Simon Sebag Montefiore Katharina die Große und Fürst Potemkin

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Inhaltsangabe zu „Katharina die Große und Fürst Potemkin“ von Simon Sebag Montefiore

Die vielleicht größte Romanze der Geschichte Katharina die Große war eine Frau von berüchtigter Leidenschaft, politischer Brillanz und faszinierendem Charme. Fürst Potemkin – ein gut aussehender Lebemann und äußerst gewandter Politiker - war die Liebe ihres Lebens, heimlicher Gemahl und Mitherrscher. Kein anderer nahm so großen Einfluss auf ihre politischen Entscheidungen wie er. Obgleich es nicht an Differenzen zwischen Katharina und Potemkin mangelte, er Affären mit seinen hübschen Nichten hatte und sie mit ihren Günstlingen, hörten sie nie auf, einander zu lieben. Simon Sebag Montefiore hat Zugang zu bisher unbekannten und unveröffentlichten Dokumenten gefunden, er hat die intimen Briefe der Kaiserin und des Fürsten gelesen. Nur so konnte er diese faszinierende Geschichte von Liebe und Macht in all ihren Dimensionen ans Licht bringen und Potemkin den zentralen Platz in der russischen Geschichte zuweisen, der ihm zusteht. Eine wundervolle Biographie voller Details und literarischem Flair.

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  • Rezension zu "Katharina die Große und Fürst Potemkin" von Simon Sebag Montefiore

    Katharina die Große und Fürst Potemkin

    MonaMayfair

    wie ich heute [03.10.09] zu belladonna sagte, muss man irgendwann einen schlussstrich ziehen und für mich ist hier und jetzt der moment gekommen (bzw. vorhin im starbucks), dass ich mich vorerst von katharina verabschiede.. das buch und ich - wir sind nicht füreinander geschaffen.. zu sehr schmeisst der autor mit namen um sich.. zu wenig schafft er es, mich zu fesseln.. im gegenteil, ich komme nicht vorwärts und das auch nur in babyschritten.. da mich gegenüber dem verlag ein schlechtes gewissen plagt, lege ich katharina jetzt auf eis.. ich werde den roman meiner bürokollegin ausleihen und sie nach dem lesen um ein paar beschreibende worte bitten, die ich dann hier widergegeben werde.. es tut mir leid - aber es geht nicht anders.. "das leben ist zu kurz für schlechte bücher" - bzw. solche, die einem nicht gefallen.. UPDATE... ...die worte meiner bürokollegin easy zu diesem buch: "@ Sternchen -> 4 bis 5 tendiere zu 5 weil es ein tolles Buch war. Zuerst dachte ich, es sei eine Liebesgeschichte - ist es aber nicht. Es ist definitiv eher ein Geschichtsbuch. Es war interessant zu lesen, dass die beiden (Katharina die Grosse und Fürst Potemkin) gar nie zusammen gelebt hatten. Ich fand das Buch nicht schlecht. Die ganze Geschichte von Fürst Potemkin, was er aufgebaut hat und wie sie sich die beiden verbunden geblieben sind, mit den Tausenden von Briefen. Potemkin wurde als faul und sexbesessen bezeichnet – war er aber nicht. Tagsüber hat er seine Liebschaften gepflegt – nachts hat er politische Pläne geschmiedet und er hat die Krim zurückerobert. Ich wusste vorher gar nicht, dass Katharina die Grosse so viele Kinder von so vielen Männern hatte. Wenn ich das Buch hätte bezahlen müssen, wäre ich mit dem Gegenwert vollkommen zufrieden. Man erfährt viele interessante Dinge und man kann die Geschichte Russlands hautnah miterleben. @ Fotos: blöd ist, dass die Fotos geballt eingegliedert waren und nicht mitten in die Geschichte eingebaut wurden. @ Stammbaum: OK; war hilfreich. Übrigens: Interessant war zu erfahren, dass Potemkin mit dem Mörder von Rasputin verwandt war. Na ja: es sind/waren ja alle miteinander verwandt und verschwägert… Und ein Nachfahre von Potemkins Nichte ist der Mörder von Rasputin. @ Stil: OK und gut geschrieben; überhaupt nicht langweilig. Flüssiger Stil und unterhaltsam. Das Buch ist empfehlenswert - aber nicht für Romantiker; nur für geschichtlich Interessierte.

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  • Rezension zu "Katharina die Große und Fürst Potemkin" von Simon Sebag Montefiore

    Katharina die Große und Fürst Potemkin

    Cayenne

    29. June 2010 um 20:02

    Nach einem langen Kampf mit dem Buch und mit mir selbst, habe ich "Katharina" nun doch abgebrochen und zurück ins Regal gestellt.
    Der Schreibstil, wenn auch etwas langatmig und ausführlich ist recht interessant, aber das Thema ist einfach nicht meins!

  • Rezension zu "Katharina die Große und Fürst Potemkin" von Simon Sebag Montefiore

    Katharina die Große und Fürst Potemkin

    Buecherhexe

    31. October 2009 um 12:31

    Biographien sind ja manchmal sehr trocken, eigentlich fast nur eine Aneinanderreihung von Daten und Fakten (außer es handelt sich um eine Autobiographie). Dieses Buch liest sich am Anfang eher wie ein historischer Roman. Es ließ mich immer wieder staunen, dass ja alles tatsächlich so passiert sein soll, wie es da geschrieben steht. Ich war am Anfang wirklich angenehm überrascht, wie leicht es Montefiore schafft, die Protagonisten "plastisch" darzustellen, ihnen Leben einzuhauchen, als würde er von der Gegenwart berichten. Mein Kopfkino lief beim Lesen jedenfalls teilweise auf Hochtouren. Auch wenn im zweiten Teil „Der Kriegsheld“ die Berichte über den Krieg ziemlich langatmig und weniger interessant schienen, hatte man meiner Meinung nach doch einen guten Einblick in den Charakter von Potemkin. Wie es scheint, will er in seiner Annäherung an Katharina nichts dem Zufall überlassen. Er will ihr zeigen, dass er in jeder Hinsicht der Richtige ist - ob nun auf dem politischen Parkett oder auf dem Schlachtfeld: er kann Russland überall würdig repräsentieren. Dass er auf dem besten Weg ist, das zu erreichen, was er sich in den Kopf gesetzt hat, zeigt für mich auch der Brief, den Katharina ihm während der Schlacht um die Festung Silistria zukommen lässt (s. Seite 140)... Dennoch ist mir Potemkin durch sein manipulatives Verhalten stellenweise ziemlich unsympathisch. Er straft Katharina laufend für etwas, was sie tut oder eben nicht tut - woher soll sie eigentlich noch wissen, was zu tun ist, um ihn bei Laune zu halten? Mir kommt das stellenweise vor wie eine "amour fou" - Katharina ist so süchtig nach Liebe, nach Zuneigung und Anerkennung, dass sie die Launen Potemkins meist klaglos erträgt, ihm jeden Wunsch von den Augen abliest, ihm immer und immer wieder ihre Liebe versichert... Ein anderer Gedanke ist aber genau so, dass Katharina berechnend ist - schließlich steht es außer Zweifel, dass das gemeinsame "Regieren" von großem Nutzen ist...allein schon aus diesem Grund wird sie alle Hebel in Bewegung setzen, um ihn bei Laune zu halten... Massiv gestört hat mich der etwas laxe Umgang mit Quellenangaben. Gerade z. B. bei wörtlich zitierten Gesprächen (s. Seite 361), wäre m. E. nach eine detaillierte Quellenangabe nötig gewesen. In der Angabe der Primar- und Sekundärquellen im Anhang des Buches steht: „Detaillierte Quellenangaben zu den einzelnen Kapiteln finden sich in der englischen Originalausgabe (Prince of Princes. The Life of Potemkin, Phoenix Press London, 2001) und online unter www.simonsebagmontefiore.“ Jetzt mal ganz ehrlich: Wer hat denn schon die englische Originalausgabe bei der Hand, um nachzulesen, aus welcher Quelle das Zitat von Seite 361 stammt? Oder wer macht sich die Mühe, bei einem Buch, das eh schon schwer genug zu lesen ist, im Internet auf der Homepage von S. S. Montefiore nachzuschlagen? Ich HABE nachgeschlagen – gefunden habe ich die Quelle allerdings nicht…was sicher auch daran liegt, dass sich die Seitenangaben von Original und deutscher Ausgabe mit Sicherheit unterscheiden. Fazit: Es fällt mir also schwer, zwischen Wahrheit und Fiktion zu unterscheiden… Außerdem hat mich ein doch sehr gestört, dass so viele französische Zitate nicht übersetzt wurden. Auch hier sei mir die Frage erlaubt: wie viele sind des Französischen so mächtig, dass sie frei übersetzten können? Trotz aller Potemkin-„Versessenheit“ erscheint mir manchmal das ganze „Drumrum“ etwas lieblos. Gegen Ende verliert das Buch für mich eindeutig etwas an Schwung. Außerdem war ich mit der Zeit komplett überfordert, mir noch irgendwelche russischen, österreichischen, französische, türkische oder sonstige Namen, Orte oder Titel zu merken. Auch die laufend erwähnten Verbindungen zwischen Ländern und Staaten trugen nicht zu meiner Entwirrung bei. Ich würde vor allem gern die wahnsinnige Recherchen-Arbeit, die in dieser Roman-Biographie steckt, mit vier Sternen „belohnen“, im ganzen gesehen aber erscheinen mir vier Sterne zu viel. Da ich keine Möglichkeit habe, 3,5 Sterne zu vergeben, bleibt mir nur die – zugegeben etwas ungerechte – Wahl, „Katharina die Große und Fürst Potemkin – Eine kaiserliche Affäre“ mit drei Sternen zu bewerten.

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  • Rezension zu "Katharina die Große und Fürst Potemkin" von Simon Sebag Montefiore

    Katharina die Große und Fürst Potemkin

    Nemesis

    24. October 2009 um 14:28

    Luxus, Krieg, Intrigen und Ränkeschmiede wie in einer Seifenoper, Verschwörungen, Wutausbrüche, Menschen, die sich für längst tote Monarchen ausgeben, Könige, Fürsten, Hofdamen, Bastarde und eine der größten Lieben der Weltgeschichte. Aus diesen Zutaten entsteht ein eindrucksvolles Bild des Russlands des 18. Jahrhunderts. Neben den politischen Entwicklungen, Schlachten, Bündnissen und taktischen Ehen, die ein umfassendes Bild nicht nur der russischen, sondern auch der europäischen Machtverhältnisse geben liegt das Hauptaugenmerk dieser Biographie auf der Beziehung Potemkins zu Katharina der Großen. Der Titel ist ein wenig irreführend. Meiner Meinung nach trifft der englische Originaltitel ("Prince of Princes. The life of Potemkin") den Kern der Sache schon eher. Denn selbst wenn es in ganzen Abschnitten vordergründig nur um Katharina und ihr Handeln geht wird wenig später deutlich, dass alles irgendwie wieder zu der großen Liebe ihres Lebens zurückführt. Ich habe dieses Buch langsam, aber mit großem Vergnügen gelesen. Selbst die als trocken erwarteten Abschnitte über Kriegsführung, Ernennung und Entlassung von Würdenträgern und langwierige politische Entwicklungen sind mit Kommentaren gespickt, die von einem so feinen Humor zeugen, dass es spannend ist, nach diesen zu suchen. MIt eben diesem Humor werden auch Bemerkungen über Klatsch und Tratsch und Gerüchte eingestreut, die manche Passagen so unterhaltsam wie eine Boulevardzeitschrift machen (natürlich nur im positiven Sinne, denn als Historiker weiß der Autor Lügen und Unwahrheiten rasch zu demaskieren). Mein Urteil lautet demnach: Jedem, der sich für Geschichte im Allgemeinen oder die Russlands im Besonderen und das Leben großer Persönlichekeiten interessiert und jedem, der eine Liebesgeschichte im großen Stil und mit allen Schikanen zu schätzen weiß kann ich diese Buch nur wärmstens empfehlen!

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  • Rezension zu "Katharina die Große und Fürst Potemkin" von Simon Sebag Montefiore

    Katharina die Große und Fürst Potemkin

    Belladonna

    20. October 2009 um 09:58

    Bei Seite 220 breche ich nun nach einer halben Ewigkeit auch mal vorest ab. Mir fällt es nach wie vor schwer in den doch eher sachlich (trocken) gehaltenen Text hineinzufinden. Kurze Kapitel wie z. B. das über die Liebe zwischen Katharina und Fürst Potemkin fand ich ganz interessant und diese habe ich dann auch recht schnell gelesen gehabt aber der Rest ist doch wohl eher für eine Doktorarbeit gedacht...viele Namen und Daten die einem an den Kopf geworfen werden und meistens auch nur ein paar Mal im Buch erscheinen machen für mich das Buch eher zu einer Art Geschichtsbuch. Mein Fall war das Buch nicht wirklich, ich hätte mir eine spannendere Ausarbeitung von Katharinas Leben gewünscht, und nicht so eine staubtrockene Abhandlung von Daten, Kriegen und Namen.

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  • Rezension zu "Katharina die Große und Fürst Potemkin" von Simon Sebag Montefiore

    Katharina die Große und Fürst Potemkin

    *Wölkchen*

    05. October 2009 um 22:36

    Drei Hauptthemen bringt Simon Sebag Montefiore in seiner umfangreichen Romanbiographie dem Leser näher: Zuallererst natürlich die Liebe zwischen Katharina der Großen und Fürst Potemkin, eine große und beispiellose Liebe, die nach anfänglicher Leidenschaft hauptsächlich auf einer tiefen Freundschaft und geistiger Verbundenheit beruht. Zwei Weggefährten, die neben dieser Partnerschaft zahlreiche andere Affären hatten, die sich jedoch in ihrer tiefen Zuneigung stets treu blieben und ohne einander verloren gewesen wären. Ein weiteres großes Anliegen des Autors ist es, das Bild von Potemkin, der von der Geschichtsschreibung bisher sehr negativ dargestellt wurde, zurechtzurücken und ein ausgewogeneres Bild des Fürsten zu zeigen. Montefiore verschweigt nicht die Schwächen Potemkins, doch zeigt er auch die Verdienste dieses Staatsmannes auf und erklärt, wie es zu dem negativen Bild kommen konnte. Nicht zuletzt erhält der Leser einen tiefen Einblick in die Geschichte Russlands zu Zeiten der Herrschaft von Katharina der Großen, in das Leben am Hof, in die Beziehungen zu anderen Ländern und in die Expansionspläne und Kriege des Landes. Die zahlreichen Personen und deren Namen erschweren den Überblick, doch zum Glück bringt ein Personenregister im Anhang etwas Klarheit. Der Autor konnte durch Reisen zu den Schauplätzen und akribische Sichtung der Archive zahlreiche neue Aspekte zur Potemkinforschung beitragen. Verschollen geglaubte Denkmäler und Spuren von Potemkin hat der Autor wiedergefunden, wodurch es ihm gelang, das Bild des Lebens des Fürsten zu vervollständigen. Wie er selbst im Anhang schreibt, konnte er zahlreiches Material nicht für das Buch berücksichtigen, da das den Umfang gesprengt hätte. Auch so ist das Buch mit knapp 800 Seiten schon sehr ausführlich geraten. Etwas weniger wäre an manchen Stellen vielleicht mehr gewesen. Teilweise geht der Autor schon sehr ins Detail (so beispielsweise bei der Beschreibung der einzelnen Schlachten und deren Strategien), was in dieser Ausführlichkeit für manche Leser, die dieses Thema nicht gerade als Steckenpferd haben, auch abschreckend wirken könnte. Enttäuschend finde ich, dass es in der deutschen Ausgabe keine detaillierte Quellenangaben zu den einzelnen Kapiteln gibt. Diese sind nur in der englischen Originalausgabe sowie auf der Homepage des Autors vorhanden. Ist es nicht ein bisschen viel vom Leser erwartet, dass er sich bei Interesse zusätzlich die englische Ausgabe kauft oder sich die englischen Anmerkungen im Internet herunterlädt? Sicher stören zu viele Fußnoten den Lesefluss, aber durch Endnoten ist dieses Problem gelöst, und derjenige, den es interessiert, hat so die Quellenangaben vorliegen. Für mich ein dicker Minuspunkt, der aber wohl eher dem Verlag als dem Autor anzukreiden ist! Alles in allem ein Buch, das mir sehr gut gefallen und mich gefesselt hat, auch wenn ich mich bisher nicht mit dem Thema beschäftigt habe. Die Lektüre ist durchaus lohnend, wenn man sich für historische Stoffe interessiert und bereit ist, sich auf ein ausführliches und detailliertes Sachbuch einzulassen, das mit Sicherheit zahlreiche Stunden Lesezeit verschlingen wird.

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  • Rezension zu "Katharina die Große und Fürst Potemkin" von Simon Sebag Montefiore

    Katharina die Große und Fürst Potemkin

    Ay73

    21. September 2009 um 09:33

    Eine Geschichte über Liebe, Staat und hingebungsvolle Liebesbriefe zwischen Katharina und Potemkin. Die Geschichte zwischen Katharina und Potemkin ist wahrlich brilliant, vom armen Mann steigt Potemkin in die Gunst von Katahrina, heiratet sie heimlich, berät sie in politischen wie auch in Fragen zum Krieg, wird ihr treuester Untergebener und ihre große Liebe. Von Intrigen am Hofe ist natürlich so einiges geboten, jeder möchte in der Gunst der Zarin stehen, doch sie vertraut alles nur ihrem Serenissimus an. Potemkin entwickelt eine geradezu unglaubliche Macht in Rußland aus, bringt diesen Staat vorwärts, baut Flotten und neue Siedlungen, erorbert die Krim und schafft ein eigenes Imperium . Die Zarin kann ohne Sex nicht leben, und da Potemkin öfters unterwegs ist sucht er für sie die neuen Günstlinge aus. während Potemkin sich mit seinen Nichten vergnügt. Bermekenswert ist auch die Tatsache dass Potemkin auch ein sehr launischer und eifersüchtiger Mann ist, ein Hypochonda und ein Mann der seine Nägel runterkaut. Trotzdem gelingt es Potemkin, der in der Gunst der Zarin steht, ein Reichtum anzuhäufen, ein Imperium zu schaffen und stets Rußland und seiner Zarin zu dienen. Alles was er schafft ist immer zu Gunsten der Zarin, immer beteuert seine Unterwürfigkeit ihr gegenüber. Das Buch ist sehr gut aufgebaut, erklärt viele historische Einblicke wie die politische Diskussionen mit Frankreich, England und Österreich sowie die Kriege zwischen Schweden und Rußland und natürlich die zwei großen Kriege mit dem osmanischen Reich. Gelungenes Buch über ein bemerkenswertes Paar, dass sich nicht unterkriegen lässt und stets zueinander gehalten haben. Ohen Wenn und Aber, ohne sich von den Intriganten beirren zu lassen und ein Land zu regieren. Eine großartige Liebesgeschichte ....

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