Simona Ahrnstedt Alles oder nichts

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Inhaltsangabe zu „Alles oder nichts“ von Simona Ahrnstedt

Nachdem die Journalistin Ambra Vinter mit einer Enthüllungsstory einen landesweiten Skandal heraufbeschworen hat, wird sie nach Kiruna zwangsversetzt. Kiruna ist die nördlichste Stadt Schwedens und der letzte Ort, an dem Ambra kurz vor Weihnachten sein möchte. Dort trifft sie auf den Sicherheitsexperten und Exsoldaten Tom Lexington, der bei einem Auslandseinsatz im Tschad Schreckliches erlitten hat und seitdem traumatisiert und zurückgezogen lebt. Schnell macht Tom ihr klar, dass er eine hochnäsige Karrierefrau aus der Großstadt hier überhaupt nicht gebrauchen kann. Und obwohl auch Ambra zunächst alles andere als begeistert von dem zerzausten, unfreundlichen Macho ist, entdeckt sie schon bald eine neue, unerwartete Seite an ihm, die es ihr unmöglich macht, sich fernzuhalten ...

Die Nebenstränge waren mE tw to much, etwas kürzer wäre besser gewesen. Ansonsten schöner Abschluss.

— Seralina1989

Besser als der zweite und mindestens genauso gut wie der erste Teil

— Moreline

Schönes Buch mit ernsten Themen. Zwar mit wenig Spannung aber auch das muss nicht immer sein. Ich fand es super.

— MCM

Eigentlich ganz okay, aber etwas zu langatmig

— Nachtschwärmer

Simona Ahrnstedt schreibt wundervolle, spannende Romane über schwedischen Adel und hat mich begeistert!

— Krokuskind

Nach 2 großartigen Vorgängern einfach nur enttäuschend.

— mj303

Schöne Liebesgeschichte mit tollen Charakteren, mir aber definitiv ca. 200 Seiten zu lang

— lenisvea

Leider sehr langatmig.

— Annaliss

Gute Ansätze & durchdacht Charaktere Aber viel zu lang & langweilig

— schokigirl

Hat mir gut gefallen. Die ganze Reihe war super :-)

— Lara_Lara

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  • Themen
  • Tolles Ende einer super Trilogie

    Alles oder nichts

    janinchens.buecherwelt

    23. September 2017 um 18:47

    Um endlich mal wieder eine Reihe abzuschließen, habe ich mich direkt nach Teil 2 "Ein einziges Geheimnis" dem finalen Band gewidmet. Diesmal wieder als Hörbuch, was ungekürzt zwar auch über 20 Stunden Hörzeit waren, mir aber kürzer vorkam, als mich während meiner Leseflaute durch über 700 Seiten zu lesen. Vera Teltz hat mir als Sprecherin wieder super gut gefallen. Sie hat eine sehr angenehme Stimme und verleiht den Charakteren ihren ganz eigenen Stil.Ambra, eine mehr oder weniger erfolgreiche Journalistin aus Stockholm trifft in Kiruna, ihrer früheren Heimat und Einöde Schwedens, auf den Ex-Soldaten Tom, der sich seinen Lebensunterhalt durch das Leiten einer Sicherheitsfirma verdient. Es herrscht von Beginn an eine gewissen Anziehungskraft zwischen den beiden, die sich beide vorerst nicht eingestehen wollen. Denn Tom hängt zum einen noch an seiner Ex-Freundin und muss zusätzlich ein schweres Trauma verarbeiten, während Ambra sich mit ihrer schwierigen Kindheit auseinandersetzen muss. Der Zeitpunkt ihres Aufeinandertreffens hätte ungünstiger nicht sein können. Und während beide gegen die Dämonen ihrer Vergangenheit ankämpfen, können sie sich ihrer gegenseitigen Anziehungskraft nicht verwehren.Diese wird jäh zerstört, als ein Zeitungsartikel erscheint, der Hintergrundinformationen zu Toms ehemaligen Auslandseinsätzen enthüllt, die er nur Ambra anvertraut hat. Zerstört das die aufkeimenden Gefühle, die Tom und Ambra füreinander hegen nun für immer? Spielt Ambra ein falsches Spiel mit Tom?Mit Matthias, Toms ehemaligem Kollegen und Jill, Ambras Schwester, haben wir wie im vorherigen Band auch, ein weiteres Pärchen, deren Kennenlernen wir verfolgen dürfen. Dies ist dahingehend recht interessant zu verfolgen, weil Jill ein gefeierter Popstar ist und allzeit in der Öffentlichkeit steht, während Matthias diese aufgrund seines Berufes absolut scheut. Ob das letztendlich gut gehen kann?Im Vergleich zu "Ein einziges Geheimnis" haben wir hier neben den Liebesgeschichten wieder brisante und einnehmende Themen. Hauptaugenmerk liegt vor allem auf den Missständen von Pflegefamilien und deren Vertuschung durch die Behörden. Ebenso werden uns die Schattenseiten der sozialen Medien aufgezeigt und was sich daraus ergeben kann, wenn man sein gesamtes Leben auf Facebook, Instagram oder Twitter teilt. Die Autorin hat diese aktuellen Themen prima mit den Geschichten der Protagonisten verbunden, ohne dass Langeweile aufkam. Inhaltlich auf jeden Fall wertvoller als Band 2.Simona Ahrnstedt versorgt uns wieder mit großen Gefühlen und purer Romantik gepaart mit Drama und gesellschaftlichen Missständen. Ihr gelingt die Kombination, ohne das Längen entstehen. "Alles oder nichts" ist wirklich unterhaltsam und ein würdiger Abschluss der Only-One-Night-Trilogie. Schweden als Schauplatz der Reihe hat mir sehr gut gefallen und ich wünsche mir mehr Bücher, die im hohen Norden Europas spielen und nicht unbedingt im Thriller- oder Krimibereich angesiedelt sind. Die Trilogie unterhält mit seinen gut ausgearbeiteten, vielschichtigen Charakteren und aktuellen Themen gepaart mit tiefen Gefühlen und prickelnder Erotik sehr gut und dürfte auch Leser ansprechen, die diesem Genre sonst eher aus dem Weg gehen. Die Autorin hat einen guten Mittelweg gefunden, alles in angemessenem Maß miteinander zu vereinen. Hier und da einige Stellen prägnanter und kürzer gefasst, hätten die teilweise aufkommenden Längen verhindert, und die Reihe zu einem echte Pageturner gemacht. So tauchen wir jedoch tiefer in die Geschichten ein und die Autorin gewährt uns tiefgründige Einblicke in das Leben ihrer komplexen Charaktere vor gut recherchierten, aktuellen und inhaltlich unterhaltsamen Themen. Es hat Spaß gemacht, eine Einblick in Schwedens Upper-Class zu erhalten und Schweden als Schauplatz einer Reihe kennenzulernen. 

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  • Alles oder Nichts

    Alles oder nichts

    privatesecretsophie

    23. August 2017 um 14:52

    begonnen am: 10.05.17 - beendet am: 15.05.17*KANN SPOILER ENTHALTEN*Ambra ist Journalistin und verfügt über jede Fähigkeit, die eine Journalistin besitzen sollte; sie ist stur und würde alles für einen guten Artikel machen.Tom Lexington ist von einem Auslandseinsatz im Tschad traumatisiert und hat immer noch damit zu kämpfen.Als beide dann aufeinander treffen, treffen zwei total verschiedene Welten aufeinander. Und doch scheinen diese Welten so gleich zu sein, weil beide wissen wie es ist, mit seinen seelischen Schmerzen rumzulaufen...Ich habe das Buch echt gerne gelesen. Der Schreibstil war einfach und verständlich und konnte die Emotionen näher bringen.Tom und Ambra mochte ich ziemlich gerne, weil beide mir teils einfach nur leid getan haben und ich irgendwie stolz war, wie sie alles gemeistert haben...Allerdings hatte ich manchmal Phasen, wo ich mich nicht ganz mit Ambra anfreunden konnte, weil sie meiner Meinung nach manchmal einfach nur überreagiert hat...Im Allgemeinen fand ich die Reihe echt gut. Die Emotionen kamen eigentlich immer rüber und man wollte unbedingt wissen, wie es mit den Paaren weitergeht...

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  • Alles oder nichts

    Alles oder nichts

    Tigerbaer

    09. July 2017 um 16:59

    Die Autorin Simona Ahrnstedt legt mit „Alles oder nichts“ den 3. Teil ihrer „Only One Night“-Trilogie vor. Die ersten beiden Bücher kenne ich bereits und auch wenn es verbindende Elemente gibt, kann man die Bände unabhängig voneinander bzw. in beliebiger Reihenfolge lesen.Ambra arbeitet als Journalistin und hofft auf eine Stelle in der Investigativ-Abteilung. Dafür fehlt ihr der Aufhänger für eine gute Titelstory. Die Nachforschung für einen aktuellen Artikel führt sie kurz vor Weihnachten hoch in den Norden Schwedens, nach Kiruna. Und die junge Frau wäre gerne überall nur nicht hier. Alles in Kiruna erinnert sie an die schlimmste Zeit als Pflegekind in ihrer Kindheit.Tom steht im wahrsten Sinne des Wortes neben sich und kennt sich selbst nicht mehr. Bisher hat er alles in seinem Leben im Griff gehabt, Kontrollverlust ist ihm als ehemaligem Elitesoldaten eigentlich ein Fremdwort. Doch sein letzter Einsatz hat ihn aus der Bahn geworfen und jegliche Konstante in seinem Leben scheint verschwunden zu sein.In Kiruna treffen Tom und Ambra aufeinander, wobei der erste Kontakt nicht gerade unter den besten Vorzeichen steht. Aber das Schicksal scheint davon überzeugt zu sein, dass diese zwei verletzten und unterschiedlichen Menschen einander helfen können und so bleibt es nicht bei diesem ersten Treffen.War ich in den ersten Bänden innerhalb weniger Seiten in den jeweiligen Geschichten gefangen, haben es mir Tom und Ambra nicht ganz so leicht gemacht wie die anderen Paare. Zu widerborstig und kantenreich erschienen beide Charaktere zu Beginn. Ich habe fast das erste Drittel der Geschichte gebraucht bis ich das Gefühl hatte so langsam passt es ;-)Ähnlich wie in den vorherigen Bänden gibt es auch in dieser Geschichte neben dem Haupthandlungsstrang einen kleineren Nebenschauplatz, der sich einem Freund von Tom und Ambras Schwester im Geiste widmet.Nach den anfänglichen Startschwierigkeiten konnte mich aber auch dieses Buch von Simona Ahrnstedt für sich einnehmen und ich habe die Geschichte gern gelesen.Dafür gibt es 4 Bewertungssterne!

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    • 3
  • Nach 2 großartigen Vorgängern einfach nur enttäuschend.

    Alles oder nichts

    mj303

    30. June 2017 um 11:54

    Ich bin ein so großer Fan der beiden vorherigen Bücher dieser Reihe und habe beide trotz ca 600 Seiten einfach nur inhaliert.Dementsprechend hoch waren die Erwartungen natürlich an Band 3. Was soll ich sagen? Die Geschichte um die die Journalistin Ambra und Tom (den wir kurz in den Vorgängern kennengelernt haben) ist erschreckend. Erschreckend langatmig - ja sogar langweilig. Man hat das Gefühl das ganze wurde vehement gestreckt - Handlung für ca 200 Seiten auf 600 Seiten in die Länge gezogen. Leider habe ich mich total durch das Buch gequält. Sicher - das ist absolute Geschmackssache - aber dieses Buch ist für mich ein totaler Flop :-(

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  • Lässt mich leider ziemlich kalt

    Alles oder nichts

    Annaliss

    29. June 2017 um 20:52

    Klappentext: Nachdem die Journalistin Ambra Vinter mit einer Enthüllungsstory einen landesweiten Skandal heraufbeschworen hat, wird sie nach Kiruna zwangsversetzt. Kiruna ist die nördlichste Stadt Schwedens und der letzte Ort, an dem Ambra kurz vor Weihnachten sein möchte. Dort trifft sie auf den Sicherheitsexperten und Exsoldaten Tom Lexington, der bei einem Auslandseinsatz im Tschad Schreckliches erlitten hat und seitdem traumatisiert und zurückgezogen lebt. Schnell macht Tom ihr klar, dass er eine hochnäsige Karrierefrau aus der Großstadt hier überhaupt nicht gebrauchen kann. Und obwohl auch Ambra zunächst alles andere als begeistert von dem zerzausten, unfreundlichen Macho ist, entdeckt sie schon bald eine neue, unerwartete Seite an ihm, die es ihr unmöglich macht, sich fernzuhalten ... Schreibstil, Charaktere: Ein flüssiger Schreibstil ohne große Überraschungen machen das lesen einfach. Die Sätze sind weder Telegramartig kurz noch vom Typ Mondersatz der über die halbe Buchseite geht, und doch ist es schwer lange am Ball zu bleiben. Das mag vielleicht am tatsächlich für meinen Geschmack zu unaufgeregten Schreibstil liegen, es gibt keine Überraschungen, keine Stolpersteine es läuft irgendwie zu glatt dahin. Ebenso ergeht es mir mit den Protagonisten. Auch wenn diese beide Schicksalsgebeutelt sind weisen sie für mich keinerlei charakterliche Tiefe auf, sie wirken trotz ihrer dunklen Geheimnisse zu glatt gebügelt, zu sehr in ihrer Rolle festgesteckt. Was schade ist, denn aus den Figuren hätte so viel mehr werden können. Story: Ebenso ergeht es mir mit der Story, die plätschert so vor sich hin, die Beschreibungen der Umgebung wirken zwar ansprechend, können mich aber nicht ganz in den Bann ziehen. Auch passiert mir sehr lange einfach viel zu wenig, vielleicht war ja die Absicht der Autorin mit diesem Nichtgeschehen die Trostlosigkeit dieses Ortes einzufangen. Bei mir hat es leider nur dafür gesorgt immer wieder frustriert zu sein und mich zu fragen, wann genau denn nun mal etwas passiert. Meine Meinung: Schade eigentlich, vom Klappentext war ich so angetan, aber dieses Buch hat sich für mich als absolute Nullrunde entwickelt. Auch habe ich mich die ganze Zeit gefragt, was zur Hölle die glamouröse Frau auf dem Cover mit der Protagonistin zu tun haben soll? Wurde da ein Fehler gemacht? Die Grundidee hinter dem Buch ist sicherlich nicht schlecht, aber ein wenig kürzer und knackiger hätte der doch sehr langgezogenen und damit etwas faden Story sehr gut getan.

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  • Alles oder Nichts

    Alles oder nichts

    lenisvea

    16. June 2017 um 19:24

    15,00 € LYX PAPERBACK LIEBESROMANE 697 SEITEN ISBN: 978-3-8025-9947-7 ERSTERSCHEINUNG: 16.03.2017 Zum Buch: https://www.luebbe.de/lyx/buecher/sonstiges/alles-oder-nichts/id_6098148 Ambra ist eine erfolgreiche Journalistin auf der Suche nach einer heißen Story. Tom ein ehemaliger Elitesoldat, dem Schreckliches zugestoßen ist. Ambra muss an den Ort zurückkehren, an dem sie niemals wieder sein wollte. Tom versucht hier, sich ins Leben zurück zu kämpfen. In Kiruna, im Norden Schwedens, wo klirrende Kälte und ewige Dunkelheit herrschen, begegnen sich zwei Menschen, die auf der Flucht vor ihrer eigenen Vergangenheit sind. Zwei Menschen, die tiefe Wunden tragen. Und niemandem vertrauen. Zwei Menschen, die von der Anziehungskraft, die zwischen ihnen herrscht, überwältigt werden. Es kommt ihnen falsch vor. Und doch so beängstigend richtig. Aber können sie einander wirklich heilen? Oder wird ihre Liebe sie ein für alle Mal zerstören? Meine Meinung: Ich habe schon Einiges von dieser Reihe gehört und habe daher diesen 3. Teil bei Netgalley angefragt und auch bekommen. Ich habe die beiden ersten Teile der Reihe zwar noch nicht gelesen, aber mich hatte der Klappentext angesprochen und ich kann im Nachhinein sagen, dass man die Teile durchaus unabhängig voneinander lesen kann. Der Einstieg in das Buch ist mir sehr gut gelungen, der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und die Geschichte fing auch gleich ganz toll an. Ich muss aber sagen, dass meine Begeisterung nicht durchgängig vorhanden war. Meiner Meinung nach hätten dem Buch 200 Seiten weniger gut getan, da es durchaus seine Längen hatte. Die Hauptprotagonistin Ambra ist eher ein zurückhaltender kühler Typ, die eine nicht so schöne Kindheit hatte und nun als Journalistin ihr Glück gefunden hat. Tom hat auch schon Einiges Schlimmes erlebt in seiner beruflichen Laufbahn, so dass er sogar unter Flashbacks leidet. Es dauert recht lange, bis sich zwischen den beiden etwas entwickelt, aber das sollt ihr ja selbst lesen. Alles in allem war dies eine schöne Liebesgeschichte mit tollen Charakteren und auch ein wenig Tiefgang, mir war es aber einfach zu lang gezogen, mir hätte das mit Buch mit 200 Seiten wahrscheinlich noch besser gefallen. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

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  • Kein New Adult! - 1,5 Sterne

    Alles oder nichts

    schokigirl

    10. May 2017 um 13:33

    Hinweis: Obwohl dies Band 3 ist, habe ich es gelesen ohne die vorherigen Bände zu kennen. Das ging auch recht gut. Man versteht eigentlich grundsätzlich alles. Man merkt natürlich, dass so manche Nebencharaktere & ihre Geschichte bereits aus vorherigen Bänden bekannt sein sollten, aber für die Geschichte an sich macht es keinen Unterschied. Die Geschichte wird aus der Sicht eines allwissenden Erzählers geschildert, der sich Mal auf Ambra & Mal auf Tom konzentriert. Ab & zu kommen auch Kapitel die sich um Freunde der beiden drehen. Der Schreibstil erschien mir sehr distanziert & nüchtern. Das hat mir leider nicht geholfen die Emotionen zu fühlen. Stattdessen gab es mir zu lange Beschreibungen vom Tagesablauf etc. & zu viele zu nichts führende Dialoge. Sie sollten zwar Randgeschichten erzählen, jedoch war ich nur selten an den Details dieser interessiert. Manche erotischen Szenen kamen mir etwas steif vor, weil so Beschreibungen drin waren wie „Damit machte er weiter bis sie stöhnte.“, die nicht so recht zur Situation passen wollten. Auch so manche Wiederholungen wie „murmelte er/sie“ ein paar Mal pro Seite war mir zu eintönig. Was mir besonders positiv aufgefallen ist, war die Charakterisierung der Protagonisten. Selbst die Nebencharaktere hatten eine detaillierte Hintergrundstory. Jeder Charakterzug hatte seinen Ursprung & die bewegende Geschichte jedes Charakters bekommt man nach & nach auch immer mehr mit. Beide Protagonisten hatten ihre schrecklichen Erlebnisse. Ich fand es hier besonders gut, dass nicht typischer Weise die Frau hier unter den Panikattacken litt, sondern der Mann. Die Charaktere waren vielschichtig & explizit durchdacht. Umso schader fand ich, dass ich nicht alle Charaktere & gegen Ende sogar die Protagonisten nicht so recht mochte. Mattias (der Freund von Tom) war mir durch seine Handlungen direkt unsympathisch & das ist auch nicht besser geworden. Auch die anderen Charaktere, besonders die Protagonisten, haben durch impulsive & undurchdachte oder eben auch unmoralische Handlungen immer mehr an Sympathie bei mir verloren. Leider hatte ich auch das Gefühl, dass diese Handlungen selten besprochen oder behandelt wurden, sondern meist einfach drüber hinweg gegangen oder als nicht so schlimm angesehen wurde. Spätestens da war ich dann komplett raus. Der Plot war zu Beginn, als man mehr & mehr vom Hintergrund erfuhr teilweise spannend, weil es so dramatisch war. Aber das ging für mich schnell unter. Das Buch ist definitiv viel zu lang gezogen. Es zieht sich furchtbar, weil einfach nicht genug passiert für die 700 Seiten. Das alles hätte man bequem in ein Buch mit 300 bis 400 Seiten packen können ohne inhaltlich etwas zu verlieren. Lange treten die Charaktere auf der Stelle. Entwicklungen treten gefühlt es so gegen Mitte des Buches auf. Da hatte mich das Buch bereits verloren, weil ich mich bereits gelangweilt habe. Das konnte die Geschichte dann auch nicht mehr ändern, obwohl noch ein paar Handlungen & Ereignisse kamen, die eigentlich gut Spannung aufbauen konnten. Aber mir war das bei weitem zu spät. Emotional konnte es mich dann auch nicht mehr richtig packen. Trotz guter Ansätze gegen Mitte/Ende, war es für mich wie gesagt bereits zu spät. Mich hat es halt einfach leider nicht mehr interessiert. Fazit: Trotz guter Ansätze & durchdacht konzipierter Charaktere, war es für mich einfach viel zu lang & langweilig, sodass es mich schnell verloren hatte. Und so manche nicht so tolle Handlungen der Charaktere haben dann auch noch ihr übriges getan. Deshalb konnte ich leider nicht mehr als 1,5 Sterne vergeben. Letztendlich muss ich sagen, dass dies einfach nicht mein Genre ist. Mir wurde von anderen Lesern suggeriert, dass dies New Adult sei, was es jedoch absolut nicht ist. Deshalb bin ich auf jeden Fall auch mit falschen Vorstellungen ran gegangen. Hinweis: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag bekommen.

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  • Schön aber vorhersehbar

    Alles oder nichts

    DangerDan

    25. April 2017 um 10:51

    Ich habe mich schon total auf den dritten Teil gefreut, vor allem weil ich die anderen Teile gefeiert habe!Was ich an Simona Ahrnstedts Bücher liebe ist, dass sie so viele wichtige und interessante Themen beschreibt/mit einbezieht. Es ist nicht einfach nur ein New Adult mit Sex, Sex, Sex - sondern es sind  Bücher mit viel (und gutem!) recherchiertem Wissen und Themen, die wichtig für die Welt sind und worüber man unbedingt sprechen sollte. Ein Stern habe ich abgezogen, weil es zum Teil vorhersehbar war.. Aber trotzdem: Absolute Empfehlung!

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  • Schweden lässt grüßen

    Alles oder nichts

    MissBille

    24. April 2017 um 15:53

    Das Cover ist wunderschön und glamourös und passt daher toll zu Reihe und Geschichte.Der Klappentext weckt im Leser das Interesse, es sofort lesen zu wollen.Die Journalistin Ambra hatte keine tolle Kindheit und wird nun zwangsversetzt. Der Ex-Soldat Tom versucht sein Trauma zu überwinden und lebt zurückgezogen. Doch dann treffen die beiden in Kiruna aufeinander. Ist es möglich mit solchen Vergangenheiten zueinander finden? Und was passiert, wenn durch einen Artikel die zarte Bande gebrochen wird? Schaffen sie es?Die Protagonisten Ambra und Tom sind klasse. Ab der ersten Seite konnte ich mich in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Sie wurden authentisch und natürlich dargestellt. Auch die Nebenprotagonisten sind toll- allen voran die Protas aus den Vorgängerbänden (das Buch kann jedoch auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden!).Der Schreibstil der schwedischen Autorin ist auch hier wieder locker leicht und flüssig zu lesen. Sie hatte mich ab der ersten Seite in den Bann gezogen. Durch die durchweg erhaltene Spannung war dies nicht schwer.Sie hat die Szenen, Schauplätze und Protagonisten wunderbar beschrieben, sodass man es sich bildlich vorstellen konnte.Diese Geschichte plätschert nicht nur dahin, nein, sie beinhaltet wirklich viel Tiefgründigkeit und brisante Themen aus der heutigen Zeit. Fand ich super. Den Leser erwartet hier auf jeden Fall jede Menge Drama, Wahrheit und Hoffnung. Ich konnte aber auch mit den Protagonisten lachen und fühlen. Die ein oder andere Träne musste ich mir dabei verdrücken. Das gewisse erotische Prickeln sowie ganz ganz viel Liebe war hier natürlich auch wieder vorhanden!Kann euch die Reihe und dieses Buch nur absolut empfehlen!

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  • ein richtig gelungener 3. Band der „Only One Night“ – Reihe

    Alles oder nichts

    Manja82

    22. April 2017 um 12:53

    KurzbeschreibungAmbra ist eine erfolgreiche Journalistin auf der Suche nach einer heißen Story.Tom ein ehemaliger Elitesoldat, dem Schreckliches zugestoßen ist.Ambra muss an den Ort zurückkehren, an dem sie niemals wieder sein wollte.Tom versucht hier, sich ins Leben zurück zu kämpfen.In Kiruna, im Norden Schwedens, wo klirrende Kälte und ewige Dunkelheit herrschen, begegnen sich zwei Menschen, die auf der Flucht vor ihrer eigenen Vergangenheit sind. Zwei Menschen, die tiefe Wunden tragen. Und niemandem vertrauen.Zwei Menschen, die von der Anziehungskraft, die zwischen ihnen herrscht, überwältigt werden.Es kommt ihnen falsch vor. Und doch so beängstigend richtig.Aber können sie einander wirklich heilen?Oder wird ihre Liebe sie ein für alle Mal zerstören?(Quelle: LYX)Meine MeinungDer Roman „Alles oder nichts“ stammt aus der Feder von Simona Ahrnstedt. Es ist der 3. Teil der „Only Night – Reihe“. Ich kenne hier nur den ersten Band, hatte aber keinerlei Probleme zu folgen. Das Cover hat mich sehr angesprochen und der Klappentext machte mich verdammt neugierig. Also begann ich gespannt mit dem Lesen.Die beiden Protagonisten Ambra und Tom sind gelungen. Beide konnte ich mir gut vorstellen, die Handlungen beider gut verstehen.Beide mussten bereits so einiges durchmachen, haben Demütigungen erfahren, sind traumatisiert. Es gibt zu beiden genug Informationen, so dass ich nie das Gefühl hatte ich hätte etwas verpasst.Tom leidet sehr unter einer posttraumatischen Belastungsstörung. Damit tauchen auch immer wieder Panikattacken auf, die ihn belasten.Ambra ist Journalistin, die nach Kiruna reisen muss. Allerdings hasst sie diesen Ort, denn sie verbindet keine guten Erinnerungen damit.Es gibt hier auch noch einige Nebenfiguren, die mich überzeugen konnten. Sie passen wunderbar ins Geschehen hinein. Ich konnte mir auch hier jeden vorstellen und die Handlungen nachvollziehen.Der Schreibstil der Autorin ist einfach total klasse. Simona Ahrnstedt versteht es die Emotionen zum Leser zu transportieren. Ich wurde von der ersten Seite an gefangen genommen und bin flüssig und flott durch diese Geschichte gekommen.Die Handlung konnte mich wirklich abholen. Man kann ihr, wie bereits eingangs erwähnt, auch ohne Kenntnis der anderen Reihenteile folgen. Ich bin begeistert. Es geht hier spannend zu, ist sehr facettenreich gehalten. Es ist aber auch ein Liebesroman, Die beiden Protagonisten müssen so einiges aushalten, müssen sich überwinden um an ihr Glück zu kommen.Die eingearbeitete Liebesgeschichte beginnt gemächlich, entwickelt sich dann langsam und ist in meinen Augen nachvollziehbar und glaubhaft. Es ist ein langsames Vorantasten, nichts wird überstürzt, so wie es sein muss.Der Handlungsort ist hier der kalte Norden von Schweden. Ich habe die Temperaturen förmlich gespürt, die Autorin beschreibt hier alles sehr anschaulich und somit vorstellbar. Es gibt aber noch einige Nebenschauplätze, wie beispielsweise Stockholm. Mir gefiel es überall, jeder Ort hat seine ganz eigenen Reize.Das Ende ist wirklich gut gelungen. Es passt in meinen Augen ganz wunderbar zur Gesamtgeschichte, rundet sie richtig gut ab und als Leser ist man am Ende sehr zufriedengestellt.FazitInsgesamt gesagt ist „Alles oder nichts“ von Simona Ahrnstedt ein richtig gelungener 3. Band der „Only One Night“ – Reihe, der mich von Beginn an einfangen konnte.Vorstellbar ausgearbeitete Charaktere, ein wunderbar leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die mich sowohl mit Spannung als auch mit einer richtig schönen Liebesgeschichte daherkommt, haben mich wunderbar unterhalten und rundum überzeugt.Auf ganzer Linie zu empfehlen!

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  • Enttäuschendes Finale

    Alles oder nichts

    j125

    22. April 2017 um 08:04

    Reiheninformation:Diese Rezension ist spoilerfrei. Man kann dieses Buch lesen, ohne die Vorgänger gelesen zu haben. Achtung! Diese Rezension enthält unvermeidbare Spoiler in Bezug auf das Ende des zweiten Bands. Wenn ihr diesen noch nicht kennt, aber lesen möchtet, solltet ihr euch weder meine, noch andere Inhaltsangaben/Rezensionen zu diesem Band ansehen.Inhalt:Nach seiner Geiselhaft zieht sich der traumatisierte Sicherheitsberater Tom Lexington in die Einsamkeit Kirunas zurück. Er leidet unter Angstattacken und der Alkohol wird sein bester Freund. In Kiruna trifft er auf Ambra Vinter, die niemals an diesen Ort zurückkehren wollte. Sie wird mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, was ihr nicht unbedingt gut tut. Für beide sind die Voraussetzungen denkbar schlecht eine Beziehung einzugehen und doch kann eine gewisse Anziehung nicht verleugnet werden.Meine Meinung:Ich habe die ersten beiden Teile – besonders den zweiten Band – sehr geliebt und mich daher richtig auf das Finale gefreut. Leider wurde es meinen Erwartungen nicht gerecht.Ich mag Simona Ahrnstedts Schreibstil, mag es, wie sie Geschichten erzählt. Das war in Band eins und zwei so und das ist auch im dritten Band so gewesen. Obwohl das Buch 700 Seiten hat, gibt es kaum Längen und man kommt gut durch.Diesmal hat mir allerdings etwas gefehlt. Im Grunde ist die Struktur des Romans ähnlich wie in den anderen beiden Teilen der Reihe, aber dennoch ist es irgendwie anders. Es dauert meinem Gefühl nach sehr lang bis Tom und Ambra sich näher kommen (und das nicht nur in sexueller Hinsicht). Das liegt sicher auch an Toms Charakter, da er ein sehr verschlossener Typ ist, aber dennoch hätte ich mir manchmal mehr Ambra und Tom gewünscht. Dazu kommt noch eine Dreiecksgeschichte, die ich so überhaupt gar nicht mochte und von der ich vorher nichts wusste. Meine Abneigung dagegen dürfte mittlerweile bekannt sein, auch wenn hier von vorneherein klar war, wie sich das Dreieck löst.Außerdem gibt es eine Nebengeschichte, die Charaktere aus Ambras und Toms Umfeld behandelt. Für mich hätte es diese Geschichte nicht gebraucht, oder wenn vielleicht als separates Buch. Das Setting hingegen hat mir gut gefallen. Wir befinden uns in Stockholm, aber auch im verschneiten Kiruna und damit hat es irgendwie zu den arktischen Temperaturen draußen gepasst.Das größte Manko kann ich euch nicht näher erläutern, da ich euch sonst spoilern würde, aber ich kann euch sagen, dass es im weitesten Sinne um Selbstjustiz geht und das hat mir nicht so gefallen. Es wird zwar mehrmals erwähnt, dass es nicht legal ist, aber es macht den Protagonisten erschreckend viel Spaß so handeln.Fazit:Leider lässt mich das Finale enttäuscht zurück. Mir hat Zeit mit den Protagonisten gefehlt, einige Aktionen finde ich sehr bedenklich und dann die Dreiecksgeschichte. Insgesamt kam bei mir einfach keine richtige Begeisterung auf. Sehr, sehr Schade :(

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  • Etwas schwächer als die Vorbände und bitterkalt….

    Alles oder nichts

    Athene

    21. April 2017 um 10:29

    INHALT:Ambra ist Journalistin. Ihr Weg führt sie in das abgelegene Kiruna. Ein Ort an den sie aufgrund ihrer Vergangenheit niemals wieder zurückkehren wollte. Dort trifft sie auf Tom, der hier seine psychischen Verletzungen auskurieren will. Die Dunkelheit des Ortes und ihrer beiden Seelen sorgt für eine unwiderstehliche Anziehungskraft.FAZIT:Die ersten beiden Teile von Simona Ahrnstedt "Die Erbin" (http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2017/04/simona-ahrnstedt-die-erbin-von-sonja.html) und "Ein einziges Geheimnis" (http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2017/04/simona-ahrnstedt-ein-einziges-geheimnis.html) habe ich bereits gelesen und fand die Teile aufgrund des schwedischen Jetset toll. Dies fehlte hier leider.Obwohl Tom durch die Vorbände bekannt ist, können die ersten 2/3 des Buches nicht den Flair der ersten Bücher erreichen. Denn Kiruna ist dunkel und trist. Vermutlich wollte Autorin aufgrund der seelischen Wunden der beiden Protagonisten genau das erreichen, doch ich fand die Handlung dadurch sehr langatmig und zu sehr auf Gedanken- und Gefühlswelt konzentriert.Neben Tom und Ambra gibt es noch eine weitere Paarung (Matthias und Jill), die vielleicht von der Autorin nochmals aufgegriffen wird, die dialogtechnisch ordentlich die Fetzen fliegen lassen.Erst im letzten Drittel wird durch die Rückkehr nach Stockholm und einigen anderen Entwicklungen die Handlung spannender. Auch tauchen die Figuren aus den ersten Bänden am Rande auf, so dass ich empfehle, diese in der richtigen Reihenfolge zu lesen, obwohl dies nicht unbedingt zwingend ist.In den Vorbänden erfuhren wir neben der Handlung viel über die Finanzwelt und Ärzte ohne Grenzen. Nun nimmt sich die Autorin Journalismus, Pflegefamilien, Sicherheitsfirmen, Internettrolle und Popstardasein vor. Themen, die dafür sorgen, dass das letzte Drittel den etwas lahmen Anfang ausgleicht: 4 von 5 Punkten. (Beim Lesen den Tee und die Kuscheldecke nicht vergessen, in Kiruna liegt viel Schnee und es ist bitterkalt.)http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2017/04/simona-ahrnstedt-alles-oder-nichts-von.html

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  • Tiefgründige Geschichte, die unter die Haut geht

    Alles oder nichts

    TheBelladonnaEyes

    19. April 2017 um 01:00

    Kritik: Von „Die Erbin“ und „Ein einziges Geheimnis“ habe ich so viele positive Rezensionen gelesen, dass ich unbedingt den neuen Band lesen wollte, da mich dieser inhaltlich ansprach. Ich hatte aber nicht damit gerechnet, dass mir diese Geschichte so unter die Haut gehen würde.   Ambra und Tom litten unterschiedliche Schicksalsschläge, was sie umso mehr verbindet. Ambra wurde von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gezerrt, so dass sie kein Vertrauen zu Menschen hat und nie wahre Liebe empfand. Doch das ist nicht alles, denn sie war ein misshandeltes Opfer. Tom dagegen leidet noch immer an den psychischen Folgen seiner Geiselnahme. Beide lernen sich bei einem Interview von Ambra kennen, bei dem sie über verängstigte und hilflose Menschen berichtet. Doch dieses Interview wird ein Verhängnis, denn Tom möchte nicht über seine Angstzustände und seine Erfahrungen im Tschad sprechen, aber Ambra möchte den Bericht um jeden Preis veröffentlichen. Die Frage ist nun: Kann der Elitesoldat Ambra verzeihen, dass sie seine Gefühle missbraucht oder stellt er sich seiner Ängste und entscheidet sich für Ambra und ihrem Bericht, um mit ihr an seiner Seite seine Vergangenheit abzuschließen?   Der Schreibstil war sehr beruhigend und zugleich fließend. Es passierte einfach so viel, dass man gar nicht merkte, wie schnell sich das Buch dem Ende neigte. Obwohl man die Bücher unabhängig voneinander lesen kann, tauchen trotzdem Charaktere aus den vorherigen Bänden auf, die aber eine kleine Nebenrolle spielen.   Dieses Buch ist kein gewöhnlicher new-adult-Roman, in dem nur die Protagonisten und ihre Gefühle im Mittelpunkt stehen, sondern viel tiefgründiger. Denn es greift Themen wie Krieg und Journalismus auf. Ebenso erfahren wie mehr über das Leben in Pflegeheimen, die sich nicht an die Richtlinien halten.   Zum Cover muss ich sagen: Sowohl das deutsche als auch das originale Cover sind atemberaubend schön.   Fazit: Zwei verletzte Seelen treffen aufeinander und können nicht ohne einander. Eine dramatisch tiefgründige Geschichte, um den Mut, sein Leben in die Hand zu nehmen und endlich einen Neuanfang zu starten. Die Autorin sprach viele interessante Themen an und verbindet es mit einer gefühlvollen Handlung.

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  • Der Fokus lag mir zu wenig auf der Liebesgeschichte.

    Alles oder nichts

    Johannisbeerchen

    18. April 2017 um 18:01

    Der langersehnte Abschluss der Only One Night Trilogie konnte mich leider nicht gänzlich überzeugen.Ambra ist Journalistin aus Leidenschaft und doch erhält sie nun einen Auftrag in dem Ort, in den sie nie wieder zurück kehren wollte. Gleichzeitig versucht Tom Lexington die (ehemalige) Liebe seines Lebens wieder zurückzugewinnen. Im verschneiten Kiruna treffen sie aufeinander und verstehen sich auf den zweiten Blick gut. Nach und nach entwickeln sie Gefühle füreinander, aber hängt Tom zu sehr an seiner Ex und kann Ambra die Vergangenheit ruhen lassen ?Der Einstieg war leicht, die Charaktere werden genauer vorgestellt, das Setting beschrieben. Und Ambra und Tom treffen relativ schnell aufeinander, entwickeln Gefühle, bremsen diese aber immer wieder aus, wollen sie nicht wahr haben. Dadurch lag mir persönlich der Fokus entschieden zu wenig auf der Liebesgeschichte. Auch hätte ich mir mehr erotische Szenen gewünscht. Stattdessen geht es um Alltägliches, um Ambras Vergangenheit, Toms Ex. Sie lassen sich sehr spät im Buch aufeinander ein, fast zum Schluss erst.Der zweite Handlungsstrang um Matthias und Jill war so kurz gefasst, dass man kaum die Zuneigung der beiden zueinander spüren konnte. Ebenso wie bei Tom und Ambra kamen die Gefühle bei mir nicht glaubhaft an.Positiv ist der Schreibstil und das Buch allgemein. Es ist alles sehr stilvoll, wirkt nicht zu kindlich. Die Charaktere sind Ende 20 und älter und ich mag es, dass Ahrnstedts Bücher elegant zu lesen sind. Man kann sich mit den Personen identifizieren, sie rennen nicht in jede kleinste Identitätskrise, sind gestandene Erwachsene.Fazit: Der Fokus lag mir zu wenig auf der Liebesgeschichte.

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  • Eine Story, die sich langsam aber schön entwickelt

    Alles oder nichts

    Kathaaxd

    18. April 2017 um 14:43

    Ein Buch das mich wieder begeistern konnte. Diesesmal schlichen sich Ambra und Tom in mein Herz. Beide waren mir gleich symphatisch und haben mir die Story versüßt.  Die Story spielt in einer ländlichen Gegend in Nordschwedens. Dort ist es die meiste Zeit kalt und dunkel, wodurch die Geschichte schon spannend und mysteriös ist. Tom und Ambra haben in der Vergangenheit ziemlich gelitten und auch somit das Vertrauen ihrer Mitmenschen verloren haben. Tom hat als Ex-Soldat in der Vergangenheit, einige Monate in Geiselhaft verbracht. Ambra war ein Pflegekind und wurde in so vielen Familien untergebracht, das sie an sich selbst zweifelt und nicht glaubt das sie nicht liebenswert ist.  Diese Story ist mal so traurig und mal so herzerwärmend, aber es gibt auch momente, wo einem zum lachen zumute ist. Zu diesem Buch gibt es auch noch zwei Vorgänger, die man gelesen haben soll. Doch ich muss zugeben, dass dieses Buch das erste Buch das ich, von der Autorin, gelesen habe und ich finde es eigentlich gar nicht so schlimm, das man als Leser die Vorgänger nicht kennt. Mir hat es sehr gefallen, wie die Autorin die ländliche Gegend dargestellt hat, wodurch man sich gut vorstellen kann, wie es dort aussieht. Es gibt auch der Story das gewisse Etwas, dadurch das Ambra und Tom eine schlechte Vergangenheit haben. Als Leser bekommt man auch viele Rückblicke der Vergangenheit der zwei mit. Dabei greift es auf viele Themen zu, z.B. Auslands-Einsätze, Recherche Arbeiten der Journalisten, Sekte, Internet-Fake-Profile etc etc etc. Ich finde es da ein wenig zu viel Themen, mir hätte es eher gefallen, wen es ein paar wenige Themen geben würde, auf die man zugreifen kann.  Die Autorin lässt den beiden Protagonisten hier auch ziemlich Platz, sich kennenzulernen. Man bekommt sehr gut mit, warum die zwei nicht von einander lassen können und was sie an dem jeweils anderen fasziniert. Dabei ist der Schreibstil so erfrischend und locker zu lesen, das es einen nicht loslassen kann. Die Story entwickelt sich langsam und indem die Protagonisten nicht sofort im Bett landen.

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