Simon Sterz

 4,5 Sterne bei 6 Bewertungen

Lebenslauf

Simon Sterz, geboren 1990, arbeitete nach einem abgeschlossenen Game-Design-Studium in Berlin einige Jahre in diesem Beruf, bevor er sich selbständig machte und sein Schreibtalent zunächst als Übersetzer professionalisierte. Seit Ende 2021 arbeitet er freiberuflich für verschiedene Spieleentwickler als Lektor und Autor für Spiele. Im Dezember 2022 erschien sein Debütroman "Der Fall Zossner", und im Juli 2025 "Tod & Truzek", die er beide in seinem Wohnort Limburg verfasste. Dort leben er und seine Frau auch heute noch mit ihren beiden Kindern.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Simon Sterz

Cover des Buches Der Fall Zossner (ISBN: 9783937791678)

Der Fall Zossner

(4)
Erschienen am 19.12.2022
Cover des Buches Tod und Truzek (ISBN: 9783819778766)

Tod und Truzek

(1)
Erschienen am 26.07.2025

Neue Rezensionen zu Simon Sterz

Cover des Buches Tod und Truzek (ISBN: 9783819778766)
V

Rezension zu "Tod und Truzek" von Simon Sterz

Verena_Kolb
Leseempfehlung für alle, die historische Romane lieben!

Vier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, werden vor existenzielle Herausforderungen gestellt – und meistern sie auf ihre ganz eigene Weise. Simon Sterz schafft es, tiefe Einblicke in das Innenleben der Protagonistinnen zu geben und dabei zugleich ein lebendiges Bild der industriellen Revolution zu zeichnen. Besonders beeindruckt hat mich außerdem, wie mühelos ich mich trotz der Gegensätze in jede Figur einfühlen konnte. Ein fesselndes, klug konstruiertes Buch, das sowohl emotional berührt als auch historische Spannung bietet. Klare Empfehlung für alle, die historische Romane lieben und gleichzeitig Lust auf eine tiefsinnige, aber dennoch spannende Geschichte haben!

Cover des Buches Der Fall Zossner (ISBN: 9783937791678)
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Rezension zu "Der Fall Zossner" von Simon Sterz

c.bookscorner
Varianz an stilistischen Mitteln


Das Buch führt seine LeserInnen zurück in die Mitte der 1980er Jahre. Die einzelnen Kapitel beginnen jeweils mit einem Brief von Gregor an seine Schwester Miriam, welche zugleich Protagonistin ist. Dabei beginnen die Briefe zeitlich kurz vor Beginn der Handlung, gehen in Datum jedoch immer weiter zurück. Dieses stilistische Mittel fand ich spannend, da man einerseits wusste, was passiert, aber erst nach und nach erfuhr, wie es dazu kam. Allgemein ist dieses Buch nicht unbedingt mein Hauptgenre, aber umso gespannter war ich. Die Handlung selbst geht gleich zu Beginn los und zog mich nach wenigen Seiten in seinen Bann. Das Buch wird komplett aus der Sicht von Miriam erzählt, somit erfahren die LeserInnen auch nur ihre Meinung. Ein neutraler Blick ist somit eher wenig möglich. So spannend es losging, wurde es im Mittelteil leider manchmal etwas langatmig. Zu Beginn erscheint der Fall klar, doch mit jeder weiteren Seite kommen neue Details ans Licht, welche die ganze Sache in Frage stellen. Ziemlich schnell war mir klar, in welche Richtung es schlussendlich laufen wird. Da hätte ein wenig Raffinesse nicht schaden können, zumal der Autor sonst eine ganze Varianz an stilistischen Mittel eingeflochten hat.


So gelang es Simon Sterz auch, dass ich trotz meiner richtigen Vorahnung, wie der Fall ausgehen wird, bis zur letzten Seite mitgerätselt habe, was nun wie passiert sein könnte. Der Schreibstil war ebenfalls sehr unterhaltsam und der Zeit, in welcher der Roman spielt, angepasst. Mitte der 80er habe ich noch nicht gelebt, mir kam die beschriebene Zeit und die damit zusammenhängende Situation aber authentisch vor.


Ein interessanter Roman, welcher sich nicht so leicht in die Karten blicken lässt mit interessanten stilistischen Mitteln. 

4,25/5 ⭐


Cover des Buches Der Fall Zossner (ISBN: 9783937791678)
V

Rezension zu "Der Fall Zossner" von Simon Sterz

Verena_Kolb
Spannender Psychothriller, der zum Miträtseln anregt!

Der Fall Zossner von Simon Sterz ist ein Psychothriller, dem es auch ohne viel Blutvergießen gelingt, die Spannung hoch zu halten. Als Leser kann man sich zunächst gut in die Hauptperson Miriam und ihre Gedankenwelt hineinversetzen. Da sie befürchtet, dass ihr Bruder Gregor wirklich verfolgt wurde und deshalb zu Unrecht in einer psychiatrischen Klinik festgehalten wird, begibt sie sich auf eine Spurensuche, während der immer wieder erschreckende Geheimnisse ans Licht treten. Und schon bald weiß sie nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Auch ich als Leserin tappte bis zur (wirklich genialen) Auflösung am Schluss im Dunkeln, stellte ständig Vermutungen über die Hintergründe des Falls an und verwarf diese wieder, wenn der Roman mich eines besseren belehrte. Alles in allem hat mich das Buch gut unterhalten und ich freue mich schon auf weitere Werke von Simon Sterz!

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