Simon Singh

 4.4 Sterne bei 194 Bewertungen
Autor von Fermats letzter Satz, Geheime Botschaften und weiteren Büchern.

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Fermats letzter Satz

Fermats letzter Satz

 (128)
Erschienen am 01.03.2000
Geheime Botschaften

Geheime Botschaften

 (59)
Erschienen am 01.12.2001
Big Bang

Big Bang

 (20)
Erschienen am 01.05.2007
Homers letzter Satz

Homers letzter Satz

 (16)
Erschienen am 01.04.2015
The Code Book

The Code Book

 (1)
Erschienen am 01.08.2000
Trick or Treatment

Trick or Treatment

 (1)
Erschienen am 19.10.2009
The Simpsons and Their Mathematical Secrets

The Simpsons and Their Mathematical Secrets

 (1)
Erschienen am 14.10.2014
Fermat's Last Theorem

Fermat's Last Theorem

 (1)
Erschienen am 05.06.2002

Neue Rezensionen zu Simon Singh

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Rezension zu "Geheime Botschaften" von Simon Singh

Kryptographie - eihpargotpyrK
leucoryxvor 2 Jahren

In dem Buch "Geheime Botschaften" macht der Autor ein Streifzug durch die Zeit und erzählt Anekdoten aus der Geschichte der Kryoptografie. Von ihren Anfängen im Alten Agypten, über Schaupläze im Krieg bis zu der Erfindung des Internets, die das Verschlüsseln der Nachrichten wichtiger als jemals zu vor machte.

Meine Erwartungen an das Buch waren nciht allzu hoch, da ich ein ähnlich strukturiertes Buch vorher gelesen hatte (zu einer anderen Thematik) und entsetzlich gelangweilt war. Simon Singh schafft es jedoch gleich auf den ersten Seiten einen mitzureißen in die Welt der Kryptografie. Er findet immer wieder großartige historische Ereignisse, deren Ergebnis man gar nicht abwarten kann. Wurde die Nachricht entschlüsselt? Wurde die nächste Verschlüsselungsstrategie geknackt? Es ließt sich wie ein Krimi. Er folgt dabei der Weltgeschichte nicht linear, sondern fängt mit den einfachsten Verschlüsselungsstrategien an und erläutert diese Schritt für Schritt, so dass der Leser sehr gut folgen kann. Der Leser darf miträtseln und erhält sogar noch zusätzliche Informationen im Anhang. Viele Dinge kannt eich vorher nicht und auch einige historische Ereignisse mussten im Nachhinhein neu geschrieben werden, denn die Arbeit von Kryptographen wurde oft geheim gehalten. die SPannbreite der Kryptographie ist weiter als man denkt. Sie reicht von Liebesgeschichten, über Kriegsszenarien zu Fremdsprachen bis zur Quantenphysik. Jeder dürfte damit etwas für sich interessantes finden.

Eine absolute Leseempfehlung für jedermann! Man braucht kein großes Vorwissen und man lernt auf spannende Art viel neues. So sollte Populärwissenschaft sein!

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Rezension zu "Big Bang" von Simon Singh

Rezension zu "Big Bang" von Simon Singh
Mario_Veraguthvor 4 Jahren

Eine Sternenfahrt durch die letzten zweieinhalb Jahrtausende astronomischer Erkenntnisse nimmt ihren Anfang in den Mythen und Legenden verschiedener Hochkulturen, streift griechische Astronomen und die ketzerischen Gedanken eines Kepler, um das Hauptaugenmerk immer näher zur Gegenwart und dem 19. und 20. Jahrhundert hin zu verlagern.

Die Leichtigkeit und der Humor, mit dem Singh durch die, mit amüsanten Zitaten eröffneten Kapitel führt, treffen einen bei wissenschaftlich doch recht deftiger Kost umso unerwarteter und erfreulicher. Es mindert den Spaß auch nicht im geringsten, dass man vorab immer weiß, wer das Rennen der konkurrierenden Allerklärungsthesen gewinnen wird. Allein welch Modelle entworfen, zur Lehrmeinung erhoben und wieder gestürzt worden sind, würde Stoff für mehr als ein Buch liefern. Mit welchen Argumenten und Schlussfolgerungen die jeweiligen Verfechter einer Hypothese die jeweilige Wahrheit zu untermauern trachteten mutet mitunter bizarr an, wenn man sich den momentanen Stand der Forschung mit schwarzen Löchern, dunkler Materie, Stringtheorie, Quantenschaum und Konsorten jedoch aus den Augenwinkeln betrachtet, erscheinen sie beinahe harmlos, unschuldig und nachvollziehbar. In manchen Fällen kann man vom Glück des Thesenvaters sprechen, dass sich eine der jeweils unvorstellbaren Theorien im Nachhinein als richtig erwiesen hat, ohne dass man der Schlussfolgerung des jeweiligen Wissenschaftlers einen Denkfehler anlasten könnte. Es war schlichtweg das Glück oder Pech die richtige oder falsche Idee mit einem mehr oder minder logisch nachvollziehbaren Gedankengebäude untermauern zu können, ob es danach in sich zusammenbrach oder sich Jünger darum scharten, war Schicksal.

Und schillernde und skurrile Figuren waren sie allemal, die Wissenschaftler damals und wahrscheinlich auch heute. Gerade diese Zurschaustellung der Menschlichkeit samt privater Anekdoten diverser Geistesgrößen lockert durch zum Schmunzeln anregende Macken und Eigenheiten die Lektüre auf und demontiert teilweise auch das hohe Ansehen mancher Koryphäen. Man mag wissenschaftlich genial gewesen sein, aber menschlich blieb man mitunter doch ein Misanthrop.

Was zu den jeweiligen Zeiten eines Newtons, Einsteins, , Hubbles, Galileis, Brahes oder Kopernikus bizarr und unerklärlich anmutete, kann man genau so gut auch auf unsere heutige, peinlicherweise noch immer in den Kinderschuhen steckende Erkenntnis über die wirkliche Beschaffenheit all der stroboskopisch funkelnden Lichter am Nachthimmel ummünzen. So wie nur Bruchstücke des Himmels überhaupt erst betrachtet, kartographiert und interpretiert worden sind, von Erforschung oder Verständnis gar nicht erst zu sprechen, so sind die Blicke in die tiefere Beschaffenheit noch rarer und in ihrem Richtigkeitsgehalt unsicherer.

In vielerlei Hinsicht werden entweder Theorien entwickelt, die daraus resultieren, dass man die Wirkung von etwas Unbekanntem auf bekannte Phänomene, wie etwa Schwerkraft oder Licht, als Erklärung für selbiges heranzieht. Oder es ergeben sich zufällige Betrachtungen von kosmischen Ereignissen, die jeglicher physikalischen Ordnung widersprechen und bis auf weiteres unter dem Vermerk der Unerklärlichkeit abgeheftet werden müssen.

So ist es doch amüsant zu wissen, dass es immer den einen oder anderen Wissenschaftler geben wird, der die endgültige Allformel oder die universelle Erklärungstheorie in petto zu haben glaubt, sei es vor Jahrtausenden, in der Gegenwart oder ferner Zukunft. Egal in welcher Epoche, allein des Unterhaltungs- und Erkenntniswertes wegen ist diesen Kämpfern an der vordersten Front des Verstehens Respekt zu zollen. Und einer von Ihnen wird immer recht haben, was einen Nanometer Fortschritt im Verständnis der unendlichen und herrlichen Komplexität um, in und über uns ermöglicht.

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M

Rezension zu "Geheime Botschaften" von Simon Singh

Rezension zu "Geheime Botschaften" von Simon Singh
Mario_Veraguthvor 4 Jahren

Chronologisch aufgereiht beginnt das Buch in der Antike und schlichten Formen der Verschlüsselung wie Kopf rasieren, Nachricht tätowieren, ein paar Wochen warten oder einen mit wichtigen Botschaften beschriebenen Lederstreifen um einen Stock bestimmter Dicke zu wickeln. Je weiter die Zeit voranschreitet, umso komplexer und mit immer kürzerem Ablaufdatum versehen werden die Techniken der Spezialisten.

Die jeweils angewandten Methoden werden verständlich und angenehm ausreichend bebildert beschrieben, was für Anfänger bis Fortgeschrittene interessant, für Profis zu leicht und für totale Laien vermutlich zu komplex sein dürfte, weswegen ein Überlesen der rein theoretischen Beschreibungen wie in meinem Fall (Faulheit und Laie) anzuraten wäre. Die militärhistorischen und politischen Aspekte sind für Muffel der angewandten Naturwissenschaft ohnehin wesentlich interessanter.

So stand im Wettlauf zwischen Dekodierern und kreativen Codetüftlern oft nicht nur das Renommee der Techniker, sondern oftmals auch die weltgeschichtliche Entwicklung auf dem Spiel. Ein früheres, späteres oder gar nicht erfolgtes Auftreten einer Verschlüsselungs- beziehungsweise Entschlüsselungstechnik hätte mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu einer anderen aktuellen geopolitischen Landkarte geführt.

Je näher das Buch der Gegenwart kommt, desto brisanter werden die Geschichten, wie etwa eine praktisch unentschlüsselbare, billige und von den USA verhinderte Verschlüsselungstechnik, die niemals breite Anwendung finden dürfte.

Die große unbeantwortete Frage gegen Ende des Buches ist, ob die heutige, auch sehr sichere Verschlüsselungstechnik bereits von einer unbekannten Nemesis namens Quantencomputer still und leise in die Lade der nicht mehr sicheren und damit antiquierten Verschlüsselungstechniken verbannt worden ist.

Wäre eigentlich interessant zu wissen, da fast der gesamte private und wirtschaftliche Datenverkehr auf solche Weise gesichert wird. Lassen wir uns überraschen.

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