Simone A. Siegler

 4 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Colombian Powder.

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Simone A. SieglerColombian Powder
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Colombian Powder
Colombian Powder
 (6)
Erschienen am 02.05.2012

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KerstinHs avatar

Rezension zu "Colombian Powder" von Simone A. Siegler

Spannung und Erotik neben karibischem Flair
KerstinHvor 4 Jahren

Die mir bis dato unbekannte Autorin überzeugt mit einem sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil, einer eloquenten Wortwahl und einem interessanten Plot.

Simone A. Siegler beschreibt in „Colombian Powder“ die Geschichte der etwas naiv anmutenden Christina von Sonnenberg, der das Leben im letzten halben Jahr nicht immer rosig mitgespielt hat. Um aus ihrer finanziellen Misere zu entkommen gerät sie blauäugig in den Strudel der Drogenmafia, ohne sich über die Konsequenzen für ihr Handeln bewusst zu sein. Doch neben ihren langsam aufkommenden Gewissensbissen, dem Nachtrauern ihrer Vergangenheit und ihrer dominanten Freundin Beate, entspinnt sich nebenbei noch eine Liebesgeschichte mit einer Urlaubsbekanntschaft. Jedoch: nichts ist wie es scheint …

Die Autorin schafft es den Leser an ihre Geschichte zu binden: sei es durch die langsam steigernde Spannung, als auch durch die ominösen Andeutungen. Das Kopfkino des Lesers wird regelrecht überlastet, möchte man doch hinter die wahre Identität des verdeckten Ermittlers kommen …

Sehr gelungen sind die ermittlungstechnischen Informationen, die gezielt in Einschüben zwischen der Geschichte platziert wurden, ebenso die Hintergrundinformationen über die Beweggründe für Ninas Verhalten.

Als stilistisches Mittel verwendet Simone A. Siegler die personalisierte Erzählperspektive aus Sicht von Nina, womit es dem Leser ermöglicht wird in die Gedanken- und Gefühlwelt jener abzutauchen und auch mit ihr zu fühlen. Sehr emotional und einfühlsam wird der innere Zwiespalt Ninas dargestellt… wie wird sie sich entscheiden?

Das Cover wurde passend zur Geschichte gestaltet: zum einen enthält es neben dem Titel selbst, auch in Form von einem zusammengerollten Geldschein neben einer Heroinline die Anspielung auf das Hauptthema Drogen, aber auch die Liebesgeschichte wird in Form von Fotographien eines Liebespaares am Sandstrand symbolisiert. Beides illustriert auf einer Karibikkarte. Und somit wurden alle Bestandteile des Romans zusammengebracht: Spannung und Erotik/Liebe.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass Simone A. Siegler der Spagat zwischen Spannung und Erotik sehr gut gelungen ist, ebenso ihre Beschreibungen über die einzelnen Zwischenetappen auf der Kreuzfahrtreise, wobei sie dem Leser sehr bildhaft und eindrucksvoll die Schauplätze näherbrachte. Die Handlung ist in sich stimmig und authentisch, ebenso die Liebesgeschichte. Mich hat das Buch und der Schreibstil ziemlich schnell gefesselt und angenehme Lesestunden beschert.

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Nirenas avatar

Rezension zu "Colombian Powder" von Simone A. Siegler

Perfekte Sommerlektüre für Katzenfreunde
Nirenavor 4 Jahren

Bereits Cover und Titel lassen erahnen, worum es bei "Colombian Powder" geht: Geld, Koks und die Karibik. Von der Lektüre hatte ich mir eine unterhaltsame Reise erwartet und so machte ich mich auf:

Der Einstieg gelingt mühelos und schnell ist man mitten in der Geschichte. Die Protagonisten sind sehr bildhaft gezeichnet und der Schreibstil unterhaltsam und humorig, sodass man sich gespannt auf die Reise in die Karibik begibt. Auch im weiteren Verlauf hat die Autorin für Abwechslung und Unvorhersehbares gesorgt und Langeweile ist Fehlanzeige. Dennoch würde ich das Buch nicht als Krimi einordnen, wie es auf dem rückwärtigen Klappentext steht, für mich ist es ganz klar ein Roman.

Überrascht hat mich dann, dass mir die Handlung gegen Ende doch sehr ans Herz gegangen ist, damit hatte ich nicht gerechnet. So blieb ich nach der letzten Seite doch laut seufzend zurück und kann nur zusammenfassen: Perfekte Sommerlektüre!

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Nina2401s avatar

Rezension zu "Colombian Powder" von Simone A. Siegler

Hinterher ist man immer schlauer ...
Nina2401vor 4 Jahren

Ich habe schon lange keinen Ladythriller mehr gelesen und so kam mir dieses Buch gerade recht. Es beginnt ziemlich düster in der Gegenwart. Nina wartet in einer Gefängniszelle auf ihre Verhandlung. Simone A. Siegler erzählt schon im Prolog sehr anschaulich und ich war sehr gespannt, wie Nina in diese Situation geraten konnte. Darauf musste ich nicht lange warten, denn in Form einer großen Rückblende erfahre ich, wie Nina zur „Architektin ihres eigenen Untergangs“ wurde. Hier wechselt Simone A. Siegler von der Ich-Form in die dritte Person, was ich nicht so ganz verstanden habe. Von mir aus hätte sie gerne weiter in der Ich-Form erzählen können. Aber so hatte ich ein wenig Abstand zu dem wohlbehüteten Mädchen, das in der Metropole Berlin unter die Räder kommt. Und so erfahre ich natürlich auch, dass die Drogenfahndung den Mädels schon auf der Spur ist und einen Ermittler auf das Schiff schickt. Natürlich gibt Simone A. Siegler diese Identität erst am Ende preis und ich habe die ganze Zeit gerätselt, wer es wohl sein könnte.


Zwischendurch habe ich mich immer wieder über Ninas Naivität gewundert und gleichzeitig wurde mir klar, dass sie kein Einzelfall ist. Geldsorgen, falscher Stolz und die falschen Freunde können schnell in einen völlig falschen Weg münden. Am meisten genossen habe ich die Zeit auf dem Traumschiff. Ich habe noch nie eine Kreuzfahrt unternommen und Simone A. Siegler schildert sowohl das Leben auf See als auch die exotischen Ausflüge so anschaulich, dass ich sofort Lust auf Urlaub bekommen habe. Die Sprache von Simone A. Siegler ist sehr locker, was sich auch in den Dialogen wieder spiegelt und sie passt sehr gut zu den jungen Leuten und ihrer Sorglosigkeit. Eine Prise Erotik darf natürlich auch nicht fehlen. Liebesszenen laufen ja oft Gefahr, all zu kitschig auszufallen, aber diese Gratwanderung hat Simone A. Siegler gut gemeistert. Die prickelnden Szenen vor exotischer Kulisse haben mir gut gefallen.

Das Ende war mir dann doch ein wenig zu „weichgespült“, passt aber ganz gut zu der Traumschiff-Spannung.


Fazit: Spannung trifft auf Erotik vor malerischer Traumschiff-Kulisse!

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