Simon Van Booy Die Illusion des Getrenntseins

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Inhaltsangabe zu „Die Illusion des Getrenntseins“ von Simon Van Booy

Eine kleine Bäckerei in Paris, mitten in den Wirren des Zweiten Weltkriegs. Ein unbekannter Soldat übergibt einer jungen Frau ein Neugeborenes ohne Namen und verschwindet. Mit sieben Jahren erfährt Martin von seinen Zieheltern, dass er ihnen in den Unruhen des Krieges von einem Fremden anvertraut wurde. Von nun an lässt ihn die Frage nach seiner Herkunft nicht mehr los. Er braucht Jahre, um sein Schicksal zu begreifen – und er braucht sein ganzes Leben, um dem Mann zu begegnen, der ihn einst gerettet hat. In einer wunderbar zarten, eleganten Prosa erzählt Simon Van Booy davon, wie unsere Leben untrennbar miteinander verbunden sind. Davon, dass die Welt nur scheinbar ein fremder Ort ist und die Menschen darin uns näher sind, als wir ahnen.

Schön, wie die Menschlichkeit hinter Kriegstaten aufgezeigt wird und verschiedene Schicksale verwoben werden. Ein Kleinod!

— Isaopera

Unglaublich gut und so schön poetisch geschrieben:-)

— sedmi

Eine wunderschöne Geschichte mit viel Poesie. Leider ist der Schreibstil etwas nüchtern und abgehackt.

— Literaturwerkstatt-kreativ

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Hammerharte Realität, hammerhart erzählt. aber Umsetzung + Stil waren leider nicht so mein Fall. Sehr distanziert. Dennoch grausame Realität

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  • Themen
  • Ein Kleinod

    Die Illusion des Getrenntseins

    Isaopera

    23. April 2017 um 14:18

    Simon van Booy ist aktuell mit seinem neuen Buch "Mit jedem Jahr" in den Buchhandlungen zu finden. Da ich sein älteres Buch "Die Illusion des Getrenntseins" noch bei mir stehen hatte, habe ich es kurzerhand gelesen und ein echtes Kleinod entdeckt.Obwohl der Schreibstil sehr speziell ist und ich einige Seiten brauchte, um mich einzufinden, hat mir das Buch gut gefallen! Es ist irgendwie besonders und sehr persönlich, obwohl die Figuren häufig wechseln und bewusst eine Generalisierung der Schicksale möglich wird.Schön, wie die Menschlichkeit hinter Kriegstaten aufgezeigt wird und verschiedene Lebenswege verwoben werden.Leseempfehlung!

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    • 2
  • Die Illusion des Getrenntseins

    Die Illusion des Getrenntseins

    schokoloko29

    07. May 2016 um 21:14

    Inhalt des Buches:Martin wurde 1944 von einem Soldaten gefunden und in einer Pariser Bäckerei abgeben. Die Begleitumstände, wie er gefunden werden und wie die einzelnen Personen zusammengehören werden im Laufe des Buches aufgeschlüsselt und aufgedeckt.Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen. Es ist ein sehr intensives Lesevergnügen für mich gewesen. In die einzelnen Personen konnte ich mich sehr gut einfühlen. Mir persönlich hat John's Geschichte und seine Kriegserlebnisse am meisten gefallen und mich am meisten mitgenommen. Ein Buch, welches ich bestimmt ein zweites Mal lesen werde.

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  • Ihre Leben kreuzen sich wie Schnüre (Seite 71)

    Die Illusion des Getrenntseins

    gst

    Schon lange lag dieses Buch zum Lesen bereit. Nun nahm ich es endlich zur Hand und hatte es nach zwei Tagen ausgelesen, obwohl ich zu Beginn wenig damit anfangen konnte. Denn es ist kein Roman, wie viele andere. Es ist etwas ganz besonderes: Simon von Booy schreibt von fünf verschiedenen Menschen in Frankreich, England und Amerika , die im ersten Moment nichts miteinander zu tun haben. Erst nach und nach erfährt der Leser die Zusammenhänge der Geschehnisse zwischen 1939 und 2010. Je weiter ich im Buch vordrang, desto stärker wurde ich von den Schicksalen mitgerissen. Ebenso wie Sébastien, der statt im Unterricht aufzupassen aus dem Fenster sah „in ein Sammelalbum von Dingen, die sein Herz durchbohrt haben“, sah ich Mr. Hugo, der meinte: „Manchmal kommt das Leben in Brocken, die zu groß sind, um ihnen auszuweichen.“ Dem Autor ist es gelungen, dem Titel gerecht zu werden und dem Leser neue Sichtweisen auf Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichsten Menschen zu erhellen. Das Buch hat mich positiv überrascht und ich empfehle es voller Überzeugung weiter. 

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    • 3

    wandablue

    28. November 2015 um 10:20
  • Die Illusion des Getrenntsein

    Die Illusion des Getrenntseins

    Tamaru

    25. August 2015 um 17:53

    Der Roman erzählt die Geschichte von Martin, Mr.Hugo, Sébastien, John, Amelie und Danny. Jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte und sein eigenes Schicksal welche untrennbar miteinander verbunden sind. Es dauert eine Weile bis man versteht wie die einzelnen Kapitel zusammenhängen und sie eine Geschichte ergeben. Man liest jedes einzelne Schicksal, ist berührt und betroffen, da das Buch sehr einfühlsam geschrieben ist. Ein leises Buch, das nachdenklich macht und lange nachklingt.

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  • In den Wirren des Krieges

    Die Illusion des Getrenntseins

    jenvo82

    Martin ist nicht das leibliche Kind seiner Eltern, sondern wurde seiner Stiefmutter von einem fremden Soldaten in den Arm gedrückt. John war Kampfflieger im Zweiten Weltkrieg und fand seine große Liebe nach Jahren der Einsamkeit und Entbehrung wieder. Amelia entdeckt trotz Blindheit die ganze Geschichte ihrer Großeltern und Mr. Hugo ist viel mehr als ein entstellter Kriegsveteran. Sie alle verbindet der Schatten und das Unheil eines alles vernichtenden Weltkrieges und dennoch hat jeder seine ganz persönliche, tragische Geschichte. Der Autor entwirft in einer kleinen, poetischen Erzählung die Lebensgeschichten ganz verschiedener Menschen, deren Wege sich zufällig oder schicksalhaft kreuzen und deren Existenz weit mehr voneinander abhängt, als sie vermuten. In einem bildhaften, oft philosophischen Schreibstil führt Simon van Booy den Leser in eine grausame historische Vergangenheit, die den Menschen alles abverlangte. Eine Zeit, die von Verzweiflung und Überlebenskampf geprägt war und umso mehr von Menschlichkeit und Hoffnung profitieren konnte. Fazit: Ein stilles, poetisches Stück Prosa, welches die Kraft der Liebe und des Glaubens auf vortreffliche Weise in den Mittelpunkt stellt und Charaktere erschafft, die über sich selbst hinauswachsen.  

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    • 7

    NiWa

    22. May 2015 um 14:30
    parden schreibt Das könnte auch etwas für mich sein...

    Habe ich mir ebenfalls gedacht, aber ich fürchte, das ist mir zu kurz.

  • Bewegende Geschichte

    Die Illusion des Getrenntseins

    wk2910

    27. April 2015 um 13:21

    Das Buch beginnt mit Martin, der seine leiblichen Eltern nicht kennt und während des Krieges seiner Mutter in die Arme gedrückt wird. Er wächst bei ihr und ihrem Mann in einer Bäckerfamilie auf. Die beiden lieben ihn, wie ihre eigene Tochter Yvette und sagen ihm erst im Schulalter, dass er adoptiert ist, was ihn natürlich sein Leben lang beschäftigt. Es folgen mehrere Zeitsprünge, der Ort wechselt, die Perspektiven wechseln und es werden immer mehr Personen vorgestellt, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, was sehr verwirrend ist. Man erfährt immer mehr über die Personen, die nach Martin erst vorgestellt wurden, fragt sich aber die ganze Zeit über, wie das alles zusammen hängt und ob es überhaupt zusammen hängt oder ob es einfach mehrere kurze Geschichten mit offenem Ende sind. Erst auf den letzten Seiten beginnt man zu verstehen wie die einzelnen Schicksale miteinander verbunden sind. Ich hätte erwartet, dass sich dieses Buch nur mit Martin und seiner Herkunft befasst. Deswegen fiel es mir vermutlich auch eher schwer mich auf diese Art von Geschichte einzulassen und war mehrmals kurz davor das Buch einfach wegzulegen, aber im Nachhinein muss ich sagen, dass ich es gut finde, weil nicht von Anfang an klar war wie das Buch ausgeht und ob Simon van Booy überhaupt noch die Geschichte von Martin zuende erzählt. Obwohl das Buch relativ dünn ist, schafft Simon van Booy es auf gerade mal 200 Seiten eine extrem bewegende Geschichte zu schreiben, die ich, trotz des verwirrenden Anfangs, jedem nur empfehlen kann.

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  • Die Illusion des Getrenntseins

    Die Illusion des Getrenntseins

    Blaura

    Die Illusion des Getrennseins erzählt die Geschichte von Martin, Mr. Hugo, Sébastien, John, Amelia und Danny. Alle sechs Personen haben verschiedene Schicksale erlitten und diese Schicksale werden nach und nach erzählt. Die Eltern von Martin erzählen ihm, das ein fremder ihnen ein Baby auf den Arm gedrückt hat. Das Baby war Martin. Mr. Hugo wird der halbe Kopf durchschossen und verliert zum Teil sein Gedächtnis Sebastian findet ein Flugzeugwrack im Wald hinter seinem Haus. John stürzt im Krieg mit einem Bomber ab und versucht zu fliehen. Amelia ist blind. Danny wächst ohne seinen Vater auf und seine Mutter kann oft nicht bei ihm sein, weil sie arbeiten muss. Diese sechs unterschiedlichen Charaktere verbindet doch ein und dieselbe Geschichte, welche aber jede für sich erzählt wird. Die Sprache ist poetisch und hat mich wirklich berührt. Das fand ich toll. Die einzelnen Geschichten der Personen fand ich recht spannend, sie waren zum Teil auch traurig. Am Anfang kam ich allerdings sehr schwierig in die einzelnen Geschichten hinein. Ich habe nicht erwartet, dass es ein Buch mit sechs verschiedenen Handlungen wird und so habe ich immer den Zusammenhang gesucht, der dann nach und nach zum Glück kam. Dann war es umso spannender, als man hineingefunden hat. Es ist auch wirklich faszinierend, wie man diese verschiedenen Geschichten auf so wenigen Seiten darstellen kann. Der Autor zeigt ohne viel Schnickschnack die wichtigsten Geschehnisse der einzelnen Personen in Kürze. Ich fand dieses Buch interessant, es ließ sich sehr schnell lesen und am Ende wurde man mit einem nicht zu erwartenden Happyend belohnt.

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    • 2

    BrittaRoeder

    11. March 2015 um 20:27
  • Einmalig....

    Die Illusion des Getrenntseins

    Miamou

    Der inzwischen ungefähr 70jährige Martin ist Hausmeister in einem Seniorenheim in Los Angeles. Seine Herkunft ist nicht ganz klar. Laut seinen Eltern wurde er ihnen von einem Unbekannten auf den Arm gegeben, ohne weitere Auskünfte zu seiner Abstammung. Anschließend verschwand der Fremde. Aufgewachsen ist er in Paris bis seine Eltern mit den Kindern nach Amerika auswanderten. Aktuell soll Martin ein kleines Fest zum Empfang des neuen Mitbewohners Hugo, der vor kurzem aus England eingetroffen ist, im Heim vorbereiten. Gerade als Hugo den Festsaal betritt, bricht er zusammen. Ein eben jenem Hugo gewidmetes Kapitel beendet schließlich das Buch und führt damit auch wieder an den Anfang des Romans zurück. Ich habe noch nie so ein Buch gelesen. Eigentlich erwartet man, nachdem man den Plot gelesen hat, dass sich die Geschichte in dem Roman um Martin dreht, der sich auf die Suche begibt, seine leiblichen Eltern zu finden. Tatsächlich wird er im ersten Kapitel dargestellt und taucht erst ganz zum Schluss wieder im Erzählstrang auf. Inzwischen gibt es einzelne lose Erzählstränge, die in verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten sattfinden, die sich zu guter Letzt auf ein Ganzes zusammenfügen lassen. Dabei geht der Autor meines Erachtens sehr gut vor, weil er den Leser fordert. Man kann sich von der Handlung nicht "einfach" berieseln lassen. Die Sprache des Romans hat mich direkt vom Hocker gerissen....wie gesagt, ich habe noch nie so ein Buch gelesen, auch was die Sprache betrifft.....sie wirkt sehr einfühlsam und passt hier sehr gut. Ich habe den Roman innerhalb weniger Stunden durchgelesen gehabt, weil man ihn einfach wirklich nicht aus der Hand legen kann. Aus meiner Sicht eine absolute Lesempfehlung :-)

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    • 3
  • Schicksal oder Gottes Wille

    Die Illusion des Getrenntseins

    sommerlese

    Der Roman "*Die Illusion des Getrenntseins*" von Autor "*Simon van Booy*" erschien ursprünglich 2013 in New York. Im "*Insel Verlag*" ist die deutsche Übersetzung von Claudia Feldmann 2014 heraus gegeben worden. Dieser Roman beginnt mit Martin, der im Jahr 2010 in Los Angeles in einer Seniorenresidenz als Hausmeister arbeitet. Dort begegnet er Mr. Hugo. Eine Rückblende führt den Leser ins Jahr 1981 nach Manchester und beschreibt Erlebnisse von Mr. Hugo. Weitere Lebensereignisse verschiedener Personen führen den Leser auch nach Frankreich in die Zeit des 2. Weltkrieges. Anfangs ist man nicht sicher, welche Verbindung zwischen den willkürlich erscheinenden Geschichten um die Protagonisten Martin, Mr. Hugo, John, seine Enkelin Amelia und Sébastien besteht. Doch im weiteren Verlauf zeigen sich immer mehr Verknüpfungen und die Lebenskreise verbinden sich. Ist es Schicksal oder göttliche Fügung was hier beschrieben wird? Die Sichtweise bleibt dem Leser selbst überlassen. Auf jeden Fall wird deutlich, dass Martin seinem Lebensretter noch einmal im Alter begegnet. Diese Darstellung zeigt dem Leser auf subtile Weise, wie untrennbar die Lebensgeschichten miteinander sich letztlich zu einem Kreis schließen. Der Schreibstil von Simon van Booy ist leicht und feinfühlig, voller Poesie und Nachklang. Seine Charaktere sind knapp beschrieben, Gefühlsregungen werden nicht direkt genannt, so kann der Leser sich selbst ein Bild von den Personen machen. Der Titel zeigt die Verbindung zum Inhalt darin an, dass die Beziehungen zu anderen Menschen und die Liebe erst unser Leben lebenswert, ja wie im Buch beschrieben regelrecht "überlebenswert" machen. Die Trennung ist lediglich eine Illusion, der Glaube an die Liebe verbindet auch in einer getrennten Situation. So gibt dem abgeschossenen Piloten John die Liebe zu seiner Frau Harriet die Kraft, einen eisernen Lebenswillen zu entwickeln und sogar mit schwerster Verletzung zu überleben und zu ihr zurück zu kehren. Mein eigenes Fazit zu diesem einfühlsamen und nachdenklich machenden Buch ist folgende Schlussfolgerung: Alle Menschen auf dieser Erde sind untrennbar miteinander verbunden. Die gemeinsame Verbindung ist die Liebe, die auch Trennungen überwindet.

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    • 6

    Sabine17

    17. November 2014 um 10:33
  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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    • 1298
  • Die Illusion von Nah und Fern

    Die Illusion des Getrenntseins

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. October 2014 um 19:19

    Als ich „Die Illusion des Getrenntseins“ von Simon van Booy das erste Mal in einer Buchhandlung sah, war es wie Liebe auf den ersten Blick. Das Coverbild, so leicht und schwebend wie das Motiv, die Farben so angenehm, der Titel beeindruckend. Manchmal täuscht uns die Aufmachung eines Buches, sei es die Gestaltung des Covers oder der reißerische Klappentext. Bei „Die Illusion des Getrenntseins“ war der Eindruck allerdings alles andere als nur eine Illusion… Die Handlung spielt mitten im Zweiten Weltkrieg, erzählt wird sie aus der Sicht verschiedener Menschen unterschiedlichen Alters. Das Besondere daran: Die Kapitel wechseln nicht nur zwischen den Protagonisten, sondern auch in der Erzählperspektive (Ich-, Personaler-, Allwissender Erzähler), dem Handlungsort und der Zeit. Während des Lesens wird man angeregt, stets mitzudenken und die Erzählstränge selbst zu verknüpfen. Eine Herausforderung, wenn man bedenkt, dass nur wenige Hinweise gegeben und die Namen der Beteiligten nicht immer von allen ausgesprochen werden. Der Eindruck, der durch das Cover geweckt wurde, bleibt einem auch beim Lesen erhalten. Lockerleicht, schwebend, poetisch, philosophisch, angenehm, liebevoll – so könnte man den Schreibstil des Autors beschreiben. „Er stellte sich die Kämpfe jenseits des Meeres vor. Das Aufblitzen und die Schreie. Er konnte sie in seinem Mund schmecken. Und als er da stand, ohne sich zu rühren, öffnete sich sein Herz den vielen Feldern voller Toter, die den Helm noch auf dem Kopf trugen, ihre Augen scheinbar sehend geöffnet. Liebe ist auch eine Verletzung und kann nicht ungeschehen gemacht werden.“ (S. 101) Man wird hineingezogen in ein wirres Durcheinander von Schicksalen verschiedener Menschen, die alle auf irgendeine Weise miteinander verbunden sind. Wie genau, das erschließt sich einem nach und nach beim Lesen, die endgültige Auflösung gibt es am Ende. Aber auch dann lässt einen die Geschichte nicht los. Man möchte die Welt, die Simon Van Booy erschaffen hat, nicht so schnell wieder verlassen, grübelt über die Geschehnisse nach, über Worte, die geäußert wurden, über die Moral, die einem vermittelt wurde: Dass selbst die kleinste Entscheidung über das Schicksal vieler Menschen bestimmt, dass man durch sein eigenes Handeln Großes bewirken kann. Ein Kreislauf, der sich erst am Ende eines Lebens schließt. „Die Illusion des Getrenntseins“ hat mich auf eine stille, leichte Weise berührt wie es noch kein Buch zuvor getan hat. Wie ein angenehmes Lied klingt die Geschichte in meinem Kopf noch nach und erinnert immer wieder daran, wie nah die Menschen einander doch sind, auch wenn sie es nicht glauben. Denn schlussendlich ist das Getrenntsein nur ein Gedanke in unserem Kopf und nichts weiter als eine Illusion. © Bücherstadt Kurier

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  • poetisch, leise und zutiefst beeindruckend

    Die Illusion des Getrenntseins

    katze102

    02. October 2014 um 11:16

    Simon van Booy erzählt in seinem Roman "Die Illusion des Getrenntseins" davon, wie unsere Leben untrennbar miteinander verbunden sind, daß andere, scheinbar Fremde, uns näher stehen als wir annehmen. Der Roman lebt von seinen unterschiedlichen Zeiten, Orten, Personen, die scheinbar unabhängig von einander beschrieben werden und unvermeidbar doch miteinander verbunden sind, von dem, was zwischen den Zeilen und Kapiteln steht, was nachwirkt und beeindruckt. Deshalb erscheint es mir auch nicht möglich eine kurze Inhaltsangabe zusammen zu fassen, sondern nur anzureißen, was auch thematisiert wird: Unter anderem geht es um das Leben, die Erinnerungen von Martin, inzwischen 70ig-jährig, der als Baby in den Kriegswirren in die Arme "seiner" Mutter in Obhut gegeben wurde, eine neue Identität erhält ... von unterschiedlichen Personen und Schicksalen während des 2. Weltkrieges und danach... Zutiefst beieindruckt hat mich der feine, poetische Schreibstil, der soviel Wahrheit und Besinnliches enthält. Ganz faszinierend finde ich einzelne Aussagen von Martin, Lebensweisheiten mit poetischen Zügen, z.B. "was die Menschen für ihr Leben halten, in Wirklichkeit nur dessen Umstände sind" oder "Wir wechseln von der Erinnerung zur Vorstellung, ohne uns dieses Übergangs wirklich bewusst zu sein".....Unsere Leben sind verschieden, glaubt Martin, aber am Ende fühlen wir alle das Gleiche und bereuen die Angst, von der wir dachten, dass sie uns stützt. Oder der Ausspruch seiner „Mutter“: „Unsere Liebe zu Dir wird immer größer sein als irgendeine Wahrheit.“ ..... und nicht zuletzt scheint mir die Thematik der Judenverfolgung hier auf eine ganz außergewöhnliche Weise ideenreich umgesetzt worden zu sein...  Ein wundervolles Buch, das mit leisen und feinfühligen Worten Großartiges erzählt, tief beeindruckt - auch noch lange nach dem Lesen. Gerne würde ich mehr als 5 Sterne vergeben um ihm gerecht zu werden.

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  • Ein hinreißendes Liebeslied an das Leben

    Die Illusion des Getrenntseins

    RubyKairo

    22. August 2014 um 21:07

    Eigentlich ist dieses Buch eine Sammlung von Kurzgeschichten zwischen den 30er Jahren und 2010, die doch alle miteinander verbunden sind, manchmal nur durch eine Berührung. Es ist die Geschichte eines amerikanischen Piloten im zweiten Weltkrieg und seiner Frau, die jahrelang auf Long Island auf ihn wartet; eines Findelkindes, das ein Leben lang braucht, um zu begreifen, wer es ist; eines Mannes mit halben Gesicht, dem die Liebe zu einem Kind alles bedeutet; der Liebe zwischen einem blinden Mädchen und einem Fischer. Alles hängt mit allem zusammen, begreift man am Ende. Inspiriert durch eine wahre Geschichte, erzählt Simon van Booy davon, wie unsere Leben untrennbar miteinander verbunden sind. Davon, dass die Welt nur scheinbar ein fremder Ort ist und die Menschen darin uns näher sind, als wir ahnen. Ein wunderbarer Roman über das Schicksal und die Verbindung einiger Menschen, grandios aufgebaut und auch grandios beendet. Ein Buch, das vollerweiser Sätze über die Liebe steckt.

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  • Leserunde zu "Die Illusion des Getrenntseins" von Simon van Booy

    Die Illusion des Getrenntseins

    Insel_Verlag

    Simon Van Booy erzählt in Die Illusion des Getrenntseins davon, wie unsere Leben untrennbar miteinander verbunden sind. Davon, dass die Welt nur scheinbar ein fremder Ort ist und die Menschen darin uns näher sind, als wir ahnen. Eine kleine Bäckerei in Paris, mitten in den Wirren des Zweiten Weltkriegs. Ein Soldat, dem in einem Akt der Güte das Leben geschenkt wird und der damit das Richtige tut. Eine mutige junge Frau, die offene Arme hat für ein Neugeborenes ohne Namen. Und ein Autor, der die Geschichten dieser Menschen in einer wunderbar zarten, eleganten Prosa erzählt – und dabei die unglaubliche Wucht menschlichen Schicksals entfaltet, von den Anfängen des 20. Jahrhunderts bis heute und von Amerika bis Frankreich. Ein hinreißendes Liebeslied an das Leben! Hier geht's zur Leseprobe » Als kleinen Vorgeschmack könnt Ihr schon mal den Buchtrailer anschauen: Lasst Euch entführen von den bewegenden Lebensgeschichten in Die Illusion des Getrenntseins. Wir verlosen 25 Leseexemplare dieses fesselnden Romans an alle, die uns bis Montag, den 21. April 2014, Folgendes verraten:  *** Was ist für Dich Schicksal? *** Wir freuen uns auf eine spannende Leserunde mit Euch! Simon Van Booy, geboren und aufgewachsen in Wales, lebt mit seiner Frau und Tochter in Brooklyn. Er ist der Autor von zwei Erzählungsbänden und zwei Romanen sowie drei Philosophiebüchern und schreibt u. a. für die New York Times, den Guardian und die BBC. Sein Werk wurde in vierzehn Sprachen übersetzt.

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    • 433
  • Alles ist verbunden

    Die Illusion des Getrenntseins

    SarahCatherine

    18. July 2014 um 09:35

    Martin beschäftigt ein Leben lang der Gedanke, wo er eigentlich herkommt. Als er ein Baby war, wurde er mitten im Zweiten Weltkrieg von einem Fremden in einer Pariser Bäckerei abgegeben. Das junge Paar, dem die Bäckerei gehörte, nahm sich seiner an und wurde zu seiner Familie, und doch blieben diese Fragen nach seiner Herkunft. In "Die Illusion des Getrenntseins" geht es um Martin, aber genauso um weitere Einzelschicksale. Zwei Männer treffen abseits des Kriegsgeschehens aufeinander. Eigentlich gehören sie jeweils den gegnerischen Truppen an, doch der eine lässt den anderen laufen und rettet sein Leben. Dann gibt es eine junge Frau, die die Geschichte eines Fotos kennen möchte, und einen alten Mann, der kurz nach seiner Ankunft in dem Pflegeheim stirbt, in dem Martin arbeitet... Zwischen 1939 und 2010 sind die Kapitel angesiedelt, die immer aus der Sicht einer der Personen geschrieben werden. Zu Beginn sind es irgendwie einzelne, sehr unterschiedlichen Geschichten, doch mehr und mehr werden im Laufe des Buches die Fäden zusammengeführt. Simon van Booy zeigt hier in gänzlich unaufgeregter und doch irgendwie zauberhafter Art und Weise, wie die Schicksale vermeintlich Fremder miteinander verknüpft sind. Sein Stil ist sicher ungewöhnlich und wohl nicht für jedermann angenehm zu lesen, doch er passt zu dieser Geschichte, die ebenso wahr wie traum-haft sein könnte.

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