Simone Borowiak Pawlows Kinder

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Inhaltsangabe zu „Pawlows Kinder“ von Simone Borowiak

Ein Wurstfabrikant macht's möglich: Mit seinem Geld und viel pädagogischem Idealismus baut eine Handvoll Lehrer ein Internat auf. Ganz nach dem Motto "... von der schlechten Ernährung zur guten Ausbildung. Von der Bratwurst zur Begabtenförderung". Mit der Einstellung des ehemaligen Schülers Jordan kommt Schwung in das Internat. Seine Klasse, allesamt Stipendiaten unterschiedlichster Provenienz, kurz "ein durchgeknallter Sauhaufen", macht aus dem Klassenzimmer einen "Schnellkochtopf". Im Lehrerzimmer jagt unterdessen eine menschliche Schwäche die andere: Beziehungsstress, Streit um pädagogische Konzepte, Eitelkeiten und Lebenskrisen. "Pawlows Kinder", damit ist in einem Begriff die Bevölkerung des Internats zusammengefasst: Menschen, die durch eine lieblose Kindheit, erlebten Missbrauch, jahrelange doch unerfüllte Beziehungen, ihre Ecken und Kanten haben. Wie zugeschüttet der eigene Seelenmüll dabei manchmal ist, ist oft nicht bewusst, zu gut ist er verdrängt. Der Russe, der durch Hu ndespeichel berühmt wurde, würde dazu sagen: Das totale Vergessen findet nicht statt, die alten Plagegeister kehren wieder, ausgelöst durch Gott weiß was. Schließlich finden Pauker Jordan und das Mädchen van Hagen zusammen: "Zwei Zerstörte legen ihre kaputten Haushalte zusammen, das ist fast schon Sanierung."

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