Simone Buchholz Blaue Nacht

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Inhaltsangabe zu „Blaue Nacht“ von Simone Buchholz

Weil sie einen Vorgesetzten der Korruption überführt und einem Gangster die Kronjuwelen weggeschossen hat, ist Staatsanwältin Chastity Riley jetzt Opferschutzbeauftragte und damit offiziell kaltgestellt. Privat gibt es auch keinen Trost: Ihr ehemaliger Lieblingskollege setzt vor lauter Midlife-Crisis zum großen Rachefeldzug an, während ihr treuester Verbündeter bei der Kripo knietief im Liebeskummer versinkt. Da ist es fast ein Glück, dass zu jedem Opfer ein Täter gehört. Das Opfer ist ein Mann ohne Namen, der übel zugerichtet in ein Krankenhaus im Hamburger Osten eingeliefert wird. Alles sehr professionell gemacht, der klassische Warnschuss. Riley gewinnt nach und nach sein Vertrauen. Bei zwei bis acht Bier auf der Krankenstation nennt er ihr schließlich einen Namen. Nicht seinen, aber es ist eine Spur, und die führt nach Leipzig. Dort findet Riley einen Verbündeten und viel zu viele synthetische Drogen. Als ihr klar wird, wer hinter der Sache steckt, sieht sie ihre Chance, endlich einen der ganz großen Fische dingfest zu machen.

Witzig, spannend, mit jeder Menge Hamburg-Flair. Chastity Riley ist ab sofort eine meiner Lieblingsdetektivinnen.

— alasca

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  • Ungewöhnlicher Krimi mit filmreifem Finale

    Blaue Nacht

    haberland86

    05. October 2017 um 20:09

    In einem Artikel über den Crime Cologne Award 2016, den Sabine Buchholz für den sechsten Band ihrer Krimireihe um die Polizistin Chastity Riley erhielt, hörte ich zum ersten Mal von „Blaue Nacht“. Das Urteil der Jury klang vielversprechend und ich freute mich auf einen gleichermaßen spannenden, wie ungewöhnlichen Krimi, mit schmuddelig lässigem Sankt-Pauli-Flair.Der Schreibstil ist rotzig, frech und genau so, wie ich ihn mir bei einem Kiez-Krimi vorgestellt habe. Die abgehackten Sätze passen sehr gut zur schnodderigen Sprache der Kommissarin und bedienen das Klischee der wortkargen Norddeutschen. Der komplette Roman ist aus der Perspektive eines Ich-Erzählers geschrieben. Hauptsächlich ist das Chastity Riley, die einem dadurch schnell ans Herz wächst. Zwischendurch kommen aber auch immer wieder andere Protagonisten zu Wort, die dem Leser, in Form von Rückblenden, zusätzliche Informationen liefern.Dabei erschlossen sich mir dabei der Zusammenhang zu dem zuvor Gelesenen, sowie die Bedeutung dieser Rückblicke für den weiteren Handlungsverlauf leider nicht immer; was aber auch daran liegen mag, dass "Blaue Nacht" der sechste Teil einer Krimi-Reihe ist und ich vorher keinen der anderen Chastity-Riley-Romane gelesen habe.Irgendwann war ich ohnehin so benebelt und dermaßen berauscht von all den Zigaretten und alkoholischen Getränken, die die Protagonisten auf knapp 240 Seiten konsumieren, dass mir die fehlenden  Zusammenhänge gar nicht mehr so wichtig erschienen. Schließlich war die Lektüre abenteuerlich und das Lesen machte, dank des flüssigen Schreibstils, trotzdem großen Spaß. Krimifans sollten sich darüber in Klaren sein, dass „Blaue Nacht“ anders ist.So muss Chastity Riley zum Beispiel keinen Mord aufklären, sondern geht der Frage nach, was dem wortkargen Opfer zugestoßen ist. Auch das Setting ist ungewöhnlich. Denn zwischen diversen Kneipenbesuchen spielt sich ein großer Teil des Romans im Krankenhaus ab, wo sie dem Opfer regelmäßig Krankenbesuche abstattet und ihn -dank Zigaretten und Alkohol - allmählich zum Reden bringt.Allerdings dauert es, bis sie dem Mann erste Informationen aus der Nase ziehen kann. Lange. Meiner Meinung nach zu lange, für solch ein kurzes Buch.Bis dahin versucht Simone Buchholz uns mit lustig-skurilen Kiezgeschichten bei Laune zu halten, was ihr über weite Strecken sogar gelingt. Denn das von ihr gezeichnete Portrait des Hamburger Kiezes mit seinen skurilen und kaputten Figuren ist sehr authentisch. Aber es ist eben nicht das, was ich mir unter einem Kriminalroman vorstelle.Überflüssig zu erwähnen, dass „Blaue Nacht“ nur so vor Lokalkolorit strotzt, der mir ebenso gut gefiel, wie der ironische und trockene Humor der Hauptfiguren, der mich immer wieder zum Schmunzeln brachte und die Geschichte atmosphärisch dichter machte.Zwischendurch streut die Autorin immer wieder wunderbare Sätze voller Poesie und Weisheit, die einerseits zeigten, wie gut sie schreiben kann, die andererseits aber die Geschichte nicht voranbringen. Viele Beobachtungen und Details sind sogar dermaßen belanglos, dass man sie getrost streichen könnte.Alles in allem war dies der vielleicht ungewöhnlichste Krimi, den ich je gelesen habe. Mehr als einmal fragte ich mich sogar, ob „Blaue Nacht“ vielleicht sogar eine Krimi-Parodie sein soll. Denn Kommissare, die ihre Fälle quasi zwischen diversen Besäufnissen und ein paar Krankenhausbesuchen lösen, kamen mir so auch noch nicht unter.Auch wenn ich mich beim Lesen eines Krimis noch nie so amüsiert habe, verwarf ich den Gedanken aber wieder, da das Finale doch ziemlich spektakulär war. Trotzdem bin ich mir nicht sicher bin, ob ich einen weiteren Teil der Reihe lesen würde.Die vollständige Rezension findet sich auf meinem Blog.

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  • Blaue Nacht

    Blaue Nacht

    twentytwo

    09. June 2017 um 16:21

    Nachdem sich die Staatsanwältin Chastity Riley mit ihrem, im Grunde genommen, gradlinigen Verhalten selbst ausgekegelt hat, kann sie froh sein dass sie nicht suspendiertwurde. Stattdessen hat man sogar eine neue Stelle für sie geschaffen, um sie so aus der Schusslinie zu bringen. Nachdem es für den Posten als Opferschutzbeauftragte keine eindeutige Stellenbeschreibung gibt, bleibt sie ihrer altbewährten Arbeitsweise treu und tut das was sie für erforderlich hält. Als sie es mit dem brutal zusammengeschlagenen Joe zu tun bekommt, gelingt es ihr, Dank ihrer unkonventionellen Vorgehensweise, den Mann zum reden zu bringen. Auch wenn er ihr seine brisanten Informationen nicht auf dem Silbertablett serviert, erhält sie genügend Hinweise, um nicht zuletzt mit Hilfe alter Freunde und Kollegen, einen Riesendeal zu vereiteln und einem Gangsterboss das Handwerk zu legen.FazitAbsolut ungewöhnlich und herrlich anders, ein Krimi, der mit seinen überaus eigenwilligen Charakteren, bestens unterhält und süchtig macht.

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    • 3
  • "Blaue Nacht" - Simone Buchholz

    Blaue Nacht

    Marjuvin

    08. June 2017 um 15:05

    Klappentext: Weil sie einen Vorgesetzten der Korruption überführt und einem Gangster die Kronjuwelen weggeschossen hat, ist Staatsanwältin Chastity Riley jetzt Opferschutzbeauftragte und damit offiziell kaltgestellt. Privat gibt es auch keinen Trost: Ihr ehemaliger Lieblingskollege setzt vor lauter Midlife-Crisis zum großen Rachefeldzug an, während ihr treuester Verbündeter bei der Kripo knietief im Liebeskummer versinkt. Da ist es fast ein Glück, dass zu jedem Opfer ein Täter gehört. Das Opfer ist ein Mann ohne Namen, der übel zugerichtet in ein Krankenhaus im Hamburger Osten eingeliefert wird. Alles sehr professionell gemacht, der klassische Warnschuss. Riley gewinnt nach und nach sein Vertrauen. Bei zwei bis acht Bier auf der Krankenstation nennt er ihr schließlich einen Namen. Nicht seinen, aber es ist eine Spur, und die führt nach Leipzig. Dort findet Riley einen Verbündeten und viel zu viele synthetische Drogen. Als ihr klar wird, wer hinter der Sache steckt, sieht sie ihre Chance, endlich einen der ganz großen Fische dingfest zu machen. 'Nur fürs Protokoll: Dies ist eine höchst seltsame Nacht. Und seltsame Nächte sind immer eine Ankündigung.Rezension: Gleich zu beginn empfand ich den Text "holprig", die Protagonisten als nicht greifbar und konnte mich vor allem mit der Sprache nicht anfreunden. Vielleicht liegt es daran, dass ich selbst kein Nordstern bin, aber das war mir dann doch alles um ca. 200% zu betont "cool" von der Ausdrucksweise. Nachdem ich mich nach ca. 100 Seiten immer noch nicht damit anfreunden konnte, hab ich es lieber abgebrochen.

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  • Leserunde zu "Puppenruhe" von Ben Bauhaus

    Puppenruhe

    BenBauhaus

    Am 14.7. erscheint tatsächlich schon der dritte Band der Reihe um den Berliner Kommissar Johnny Thiebeck "Puppenruhe" bei Lyx (inzwischen bei Bastei Lübbe untergekommen).Da ich bei den ersten beiden Leserunden zu Band 1 "Bullet Schach" und Band 2 "Killerverse" bereits jede Menge Spaß hatte, würde ich gerne erneut eine Leserunde veranstalten - diese läuft passend bis zum 14. Juli. Puppenruhe - Band 3 der Thiebeck-Reihe Der ehemalige Kommissar Johannes „Johnny“ Thiebeck soll als verdeckter Ermittler in die Drogenszene eintauchen. Zur gleichen Zeit kommt es zu einer Reihe bizarrer Morde: Die Opfer wurden gefoltert, verstümmelt und erst nach einer Zeit längeren Leidens getötet. Alles scheint darauf hinzudeuten, dass ein Bandenkrieg zwischen verfeindeten Drogenbossen eskaliert ist. Doch Thiebeck findet Hinweise, dass die Drahtzieher weit abscheulicher sind, als es der Sumpf des organisierten Verbrechens je sein könnte …LeseprobeJetzt bin ich auf der Suche nach 20 interessierten Lesern und Leserinnen, die Lust darauf haben, gemeinsam das Buch zu lesen und anschließend zu rezensieren. Unter allen Interessierten werden 20 Bücher verlost.Als Bewerbung würde ich gerne wissen, warum euch das Buch/das Thema interessiert und vielleicht, was ihr euch von der Leserunde versprecht. Möglicherweise auch, was euch an der Leseprobe besonders gefallen hat, bzw. warum sie das Buch für euch interessant macht.Lasst euch was einfallen. :)Blogger dürfen sich gerne auch mit ihrem Blog bewerben.Das (obligatorische) Kleingedruckte:Ihr solltet ein Minimum von zwei, drei Rezensionen in eurem Profil haben, damit zu sehen ist, wie ihr eure Rezensionen schreibt und dass sie aussagekräftig und aktuell sind.Der Erhalt eines Rezensionsexemplares ist verpflichtend für die Teilnahme an der Leserunde. Dazu gehört das zeitnahe Posten in den Leseabschnitten und die anschließende Rezension des Buches.Nach Möglichkeit sollte das Buch anschließend auch bei Amazon oder einer ähnlichen Verkaufsplattform rezensiert werden.Und hier noch die Biografie des Autors ... ;)Ben Bauhaus wurde 1973 in Berlin geboren und wuchs im östlichen Niedersachsen auf. Nach dem Abitur leistete er anderthalb Jahre Zivilersatzdienst in einem Sozialprojekt mit straffällig gewordenen Jugendlichen in Dublin, Irland.Nach einem Studium der Nordamerikastudien an der FU Berlin arbeitet Bauhaus derzeit als Game-Designer.Er hat drei Kinder und wohnt mit seiner Familie in Berlin.

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    • 313
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931

    kubine

    01. July 2016 um 18:57
  • Buchverlosung zu "Blaue Nacht" von Simone Buchholz

    Blaue Nacht

    Suhrkamp Verlag

    5 Bücher und eine Wohnzimmerlesung zu gewinnen! Wir verlosen nach der erfolgreichen Leserunde zu Simone Buchholz' Krimi Blaue Nacht nun noch einmal 5 Bücher und eine exklusive Lesung in Eurem Wohnzimmer. Die Anweisungen gibt Euch Simone Buchholz am besten selbst: Alle weiteren Informationen zur Bewerbung für die Lesung bei Euch zu Hause findet Ihr hier. Einen Einblick in die Welt der Staatsanwältin Chastity Riley bekommt Ihr in unserer Leseprobe – oder Ihr lasst Euch einfach etwas von der Autorin selbst vorlesen: Um für eines der 5 Bücher in den Lostopf zu springen, bewerbt Euch einfach über den blauen Button und verratet uns: Habt Ihr schon ein Buch von Simone Buchholz gelesen? Wenn ja: welches? Über die Autorin: Simone Buchholz, Jahrgang 1972, wurde in Hanau geboren und zog 1996 nach Hamburg, wegen des Wetters. Sie besuchte die Henri-Nannen-Schule und arbeitet seit 2001 als freie Autorin. Im Jahr 2008 erschien mit Revolverherz ihr erster Krimi. Simone Buchholz wohnt mit Mann und Sohn auf St. Pauli. Schaut Euch auch gern auf der Website der Autorin um oder folgt ihrem Twitter-Kanal.

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    • 85
  • Toller Hamburg Krimi mit Tiefgang

    Blaue Nacht

    Bibliomarie

    29. June 2016 um 10:51

    Die Hamburger Staatsanwältin Chastity Riley (der Name ist etwas gewöhnungsbedürftig) hat sich durch interne Ermittlungen nicht grade beliebt gemacht. Das wirkt sich auch auf ihre bisher makellose Karriere aus, sie wurde zur Opferanwältin „befördert“ und aus den aktuellen Ermittlungen ausgeschlossen. Ihr neuester Klient ist ein Opfer, das mit fast keinem heilen Knochen im Leib in der Klinik liegt. Sie soll in bewachen und im besten Fall zum sprechen bringen.Es ist die Ironie des Schicksals, das ausgerechnet dieser Mann Riley auf die Spur einer lang gesuchten und aalglatten Kiezgröße führt, den die Kollegen schon lange vergebens jagen.Ich kannte die Reihe um Chastity Riley bisher nicht, aber die kurzen Rückblenden und aus den Dialogen der Personen kann man genug erfahren um nahtlos in das Geschehen einzusteigen. Chastity fällt nicht nur durch ihren Namen aus der Reihe, es ist ihre ganz eigene Art zu ermitteln. Schnoddrig, sozusagen Herz mit Schnauze, kann sie sich immer auf ihren großen Freundeskreis verlassen, der bis ins Milieu reicht, in dem sie genauso zu Hause ist, wie auf den Gerichtsfluren. Dieser Stil war anfangs für mich etwas gewöhnungsbedürftig - kurze knappe Sätze, Dialoge wie aus der Pistole geschossen - aber das alles passt zu ihr. Sie ist eine starke, taffe Frau, hat aber auch eine emotionale und verletzliche Seite, ist immer menschlich und mitfühlend, das hat mich schnell für sie eingenommen.Wenn man den Hamburger Kiez kennt, diese Szene mag, kann man in diesen besonderen Krimi richtig eintauchen, die Atmosphäre ist toll getroffen, ohne in Sozialkitsch abzudriften. Auch die Mischung aus Verletzlichkeit und Härte machen Chastity real.Ein wirklich spannender Krimi, der tiefer geht, gesellschaftliche Schwachstellen einbezieht und von der ersten Seite an bestens und niveauvoll unterhält.

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    • 3
  • Arbeit für Opferschutzbeauftragte Chastity Riley

    Blaue Nacht

    Bellis-Perennis

    25. June 2016 um 10:54

    Dieser Krimi ist der sechste einer Serie um Chastity Riley, einer Ex-Staatsanwältin, die nun als Opferschutzbeauftragte ein Leben im Besenkammerl der Hamburger Gerichtsbarkeit fristet. Der Krimi ist so ganz anders als ich es gewöhnt bin. Zu Beginn habe ich mir schwer getan, die unterschiedlichen Protagonisten richtig einzuordnen. Nicht nur Polizisten, sondern auch Groß- und Kleinganoven zählen zu Chas privatem Umfeld. Als ein übel zugerichteter Mann ins Krankenhaus eingeliefert wird, muss sie sich um das vermeintliche Opfer kümmern. Der Mann, er nennt sich Joe, ist augenscheinlich Österreicher und gibt Chas eine Menge Rätsel auf. Die Lösung derselben führt zu einem Drogenfahnder nach Leipzig, dann nach Dresden und letztendlich nach Tschechien. Doch wo führen alle diese Hinweise und Spuren hin? Und was hat der Albaner, der in die beste Hamburger Gesellschaft eingeheiratet hat, mit alldem zu tun? Der Krimi kommt spannungsgeladen daher. Die Schreibweise ist kurz, knackig und prägnant. Manchmal müssen die Sätze zweimal gelesen werden, um den Zusammenhang zu verstehen. Das Ende ist nicht wirklich überraschend, doch der Schauplatz unerwartet. Ich werde mir wohl die anderen Krimis ausborgen (müssen). Ein grauslicher Tippfehler ist mir auch aufgefallen: „Lerchenwälder“ auf eBook-S. 102. Der Nadelbaum heißt immer noch „Lärche“, die „Lerche“ ist ein Singvogel.

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  • Offiziell kaltgestellt

    Blaue Nacht

    Barbara62

    Dies ist kein 08/15-Krimi, sonst wäre er nicht bei Suhrkamp erschienen und würde nicht die Krimi-Bestenliste der Zeit im Juni 2016 anführen. Außergewöhnliches Personal, ein sehr pointierter, lässiger Stil, geistreiche, oft sogar witzige Dialoge und eine durchdachte Handlung zeichnen ihn aus. Dass es ein Band aus einer Serie ist, führt höchstens am Anfang zur Verwirrung, denn durch geschickt eingeschobene Rückblenden aus der Sicht der Protagonisten werden diese auch mit ihrem Vorleben vorgestellt und die Bausteine aus der Vergangenheit Stück für Stück nachgeliefert. Das liest zwar nicht ganz einfach, ein bisschen Konzentration ist hier schon gefragt, aber dieser Kunstgriff hat mir gut gefallen. Im Mittelpunkt steht die Staatsanwältin Chastity Riley, die wegen erfolgreicher interner Korruptionsermittlungen und anderer Unangepasstheiten aus ihrer bis dahin geradlinigen Lebensbahn geworfen und zur Opferanwältin degradiert und in Sachen Ermittlungen offiziell kaltgestellt wurde. Nun betreut sie einen schwer malträtierten Unbekannten im Krankenhaus, den sie sowohl zum Reden bringen als auch beschützen soll. Je mehr Riley, nicht zuletzt dank Bier und Zigaretten, aus ihm herausbringt, desto klarer wird, dass er Verbindungen zu einer berüchtigten albanischen Kiezgröße hat, dem Lieblingsfeind ihres Ex-Kollegen Faller, und dass er über Drogengeschäfte der übelsten Art im Bilde ist. Klar, dass Riley voll in die Ermittlungen mit einsteigt... Trotz aller positiven Aspekte des Buches und des fraglos interessanten Falles bin ich weder mit der Ich-Erzählerin Riley und ihrer "Familie", den Kollegen und Freunden, noch mit deren exzessiven Rauch- und Trinkgewohnheiten warm geworden. Letzere haben mich sogar regelrecht genervt. Wer sich aber daran nicht stört und die Kiezatmosphäre mehr schätzt als ich, für den könnte Blaue Nacht genau die richtige Krimiempfehlung sein.

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    • 3
  • Knackig geschriebener Hamburg-Krimi - erfrischend und anders!

    Blaue Nacht

    SigiLovesBooks

    Der Hamburg Krimi "Blaue Nacht" von Simone Buchholz ist im Suhrkamp-Verlag (März 2016, broschiert) erschienen und mein erster Kriminalroman dieser Autorin - sicher aber nicht der letzte.... Nachdem Staatsanwältin Chastity Riley einen Vorgesetzten der Korruption überführt hat, wird sie jetzt Opferschutzbeauftragte und damit offiziell kaltgestellt. Da ist es fast ein Glück, dass zu jedem Opfer ein Täter gehört. Und so bringt ein Mann, dem fast alle Knochen gebrochen wurden, Riley auf die Spur eines Schurken, dem seit Jahrzehnten niemand auch nur eines seiner Verbrechen nachweisen konnte - diesmal aber könnte alles ganz anders werden.... (Quelle: Buchrückentext) Meine Meinung: Von der ersten Seite an liest sich dieser Hamburg Krimi, der in St. Pauli auf dem Kiez verortet ist, spannend und besticht durch die gelungene Mischung aus Poesie und Direktheit; ist dabei wortgewaltig und herrlich schnoddrig. Tiefgang fehlt ihm keineswegs und der Aufbau der Krimihandlung ist durch die stilistische Ausgefallenheit und Sprache der Autorin (stakkatoartige Sätze, die jedoch immer ins Schwarze treffen, knapp und sachlich, dabei teils poetisch, teils spröde, sehr interessant, da sich die Figuren in eigenen Kapiteln selbst vorstellen... Der staubtrockene Humor von Riley, die auf den Fall des Mannes mit den gebrochenen Knochen angesetzt wird und ihm - sehr menschliche Züge aufweisend - einige Köstlichkeiten und Alkoholika ans Krankenbett bringt, in der Hoffnung, dass er dann eher plaudert, ist immer wieder spürbar: So beschreibt sie etwa einen 'knitterfaltigen März' oder auch prägnant in skurrilen Bildern, wie ihr Kopf das Erlebte verarbeitet: " In meinem Kopf sind ein paar kleine Gabelstapler damit beschäftigt, die Bilder in geheime Regale zu sortieren, an die ich so schnell nicht mehr rankomme. In ein paar Tagen werden wir sehen, ob das geklappt hat" (Zitat S. 148) Poetische Bilder in hartem Krimi-Kontext lassen diesen Krimi förmlich auf der Leserzunge zergehen - die Spannung hält bis zum Schluss und wird noch gesteigert, als sich die Kreise enger ziehen... Simone Buchholz hat einen Schreibstil, der mir neu war und mich umgehauen, begeistert hat: Tough, straight - mit wenig Worten wird alles auf den Punkt gebracht, jedoch ist auch die Verletzlichkeit, Menschlichkeit und Emotion immer dahinter zu spüren. Letzteres hat mir außerordentlich gut gefallen, so dass ich gerne zu den Vorgängern greife, die ich noch nicht kenne. Fazit: "Blaue Nacht" ist in einem außergewöhnlichen Stil geschrieben, der sich stark von der Einheitslektüre abhebt; auch geht es inhaltlich um allzu Bekanntes aus dem kriminalistischen Milieu, das mir als Krimifan zu denken gibt und auch Gesellschaftskritik berührt - alle angeht, nicht nur Staatsanwälte und gute Cops: Für die gelungene Mischung des "ständigen Wechsels zwischen spröder Realität und poetischen Bildern" (O-Zitat Wotan Wilke Möhring), dem ich mich nur anschließen kann, gibt es 4 Krimisterne und 89° auf der Krimi-Couch von mir mit einer klaren Leseempfehlung, nicht nur für Hamburg-Fans!

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    • 5
  • Leserunde zu "Blaue Nacht" von Simone Buchholz

    Blaue Nacht

    Suhrkamp Verlag

    »Dies ist eine höchst seltsame Nacht. Und seltsame Nächte sind immer eine Ankündigung.« Die Frage ist nur: Was verbirgt sich hinter dieser Ankündigung? Welche Machenschaften deckt die Staatsanwältin Chastity Riley in ihrem aktuellen Fall auf? Simone Buchholz eine der erfolgreichsten deutschen Krimiautorinnen, hat mit Blaue Nacht einen neuen Krimi geschrieben, zu dem wir Euch gemeinsam mit der Autorin in dieser Leserunde einladen möchten.Seid dabei, wenn Riley einen erneuten Fall organisierter Kriminalität in Hamburg aufdeckt – und das, obwohl sie nach einem, sagen wir: etwas unglücklichen Zwischenfall eigentlich kaltgestellt ist. Aber Riley wäre nicht sie selbst, wenn sie sich dadurch von Ermittlungen abhalten ließe.Sie begegnet einem unbekannten Mann, der übel zugerichtet in ein Krankenhaus im Hamburger Osten eingeliefert wird. Alles sehr professionell gemacht, der klassische Warnschuss. Riley gewinnt nach und nach sein Vertrauen. Bei zwei bis acht Bier auf der Krankenstation nennt er ihr schließlich einen Namen. Nicht seinen, aber es ist eine Spur, und die führt nach Leipzig. Dort findet Riley einen Verbündeten und viel zu viele synthetische Drogen. Als ihr klar wird, wer hinter der Sache steckt, sieht sie ihre Chance, endlich einen der ganz großen Fische dingfest zu machen.Neugierig geworden? Hier findet Ihr eine ausführliche Leseprobe »»Staatsanwältin Chastity Riley gehört zu Deutschlands vielschichtigsten Krimiheldinnen: eine einsame Wölfin, die in die Abgründe der menschlichen Gesellschaft blickt.« BrigitteWenn Ihr Lust auf einen atmosphärischen Hamburg-Krimi habt und die Staatsanwältin durch die Wirrnisse der organisierten Kriminalität begleiten wollt, freuen Simone Buchholz und wir uns über Eure Teilnahme an dieser Leserunde. Wir verlosen unter allen, die bei den Ermittlungen dabei sein möchten, 25 Exemplare von Blaue Nacht. Bewerbt Euch bis zum 9. März über den blauen „Jetzt bewerben“-Button* und beantwortet uns folgende Frage:Welche Assoziation verbindet Ihr mit dem Titel Blaue Nacht?Über die Autorin: Simone Buchholz, Jahrgang 1972, wurde in Hanau geboren und zog 1996 nach Hamburg, wegen des Wetters. Sie besuchte die Henri-Nannen-Schule und arbeitet seit 2001 als freie Autorin. Im Jahr 2008 erschien mit Revolverherz ihr erster Krimi. Simone Buchholz wohnt mit Mann und Sohn auf St. Pauli. Schaut Euch auch gern auf der Website der Autorin um oder folgt ihrem Twitter-Kanal.* Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem Ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet Ihr vor Eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.Und noch ein kleines Extra:Wir verlosen eine Wohnzimmerlesung mit Simone Buchholz. Alles was Ihr dafür tun müsst, erklärt Euch die Autorin in diesem Video:Wir drücken Euch die Daumen!

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    • 431
  • Wenn die Rache den Ton angibt!

    Blaue Nacht

    kassandra1010

    05. May 2016 um 09:02

    Hamburgs Reeperbahn ist ja etwas ganz besonderes und die Menschen dort sind ein eingeschworenes Team. Auch Riley, die „gefallene“ Staatsanwältin wird von ihren Freunden aufgefangen und fristet nun ihr Dasein in einer Besenkammer in Hamburgs Rechtswesen. Doch ihr neuer Posten, die Opferbetreuung, führt sie ausgerechnet mitten hinein in einen Drogendeal ungeahnter Größe. Riley kann es natürlich nicht lassen und ihr gelingt es dank eines ehemaligen Reeperbahnkillers, einem Ex-Polizisten mit einem lang gehegten Racheplan sowie einem Ermittler aus Leipzig, der Ware auf die Spur zu kommen.   Doch es kommt immer alles anders als man denkt, denn die Rache gibt hier die Richtung an und bis Riley das bemerkt ist fast schon alles zu spät!   Ein ausgezeichneter Krimi im Reeperbahnmillieu mit ungewöhnlichem Schreibstil, gut ausgewählten Charakteren, die man sofort ins Herz schließt und einen extra Schuss Witz!   Wann gibt es die Fortsetzung?

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  • Ein Opfer ohne Namen

    Blaue Nacht

    AnnieHall

    28. April 2016 um 10:16

    Blaue Nacht ist ein Kriminalroman von Simone Buchholz, erschienen 2016 im Suhrkamp Verlag. Staatsanwältin Chastity Riley arbeitet neuerdings im Operschutz - eine Strafversetzung, da sie bei ihrem letzten Fall einen Vorgesetzten der Korruption überführt hat. Auch bei den Kollegen läuft es nicht rund, Calabretta versinkt im Liebeskummer und Kollege Faller plant seine ganz persönliche Rache an einem Hamburger Kriminellen. Als ein Mann ohne Namen übel zugerichtet im Krankenhaus eingeliefert wird, ist Rileys ganze Aufmerksamkeit gefordert. Nur mühsam entlockt sie dem Mann Informationen. Ihre Suche führt sie nicht nur bis nach Leipzig, sondern auch auf die Spur einer neuen synthetischen Droge. Simone Buchholz hat erneut einen spannenden und atmosphärisch dichten Hamburg-Krimi geschrieben. Mit geschliffenen Dialogen und ungewöhnlichen Charakteren, allen voran die spröde Riley, die immer einen kernigen Spruch auf den Lippen hat. Ein Roman, der unterhält und Hamburger Lebensgefühl bietet, mit einem guten Blick für nordische Eigenheiten. Da das soziale Gefüge von Riley eine wichtige Rolle spielt, ist es durchaus empfehlenswert, die vorherigen Bände gelesen zu haben, obwohl der Kriminalfall in sich abgeschlossen ist und sich relevante Informationen aus den eingebauten Rückblenden ergeben. Lesenswert für Fans von Regionalkrimis und alle, für die Hamburg die schönste Stadt der Welt ist.

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  • Mit hervorragendem „Personal“

    Blaue Nacht

    michael_lehmann-pape

    27. April 2016 um 12:36

    Nicht nur, dass es an vielen Stellen im Buch nicht mehr braucht als eine recht knappe, umgangssprachliche Sprache, es passt einfach auch herausragend gut in diese kurzen, knappen Dialoge, in dieses Netzwerk von Freunden, von denen jeder und jede eine ganz eigenständige, tiefe, mit Licht und Schatten versehene Persönlichkeit mit sich bringt, in dieses Netzwerk der degradierten Staatsanwältin Chastity Riley.Die sich zwar eigentlich um gar nichts kümmern soll, die aber dennoch, natürlich, zumindest in sich selbst keine Ruhe gibt.Lakonisch, lebenserfahren, vom Leben auch versehrt, keine Frage, so trifft Chastity auf „Joe“. Den Mann, der gründlich zusammengeschlagen wurde. Der aber nichts Näheres darüber zu erzählen gedenkt. Wie er da so liegt, geschient und eingegipst.Doch so ganz langsam werden Verbindungslinien sichtbar. Die in Hamburg sich abspielen. In der dunklen, dreckigen, gefährlichen Seite der Stadt. Da, wo Clans das Sagen haben, wo ein Menschenleben nicht viel zählt, wo „Handwerker“ von außen eingeflogen werden, wenn in diesen Kreisen „zwischenmenschliche Probleme“ zu lösen gilt.Da tut es doppelt gut, in dieser rauen und kalten Welt ein paar Menschen zu haben, auf die Verlass ist. Die einen abholen von der Landstraße, wenn man mal dachte, man müsse mal raus aus der Stadt, weil alle sagen, wie schön das Land so sei.Da tut es auch gut, wenn die engsten Bekannten tatkräftig sind, nicht lange reden, sondern zupacken. Auch wenn es einen selbst betrifft und auch wenn man eigentlich im Keller der Bar nur Getränke holen wollte und da ein Bett an die Wand gemalt wird später. Damit es heimelig ist.Mit einem filigranen Gefühl für die Gegenwart, für die Atmosphäre in dieser Stadt, für Existenzen, die wissen, was gescheitert heißt, darin aber nie verblieben wären. Die den Bruch der Liebe gerade erfahren haben (einer auf jeden Fall) und wie im geistigen Delirium nur noch vor sich hin stieren (solange der Kopf oben gehalten werden kann), die aber, wenn es eng wird, sich sofort noch einmal zusammenreißen.Oder die, wie dieser pensionierte Kommissar, die manchen Fall sehr persönlich genommen haben und sich von einer gesetzlichen Pension nun wirklich nicht abhalten lassen werden, alte Akten endgültig schließen zu wollen.Und dass mit aller Härte. Ohne mit der Wimper zu zucken. Wobei der „defekte“ Österreicher Joe im Krankenhausbett eine wichtige Rolle spielen könnte. So real, so echt, so kühl, lakonisch, zerbrochen und daran auch hart geworden agiert Chastity und ihre Freunde (immer wieder mit kleinen Rückblenden, die sowohl die Personen noch näher aus deren Vergangenheit heraus erklären, wie auch dieser konkrete Fall durch diese Rückblenden unterfüttert wird), dass es eine wahre Freude (und eine spannende, teils harte Freude noch dazu) ist, diesem Thriller von der ersten bis zur letzten Seite zu folgen.Mit diesem sehr bedauernden Gefühl am Ende, dass schon Schluss ist und der Hoffnung, dass es nicht zu lange dauert, wieder von Chastity, Faller, Calabretta, Rocco, Klassman, Carla und Joseph zu hören.

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  • Sehr authentisch

    Blaue Nacht

    polina_79

    17. April 2016 um 20:31

    Blaue Nacht erzählt, wie die Vorgänger, von Chastity Rileys Kriminal- Abenteuern. Auch in diesem Teil geht es richtig zur Sache. Nachdem Riley zur Opferschutzbeauftragten degradiert wurde, spielt sie Babysitterin für ihren neuen Auftrag: Joe. Eine Warnung aus der schmutzigsten Ecke Hamburgs. Mit seiner Hilfe führt die Spur Chastity nach Leipzig. In der Zwischenzeit wirft Faller, einer von Chastitys Kollegen, ein Auge auf Joe. Sie haben einiges gemeinsam und auch ihre Vergangenheit schneidet sich in einigen Punkten. Alles in einem ist die Geschichte perfekt aufeinander abgestimmt und Neben der Arbeit hat Riley ein breitgefächertes Privatleben, daher hüpft die Story öfters zwischen Arbeit und Privatem hin und her, ergänzt sich aber perfekt und deckt einige Unklarheiten auf.  Im Großen und ganzen hat mir das Buch sehr gefallen. Da ich die vorherigen Teile nicht kannte, viel es mir schwer mich zwischen den komplexen Charakteren einzufinden, jedoch ermöglichten die vielen Rückblicke sich ein Bild zusammen zureimen. Man wird stückchenhaft mit Informationen gefüttert, was, zum einen, sehr spannend ist, aber zum anderen auch sehr mühselig.  Fazit: Simone Buchholz hat Hamburg nicht authentischer zu Papier bringen können. 

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