Simon Rhys Beck Queer - ganz normal verrückt (Junge Liebe)

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Inhaltsangabe zu „Queer - ganz normal verrückt (Junge Liebe)“ von Simon Rhys Beck

Ben versucht verzweifelt, sein Leben in den Griff zu bekommen, das völlig aus dem Ruder gelaufen ist. Doch auch der Einzug in die betreute WG bringt nicht die erhoffte Besserung, denn die anderen Bewohner schleppen genauso viele Probleme mit sich herum wie Ben. Und Ben scheint das Chaos magisch anzuziehen. Die Situation droht erneut zu eskalieren – wäre da nicht Luka, der Typ aus der Parallelklasse. Luka ist anders. Er ist hübsch, smart und selbstbewusst. Erst durch die Gefühle, die er in Ben weckt, spürt der, was es heißt, zu leben. Aber auch der Weg, den Luka beschreitet, ist manchmal steinig.

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    Queer - ganz normal verrückt (Junge Liebe)

    Rosha

    Ben ist außergewöhnlich. Er hat einen IQ von 145, doch dieser hat ihn nicht davor bewahrt, von seinem Vater regelmäßig verprügelt und von seiner Mutter im Stich gelassen zu werden. Ganz im Gegenteil. Diese Eltern verstehen ihr Kind nicht. Die Schäden an Bens Seele sind immens, doch er trägt auch sichtbare Narben an seinem Körper. Zum Beispiel die an den Handgelenken, die von seinem missglückten Selbstmordversuch zeugen.  Klingt tragisch? Oh ja, das ist es auch. Doch dem Autor gelingt ein Kunststück: Er lässt Ben selbst erzählen und das tut dieser mit leichter Stimmlage, pragmatisch, nüchtern, ganz ohne Larmoyanz und Selbstmitleid. Denn Ben ist stark, er mag verletzt sein, aber nicht zerstört.  Das Buch liest sich leicht, erfrischend, wartet mit humorvollen Sequenzen auf, ohne jedoch etwas zu beschönigen. Denn gerade die Lakonie, mit der Ben auf bestimmte Begebenheiten reagiert, lassen mich frösteln, zeigen, wie sehr Gewalt und Nicht-Geliebtwerden diesen Jugendlichen bereits geprägt haben. Umso schöner zu erleben, wie Ben Halt findet. In Luka, einem Mitschüler, in den er sich verliebt. Endlich ist da jemand, dem wirklich an Ben liegt, der versucht ihn zu verstehen, der ihn nimmt wie er ist, kurz gesagt, der ihn liebt.  Und diese Liebe hat Ben dringend nötig, denn das Leben in der Wohngemeinschaft, in die er nach seinem Aufenthalt in der Psychiatrie gekommen ist, ist alles andere als leicht. Sehr interessant werden die Konstellationen dargestellt, die sich innerhalb so einer Gruppe einstellen können. Es geht um Status, Kontrolle und Machtverhältnisse zwischen Betreuern, seinen Mitbewohnern und Ben.  Dieser Jugendroman ist vielschichtig, besitzt einen Subkontext, auf den man sich je nach Lesart einlassen kann, aber nicht muss. Ein schweres Thema wird von einer Leichtigkeit der Sprache getragen, die nichts versteckt, aber dem Leser auch keine Melancholie überstülpt.

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