Simon Scarrow

 4,4 Sterne bei 386 Bewertungen
Autor von Im Zeichen des Adlers, Im Auftrag des Adlers und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Simon Scarrow

Weltenbummler und Einflüsse aus Westafrika: Der britische Autor Simon Scarrow wurde geboren 1962 in Nigeria. Der Aufenthalt im westafrikanischen Land war aber nicht von großer Dauer, weil er mit seinen Eltern viele Teile der Welt bereiste. Diese Tradition führt er auch heute noch fort, um seine historischen Romane mit interessanten geschichtlichen Ereignissen zu füllen. Nachdem er mit seinen Eltern nach England zog, studierte er Geschichte und war lange Zeit als Dozent in Norfolk beschäftigt. Aufgrund seines schriftstellerischen Erfolges musste er seine Lehrtätigkeit schweren Herzens aufgeben. Er ist hauptsächlich für seine vielen historischen Reihen bekannt.Wobei er seiner "Adler-Serie" seinen hohen Bekanntschaftsgrad verdankt. Doch auch die "Marcus Gladiator- und Arena Reihe", hat ein großes Publikum erreicht. Deswegen hat er die Chance als Vollzeitschriftsteller seiner zweiten Leidenschaft- die Welt zu erkundigen, ergriffen

Alle Bücher von Simon Scarrow

Cover des Buches Im Zeichen des Adlers (ISBN: 9783453471450)

Im Zeichen des Adlers

 (52)
Erschienen am 10.07.2017
Cover des Buches Im Auftrag des Adlers (ISBN: 9783453471467)

Im Auftrag des Adlers

 (34)
Erschienen am 10.07.2017
Cover des Buches Marcus Gladiator 1: Kampf für Freiheit (ISBN: 9783551313287)

Marcus Gladiator 1: Kampf für Freiheit

 (31)
Erschienen am 22.05.2014
Cover des Buches Der Zorn des Adlers (ISBN: 9783453471474)

Der Zorn des Adlers

 (21)
Erschienen am 10.07.2017
Cover des Buches Die Brüder des Adlers (ISBN: 9783453471481)

Die Brüder des Adlers

 (20)
Erschienen am 10.07.2017
Cover des Buches Centurio (ISBN: 9783453435056)

Centurio

 (20)
Erschienen am 13.09.2010
Cover des Buches Die Beute des Adlers (ISBN: 9783453471184)

Die Beute des Adlers

 (17)
Erschienen am 10.12.2012
Cover des Buches Die Prophezeiung des Adlers (ISBN: 9783453471191)

Die Prophezeiung des Adlers

 (16)
Erschienen am 09.09.2013

Neue Rezensionen zu Simon Scarrow

Cover des Buches Kampf und Tod - Die Napoleon-Saga 1809 - 1815 (ISBN: 9783453471702)MichaelSterziks avatar

Rezension zu "Kampf und Tod - Die Napoleon-Saga 1809 - 1815" von Simon Scarrow

Ein langsamer Tod...
MichaelSterzikvor 4 Monaten

Der vierte und letzte Band der Napoleon-Saga behandelt die letzten Jahre der Herrschaft des „kleinen“ Korsen und Kaisers Napoleon Bonaparte. Der Autor Simon Scarrow lässt wieder abwechselnd den englischen Herzog und General Wellington und den französischen Kaiser Napoleon zu Wort kommen. 

Diese beiden Männer sind militärische Oberbefehlshaber ihrer Zeit. Wellington eingesetzt von der britischen Regierung, vertreibt und besiegt auf spanischen Boden Napoleons Marschälle und reduziert dabei die personelle Mannschaftsstärke der französischen Armee. Napoleon Bonaparte konzentriert sich auf seinen Feldzug gegen den russischen Zar Alexander und muss sich mit immer mehr Kritik von seinen Stabschefs und Offizieren beschäftigen. 

Simon Scarrow erzählt prägnant und sehr unterhaltsam von diesen beiden Männern, dessen Karrieren zwar unterschiedlich verlaufen sind, aber auf ihrer ganz eigenen Weise erfolgreich waren. Napoleons tyrannische Herrschaft endete mit der verlorenen Schlacht im belgischen Waterloo  – der Blutzoll der letzten Jahrzehnte war erschreckend hoch. Französische Soldaten, aber natürlich auch Soldaten vieler Europäischen Länder, sowie die Zivilbevölkerungen, kämpften, litten und starben, weil der kleine Kaiser unter allen Umständen und mit allen militärischen und diplomatischen Mittel eine Dynastie aufbauen wollte. Galt sein Ego dem Wohle Frankreichs, oder mehr seinen eigenen? Rückblickend gesehen letzteres. 

Der Autor beschreibt gekonnt, das egozentrische Verhalten und Entscheidungen Napoleons. Das Vertrauen, dass ihm anfänglich von seinen Offizieren und auch von der französischen Bevölkerung entgegengebracht wurde, schwindet. Frankreich ist kriegsmüde – der Feldzug gegen Russland wird stark kritisiert, sein innerer Kreis der Macht bekommt Ecken und Kanten, die ihn körperlich wie auch seelisch erkranken lassen. 

1809: Viscount Wellington und Kaiser Napoleon sind beide mächtige Feldherren - und erbitterte Feinde. Beide halten ihre Armeen für stark genug, um jeden Feind zu besiegen. Doch im Krieg gibt es keine Gewissheiten.

 Während Wellington in Spanien Siege erringt, scheint sich Napoleons Schicksal gewendet zu haben. Doch selbst nach der verheerenden Niederlage in der Völkerschlacht bei Leipzig weigert sich der Franzosenkaiser, die Waffen zu strecken. Seine Armee ist noch immer gewaltig. Bei Waterloo stehen sich die beiden Erzfeinde zur letzten Entscheidungsschlacht gegenüber.(Verlagsinfo)  

Der letzte Band ist insgesamt gut – die Reihe großartig. „Kampf und Tod“ erzählt leider aber auch die letzten Jahre etwas lückenhaft. Die Völkerschlacht bei Leipzig wird kurz erwähnt, der Feldzug gegen Russland und der Showdown bei Waterloo sind die konzentrischen Schauplätze dieses Romans. Diese Verteilung der Ereignisse ist leider nachlässig. Wellingtons Feldzüge in Spanien, wirken dagegen ausufernd interpretiert. 

Die Schilderung der Schlachten an den jeweiligen Orten, werden nicht minutiös – aber auch nicht oberflächlich erzählt. Spannend ist die richtige Beschreibung und immer fragt man sich, was ging in diesen einfachen Soldaten vor, die wie die Lämmer für ihr Land, oder für verschiedene Ideale, geopfert wurden!? Die Perspektive der Offiziere an der Seite der beiden Männer wird mehr erzählerischen Raum gegeben. Gerade die französischen Marschälle sind nicht mehr die stillen Befürworter dieses Mannes – der Frankreich am Rande des Abgrunds bringt und Schuld an unzähligen Opfern ist. Diese Dialoge sind großartig emotional wiedergegeben. 

Napoleons erste Abdanken, seine Verbannung auf Elba, und schließlich sein Ende, werden unterhaltsam, aber auch zu schnell erzählt. Nichtsdestotrotz überzeugt der vorliegende Roman, bzw. die ganze Buchreihe über eine authentische Atmosphäre, die keinerlei Längen aufweist. Dem Geschichtsinteressierten zeigt sich ein sehr spannendes Spiegelbild dieser Epoche – dessen Auswirkungen nicht nur historische Geschichte geschrieben hat, sondern auch Europa und seine Menschen prägten. 

Fazit

„Die Napoleon-Saga – „Kampf und Tod“ erzählt mit einer nachhaltigen Spannung, die Entscheidungen zweier Politiker mit Herrscher. Eine sehr gute Persönlichkeitsanalyse Wellingtons und Napoleons. Die Reihe ist ein nachhaltiges Echos der Napoleonischen Zeit. Eine authentische Aufarbeitung historischer Ereignisse die man lesen sollte. Prädikat hochklassig.

Michael Sterzik

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Cover des Buches Feuer und Schwert - Die Napoleon-Saga 1804 - 1809 (ISBN: 9783453471696)MichaelSterziks avatar

Rezension zu "Feuer und Schwert - Die Napoleon-Saga 1804 - 1809" von Simon Scarrow

Liebe und Krieg!?
MichaelSterzikvor 9 Monaten

Der vorliegende Band: „Feuer und Schwert“ von Simon Scarrow ist der dritte aus der Napoleon Reihe und thematisiert die politischen Ereignisse, die Schlachten und Kriege der Jahre 1804-1809 in den Frankreich und England. 

Die Hauptakteure – bzw. Kontrahenten sind Napoleon Bonaparte, der in diesem Band nun endlich sein Ziel erreicht hat und Kaiser von Frankreich ist, sowie Arthur Wellesley, der seine erfolgreiche, militärische Karriere nun fortsetzen kann. Beides sind ambitionierte, erfolgreiche Männer ihrer Zeit, die ihren kometenhaften Aufstieg im Grunde nur dem Krieg zu verdanken haben. 

1804. Napoleon Bonaparte, Kaiser der Franzosen, trachtet danach, Europa zu unterwerfen. Nach der Niederlage in der Schlacht von Trafalgar erringt er bei Austerlitz einen glorreichen Sieg gegen die Russen und Österreicher. Er zwingt den spanischen König zur Abdankung und verhilft seinem Bruder auf den Thron. Doch ein erbitterter Feind steht ihm weiterhin im Weg. Arthur Wellesley führt die Britischen Truppen auf dem Kontinent an. Er befreit Portugal aus der französischen Herrschaft und führt das Heer in Spanien von Sieg zu Sieg. Bei jenen, die sich der napoleonischen Herrschaft nur widerwillig unterworfen haben, keimt die Hoffnung, dass der Vormarsch der Franzosen gestoppt werden kann: Freiheit liegt in der Luft ...(Verlagsinfo)

Dieser vorletzte Band ist wie die beiden vorherigen Bände auch durch die Erzählung und Beschreibung brutaler, und blutiger Auseinandersetzungen spannend. Noch stehen sich Frankreich und Erzfeind Großbritannien nicht als Gegner auf dem Schlachtfeld gegenüber. England geschützt durch seine effektiv schlagkräftige Flotte von Kriegsschiffen ist geschützt. Die Kriege und Schlachten finden auf dem europäischen Festland statt. Österreich, Russland, die Preußen – alle unterschätzen, den kleinen Korsen, der es an die Spitze Frankreichs geschafft hat. Alle bezahlen einen hohen Preis denn Napoleon ist nur ein auf dem Schlachtfeld ein talentierter Stratege, sondern weiß auch wie er politisch seine Gegner durch Erpressung, Drohungen und Manipulation ausspielt. 

Doch der dritte Band unterscheidet sich dennoch von seinen Vorgängern – denn er ist noch intensiver, wenn man die erzählerische Perspektive der analytischen Interpretation der beiden Hauptfiguren betrachtet. Arthur Wellesley ehelicht endlich seine Kitty, auch wenn sich in 10 Jahren seiner Meinung nach, die Gefühle für sie nicht verändert haben – die Zeit ging auch nicht spurlos an Kitty vorbei. Wellesley Ehre, seine Prinzipien und seine Loyalität erlauben ihm militärische Erfolge – adaptiert man diese auf sein Privatleben, ist das schon mal ein persönliches Waterloo. 

Napoleons Privatleben wird ebenfalls thematisiert. Eine Kaiserin Josephine, die ihm keinen Erben schenken kann, oder seine Brüder, die seinem Aufstieg und seine Entscheidungen durchaus konstruktiv widersprechen. Selbst seine Minister rebellieren offen gegenüber ihrem Herren – ohne Erfolg. Der Kaiser hält sich für unfehlbar – aber er ist nicht. Simon Scarrow erklärt Napoleons militärische und politische Fehlentscheidungen und das sind einige. Diese Darstellung ist besonders gut getroffen, denn es ist der Anfang vom Ende seiner Herrschaft. Seine Verwandlung in einem totalitären Despoten, einem Tyrannen – der über Leichen geht, ist spannend, informativ und nicht zuletzt brillant erzählt. 

Die beiden Perspektiven der Figuren sind abwechselnd gut erzählt. Es ist der Prolog von Napoleons Untergang – und der Aufstieg Wellesleys, der Parallelen zu Napoleons Charakter aufweist. 

Insgesamt ist der Roman hochspannend und informativ erzählt. Es gibt keine langweiligen Passagen bei diesem seitenstarken Roman. Und ganz sicher animiert er dazu, auch den letzten Band „Kampf und Tod“ zu lesen, der im Verlag Heyne im März 2021 erscheinen wird. 

Natürlich weiß man wie Napoleon kometenhafter Aufstieg erfolgte, und auch sein Untergang bei Waterloo erfolgte. Doch der Weg dahin ist das Ziel dieser tollen Reihe. Die Analytik dieser beiden Figuren ist brillant erzählt. Spannende Unterhaltung ist garantiert. Selbst die epochale Politik dieser Zeit wirkt wie ein Echo dieser Timeline. Damit beweist auch Simon Scarrow, dass historische Geschichte spannend und unterhaltsam sein kann. 

Fazit

„Feuer und Schwert“ – ist inhaltlich der intensivste Roman dieser Reihe. Spannend in Szene gesetzt. Emotionen sauber verpackt und transportiert, sodass der Leser gar nicht aufhören mag. Sehr gut. 

Michael Sterzik

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Cover des Buches Ketten und Macht - Die Napoleon-Saga 1795 - 1803 (ISBN: 9783453471719)MichaelSterziks avatar

Rezension zu "Ketten und Macht - Die Napoleon-Saga 1795 - 1803" von Simon Scarrow

Feuer und Schwert
MichaelSterzikvor einem Jahr

Der vorliegende Band ist der zweite Roman um die beiden großen Generäle ihrer Zeit und behandelt die Jahre 1795 – 1803. Vorab sei zu sagen, dass es noch zwei weitere Bände dieser außerordentlich guten historischen Reihe geben wird. England und Frankreich waren in dieser Epoche vielleicht die zwei Weltmächte, die nicht nur um Europa kämpften, sondern auch in Asien und Afrika Kolonien eröffneten, oder sagen wir doch besser mit Feuer und Schwert eroberten?! Beide Nationen gingen hier wenig diplomatisch vor – die Mittel ähnelten sich – nur die Herangehensweise unterschied sich doch sehr. Frankreich hatte noch immer mit seiner Revolution innenpolitisch zu tun – Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit – nette Parolen unter denen auch mörderische Verbrechen stattfanden. Englands Krone dagegen – der Erzfeind, baute mit seinen Rotröcken militärisch seine Kolonien aus. Ebenfalls war England zu seiner Zeit, die größte und mächtigste Seemacht und verfügte daher auch wirtschaftlich gesehen, über viele Ressourcen. Zwei Weltmächte – zwei Männer – zwei Schicksale – unter denen Europa verändert und gestaltet wurde. Napoleon Bonaparte und Arthur Wellesley – zwei Visionäre, zwei militärische Strategen – zwei Gewinner und Verlierer – waren Sie beide Offiziere und Gentleman? 

Simon Scarrows Fokus liegt in dieser Reihe auf ebendiesen beiden Figuren. Sicherlich ist auch der vorliegende Band dominierend, wenn wir über die erzählerische Darstellung von Schlachten sprechen, doch er ist viel mehr. „Ketten und Macht“ ist eine belletristische Analyse dieser beiden Männer. Napoleon und Wellesley sind noch beide „junge“ Männer und in diesem Band offenbart sich ihr militärisches Talent. Doch die Interpretation der Charaktereigenschaften, ist noch vielseitiger und tiefgründiger erzählt und ist der eigentliche tragende „rote Faden“ der Story. Beides Machtmenschen – doch charakterlich ist der Brite Arthur Wellesley ein wahrer Gentleman und Napoleon moralisch gedeutet, ein grober Mann der wenige Emotionen zulässt und wenn dann nur auf seine Freunde und Familie bezogen. Andere Menschen sind uninteressant – sie sind ein Mittel zum Zweck – instrumentalisierte Werkzeuge um seine persönliche Macht auszubauen und um jeden Preis zu festigen. Die Grundzüge eines totalitären Despoten offenbaren sich hier mit einer brutalen Authentizität. 

Im Chaos, das die Französische Revolution hinterlässt, wird Napoleon des Verrats angeklagt. Um seine Reputation zu retten, begibt der große Feldherr sich auf Kriegszüge nach Italien und Ägypten. Während Napoleon sich in zahlreichen blutigen Schlachten verliert, schickt England sich an, unter der Führung Wellingtons das mächtige Frankreich zu unterwerfen. Die beiden großen Schlachtenlenker Napoleon und Wellington stehen sich als erbitterte Feinde gegenüber in einem Kampf, der die Grundfesten der Weltgeschichte erschüttert ...(Verlagsinfo) 

Krieg ist immer Gewalt – ist immer grausam und blutig. Doch es gibt auch Grenzen, die ehrenhaft und moralisch sind. Wie geht man als Kolonialherr mit den Einheimischen und den eingesetzten Marionetten um, die das französische, oder britische Recht durchzusetzen!? Auch hier zeigen sich bei beiden Figuren ganz adversative Handlungen. Napoleon begeht Kriegsverbrechen – ordnet Massaker an und beweist später auch innenpolitisch seinen Machtwillen um jeden Preis. 

Spannend ist „Ketten und Macht“ allemal – eben nicht nur die Erzählung von historischen Schlachten, sondern vielmehr um die persönliche Entwicklung. Die Talente der beiden Generäle, deren Schicksale die miteinander verwoben sind, zeigen sich hier. Wellesley ist ein brillanter Organisator, mit einem detaillierten Blick für eine Strategie – dabei ist er menschlich sympathischer gezeichneter, als sein späterer französischer Rivale. Genau diese Botschaft unterliegt den ganzen Roman. Der Sympathiefaktor reguliert sich bei Wellesley auf der „Haben-Seite“ – Napoleons Bilanz bezieht sich faktisch auf der „Soll-Seite“. 

„Ketten und Macht“ ist ein Kriegsroman – aber ein sehr intelligenter, dessen Aufbau sich voll vielen anderen historischen Romanen sehr positiv abhebt. Eine sehr lebendige Erzählung, eine analytische Aufbereitung der Charaktere. Alles erzählt auf einer besonders guten atmosphärischen Bühne. 

Abwechselnd lässt Simon Scarrow die Handlung aus der Perspektive von Wellesley und Napoleon erzählen. Beide Figuren begegnen sich in diesem Roman noch nicht. Jeder hat seine Laufbahn – seine „Lehrjahre“, und nur wenige Jahre später stehen sie sich gegenüber – als Feinde. 

Die Orte der Handlungen sind Ägypten, Indien, Frankreich und Italien. Die innenpolitische Entwicklung erzählt Simon Scarrow primär auf Seiten Frankreichs. Als Kinder der Revolution – nun in der Pubertät angekommen lässt Napoleon als „Bürger“ als Konsul auf Lebenszeit keine Konkurrenz zu. Zensur – Manipulation – Mord – alles für eine brüderliche, gleichsame Freiheit. 

Jeder Geschichtsinteressierte Leser wird begeistert sein. Simon Scarrow hält sich sehr gut an den historischen Fakten, natürlich verwendet er Freiheiten in diesem Unterhaltungsroman – doch Fakten und Fiktion sind perfekt und harmonisch verwendet worden. Selbst und das ist mehr wie gut hält sich der Autor an den zeitgenössischen Quellen, die beide Charaktere interpretieren. 

Fazit

„Ketten und Macht“ ist eine bildgewaltige, wuchtige Psychoanalyse der beiden Generäle – die Europa einnahmen und befreiten. Packende Geschichte – die lebendig und ehrlich erzählt werden. Die Leichtigkeit einer erzählerischen Spannung ist hier formvollendet. Brillant. 

Michael Sterzik

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Gespräche aus der Community

Hallo ihr lieben ,
ich möchte das Buch 
 " Die Legion " von Simon Scarrow  verlosen .
Es ist ungelesen und hat bis jetzt nur im Schrank gelegen .
Für Fragen bitte eine pN an mich .
Viel Spass , ich freue mich auf die Verlosung ♥


Nachtrag :  WICHTIG   ! ! ! BITTE LESEN ! ! !

Bitte habt dafür Verständnis , das ich nur
           INNERHALB VON DEUTSCHLAND 
 und als unversicherte Büchersendung versende ! ! ! 
Wer  es lieber versichert haben möchte ,
 der muss mir das Porto zukommen lassen ! !

Eine kleine Bitte habe ich noch :
 bewerbt Euch bitte NICHT  , 
wenn ihr vorhabt  , das Buch nur weiter zu verkaufen !
 Das wäre nicht fair , mir gegenüber und den ,  die es gerne zum  lesen haben möchten !
Verschenken ja , Verkaufen bitte  nur, wenn ihr es für einen wohltätigen Zweck macht ! 
Sonst  Nicht !  Ich bedanke mich ,  für Euer Verständnis :o)

lg. Heidi
22 BeiträgeVerlosung beendet

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