Simon Winthrop So werden Sie ein Mentalist

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Inhaltsangabe zu „So werden Sie ein Mentalist“ von Simon Winthrop

Der renommierte Bühnenmagier und Mentalist Simon Winthrop enthüllt die Geheimnisse der TV-Serie The Mentalist. Er zeigt, dass nicht nur ausgebildete Spezialisten Menschen durchschauen und somit Lügen erkennen können. Mittels einfacher Techniken, dem richtigen Hintergrundwissen und ein paar Tricks kann jeder zum Mentalisten werden. Dazu gibt Winthrop Einblicke in viele seiner eigens entwickelten Übungen und zeigt dem Leser, wie er ohne großen Aufwand sein Gedächtnis trainiert, seine Beobachtungsgabe schärft und seine mentalen Fähigkeiten schult und weiterentwickelt. Er vermittelt, wie man die Körpersprache des Gegenübers entschlüsselt, Gedanken lesen und durch kleine Tricks sein Publikum beeinflussen kann. Diese Übungen lassen sich leicht im täglichen Leben anwenden und werden für so manches Überraschungsmoment sorgen!

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    So werden Sie ein Mentalist

    R_Manthey

    09. July 2015 um 14:45

    Die US-Fernsehserie "The Mentalist" ist offensichtlich ein Erfolg. Gerade läuft auch in Deutschland die neue Staffel an. Mit seinen scheinbar mysteriösen Fähigkeiten hilft Patrick Jane einem Ermittlerteam als Berater auch komplizierte Kriminalfälle auf ungewöhnliche und für Außenstehende oft sehr seltsam anmutende Weise zu lösen. Dabei bleibt er völlig entspannt und freundlich, selbst wenn er sehr direkt werden muss. Jane kann scheinbar Gedanken lesen, andere Menschen hypnotisieren und auch notfalls manipulieren, alles natürlich im Auftrag der Wahrheitsfindung. Und nun kommt Simon Winthrop daher und verspricht uns, die geheimen Methoden dieses Patrick Jane zu enthüllen. Da stutzt man, denn diese Figur ist ein Phantasieprodukt aus einer Serie. Wir sollen also einer nicht realen Figur nacheifern. Oder wenigstens einige seiner Fähigkeiten halbwegs erlernen, um dann mit ihnen angeben zu können. Ein etwas irritierender Ansatz, der aber letztlich nicht verwundert, wenn man weiß, dass Mister Winthrop, der sich selbst als Zauberer und Mentalist bezeichnet, sein Geld mit genau dieser Verblüffung des Publikums verdient. Ob man diese Fähigkeit aber durch das Lesen dieses Buches erreichen kann, erscheint mir allerdings mehr als zweifelhaft. Auf der Erfolgswelle einer Fernsehserie verkauft uns Winthrop nämlich lediglich seinen Schlager - die Illusion. Natürlich heißt das nicht, dass man dieses Buch nicht lesen sollte. Es ist durchaus interessant und vermittelt in einer ersten Annäherung wenigstens eine gewisse Vorstellung, wie "Mentalisten" oder auch sogenannte Magier arbeiten. Die meisten Zaubertricks von Magiern sind in Wirklichkeit verblüffend einfach. Und doch durchschaut man sie nur sehr selten, weil sie unsere eingeschränkte Wahrnehmungsfähigkeit ausnutzen. Was man in diesem Zusammenhang als eine Art persönlichen Mangel ansehen kann, erweist sich jedoch auch als Segen, der unser Gehirn vor einer Reizüberflutung schützt. Menschen, die täglich meditieren, spüren, wie sich allmählich ihre Wahrnehmungsfähigkeiten extrem verbessern, ohne dass sich der Schutzschirm des Gehirns auflöst. Deshalb wundert es nicht, wenn der Autor sein Buch mit genau dieser Methode beginnt. Obwohl er die ersten Schritte hin zu einer disziplinierten Meditation schön erklärt, vergisst er, den Haken dabei zu erwähnen. Wirklich zu meditieren gelingt nicht jedem, der es versucht, weil die meisten Menschen damit einen unmittelbaren Zweck verbinden, was ein Widerspruch in sich ist. Man kann sich nicht von Gedanken trennen, wenn man dabei den Gedanken an ein Ziel in sich trägt. Wenigstens wissen wir aber jetzt, warum Mister Jane immer so entspannt und klar erscheint. Nachdem das geklärt ist, kommt der Autor dann noch zum positiven Denken, einer gesunden Ernährung und Visualisierungen, um anschließend zum Gedächtnistraining überzugehen. Ähnlich wie beim Thema Meditation findet der Leser auch hier eigentlich nur erste Hinweise. Um den geschulten Blick fürs Detail geht es auf diesem Niveau im nächsten Kapitel. Das anschließende Kapitel beschäftigt sich mit dem Aufdecken von Lügen. Körpersprache und Mikrobewegungen im Gesicht sowie andere verdächtige Verhaltensweisen sollen uns hier mitteilen, wann jemand nicht die Wahrheit sagt. Leider vermittelt uns der Autor hier das falsche Gefühl von Wenn-Dann-Aussagen. Doch dies wäre zu schön und zu einfach, um wirklich zu stimmen. Darüber hinaus gibt es auch Profi-Ermittler, die bezweifeln, dass man mittels der hier dargestellten NLP-Methode, aus den Augenbewegungen eines im Verhör unter Druck gesetzten Verdächtigen tatsächlich vernünftige Schlüsse ziehen kann. Auch Paul Ekman und die darauf aufbauende US-Serie "Lie to me" kommen zur Sprache. Allerdings erweist sich auch dieser Abschnitt nur als recht oberflächliche Darstellung, mit der man praktisch kaum etwas anfangen kann. Ein Magier oder auch ein Mentalist sollte sein Publikum beherrschen können, meint der Autor im 5. Kapitel, in dem es um Macht- und Rollenspiele, Selbstbeherrschung, Spiegelung anderer Menschen, Ablenkung und Irreführung, das Vermitteln unterschwelliger Botschaften und andere mentale Tricks geht. Allerdings werden solche Techniken auch hier lediglich angedeutet. Natürlich darf auch das Thema Hypnose nicht fehlen, denn Patrick Jane arbeitet damit sehr oft und scheinbar im Vorbeigehen. Dass man jedoch nach den 25 Seiten in diesem Buch die Materie wirklich versteht oder gar beherrscht, wird kaum jemand ernsthaft in Erwägung ziehen. Danach kommt der Autor zum sogenannten Cold Reading, was nichts weiter bedeutet, als beim Gegenüber geschickt die Illusion zu erzeugen, man könne seine Gedanken oder seine Vergangenheit lesen. Man braucht dazu, so der Autor, nur ein paar allgemeine Prinzipien und statistische Kenntnisse über das Alltagsleben zu kennen sowie die Fähigkeit, sich vom Feedback eines anderen Menschen leiten zu lassen. Einige solcher statistischen Erkenntnisse findet man dann am Ende des Buches. In den letzten beiden Kapiteln verrät der Autor dann noch einige seiner elementaren Bühnentricks und lässt den Leser wissen, wie man sich als "Mentalist" im Alltag verhalten soll und welche Vorteile man daraus ziehen kann. Fazit. Wenn man einige Tricks sogenannter Mentalisten wenigstens im Ansatz verstehen möchte, dann ist dieses Buch eine gute Quelle. Allerdings arbeitet der Autor dabei auch mit seinem Grundtrick: Er versucht bei seinen Lesern die Illusion zu erzeugen, dass sie das alles schnell erlernen und bald beherrschen könnten. Doch hinter solchen Fähigkeiten stecken in Wirklichkeit jahrelange intensive Übungen und die grundsätzliche, nicht bei jedem vorhandene Bereitschaft, anderen etwas vorzumachen.

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  • Rezension zu "So werden Sie ein Mentalist" von Simon Winthrop

    So werden Sie ein Mentalist

    Sophia!

    30. January 2012 um 23:39

    Andere Menschen lesen _ „Mit dem Auftritt eines Mentalisten ist es genau wie mit vielen anderen Fähigkeiten: Übung macht den Meister. Es gibt kaum etwas, das einem so viel Selbstvertrauen verleiht wie Wissen und Erfahrung.“ _ Bei der Lektüre geht es um die Vermittlung eben dieses Wissens und dieser Erfahrung. Es ist eine Sammlung der besten Ratschläge zur Verbesserung der mentalen Fähigkeiten entstanden, zusammengefasst in verständlicher Sprache. Denn genau das zeichnet einen wahren Mentalisten aus: Eine besondere Begabung im Bereich der Gedächtnisleistung, die ihn zu einer Person macht, die fremde Menschen innerhalb weniger Sekunden scheinbar ohne größere Anstrengung zu durchschauen vermag. Lässt sich aber die kognitive Dimension überhaupt noch verbessern? Können gerade auch Erwachsene ihre mentalen Leistungen derart steigern? Simon Winthrop, der Autor des Buches, beantwortet solche Fragen mit einem entschiedenen Ja! Seine Erfahrungen in der Kunst des Mentalismus bündelt er in diesem Band, erklärt wissenschaftliche Erkenntnisse und stellt seinen Lesern ein umfangreiches Repertoire teilweise eigens entwickelter Übungen zur Verfügung, die sie auf dem je individuellen Weg zum Mentalisten optimal begleiten. _ In Anlehnung an die US-amerikanische Polizei-Dramaserie „The Mentalist“, in der Patrick Jane den Idealtypus eines Mentalisten verkörpert, werden die erstrebenswerten Fähigkeiten einer solchen Person näher erläutert. Anschließend geht es um die sukzessive Erweiterung der eigenen Kompetenzen, beginnend mit der Schulung des Wahrnehmungsvermögens und der Beobachtungsgabe. Hierzu zählt etwa das Aufdecken von Lügen oder die Kontrolle des Publikums. Da unser Denken in entschiedener Weise von dem aktuellen emotionalen Zustand abhängt, ist es umso wichtiger, negative Gefühle kompensieren zu können. Eine Möglichkeit dazu ist beispielsweise die Meditation, die verhindern kann, dass Stress unsere kognitive Leistungsfähigkeit blockiert. Sie wird sogar eingesetzt, um Schmerzen zu lindern, neue Energie zu finden, den Cholesterinspiegel zu senken und sogar den Alterungsprozess zu verlangsamen. Eine positive körperliche Verfassung begünstigen ebenfalls Faktoren wie Bewegung, gesunde Ernährung, positives Denken und auch musikalische Einflüsse. Musik, so konnten Forscher herausfinden, begünstigt den Zustand geistiger Wachheit. _ Neben diesen Hintergrundinformationen zum Gedächtnis bietet das Buch vielfältige Ratschläge und Tipps im Umgang mit Anderen. So erlernt man die Technik des Spiegelns, die Wahrnehmung einzelner Mikroausdrücke im Gesicht des Gegenübers oder die Bedeutung des Primacy-Recency-Effekts in Hinblick auf die mentale Speicherkapazität. Besonders wichtige Beobachtungen sind im Text graphisch hervorgehoben. Am Ende eines jeden Abschnitts erhält der Leser einen Zusatztipp oder eine gut geeignete Übung zur aktiven Anwendung des zuvor Gelesenen. Eine verständliche Wortwahl und Ausdrucksweise macht den Text zu einer angenehmen Lektüre, die gewinnbringende und nützliche Ratschläge vermittelt. _ Fazit: Ein Buch zur Erweiterung des eigenen Horizonts. Sehr zu empfehlen!

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