In einem Ausflugsgebiet in der idyllischen Schwäbischen Alb finden Wanderer die Leiche eines jungen Mannes. Eine Wunde am Hinterkopf, Prügelspuren und ein gebrochener Oberarm deuten auf einen Mord hin.
Sanna Schneider, eine junge Frau die nach schlimmen Erlebnissen in der Vergangenheit ihren Nachnamen gewechselt hat, ermittelt in dem Fall. Nachdem die Identität des Mordopfers feststeht, führt sie die Suche nach dem Mörder in eine sektenähnliche Lebensgemeinschaft. Undercover schleust sie sich bei den so genannten Königskindern ein.
Schon bald stellt sich heraus, dass es nicht nur den einen Mord zu klären gibt sondern auch das spurlose Verschwinden eines jungen Mädchens aufgeklärt werden muss. Bei den Ermittlungen wird Sanna immer wieder an die schlimmen Ereignisse in ihrer Vergangenheit erinnert, als sie dem selbsternannten dubiosen Hirten, einem Sektenführer, ausgeliefert war.
Die Geschichte hat mich bereits nach wenigen Seiten gefesselt. Der Autorin gelingt es sehr gut Spannung aufzubauen und diese auch zu halten. Durch immer wieder neue Wendungen wird der Leser in die Irre geführt. Da es doch so einige Verdächtige gibt, bleibt die Tätersuche spannend.
Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und wurden dadurch vor meinem inneren Auge lebendig. Nicht alle Personen sind so, wie sie vorgeben zu sein. Dadurch kommen zusätzliche Spannung und auch Emotionen in die Geschichte.
Die endgültige Auflösung war überraschend für mich. Genau so soll es sein.
Unten im Keller ist ein Krimi, den ich nur empfehlen kann. Der flüssige Schreibstil macht das Lesen zu einem Vergnügen. Der Spannungsbogen wird bis zum Schluss gehalten.
Wer düstere Krimis mag, bei denen nicht blutiges Gemetzel und sonstige Splatterelemente im Fokus liegen sondern mehr auf psychologische Aspekte gesetzt wird, wird von diesem Roman begeistert sein.






















