Simon X. Rost

 4.2 Sterne bei 65 Bewertungen
Autor von Der Mann, der niemals schlief, Der fliegende Mönch und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Simon X. Rost

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Simon X. RostDer Mann, der niemals schlief
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Der Mann, der niemals schlief
Der Mann, der niemals schlief
 (19)
Erschienen am 15.08.2014
Simon X. RostDer fliegende Mönch
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Der fliegende Mönch
Der fliegende Mönch
 (15)
Erschienen am 19.04.2010
Simon X. RostPorterville - Folge 3: Nach dem Sturm
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Porterville - Folge 3: Nach dem Sturm
Porterville - Folge 3: Nach dem Sturm
 (10)
Erschienen am 18.02.2013
Simon X. RostPorterville - Folge 6: Vor den Toren
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Porterville - Folge 6: Vor den Toren
Porterville - Folge 6: Vor den Toren
 (8)
Erschienen am 26.04.2013
Simon X. RostWie ein Falke im Sturm
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Wie ein Falke im Sturm
Wie ein Falke im Sturm
 (6)
Erschienen am 18.07.2011
Simon X. RostPorterville - Folge 9: 14 Sekunden
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Porterville - Folge 9: 14 Sekunden
Porterville - Folge 9: 14 Sekunden
 (4)
Erschienen am 12.07.2013
Simon X. RostPorterville - Folge 13: Die Ausgestoßenen
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Porterville - Folge 13: Die Ausgestoßenen
Porterville - Folge 13: Die Ausgestoßenen
 (1)
Erschienen am 09.12.2013
Simon X. RostDie Playmos - Folge 34
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Die Playmos - Folge 34
Die Playmos - Folge 34
 (1)
Erschienen am 15.02.2013

Neue Rezensionen zu Simon X. Rost

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Aleshanees avatar

Rezension zu "Der fliegende Mönch" von Simon X. Rost

Sehr abwechslungsreich und spannend!
Aleshaneevor 2 Monaten

Schussenried, anno 1616

Der Prior Kaspar Mohr im Kloster zu Schussenried ist ein sehr aufgeklärter Geistlicher. Als ihm sein Abt aufträgt, eine entflohene Hexe wieder aufzuspüren ist er wenig begeistert. Möchte er doch viel lieber an seiner Apparatur weiterbasteln, einer Idee, die er aus seinem Studium in Rom mitgebracht hat und die seinen Traum, fliegen zu können, immer näher bringt.
Aber nicht nur die Hexenjagd macht ihm zu schaffen - immer mehr Aufgaben und Probleme häufen sich an, die er kaum zu bewältigen weiß und so gerät immer tiefer in das Netz aus Intrigen ...

Meine Meinung

Bei historischen Romanen ist es schwer, meinen Nerv zu treffen, aber diese Geschichte hat mich total gefesselt. Es ist relativ einfach geschrieben, übermittelt aber trotzdem sehr anschaulich die damalige Zeit.
Im Mittelpunkt steht natürlich der Prior Kaspar Mohr; ein sehr ungewöhnlicher Mönch, der für die damalige Zeit recht unkonventionelle Ideen hat, die ihm aber auch eine gewisse Bewunderung und Sonderstellung eingebracht haben. Vor allem die Haltung gegenüber der Hexenjagd, die gerade zu der Zeit gar nicht mehr üblich war und sogar auch von der Kirche als haltlos gesehen wurde, hat mich sehr überrascht. Ich kenne zwar viele historische Romane, aber so explizit hab ich mich mit der Hexenverfolgung im Mittelalter auch noch nicht auseinander gesetzt.
Interessant fand ich ebenso die Einflechtung der Entdeckungen von Galileo Galilei, Kopernikus und Giordano Bruno. Letzteren Namen hab ich hier zum ersten Mal gehört, aber auch sein Dasein ist belegt. Er wurde im Februar 1600 wegen Ketzerei zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilt und erst vor 18 Jahren, im Jahr 2000, erklärte der Papst diese Hinrichtung als Unrecht. Mehr dazu kann man übrigens auch im Nachwort des Autors nachlesen.

Aber zurück zur Geschichte: Erzählt wird sie aus verschiedenen Perspektiven, so dass man einen guten Überblick über die Ereignisse erhält. Nicht immer weiß man sofort, welche Bedeutung dahintersteckt, aber es gibt einen roten Faden, der sich durch die ganze Geschichte zieht. Durch den ständigen Wechsel der Sichtweisen wirkt es abwechslungsreich und dabei sehr fesselnd durch kleine geschickt gesetzte Cliffhanger.
Die Figuren sind durchweg authentisch und - wenn auch nicht immer sympathisch - ein zwar oberflächlicher, aber durchaus beispielhafter Querschnitt über die damalige Lebensweise mit all ihren Problemen, Hoffnungen und Träumen.
Die Spannung baut sich langsam, aber stetig auf und ich hab mich durchweg sehr gut unterhalten gefühlt. Am Schluss hat sich alles aufgeklärt und zu einem gelungenen Ende gefunden.

Für Fans von historischen Romanen kann ich es auf jeden Fall empfehlen!

Fazit: 4.5 Sterne

© Aleshanee
Weltenwanderer

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Soerens avatar

Rezension zu "Der Mann, der niemals schlief" von Simon X. Rost

Großartiger, spannender und vielseitiger Kriminalroman
Soerenvor 2 Jahren

Als Kind war ich großer Fan von Tom Sawyers Abenteuer. Als Erwachsener nahm ich mir neulich mal wieder seine Abenteuer als Detektiv und im Ballon zur Hand und stieß bei Recherchen darüber im Internet zufällig auf Simon X. Rosts Roman „Der Mann, der niemals schlief“. Zugegeben, ich ging mit nicht besonders hohen Erwartungen an das Buch. Einfach aus dem Grund weil es auch zig Verfilmungen über Tom und Hucks Abenteuer gibt und kaum eines davon wirklich gut ist (abgesehen von der TV-Serie aus dem Jahr 1979, die den Geist der Abenteuer und Figuren perfekt einfängt). Warum also sollte es bei diesem Roman anders sein?

Die Antwort darauf: Weil Simon X. Rost erstens weiß, wovon er schreibt (zumindest hatte ich während des Lesens des Romans stets diesen Eindruck) und zweitens er sämtliche Charaktere mit großem Respekt behandelt. Die Weiterentwicklungen funktionieren und das, was in „Der Mann, der niemals schlief“ geschieht, könnten tatsächlich so mit ihnen passiert sein.

Aber davon abgesehen ist der Roman eine spannende, vielseitige und angenehm verzwickte Krimi-Geschichte, in der nichts so ist, wie es anfangs scheint. Ich habe das Lesen jeder der insgesamt 478 Seiten sehr genossen, habe gebangt, gerätselt, mitgefiebert und gelacht. Ein wirklich tolles Buch. Nicht nur für jeden Tom-Sawyer-Fan.

 

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walli007s avatar

Rezension zu "Der Mann, der niemals schlief" von Simon X. Rost

Räuberbande
walli007vor 4 Jahren

Nach zehn Jahren kehrt Tom Sawyer nach St. Petersburg zurück, um Sids Einladung zur Hochzeit zu folgen. Der Bürgerkrieg ist gerade vorbei und Tom musste mit ansehen wie Präsident Lincoln umgebracht wurde. Eigentlich gehörte Tom zu Lincolns Personenschutz, doch an jenem Abend hatte er nach zwei Tagen ununterbrochen im Dienst frei. Als seine Ablösung jedoch nicht auftaucht übernahm Tom noch eine Wache und schlief ein. Und nun fühlt er sich mitschuldig am Tod des Präsidenten. Und seine einzige Chance in wenig Frieden zu finden, sieht er in der Rückkehr in die Heimat. Doch seine Ankunft gestaltet sich ganz anders als erhofft, denn er kommt nicht bei einer Hochzeit an, sondern bei der Beerdigung seiner lieben und gefürchteten Tante Polly und er erfährt, dass die nun verhinderte Braut Becky Thatcher heißt.


Mit Neugier und etwas Skepsis kann man diesem Roman begegnen. Wohl die meisten kennen die Geschichte von Tom Sawyer und Huck Finn. Wie soll man die Geschichte dieser beiden Lausebengel einfach so weitererzählen. Zum einen schafft der Autor durch die zehn Jahre, die er Tom durch die Weltgeschichte vagabundieren lässt eine gewisse Distanz. Tom und seine Freunde sind älter geworden, doch sie sind sich treu geblieben und damit gut wiedererkennbar. Und das ist das Schöne an Büchern dieser Art, man findet Gedanken ausgesprochen, die man sich vielleicht selbst schon gemacht hat. Was ist aus den liebgewonnenen Figuren der Bücher, die man als Kind oder Jugendlicher verschlungen hat, geworden. Wird man auch die Erwachsenen Toms und Beckys noch mögen. Genau diese Frage beantwortet der Autor auf sympathische und herzerfrischende Weise. Tom, gewitzt wie eh und je, setzt alles ein, um den Tod seiner Tante aufzuklären. Dazu sein zugelaufener Mischlingshund Hollis, der eine sehr eigene Geschichte hat. Und natürlich Becky, die jetzt Rebecca heißt. Man mag in dieser Welt versinken angespannt ob der verschiedenen Rätsel, die es zu lösen gilt und die doch etliche Gefahren bergen, und auch schmunzelnd ob dieses liebenswerten Wiederlesens alter Freunde.


Sehr erfreulich war dieses fesselnde, Erinnerungen weckende und gerade im richtigen Moment - wie der Autor so treffend im Nachwort bemerkt - endende Neuerleben der in der Jugend ans Herz gewachsenen Helden, die einem auch in deren und im eigenen fortgeschrittenen Alter eine großes Lesevergnügen bereiten.

4,5 Sterne

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