Simon Wood Was sie nicht tötet

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 7 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(2)
(2)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Was sie nicht tötet“ von Simon Wood

Kein schlechter Plot, doch riss mich dieser Thriller nicht richtig mit

— MeiLingArt
MeiLingArt

Stöbern in Krimi & Thriller

Wildfutter

Zu Beginn ein toller Regiokrimi, der leider immer mehr in einer Posse endete

katikatharinenhof

Nachts am Brenner

Sehr komplexer und spannender Fall für Commissario Grauner, in dem es ihm gelingt, seine Dämonen zu besiegen.

takabayashi

Was wir getan haben

Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

Buchwurm05

Todesreigen

waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

LeseSprotte

Die Party

Definitiv Lesenswert.

SaSu13

Geständnisse

Psychologisch ausgereift mit innovativem formalem Aufbau! (*****)

Insider2199

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Einfach nur gut!

    Was sie nicht tötet
    Anjaxxx

    Anjaxxx

    17. March 2017 um 07:10

    Meine Meinung: Wow. Das dieses Buch sich zu so einer Spannungsbombe entwickelt, hätte ich niemals vermutet. Der Klappentext war für mich eher so la la und ich wollte nur mal ein paar Seiten reinlesen. Gleich auf den ersten Seiten lernt man Zoe kennen, die entführt wurde und in einem Versteck wieder zu sich kommt. Obwohl sie unter Drogen steht wird sie durch die grausamen Schreie ihrer ebenfalls entführten Freundin Holli  zumindest soweit aufgerüttelt das sie unter Panik versucht irgendwie zu entkommen. Schon nimmt das unheil seinen Lauf. Sie sieht ihren Entührer durch ein Fenster von hinten und noch viel schlimmer, sie sieht was er mit Holli anstellt und das geht ihr durch Mark und Bein. Schon hier ganz am Anfang zwingt einen der Autor zum weiterlesen, denn man will zum einen wissen was denn nun mit Holli passiert ist und zum anderen hat mich vor allem Zoe so in ihren Bann gezogen das man direkt mit ihr ein schlechtes Gewissen hat weil sie Holli zurückgelassen hat und unbedingt wissen muss was nun als nächstet mit ihr passiert. Zoe ist einfach nur verdammt klug, absolut sympathisch und toll und der Autor hat sie wirklich wahnsinnig liebevoll, authentisch und realitätsnah beschrieben. Auch gut fand ich, das es hier nur eine begrenzte Anzahl an Protagonisten gibt.  Zoe versuchte mittlerweile ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, bringt sich aber unterbewusst absichtlich immer wieder in Gefahr. Was sie erst spät herausbekommt ist, das der Mörder ihr wieder auf den Fersen ist. Unerträglich für Zoe, denn sie will eigentlich nur unabhängig sein...ist sie nun aber nicht mehr denn sie ist von jetzt auf gleich abhängig von Polizei und Therapeut! Viel mehr Spannung geht eigentlich nicht. Der Täter scheint Zoe und der Polizei immer einen Schritt voraus und ich hab hier sowas von mitgezittert. Zoe ihr heller Kopf hat mich immer wieder überrascht und erfreut und sogar die ganzen Angriffe des Mörders waren ein Genuss zu lesen. Eigentlich überschlägt sich schon nach der Mitte des Buches alles, immer wieder eine neue Gefahr, eine neue Wendung und neue Angriffe. Der absolue Wahnsinn war vor allem das lange lange Ende zu lesen, aber hier kann ich leider nicht zuviel verraten ohne zu Spoilern, aber hier passiert sehr viel auf einmal, es gibt Rück- und Fortschritte und ein grausames und ausgedehntes Spiel um Leben und Tod. Ich für meinen Teil konnte nicht einfach schlafen gehen, sondern musste das Buch für die letzten Seiten mit ins Bett nehmen, sonst hätte ich kein Auge zumachen können!

    Mehr
  • Veränderung

    Was sie nicht tötet
    MeiLingArt

    MeiLingArt

    03. February 2017 um 15:38

    Im Sommer 2016 erschienen ist dieser Thriller, ein Pageturner mit Schwächen, einen kleinen Vorgeschmack durch die Amazon-Inhaltsbeschreibung gibt es hier: "Für die Studentinnen Zoe und Holli wird der Roadtrip nach LasVegas zum Alptraum: Sie geraten in die Gewalt eines sadistischen Killers. Zoe kann entkommen, doch ihre Freundin muss sie zurücklassen. Ein Jahr später wird Zoe noch immer von ihren Schuldgefühlen gepeinigt. Doch dann passiert ein weiteres Verbrechen, das auf schaurige Weise ihrer Entführung ähnelt. Gemeinsam mit einem Ermittler der Polizei versucht sie, die schicksalhafte Nacht in der Wüste zu rekonstruieren, in der Hoffnung, dass die Tat endlich gesühnt wird. Der Entführer wartet jedoch bereits auf Zoe. Für ihn ist sie keine Überlebende, sondern nur ein Opfer, das vorübergehend entkommen ist." Meine persönliche Meinung: HUIBUH! ... kann ich da mal nur sagen! Klingt nach einer Menge Zündstoff: Action und Spannung pur, sozusagen! Und ja, der Plot hat es auch wirklich in sich. Simon Wood hatte eine tolle Idee und fängt diesen Thriller auch sehr packend an. Allerdings scheitert es dann meines Erachtens immer mehr im Verlauf des Buches daran, dass sich die Handlung so verwickelt. Doch gehen wir mal der Reihe nach vor. Wir haben hier Zoe, unsere Hauptprotagonistin. Wie erleben wir sie? Für mich sehr gut beschrieben und skizziert in ihrer verletzten und gepeinigten Rolle, die aber alles versucht, um ihr Überleben, das sie sich durch die Flucht bei dieser schlimmen Entführung, geschaffen hat, weiterhin zu sichern. Und doch ist da andererseits das sehr typische Verhalten nach einer posttraumatischen Belastungsstörung, das sie eben auch zeigt, mit dem sie die Gefahr sucht und sich auch Vorwürfe zu der ganzen Sache macht. An ihrer Seite ihr Psychotherapeut, den ich für eine große Bereicherung halte und ein Polizist, der sie aus dem gröbsten Ärger, den sie sich so einbrockt, immer wieder bestmöglichst rausboxt.  Zoe handelt, als sich die schlimme Gelegenheit eines weiteren Verbrechens bietet, intuitiv und mutig, stark und entschlossen, sie will diese Sache voranbringen, in dieser Sache weitestgehend ein Ende finden können, Auflösung und Abschluss. Ich finde ihre Figur sehr stark, die psychologische Seite toll geschildert!  Allgemein ist das Buch toll geschrieben, klasse zum Lesen, ich konnte auch Stunden am Stück mit diesem Buch verbringen. Nur wunderte ich mich manchmal über viel Abschweifen bzw Erzählung, die mir nicht knackig genug ist für die Thematik, bei der ich mich in einer Dauerschleife wähnte. Mir kam so der Gedanke: "SIMON Wood? So 'lahm' schreibt ein Kerl?", denn mir kam dann doch seine Figur Zoe weitaus thrilliger vor als der Autor selbst! Ich hätte während des Buches gerne mehr von den ersten Seiten wiedergefunden. Zudem gab es für mich zu viele Abbiegespuren in dem Buch: Es kam der Hund dazu; dann kam das Kinderheim, das durchaus Sinn machte, aber mir dann nur zu wischiwaschi angeschnitten wurde; wo unser Verbrecher auftaucht, aber da ja schon vorher für diesen und jenen Zweck gewesen war, und und und.... "Der Reihe nach" und "Weniger ist mehr" wären hier mal meine Devise! Im Übrigen nahm es mir ungemein viel weg, dass der Täter so schnell auf dem Präsentierteller lag... Das ist dann wohl nicht so ganz mein Favorite-Style.  Leider lag mein ThrillerFan-Gen während des Lesens so vollkommen brach, dass ich nur 3 Sterne vergeben kann, da ist schon noch Luft nach oben zu den begehrten vollen 5 Sternen. Kann aber von Simon Wood geschafft werden. ;-) 

    Mehr