Simon Stålenhag

 4.6 Sterne bei 29 Bewertungen
Autor von The Electric State, Tales from the Loop und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Simon Stålenhag

Simon Stålenhag (geboren 1984) ist schwedischer Autor, Künstler und Musiker. Berühmt geworden ist er mit seinen hyperrealistischen Bildern, die oft eine retrofuturistische Variante der schwedischen Landschaft zeigen. Der »Guardian« zählte sein Buch »Tales from the Loop« (neben Kafkas »Der Prozess« und Atwoods »Der Report der Magd«) zu den zehn besten Dystopien.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Simon Stålenhag

Cover des Buches The Electric State (ISBN: 9783596703791)

The Electric State

 (16)
Erschienen am 23.10.2019
Cover des Buches Tales from the Loop (ISBN: 9783596704835)

Tales from the Loop

 (8)
Erschienen am 26.02.2020
Cover des Buches Things from the Flood (ISBN: 9783596704859)

Things from the Flood

 (0)
Erscheint am 24.03.2021
Cover des Buches The Electric State (ISBN: 9781501181412)

The Electric State

 (2)
Erschienen am 25.09.2018
Cover des Buches Tales from the Loop (ISBN: 9789187222214)

Tales from the Loop

 (1)
Erschienen am 15.10.2015

Neue Rezensionen zu Simon Stålenhag

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Rezension zu "Tales from the Loop" von Simon Stålenhag

„Kein Bilderbuch…“
losgelesenvor 4 Monaten

…aber ein Buch mit Bildern – und was für eins! „Tales from the Loop“ von Simon Stålenhag aus dem TOR Fischer Verlag ist ein illustrierter Science Fiction Roman, der in der Vergangenheit spielt. Auf 128 Seiten erinnert der Autor sich an seine Kindheit, die eng mit dem Loop verbunden ist, einem Forschungslabor für Experimentalphysik unterhalb der Erdoberfläche.

Der Roman ist durch die Ich-Erzählweise durchweg stimmig, denn der schwedische Autor und Künstler Stålenhag erzählt, wie er mit den futuristischen Erfindungen aufgewachsen ist und vor allem wie er als Kind diese dystopische Welt empfunden hat. Verbunden ist dies auf jeder Seite mit fotorealistischen Gemälden im Retro-Stil, die die Leser tief in das Geschehen eindringen lassen und so die Erfahrungen Stålenhag auf intensive Art teilen können. Denn im Vordergrund stehen keine Action-Sequenzen, sondern statt dessen fein konzipierte durchgehend ruhig erzählte Geschichten, die stets von einem unterschwelligen und eindringlichen Unbehagen untermalt sind.

Simon Stålenhag ist mit „Tales from the Loop“ ein hervorragendes Werk gelungen, an dem alles tatsächlich alles stimmig ist und das insbesondere für die recht selten anzutreffende Gattung der illustrierten Romane ein Meisterwerk ist. Und das eingepackt in einem hochwertigen Buch. Leser was möchtest du mehr?

Übrigens, auf der Grundlage des Romans ist inzwischen auch eine Fernsehserie realisiert worden.

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Das Rezensionsexemplar wurde freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt.

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Rezension zu "The Electric State" von Simon Stålenhag

Bildgewaltig mit offenem Ende
Maza_e_Keqevor 5 Monaten

Nicht den Klappentext lesen! Enthält Spoiler!

Lass dich ganz unvoreingenommen von den Bildern einer post-apokalyptischen Welt in Bann ziehen und verfolge die Geschichte eines Mädchens mit einem Roboter, die sie durchstreifen.

Erst nach einigen Seiten wird klar, dass die Apokalypse im Gegensatz zur Anfangsvermutung gerade erst begonnen hat. Michelle erzählt während einer Art Roadtrip ihre Geschichte. Es ist die Geschichte von den Anfängen der Katastrophe, von Freunden und Familie, die sie verloren hat. Parallel dazu erfahren wir von einem unbekannten Erzähler Hintergründe dazu.

Die Zeichnungen sind sehr detailreich und athmosphärisch. Es lohnt sich immer genau hinzusehen.
Das ganze Buch ist ein Meisterwerk, hochwertig eingebunden und auf Qualitätspapier gedruckt.

Nach Ende der Lektüre und einigen online Recherchen begann ich von vorn unter neuen Vorkenntnissen und einiges wurde klarer.

Das Ende verstehe ich trotzdem nicht. Es ist wohl für den Autor/Künstler sehr typisch, den Schluss offen zu lassen. Ich hätte lieber einen Abschluss gehabt, ziehe daher einen ⭐️ ab. Wen das nicht stört, der wird ein großartiges Gesamtwerk genießen können.



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Rezension zu "Tales from the Loop" von Simon Stålenhag

Großartiges Buch
RomanKesslervor 5 Monaten

Dieses Buch habe ich als 2. nach "The Electric State" (TES) von Simon Stalenhag gelesen. Ich bin selbst 3D Künstler und habe größten Respekt vor den technisch grandios umgesetzen Bildwerken Stalenhags.

TES war mir jedoch etwas zu düster und die fortlaufende Geschichte machte die Bilder teilweise zu gleichförmig. Manches war dadurch nicht ganz so interessant, brachte aber die Geschichte weiter. Einige Bilder waren so dunkel gehalten, das man Schwierigkeiten hatte etwas zu erkennen. Dennoch ein tolles Buch mit einzelnen herausstechenden, großartigen Bildern.

Tales from the Loop hat den Vorteil, das die Bilder zusammen die Welt des "Loops" abbilden, also nicht eine fortlaufende Geschichte darstellen. Die Texte dazu stellen sich eher als "Tagebuch" dar und behandeln Erlebnisse, die der Erzähler als Kind erlebt oder von anderen Kindern gehört hat. Teilweise sind auch alte Flyer von technischen Erungenschaften enhalten.
Das Buch wird so nicht zur Geschichte sondern zu einem Erlebnis. Man ließt über eine fiktive Epoche des technischen Aufbruchs, mit allerhand wundersamen Begebenheiten und Figuren - aus einer kindlichen Perspektive.

Die Bilder sind auf einigen Seiten thematisch fortlaufend, aber größtenteils eben einzelne Bilder einzelner Ereignisse in der ca. 35 Jährigen Geschichte des Loops. Dies bringt eine enorme Abwechslung in die Bilder, obgleich alles unter der Grundthematik vereint ist.
Mit den Geschichten und Bildern schwingt eine gewisse Melancholie mit, wie man sie als Erwachsener oft empfindet, wenn man an die vermeintlich unbeschwerte Kindheit zurück denkt, in der man "Entdecker der Welt" war, alte Schrottautos, verlassene Türme, Schächte oder stillgelegte Eisenbahnschienen erkundete. Diese Stimmung wird wunderbar eingefangen und läßt einen als Erwachsenen die Welt (des Loops) aus einer vergessenen Perspeitve neu entdecken.


Ich bin begeistert.

Noch ein Wort zur gleichnamigen Serie - die Geschichten stellen sich als einzelne Erlebnisse innerhalb der Welt des Loops dar. Buch und Serie gehen so Hand in Hand - Es wird vom Buch eine Welt erschaffen und in der Serie mit Erlebnissen und Charakteren gefüllt. Die Serie ersetzt nicht das Buch oder umgekehrt. Sehr gut gemacht!

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