Simon Singh

 4.4 Sterne bei 197 Bewertungen
Autor von Fermats letzter Satz, Geheime Botschaften und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Simon Singh

Sortieren:
Buchformat:
Fermats letzter Satz

Fermats letzter Satz

 (129)
Erschienen am 01.03.2000
Geheime Botschaften

Geheime Botschaften

 (61)
Erschienen am 01.12.2001
Big Bang

Big Bang

 (20)
Erschienen am 01.05.2007
Homers letzter Satz

Homers letzter Satz

 (17)
Erschienen am 01.04.2015
The Code Book

The Code Book

 (1)
Erschienen am 01.08.2000
Trick or Treatment

Trick or Treatment

 (1)
Erschienen am 19.10.2009
The Simpsons and Their Mathematical Secrets

The Simpsons and Their Mathematical Secrets

 (1)
Erschienen am 14.10.2014

Neue Rezensionen zu Simon Singh

Neu

Rezension zu "Homers letzter Satz" von Simon Singh

Unterhaltsam und lehrreich
Lilli33vor 5 Monaten

Taschenbuch: 320 Seiten

Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (1. April 2015)

ISBN-13: 978-3423348478

Originaltitel: The Simpsons and their Mathematical Secrets

Übersetzung: Sigrid Schmid

Preis:9,99 € auch als Gebundenes Buch und als E-Book erhältlich


Unterhaltsam und lehrreich


Wer kennt sie nicht, die gelben Zeichentrickfiguren aus Springfield? Man muss nicht unbedingt ein Fan dieser erfolgreichen Serie sein, aber es erhöht das Lesevergnügen bei diesem Buch doch sehr. Auch ein gewisses Grundverständnis, wenn nicht gar Faible, für die Mathematik sollte man haben, um die Lektüre voll und ganz genießen zu können. Zwar kommen sicher auch alle anderen Lesenden mit diesem Buch klar, werden aber bei Weitem nicht so viel Spaß dabei haben.


Simon Singh lässt uns Lesende hinter die Kulissen der Fernsehserien „Die Simpsons“ und „Futurama“ schauen, erzählt über die Autoren, von denen viele begeisterte Mathematiker sind und die deshalb auch immer wieder die Mathematik in eine Episode einfließen lassen - in verschiedensten Formen. Singh erklärt die Zusammenhänge, die sich für den „normalen“ Simpsons-Fan nicht unbedingt von selbst ergeben, geschweige denn immer sichtbar sind. So wurden viele mathematische Details als sogenannte Standbild-Gags eingebaut, die viel zu schnell vorbei sind, als dass man sie beim normalen Filmschauen erkennen kann. Erst in der Zeitlupe bzw. im Standbild kommen sie zum Vorschein. Dann ist es nur eine Spielerei der Autoren, die für die eigentliche Handlung nicht notwendig ist.


„… keinerlei Auswirkung auf die Handlung und kommt nur vor, weil die Autoren ein bisschen Spaß mit Zahlen haben wollten.“ S. 229


Aber natürlich gibt es auch Folgen, in denen ein Aspekt der Mathematik eine tragende Rolle spielt. 


Ich muss gestehen, mir ist es bisher nicht aufgefallen, wie viel geballte Mathematik sich in diesen Serien verbirgt. In Zukunft werde ich sicher genauer hinschauen ;-)


★★★★☆


Kommentieren0
4
Teilen

Rezension zu "Geheime Botschaften" von Simon Singh

Kryptographie - eihpargotpyrK
leucoryxvor 3 Jahren

In dem Buch "Geheime Botschaften" macht der Autor ein Streifzug durch die Zeit und erzählt Anekdoten aus der Geschichte der Kryoptografie. Von ihren Anfängen im Alten Agypten, über Schaupläze im Krieg bis zu der Erfindung des Internets, die das Verschlüsseln der Nachrichten wichtiger als jemals zu vor machte.

Meine Erwartungen an das Buch waren nciht allzu hoch, da ich ein ähnlich strukturiertes Buch vorher gelesen hatte (zu einer anderen Thematik) und entsetzlich gelangweilt war. Simon Singh schafft es jedoch gleich auf den ersten Seiten einen mitzureißen in die Welt der Kryptografie. Er findet immer wieder großartige historische Ereignisse, deren Ergebnis man gar nicht abwarten kann. Wurde die Nachricht entschlüsselt? Wurde die nächste Verschlüsselungsstrategie geknackt? Es ließt sich wie ein Krimi. Er folgt dabei der Weltgeschichte nicht linear, sondern fängt mit den einfachsten Verschlüsselungsstrategien an und erläutert diese Schritt für Schritt, so dass der Leser sehr gut folgen kann. Der Leser darf miträtseln und erhält sogar noch zusätzliche Informationen im Anhang. Viele Dinge kannt eich vorher nicht und auch einige historische Ereignisse mussten im Nachhinhein neu geschrieben werden, denn die Arbeit von Kryptographen wurde oft geheim gehalten. die SPannbreite der Kryptographie ist weiter als man denkt. Sie reicht von Liebesgeschichten, über Kriegsszenarien zu Fremdsprachen bis zur Quantenphysik. Jeder dürfte damit etwas für sich interessantes finden.

Eine absolute Leseempfehlung für jedermann! Man braucht kein großes Vorwissen und man lernt auf spannende Art viel neues. So sollte Populärwissenschaft sein!

Kommentieren0
6
Teilen
M

Rezension zu "Big Bang" von Simon Singh

Rezension zu "Big Bang" von Simon Singh
Mario_Veraguthvor 5 Jahren

Eine Sternenfahrt durch die letzten zweieinhalb Jahrtausende astronomischer Erkenntnisse nimmt ihren Anfang in den Mythen und Legenden verschiedener Hochkulturen, streift griechische Astronomen und die ketzerischen Gedanken eines Kepler, um das Hauptaugenmerk immer näher zur Gegenwart und dem 19. und 20. Jahrhundert hin zu verlagern.

Die Leichtigkeit und der Humor, mit dem Singh durch die, mit amüsanten Zitaten eröffneten Kapitel führt, treffen einen bei wissenschaftlich doch recht deftiger Kost umso unerwarteter und erfreulicher. Es mindert den Spaß auch nicht im geringsten, dass man vorab immer weiß, wer das Rennen der konkurrierenden Allerklärungsthesen gewinnen wird. Allein welch Modelle entworfen, zur Lehrmeinung erhoben und wieder gestürzt worden sind, würde Stoff für mehr als ein Buch liefern. Mit welchen Argumenten und Schlussfolgerungen die jeweiligen Verfechter einer Hypothese die jeweilige Wahrheit zu untermauern trachteten mutet mitunter bizarr an, wenn man sich den momentanen Stand der Forschung mit schwarzen Löchern, dunkler Materie, Stringtheorie, Quantenschaum und Konsorten jedoch aus den Augenwinkeln betrachtet, erscheinen sie beinahe harmlos, unschuldig und nachvollziehbar. In manchen Fällen kann man vom Glück des Thesenvaters sprechen, dass sich eine der jeweils unvorstellbaren Theorien im Nachhinein als richtig erwiesen hat, ohne dass man der Schlussfolgerung des jeweiligen Wissenschaftlers einen Denkfehler anlasten könnte. Es war schlichtweg das Glück oder Pech die richtige oder falsche Idee mit einem mehr oder minder logisch nachvollziehbaren Gedankengebäude untermauern zu können, ob es danach in sich zusammenbrach oder sich Jünger darum scharten, war Schicksal.

Und schillernde und skurrile Figuren waren sie allemal, die Wissenschaftler damals und wahrscheinlich auch heute. Gerade diese Zurschaustellung der Menschlichkeit samt privater Anekdoten diverser Geistesgrößen lockert durch zum Schmunzeln anregende Macken und Eigenheiten die Lektüre auf und demontiert teilweise auch das hohe Ansehen mancher Koryphäen. Man mag wissenschaftlich genial gewesen sein, aber menschlich blieb man mitunter doch ein Misanthrop.

Was zu den jeweiligen Zeiten eines Newtons, Einsteins, , Hubbles, Galileis, Brahes oder Kopernikus bizarr und unerklärlich anmutete, kann man genau so gut auch auf unsere heutige, peinlicherweise noch immer in den Kinderschuhen steckende Erkenntnis über die wirkliche Beschaffenheit all der stroboskopisch funkelnden Lichter am Nachthimmel ummünzen. So wie nur Bruchstücke des Himmels überhaupt erst betrachtet, kartographiert und interpretiert worden sind, von Erforschung oder Verständnis gar nicht erst zu sprechen, so sind die Blicke in die tiefere Beschaffenheit noch rarer und in ihrem Richtigkeitsgehalt unsicherer.

In vielerlei Hinsicht werden entweder Theorien entwickelt, die daraus resultieren, dass man die Wirkung von etwas Unbekanntem auf bekannte Phänomene, wie etwa Schwerkraft oder Licht, als Erklärung für selbiges heranzieht. Oder es ergeben sich zufällige Betrachtungen von kosmischen Ereignissen, die jeglicher physikalischen Ordnung widersprechen und bis auf weiteres unter dem Vermerk der Unerklärlichkeit abgeheftet werden müssen.

So ist es doch amüsant zu wissen, dass es immer den einen oder anderen Wissenschaftler geben wird, der die endgültige Allformel oder die universelle Erklärungstheorie in petto zu haben glaubt, sei es vor Jahrtausenden, in der Gegenwart oder ferner Zukunft. Egal in welcher Epoche, allein des Unterhaltungs- und Erkenntniswertes wegen ist diesen Kämpfern an der vordersten Front des Verstehens Respekt zu zollen. Und einer von Ihnen wird immer recht haben, was einen Nanometer Fortschritt im Verständnis der unendlichen und herrlichen Komplexität um, in und über uns ermöglicht.

Kommentieren0
4
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Simon Singh im Netz:

Community-Statistik

in 303 Bibliotheken

auf 24 Wunschlisten

von 14 Lesern aktuell gelesen

von 3 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks