Simon Spurrier

 3,9 Sterne bei 38 Bewertungen
Autor*in von The Dreaming, John Constantine - Hellblazer und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Simon "Si" Spurrier ist ein britischer Autor von Romanen und Comics. Seine Arbeit in letzterem Bereich reicht von preisgekrönten Creator-Owned-Comics wie Numbercruncher, Six-Gun Gorilla und The Spire bis hin zu Projekten wie Hellblazer, The Dreaming und X-Men. Sein Comicwerk CODA wird bei Cross Cult publiziert.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches The Witcher (ISBN: 9783741649165)

The Witcher

(2)
Neu erschienen am 16.06.2026 als Taschenbuch bei Panini Verlags GmbH.

Alle Bücher von Simon Spurrier

Cover des Buches Sandman Universe (ISBN: 9783741613326)

Sandman Universe

(6)
Erschienen am 23.07.2019
Cover des Buches The Dreaming (ISBN: 9783741615320)

The Dreaming

(5)
Erschienen am 19.11.2019
Cover des Buches The Dreaming (ISBN: 9783741618178)

The Dreaming

(4)
Erschienen am 21.04.2020
Cover des Buches Damn Them All 1 (ISBN: 9783986664862)

Damn Them All 1

(2)
Erschienen am 15.05.2024
Cover des Buches John Constantine - Hellblazer (ISBN: 9783741620195)

John Constantine - Hellblazer

(3)
Erschienen am 17.11.2020
Cover des Buches The Witcher (ISBN: 9783741649165)

The Witcher

(2)
Erschienen am 16.06.2026
Cover des Buches Disenchanted 1 (ISBN: 9783946952534)

Disenchanted 1

(2)
Erschienen am 19.05.2020

Neue Rezensionen zu Simon Spurrier

Stumpfe Action mit starken Frauen

Ich bin kein Star Wars Fan, kenne mich ein bisschen im Universum aus. Nun kenne ich die Reihe aus der dieser Comic stammt nicht, dennoch war die Einführung der Protagonistin Chelli Aphra recht gelungen - auch ihre Gegenspielerin aus dem Imperium schaffte der Comic es spannend darzustellen. So erfahre ich, dass sie für eine Rebelleneinheit arbeitet die eher düstere Geschäfte erledigt und dabei auch vor Mord nicht zurück schreckt. Ihren Vorgesetzten sowie ihre Kollegen mag Chelli nicht besonders, die sind ihr zu skupelllos. Ein Ansatz der spannend ist und mir im ersten Drittel gefiel - dass sie Archäologin ist versteh ich nicht ganz, sie wirkt eher wie eine abgebrühte Technikerin.

Dennoch scheitert der Comic so knapp bei der Hälfte. Es wird eine Liebesgeschichte mit einer Offizierin des Imperiums inszeniert (ich nehme den Begriff bewusst, denn die Romanze zwischen den beiden ist quasi nicht spürbar und wird immer nur in Extremen dargestellt, die beiden haben nicht einen einzigen ruhigen Moment zusammen und sind immer nur damit beschäftigt sich NICHT gegenseitig umbringen zu lassen) und Chelli hat Probleme mit der Moral ihrer Einheit. Diese Romanze hat weder Tiefgang noch irgendeinen Ansatz der realistisch wäre, dazu kommen dann ständig irgendwelche Actionszenen und lauter andere Charaktere die wir nie wirklich kennen lernen als Leser*innen weil sie entweder auch umgebracht werden oder nur für coole Sprüche herhalten.
Mir fiel beim Lesen auf, dass jede Szene quasi nur zwei Seiten lang ging - dann wechselte die Perspektive oder die Örtlichkeit und es ging wieder los mit der Action, Explosionen und fliegenden Körpern. Höhepunkt der Albernheiten sind dann explodierende niedliche Haustiere die Aphra nutzt um in ihrer Geschichte voran zu kommen - ein Charakter der eben noch mit moralischen Zweifeln und Reue dargestellt wurde unschuldige Menschen umgebracht zu haben. Ah ja, aber flauschige Tierchen sind in Ordnung? Sie hat sogar einen ganzen Koffer davon.
Auch ihre Kollegen bringt sie skupellos um wenn es gerade passt.

Ich gebe dem Comic nur zwei Sterne weil es der erste Star Wars Comic ist in dem eine queere Romanze im Fokus steht & die Charaktere recht unterschiedlich (optisch zumindestens) wirken. Es gibt (eine) muskulöse Frau, Leute die ohne Kopf rumlaufen können und bunte Aliens. Nicht, dass der Band sonst irgendwie divers wäre - dafür fehlt im komplett die Feinfühligkeit oder der Tiefgang.
Wer auf krasse Action mit starken Frauen steht könnte hier seinen Spaß haben, die ständigen Szenenwechsel und der stumpfe Plot sind leider etwas was mir nicht gefallen hat. 

Cover des Buches Damn Them All 2 (ISBN: 9783986665982)
-Anett-s avatar

Rezension zu "Damn Them All 2" von Simon Spurrier

-Anett-
Damn them all 2

Wie toll, dass der zweite Band hier so schnell nach folgte – ich liebe die Geschichte sehr!

Die Fortsetzung schließt nahtlos an und ich habe sehr gehofft, dass nun ein paar Konflikte aufgelöst werden und es ein paar Auflösungen geben wird. Denn nach dem ersten Band gab es einige offene Enden.


Ellie will unbedingt die Barriere zur Hölle wieder verschließen, dafür muss sie einen gefährlichen Deal eingehen. Außerdem taucht eine alte Liebe auf und damit es auch nicht langweilig wird, auch noch Engel. Viel Potential für eine tolle Geschichte.


Auch wenn Elli hier wie ein Constantine daher kommt (was ich durchaus zu schätzen weiß), ist die Geschichte doch anders, als was man sonst so kennt. Die Dämonen wollen nämlich nicht auf der erde bleiben, sie wollen unbedingt wieder zurück in die Hölle. Denn hier auf der Erde müssen sie den Menschen dienen, die Siegel haben, die die Dämonen beherrschen. Und sie erleiden große Schmerzen, auch deswegen wollen sie zurück. Die Menschen allerdings, die die Dämonen haben, nutzen diese richtig aus und wollen sie auch nicht wieder hergeben. Gut und Böse verschwimmt, man hat eher den Eindruck, dass die Dämonen nicht das allzeit Böse ist.


Hier erfährt man auch wieder mehr über Elli und was sie antreibt. Sie hat alles mögliche in ihrem Leben ausprobiert, Religionen getestet, spirituelle Sitzungen, trotz allem fühlt sie immer wieder eine innere Leere.


Und auch hier in diesem Band gibt es für einen Comic überraschend viel zu lesen. Es macht unheimlich viel Spaß und ich bin ein Fan der Geschichte. Es geht wieder ganz schön zur Sache, es gibt viel Action und ein bisschen Grusel, viel Chaos und ein bisschen Humor. Eine tolle Kombination, die mich auf jeden Fall überzeugen konnte.


Cover des Buches John Constantine: Hellblazer - Tot in Amerika (ISBN: 9783741640971)
Flaventuss avatar

Rezension zu "John Constantine: Hellblazer - Tot in Amerika" von Simon Spurrier

Flaventus
Manchmal abgehoben und abgedreht, also genau passend für das Sandman-Universum.

John Constantine kennt der Kundige aus dem Sandman-Universum von Neil Gaiman. Dort tauchte er als lebender Ermittler aus Liverpool auf, der sich in London aufhielt. In diesem ersten Teil der Dilogie flüchtet er, wie der Titel schon sagt, tot nach Amerika. Dort trifft er auf Dream, der ihn beauftragt, nach seinem verloren gegangenen Beutel mit Traumsand zu suchen.

Das klingt nach vielen Bezügen zum Sandman-Universum, weshalb sich vermutlich jeder fragt, ob er die Graphic-Novel-Reihe von Neil Gaiman kennen muss, um diesen Band zu verstehen. Ich denke, dass es nicht schadet, aber zwingend voraussetzen würde ich es nicht. Denn Constantine widerfährt auf seinem Weg durch die USA sehr vielen unterschiedlichen Figuren, die alle jenseits jeglicher Normalität agieren, wie man auch immer in den USA den Begriff der Normalität anwenden mag.

Teils sind die Erlebnisse der Hauptfigur sehr abgehoben und abgedreht, so dass ich mich so manches Mal gefragt habe, worüber sie wohl reden. Einen durchgängigen roten Faden gibt es nämlich nicht. Bis auf die Suche nach dem Sand versteht sich. Dadurch versammeln sich in diesem Band viele interessante Ideen. Die witzigste war die der Comic-Welt, in denen die Figuren über die Comic-Stripes greifen, was mich an die „Unschlagbar“-Comics erinnerte, in denen dieses Stilelement großartig umgesetzt wurde.

Die Zeichnungen sind durchweg sehr dunkel gehalten und auch die ein oder andere brutale Szene findet sich darin. Eine Graphic Novel, die ich nicht für Kinder bzw. Jugendliche unter 18 Jahren empfehle. Ich denke zudem, dass zu junge Leser der Story nur schwer folgen können. Es lohnt sich auf jeden Fall, das Buch mehrmals in die Hand zu nehmen, denn schon beim zweiten Lesen werden einem Dinge und Bezüge auffallen, die beim ersten Lesen durchgerutscht sind.

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