Simon Scarrow Marcus Gladiator 1: Kampf für Freiheit

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Inhaltsangabe zu „Marcus Gladiator 1: Kampf für Freiheit“ von Simon Scarrow

Der 10-jährige Marcus muss einen brutalen Überfall auf seine Familie miterleben, bei dem sein Vater getötet und seine Mutter entführt wird. Er selber wird versklavt und in die Gladiatorenschule gebracht – hier soll er zu einem Elitekämpfer ausgebildet werden! Aber Marcus lässt die Erinnerung an seine Eltern nicht los. Und so macht er sich auf die Suche nach dem mächtigen General Pompeius, um ihn um Hilfe zu bitten. Bei seiner Mission stößt er nicht nur auf den wahrhaftigen Julius Cäsar, der erkennt, welcher Mut in ihm steckt und ihn zu einem Leibwächter seiner Nichte machen will. Auch ein dunkles Geheimnis wartet auf ihn, das alles, was er bisher über seine Herkunft zu wissen geglaubt hat, auf den Kopf stellt und ihn in höchste Lebensgefahr bringt.

Klasse Auftakt einer Serie! Spannend, flüssig zu lesen, macht einfach Appetit auf mehr!

— markusm021

Historisch und spannend!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • gute 3,5 Sterne für diesen Reihenanfang.....

    Marcus Gladiator 1: Kampf für Freiheit

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    26. May 2015 um 09:19

    Kurzbeschreibung Rom, 61 v. Chr. Der junge Marcus wird nach einem brutalen Überfall auf seine Familie versklavt und in eine Gladiatorenschule verschleppt, wo er zum Elitekämpfer ausgebildet werden soll. Aber Marcus kann seine Vergangenheit nicht vergessen: den Mord an seinem Vater und die Entführung seiner Mutter. Marcus weiß, dass es nur eine Möglichkeit gibt, um Rache zu nehmen: Er muss den mächtigen General Pompeius finden und ihn um Hilfe bitten – den Mann, der tief in der Schuld seines Vater steht. Doch Marcus’ Herkunft ist von einem dunklen Geheimnis überschattet - ein Geheimnis, das so gefährlich ist, dass seine Aufdeckung den sicheren Tod bedeuten würde … Meinung Dies ist der erste Teil der Marcus Gladiator Reihe und zugleich das erste Werk des Autors für Kinder und Jugendliche. Herr Scarrow ist bislang bekannt geworden  durch seine historischen Romane für Erwachsene, ich kannte ihn noch nicht und war darum umso mehr gespannt darauf.  Ich kam ganz gut in das Buch rein und merkte auch sofort, das die Alterbeschreibung 10 – 12 Jahre absolut richtig war. Es ließ sich ganz leicht lesen und der Schreibstil war überhaupt nicht anspruchsvoll. Auf kindliche Art und Weise wird dem Leser das Leben des jungen Marcus dargelegt und aufgezeigt. Es beginnt, da ich sehr viel über seine Familie und sein Umfeld erfuhr. Bildlich zeigte der Autor auf geschichtliche Hintergründe, welche spielerisch verarbeitet werden konnten. Also genau richtig für diese Zielgruppe. Dennoch sparte Herr Scarrow nicht mit brutalen Szenen aus dem Gladiatorenleben. Hautnah konnte ich alles miterleben und es war teilweise, für junge Leser, nicht so schön. Dennoch war dies halt das Leben zu dieser Zeit. Aber wie gesagt, alles hält sich im Rahmen und man kann dieses Werk ruhig lesen lassen. Spannung fehlte zu keiner Zeit und es war informativ, interessant und vor allem fesselnd. Gefühle und Emotionen spielen eine sehr große Rolle. Ich konnte mich in die Darsteller hineinversetzen. Einige waren mir sympathisch, andere weniger, dennoch hatte jeder Charakter das gewisse Extra an sich. Mit dem Schluss hat der Autor noch mal genau ins Schwarze getroffen. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und zitterte mit dem Protagonisten mit. In sich ist die Handlung abgeschlossen, doch einige Fakten entstehen, die auf den nächsten Teil hindeuten und Neugierde wecken. Ich als Erwachsene, werde diese Reihe allerdings nicht weiterlesen, da sie mir zu einfach ist. Für die Zielgruppe 10 – 12 Jahren kann ich sie aber nur empfehlen. Cover Das Cover gefällt mir ganz gut. Im Mittelpunkt der noch kleine Marcus umgeben von einer Gladiatiorenarena, die in Feuer steht. Für Kinder sehr ansprechend. Fazit „Kampf für Freiheit“ ist der gelungene erste Teil der Marcus Gladiator Reihe, welcher mit Spannung und interessanten geschichtlichen Hintergründen ausgearbeitet wurde. Meiner Meinung nach für Erwachsene nicht so geeignet, für die Zielgruppe 10 – 12 Jahren jedoch optimal. Ich vergebe gute 3,5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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  • Der Kampf für Freiheit

    Marcus Gladiator 1: Kampf für Freiheit

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Nach einem erbitterten Kampf gegen Spartakus geht Zenturio Titus in den Ruhestand. Er kauft sich einen kleinen Bauernhof und lebt dort mit seiner Frau Livia und seinem Sohn Marcus. Dann gibt es eine schlechte Ernte und er muss sich von seinem alten Weggefährten Dezimus Geld leihen. Doch irgendwann will Dezimus das ausgeliehene Geld zurück. Titus kann seine Schulden aber nicht begleichen. Deswegen schickt Dezimus seine Leute, die die Schulden eintreiben sollen. Da Titus seine Schulden nicht begleichen kann, wird er umgebracht. Seine Frau und sein Sohn Marcus werden von Dezimus entführt. Marcus’ Mutter gelingt die Flucht, er selbst muss bleiben und kommt schließlich in eine Gladiatorenschule. Dort wird er unter schwierigen Bedingungen zum Gladiator ausgebildet. Er freundet sich mit dem Koch Brixus, der auch ein Gladiator ist, an. Plötzlich verschwindet Brixus. Als er wieder auftaucht und Marcus seine wahre Herkunft verrät, bricht für Marcus eine Welt zusammen. Von nun an hat er eine große Bürde zu tragen… Ich fand das Buch sehr spannend. Leider wusste ich nichts über den Sklavenaufstand und den Spartakus, also den historischen Hintergrund. Am Anfang der Geschichte haben mich die schwierigen Namen gestört. Einerseits erzählt diese Geschichte von einer brutalen Zeit. Andererseits beschreibt sie auch, egal wo du bist, es gibt überall gute Menschen. „Marcus Gladiator – Kampf für Freiheit“ gehört zu den besten Büchern, die ich bis jetzt gelesen habe. © Bücherstadt Kurier

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    • 2

    Arun

    02. September 2014 um 18:35
  • Spannend bis zum Schluss ... macht Lust auf mehr ...

    Marcus Gladiator 1: Kampf für Freiheit

    Thunderdreamer

    30. May 2014 um 19:56

    Rom, 61 v. Chr. Der junge Marcus wird nach einem brutalen Überfall auf seine Familie versklavt und in eine Gladiatorenschule verschleppt, wo er zum Elitekämpfer ausgebildet werden soll. Aber Marcus kann seine Vergangenheit nicht vergessen: den Mord an seinem Vater und die Entführung seiner Mutter. Marcus weiß, dass es nur eine Möglichkeit gibt, um Rache zu nehmen: Er muss den mächtigen General Pompeius finden und ihn um Hilfe bitten – den Mann, der tief in der Schuld seines Vater steht. Doch Marcus’ Herkunft ist von einem dunklen Geheimnis überschattet - ein Geheimnis, das so gefährlich ist, dass seine Aufdeckung den sicheren Tod bedeuten würde … Soweit der Klappentext des Buches, das den Auftakt zu einer mehrteilige Serie bildet, die sich laut Verlagsangabe an Leser zwischen zehn und zwölf richtet. Nun, ich gehöre nicht direkt zu diesem Leserkreis, habe dieses Alter sogar schon eine Weile hinter mir gelassen. Allerdings besitze ich einen Sohn von knapp 11 Jahren, für den ich das Buch gekauft habe und dann selbst daran hängen geblieben bin. Nicht dass ich das bedauern würde ... im Gegenteil. ich habe mich in den letzten drei Tagen sehr gut unterhalten gefühlt, selten findet man eine so spannende Geschichte in einer derart perfekten "Verpackung". Meine Hochachtung an den Autor und natürlich den oder die Übersetzer. Das historische Rom wird hier lebendig ... von wegen verstaubte Geschichte! Und man erfährt, ganz nebenbei, einiges über die Struktur dieser Gesellschaft, die Stellung der Bürger, aber auch die der Sklaven, das tägliche Leben und natürlich, bedingt durch die Erlebnisse der jungen Hauptperson Marcus, über die Gladiatoren ... Jene Männer (und wie man im Verlauf der Geschichte lernt sogar Jungen), die einen einzigen Lebenszweck zu erfüllen haben: Sie sollen durch ihre Kämpfe in der Arena das Publikum unterhalten ... nicht selten gelingt das dadurch, dass sie dabei zu Tode kommen ... Eine grausame, erbarmungslose Welt ... eine Welt, die nichts mit unseren romantischen Vorstellungen von der Größe Roms zu tun hat, und auch nur wenig mit der Asterix und Co. Vielmehr eine, wenn auch sicher fiktive, so doch sehr realitätsbezogene Darstellung des historischen Geschehens ... Kein Wunder, hat Simon Scarrow doch Geschichte studiert, er hat sogar als Dozent für Geschichte gearbeitet ...weiß also bestens Bescheid. Und er kann selbst alltäglich Dinge, wie etwa einen Toilettengang im alten Rom, deatilliert beschreiben ... Für mich eine absolut perfekte Geschichte ... und das Ende macht einfach Lust weiterzulesen ... der zweite Band ist bereits bestellt. Soweit so gut ... an dieser Stelle fragt man sich sicher, weshalb ich dann "nur" vier Sterne vergebe ... Und zu recht ... Die Geschichte selbst verdient mindestens fünf Sterne ... keine Frage! Womit ich persönlich ein Problem habe ist hauptsächlich das vom Verlag angegebene Lesealter! Will damit sagen: Ich finde diese Geschichte, in der durchaus geschildert wird, wie Menschen umgebracht werden, und in der es zum Schluss sogar einige Gladiatorenkämpfe gibt, doch ein wenig heftig für einen oder eine Zehnjährige(n). Sicher, die Praxis einer Kreuzigung wird nicht bis ins Detail beschrieben, dennoch wird sie im Verlauf der Geschichte erwähnt ... Bestimmt realistisch, aber für diese jugendliche Leserschaft etwas zu viel. Ich persönlich würde es deshalb bevorzugen, wenn man die ganze Sache etwas nach oben verschieben würde. Auch mit einer zwölfjährigen Hauptperson wäre die ganze Geschichte gut zu erzählen, vielleicht sogar etwas glaubwürdiger, als es mit dem erst zehnjährigen Marcus der Fall ist (kaum ein Zehnjähriger wäre wohl zu solchen Leistungen fähig, auch wenn man damals sicher eher "erwachsen" werden musste). Und der Leserkreis würde sich somit im gleichen Maß verschieben ... nämlich hin zu den Zwölf-bis Vierzehnjährigen ... Doch das ist nur meine persönliche Meinung ... vielleicht sehen das manche Leser anders. Lesenswert ist die Geschichte auf jeden Fall ... und nicht nur für Kinder! Absolute Kaufempfehlung!

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  • Leserunde zu "Insel der Nyx - Die Kinder der Schatten" von Daniela Ohms

    Insel der Nyx - Die Kinder der Schatten

    Daniela_Ohms

    !!!Als besonderes Extra dürft ihr dem Cover-Illustrator Helge Vogt bis Freitag den 4. April eure neugierigen Fragen stellen!!! Hallo ihr Lieben, heute möchte ich euch endlich zur Leserunde von „Insel der Nyx – Die Kinder der Schatten“ einladen, dem 2. Band meiner Jugendbuchtrilogie zur griechischen Mythologie. Das Buch ist zwar schon seit Januar auf dem Markt und damit nicht mehr so ganz brandneu, aber jetzt habe ich mir endlich ein wenig Zeit freigeschaufelt, damit ich mich auch richtig um eine Leserunde kümmern kann ;-) Planet Girl hat mir für die Leserunde 10 Exemplare von „Die Kinder der Schatten“ zur Verfügung gestellt. Und für diejenigen, die den ersten Teil noch nicht kennen, gibt es zusätzlich 5 Exemplare von dem ersten Teil „Die Prophezeiung der Götter“ zu gewinnen. :D Ich werde also 5 Leser auslosen, die den ersten Teil bereits kennen und 5 Leser, für die meine „Insel der Nyx“ noch komplett neu ist. Außerdem gibt es in dieser Leserunde noch ein ganz besonderes Extra: Bis nächsten Freitag (4. April) wird Illustrator und Comiczeichner Helge Vogt eure neugierigen Fragen beantworten - vorausgesetzt ihr stellt sie. Ihr wisst doch, wer Helge ist, oder? - Na ja, wenn nicht, dann kennt ihr zumindest seine Cover: von Percy Jackson, den Kane Chroniken bis hin zu den drei ???. Und irgendwo dazwischen auch meine Nyx-Bücher ;-) Oder habt ihr vielleicht schon von Helges Comicserie Alisik gehört? Aber jetzt zurück zur "Insel der Nyx" ;-) Damit ihr einen Eindruck bekommt, worum es eigentlich geht, zeige ich euch hier noch die Klappentexte für die beiden Bände: Band 1: „Insel der Nyx – Die Prophezeiung der Götter“ Eleni ahnt nicht, dass sie das Blut zweier verfeindeter Götter in sich vereint: Sie ist Zeus' Enkelin und eine Nachfahrin der Nyx, der Göttin der Nacht. Schon bei ihrer Ankunft auf der Insel Kreta verspürt sie eine merkwürdige innere Unruhe, die sie kaum noch schlafen lässt. Als eines Nachts ein tosender Sturm über die griechische Insel fegt, erwachen in Eleni ungeahnte Kräfte, und sie rettet sogar ein Mädchen aus den Fluten. Am nächsten Morgen taucht wie aus dem Nichts am Horizont eine mysteriöse Insel auf, die nur die beiden Mädchen sehen können. Doch von ihr scheint eine große Gefahr auszugehen: Schattenwesen und gefährliche Wassernixen versuchen, Eleni und Philine in ihre Gewalt zu bringen und der Göttin der Nacht zu übergeben. Denn Eleni ist das Mädchen aus der Prophezeiung der Nyx ... Band 2: „Insel der Nyx – Die Kinder der Schatten“ Die geheimnisvolle Insel im Meer scheint hinter Nebelschwaden verschwunden zu sein, seit Eleni ihre Freundin Philine aus den Fängen der Nixen gerettet hat. Doch die Ruhe trügt. Eleni quälen wieder schlimme Albträume und merkwürdige Dinge ereignen sich: Die sonst so zahmen Delfine wirken seltsam aggressiv und bösartig. Als immer mehr Kinder von den Delfinen verschleppt werden, steht für Eleni und ihre Freundin fest: Sie müssen zurück auf die mysteriöse Insel, um die Kinder vor der Nyx zu schützen ... Das Buch ist vor allem für Mädchen zwischen 11 und 14 Jahren konzipiert. Aber wie mir die bisherigen Reaktionen gezeigt haben, gibt es auch viele erwachsene Leser, denen das Buch gefällt. Wie schon bei der Leserunde zu Teil 1 würde ich mich wieder freuen, wenn sich ein paar Mädchen im passenden Alter finden. Oder vielleicht auch Eltern, Großeltern oder Tanten, die zusammen mit ihren Kindern, Enkeln oder Nichten lesen möchten? Aber das ist keine Bedingung. Erwachsene sind genauso herzlich eingeladen. Wenn ihr euch für Teil 1 UND Teil 2 bewerben wollt ... … habe ich folgende Fragen an euch: 1. Wie alt seid ihr? Seid ihr im Jugendalter (und damit im Kern der Zielgruppe)? Oder seid ihr schon älter? Habt ihr eventuell Kinder, mit denen ihr gemeinsam lesen würdet? Falls ihr erwachsen seid: Warum lest ihr gerne Jugendbücher? 2. Was an dem Buch spricht euch an? Interessiert ihr euch für die griechische Mythologie? 3. Lest euch die Leseprobe auf meiner Webseite durch und schreibt mir, ob sie euch neugierig macht, was euch daran gefällt und was ihr euch von der Geschichte erhofft. http://daniela-ohms.de/wp-content/uploads/2013/04/Ohms_InselDerNyx1_Leseprobe.pdf Bei manchen Browsern, zum Beispiel bei Firefox wird das PDF nicht richtig angezeigt. Also falls in eurem PDF die Umlaute fehlen sollten und die Formatierung komisch aussieht, dann solltet ihr das PDF auf eurer Festplatte speichern und mit einem anderen PDF-Leseprogramm öffen, zum Beispiel mit dem Adobe-Reader. 4. Und last but not least: Vergesst nicht, dazu zu schreiben, dass ihr euch für beide Teile bewerbt :D Wenn ihr euch ausschließlich für Teil 2 bewerben wollt … … dann sind diese Fragen für euch: 1. Wie alt seid ihr? Seid ihr im Jugendalter (und damit im Kern der Zielgruppe)? Oder seid ihr schon älter? Habt ihr den ersten Band evtl. gemeinsam mit einem Kind/Jugendlichen gelesen oder hättet ihr Lust darauf, das noch nachträglich zu tun? Falls ihr schon erwachsen seid: Warum lest ihr gerne Jugendbücher? 2. Interessiert ihr euch für die griechische Mythologie? Wie seid ihr darauf gekommen, Teil 1 zu lesen? 3. Wie hat euch Teil 1 gefallen, welches sind eure Lieblingsfiguren und was erwartet ihr vom 2. Teil? 4. Vergesst nicht, dazu zu schreiben, dass ihr euch nur für Teil 2 bewerbt ;-) Sonderfall: Falls jemand unter euch sein sollte, der Teil 1 zwar schon besitzt, aber noch nicht gelesen hat, dann ersetzt bitte Frage Nummer 3 durch diese: 3b. Warum habt ihr euch den 1. Teil von „Insel der Nyx“ gekauft? Was daran spricht euch an und was erwartet ihr von dem Buch? Hier noch ein bisschen was über mich: Ich bin 1978 in NRW geboren und dort auf einem Bauernhof aufgewachsen. Ich schreibe schon seit meiner Jugend und war mir seitdem auch immer 100%ig sicher, dass die Schriftstellerei mein Berufsziel ist. Zwischendrin habe ich verschiedene Sachen studiert, unter anderem Literaturwissenschaften mit den Nebenfächern Psychologie und Geschichte. Letztendlich habe ich mich dann aber neben meiner Familie mehr und mehr auf das Schreiben konzentriert. Vor etwa 11 Jahren bin ich vom Land in die Stadt gezogen und wohne jetzt mit meinem Mann und meinen beiden Töchtern mitten im wuseligen Berlin-Kreuzberg. Bislang veröffentliche ich Bücher unter zwei Namen: „Daniela Ohms“ gilt für meine Jugendbuchprojekte und „Daniela Winterfeld“ ist mein Pseudonym für meine Erwachsenenbücher bei Knaur. Insgesamt ist „Die Kinder der Schatten“ jetzt mein 4. Buch. Die anderen hänge ich euch einfach mal an diesen Beitrag. Und wer noch mehr über mich wissen möchte, darf sich gerne auf meiner Webseite umschauen: www.daniela-ohms.de So, wenn ihr jetzt Lust bekommen habt, bei der Leserunde mitzumachen, könnt ihr euch bis nächste Woche Donnerstag den 3. April um 24 Uhr bewerben. Natürlich gilt wie immer: Wer sich für die Leserunde bewirbt und ein Buch (ggf. auch zwei) gewinnt, verpflichtet sich damit, aktiv an der Leserunde teilzunehmen, sich mit Kommentaren an den Diskussionen in den einzelnen Leseabschnitten zu beteiligen und anschließend eine Rezension zu posten – mindestens hier auf LB, aber gerne auch auf anderen Plattformen wie Amazon oder eurem eigenen Blog. Für alle, die vorab noch den 1. Teil lesen müssen/möchten: Also insbesondere die Gewinner des 1. Teils, aber auch für alle, die unabhängig von einem Gewinn noch gerne mitmachen möchten: Für euch würde ich jetzt einfach mal die Leserunde vom letzten Jahr reaktivieren: Die aktive Teilnahme an der Leserunde zum ersten Teil ist freiwillig – ich würde mich über eure Rückmeldungen jedoch sehr freuen. http://www.lovelybooks.de/autor/Daniela-Ohms/Insel-der-Nyx-Die-Prophezeiung-der-G%C3%B6tter-1012859745-w/leserunde/1039677238/ Falls ihr bereits ein eigenes Buch besitzt oder es euch kaufen möchtet, dürft ihr natürlich auch gerne hier mitlesen ;-) Ich freue mich auf Euch! Daniela Ohms

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  • Rezension zu "Marcus Gladiator Bd. 1" von Simon Scarrow

    Marcus Gladiator 1: Kampf für Freiheit

    KerstinWe

    09. August 2012 um 23:43

    Rom, 61 v. Chr. Der junge Marcus ist der Sohn eines ehemaligen Centurio unter Pompeius dem Großen. Marcus lebt mit seinem Vater, seiner Mutter, einem alten Sklaven und seinem Hund auf einem Bauernhof. Seinen Eltern geht es finanziell nicht gut und daher haben sie sich von einem Geldverleiher eine Menge Geld leihen müssen. Eines Tages kommen Männer, die das Geld für den Verleiher mit Gewalt eintreiben wollen und es kommt zum Kampf. Die Männer des Geldverleihers werden besiegt – kommen aber einige Zeit später wieder und Marcus Vater, der alte Sklave und Marcus Hund werden getötet. Marcus und seine Mutter gelangen in Gefangenschaft und sollen als Sklaven verkauft werden. Marcus kann fliehen – wird dann aber in eine Gladiatorenschule verschleppt, wo er ausgebildet werden soll. Marcus hofft zuerst, dass er eine Möglichkeit zur Flucht finden kann, aber diese Hoffnung erfüllt sich nicht. Es stellt sich dann heraus, dass sich hinter seiner Herkunft ein Geheimnis verbirgt. *************** Meine Meinung zum Buch: Der Roman schildert sehr gut, wie Marcus Leben sich total wandelt. Am Anfang lebt er ganz friedlich zusammen mit seinen Eltern auf einem Bauernhof. Er bekommt zwar mit, dass seine Eltern Geldsorgen haben aber er bekommt das nicht direkt zu fühlen. Er darf sogar einem Händler einen Hund abkaufen, weil dieser das Tier so schlecht behandelt und er Mitleid hat. Der Sklave – von dem man das Gefühl hat, dass er relativ gut und gerecht behandelt wird – hilft ihm, das Tier zutraulich zu machen. Eigentlich ein glückliches Leben. Aber ganz plötzlich von einem Tag zum anderen ändert sich alles zum Schlimmen. Das Leben wird sehr hart, brutal und mitleidslos für Marcus. In der Gladiatorenausbildung geht es sehr streng zu. Jeder Fehler, jede Ungehorsamkeit wird unerbittlich bestraft. Zu allem Unglück ist noch ein anderer Junge dabei, der einen Hass auf Marcus hat und keine Gelegenheit ausläßt, Marcus zu drangsalieren. Und dann muß Marcus sogar zur Belustigung auf einer Geburtstagsfeier gegen diesen Jungen im Kampf antreten. Und dieser Kampf soll auf Leben und Tod gehen. Indem man Marcus in diesem Buch folgt, erlebt man, das Sklaven im römischen Reich als Mensch nichts wert waren. Sie waren ganz einfach ein Gegenstand, mit dem der Besitzer nach Belieben verfahren konnte. Dazu gehörten auch die Gladiatoren. Zur Belustigung der reichen Römer mußten Menschen in der Arena blutige Kämpfe ausführen – und oft sogar sterben. Fazit: Ein sehr gelungener historischer Roman für jugendliche Leser. Spannend bis zur letzten Seite. Ein abschließendes Wort zum Cover: Ganz toll gemacht! Gefällt mir ausgesprochen gut :)

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  • Rezension zu "Marcus Gladiator Bd. 1" von Simon Scarrow

    Marcus Gladiator 1: Kampf für Freiheit

    Ray

    16. April 2012 um 22:50

    Für den 10-jährigen Marcus ändert sich sein gesammtes Leben, als sein Vater, ein Zenturio der römischen Armee, von den Geldeintreibern eines Geldleihers ermordet wird. Er ist dabei und muss mit ansehen, wie all jenes welches sein Leben bedeutet vor seinen Augen zerbricht und vernichtet wird. Seine Zukunft ist nicht mehr frei, da er und seine Mutter versklavt werden. Marcus ist römischer Bürger, er hat zwar nicht in übermäßigem Prunk gelebt, jedoch ein gutes Leben geführt und sein Vater besahs ebenso Sklaven, wie er selbst nun zu einem wird. Nun ist er kein freier Bürger mehr und muss sich seinem neuen Herr unterordnen und seine Befehle ausführen. Dies lernt der junge Marcus auf brutale Weise immer wieder aufs neue. Seine einzige Rettung scheint die Kontaktaufnahme zu dem früheren Oberbefehlshaber seines Vaters, General Pompeius, welchem sein Vater das Leben gerettet hat und ihm somit einen Gefallen schuldig ist. Doch seine Hoffnung wird von mehreren weiteren Schicksalsschlägen überschattet, auch wenn er sein Ziel nie aus den Augen verliert. Auf gewundenen Wegen scheint er dennoch seinem Vater nachzueifern, da er als Gladiator für den Kampft und das nackte Überleben ausgebildet wird. Doch es scheint als sei er seinem Vater und dessen Schicksal ähnlicher als ihm bewusst ist. Das Buch beginnt mit einer geschichtlichen Erklärung über den Spartakusaufstand. Was zur allgemeinen Wissensgrundlage im Geschichtsunterricht gehört, wird hierbei gefestigt und wiederholt. Zudem wird gleich zu Beginn ein grober Überblick über die Rangfolge innerhalb eines Römischen Heeres, einer Legion hierbei, gegeben. So haben alle Leser eine Grundlage für die im weiteren Verlauf des Buches erscheinenden Begriffe hierzu. Im weiteren Handlungsverlauf wird ebenso beschrieben, wie eine römische Familie aufgebaut war und welche Aufgaben das jeweilige Familienteil zu erledigen hatte. Zudem wird auch hierbei gleich die Funktion der Sklaven im Hause Claudius offengelegt, welche hier ein ungewöhnlich familiäres Verhältnis haben. Im späteren Handlungsverlauf wird deutlich, dass dies eine Seltenheit im römischen Reich war, da Sklaven die Diener des Hausherren waren und kein Familienmitglied. Außerdem erlangt der Leser im Verlauf von Marcus Reise weitere Einblicke in die Lebensweise der Römer und Griechen, wie der Aufbau des Hauses, ihre Bekleidung, das öffentliche Leben oder Feste. Die Geschichte zeigt offen die Brutalität zu dieser Zeit, vorallem mit dem Augenmerk auf die Sklaven sowie den Sklavenhandel und die Gladiatoren. Es wird offen darüber berichtet mit welchen Grausamheiten zu dieser Zeit gerechnet werden mussten für ein öffentliches Vergehen oder auch nur durch den Hass untereinander. Das Buch hat ein passendes Cover und die Karte mit der Reiseroute von Marcus, welche auf dem Vorsatzblatt bedruckt ist, verschafft dem Leser zu jeder Zeit einen guten Überblick über seinen Aufenthaltsort. So kann der Leser jederzeit verfolgen wie weit Marcus gekommen ist und ob er sich noch in Griechenland oder schon in Italien befindet. Der geschichtliche Hintergrund zur Handlung ist gut recherchiert und bietet jedem Leser die nötigen Grundlagen um dem Handlungsgeschehen ungehindert folgen zu können. Somit bietet es nebem dem Unterhaltungsfaktor ebenso einen Lernfaktor und begeistert den Leser möglicherweise, sich über weitere Informationen der Zeitepoche zu erkundigen und sich eigenen Fragen zu stellen. Trotz dem geschichtlichen Einfluss bleibt die Handlung nicht auf der Strecke und die Geschichte um das Schicklas des jungen Marcus spinnt weiter seine Fäden durch die Historie. So kann man seine Reise nicht nur auf der Karte verfolgen, sondern miterleben wie er immer größeren Herrausforderungen entgegen tritt und diese bewältigt. Das Buch ist nicht nur interessant für Jungen, sondern hat auch einen Reiz für Mädchen, sowie Jugendliche und junge Erwachsene, denn über die Geschichte kann man nie genug erfahren und einen solchen Einblick in der Leben eines Römers bekommen. Es bietet Spannung in einer guten Verbindung zur Geschichte.

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  • Rezension zu "Marcus Gladiator Bd. 1" von Simon Scarrow

    Marcus Gladiator 1: Kampf für Freiheit

    LilStar

    22. March 2012 um 21:22

    Marcus Cornelis Primus ist der Sohn eines Zenturios und einer ehemaligen Sklavin. Er wächst behütet und recht wohlhabend auf einem Bauernhof auf. Eines Tages jedoch wird sein Vater von einem Geldverleiher ermordet und er uns seine Mutter verschleppt. Ihm gelingt die Flucht und so macht er sich auf den weiten Weg nach Italien zu General Pompeius, dem Großen, dem sein Vater diente und der ihm noch etwas schuldet. Er verspricht sich davon Recht für sich und seine Mutter zu erlangen. Unterwegs wird er jedoch erneut gefangen und versklavt und landet in einer Gladiatorenschule wo er fortan lernen soll in der Arena zu überleben … Wow, ich bin sehr begeistert von diesem Buch. Es handelt sich um einen historischen Jugendroman. Ich würde sagen, dass er vor allem etwas für Jungs ist, aber auch geschichtsinteressierten Mädchen wird die Lektüre sicherlich viel Spaß bereiten. Die Geschichte spielt ca. im Jahre 61 v. Christus, zur Zeit der römischen Republik der Antike. Der Aufstand des Spartacus, der trotz seines Todes in dieser Geschichte ebenfalls eine größere Rolle spielt, ist zu diesem Zeitpunkt bereits zehn Jahre her, das Thema allerdings noch durchaus aktuell. Im Roman beschreibt Simon Scarrow eine brutale Gesellschaft, in der Menschen wie Gegenstände behandelt werden und das Leben eines Sklaven nichts wert ist. Aufständische werden niedergemetzelt, die Angst vor Sklavenaufständen wie unter Spartacus Zeiten ist noch immer aktuell. Wo heutzutage allein der Gedanke daran, dass ein Kind versklavt, geschlagen, gefoltert, misshandelt und unterdrückt wird schon beinahe strafbar ist, wird aus dieser Geschichte deutlich, dass es nicht immer so war und dass es Zeiten gab in denen Kinder, wie die Hauptfigur Marcus in diesem Roman, nichts wert waren und zur Belustigung der gehobenen Gesellschaft gequält und ermordet wurden. Das klingt vielleicht im ersten Moment erschreckend wenn man daran denkt, dass sich dieses Buch doch vor allem an Kinder und Jugendliche richtet, aber ich denke, dass sich durch die komplett unterschiedlichen Gesellschaften ganz klar eine Grenze zwischen Vergangenheit und Gegenwart ergibt. So können junge Leser aus diesem Roman etwas über Geschichte lernen und gleichzeitig aber ein spannendes Abenteuer erleben und mit Marcus mitfiebern und erleben, wie sich seine eigene Weltanschauung und sein eigener Gerechtigkeitssinn durch seine Erfahrungen verschiebt. Auch mir als Erwachsenen hat dieses Buch viel Spaß gemacht und ich habe mit Marcus mitgefiebert. Das kleine Geheimnis das Marcus Vergangenheit betrifft wird für den aufmerksamen Leser zwar nicht lange geheim bleiben, aber dennoch ist dieser Roman sehr angenehm zu lesen. Die Figuren sind allesamt sehr schön beschrieben und agieren realistisch für diese Zeit. Gerade Marcus macht eine unglaubliche Charakterentwicklung durch, die absolut nachzuvollziehen ist. Insgesamt kann ich dieses Buch nur empfehlen. Ein gelungener historischer, aber durchaus spannender und fesselnder Roman für junge Leser. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, der hoffentlich bald erscheinen wird. Volle Punktzahl für Simon Scarrows Marcus Gladiator!

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  • Rezension zu "Marcus Gladiator Bd. 1" von Simon Scarrow

    Marcus Gladiator 1: Kampf für Freiheit

    BlossomBooks

    16. March 2012 um 19:17

    Meine Meinung Inhalt Rom, Gladiatoren, Sklaven und ganz viel Action. All das erwarten den Leser von Marcus Gladiator. Die Geschichte steigt schnell ins Thema ein und ist von Anfang an spannend. Schon zu Beginn wird der Leser mit dem Konflikt der Sklavenhaltung und Unterdrückung konfrontiert, der sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch zieht. Schnell konnte ich mich in die Situation hineinversetzen und habe die Ungerechtigkeit selbst miterlebt. Das Ende des Buches ist etwas abrupt und lässt den Leser ein wenig ratlos zurück. Schreibstil Simon Scarrow schreibt sehr kindgerecht. Die vielen Kämpfe sind nicht allzu brutal beschrieben, bleiben aber trotzdem authentisch und realistisch. Der Autor schreibt zudem sehr fesselnd und schafft es, den Leser zu begeistern. Wer einmal mit Marcus Gladiator angefangen hat, kann das Buch so schnell nicht mehr zur Seite legen. Charaktere Der Protagonist Marcus ist 11 Jahre alt. Damit bildet dieser Charakter eine gute Grundlage für ein spannendes Jugendbuch. Gerade Jungen können sich bestimmt sehr gut mit Marcus identifizieren, der ständig ungerecht behandelt wird und sich beweisen muss. Marcus besticht durch seinen Mut und seine unbändige Willenskraft. Er mausert sich während des Buches zum Helden und gewinnt so stetig die Sympathien des Lesers. Cover Marcus Gladiator ist ein wahrer Augenschmaus. Das Cover sieht in echt einfach fantastisch aus und besticht durch die besondere Farbwahl. Das orange-rot gemischt mit dem bedrohlichen Schwarz geben dem Cover eine gefährliche Atmosphäre. Dazu dann noch der in Flammen stehende Marcus, die Knochen und die Arena im Hintergrund – Wow. Die gold-glänzende Schrift rundet das grandiose Cover perfekt ab. Zitat Für einen Gladiator gibt es keine zweite Chance. Merkt euch das gut. Dann überlebt ihr vielleicht. Fazit Spannungsgeladener Jugendroman. Besonders zu empfehlen für Jungs die auf Kämpfen und viel Action stehen.

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  • Rezension zu "Marcus Gladiator Bd. 1" von Simon Scarrow

    Marcus Gladiator 1: Kampf für Freiheit

    Blog_of_Books

    13. March 2012 um 19:59

    Inhalt: Der 10-jährige Marcus wächst auf einem kleinen Bauerhof bei seinen Eltern auf. Er war bisher nie mehr als zehn Meilen von Zuhause entfernt und kennt lediglich die umliegenden Dörfer. Als er und seine Mutter entführt werden, nachdem sein Vater ermordet wurde, ändert sich dies jedoch schlagartig. Er passiert eine große Stadt nach der anderen und eines haben alle Städte gemeinsam: Sie stinken! Auf dem Weg zur letzten Etappe der Reise gelingt es Marcus jedoch zu entkommen. Mit dem Versprechen, seine Mutter eines Tages zu befreien, macht er sich auf den Weg nach Rom. Er möchte dort mit Pompeius sprechen, der seinem Vater noch einen Gefallen schuldig ist und hofft auf seine Hilfe. Allerdings endet Marcus Reise noch bevor er überhaupt in Rom ankommt. Er wird gefangen genommen und an eine Gladiatorenschule verkauft. Dort wird er ausgebildet, damit er eines Tages in der Arena um sein Leben kämpfen kann. Das dieser Tag allerdings schon sehr bald kommen wird, damit hat Marcus nicht gerechnet. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt und am Ende kann es nur einen Sieger geben. Meine Meinung: Schon sehr lange habe ich kein Buch mehr aus diesem Themengebiet gelesen und umso interessanter war es, wieder in die Zeit der Römer und der Gladiatoren einzutauchen. Viele Details werden in dem Buch beschrieben, so dass man aich die Umgebung genaustens vorstellen kann und sich beinahe in die Zeit zurück versetzt fühlt. Und der Schreibstil des Autors ist wirklich einmalig! Nachdem ich den Klappentext im Vorfeld gelesen hatte, war ich von der Geschichte etwas überrascht. Denn nachdem Marcus entführt wurde, gelingt es ihm noch einmal zu fliehen – dies kam für mich sehr unerwartet, hat den Spannungsbogen allerdings positiv höhergelegt. Trotz des zarten Alters des Protagonisten hat man das Gefühl, dass Marcus doch sehr reif für sein Alter ist – mit einem heutigen 10-jährigen wäre er wohl nicht vergleichbar. Sein Vater lehrt ihn bereits als Kind den Umgang mit Waffen und für Marcus ist dies wie selbstverständlich. Das Einzige wovor er sich allerdings scheut, ist das Töten und das macht ihn für den Leser sehr symphatisch – so erhält er sich wenigstens noch ein wenig seiner Kindheit. Das Ende des Buches ist ziemlich offen. Zwar gibt es ein kleines Happy-End, allerdings ist dem Leser sofort klar, dass das noch nicht alles gewesen sein kann. Deshalb überrascht es nicht, dass es natürlich eine Fortsetzung des Buches geben wird. Im Englischen ist das Buch bereits letzten Monat unter dem Namen “Street Fighter” im Puffin Books Verlag erschienen. Bis es dann bei uns erhältlich ist, wird es wohl noch einige Zeit dauern – also mal wieder geduldig sein! Fazit: Unglaublich faszinierende und vor allem detaillierte Geschichte! Definitiv auch für Erwachsene geeignet!

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  • Rezension zu "Marcus Gladiator Bd. 1" von Simon Scarrow

    Marcus Gladiator 1: Kampf für Freiheit

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. March 2012 um 12:25

    Als ich das erste Mal von diesem Buch gehört habe waren meine ersten Gedanken: Das ist genau mein Ding! Das Buch muss ich unbedingt lesen. Gerade aufgrund meines Studiums (Archäologie/Ägyptologie) war ich neugierig auf dieses Buch und wollte unbedingt wissen, wie hier die Atmosphäre der Antike wiedergegeben wird. Einzig das empfohlene Lesealter von 10-12 Jahren machte mich etwas stutzig. Denn ich bin ja gut doppelt so alt. Aber das, was ich durch den Klappentext und den Trailer zu dem Buch vermittelt bekommen hatte, hörte sich so an als ob es auch durchaus Jugendlichen und Erwachsenen gefallen könnte. Und so war es auch! Die Handlung beginnt mit einem Prolog, der 10 Jahre vor der eigentlichen Geschichte spielt. Man erfährt hier etwas über den Sklavenaufstand, der von Spartakus angeführt wurde und lernt nebenbei auch noch Titus, den Vater von Marcus kennen, der zu dieser Zeit in der Legion ist. Es ist die Szene eines Schlachtfeldes, denn der Sklavenaufstand wurde brutal niedergeschlagen. Danach wird man zunächst in das friedliche Landleben von Marcus und seiner Familie 10 Jahre später eingeführt, das jedoch nicht lange so friedlich bleibt. Titus hat Schulden und muss letztendlich mit seinem Leben dafür büßen während Marcus und seine Mutter gefangen genommen und als Sklaven verkauft werden sollen. Es passieren jedoch einige überraschende Dinge und schließlich muss sich Marcus allein durchschlagen. Immer im Gedanken seine Mutter retten zu wollen macht er sich auch den Weg den berühmten General Pompeius um Hilfe zu bitten. Es folgt eine interessante Reise, deren vorläufige Endstation die Gladiatorenschule ist. Ich finde die Beschreibungen sind auch hier äußerst gelungen. Ich hatte wirklich das Gefühl hier ein bisschen antike Luft schnuppern zu können. Marcus ist mit Sicherheit kein gewöhnlicher 10-jähriger Junge. Ich hätte ihn wohl auch älter geschätzt wenn ich keine Angabe gefunden hätte, denn allein wie er die Dinge angeht finde ich außergewöhnlich. Schön finde ich auch, dass er Marcus trotzdem noch menschlich bleibt, obwohl er immer mehr zum Kämpfer gemacht wird. Zum Ende hin gibt es hierfür eine sehr schöne Szene, die mir wirklich gut gefallen hat und die dem Leser eine große Stärke von Marcus zeigt. Außerdem gibt es zum Ende hin zunächst viele Hinweise auf das Geheimnis um Marcus, das zum Schluss preisgegeben wird und neugierig auf den Folgeband macht. Ich muss jedoch zugeben, dass ich den Verdacht schon sehr schnell hatte. Man merkt, dass die Geschichte von Marcus Gladiator noch lange nicht vorbei ist. Man hat das Gefühl ihn erst auf der ersten wichtigen Etappe begleitet zu haben und dass (hoffentlich) noch viele folgen werden. Ich bin ziemlich begeistert von dem Buch, das sicher nicht nur für Kinder und Jugendliche spannend und interessant ist! Marcus auf seiner Reise zu begleiten gestaltet sich voller Spannung und ich bin schon sehr gespannt auf den folgenden Band, denn in dieser Geschichte steckt unheimlich viel Potenzial!

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  • Rezension zu "Marcus Gladiator Bd. 1" von Simon Scarrow

    Marcus Gladiator 1: Kampf für Freiheit

    x-vampirella-x

    10. March 2012 um 18:24

    Simon Scarrow - Marcus Gladiator: Kampf für Freiheit Titel: Marcus Gladiator-Kampf für Freiheit (org. Fight for Freedom) Autor: Simon Scarrow Verlag: arsEdition Seitenzahl: 320 Preis: 14,99 € Inhalt: Rom, 61 v. Chr. Der junge Marcus wird nach einem brutalen Überfall auf seine Familie versklavt und in eine Gladiatorenschule verschleppt, wo er zum Elitekämpfer ausgebildet werden soll. Aber Marcus kann seine Vergangenheit nicht vergessen: den Mord an seinem Vater und die Entführung seiner Mutter. Marcus weiß, dass es nur eine Möglichkeit gibt, um Rache zu nehmen: Er muss den mächtigen General Pompeius finden und ihn um Hilfe bitten den Mann, der tief in der Schuld seines Vater steht. Doch Marcus Herkunft ist von einem dunklen Geheimnis überschattet - ein Geheimnis, das so gefährlich ist, dass seine Aufdeckung den sicheren Tod bedeuten würde Meine Meinung: Marcus lebt mit seiner Familie ein sehr beschauliches Leben auf einem Bauernhof. Sein Vater ist ein Zenturio und hat erfolgreich in der Schlacht um den Sklavenaufstand ,mit Spartakus als Anführer, gekämpft. Dort hat er als Kriegsbeute seine heutige Frau Livia mitgenommen. Einige Zeit hat sie als Sklave bei ihm gearbeitet, doch Titus schenkte ihr die Freiheit, um sie zu heiraten. Ein wenig später dann kam Marcus auf die Welt. Der Vater von Marcus muss sich Geld leihen, da die Zeiten und die Ernte schlecht sind. Doch dieses Geld will zurückgezahlt werden, doch Marcus Vater kann es nicht, da seine Ernte sehr schlecht ist. Der Verleiher schickt seine Bediensteten zu Titus. Dieser kann sie abwehren und glaubt sich sicher. Doch einige Zeit später tauchen sie wieder auf, da sie ihr Geld verlangen. Titus muss mit seinem Leben dafür bezahlen. Marcus und seine Mutter werden gefangen genommen und sollen auf dem Sklavenmarkt verkauft werden. Doch der Geldverleiher hat andere Pläne und schickt sie zu seinem Hof, wo sie arbeiten sollen bis sie sterben. Doch während der Fahrt gelingt es den beiden zu fliehen. Doch die Mutter wird eingefangen und weggebracht. Marcus schwört sich seine Mutter zu retten. Marcus geht in die nächst größere Stadt und sucht ein Schiff das ihn nach Italia bringt. Doch kein Schiff will ihn mitnehmen und so geht er als blinder Passagier an Bord. Doch nach einigen Tagen wird so vom Hunger gequält und geht an Bord, um etwas essbares zu suchen. Doch er wird entdeckt und legt sich mit der Crew vom Schiff an. Unter ihnen ist auch der Besitzer einer Gladiatoren Schule. Dieser will Marcus mitnehmen. Auf der Reise nach Capus lernt er zwei andere kennen, die ihn beschützen. In der Schule lernt er zu kämpfen. Auch Brixus lernt er kennen. Brixus ist ein ehemaliger Gladiator und arbeitet nun in der Küche. Er erzählt Marcus einiges über den Sklavenaufstand und den Krieg. Als er bei Marcus seine "Narbe" sieht wird er stutzig. Einige Tage später gelingt es Brixus zu fliehen. Marcus unterdessen hat seinen ersten Kampf vor sich und das ausgerechnet gegen seinen Erfeind Ferax, einen Kelten. Der Kampf steht und auch Gaius Julius Cäsar ist unter den Zuschauern. Marcus gewinnt mit müh und not den Kampf. Er will Ferax aber nicht töten und verschont ihn. Zur Strafe soll er gegen die Wölfe kämpfen. Doch während diesem Kampf fällt die Nicht von Cäsar über das Geländer direkt in die Arena und Marcus rettet sie wie durch ein Wunder. Zum Dank will Cäsar das Marcus die Leibwache seiner Nichte übernimmt und mit nach Rom geht. Nach einigen Tagen Genesungszeit geht Marcus nach Rom. Unterwegs trifft er Brixus wieder. Dieser erzählt ihm von dem Geheimnis seiner Narbe. Die Narbe ist ein Brandmal und Marcus Mutter muss damals das Brandeisen mitgenommen haben. Sie war damals die Frau von Spartakus. Als sie damals als Kriegsbeute gefangen genommen worden ist, war sie Schwanger. Marcus ist der Sohn von Spartakus. Doch dies darf niemand erfahren, sonst ist es sein Tod. Die ganze Hoffnung der Sklaven rut auf den Schultern von Marcus. Ein super spannendes Buch wie ich finde. Eigentlich bin ich nicht so der Fan von Historischen Büchern, aber dieses hat mich voll und ganz überzeugt. Dieses Buch konnte man sehr flüssig lesen. in diesem Buch wird nicht das klassische schöne Italien beschrieben, sondern eine brutal Gesellschaft, in der nur der Stärkste überlebt. Aber Simon Scarrow beschriebt alles sehr anschaulich. Ich finde das Buch ist nicht nur was für Kinder und Jugendliche. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen. Mein Fazit: Ich kann nur sagen das es ein super spannendes und Actionreiches Buch. Ich habe es in einmal durchgelesen und wollte es zwischendurch auch nur ungern aus der Hand legen Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen und hoffe das da noch ein paar Bänder mehr rauskommen.

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  • Rezension zu "Marcus Gladiator Bd. 1" von Simon Scarrow

    Marcus Gladiator 1: Kampf für Freiheit

    sarahsbuecherwelt

    09. March 2012 um 13:04

    Marcus Gladiator“ ist der Auftakt einer neuen Reihe, die im Verlag arsEdition erschienen ist. Das Buch richtet sich an Fans von Spartakus, 300, Gladiator und Co. Die Zielgruppe ist in diesem Fall zwar bei 10 Jahren, aber auch Erwachsene werden sicherlich ihren Spaß haben. Begleitet mich auf meiner Reise ins alte Rom zu den Gladiatoren-Kämpfen. Blut, brutale Kämpfe und ein Junge, der seinen Weg geht, erwarten euch. In einem kurzen Prolog wird dem Leser die Vorgeschichte von Marcus Vater, der bei dem großen Sieg gegen Spartakus dabei war, nahegebracht. Wenige Seiten später, lernt man den 10jährigen Marcus kennen. Marcus wird dem Leser als mutiger, willensstarker und kämpferischer Junge dargestellt, der niemals aufgibt, um sein Ziel zu erreichen. Er ist ein Protagonist, mit dem sich zahlreiche Jungen im Alter zwischen 10-12 identifizieren können. Auch die anderen Charaktere sind mit interessanten Eigenschaften, die typisch für die damalige Zeit waren, ausgestattet. Mit solchen liebevoll gestalteten Figuren macht das Eintauchen in ein Abenteuer richtig Spaß. Hintergrund dieser Geschichte ist das Jahr 61 v. Christus. Spartakus, der die Sklaven gegen die römischen Soldaten angeführt hat, der Wunsch nach Freiheit und Gladiatoren-Kämpfe sind allgegenwärtig. Dem Autor gelingt es diese Zeit anschaulich zu präsentieren. Man bekommt das Gefühl selbst in dieser vergangenen Zeit zu stecken. Es ist eine sehr realistische Wiedergabe der Schauplätze, Situationen, Hintergründe und Gefühle. Für Kinder ist dies besonders schön, denn sie lernen etwas über die römische Antike und sehen, dass andere Kinder es früher nicht so schön hatten wie sie. Immer wieder wird deutlich, dass der Wunsch nach Freiheit groß ist, und viele noch den Verlust von Spartakus im Stillen betrauern. Wie bei Hitler haben auch damals schon die Wände Ohren gehabt. Dies wird durch die brutale Gesellschaft, den Kampf ums eigene Überleben und die gestohlene Freiheit immer wieder sehr deutlich hervorgehoben. Misshandlungen, Folter und Unterdrückung werden nicht nur gut erklärt, sondern spannend in den Plot eingebaut. Allerdings versucht der Autor oftmals zu viel Spannung aufkommen zu lassen. Kinder wollen Spannung, aber ich bin mir nicht sicher, ob diese Art von Umsetzung nicht doch den einen oder anderen Alptraum hervorrufen wird. Schon im Prolog wird deutlich, wie brutal die damalige Zeit war. Leichen türmen sich auf den Schlachtfeld. Im Verlauf wird auf die Kämpfe eingegangen, und diese werden sehr lebendig geschildert. Pfeile, die den Hals durchbohren oder Schwerter, die den Schädel spalten. Filme sind in der heutigen Zeit auch sehr brutal. Trotzdem fand ich es als Mutter etwas zu heftig. Normalerweise lasse ich meinen 8jährigen Sohn auch Bücher lesen, die für Leser ab 10 sind, aber in diesem Fall hab ich davon abgesehen. Die Knie des Sklaven begannen wild zu zucken, und die Augen traten ihm beinahe aus dem Kopf, während er seinerseits mit seinen Fingernägeln Titus die Augen auszukratzen versuchte. Der Zenturio drehte den Kopf zur Seite. Immer wilder wurden die Bewegungen des Mannes, doch dann lockerten sich seine Hände, und der Kopf fiel ihm nach hinten. (Zitat S. 13) Dieses Beispiel zeigt den lebendigen, plastischen und spannungsgeladenen Stil. Ob der Detailreichtum nicht etwas zu viel für Kinder ist, sollte hier jedes Elternteil selbst entscheiden. Nichtsdestotrotz ist der Stil sehr schön, und lässt ein gutes Kopfkino entstehen. Er sorgt für einen guten Lesefluss und stellt auch für Kinder mit Leseschwäche kein Problem dar. Mittellange Kapitel von rund 20 Seiten,kurze und einfache Sätze werden mit einer leichten Wortwahl. Ich hab das Buch angefangen und in einem Zug durchgelesen. Die historische Umsetzung in Verbindung mit diesem spannungsreichen Plot sorgt dafür, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Im Anschluss hat mein Mann sich das Buch zu Gemüt geführt, da er ein großer Fan dieser Zeit ist. Auch er war begeistert und mochte es nicht aus der Hand legen. Das zeigt mir, dass sich das Buch auch für ältere Generationen eignet, sofern sie sich für die Welt der Gladiatoren interessieren. Nichtsdestotrotz kommt es auf bei einem Kinderbuch eher auf die Meinung der Zielgruppe an. Aus diesem Grund gebe ich meiner lesebegeisterten Nichte stets meine Kinderbücher zum Lesen. Sie hat das Buch an zwei Abenden gelesen, und war einfach nur fasziniert. Der Protagonist konnte sie sofort überzeugen. Den Inhalt fand sie actionreich und somit klasse. Am Besten hat ihr jedoch die Zeit in der Gladiatoren-Schule gefallen, da sie dort einmal die Ausbildung hautnah miterleben konnte. Sie fand es interessant und lehrreich. Sie ist gleich am nächsten Tag sogar noch in die Bücherei gefahren, um sich Sachbücher zum Thema Gladiatoren auszuleihen. Das spricht dafür, wie sehr Kids das Buch lieben werden. Wobei es auch hier auf den eigenen Lesegeschmack ankommt. Wer jedoch Spannung liebt, wird auch an dieser neuen Reihe gefallen finden. Der Schluss wird vom Autor noch einmal mit einer extra Portion Nervenkitzen versehen. Man zittert mit dem Protagonisten und lässt die letzten Seiten nur so an sich vorbeirauschen. Der Schlussstrich selbst wird an einer Stelle gesetzt, die gut gewählt wurde. Die Geschichte ist bei einer Reihe logischerweise nicht zu Ende, aber alle offenen Punkte sind vorerst abgearbeitet. Allerdings werden zum Ende hin neue Fakten eingeworfen, die das Interesse und die Neugierde wecken. Man möchte wissen, wie es weitergeht, und wird somit dem zweiten Teil entgegen fiebern. Sowohl meiner Nichte, meinem Mann, als auch mir hat dieses Kinderbuch sehr gut gefallen. Es gewährt bemerkenswert, spannende Einblicke in das antike Rom, sorgt für blutige Kämpfe und zeigt, wie leicht sich die Leute damals haben beeinflussen lassen. Für mich eins der schönsten Kinderbücher, die der Februar 2012 hervorgebracht hat.

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  • Rezension zu "Marcus Gladiator Bd. 1" von Simon Scarrow

    Marcus Gladiator 1: Kampf für Freiheit

    books_and_senses

    06. March 2012 um 14:32

    Eigentlich habe ich das empfohlene Lesealter von 10-12 Jahren schon länger überschritten, dennoch fand ich Marcus Gladiator, als ich zum ersten Mal davon gehört habe, ziemlich interessant. Früher habe ich viele historische Jugendbücher gelesen und dachte mir, so zur Abwechslung wäre das mal wieder ganz gut. Dass Marcus Gladiator mich allerdings SO umhauen würde, hätte ich nicht gedacht! Marcus Gladiator beginnt mit einem Prolog, der 10 Jahre vor der eigentlichen Handlung spielt. Es geht um den niedergeschlagenen Sklavenaufstand, der von Spartakus angeführt wurde. Man lernt Titus, Marcus‘ Vater, kennen und wird über einige Gegebenheiten seines Lebens aufgeklärt. Der Prolog ist nichts für schwache Nerven, denn die Schilderungen des Schlachtfelds, das mit Leichen und Verstümmelten übersäht ist, sind sehr aufwühlend. Dann wird ein Sprung zu dem Zeitpunkt gemacht, an dem Marcus 10 Jahre alt ist. Wir lernen sein Leben auf dem Bauernhof kennen, seine Mutter, seinen Hund und den Sklaven Aristides. Natürlich ist auch sein Vater dabei. Zusammen ergeben sie ein sehr sympathisches Bild. Doch der Frieden währt nicht lange. Marcus' Familie wird „überfallen“, sein Vater und Aristides getötet, Marcus und seine Mutter werden verschleppt und sollen als Sklaven verkauft werden. Ab da beginnt eine Reise, die Marcus sich nie hätte vorstellen können. Er muss sich alleine durchschlagen, sich auf ein Schiff schmuggeln, kämpfen. Alles mit dem Ziel, nach Rom zu gelangen um seine Mutter zu retten. Dem Leser wird schnell klar, dass Marcus kein gewöhnlicher 10 Jähriger ist. Für sein Alter ist es sehr erwachsen, mutig und entschlossen. Er macht Dinge durch, die man nicht mal in seinen schlimmsten Alpträumen erleben will. Die Handlung schreitet recht zügig voran und es gibt einige Zeitsprünge, die aber höchstens ein paar Monate umfassen. Trotzdem hat man nie das Gefühl etwas zu verpassen und es wird nicht langweilig. Das Buch ist von der ersten bis zur letzten Seite wirklich spannend und ich habe es innerhalb weniger Stunden durchgelesen. Vor allem die Zeit, die Marcus in der Gladiatorenschule verbringt, habe ich mit Spannung verfolgt. Die Charaktere auf die man dort trifft, könnten unterschiedlicher nicht sein und man ist ganz neugierig darauf, die Geschichte jedes Einzelnen zu erfahren. Natürlich konzentriert sich die Geschichte auf Marcus, aber den einen oder anderen Einblick in die verschiedenen Charaktere erhält man schon. Für Marcus‘ Entwicklung ist das auch ganz wichtig, denn durch die Geschichten verändert sich seine Sicht auf Dinge, über die er sonst nie wirklich nachgedacht hat. Durch all die Gewalt und den Drill in der Schule stumpft Marcus aber auch nicht ab. Er bleibt weiterhin „menschlich“ auch wenn er doch immer mehr zum Kämpfer wird und es ihm bewusst wird, dass alles, was er lernt, darauf abzielt, später in einer Arena auf Leben und Tod zu kämpfen. Wobei dieser Kampf dann früher stattfindet, als Marcus erwartet hat… Ab dem letzten Drittel des Buches hat man dann auch so einen leisen Verdacht, was es mit dem Geheimnis von Marcus‘ Herkunft zu tun hat. Ich sage euch, des Rätsels Lösung ist wirklich grandios und verleiht dem Buch noch einmal eine ganz besondere Wendung! Sie macht auch unglaublich Lust auf die Folgebände! Obwohl, das macht das Buch auch so, denn die Geschichte hat sehr viel Potenzial und ist noch lange nicht zu Ende! Ich bin so gespannt auf den nächsten Band! Einen kleinen Kritikpunkt habe ich aber doch: Für 10-12 Jährige ist das Buch meiner Meinung nach viel zu blutig und brutal. Selbst ich musste an manchen Stellen schlucken, weil mir die detaillierten Beschreibungen zu heftig waren. Na gut, ich bin auch ein Mädchen und bei so Sachen eher empfindlich, aber dennoch war ich etwas schockiert darüber. Eine kleine Anmerkung noch zur „geschichtlichen Genauigkeit“: Geschichte war in der Schule nie mein bestes Fach, und ich bin diesbezüglich auch nicht besonders interessiert, deswegen kann ich zu der geschichtlichen Genauigkeit und der historischen Einordnung leider gar nichts sagen. Was ich aber sagen kann ist, dass man das Buch auch als eine Geschichts-Null, wie ich es bin, gut lesen kann, ohne das Gefühl zu haben, dass einem wichtige Informationen fehlen. Ich hoffe, das hilft dem ein oder anderen weiter :D Fazit Marcus Gladiator ist ein spannendes Buch, nicht nur für Kinder und Jugendliche! Ich habe Marcus‘ Reise und seine Entwicklung voller Spannung verfolgt und freue mich schon sehr auf den nächsten Band dieser vielversprechenden Reihe! 4,5 Pancakes für Marcus Gladiator!

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  • Rezension zu "Marcus Gladiator Bd. 1" von Simon Scarrow

    Marcus Gladiator 1: Kampf für Freiheit

    sabisteb

    14. February 2012 um 20:23

    Marcus Cornelis Primus lebt ein behütetes Leben. Sein Vater war Centurio unter Pompeius dem Großen und genießt nun seinen Ruhestand als Bauer in Griechenland. Die Zeiten jedoch sind schwer, die Ernten schlecht und so ist Marcus Vater dazu gezwungen, Geld zu leihen. Als er aufgrund weiterer Missernten nicht in der Lage ist, das Geld an der Verleiher zurückzuzahlen, holt dieser es sich mit Gewalt in Form von Naturalien. Er lässt den Hof überfallen und Marcus Vater töten. Marcus und seine Mutter jedoch werden gefangengenommen und versklavt, sie werden zu lebendem Inventar ohne Rechte, dazu verurteilt einem Herrn zu gehören, und zu gehorchen. Marcus fasst den kühnen Plan, General Pompeius um Hilfe zu bitten, denn Marcus Vater rettete ihm einst sein Leben. Ihm gelingt die Flucht und er macht sich auf den Gefahrvollen Weg nach Rom. Er wird jedoch erneut gefangengenommen und versklavt, diesmal kommt er in die beste Gladiatorenschule Capuas. Wenn er stirbt, ist seine Mutter verloren. Sein Überlebenskampf als Kindergladiator wird auch zum Kampf um die Freiheit seiner Mutter. Ein wirklich gelungener und anspruchsvoller historischer Roman, auch wenn er sich vor allem an Kinder richtet. Der Autor schildert eine brutale Gesellschaft, in der jeder zum Sklaven werden kann, ob freigeboren oder nicht. Schon bald muss Marcus lernen, dass es keinen interessiert, dass er frei geboren ist, dass er zu unrecht versklavt wurde, denn Sklaven sind Gegenstände für die sogar Einfuhrsteuer fällig wird. Marcus muss schnell lernen dieses Schicksal zu akzeptieren, will er überleben. Als Jüngster in der Gladiatorenschule steht er zudem ganz unten in der Hackordnung und wird nicht nur von den Trainer hart rangenommen, sondern auch von den anderen Jungen drangsaliert und misshandelt. Aus einem friedliebenden Bauernjungen wird ein gefährlicher Krieger. Dieses Schicksal nimmt der Autor bereits in übertragenem Sinne in Form von Marcus Hund Cerberus vorweg. Cerberus wird zunächst aus schlechten Haltungsbedingungen gerettet, zum Familienhund und Familienmitglied und später zum Kampfhund ausgebildet, um die Familie zu schützen. Nie hätte sein Herrchen Marcus geglaubt, dass es ihm einmal ergehen würde, wie seinem Hund, vom Bauern zum Krieger und Kämpfer, um das Leben seiner Mutter zu retten. Fazit: Simon Scarrow schildert hart und direkt eine brutale Gesellschaft, in der nur der Starke überlebt. Kein nettes, klassisches römisches Reich, keine Weltkultur der Dichter und Denker, sondern ein Volk, das sich daran belustigt Menschen zum Spaß gegeneinander kämpfen zu lassen, und dabei jubelt wenn Menschen in der Arena blutig ihr Leben lassen. Ein Gladiator kann reich werden und Ruhm ernten, er kann seine Freiheit erlangen und doch in Armut leben, aber noch häufiger stirbt er einfach auf blutige Art und Weise, denn er ist ein Besitztum seines Herren und nicht mehr wert als jeder andere unbelebte Gegenstand.

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