Simon R. Green Wächter der Menschheit

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Inhaltsangabe zu „Wächter der Menschheit“ von Simon R. Green

Wisst ihr was? Es ist alles wahr. Alles, wovor ihr euch immer gefürchtet habt, angefangen bei Verschwörungstheorien bis hin zu Monstern unter dem Bett und Geistern und Ghoulen. Der einzige Grund, warum sie noch nicht die Welt beherrschen, ist, dass meine Familie schon immer da war und sich ihnen in den Weg gestellt hat. Wir bewachen die Tür, bewahren euch vor dem bösen Wolf, und dabei kennt ihr noch nicht mal unsere Namen.Mein Name ist Bond. Shaman Bond. Na ja. Eigentlich ist das nur mein Deckname. Wenn du ständig mit den Geschöpfen der Nacht zu tun hast, kannst du jedes Bisschen Humor gut brauchen. Mein echter Name lautet Eddie Drood. Und ich habe die Lizenz, dem Übernatürlichen in den Arsch zu treten.Ich habe meinen Job immer geliebt. Bis er mir eines Tages um die Ohren flog ...

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  • Rezension zu "Wächter der Menschheit" von Simon R. Green

    Wächter der Menschheit

    gurke

    30. May 2012 um 08:15

    Als ich das Buch in die Hand nahm, hatte ich schon Angst wieder einen Fantasyroman über Vampire, Zombies, Ghoulen und ähnlichen Monstern zu lesen, wie wir sie schon massenhaft kennen. Doch ich wurde völlig überrascht. Das Gegenteil ist hier der Fall. Ja, es geht natürlich um übernatürliche Wesen, doch völlig anders als erwartet. Denn diese Wesen, über die wir immer wieder lesen können oder vor denen wir uns in Filmen fürchten, existieren tatsächlich. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum wir davon noch nichts wissen. Warum uns noch kein furcherregender und ekelhafter Zombie begegnet ist. Ganz einfach: weil es jemanden gibt, der die Menschheit vor dem übernatürlichen und bösen beschützt. Sein Name ist Eddie Drood. Seine Familie und er bekämpfen alles, was uns Menschen auch nur irgendwie gefährlich werden könnte. Und er macht seinen Job eigentlich ganz gern. Eines Tages kann er seinen Job nicht mehr auf die übliche Weise ausführen, da ihn seine Familie nicht mehr lässt. Er wurde für vogelfrei erklärt, was ihm noch einige zusätzliche Probleme beschert. Meiner Meinung nach braucht man relativ lange um in die Geschichte reinzukommen. Hat man sich aber aber durch die ersten 100 Seiten gekämpft, kann man nicht mehr von dem Buch lassen und möchte es nicht mehr aus der Hand legen. Anfangs ist die Handlung relativ unspektakulär und langweilig. Außerdem ist der Schreibstil zunächst ziemlich störend und hemmt den Lesefluss. Allerdings sticht im Gegenzug zu dem schleppenden Anfang der unglaublich herrliche Humor hervor. Er ist trocken und böse und man kann mit Eddie das ein oder andere Mal richtig schmunzeln. Der Hauptprotagonist selbst hat einfach alles, was mir auf Anhieb zugesagt hat. Er ist hart, er ist kühl, hat einen herrlichen Humor und ist unglaublich mutig. Wenn schon sonst kein Klischee ausgelassen wird, verschont uns der Autor vor allem mit einem: Mit großen Liebesgeschichten. Und das hat mir richtig gut gefallen. Denn solche Bücher gibt es genug. Das Buch ist für mich kein Meisterwerk gewesen. Aber nach den anfänglichen Schwierigkeiten, hat es bei mir für große Unterhaltung gesorgt. Der Autor hätte sich hier und da ein wenig kürzer fassen können. Dann wäre die Geschichte perfekt gewesen. So kann ich "Wächter der Menschheit" leider nur bedingt an Fantasyfans weiterempfehlen, die auf der Suche nach vielen Klischees, tapferen Kämpfen und trockenem Humor sind, allerdings auf die Liebe gut und gerne mal verzichten möchten.

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  • Rezension zu "Wächter der Menschheit" von Simon R. Green

    Wächter der Menschheit

    Glücksbärchi

    23. September 2010 um 10:10

    Inhalt: Eddie Drood jagt unter dem Namen Shaman Bond das Böse. Genauer gesagt sind das die Wesen, die den Menschen das Leben zur Hölle machen. Dieses Leben lebt er im Auftrag seiner Familie, die sich seit Jahrhunderten im Stillen diesem Kampf verschrieben hat. Er kämpft den „guten Kampf“ und hatte mit Hilfe eines goldenen Reifs, dem so genannten Torques, den alle Mitglieder seiner Familie besitzen und ihm eine nahezu unzerstörbare goldene Rüstung verleiht, nie Probleme damit. Doch eines Tages wird er für einen besonderen Auftrag zurück beordert und während der Ausführung ungewöhnlich stark attackiert, dass es ihn fast tötet. Sein Onkel, der beste Jäger der Familie, taucht auf und erklärt ihn im Namen der Familie für vogelfrei. Das heißt, Eddie ist ab sofort zum Abschuss freigegeben. Warum, das weiß er selber nicht. Hat das etwas mit dem Angriff auf das Herzstück der Familie, die Energie die die Torques versorgt, zu tun? Oder mit dieser neuen Organisation, die sich gegen seine Familie stellt? Zusammen mit seiner Erzfeindin, der Hexe Molly, legt er die halbe Stadt lahm, um die Antwort herauszufinden. Meine Meinung: Der Gesamteindruck des Buches vermittelt einem eher den Eindruck, einen Actionfilm gesehen zu haben. Obwohl die Geschichte in der Ich-Perspektive aus der Sicht des Hauptprotagonisten Eddie erzählt wird, erfährt man nahezu nichts über ihn. Man weiß nicht einmal, wie er genau aussieht und so habe ich mir das ganze Buch lang einfach mit dem Coverbild ausgeholfen. Phantasie des Lesers hin oder her, ein paar Eckpunkte möchte man doch zumindest über den dominierenden Charakter erfahren. Ihm und den anderen Charakteren kann man nur vor den Kopf gucken, sie erhalten keine Tiefe und verhältnismäßig wenig Vergangenheit. Eddie erscheint in vielen Situationen sehr gegensätzlich und unausgereift, mal ist er vehement dagegen, dass gewisse magische Rassen getötet werden sollen, dann fragt er bei der nächsten Gelegenheit schon, warum man nicht Rasse XY einfach auslöschen könnte. Da ist seine Gefährtin Molly zwar schon deutlich konsequenter, kann ihrem Ruf als „berühmt berüchtigte“ Hexe allerdings an keiner Stelle nachkommen. Die Handlungsweisen und Moralvorstellungen, die einzigen Dinge, auf denen nun eigentlich der Fokus liegen sollte, sind nicht immer nachvollziehbar. Positiv zu bewerten ist allerdings die Tatsache, dass alle namentlich erwähnten Personen später noch eine Rolle spielen und in die Geschichte mit eingebunden werden. In den Vordergrund rücken also die Handlungen und Entscheidungen, die Geschichte hinter dem Offensichtlichen. Hier muss man allerdings wieder den Actionfilm heranziehen. Kurz und knapp kann man sagen, dass es etwas schleppend losgeht, sich dann sinnvolle und sinnlose Ereignisse und Kämpfe im rasanten Tempo miteinander abwechseln, um in ein überraschendes Ende auszulaufen, das einen aber nicht vom Stuhl haut. In der längeren Version bedeutet das: die Vielfalt der magischen Wesen und die Ausarbeitung der Familienstrukturen verdienen einige Pluspunkte, lassen den Autor aber dazu neigen, sich in Details zu verlieren und gleichzeitig nichts vom großen Ganzen zu verraten. Von dem ganzen System, wie diese Welt funktioniert, erfährt man nämlich außer der Tatsache, dass die Familie ihre Finger überall im Spiel hat, nichts. Ein paar Abstecher hierhin und dorthin zeigen zwar etwas von der Welt, aber Bedeutung für die eigentliche Handlung haben sie auch nicht immer. Dass ein Aspekt, der hier auftaucht, nur die Vorbereitung für den nächsten Teil ist, fällt auch zu sehr auf. Allerdings gleichen die rasanten Kämpfe und Wortgefechte das Ganze aus, das Ende ist merkwürdig, aber zufrieden stellend (auch wenn Spannung für Teil 2 aufbauen anders aussieht). Fazit: Eine actionreiche Fantasiegeschichte für nette Lesestunden zwischendurch. Hat allerdings Potenzial für mehr, wenn die Charaktere mehr Tiefe erhalten und man einen Bezug zu ihnen aufbauen kann.

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  • Rezension zu "Wächter der Menschheit" von Simon R. Green

    Wächter der Menschheit

    Twisted Fate

    17. May 2010 um 19:59

    Moderne Druiden beschützen dank magischer Kräfte die Menschheit - klingt irgendwie unspannend und nach einem simplen Plot? Ist es aber nicht ganz. Es geht eher in Richtung der James Bond-Filme: Der Held ist schlau, schön und stark (dank Rüstung), wirkt aber durch seine Selbstironie und seine Nonchalance nicht komplett überzogen. Man sollte also keinen 2. Goethe erwarten, aber das ist auch nicht der Anspruch des Buches. Was gibt es also: - magische Rüstungen/weitere Magie ( z.B. Geister, Höllenhunde, Greifen, Elfen, Außerirdische) - eine Art magischen Q (s. Bond) - einige mehr oder minder überraschende Wendungen - selbstironischen James Bond ähnlichen Helden - einige Kämpfe - interessanten Plot - weitere interessante Charaktere - Pageturner! - simple, aber nicht zu einfache Sprache Fazit: Spannendes und empfehlendeswerterer Fantasy-James-Bond, in einer interessanten Umgebung, der nicht den Anspruch erhebt mehr zu sein als er ist.

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