Simon Van Booy

 4.2 Sterne bei 148 Bewertungen
Autor von Die Illusion des Getrenntseins, Mit jedem Jahr und weiteren Büchern.
Simon Van Booy

Lebenslauf von Simon Van Booy

Simon Van Booy, geboren und aufgewachsen in Wales, lebt mit seiner Frau und Tochter in Brooklyn. Er ist der Autor von zwei Erzählungsbänden und zwei Romanen sowie drei Philosophiebüchern und schreibt u. a. für die New York Times, den Guardian und die BBC. Sein Werk wurde in vierzehn Sprachen übersetzt.

Alle Bücher von Simon Van Booy

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Die Illusion des Getrenntseins

Die Illusion des Getrenntseins

 (79)
Erschienen am 09.05.2015
Mit jedem Jahr

Mit jedem Jahr

 (66)
Erschienen am 26.03.2017
Die Illusion des Getrenntseins

Die Illusion des Getrenntseins

 (1)
Erschienen am 14.04.2014
Die Illusion des Getrenntseins

Die Illusion des Getrenntseins

 (0)
Erschienen am 09.04.2014
The Secret Lives of People in Love

The Secret Lives of People in Love

 (1)
Erschienen am 10.06.2010
Love Begins in Winter

Love Begins in Winter

 (1)
Erschienen am 11.06.2009
Illusion of Separateness

Illusion of Separateness

 (0)
Erschienen am 06.02.2014
Why We Need Love

Why We Need Love

 (0)
Erschienen am 24.08.2010

Neue Rezensionen zu Simon Van Booy

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Buchraettins avatar

Rezension zu "Die Illusion des Getrenntseins" von Simon Van Booy

Emotional, anspruchsvoll, spannend - Lieblingsbuch
Buchraettinvor einem Jahr

Das Buch hat mich verzaubert mit seiner Geschichte und dieser wundervollen Sprache.
Es beginnt mit seiner Geschichte im Jahr 2010 mit Martin. Seine Geburt liegt im Dunkeln, seine Eltern erzählten ihm später, dass ein Mann ihnen im Krieg ein Baby übergeben hat. Wer er war, weiß niemand, auch nicht wer Martin ist, woher er kam, wer seine Eltern waren.
Das Besondere an diesem Buch ist nun, die vielen verschiedenen Figuren, die immer ein Kapitel bekommen um aus ihrer eigenen Sicht eine Geschichte zu erzählen.
Eine Geschichte, in der die anderen Figuren auftauchen, sich die Wege, die Leben verknüpfen, verbinden. Doch wie alles zusammenhängt, ob die Geschichte am Ende des Buches eine Art Kreis bilden wird und sich alles verbindet, das muss jeder Leser für sich selbst entdecken.
Die Kapitel beginnen immer mit einem Deckblatt mit den Angaben zur berichtenden Person und der Jahreszahl. Nun erzählt die Figur aus der Ich Perspektive. Die Geschichten springen in die Zukunft, wandern zurück in die Vergangenheit und gehen dann manchmal noch tiefer zurück in die Zeit.
Die Sprache der Erzählung hat mir hier so gut gefallen. Eine wundervolle, emotionale, bildhafte Sprache. Sätze, die wie Musik in meinen Ohren klingen. Sätze, die zum Nachdenken einladen. Sätze, die einen Leser in ihren Bann ziehen.
Ohne zu viel zu verraten, es gibt eine Stelle, die hat mich begeistert. Da spricht eine Figur den Leser direkt an und stellt für sich selbst fest, dass sie nur eine literarische Figur ist, deren Erlebnisse sich auf Papier befinden.
Zum Ende eines Buches lese ich auch immer gern die Danksagung des Autors. Hier empfand ich es als spannend zu erfahren, das 2 Figuren durchaus reale Menschen zum Vorbild haben mit ihrer Geschichte.
Die Geschichte ist von ihrem Aufbau, diesen Verzweigungen, Verknüpfungen spannend zu lesen, aber dennoch anspruchsvoll in ihrer Sprache und emotional in ihrer Wirkung auf den Leser.
Mir fehlte hier ein kleines Lesebändchen, denn dieses Buch ist etwas Besonderes. Ein kleines Lieblingsbuch mit einer wundervollen Sprache, die mich begeistert hat.
Die Geschichte ist durchaus spannend zu lesen, aber dennoch anspruchsvoll in ihrer Sprache und emotional in der Wirkung - Lieblingsbuch

Kommentare: 3
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Fantasie_und_Träumereis avatar

Rezension zu "Mit jedem Jahr" von Simon Van Booy

Mit jedem Jahr
Fantasie_und_Träumereivor einem Jahr


"Mit jedem Jahr" ist ein kleiner, feiner Roman, der ganz unaufgeregt und ehrlich die Geschichte zweier Menschen erzählt, die verdeutlicht, dass es ganz egal ist, wer oder was du bist, solange du dein Herz öffnest, um einen Menschen dort hinein zu lassen. Die Menschen, die wir lieben, sind das, was im Leben wirklich zählt.
Jason ist Ex-Knacki, hatte einen Alkoholiker-Vater, lebt von eBay Verkäufen, die er in seiner Garage sammelt, hat Alkohol getrunken und Drogen konsumiert und ist tätowiert. Eines Tages steht diese penetrante Sozialarbeiterin vor seiner Tür, um ihm dieses kleine Mädchen vorzustellen, dass seine Nichte sein soll und angeblich bei den Großeltern aufwachsen soll, weil Jasons Bruder und dessen Frau bei einem Autounfall ums Leben gekommen sind. 
Doch dann äußert Harvey den Wunsch bei Jason leben zu wollen, was eigentlich gar nicht sein kann, nicht sein darf, denn was hat er ihr schon zu bieten?
Wie sehr sind mir Harvey und Jason ans Herz gewachsen. Zwei sympathische Menschen, die Autor Simon van Booy aus dem Leben gegriffen hat. 
Jason, der keinerlei Selbstbewusstsein, ja manchmal nicht einmal mehr Selbstachtung, aber ein großes Herz hat. Und Harvey, die sich einfach nur ein liebevolles Zuhause wünscht. Das Zusammenleben der beiden ist nicht leicht. Überall gibt es Ecken und Kanten, an denen die beiden sich stoßen können. Konventionen und Vorurteile, die es zu überwinden gilt. Aber wann ist das Leben schon einfach?
Simon van Booys Schreibstil ist klar, sanft und ehrlich. Er zeigt, dass es wichtig ist das eigene schwarz-weiß denken zu verlassen. Dass nicht immer alles perfekt sein muss, um zu funktionieren und dass es wichtig ist, die eigenen Grenzen zu überschreiten. Es lohnt sich.

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brauneye29s avatar

Rezension zu "Mit jedem Jahr" von Simon Van Booy

Berührend
brauneye29vor einem Jahr

Zum Inhalt: 
Ein berührender Roman darüber, wie man den einen Menschen findet, für den man bereit ist, sich einer der größten Herausforderungen zu stellen: sich selbst zu ändern. 
Meine Meinung: 
Hier handelt es sich um eine gefühlvolle und berührende Geschichte eines Mädchens und ihren Onkel, die plötzlich mehr als das sind. Der Schreibstil ist sehr angenehm und gut lesbar. Die Sprünge zwischen Vergangenheit und Gegenwart sind mitunter schlecht zu erkennen, aber letztendlich nach einer Weile des Lesens doch greifbar. Die Protagonisten sind sympathisch und die Wandlung von Jason hat mir gut gefallen. Er setzt alles daran, das Harvey ein glückliches Leben führen kann. Das Ende hat für mich den guten Eindruck des Buches ein wenig eingeschränkt. Da hätte ich mir etwas anderes fewünscht. 
Fazit: 
Berührende Geschichte

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Gespräche aus der Community

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Insel_Verlags avatar
Simon Van Booy erzählt in Die Illusion des Getrenntseins davon, wie unsere Leben untrennbar miteinander verbunden sind. Davon, dass die Welt nur scheinbar ein fremder Ort ist und die Menschen darin uns näher sind, als wir ahnen.

Eine kleine Bäckerei in Paris, mitten in den Wirren des Zweiten Weltkriegs. Ein Soldat, dem in einem Akt der Güte das Leben geschenkt wird und der damit das Richtige tut. Eine mutige junge Frau, die offene Arme hat für ein Neugeborenes ohne Namen. Und ein Autor, der die Geschichten dieser Menschen in einer wunderbar zarten, eleganten Prosa erzählt – und dabei die unglaubliche Wucht menschlichen Schicksals entfaltet, von den Anfängen des 20. Jahrhunderts bis heute und von Amerika bis Frankreich. Ein hinreißendes Liebeslied an das Leben!

Hier geht's zur Leseprobe »

Als kleinen Vorgeschmack könnt Ihr schon mal den Buchtrailer anschauen:

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Lasst Euch entführen von den bewegenden Lebensgeschichten in Die Illusion des Getrenntseins. Wir verlosen 25 Leseexemplare dieses fesselnden Romans an alle, die uns bis Montag, den 21. April 2014, Folgendes verraten:

 *** Was ist für Dich Schicksal? ***

Wir freuen uns auf eine spannende Leserunde mit Euch!

Simon Van Booy, geboren und aufgewachsen in Wales, lebt mit seiner Frau und Tochter in Brooklyn. Er ist der Autor von zwei Erzählungsbänden und zwei Romanen sowie drei Philosophiebüchern und schreibt u. a. für die New York Times, den Guardian und die BBC. Sein Werk wurde in vierzehn Sprachen übersetzt.

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