Alles oder nichts

von Simona Ahrnstedt 
4,1 Sterne bei72 Bewertungen
Alles oder nichts
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (54):
W

Schöne Geschichte, nur wie bei allen Büchern der Autorin irritiert mich das Siezen der Schweden. Das ist eine duzende Nation!

Kritisch (5):
N

Eigentlich ganz okay, aber etwas zu langatmig

Alle 72 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Alles oder nichts"

Nachdem die Journalistin Ambra Vinter mit einer Enthüllungsstory einen landesweiten Skandal heraufbeschworen hat, wird sie nach Kiruna zwangsversetzt. Kiruna ist die nördlichste Stadt Schwedens und der letzte Ort, an dem Ambra kurz vor Weihnachten sein möchte. Dort trifft sie auf den Sicherheitsexperten und Exsoldaten Tom Lexington, der bei einem Auslandseinsatz im Tschad Schreckliches erlitten hat und seitdem traumatisiert und zurückgezogen lebt. Schnell macht Tom ihr klar, dass er eine hochnäsige Karrierefrau aus der Großstadt hier überhaupt nicht gebrauchen kann. Und obwohl auch Ambra zunächst alles andere als begeistert von dem zerzausten, unfreundlichen Macho ist, entdeckt sie schon bald eine neue, unerwartete Seite an ihm, die es ihr unmöglich macht, sich fernzuhalten ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783802599477
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:608 Seiten
Verlag:LYX
Erscheinungsdatum:16.03.2017

Videos zum Buch

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,1 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne29
  • 4 Sterne25
  • 3 Sterne13
  • 2 Sterne3
  • 1 Stern2
  • Sortieren:
    Lotta22s avatar
    Lotta22vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Angenehm realistischer Aufbau
    Angenehm realistischer Aufbau

    Achtung, es handelt sich hierbei um den dritten Band der Only One Night-Reihe! Es befinden sich Spoiler zu den vorherigen Büchern im Buch!


    Ambra ist Journalistin, doch ihre Karriere geht gerade in die falsche Richtung. Dann soll sie auch noch nach Kiruna, gerade dem Ort, an dem sie sich während ihrer Kindheit nicht wohlgefühlt hat und an welchen sie eigentlich nie wieder zurückkehren wollte...

    Tom ist nach den Erlebnissen im Tschad noch nicht wieder fähig sein Leben weiter zu leben und verkriecht sich mit seinen Panikattacken in einer Hütte nahe Kiruna, schließlich lebt seine Ex in der Nähe...

    Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und die abwechselnden Perspektiven aus Toms und Ambras Sicht sind sehr realistisch, so dass es möglich ist, sich in beide Charaktere einzufühlen und ihre Handlungen zu verstehen.

    Die Liebesstory entwickelt sich langsam, aber mit schönen Szenen und es kommt eigentlich nie das Gefühl auf, dass man die Charaktere mal schütteln möchte, wie es oftmals bei Liebesgeschichten der Fall ist. 
    Einige Stellen sind etwas vorhersehbar und an anderen Stellen hätte ich mir gerne mehr Informationen zu den Hintergründen gewünscht. 

    Insgesamt ein angenehm realistischer Aufbau mit schönen Szenen. So bewerte ich mit 4 von 5 Sternen und freue mich auf weitere Bücher aus der Feder von Simona Ahrnstedt!

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    divergents avatar
    divergentvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Liebesroman vor der schönen Kulisse Nordschwedens! Mitreißende Liebesgeschichte, spannende Geschichte & ein bezauberndes Cover!!
    Toller,packender Liebesroman vor der schönen, winterlichen Kulisse Nordschwedens!

    Titel: Alles oder nichts
    Originaltitel: En enda risk
    Autor: Simona Ahrnstedt
    Seitenanzahl: 697
    Genre: Liebesroman | Contemporary
    Teil: 3/3
    Verlag: LYX

    Ambra Vinter ist eine bekannte schwedische Journalistin, die für das Boulevardmagazin Aftonbladet arbeitet. Als sie ein Auftrag mitten in der Weihnachtszeit ins nordschwedische Kiruna verschlägt, ist die junge Frau zunächst wenig begeistert. Kiruna ist die nördlichste Stadt Schwedens und Ambra wollte diese Stadt niemals wieder betreten. Doch ein für sie und ihrer Karriere wichtiger Auftrag zwingt sie dorthin. In Kiruna angekommen, trifft sie auf den gutaussehenden und mysteriösen Mann Tom Lexington. Tom ist ein ehemaliger Soldat und nach einem schrecklichen Auslandseinsatz im Tschad zurück in Schweden. Tom will mit niemandem reden und einfach nur vergessen, was ihm in Afrika widerfahren ist. Ambra und Tom können sich zunächst nicht ausstehen, doch sie treffen in der Kleinstadt immer wieder aufeinander und lernen sich so langsam kennen. Und dann entdeckt Ambra eine Seite an ihm, die es ihr unmöglich macht, sich von ihm weiter fernzuhalten...


    Wow! Was für ein tolles Buch!

    Dieses Buch hat mich wiedermal emotional richtig gepackt und ich wurde von der ganzen Geschichte ziemlich in den Bann gezogen, sodass ich diesen Roman innerhalb drei Tage ausgelesen habe.

    "Alles oder nichts" ist der dritte und zugleich letzte Teil der Only One Night-Trilogie von Simona Ahrnstedt. Nach "Die Erbin" - welches nebenbei bemerkt eines meiner absoluten Lieblingsbücher geworden ist und "Ein einziges Geheimnis" - das ich etwas schwächer als Band #1 fand, ist dies nun wieder ein total packender & emotionaler Roman von der Autorin geworden, der mich so schnell auch nicht mehr losgelassen hat und loslassen wird!


    Dieser Roman hier ist etwas düsterer als die anderen Teile dieser Reihe und die Erotik steht hier auch nicht so im Vordergrund! Zwar gibt es durchaus kleinerer solcher Szenen, aber die finden schon fast eher am Rande statt, denn im wirklichen Vordergrund stehen unsere zwei Protagonisten und deren Leben und Arbeit!
    Sowohl Tom als auch Ambra führen ein etwas düsteres Leben.
    Ambra hatte eine schwere Kindheit und Jugend, von der sie auch heute noch verfolgt wird. Sie liebt ihren Job als Journalistin, aber sie fühlt sich auch einsam, denn sie hat keine wirkliche Familie - außer einer Schwester.

    Tom ist ein früherer Elitesoldat, der nach einem dramatischen Einsatz nicht mehr der Alte ist. Er hat bei seinem letzten Einsatz ein großes Trauma erlitten und seitdem plagen ihn Albträume und andere physische und psychische Probleme. Beide sind eigentlich so gar nicht auf der Suche nach der Liebe, doch beide finden die große Liebe ineinander.

    Dieses Buch ist trotz der fast 700 Seiten an keiner einzigen Stelle langweilig! Ich bin (wiedermal) nur so durch dieses Buch gefolgen und habe die Geschichte von Ambra und Tom mit großer Begeisterung gelesen!
    Die Geschichte wird aus der Perspektive eines auktorialen  Erzählers erzählt, d.h.: der Erzähler ist allwissend und meistens lesen wird die Sichtweise von Tom oder Ambra! Neben der Hauptgeschichte von Ambra und Tom, bekommen wir auch hier noch eine zweite, kleinere Liebesgeschichte erzählt, die jedoch weitaus nicht so viel Raum in Anspruch nimmt, wie die unserer beiden Hauptprotagonisten!

    Der journalistische Alltag von Ambra wird richtig interessant erzählt. Man bekommt als Leser einen unglaublich nahen Eindruck in die Arbeit bei einer großen Zeitung. Auch Toms beruflicher Werdegang wird sehr anschaulich und interessant beschrieben. 

    Die Geschichte ist authentisch, spannend, traurig, schön und niemals kitschig. Zudem vermittelt uns die Autorin einen tollen Einblick in die schwedische Gesellschaft. Dieser Roman ist super modern und was mir noch unglaublich gut gefallen hat, ist, dass dieser Roman in Nordschweden spielt. Die Autorin beschreibt diesen kalten und strengen Winter in Kiruna richtig bildhaft, sodass ich mir Kiruna und die Umbgebung dieser Stadt unglaublich gut vorstellen konnte! Ich habe wirklich nur positives über diesen Roman zu schreiben, so gut hat er mir gefallen! Ein weiterer, toller Punkt war, dass wir in kurzen Szenen auch weiter am Leben von Natalia & David Hammar, aus "Die Erbin" und Alexander und Isobel aus "Ein einziges Geheimnis" teilhaben! So erfahren wir ein bisschen, wie es mit den zwei Pärchen aus den vorherigen Büchern weitergeht!


    "Alles oder nichts" hat A L L E S, was einen guten Simona Ahrnstedt - Liebesroman ausmacht; Spannung, Liebe, Authentizität und tolle Protagonisten!
    Ich vergebe diesem tollen Roman klare 5 von 5 Sternchen! Schade, dass diese wunderbare Trilogie nun vorbei ist - aber ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin!

    Kommentieren0
    60
    Teilen
    Tintensports avatar
    Tintensportvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Cover + Kurzbeschreibung irreführend! Hier gibts keine Girlies, sondern emanzipierte Frauenfiguren! Gute Recherche, fast schon ein Thriller
    Don´t judge a book by it´s Cover?

    Cover wie Kurzbeschreibung wecken völlig falsche Assoziationen!
    Wie kann man mit der äußeren Form den (wirklich guten) Inhalt nur so derart konterkarieren? Schande über den Verlag!

    "Welch ein billiges Glanzbildchen" - dachte ich - "was für ein dümmliches Null-acht-fuffzehn-Geschwafel"! Allein dieser Klappentextsatz: "Zwei Menschen, die von der Anziehungskraft überwältigt werden ... " Oder der da: "Wird ihre Liebe sie ein für alle mal zerstören?" Stöhn - davon kriegt frau ja Hirnerweichung! Wann fangen die Verlage bitte endlich damit an, auch einen bloß-so-Liebesroman - der `nur´ für Frauen ist und für-so-mal-nebenher - ernst zu nehmen ?!?!?

    Mit so einem Sch... fühle ich mich als Frau regelmäßig verunglimpft!!!

    !!! Dabei ist dieser Roman - im besten Sinne - eine `Mogelpackung'! Auf gut deutsch: er ist nicht nur SEHR VIEL BESSER (als die Assoziationen die diese ungemein dämliche Aufmachung wecken). NEIN - ER IST WIRKLICH GUT!!!

    Doch der erste Eindruck stört immens; den wurde ich noch bis Mitte des Buches nicht los und  befürchtete das Schlimmste - in Sachen Qualität!

    Liebe Coverbastler: tut bitte auch etwas für Euer Geld! Bzw: lieber Verlag: denke doch auch mal längerfristig! So ein (Schein)Schinken fliegt eher aus jedem `Regal´, als dass er drin bleibt und wiedergelesen wird! Eine solch billige Aufmachung hat man doch nur nötig, wenn ein Buch schlichtweg keinerlei Gehalt von irgendwelchem Nährwert hat! Das ist doch produktschädigend! Wer textet UND BASTELT denn so etwas? Kündigen - aber subito!!!

    Auch als ich anschließend die Beschreibungen der ersten beiden Bände der Trilogie las schauderte es mich. Hätte ich die zuvor gekannt, ich hätte das dritte Buch nicht mal mehr in die Hand genommen, so strotzt es auch dort vor Weibchen-Klischees ...

    TATSÄCHLICH IST DER ROMAN ÜBERDURCHSCHNITTLICH GUT!
    Sogar ein Zweit- oder Drittlesevergnügen in einigen Jahern kann ich mir vorstellen (falls ich denn beim Cover nicht erneut Zweifel bekomme und denke: "Nee, das Ding da kann doch nicht dieser gute Roman sein, den ich damals gelesen hatte!" und das Teil aus Versehen wegschmeisse!)

    ZUM INHALT:
    Die Herkunft Schweden merkt man dem Roman an. Da weiß sich eine Autorin in der Pflicht guter Krimiliteratur und hat einen (vorgeblichen nur-Liebes-)Roman geschaffen, der auch Intellekt und Bildungsniveau der Leserin nicht darben lässt und beinahe schon thrillerreif gestaltet ist.

    Da wird dem Helden nicht nur aus plakativen Heldengründen der Elitesoldat auf den Leib geschneidert, der Kerl wird auch sachlich und fachlich unterfüttert. Sein Trauma wird nicht bloß behauptet, sondern umfassend aufgezeigt, von den Symptomen bis hin zur politisch-korrekten Untermalung der Auslöser. Ebenso die Protagonistin, von deren schwerer Kindheit alles andere als nur geschwafelt wird. Hier wurde recherchiert und solide geplottet.

    Am Besten gefielen mir die gut eingestrickten Hintergrundinfos:
    - was machen Sicherheitsfirmen tatsächlich auf der Weltbühne?
     - was lernt und treibt so ein Elitesoldat überhaupt?
    - wie arbeitet eine Journalistin?
    - wie sieht im Journalismus Konkurrenzverhalten aus?
    - wie funktioniert die vierte Gewalt moralisch?
    Aber insbesondere:
    - was erleben öffentlich arbeitende Frauen im Netz an perfiden und bedrohlichen Angriffen durch Männer - und Männer umgekehrt nämlich nie.

    Der Spannungsbogen umfasst eine Menge Höhenpunkte. Da machen manch andere Autor(inn)en vier, fünf Romane draus. Das schadet aber nicht, denn man erhält einen Schmöker, der bis zur letzten Seite (immerhin über 600) herrlich lang und einfach großartig unterhält und trotz vieler roter Fäden die Leserin bei der Stange zu halten versteht (ohne irgendwelche Laufmaschen fallen zu lassen).

    Die Erotik ist angenehm eigenständig geschrieben und bedient sich nur weniger Klischees.
    Die Liebe weist eine sehr realitätsnahe Entwicklung auf, auch wenn es zum Schluss furchtbar romäntelt (Hochzeit in weiß und der ganze Schmuh), ... aber: von mir aus! Eine die mit allem Anderen so ordentlich vorlegen kann, dass ich als Leserin intellektuell rundum satt werde, die darf dann auch das.

    Zwar ist die Protagonistin ungewöhnlich spröde gestaltet - vor allem in Sachen Empathie/ Einfühlungs-/Vorstellungsvermögen (also all diesem Zeug zwischen den Zeilen, wirkt sie manchmal schwer auf den Kopf gefallen!) Dies sogar in der Beziehung zur Schwester (Toller Nebenstrang: wie diese Schwesternbeziehung eingewebt ist!).

    Andererseits ist es sehr erfrischend, einmal keine netten Weibchen in rosa Girlie-Glückseligkeit im Shoppingwahn kurz vor dem Hochzeitshype zu erleben, sondern gestandene, aber innerlich kämpfende, sogar zerrissene Frauenfiguren zu erleben, die einiges an Mist bauen, eben weil sie so schön `gestört' sind wie ... Du und ich.
    Die Autorin beobachtet ihre Figuren gut und zeigt sie ehrlich. Das ist wie Kino - wenn der Film gute Darsteller hat.

    Bonus: hier darf Frau Frauen erleben, die emanzipiert und eigenständig sind und eigene Lebensinhalte haben, anstatt anachronsitisch Mr. Right nachzujagen, zwecks Zwangsrekrutierung zur Heirat.
    Die Frauenberufe werden nicht nur als ebenso wichtig erachtet, wie die der Männer; SIE sind es sogar (und nicht die Karrieren der Typen) die die Geschichte voran treiben. Da werden Männer nicht angeschmachtet und unterworfen wird sich da schon gar nicht. Nein, hier wird Mann von Frau konfrontiert - auf Augenhöhe. Und noch schöner: die Kerle stellen sich! DAS nenne ich mal männlich!

    !!! So gehört ein Liebesroman gemacht - im dritten Jahrtausend !!!

    Netter Gimmick: der männliche Feminismus (allzu schön, um wahr zu sein?) und die politisch herrlich inkorrekte und (sehr) schwarze Undercoveraktion der Kerle, Motto: Robin Hood als analoger Rächer gegen digitale Frauenverächter (`Trolle' und `Hater') und deren regelrechte (leider ja allzu realistische) Kriegsführung gegen Frauen die schlichtweg nur das für sich reklamieren, was Männer seit jeher durften und dürfen: einfach nur ihre Meinung sagen!

    Näheres will ich nicht verraten, aber ich verspreche: das geht der Frauenseele runter wie Öl!

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Steffi_the_bookworms avatar
    Steffi_the_bookwormvor 5 Monaten
    Unterhaltsamer Abschluss der Reihe

    3.5

    Ich habe die Reihe von Simona Ahrnstedt aus der schwedischen High Society bisher sehr gerne gelesen, dennoch lag "Alles oder nichts" ein gutes Jahr auf dem Sub. Irgendwie schrecken mich so dicke Brocken erstmal ab, auch wenn sie dann meist doch schnell durchgelesen sind.

    Ich hatte ein paar Startschwierigkeiten in das Buch reinzufinden und bis es mich wirklich packen konnte, sind ein paar Seiten vergangen.
    Die Geschichte selbst ist im Rückblick zwar eher übersichtlich, aber dennoch habe ich gut unterhalten gefühlt. Ich mochte die Geschichte von Ambra und Tom, wie sich die beiden näher kamen und wie sie zueinander gefunden habe. Auch die Hintergründe der beiden fand ich sehr interessant: die journalistische Seite von Ambra und der eher militärische Hintergrund von Tom.
    Ich fand auch Ambras Kindheit mit der Pflegefamilie interessant, hatte aber das Gefühl, dass dies immer mehr in der Hintergrund getreten ist und am Ende etwas schnell erlefigt war. Hier hätte ich mir gewünscht, dass das Thema eine größere Rolle gespielt hätte.

    Sobald man wieder drin, war der Schreibstil der Autorin sehr angenehm und flüssig zu lesen und für so viele Seiten recht schnell gelesen. Die mag die Autorin und werde auch weitere Romane von ihr lesen.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Buechergartens avatar
    Buechergartenvor 6 Monaten
    Abschlussband der Only one Night-Trilogie

    INHALT:

    Die Journalistin Ambra Vinter ist alles andere als begeistert als ihre Chefin sie für eine Reportage hoch in den Norden Schwedens beordert! Und das auch noch kurz vor Weihnachten! Und an den Ort, den sie sich geschworen hat nie wieder zu betreten: Die nördlichste Stadt Schwedens – Kiruna!

    Für den Sicherheitsexperten Tom Lexington hingegen beherbergt Kiruna alles was er nach dem traumatisierenden Auslandseinsatz in Tschad gerade benötigt: Abgeschiedenheit, um die erlebten Schrecken zu verarbeiten, und doch die Nähe zu seiner Ex-Freundin, die er zurück gewinnen möchte.

    Ausgerechnet an Weihnachten treffen Ambra und Tom aufeinander und es herrscht sofort eine gewissen Anziehung zwischen den beiden. Doch die Begegnung hätte zu keinem schlechteren Zeitpunkt erfolgen können, brechen sich doch bei beiden die Dämonen ihrer Vergangenheit Bahn…

     

    EIGENE MEINUNG:

    „Alles oder nichts“ ist der Abschlussband der Only one Night-Trilogie von Simona Ahrnstedt. Wie schon bei den Vorgängerbänden hat auch dieser wieder ein weiches, fast wachsartiges Material als Einband. Beim Ausklappen der Broschur erhält man erneut ein größeres Hintergrundbild. Ohne jeden Zweifel passen die drei Teile im Regal – und auch deren einzelne Cover – wundervoll zusammen. Wo ich das erste Coverbild aber noch wahnsinnig passend zur Geschichte empfand, so hat dies bei den beiden nachfolgenden Bänden ganz klar immer weiter abgenommen. Das zweite Cover passt für mich absolut nicht zur Hauptfigur im Buch und auch dieses – so wunderschön es auch sein mag – spiegelt für mich nicht den Inhalt des 3. Teiles wider.

    Die ersten beiden Teile spielten noch in der Finanzwelt Schwedens, auf tollen Festen bzw. im Jetset-Leben und konnten somit mit tollen Kleidern und faszinierenden Städten in Einklang gebracht werden. Dieser Teil hingegen hat eher bodenständige Charaktere und als Handlungsort dient vor allem Kiruna – ein abgelegener, kalter Ort hoch im Norden Schwedens. Überhaupt muss ich sagen, dass sich, für eine zusammenhänge Buchreihe, die einzelnen Bände schon sehr voneinander unterscheiden und nur wenige Berührungspunkte haben.

     

    Da es momentan auf dem Markt ja viele Cover mit Frauen in schönen Kleidern gibt hier gleich der Hinweis: Es handelt sich nicht um ein Jugendbuch! Außerdem enthält es explizite erotische Szenen, die jedoch in diesem Band für mich wieder sehr stimmig, niveauvoll und auch reizvoll waren. Es kommen (im Vergleich zum 2. Teil) keine Praktiken aus dem Bereich BDSM vor.

    Was mich im Nachhinein jedoch völlig verwirrt hat, ist dass der originale Klappentext meiner Meinung nach nicht in allen Teilen zum Inhalt des Buches passt! Sehr schade…

     

    Wie bereits gesagt handelt es sich hierbei um den Abschluss einer dreiteiligen Reihe. Ich denke, dass dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse der anderen beiden Bände zu lesen ist, allerdings treten die Protagonisten daraus (wenn auch sehr, sehr wenig) auch hier wieder in Erscheinung. Für mich gehören die drei Teile trotzdem irgendwie zusammen und die Entwicklung darin macht auch einen Reiz der Geschichte aus. Außerdem lernen wir einen Hauptcharakter des letzten Bandes schon im 1. Teil kennen, der mir auch nach wie vor am besten gefallen hat.

     

    Insgesamt muss ich sagen, dass mich am 1. Band der Reihe gerade die Themen Finanzwelt und Familiendrama wahnsinnig angezogen haben. Ich war enttäuscht, als dies im 2. Teil mehr oder weniger keine Rolle mehr spielte und vom Themenbereich humanitäre Hilfe und erotische Vorlieben abgelöst wurde. Im 3. Teil geht es nochmals um ganz andere Dinge, u. A. Journalismus, Cybermobbing, posttraumatische Belastungsstörungen, Adoption, Misshandlung. Man muss den Büchern ganz klar zu Gute halten, wie viel Recherche und Liebe zum Detail in die Geschichten eingeflossen ist! Es handelt sich sicher nicht um einen seichten Liebesroman! Jedes Thema konnte mich für sich dann doch packen und hat genau zu den jeweiligen Figuren gepasst, allerdings hat sich die Reihe so auch in eine ganz andere Richtung (und weg vom ersten Band) entwickelt als ich gedacht hätte.

     

    Hauptfiguren dieses Teils sind diesmal erneut keine Mitglieder der Familie de la Grip, wodurch diese fast völlig aus der Erzählung verschwindet. Hier werden Ambra Vinter und Tom Lexington als Hauptpaar etabliert – wie schon in den Vorgängerbänden gibt es daneben wieder eine kleinere Geschichte um zwei weitere Figuren.

    Ambra war mir teilweise etwas zu eigensinnig und handelte extrem sprunghaft und naiv. Aber zumindest war sie kein untertäniges, jungfräuliches Wesen! Tom hat sich dagegen sehr schön entwickelt und ich hätte nicht gedacht, dass ich mit seiner Figur (die schon aus dem 1. Teil bekannt war) einmal so viel anfangen kann. Wie schon in Teil 2 fand ich aber auch die Liebesgeschichte der beiden Nebenfiguren wieder extrem toll! Für mich entwickeln sich beide Liebesgeschichten realitätsnah, auch wenn zum Schluss die Romantik in jedem Teil etwas über Hand nimmt ;)

    Alle Charaktere sind für mich insgesamt sehr gut ausgestaltet, haben ihre Ecken und Kanten und vor allem ihre Vergangenheiten und Dämonen zu bekämpfen! Das macht aus einem einfachen Liebesroman sehr viel mehr: Es gibt Drama, Liebe, Erotik, Jobs, Moral, Emotionen, Gesellschaftskritik, etc. - aber auch immer sehr spannende Momente die schon fast in Richtung Krimi gehen!

     

    Die Schreibweise war erneut sehr angenehm und auch flüssig zu lesen. Erzählt wird die Geschichte aus vier Perspektiven: Hauptliebespaar, bzw. Nebenpaar. Allerdings muss ich sagen, dass dieser Teil auch durchaus seine langsamen, teils fast etwas zähen, und teils auch etwas vorhersehbare Stellen hatte. Andererseits gibt es ganz klar einen Spannungsbogen und so einige Wendungen auf den über 600 Seiten!

    Auch hier haben wir wieder einen gelungenen Showdown und sogar einen Ausblick in die Zukunft, der noch genug, aber nicht zu viel, über die Hauptcharaktere der Trilogie verrät! Irgendwie hätte ich auch von den Nebenpaaren gerne nochmal etwas gehört…

     

    FAZIT:

    Für mich ein Abschlussband, der wieder weit über einen reinen Liebesroman hinaus geht und durchaus anspruchsvoll ist. War im ersten Teil das Thema Finanzwelt und Familie noch großes Thema und im 2. Teil humanitäre Hilfe und sexuelle Vorlieben, so kommen wir hier u. A. in die Bereiche Journalismus, Adoption, Misshandlung und posttraumatische Belastungsstörungen. Mir fehlte wieder etwas die Familiengeschichte des ersten Teiles, aber dafür waren die Charaktere wieder toll ausgestaltet! Die erotischen Szenen lagen ebenfalls wieder wesentlich mehr auf meiner Wellenlänge als im 2. Band und waren doch nie Hauptthema! Stockholm rückt hier allerdings wieder etwas in den Hintergrund – es geht in das ruhige, winterliche Kiruna. Wer Wert auf Bücher zur passenden Jahreszeit legt: Dieses hier beginnt kurz vor Weihnachten.

    Kommentieren0
    81
    Teilen
    DianaEs avatar
    DianaEvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Für mich ist die Geschichte von Tom und Ambra die beste der Dreien, und ich fand ich die Vorgänger schon super.
    Simona Ahrnstedt – Alles Oder nichts

    Simona Ahrnstedt – Alles Oder nichts


    Tom Lexington ist nicht mehr der selbe, als er endlich aus seiner Gefangenschaft befreit wird. Geplagt von Flashbacks und bösen Erinnerungen, Panikattacken und Ängsten zieht er sich in der Kälte Kiruna´s zurück, vor allem aber um seine Exfreundin Ellinor wieder zurück zu erobern, die ihm nicht zum ersten mal fremd gegangen ist und nun mit ihrem neuen Partner glücklich zu sein scheint.

    Die Reporterin Ambra ist überhaupt nicht begeistert, als ihre Chefin ihr nur einen Tag vor Weihnachten einen neuen Auftrag zuweist, ausgerechnet in Kiruna, wo sie aufgewachsen ist und von der grausamen Pflegefamilie misshandelt wurde, sodass sie in späteren Jahren weg laufen konnte. Bei ihrem Besuch stolpert sie förmlich über zwei Dinge: ihre Pflegefamilie betreut zwei junge Mädchen und Tom, der ein chauvinistischer, ungehobelter aber ungeheuer gutaussehender merkwürdiger Typ ist, mit dem etwas nicht stimmt.

    Aber Ambra hat sich zur Aufgabe gemacht, den Schwachen eine Stimme zu verleihen, und auch Tom hat so seine schwachen Momente.


    Der dritte Band von Simona Ahrnstedt hat mir tatsächlich noch mal besser gefallen, als seine Vorgänger, obwohl die mich bereits in ihren Bann ziehen konnte.

    Es war schön mal keine Millionäre, sondern Menschen des alltäglichen Lebens dabei zu begleiten, wie sie mit den Schicksalsschlägen umgehen müssen.

    Der Schreibstil ist locker und flüssig, sodass die 700 Seiten in diesem Buch kaum auffallen, das Buch ist einfach ein Pageturner.

    Eine überaus spannende, abwechslungsreiche, sinnliche aber vor allem emotionale Story, mit vielen Überraschungen und mehreren Handlungssträngen, hat mich sofort mitgerissen, sodass ich mich in der Welt von Ambra und Tom, die geprägt von Geheimnissen, Misshandlungen, Angst, Panikattacken, Verrat und anderen negativen Dingen, immer wieder aufgelockert mit humorvollen, schlagfertigen, aber auch mutigen Taten, fallen lassen konnte.

    Die Charaktere sind allesamt detailliert und facettenreich beschrieben, besitzen eine glaubwürdige emotionale Tiefe und wirken dadurch authentisch.

    Ambra war mir auf Anhieb sympathisch, auch wenn sie in einigen Momenten eher distanziert und vielleicht auch scharfzüngig rüber kommt, ist klar, dass sie einfach nur das beste aus ihrem Leben heraus holen möchte. Nicht zuletzt verlässt sie sich da auch auf ihre „Schwester“, die unterschiedlicher nicht sein könnte, denn sie ist ein gefeierter Star.

    Ambra hat mich im Verlaufe des Buches sehr oft beeindrucken können und das machte ihre Figur noch interessanter.

    Tom, den wir bereits aus den Vorgängerbänden kennen, und dessen angeblicher Tod mich tief getroffen hatte, war auch hier wieder eine absolut faszinierende Figur, die viele Gegensätze in sich vereint, so stark er auch ist, so zerbrechlich wirkt er bei seinen Panikattacken. Er weiß lange nicht was er will, oder er will es nicht wahr haben, aber seine Geschichte ist für mich die beste, und mitfühlendste Story von Simona Ahrnsted.

    Natürlich gibt es ein Wiedersehen mit Isobel, Alexander, David und Natalia.

    Die Autorin hat es geschafft sämtliche Emotionen gut einzufangen, was mir ebenfalls sehr gut gefällt.

    Die Handlungsorte sind bildhaft beschrieben, sodass man sich noch besser in die Story fallen lassen kann.


    Das Cover passt sehr gut zur Reihe, allerdings weiß ich nicht, was der Titel mit dem Inhalt des Buches zu tun hat.


    Fazit: Für mich ist die Geschichte von Tom und Ambra die beste der Dreien, und ich fand ich die Vorgänger schon super. Highlight. 5 Sterne.

    Kommentare: 1
    1
    Teilen
    HoneyIndahouses avatar
    HoneyIndahousevor 10 Monaten
    Wichtige Themen, aber es zieht sich etwas

    Ich persönlich habe etwas gebraucht, um in das Buch hineinzukommen, auch gerade weil man weiß, wie unglaublich viele Seiten da noch kommen.
    Trotzdem fand ich besonders die besprochenen Themen gut und auch die Charaktere waren interessant und mal was anderes.
    Zum Beispiel fand ich die Beziehung zwischen Jill und Ambra total interessant. 
    Der Schreibstil hat mir wieder gut gefallen und besonders finde ich bei Simona Ahrnstedt immer, dass es wirklich um das Leben der Protagonisten geht und nicht nur um eine Lovestory.


    Wie schon erwähnt fand ich die behandelten Themen tiefgründig und gut eingebaut. 
    Leider hat sich die Geschichte am Ende noch einmal ein paar Seiten zu lang gezogen, weil man eigentlich schon das Gefühl hatte es sei rum, und dann kamen nochmal 25 Seiten.


    Trotzdem hat mich die Geschichte begeistert und ich bin froh die Reihe beendet zu haben. :)

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    janinchens.buecherwelts avatar
    janinchens.buecherweltvor einem Jahr
    Tolles Ende einer super Trilogie

    Um endlich mal wieder eine Reihe abzuschließen, habe ich mich direkt nach Teil 2 "Ein einziges Geheimnis" dem finalen Band gewidmet. Diesmal wieder als Hörbuch, was ungekürzt zwar auch über 20 Stunden Hörzeit waren, mir aber kürzer vorkam, als mich während meiner Leseflaute durch über 700 Seiten zu lesen. Vera Teltz hat mir als Sprecherin wieder super gut gefallen. Sie hat eine sehr angenehme Stimme und verleiht den Charakteren ihren ganz eigenen Stil.

    Ambra, eine mehr oder weniger erfolgreiche Journalistin aus Stockholm trifft in Kiruna, ihrer früheren Heimat und Einöde Schwedens, auf den Ex-Soldaten Tom, der sich seinen Lebensunterhalt durch das Leiten einer Sicherheitsfirma verdient. Es herrscht von Beginn an eine gewissen Anziehungskraft zwischen den beiden, die sich beide vorerst nicht eingestehen wollen. Denn Tom hängt zum einen noch an seiner Ex-Freundin und muss zusätzlich ein schweres Trauma verarbeiten, während Ambra sich mit ihrer schwierigen Kindheit auseinandersetzen muss. Der Zeitpunkt ihres Aufeinandertreffens hätte ungünstiger nicht sein können. Und während beide gegen die Dämonen ihrer Vergangenheit ankämpfen, können sie sich ihrer gegenseitigen Anziehungskraft nicht verwehren.

    Diese wird jäh zerstört, als ein Zeitungsartikel erscheint, der Hintergrundinformationen zu Toms ehemaligen Auslandseinsätzen enthüllt, die er nur Ambra anvertraut hat. Zerstört das die aufkeimenden Gefühle, die Tom und Ambra füreinander hegen nun für immer? Spielt Ambra ein falsches Spiel mit Tom?

    Mit Matthias, Toms ehemaligem Kollegen und Jill, Ambras Schwester, haben wir wie im vorherigen Band auch, ein weiteres Pärchen, deren Kennenlernen wir verfolgen dürfen. Dies ist dahingehend recht interessant zu verfolgen, weil Jill ein gefeierter Popstar ist und allzeit in der Öffentlichkeit steht, während Matthias diese aufgrund seines Berufes absolut scheut. Ob das letztendlich gut gehen kann?

    Im Vergleich zu "Ein einziges Geheimnis" haben wir hier neben den Liebesgeschichten wieder brisante und einnehmende Themen. Hauptaugenmerk liegt vor allem auf den Missständen von Pflegefamilien und deren Vertuschung durch die Behörden. Ebenso werden uns die Schattenseiten der sozialen Medien aufgezeigt und was sich daraus ergeben kann, wenn man sein gesamtes Leben auf Facebook, Instagram oder Twitter teilt. Die Autorin hat diese aktuellen Themen prima mit den Geschichten der Protagonisten verbunden, ohne dass Langeweile aufkam. Inhaltlich auf jeden Fall wertvoller als Band 2.

    Simona Ahrnstedt versorgt uns wieder mit großen Gefühlen und purer Romantik gepaart mit Drama und gesellschaftlichen Missständen. Ihr gelingt die Kombination, ohne das Längen entstehen. "Alles oder nichts" ist wirklich unterhaltsam und ein würdiger Abschluss der Only-One-Night-Trilogie. Schweden als Schauplatz der Reihe hat mir sehr gut gefallen und ich wünsche mir mehr Bücher, die im hohen Norden Europas spielen und nicht unbedingt im Thriller- oder Krimibereich angesiedelt sind.

    Die Trilogie unterhält mit seinen gut ausgearbeiteten, vielschichtigen Charakteren und aktuellen Themen gepaart mit tiefen Gefühlen und prickelnder Erotik sehr gut und dürfte auch Leser ansprechen, die diesem Genre sonst eher aus dem Weg gehen. Die Autorin hat einen guten Mittelweg gefunden, alles in angemessenem Maß miteinander zu vereinen. Hier und da einige Stellen prägnanter und kürzer gefasst, hätten die teilweise aufkommenden Längen verhindert, und die Reihe zu einem echte Pageturner gemacht. So tauchen wir jedoch tiefer in die Geschichten ein und die Autorin gewährt uns tiefgründige Einblicke in das Leben ihrer komplexen Charaktere vor gut recherchierten, aktuellen und inhaltlich unterhaltsamen Themen. Es hat Spaß gemacht, eine Einblick in Schwedens Upper-Class zu erhalten und Schweden als Schauplatz einer Reihe kennenzulernen. 

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    privatesecretsophies avatar
    privatesecretsophievor einem Jahr
    Alles oder Nichts

    begonnen am: 10.05.17 - beendet am: 15.05.17
    *KANN SPOILER ENTHALTEN*

    Ambra ist Journalistin und verfügt über jede Fähigkeit, die eine Journalistin besitzen sollte; sie ist stur und würde alles für einen guten Artikel machen.
    Tom Lexington ist von einem Auslandseinsatz im Tschad traumatisiert und hat immer noch damit zu kämpfen.
    Als beide dann aufeinander treffen, treffen zwei total verschiedene Welten aufeinander. Und doch scheinen diese Welten so gleich zu sein, weil beide wissen wie es ist, mit seinen seelischen Schmerzen rumzulaufen...

    Ich habe das Buch echt gerne gelesen. Der Schreibstil war einfach und verständlich und konnte die Emotionen näher bringen.

    Tom und Ambra mochte ich ziemlich gerne, weil beide mir teils einfach nur leid getan haben und ich irgendwie stolz war, wie sie alles gemeistert haben...
    Allerdings hatte ich manchmal Phasen, wo ich mich nicht ganz mit Ambra anfreunden konnte, weil sie meiner Meinung nach manchmal einfach nur überreagiert hat...

    Im Allgemeinen fand ich die Reihe echt gut. Die Emotionen kamen eigentlich immer rüber und man wollte unbedingt wissen, wie es mit den Paaren weitergeht...

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Tigerbaers avatar
    Tigerbaervor einem Jahr
    Alles oder nichts

    Die Autorin Simona Ahrnstedt legt mit „Alles oder nichts“ den 3. Teil ihrer „Only One Night“-Trilogie vor. Die ersten beiden Bücher kenne ich bereits und auch wenn es verbindende Elemente gibt, kann man die Bände unabhängig voneinander bzw. in beliebiger Reihenfolge lesen.

    Ambra arbeitet als Journalistin und hofft auf eine Stelle in der Investigativ-Abteilung. Dafür fehlt ihr der Aufhänger für eine gute Titelstory. Die Nachforschung für einen aktuellen Artikel führt sie kurz vor Weihnachten hoch in den Norden Schwedens, nach Kiruna. Und die junge Frau wäre gerne überall nur nicht hier. Alles in Kiruna erinnert sie an die schlimmste Zeit als Pflegekind in ihrer Kindheit.

    Tom steht im wahrsten Sinne des Wortes neben sich und kennt sich selbst nicht mehr. Bisher hat er alles in seinem Leben im Griff gehabt, Kontrollverlust ist ihm als ehemaligem Elitesoldaten eigentlich ein Fremdwort. Doch sein letzter Einsatz hat ihn aus der Bahn geworfen und jegliche Konstante in seinem Leben scheint verschwunden zu sein.

    In Kiruna treffen Tom und Ambra aufeinander, wobei der erste Kontakt nicht gerade unter den besten Vorzeichen steht. Aber das Schicksal scheint davon überzeugt zu sein, dass diese zwei verletzten und unterschiedlichen Menschen einander helfen können und so bleibt es nicht bei diesem ersten Treffen.

    War ich in den ersten Bänden innerhalb weniger Seiten in den jeweiligen Geschichten gefangen, haben es mir Tom und Ambra nicht ganz so leicht gemacht wie die anderen Paare. Zu widerborstig und kantenreich erschienen beide Charaktere zu Beginn. Ich habe fast das erste Drittel der Geschichte gebraucht bis ich das Gefühl hatte so langsam passt es ;-)

    Ähnlich wie in den vorherigen Bänden gibt es auch in dieser Geschichte neben dem Haupthandlungsstrang einen kleineren Nebenschauplatz, der sich einem Freund von Tom und Ambras Schwester im Geiste widmet.

    Nach den anfänglichen Startschwierigkeiten konnte mich aber auch dieses Buch von Simona Ahrnstedt für sich einnehmen und ich habe die Geschichte gern gelesen.

    Dafür gibt es 4 Bewertungssterne!

    Kommentare: 2
    19
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks