

Die Vergangenheit ist eine der spannendsten Geschichten: Simon Jonathan Sebag Montefiore ist 1965 in London geboren. Er studierte Geschichte in Cambridge und spezialisierte sich auf die russische Geschichte. Mehrmals reiste er in die ehemalige Sowjetunion, vor allem den Kaukasus und die Ukraine, um sich selbst ein Bild zu machen. Auch in seinen Büchern widmet er sich mit Vorliebe diesem Thema. Zu seinen bekanntesten Werken zählen „Stalin“ oder auch „Saschenka“. Zudem wurde er mehrfach ausgezeichnet, beispielsweise mit dem Costa Book Award 2007 für „Young Stalin“ als beste Biografie. Montefiore lebt heute mit seiner Familie in seiner Geburtsstadt London.

Alle Bücher von Simon Montefiore

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Die Romanows

Die Romanows

 (16)
Erschienen am 26.09.2018
Stalin

Stalin

 (16)
Erschienen am 01.12.2006
Katharina die Große und Fürst Potemkin

Katharina die Große und Fürst Potemkin

 (13)
Erschienen am 21.01.2014
Kinder des Winters

Kinder des Winters

 (12)
Erschienen am 24.09.2015
Saschenka

Saschenka

 (10)
Erschienen am 12.12.2013
Jerusalem

Jerusalem

 (9)
Erschienen am 09.10.2012
Der junge Stalin

Der junge Stalin

 (7)
Erschienen am 23.10.2007
Die roten Reiter

Die roten Reiter

 (1)
Erschienen am 28.11.2018

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Rezension zu "Die roten Reiter" von Simon Montefiore

Die roten Reiter
Sikalvor 6 Monaten

Russland 1942: Benya Golden wurde unschuldig verurteilt und nach Sibirien verbannt. Lebenslänglich heißt sein Urteil. Als er die „Chance“ bekommt an vorderster Front gegen die Nazis zu kämpfen und sein Vaterland zu verteidigen, nutzt er diese. Sollte er diese Aktion überleben, wird er begnadigt. Über zehn Tage dauert dieser Kampf, während dem er nicht nur eine italienische Krankenschwester kennen und lieben lernt, sondern er auch erkennen muss, dass man viel Glück im Leben braucht, um im Krieg nicht unterzugehen.

 

Der Autor Simon Montefiori hat russische Vorfahren und daher eine besondere Beziehung zu diesem Land. Er veröffentlichte bereits mehrere Sachbücher, dieser Roman „Die roten Reiter“ ist der letzte Teil der Moskauer Trilogie, wobei man jeden Band für sich lesen kann.

 

Die Figuren sind zum Teil erfunden, doch trifft man auch immer auf historische Persönlichkeiten, wie beispielsweise auf Stalin, Satinow, Budjonny und einige andere. Stalin muss hier nicht nur mit seinen Truppen Stalingrad verteidigen, sondern auch noch im Privatleben so einiges klarstellen. Seine Tochter versucht gerade, ihr eigenes Leben zu leben. Dass sie in einem goldenen Käfig sitzt, ist für sie natürlich eine schwierige Situation.

 

Der Roman erzählt über einen Zeitraum von zehn Tagen die Ereignisse rund um das Kriegsgeschehen. In Rückblenden erfährt man immer wieder über das Geschehen in der Vergangenheit, damit man gewisse Zusammenhänge auch besser verstehen kann. Sehr gut erkennt man, dass in Kriegssituationen jeder auf sich allein gestellt ist, Tod, Verrat und Demütigung stehen an der Tagesordnung.

 

Der Autor vermischt hier zwischen Fiktion und Fakten und so liest man auch über viele historische Begebenheiten in Romanform, was so manches Geschichtswissen auffrischt. Ein wenig Straffung hätte dem Buch gut getan, die beinahe 500 Seiten sind eine Herausforderung.

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Rezension zu "Die Romanows" von Simon Montefiore

Glanz und Untergang der Zarendynstie
Sancro82vor 7 Monaten

In dem Buch "Die Romanows" geht es um die Geschichte der Zarenfamilie Romanow, die sich über einen Zeitraum von 300 Jahren erstreckt. Mit natürlich tollen und prunkvollen Zeiten bis hin zu Intrigen und dem Untergang der Romanows.

Da ich mich schon länger mit den Romanows beschäftige, waren für mich leider keine neuen Erkenntnisse dabei. Dennoch kann ich das Buch für Romanowinteressierte, die noch wenig Überblick bis gar keinen über die Zarenfamilie haben weiter empfehlen. Der Autor hat wirklich gründlich und gut recherchiert. Deswegen vergebe ich gerne 5 Sterne.

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Rezension zu "Die Romanows" von Simon Montefiore

5 Sterne: Opulenter Prachtband über die bewegte Geschichte der russischen Zarendynastie
AUSGEbuchT-PetraMolitorvor 9 Monaten

Die Fakten:
„Die Romanows: Glanz und Untergang der russischen Zarendynastie“ von Simon Sebag Montefiore ist im Oktober 2016 bei S. Fischer erschienen. Im örtlichen Handel und auf den bekannten Internetplattformen sind das Hardcover (1.032 Seiten, 35 Euro), das Taschenbuch und E-Book erhältlich.

Der promovierte Philosoph Simon Sebag Montefiore hat zahlreiche ausgezeichnete Bestseller, wie beispielsweise „Stalin – Am Hof des Roten Zaren“ oder „Die Kinder des Winters“ geschrieben. Mittlerweile wurden seine Bücher in mehr als 45 Sprachen übersetzt. Montefiore lehrt Geschichte an der Cambridge University.

Wie es aussieht:
Kurz und knapp: prächtig. Ein Schwergewicht, nicht nur im literarischen Sinne. Prachtvoll gestaltet und perfekt auf den royalen Inhalt abgestimmt. Die Farbgebung mit den prächtigen goldfarbenen Designelementen wirkt edel und ja: wahrhaft königlich. Also, wenn dieses Buch – neben dem Text auch mit zahlreichen Abbildungen ausgestattet - keinen Eindruck hinterlässt, dann weiß ich es auch nicht. Alleine die aufwändige Gestaltung ist meiner Meinung bereits den Verkaufspreis wert. Hier würde ich tatsächlich vom E-Book abraten, ich glaube in der elektronischen Version verpufft einfach da viel Wirkung.

Worum es geht (Klappentext des Verlages):
Die prunkvolle und blutige Geschichte der sagenumwobenen Dynastie der Romanows, die Russland jahrhundertelang beherrschte und bis heute prägt.


Wie kein anderes Adelsgeschlecht sind die Romanows der Inbegriff von schillerndem Prunk, Macht, Dekadenz und Grausamkeit. Über 300 Jahre dominierten sie das russische Reich, mehr als 20 Zaren und Zarinnen gingen aus dem Geschlecht hervor, allesamt getrieben von unbändigem Machthunger und rücksichtslosem Willen zu herrschen – einige dem Wahnsinn näher als dem Genie. Simon Sebag Montefiore erzählt die Saga dieser unglaublichen Familie, in der Rivalität, Giftmorde und sexuelle Exzesse regelrecht auf der Tagesordnung standen. Basierend auf neuester Forschung und unbekanntem Archivmaterial zeichnet er die Schicksale und politischen Verwicklungen nach. Weder zuvor noch danach gab es ein so gewaltiges Reich, in dem sich Glanz und Grausamkeit auf unheilvolle Weise verbündeten.

Wie es mir gefallen hat:
Ich interessiere mich seit vielen Jahren für die Geschichte unterschiedlicher Herrscherfamilien. An den Romanows kommt man da zwangsläufig nicht vorbei. Ich habe bereits zahlreiche Bücher und Filme zur Historie dieser russischen Dynastie gelesen bzw. angeschaut. Dabei stand meist das grauenvolle Ende der Familie um Zar Nikolaus II. und die angeblich überlebende Tochter Anastasia im Mittelpunkt. Dass dieses Geschlecht Russland über hunderte von Jahren dominierte, hatte ich bisher so nicht wirklich vor Augen. Umso interessierter war ich, als ich auf diese Ausgabe von Simon Sebag Montefiore stieß. Zusätzlichen Appetit machte mir die Aussage von Antony Beevor:“Exzellent! Dagegen ist ›Game of Thrones‹ das reinste Kaffeekränzchen“. Das versprach ein spannendes Leseerlebnis zu werden.

Und das wurde es. Ein Leseerlebnis, das mich vollkommen begeistert hat. Montefiore schreibt nicht nur gut recherchiert, trotz unzähliger Informationen ist das Buch gut und flüssig zu lesen. Vom Spannungslevel her ist „Die Romanows“ für mich viel eher Kriminalroman als Biographie. Mich hat das Buch nicht nur gut unterhalten, sondern ich konnte auch viel Neues über die Familie und Epoche erfahren. Hut ab vor der Leistung des Autors.

35 Euro sind zugegebenermaßen viel Geld für ein Hardcover. In diesem Fall ist das Geld allerdings meiner Meinung nach gut angelegt. Leser von Biographien und Geschichtsbegeisterte kommen hier voll auf ihre Kosten. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

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Zusätzliche Informationen

Simon Montefiore wurde am 27. Juni 1965 in London (Großbritannien) geboren.

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