Simon R. Green

 4.2 Sterne bei 270 Bewertungen
Autor von Die dunkle Seite der Nacht, Das Regenbogenschwert und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Simon R. Green

Fantasy-Literatur in allen Formen: Der englische Autor Simon R. Green stammt aus Bradford-on-Avon, Wiltshire. Er wurde im Jahr 1955 geboren und studierte an der Universität in Leicester Englische und Amerikanische Literatur sowie Geschichte. Sein Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm mit der Romanvorlage zum Drehbuch des Kinohits „Robin Hood – König der Diebe“ im Jahr 1990. Nicht nur die Verfilmung mit Kevin Costner begeisterte, auch das Buch wurde zum Kassenschlager. Im Anschluss an diesen Erfolg machte sich Green vor allem als Autor von Fantasy- Literatur einen Namen. Außer düsteren Storys, die eher dem Bereich Dark Fantasy zuzuordnen sind, bringt er humorvolle Geschichten aus diesem Genre auf den Markt. Echte Dauerbrenner sind seine Veröffentlichungen aus der „Todtsteltzer“- Serie. Die Handlung thematisiert den Machtkampf um den Eisernen Thron: Owen Todtsteltzer und seine Verbündeten rebellieren gegen die unbarmherzige Kaiserin Löwenstein XIV. Simon R. Green ist neben seiner schriftstellerischen Arbeit auch für das Fernsehen tätig. Er schreibt Stücke für das Theater und tritt mitunter selbst als Schauspieler bei Shakespeare-Aufführungen auf die Bühne.

Alle Bücher von Simon R. Green

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Die dunkle Seite der Nacht

Die dunkle Seite der Nacht

 (48)
Erschienen am 01.11.2006
Ein Spiel von Licht und Schatten

Ein Spiel von Licht und Schatten

 (25)
Erschienen am 01.06.2007
Das Regenbogenschwert

Das Regenbogenschwert

 (26)
Erschienen am 01.09.2013
Wer die Nachtigall hört

Wer die Nachtigall hört

 (20)
Erschienen am 01.01.2008
Der Fluch der dunklen Mutter

Der Fluch der dunklen Mutter

 (18)
Erschienen am 04.04.2012
Wächter der Menschheit

Wächter der Menschheit

 (17)
Erschienen am 20.03.2010
Spur in die Vergangenheit

Spur in die Vergangenheit

 (13)
Erschienen am 01.01.2009
Schärfer als der Schlange Zahn

Schärfer als der Schlange Zahn

 (10)
Erschienen am 01.07.2009

Neue Rezensionen zu Simon R. Green

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Kathrin-Schneiders avatar

Rezension zu "Das Regenbogenschwert" von Simon R. Green

Für mich eher enttäuschend
Kathrin-Schneidervor 5 Tagen

Um was geht’s?

Anscheinend darum, dass Prinz Rupert eigentlich einen Drachen töten soll, der sich dann aber als ziemlich harmlos herausstellt und von einer Prinzessin gequält wird. Ach, und dann soll es auch noch um ein Abenteuer gehen, dass er mit ihnen und seinem melancholischen Einhorn erlebt. Das steht jedenfalls alles im Klappentext.

Was ist denn da los? Sonst erzählst du den Inhalt doch immer in deinen eigenen Worten.

Das kann ich nicht, ich bin nämlich nur bis Seite 38 gekommen. Dann habe ich aufgegeben.

Dann hau mal raus, was hat dir nicht gefallen?

Der Stil… Ich lese wirklich 90 % meiner Bücher zu Ende. Auch wenn die Geschichte manchmal dürftig ist, sich die Logik nicht immer erschließt oder die Handlung von einer Länge in die Nächste wechselt, ich halte durch. Bei den 10 %, die ich nicht lese, hat der Autor einfach keine gute handwerkliche Arbeit geleistet. „Das Regenbogenschwert“ ist leider so ein Fall. Gleich am Anfang war ich irritiert, weil sich der Autor nicht entscheiden konnte, ob er jetzt Umgangssprache benutzen soll oder nicht. Auf Seite 16 wird seine Ausdrucksweise dann einfach vulgär. Das passt leider nicht zusammen. Vermutlich soll es lustig sein, so kommt es bei mir aber nicht an. Das ist schade.

Rupert, der wiederwillige Drachentöter, wächst einem auch nicht gerade ans Herz. Ich habe keine Ahnung, was ihn so unsympathisch macht, aber ich wollte einfach nichts über ihn lesen. Er war mir ziemlich egal. Da habe ich noch eher den Goblins, die ihn gleich am Anfang angreifen, die Daumen gedrückt. Leider hat er den Zusammenstoß überlebt. Aber nach 20 Seiten kann so ein Abenteuer ja auch noch nicht vorbei sein…

Und dann sind da noch die Logikfehler. Die stören mich normalerweise nicht so sehr, aber wenn alles zusammenkommt, fallen sie eben doch auf. Der Held bekommt am Anfang des Düsterwaldes eine Karte. Im Düsterwald kann er sie nicht lesen, weil er die Hand vor Augen nicht sieht. Er weiß von der Hexe, dass er den Wald durchqueren muss. Er kommt aus dem Wald, es ist hell und er sieht sofort den Drachenfels (von dem der Leser bis dahin nichts weiß). Er reitet immer drauf zu, nimmt den einzigen Weg nach oben und landet vor der Drachenhöhle. Als sich Rupert dann dachte: „Oh wie gut, dass die Hexe mir die Karte gegeben hat, die war richtig sinnvoll und wichtig!“, habe ich das Buch zugeschlagen. Rupert ist wohl der dümmste Held, den ich kenne.

Wow, das war hart. Irgendwas Positives?

Ich bin so enttäuscht, weil die Idee der Geschichte einfach super ist! Eigentlich genau mein Buch: Fantasy, aber lustig und mit komischen Charakteren. Die Umsetzung müsste eben verbessert werden. Auch das Einhorn ist super. Beinahe habe ich mir überlegt, nur deswegen weiterzulesen, aber dann kam wie gesagt die Höhle. Außerdem stimmt hier der Klappentext nicht mit dem Buch überein. Das Einhorn ist vielleicht motzig, miesepetrig und meist feige, aber sicher nicht melancholisch.

Würdest du’s trotzdem jemandem empfehlen? Irgendwem?

Wenn man nicht so pingelig beim Stil ist wie ich, kann man es sicher lesen, weil die Geschichte Potenzial hat. Lest es und überzeugt mich vom Gegenteil meiner Rezension!

Und dein Fazit?

Gute Idee bei mangelhafter Ausführung. Punkte: Siehe oben.

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Seitenhains avatar

Rezension zu "Der Mann mit dem goldenen Torques" von Simon R. Green

Langatmig
Seitenhainvor 2 Monaten



Eddie Drood, der Öffentlichkeit als Shaman Bond bekannt, gehört zur mächtigsten Familie der Welt: mit Hilfe von magischen Torques können sie eine unzerstörbare Rüstung anlegen und so die Welt vom Bösen befreien. Wenn es doch nur so einfach wäre...

Eddie, schon immer ein Querdenker, gerät eines Tages auf die Abschussliste der Familie, wird zum Vogelfreien und Verräter erklärt und muss fortan zusehen, wie er seine eigene Rüstung rettet. Auf der Suche nach sich selbst und den Hintergründen seiner Verbannung deckt er jedoch immer mehr Familiengeheimnisse auf...



Eddie ist ein guter Junge, amüsant und unterhaltsam. Wie alle Simon-Green-Männer bietet er die richtige Portion Witz und Action, um nie langweilig zu werden - obwohl es zwischendurch schon Längen gibt. Auch hier gilt: nichts für empfindsame Seelen - Blut und Splatter und Riesenspinnen machen es einem manchmal schwer, weiterzulesen!

Aber die amüsanten und liebevollen Figuren, die Shaman auf seiner Entdeckungsreise helfen, machen alles wett - besonders die wilde Hexe der Wälder Molly, die sich von niemandem etwas bieten lässt, hat es mir natürlich angetan.



" Wissen Sie, manchmal hätte ich schwören können, das Universum werde nur von Ironie in Gang gehalten."

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Seitenhains avatar

Rezension zu "Die dunkle Seite der Straße" von Simon R. Green

Winterlektüre
Seitenhainvor 2 Monaten

"Nennen Sie mich Ishmael."



Mit diesem Augenzwinkern zu Moby Dick beginnt Simon Greens neue Serie um den Ermittler Ishmael Jones. Dieser wird in seinem ersten Fall von seinem Boss, dem Colonel, auf das Landgut der Familie in Cornwall gerufen. Wieso weiß er nicht genau, nur, dass der Colonel um seine Familie und sein Leben fürchtet.

Dort angekommen tobt draußen ein heftiger Schneesturm - und drinnen sind die Gemüter stark erhitzt. Ishmael versucht also, sich mit diesen fremden Personen anzufreunden, von denen niemand bemerkt hat, dass der Colonel gar nicht mehr im Haus ist...



Ist das nicht ein schönes Cover? So friedlich, so ruhig... naja, bis auf die Fledermäuse. Ich kann mir richtig vorstellen, am Kamin bei einem guten Buch eingeschneit zu sein.

Vom Flair her würde ich Ishmaels Erzählstil bei Miss Marple oder ähnlichen alten Krimis einordnen, ganz ruhig und analytisch wird die Geschichte erzählt, die dem Spiel "Cluedo" ähnelt: Wer hat wen wo wie ermordet?

A propos Spiel: auf Facebook gibt es gerade wieder ein Meme, bei dem man Buch- oder Filmtitel um "und dann begannen die Morde" ergänzen muss, um sie lustiger zu gestalten. So könnte man das auch bei diesem Buch problemlos machen - zumindest inhaltlich. Simon Green spart nicht an Blut und Gedärm und es macht einen Heidenspaß, dabei zuzulesen, wie das Weihnachtsfest auf Belcourt langsam den Bach runtergeht.



Einziger Makel: die ständige Betonung des Titels. Ja, wir haben verstanden, dass du geheimnisvolle Aufträge ausführst und dich auf der dunklen Seite des Lebens bewegst.



Insgesamt ein amüsantes, blutiges, kurzweiliges Buch, das man, für die richtige Stimmung am besten im Herbst oder Winter lesen sollte.

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Zusätzliche Informationen

Simon R. Green wurde am 25. August 1955 in Bradford-on-Avon (Großbritannien) geboren.

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