Simon Tanner

 2.9 Sterne bei 24 Bewertungen

Alle Bücher von Simon Tanner

Cover des Buches Harte Landung (ISBN:9783961118137)

Harte Landung

 (24)
Erschienen am 19.10.2018
Cover des Buches Ein Bündner Jäger erzählt (ISBN:9783856373238)

Ein Bündner Jäger erzählt

 (0)
Erschienen am 03.08.2006

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B

Rezension zu "Harte Landung" von Simon Tanner

Verwirrend, hat aber Potenzial
buchling_zamoniavor 10 Monaten

          Der Klappentext hat mich neugierig gemacht, und große Erwartungen geweckt, wird hier doch der deutsche John Grisham angekündigt.

Leider werden diese Erwartungen jäh enttäuscht. Einen Wirtschaftskrimi erhält man nicht, dazu sind die entsprechenden Inhalte zu knapp gehalten und machen nur einen geringen Teil des Buches aus. 

Der Roman entspricht eher einer intensiven Auseinandersetzung mit einem beruflich erfolgreichem Alphatier, das durch äußere Einflüsse jäh in eine Sinnkrise stürzt,  gepaart mit einem hohen Anteil eines Liebesromans.

Der Inhalt des kurzen Romans lässt sich gut zusammenfassen: 
Der Hauptakteur, Heiko Anrath ist ein einflussreiches und selbstsicheres Alphatier in der Nerma AG. 

Er hat einen Kontrollzwang, den er als leitender Manager gut ausleben kann. Seine Ehe bahnt sich ihrem Ende, er verliebt sich in seine Kollegin Alexandra, die Affäre ist auch eher kompliziert. Als ein Headhunter ihn für eine andere Firma abwerben möchte, schwankt er zwischen Zweifeln am Angebot, und Stolz, weil man ihn haben möchte. Zu spät erkennt er, dass seine Zweifel berechtigt waren, er verliert seinen Job. 

Die Grundeigenschaften der Charaktere sind recht knapp dargestellt, allerdings ausreichend, um dem Geschehen folgen zu können. 

Der Roman enthält viele interessante Stellen. Leider werden diese nur sehr kurz und knapp abgehandelt, dadurch entstehen Lücken im Geschehen und die Spannung leidet stark. Handlungen werden abrupt durch Monologe, die nichts mit der eigentlichen Situation zu tun haben, unterbrochen. 

Der Klappentext setzt die Handlung des Romans mit einem Schachspiel in Verbindung. Die Umsetzung dieser Strategie ist leider nicht gelungen. 

Was dem Autor gut gelungen ist, man merkt hier die berufliche Erfahrung, ist die Denkweise eines erfolgreichen Managers darzustellen. Leider setzt der Autor aber auch die für Manager typische Art, Texte zu verfassen, in seinem Roman um (kurz, knapp, prägnant).


Da es das erste Werk des Autors ist, sehe ich allerdings durchaus ein Potenzial zur Entwicklung. Wenn es dem Autor gelingt, die Spannung, die durchaus vorhanden ist, auszubauen und nicht selbst durch zu abrupte Wechsel zu zerstören.

Alles in allem durchaus unterhaltsam. 
        

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Rezension zu "Harte Landung" von Simon Tanner

Erstling
bri114vor einem Jahr

Das Cover wurde passend zur Geschichte gestaltet. Ein Mann im freien Fall vor einer Vielzahl Hochhäusern, die sicher Geld, Macht und Einfluß in der Welt des Managements des Finanzwesens symbolisieren sollen. 


Der Schreibstil gefiel mir sehr-  
recht reduziert- und die inneren Gedankenspiralen des Hauptprotagonisten waren sehr spannend und fesselnd. 
Die kurzen Kapitel und die unterbrechenden Tagebucheinträge lockerten das Buch angenehm auf. 

Hauptprotagonist Heiko- 
liebender Familienvater und erfahrener Manager- dennoch arrogant und derzeit auf einem Höhenflug, begleiten wir bis zu seiner harten Landung in der Realität der nicht ganz so Privilegierten. 

Ich konnte mich in die Protagonisten hineinversetzen, kam ihnen jedoch nicht wirklich nah- 
aber die Distanz war u.U. auch ein gewollter Ansatz des Autors Simon Tanner. 

Es ist letztlich ein ganz gelungener Debütroman mit vielen Stärken und wenigen Schwächen- 3,5 Sterne.

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L

Rezension zu "Harte Landung" von Simon Tanner

Leider nicht empfehlenswert
Lovereading_janavor einem Jahr

 

 

Autor: Simon Tanner

Verlag: Unikatverlag

Seitenanzahl: 280

ISBN: 9-783961-118137

Preis: 20,00 Gebundene Ausgabe

 

 

Klappentext

Heiko Anrath, Familienvater, leidenschaftlicher Schachspieler und erfahrener Manager der Nerma AG, ist- so sagt man es ihm- eine der großen Hoffnungen des Konzerns.

 

In der Welt des Top- Managements kann das zweierlei heißen: Sein Rausschmiss steht unmittelbar bevor oder man macht sich Sorgen, dass er plötzlich zu einem anderen Unternehmen verschwindet.

 

Kaum fragt sich Anrath, was von Beiden wohl die bessere Alternative ist, wird sein geordnetes Managerleben mit einem Schlag auf den Kopf gestellt: Da ist seine Kollegin Alexandra Keres, zu der er sich umso stärker hingezogen fühlt, je mehr sie ihn zurückweist. Dazu kommen die dubiosen Anrufe eines Headhunters, der ihm den Job seines Lebens anbieten will.

 

Anrath ist hin- und hergerissen. Eine neue Liebe, ein neuer Job- mit einem Wort ein neues Leben- das klingt fast zu verlockend, um wahr zu sein. Ist er wirklich bereit, sein ganzes Leben umzukrempeln? Anrath ahnt nicht, dass er nicht der König in seinem Spiel, sondern der Bauer in der Partie eines anderen sein wird.

 

 

Meine Meinung

 

Leider ein Buch was mich fast in eine Leseflaute katapultiert hätte. Ich habe selten ein Buch gelesen, was so zäh und langatmig geschrieben wurde. Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass es irgendwann mal Fahrt aufnimmt. Leider war dem nicht so. Die Geschichte plätschert die ganzen 280 Seiten so vor sich hin. Normalerweise lese ich 280 Seiten an einem Tag, aber für dieses Buch habe ich ganze fünf Tage gesessen und mich gequält.

 

Ich frage mich immer noch, zu welchem Genre ich „Harte Landung“ zahlen soll. Wirtschaftskrimi? Romance? Thriller?

Dadurch das es in ziemlichen Fachjargon geschrieben wurde, und ich ab und an überhaupt nicht wusste, wovon da gerade die Rede ist, würde ich es noch am ehesten zu Wirtschaftskrimi zählen.

 

Leider war mir der Protagonist auch sehr unsympathisch. Er bemitleidet sich in einer Tour, kann sich nicht so wirklich zu Alexandra bekennen und wählt meistens, den für sich einfachsten Weg.

Ich fand ihn außerdem sehr phlegmatisch, eine Eigenschaft, die ich hasse.

 

Ich habe mich über die Story mit Alexandra allerdings sehr gefreut. Vor allem, als sie in St. Gallen waren, dachte ich jetzt passiert endlich mal etwas. Doch leider war auch dieses Thema schnell erledigt und wurde nur oberflächlich behandelt. Ebenso hat es mich sehr irritiert, dass die Erzählweisen im gleichen Absatz gewechselt haben. Plötzlich wurde aus der Sicht von ihr geschrieben, ohne dass ein neuer Absatz angefangen wurde. Mitten im Kapitel konnte man dann ihre Sichtweise lesen, was mich etwas verwirrt hat.

 

Ich finde es sehr schade, dass man aus dieser Story nicht mehr rausgeholt hat.

Simon Tanner mit John Grisham zu vergleichen finde ich definitiv nicht gerechtfertigt, denn wer John Grishams „die Firma“ gelesen hat (das ist übrigens mein Lieblingsbuch von ihm), weiß das man aus diesem Genre definitiv ein Pageturner machen kann. Hier war ich jedoch einfach nur froh, es hinter mich gebracht zu haben.

 

 

 

 

Fazit

 

Ich kann leider keine Leseempfehlung aussprechen.

Ich gebe 2/5 Sternen.

 

 

 

 

 


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