Sanctus

von Simon Toyne 
3,9 Sterne bei54 Bewertungen
Sanctus
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MINUS 5 STERNE. wer auf der suche nach einem langweiligem schlecht recherchiertem dan brown abklatsch ist, der wird hier bestens bedient.

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Inhaltsangabe zu "Sanctus"

Die Welt hält den Atem an, als sie dank CNN Zeuge von etwas Unglaublichem wird: Auf dem höchsten Punkt der Bergzitadelle von Trahpah steht ein menschliches Kreuz! Als die Kameras näher heranzoomen, wird ein Mönch erkennbar, die Arme zu beiden Seiten ausgestreckt, den Kopf gesenkt. Erst nach Stunden bewegt er sich – und springt in die Tiefe. Nur wenige wissen: Das war nicht die Tat eines Wahnsinnigen, sondern ein symbolischer Akt, der die Augen der Welt auf Trahpah lenken sollte. Denn hier befindet sich das älteste Geheimnis der Menschheit, vom Orden der Sancti seit 3000 Jahren bewacht. Doch langsam mehren sich die Zeichen, dass die Zeit gekommen ist, dieses Geheimnis zu offenbaren – auch wenn damit das Ende der Welt einhergeht …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404271474
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:10.06.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.02.2012 bei Blackstone Audio Inc erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Pashtun Valley Leader Commanders avatar
    Pashtun Valley Leader Commandervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: MINUS 5 STERNE. wer auf der suche nach einem langweiligem schlecht recherchiertem dan brown abklatsch ist, der wird hier bestens bedient.
    Graben Sie den Garten um! Legen Sie ein Mehlmandala! Tanzen Sie Ihren Namen!

    Die Freunde der gepflegten Gefälligkeitsrezension müssen nun sehr tapfer sein. Die nächsten 2978 Zeilen werden nicht WIRKLICH SCHÖN. Diejenigen auf Lovely Boooks etwas schönes suchen, denen sei das Videoo über die Creativa in Dortmund empfohlen. Sind Sie kein Veganer? Viel Spass auf dem "Harzer Nudistensteig".






    Wirklich genau vermag ich nicht mehr zu sagen, wie der "Sanctus" auf meinen Stapel ungelsener Bücher geraten ist. Wer auf der Suche nach einem 300 Minuten Quickie ist, dem sei dieser Titel empfohlen. Ex uund Hopp. "Bloss kein Jedöööns!", wie der Rheinländer sagt. Es gibt auch Zeitgenossen, die erleben einen Kick/haben einen Abgang, wenn sie auf dem Grüngürtel in Fahrtrichtung Brühl am 31.12. um 22.45 eine drogenabhängige Strassenprostituierte schräg anquatschen und sagen sie würden schon gerne 400€ für eine gepflegte Nummer auf den Tisch des Hauses legen, wenn es zusammen vorher unter die Dusche geht... zum Entspannen order so.....

    Denjenigen sei Sanctus empfohlen, mögen Sie viel Spass haben.

    Worum dreht es sich? Wovon handelt der Titel? Gibt es eine Handlung? Tut das nötig, ist das Belletristik oder kann das weg?

    Die Rahmenhandlung ist schnell erzählt. Fast alles spielt rund um die "Zitadelle". Die Zitadelle ist ein unglaublich böser schwarzer alter Felsen, der nicht von Pavianen sonder von einer "Bruderschaft" bewohnt wird.

    Die Paviane pflegen offenen Beziehungen um das soziale Klima zu verbessern, unsere Mönchlein legen statt dessen lieber mal einen um.

    Ja, liebe Kinder er ist reich der Felsen, die Zitadelle, weil er ein unglaublich altes mächtiges Heiligtu verbirgt/beherbergt, das ist so mächtig, dass nicht einmal die böse Fee den Felsen verzaubern kann.... schade Fee kommt nicht vor und Zauberer auch nicht, aber die Mönche werden viele hundert Jahre alt....

    Wie das zugehn kann? Hm,.....Hm..... das ist das Geheimnis der bösen schwarzen Burg.....

    Also, diie Burg liegt in der ältesten Stadt der Welt in Kleinasien... kann schon nichht sein, schlampig recherchiert, hätten doch die Türken bei der Aufstandsbekämpfung die Stadt längst in Schutt und Asche gelegt oder der DAESH die Götzenbilder gesprengt...

    Allso viele Mönche in einem unglaubloich alten Kloster....hoho hoho

    Sie tragen farbige Kutten und die Kutten verraten den spirituellen Reifegrad... so ähnlich wie bei Stawars oder der Enterprise...

    Die "Sancti" sind das Funktionspersonal für den unmittelbaren Kontakt mit dem Heiligtum, dann gibt es Bibliothekare, Gärtner, Soldaten (Jedis ohne Laserschwerter) und sie alle schützen das Geheimnis der Zitadelle....



    Wenn sie nicht das Geheimnis/Mysterium abfoltern geisseln sich die Jungs oder schützen die Zitadelle, wem das zu blutrünstig ist,die Buckelwale sind auch eine Alternative....

    Wie gesagt, der Bruder der Protagonistin tritt in den Orden ein hat Schwierigkeiten nach der Initiation, da er den verbecherischen Charakter der Bruderschaft erkennt, klettert auf die Spitze des schwarzen ausgehöhlten Felsens um dort, gefühlte zwei tage auszuharren und dann zu springen.

    Ihm gelingt es ausserhalb des Klosters zu landen. Somit geht ab in die säkulare Pathologie und dort wird er fachmännisch pathologisch untersucht.

    Unser Pathologe findet bei der Untersuchung diie Handynummer der Schwester des Mönchs (die hat er auf eiin Stücl Leder geschriebenn und aufgegessen) und eine verschlüsselte Botschaft auf Apfelkernen.....

    Die Schwester ist Journalistin, hatte acht Jahre keinen Kontakt zu ihm und reist in den nahen Osten...

    Der Abt erkennt, dass das Geheimnis des Ordens gefährdett iist und entsendett seine Mönchsritter um die Schwester zu jagen und ihre Kontakte umzulegen.

    Da zieht sich über unturbulente 200 Seiten und endet im grossen Showdown zwischen den Mönchen der Zitadelle und einer noch geheimerern Schwesternschaft, die das Geheimnis befreien möchte....

    Schlecht recherchierte Schauplätze, oberflächliche Schreibe, alles etwas blass... was solls....

    sechs euro und aus die maus




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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine wirklich gute und spannende Geschichte mit deren Auflösung ich so überhaupt nicht gerechnet hätte.
    Das Geheimnis um das Sakrament

    Klappentext: Es gibt einen Ort, der für alle Welt verboten ist: die Bergzitadelle von Trahpah. Nun flimmern unglaubliche Bilder über die Fernsehschirme. Sie zeigen ein Kreuz auf dem Gipfel der verbotenen Festung. Ein Kreuz, das dort nicht stehen dürfte. Als die Kameras näher heranzoomen, wird ein Mönch erkennbar, die Arme zu beiden Seiten ausgestreckt, den Kopf gesenkt. Erst nach Stunden bewegt er sich – und springt in den Tod. Nur wenige wissen: Das war ein symbolischer Akt, der die Augen der Welt auf Trahpah lenken sollte. Denn hier befindet sich das älteste Geheimnis der Menschheit, vom Orden der Sancti seit 3000 Jahren bewacht. Und nun ist die Zeit gekommen, dieses Geheimnis zu offenbaren – auch wenn es die Welt für immer verändern wird.

    Cover: Auf dem Cover zu sehen ist das Kreuzzeichen oder besser gesagt das Tau-Symbol. Dieses spielt in dem Roman eine zentrale Rolle, sodass es absolut gut auf das Cover passt. Auch die Farbgestaltung des Covers gefällt mir sehr gut, das goldfarbene Kreuz hebt sich gut ab und der steinige Hintergrund wirkt wie die Festung der Bergzitadelle. Sehr gut gemacht.

    Schreibstil: Sanctus war das erste Buch, das ich von Simon Toyne gelesen habe und ich muss sagen, dass es dem Autor sofort gelungen ist, mich in seinen Bann zu ziehen. Ich habe das Buch als sehr spannend empfunden und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Vor allem wollte aber auch ich das Geheimnis um das Sakrament lösen.
    Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Und zwar eigentlich durchweg alle, wobei Samuel tatsächlich mein Favorit war, auch wenn seine Rolle denkbar kurz war. Aber auch alle anderen Charaktere habe ich als sehr realistisch und glaubwürdig empfunden. Liv war vielleicht eine winzige Spur zu engagiert, aber alles in allem ein guter Charakter mit einer Menge Entwicklungspotenzial.

    Die Story: In der Geschichte geht es um den Mönch Samuel, der vor den Augen der ganzen Welt Selbstmord begeht und seiner Schwester Liv dabei eine geheime Botschaft zukommen lässt. Während Liv nun versucht, diese geheime Botschaft zu entschlüsseln und herauszufinden, warum ihr Bruder sterben musste, versucht der Orden der Sancti, dem Samuel angehörte, zu verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kommt. Denn diese Wahrheit ist ein Geheimnis, das der Orden seit Jahrtausenden schützt. Und so kämpfen neben Liv und den Sancti auch noch die Polizei und die Gegenorganisation der Mala darum, herauszufinden, was das Sakrament ist, bzw. dieses zu schützen. Der Leser selbst weiß dabei über die ganze Zeit nicht, worum es sich bei dem Sakrament wirklich handelt, sodass auch er als fünfte Partei in die Lösung des Rätsels hineingezogen wird.
    Ich jedenfalls habe mich oft als Teil der Geschichte gefühlt und fand es spannend zu beobachten, was so passiert. Dabei fiel es mir stellenweise schwer, Partei zu ergreifen, denn so unrecht das Verhalten der Mönche auch sein mochte, habe ich mich auch stets gefragt, ob das Sakrament es nicht auch einfach wert ist, es mit allen möglichen Mitteln zu beschützen.
    Die Auflösung dessen, was das Sakrament tatsächlich ist, hat mich total überrascht, damit hätte ich im Leben nicht gerechnet. Eine wirklich tolle Idee. Leider driftete die Geschichte dann auf den letzten zwanzig Seiten doch sehr ins mythische ab, wodurch die Geschichte leicht unrund und unglaubwürdig wurde.

    Fazit: Sanctus ist ein Thriller, der mir sehr gut gefallen hat und der einfach Spaß gemacht hat. Gute Charaktere, eine spannende Geschichte und vor allem ein Rätsel, dessen Auflösung man selber unbedingt erfahren wollte und mit der ich so nicht gerechnet hätte. Einen kleinen Punktabzug gibt es, weil es zum Ende hin dann doch etwas zu mystisch und damit unglaubwürdig wurde. Wie ich allerdings mittlerweile herausgefunden habe, ist das Buch der erste Teil einer Trilogie, sodass abzuwarten ist, wie es hier weitergeht. Ich möchte es auf jeden Fall erfahren.

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    anke3006s avatar
    anke3006vor 5 Jahren
    Geheimnis der Bergzitadelle

    In der Abgeschiedenheit der Bergzitadelle lebt ein geheimnisumwitterter Mönchsorden. Kein Fremder darf in die Zitadelle. Pilger dürfen nur unterhalb des Berges beten. Die Mönche bewachen ein Sakrament, was es ist wissen nur wenige. Bruder Samuel wird in den inneren Kreis aufgenommen, aber was er dort erfährt ist für ihn zu schockierend. Er stürzt sich von der Bergspitze. Dieser Selbstmord löst bei verschiedenen religösen Gruppen Reaktionen aus, da sie an der Art des Selbstmordes ein Zeichen erkennen. Sanctus ist der Debütroman von Simon Toyne. Der Schreibstil ist mitreissend. Es ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Simon Toyne verbindet die religösen und mystischen Elemente mit einem Thriller und fesselt den Leser an die Geschichte. Simon Toyne schreibt er lädt die Leser zu einer Party ein. Und ein Party ist es, Spannung pur. Das Buch hat mich nicht mehr losgelassen.

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    Seehase1977s avatar
    Seehase1977vor 5 Jahren
    Das älteste Geheimnis der Menschheit...


    Klappentext:

    Es gibt einen Ort, der für alle Welt verboten ist: die Bergzitadelle von Trahpah. Nun flimmern unglaubliche Bilder über die Fernsehschirme. Sie zeigen ein Kreuz auf dem Gipfel der verbotenen Festung. Ein Kreuz, das dort nicht stehen dürfte. Als die Kameras näher heranzoomen, wird ein Mönch erkennbar, die Arme zu beiden Seiten ausgestreckt, den Kopf gesenkt. Erst nach Stunden bewegt er sich - und springt in den Tod. Nur wenige wissen: Das war ein symbolischer Akt, der die Augen der Welt auf Trahpah lenken sollte. Denn hier befindet sich das älteste Geheimnis der Menschheit, vom Orden der Sancti seit 3000 Jahren bewacht. Und nun ist die Zeit gekommen, dieses Geheimnis zu offenbaren - auch wenn es die Welt für immer verändern wird .

     

    In einer fiktiven Stadt in der Türkei lebt und bewacht in einer Zitadelle ein geheimnisvoller uralter Orden ein Sakrament. Nur wenige Mönche, die Sancti, wissen um dieses Geheimnis welches unter allen Umständen bewahrt werden muss. Bruder Samuel ist einer von ihnen, doch er entkommt dem Orden und  begeht Selbstmord in der Hoffnung, das Rätsel um das Sakrament an die Öffentlichkeit zu bringen. Seine Schwester Liv, die ihren Bruder schon lange tot glaubt kommt in die Türkei, da Samuel ihr eine rätselhafte Botschaft hinterlassen hat  und ahnt nicht in welche mysteriösen Geheimnisse sie hineingezogen wird und in welcher Gefahr sie schwebt.

     

    Hatte ich zuerst etwas Mühe in die Story hineinzufinden, so schafft es der Autor jedoch durch kurze temporeiche Kapitel und schnelle Szenenwechsel zu fesseln und die Spannung zu halten. Schreibstil und Sprache sind flüssig und gut zu lesen. Die Charakterisierung der einzelnen Protagonisten wird ausreichend und ohne Schnörkel und langatmige Erklärungen beschrieben. Automatisch findet man sich in  Spekulationen rund um das Mysterium. „Sanctus“ ist dem Genre „Thriller“ durchaus würdig. Einziger Schwachpunkt dieses Romans ist das Ende, wird die Lösung doch in wenigen Seiten durch hektische Geschehnisse etwas in den Hintergrund gedrängt und wirkt, da nähere Aufklärung und Hintergrundinformationen fehlen, etwas an den Haaren herbei gezogen. Alles in allem aber ein guter Thriller.

     


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    monja1995s avatar
    monja1995vor 6 Jahren
    Rezension zu "Sanctus" von Simon Toyne

    Klappentext:

    Es gibt einen Ort, der für alle Welt verboten ist: die Bergzitadelle von Trahpah. Nun flimmern unglaubliche Bilder über die Fernsehschirme. Sie zeigen ein Kreuz auf dem Gipfel der verbotenen Festung. Ein Kreuz, das dort nicht stehen dürfte. Als die Kameras näher heranzoomen, wird ein Mönch erkennbar, die Arme zu beiden Seiten ausgestreckt, den Kopf gesenkt. Erst nach Stunden bewegt er sich - und springt in den Tod. Nur wenige wissen: Das war ein symbolischer Akt, der die Augen der Welt auf Trahpah lenken sollte. Denn hier befindet sich das älteste Geheimnis der Menschheit, vom Orden der Sancti seit 3000 Jahren bewacht. Und nun ist die Zeit gekommen, dieses Geheimnis zu offenbaren - auch wenn es die Welt für immer verändern wird -

    Mein Umriss:

    Die Bergzitadelle von Trahpah, dort bewachen Mönche der Sancti ein Sakrament und verbergen dies seit mehr als 3000 Jahren vor anderen Menschen. Nur wer zum Sancti geweiht ist, hat Zutritt zum Sakrament und kennt es. Geweiht wird äußerst brutal und blutig.
    Die letzte Weihe eines Mönches soll nun den Sancti zum Verhängnis werden. Er flieht nach der Zeremonie auf die Zitadelle, steht dort mehrere Stunden mit ausgebreiteten Armen. Er wird von Einheimischen, Touristen, Reportern und vielen anderen 400 Meter tiefer gesehen. Er steht auf dem Gipfel wie ein Kreuz. Plötzlich stürzt er sich vor den Augen der Öffentlichkeit in die Tiefe....
    Zur selben Zeit erhält seine Schwester in USA die Mitteilung, dass er nach vielen Jahren des Vermißtseins für tot erklärt wurde. Am Abend sieht sie die Aufnahmen über den Selbstmord des Mönches im TV und erkennt in ihm ihren seit acht Jahren vermissten Bruder.
    Sofort macht sie sich auf die Reise in die türkische Region, in der sich Trahpah befindet.
    Dass sie zwischenzeitlich schon von den Mönchen, der Polizei und der konkurrierenden Glaubensgemeinschaft der Mala aufgespürt wurde, kann sie nicht wissen. So kommt es bereits bei ihrer Ankunft zu Angriffen bzw. Entführungsversuchen an ihrer Person.
    Was haben die Mönche zu verbergen? Warum konkurrieren sie mit den Mala? Kann sie der Polizei trauen?

    Mein Eindruck:

    Ein Buch, das mit denen von Dan Brown ohne weiteres auf eine Stufe gestellt werden kann. Eine rasante, spannungsgeladene Schreibweise fesselt den Leser an diesen zwar in Teilen sehr übertriebenen Roman über die Geschichte und Verwicklungen der Kirche, aber dafür ist es ja ein Roman. Da muss nicht alles nachvollziehbar und realistisch vorstellbar sein.
    Dieser Erstling von Simon Toyne beinhaltet ein spannendes Thema, kurze, leicht nachvollziehbare Kapitel und eine permanente Spannungssteigerung bis zum großen Showdown.

    Mein Fazit:

    Für Thrillerfans ein absolutes must have

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    cvcoconutvor 6 Jahren
    Rezension zu "Sanctus" von Simon Toyne

    Eigentlich sollte man annehmen, das heilige Sakrament der Kirche ist ein Thema, was schon lange ausgeleiert ist, da man darüber immer wieder in Romanen liest. Der Autor allerdings hat die Geschichte so brillant und voller Spannung geschrieben, dass ich das Buch nicht mehr weggelegt habe. Die Kapitel sind kurz und knapp gehalten und springen zwischen den handelnden Personen immer wieder hin und her. So weiß man jederzeit, was jeder gerade tut. Auch das Geheimnis um das Sakrament bleibt bis kurz vor den Schluß ein Rätsel und auch bei vielen Vermutungen habe ich bis dahin nicht gewusst, um was es sich dabei handelt. Ich wurde bis zum Ende in Atem gehalten. Was mal wieder ein Punkt in der Geschichte war, ist der Glaube der Kirche und was sie nach außen verkörpert. Nicht alle glauben an dasselbe und es gibt immer wieder Neider und Missgönner, die komischerweise etwas in der Welt zu sagen haben und Unheil anrichten. Sie sind verzerrt in ihren Wahnvorstellungen der perfekten Welt. Das Rätsel um das Sakrament, den Glauben der Kirche und genug Action und Abenteuer waren perfekt verpackt in dem Roman. Um es zum Abschluß mit den Worten des Autors zu sagen: Es war eine tolle Party!

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    Pharo72vor 7 Jahren
    Rezension zu "Sanctus" von Simon Toyne

    Das Geheimnis des Sakramentes

    Zum Inhalt:

    Ein geheimer Orden mit nur wenigen Eingeweihten beschützt seit mehr als 3000 Jahren das heilige Sakrament im abgeschiedenen Trapah in einer unheilvoll wirkenden Zitadelle. Es ist der Tag an dem Bruder Samuel in das große Geheimnis eingeweiht und ein Sancti werden soll, einer unter ganz wenig Wissenden. Doch die Wahrheit ist zuviel für den gottesfürchtigen Mönch und er wählt den Freitod. Diesen inszeniert er jedoch kamerawirksam und hinterlässt der Nachwelt geheimnisvolle Botschaften.

    Liv Adamsen erfährt durch einen Anruf von Inspektor Arkadian vom Tod ihres Bruders, der seit mehr als 8 Jahren als verschollen galt, und macht sich umgehend auf den Weg nach Trapah. Dort wird sie sofort in den Strudel der Ereignisse gerissen und muss schon bald um ihr Leben bangen, denn das Geheimnis des Sakraments darf auf keinen Fall der Menschheit zugänglich gemacht werden. Dafür geht der Abt des Klosters ohne Skrupel über Leichen und lässt jeden, der auch nur die geringste Information haben könnte, beseitigen.

    Meine Meinung:

    „Sanctus“ ist der Debütroman von Simon Toyne, was man kaum glauben mag, so ausgefeilt ist die Story. Seine vorherige Tätigkeit beim britischen Fernsehen macht sich positiv bemerkbar, denn das Geschehen läuft geradezu wie ein Film vor dem inneren Auge des Lesers ab. Sehr kurze Kapitel und ständige Szenenwechsel peitschen geradezu durch die Handlung, sodass man überhaupt nicht merkt, wie schnell die 560 Seiten quasi inhaliert sind.

    Das Geheimnis des Sakramentes hat es wirklich in sich und würde in der Realität tatsächlich vor allem die christliche Welt auf den Kopf stellen. Bis es zur Offenbarung kommt, jagt der Autor jedoch seine Protagonisten und somit auch den Leser von einer brenzligen Situation in die nächste.

    Ich durfte das Buch in einer Leserunde lesen und daher immer nur abschnittsweise. Selten ist es mir so schwer gefallen, ein Buch zwischendurch zu unterbrechen, da die Spannung einfach kaum zu ertragen war. Die Seiten fliegen nur so dahin, was einen echten Pageturner ausmacht, und dieser Roman hat zu Recht diesen Namen verdient. Ein paar Fragen bleiben offen am Ende, was auch der Tatsache geschuldet ist, das „Sanctus“ der Beginn einer Trilogie ist. Ich wäre auch mit dem gegebenen Abschluss zufrieden gewesen, bin allerdings auch nicht abgeneigt, das weitere Schicksal von Liv zu begleiten.

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    merlin78s avatar
    merlin78vor 7 Jahren
    Rezension zu "Sanctus" von Simon Toyne

    Sanctus, der Debütroman des Schriftstellers Simon Toyne, erzählt auf über 550 Seiten eine mysteriöse und gleichzeitig sehr religiöse Mischung eines Thrillers, der dem Vergleich von Dan Brown zu jeder Zeit standhalten kann.

    Zu Beginn lernen wir Samuel kennen, einen Mann, der sich den Sancti angeschlossen hat, einem geheimen Bund, der in einem Berg um Trapah lebt und dort das Sakrament schützt und es vor aller Welt verschlossen hält. Nach dem Einführungsritual merkt Samuel, dass das Leben, das nun vor ihm liegt, nicht seiner Vorstellung entspricht. Er erklettert einen Berg und lässt sich vor laufenden Kameras in den Tod fallen. Durch Inspektor Arkadian, der die Ermittlungen aufnimmt und so hofft, endlich mehr über die Zitadelle in Trapah erfahren zu können, lernen wir Samuels Schwester Liv kennen, die gleich nach ihrer Ankunft in der Türkei entführt werden soll. Und schon ist man mitten in der Geschichte, denn nach der vereitelten Entführung nehmen sich die Malas, eine Abspaltung der Sancti, der Rettung von Liv und dem Sakrament an.

    Schon nach wenigen Seiten ist man in der Welt um die Sancti und Mala gefangen und man kann gar nicht mehr aufhören, das Buch zu lesen. Es ist sehr spannend erzählt und man rast praktisch durch die kurzen Kapitel, die schnelle Szenen- und Personenwechsel ermöglichen. Die Hauptprotagonisten sind alle sehr lebhaft beschrieben und die Geschichte regt zu vielen Spekulationen an. Durch die religiösen Einspielungen und zugleich die Wunder, von denen immer wieder berichtet wird, erhält das Werk eine sehr rätselhafte Note, die das ganze Buch wunderbar abrundet.
    Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, wenn ich auch vom Ende ein wenig enttäuscht bin, da mir die Auflösung ein wenig zu verworren erschien. Da ich das Buch nicht in einem Rutsch lesen konnte und ich immer wieder ein paar Tage Pause machen musste, kann ich dennoch behaupten, dass mir das Buch immer in guter Erinnerung geblieben ist und ich problemlos den Faden sofort wieder aufnehmen konnte.

    Schon das Cover hat mich neugierig gemacht und es hat sich vollkommen gelohnt. Ein Thriller, der nicht nur Spannung, sondern auch viel Mystik verspricht, wunderbar aufeinander aufbaut und mich gut unterhalten hat. Absolut empfehlenswert.

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    allegras avatar
    allegravor 7 Jahren
    Rezension zu "Sanctus" von Simon Toyne

    Zum Inhalt

    In einer Kleinstadt in der Türkei bewacht ein geheimnisumwitterter Orden ein nicht näher erklärtes „Sakrament“. Nur sehr wenige Mönche, die sogenannten Sancti werden dabei ins innerste Geheimnis des Ordens und damit des gesamten christlichen Glaubens eingeweiht. Was bewachen die Mönche? Gibt es ein Geheimnis, das das Christentum in seinen Festen erschüttern kann?

    Genau dem versucht die junge Journalistin Liv Adamsen auf die Spur zu kommen, da sie erfahren muss, dass ihr seit acht Jahren vermisster Bruder, ums Leben gekommen ist, indem er sich von der Spitze der Zitadelle gestürzt hat. Er war einer der Sancti und hat seiner Schwester eine geheimnisvolle Botschaft hinterlassen. Der Autor schickt den Leser an der Seite Livs mit auf die Reise, diese Rätsel zu entschlüsseln.

    Der englische Originaltitel heißt ebenfalls „Sanctus“. Der Homepage zum Thriller ist zu entnehmen, dass es sich bei „Sanctus“ um den Auftakt einer Trilogie handelt. Der zweite Teil mit dem englischen Titel „The key“ wird 2012 erscheinen.

    Mein persönlicher Eindruck

    Der Debütroman „Sanctus“ von Simon Toyne verdient die Einteilung ins Genre der Thriller durch und durch. Innerhalb der ersten 10-15 Seiten ist man mitten im Geschehen drin. Dabei bleiben die Charakterisierung der wichtigsten Personen und ihre Stellung nicht auf der Strecke, so dass die Geschehnisse nachvollziehbar sind. Die kurzen Kapitel und die häufigen Perspektivwechsel tragen ihren Teil zur Aufrechterhaltung der Spannung bei.
    Ich habe es sehr genossen, mitzurätseln und zu spekulieren, in welcher Richtung die Auflösung zu finden sein könnte. Dabei bin ich wiederholt mit meinen Spekulationen vollkommen falsch gelegen. Das Ende war für mich somit schlüssig, aber keineswegs absehbar.

    Der Thriller ist in der deutschen Übersetzung sehr einfach zu lesen. Ich habe mich teilweise etwas amüsiert über „neudeutsche“ Ausdrücke wie „downgeloadet“ oder „resettet“, aber das tat dem Lesegenuss keinen Abbruch.
    Da ich eine sehr sachlich und nüchtern veranlagte Person bin, waren für mich gegen Ende etwas zu viele mystische Elemente vorgekommen. Ein paar offene Wunden weniger, die sich wundersam schließen, wären in diesem Falle mehr gewesen. Das Buch ist so rasant und das Ende so unerwartet, dass es Effekthascherei gar nicht nötig hat.

    Insgesamt hat mir der Thriller wirklich gut gefallen, auch wenn ich lieber etwas weniger Mystery habe.

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    Catherine Oertels avatar
    Catherine Oertelvor 7 Jahren
    Rezension zu "Sanctus" von Simon Toyne

    Die Türen des Klosters bleiben vor der Welt verschlossen. Wallfahrer, Pilger, Suchende kommen auf ihrem Weg zur Erleuchtung hier her, sie alle klopfen an das Tor, aber nur wenigen Auserwählten wird der Einlass gewährt. Doch gib Acht, tritt nicht ein, wenn du nicht bereit bist dein Leben hinter dir zu lassen, denn wenn du deinen Fuß über die Schwelle setzt, gibt es kein Zurück. Die Zitadelle verschluckt dich und du hörst auf zu existieren.

    Seit 3000 Jahren ranken sich Mythen und Legenden um die Bergzitadelle von Trahpah und ihre geheimnisvollen Bewohner, die Bruderschaft der Sancti, welche nicht nur unheimlich mächtig, sondern auch die Wächter eines uralten Mysteriums sind. Gibt es sie heute wirklich noch, die Mönche in den grünen Kutten? Seit mehr als 100 Jahren gilt der Orden als ausgestorben. Selbst die ältesten der Alten können sich nicht mehr daran erinnern je Mönche in grünen Kutten, dem Wahrzeichen der Sancti, hoch oben auf den Zinnen der Zitadelle gesehen zu haben. Es sind immer nur Mönche in braunen Kutten die die Mauern ausbessern oder ab und an für Erledigungen in die Stadt kommen.

    Die Menschen glauben die Sancti sind nur ein Mythos, genau wie das Sakrileg das sie behüten und bewahren. Bis sich plötzlich das Geheimnis um ihre Existenz lüftet. Gut sichtbar, hoch oben auf dem Gipfel der Festung, bestaunt von Touristen, Reportern und Schaulustigen, steht ein Mönch. Die Arme ausgebreitet, den Kopf gesenkt formt er mit seinem Körper ein Kreuz. Stunden steht der Mann in der grünen Kutte reglos da, dann springt er in den Tod. Die Menschenmenge unter ihm schreit entsetzt auf und die Welt hält für einen Moment den Atem an.

    Der Tod des Sancti wirft viele Fragen auf und ist nicht das Ende der Geschichte, sondern der Anfang zu einem fantastischen, packenden Thriller. Der Autor versteht es den Leser, durch geschickt versponnene Fäden und rasante Tempowechsel, immer weiter und tiefer in die Geschichte hineinzuziehen. Oftmals habe ich Schwierigkeiten das Buch aus der Hand zu legen und mit dem Lesen aufzuhören, denn der Spannungsbogen bleibt von der ersten bis zur Letzen Seite konstant erhalten. Die kurzen Kapitel sowie die sehr gute Balance zwischen Thriller und Mystik tragen ebenfalls dazu bei, dass keinerlei Langeweile aufkommt.

    Besonders hat mir gefallen, dass es echt Thriller mäßig zuging, der ein und andere kam ums Leben, dieser Fakt durch den Autor aber nicht übertrieben grausam und blutgierig dargestellt wurde. Der Schwerpunkt liegt jederzeit auf der Erzählung der Geschichte und nicht auf der Ausschmückung der Morde oder der extremen bildlichen Darstellung blutiger Rituale.

    Fazit:
    Wie sagt man so schön: „Das Beste kommt zum Schluss!“ Für mich hat sich dieser Satz absolut bewahrheitet. „Sanctus“ ist das Letzte Buch, welches ich in diesem Jahr gelesen habe und gleichzeitig mein Highlight für das Jahr 2011. Ich wurde von dem Roman sehr positiv überrascht und bin dementsprechend begeistert.

    Sanctus ist ein erfrischender, fesselnd, spannend und extrem temporeich geschriebener Thriller, den ich gern weiterempfehle.

    © Catherine Oertel

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