Simon Urban

 3,5 Sterne bei 55 Bewertungen
Autor von Plan D, Wie alles begann und wer dabei umkam und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Simon Urban

Der deutsche Autor Simon Urban kommt 1975 in Hagen zur Welt. Auf ein Germanistikstudium in Münster folgt eine Ausbildung an der Texterschmiede Hamburg sowie ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Für seine Werke wird er 2003 mit dem Erker-Preis, 2005 dem Literaturförderpreis Ruhrgebiet und 2006 mit dem Limburg-Preis der Stadt Bad Dürkheim ausgezeichnet. 2009 gewinnt er bei den Clio-Awards, die zu den wichtigsten Kreativpreisen der Welt zählen, den Grand Prix und Gold für die erste literarische Live-Werbepause. Simon Urban lebt und schreibt in Hamburg sowie dem Ost-Holsteinischen Techau.

Alle Bücher von Simon Urban

Cover des Buches Plan D (ISBN: 9783442744428)

Plan D

 (34)
Erschienen am 11.02.2013
Cover des Buches Wie alles begann und wer dabei umkam (ISBN: 9783462055009)

Wie alles begann und wer dabei umkam

 (13)
Erschienen am 11.02.2021
Cover des Buches Gondwana (ISBN: 9783895611964)

Gondwana

 (6)
Erschienen am 01.04.2014
Cover des Buches Plan D (ISBN: 9783837109450)

Plan D

 (2)
Erschienen am 08.08.2011
Cover des Buches Plan D, English edition (ISBN: 9780099578352)

Plan D, English edition

 (0)
Erschienen am 05.06.2014

Neue Rezensionen zu Simon Urban

Cover des Buches Wie alles begann und wer dabei umkam (ISBN: 9783462055009)thorstendoerps avatar

Rezension zu "Wie alles begann und wer dabei umkam" von Simon Urban

Wie alles begann ...
thorstendoerpvor 11 Tagen

Zugegeben: die ersten 50 Seiten haben es mir nicht einfach gemacht und ich war mehr als einmal kurz davor, das Buch zur Seite zu legen. Doch bei einem solch dicken Einband musste da noch etwas kommen, so meine Hoffnung, und tatsächlich: mit einem Mal war ich war im Sog dieser absonderlichen Geschichte.
"Wie alles begann und wer dabei umkan" - ein Roman der von einem nerdigen Jura-Studenten erzählt, der es sich (dank seiner verhassten Großmutter) zur Aufgabe gemacht hat, das Rechtssystem grundzuerneuern. Dabei schafft es der Autor Fragen aufzuwerfen: was ist richtig? Was ist falsch? Oder auch: gibt es richtig und falsch?!

Die Geschichte brilliert durch eine treffsichere Sprache, gelungene Dialoge, Komik und das hervorragende Gespür für das Schaffen von Atmosphäre und nicht zuletzt durch tolle Figuren.

Mein Fazit: Nur gut, dass ich weitergelesen habe ...

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Cover des Buches Wie alles begann und wer dabei umkam (ISBN: 9783462055009)Simi159s avatar

Rezension zu "Wie alles begann und wer dabei umkam" von Simon Urban

wie alles begann...
Simi159vor 5 Monaten

Vorweg, für dieses Buch braucht der Leser Geduld, viel Geduld…

denn die Idee ist gut, der Erzählcharakter anders, böse, erzählt er dem Leser doch direkt, in welchen Punkten er seine Großmutter für schuldig erklärt, diese schikaniert immer seine Mutter, und wie man das juristisch angehen sollte.


Das ist amüsant, wer hat schon nicht mal in kindlicher Wut sich etwas mehr Macht gewünscht. Doch je mehr ich laß, umso weniger konnte ich über den Humor, oder besser die juristischen Spitzfindigkeiten, lachen. Denn irgendwann, weiß man nicht mehr so genau, wo will dieser namenlose Erzähler, Held - seines Zeichens intelligenter Jurastudent,  mit dem Leser hin. Folgt man ihm noch ganz gut in sein Studium und wie er sich dort schlägt, so ließ mich der Rest etwas ratlos zurück.


Auch wenn man Zwischendurch ahnt, dass sich alles um alternative Rechtsprechung dreht, so hätte es dem Buch gutgetan, ein paar Passagen zu streichen. Denn für Nichtjuristen, die nicht so tief verbalen Spitzfindigkeiten drinstecken, ist es schwer die Witze und Winke des Autors zu verstehen. Und so war der Mittelteil des Buches für mich sehr anstrengend und kostete sehr viel Geduld, an dem namenlosen Erzähler und seinem Leben dranzubleiben. 

Wenn ich beim Lesen abschweife, am liebsten das Buch aufhören möchte, ist das ein Zeichen, hier hätte man den Text straffen können. Schade…denn wie schon gesagt, der Erzählcharakter hat etwas und auch die unkühlte Art, wie der Autor, Simon Urban, ihn sein Leben und die Personen darin erzählen läßt hat mir gefallen.

Wie gesagt, man braucht Geduld, und vielleicht haben Juristen mehr davon als ich.




3 STERNE  


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Cover des Buches Wie alles begann und wer dabei umkam (ISBN: 9783462055009)Babschas avatar

Rezension zu "Wie alles begann und wer dabei umkam" von Simon Urban

Geschichten aus dem Leben eines selbst erfundenen Weltverbesserers
Babschavor 5 Monaten

Der „Held“ dieses Buches, der uns seine Geschichte (was direkt zu Beginn klar gestellt wird) rückblickend aus der Todeszelle eines Gefängnisses heraus selbst erzählt, wird Mitte der Siebziger in Stuttgart in eine typisch spießig-deutsche Familie hinein geboren. Er wohnt mit seinen Eltern im Souterrain des Hauses der verwitweten Mutter seines beschränkten, schwachen Vaters, einer Sadistin, die vor allem ihre Schwiegertochter aufs Schlimmste drangsaliert und das Leben zur Hölle macht. Diese täglich neu erlebte Situation wird zur geistigen Initialzündung  für den eigenbrötlerischen Jungen, sich mit dem Themenkreis Recht und Gesetz bzw. den vielen Ungerechtigkeiten in dieser Welt erst zaghaft, später dann exzessiv zu befassen. In einem selbst inszenierten Gerichtsverfahren mit ihm als alleinigem Verfahrensbeteiligten verurteilt er seine Großmutter für ihr Tun schließlich zum Tode.

In vielen Rückblenden erfahren wir, wie die Geschichte danach weitergegangen ist, von seinem jugendlichen Dasein als verschrobener Nerd zwar ohne Freunde, aber mit Bewunderern seines brillanten Verstandes, wie er dann als Exzellenzstudent Jura in Freiburg studiert, und vor allem, wie er in einer völlig überspannten amour fou mit einer Kommilitonin an seiner großen Leidenschaft, der Schaffung einer neuen globalen, alttestamentarisch angelehnten Rechtsordnung, arbeitet. Und wie er dann später die Uni Knall auf Fall verlässt, um in der Welt Erfahrungen über praktisch gelebtes Recht und Unrecht für sein „Internationales Strafgesetzbuch“ zu sammeln. Und genau ab diesem Zeitpunkt schwächelt das Buch komplett.

Unzweifelhaft verfügt der Autor über eine sehr hohe Sprachkompetenz mit immer wieder anklingendem herb-drastischem, zumeist auch treffsicherem Humor, leider versandet die Story nach einem fesselnden Auftakt mit seiner ganz speziellen, außerhalb jeder Norm stehenden Hauptfigur ab der Mitte aber zu einem immer mehr abflachenden, aufgrund epischer Abschweifungen, die überhaupt nix mit der Kernstory zu tun haben, nur noch dahin plätschernden, beliebigen, geradezu  Langeweile erzeugenden Einerlei. Sehr schade! Mir schleierhaft, warum der Autor nicht die Stringenz der ersten 300 Seiten beibehält, sondern sich bis zum auch nicht gerade überzeugenden Ende nur noch in der Schilderung  irgendwie unglaubwürdig  konstruierter Begebenheiten und dem derangierten mindfuck seines Protagonisten ergeht.

Insgesamt leider unerwartet enttäuschend, viel zu wenig Aktion und Entwicklung auf über 500 Seiten und damit das Gefühl leicht vertaner Lesezeit hinterlassend.

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