Simone Ehrhardt Mannheimer Blut

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Inhaltsangabe zu „Mannheimer Blut“ von Simone Ehrhardt

Mannheims schöne Seiten, sein Charme – so etwas geht völlig an der spröden Frieda Räther vorbei, Erfinderin einer romantischen Vampir-Romanreihe, der es nie ruhig genug ist. Auch als urplötzlich einige der Lärmverursacher ermordet werden, finden ihre Nerven nur vorübergehend ihren Frieden, denn schon bald suchen Frieda zwei Kommissare der Mannheimer Kriminalpolizei heim, die sie zu ihrer Hauptverdächtigen ausersehen. Kommissar Weniger ist so beharrlich wie Frieda biestig, und während zwischen den beiden die Fetzen fliegen, gilt es, einen Mörder aufzuspüren. Auch, wenn sie es lieber vermeiden würden – die schnippische Schriftstellerin und der unerschütterliche Kommissar müssen zusammenarbeiten, um Schlimmeres zu verhindern.

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  • Rezension zu "Mannheimer Blut" von Simone Ehrhardt

    Mannheimer Blut

    sternthaler75

    03. July 2011 um 22:49

    Eigentlich ist Mannheim ja ganz schön, zumindest, wenn man in der richtigen Ecke wohnt. Und in der richtigen Wohnung. Und neben den richtigen Nachbarn. Dann ist es schön. Aber nicht für Frieda Räther. Um ihrer Arbeit nachkommen zu können, braucht sie Ruhe. Aber sie hat weder die richtige Ecke in Mannheim, noch die richtigen Nachbarn. Ständig nervt sie der Lärm vom Flugplatz in der Nähe, besonders mit seinem Hubschrauber. Und ihre Vermieter Lothar und Doris Witt, die gleichzeitig auch ihre Nachbarn sind, machen sie noch wahnsinnig. Die beiden sind steinalt und stocktaub. Also wird jede Unterhaltung, jede Radiosendung und natürlich auch jeder Fernsehabend der beiden für Frieda zur Geduldsprobe. Und so sitzt sie mit Ohrstöpseln bewaffnet an ihrem Computer und schreibt ihren Roman, denn Frieda Räther schreibt unter dem Pseudonym Silvana Sander gerade an einem neuen Buch ihrer romantischen Vampir-Reihe. Um so erstaunter ist sie, als nach einem Hubschrauberabsturz die Polizei ausgerechnet bei ihr klingelt. Doch die Herren sind nicht wegen des Absturzes gekommen, sondern wegen ihrer Nachbarn, denn die beiden sind tot. . . Oh mein Gott, diese Frieda möchte ich aber auch nicht als Nachbarin haben. Sie kommt rüber als verschrobene, ewig meckernde alte Schachtel, die nur noch durch das Schreiben ihrer romantischen Vampirgeschichten am Liebesleben teilnimmt, obwohl sie das natürlich abstreitet. Vielleicht sollte sie sich mal einen Freund zulegen. Aber dem würde sie es sicher auch nicht leicht machen. Das merkt man schon am Umgang mit den Herren von der Polizei, besonders mit Kommissar Weniger, der seit kurzem wieder Single ist, und dem das Allein-sein so garnicht gut tut. Ständig giften sich die beiden an, also ob sie schon seit Jahren verheiratet wären. Frieda ist sauer, weil man ausgerechnet sie verdächtigt, ihre Nachbarn ermordet zu haben, während Weniger sie am liebsten geknebelt wegsperren möchte, damit endlich Ruhe ist. Im Verlauf der Ermittlungen tauchen dummerweise immer mehr Indizien auf, die es Frieda nicht einfacher machen, aus dieser Nummer wieder raus zukommen. Insgesamt habe ich mich köstlich amüsiert, wobei ich als Leserin der Frau Räther gegenüber auch sehr geduldig sein mußte, denn zu gerne hätte ich sie geschnappt und geschüttelt, damit dieses ewige Gezeter mal aufhört. Simone Ehrhardt kombiniert hier ruppigen Charme mit einer großzügigen Prise kriminalistischer Spannung, und kann den Leser damit gut bei Laune halten. Nebenbei erfährt man noch etwas über die Stadt Mannheim und ihre Gegebenheiten, was das "liebevolle" Geplänkel des zänkischen Duo entspannend auflockert. Und so hat dieser regionale Krimi auf 172 Seiten alles, was er braucht.

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  • Rezension zu "Mannheimer Blut" von Simone Ehrhardt

    Mannheimer Blut

    buchratte

    02. May 2011 um 13:33

    Frieda Räther, die Mutter einer berühmten Vampir-Liebes-Schmonzette ist tierisch genervt. Alle Versuche an ihrem neuen Roman zu schreiben scheitern an der Geräuschkulisse, die sie umgibt. Als wären die tauben aber sehr lauten Vermieter über ihr nicht genug, ist da auch noch diese nervtötende Flugschule mit all dem Fluggedöns und dem damit verbundenen Krach. Doch eines Tages sind all diese Sorgen mit einem mal weg. Die Vermieter werden ermordet und die Flugschule ist mit einer Explosion beschäftigt. Doch lange kann Frieda die herrliche Ruhe nicht genießen. Auf einmal steht die Kriminalpolizei vor der Tür. Die Tatsache, dass sowohl bei den Mordopfern als auch in dem explodierten Hubschrauber Papierfetzen gefunden wurden, die aus Friedas Romanen stammen, machen sie mehr als verdächtig. Als die Ermittler auch noch erfahren wie sehr die kratzbürstige Schrifstellerin von dem Krach genervt war, bestätigt sich der Verdacht gegen Frieda noch mehr. Doch ist Frieda wirklich die Täterin? Die Ermittlungsliaison zwischen dem grimmigen Kommissar Weniger und der bissigen Frieda nimmt ihren Lauf. Denn so unterhaltsam wie die beiden sich zanken, könnte man sie glatt für ein altes Ehepaar halten. Simone Ehrhard hat mit Frieda eine Protagonistin erschaffen, die mir mit ihrer bissigen und schrulligen Art irgendwie ans Herz gewachsen ist. Die Story ist einfach geschrieben und bietet, trotz der Polizeiermittlungen nicht wirklich viel Spannung, was mir persönlich nichts ausgemacht hat, da ich meine helle Freude an dem neckischen Schlagabtausch zwischen Frieda und dem Kommissar Weniger hatte. Ich bin froh, dass ich mich trotz des Covers an dieses Buch herangetraut habe. Es ist meiner Meinung nach nicht wirklich ansprechend und irgendwie dachte ich eine Zeit lang es würde sich um einen Vampirroman handeln ;) Man sollte eben nicht vom Äußeren auf den Inhalt schließen. Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher, der mir bisher leider unbekannten Autorin lesen.

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  • Rezension zu "Mannheimer Blut" von Simone Ehrhardt

    Mannheimer Blut

    Claudias-Buecherregal

    15. April 2011 um 10:50

    Frieda Räther kann sich bei diesem Lärm nicht konzentrieren. Sie versucht verzweifelt einen weiteren romantischen Vampirroman zu schreiben, aber bei der vorhandenen Geräuschkulisse ist das einfach nicht möglich. Ihre Vermieter wohnen direkt über ihr, sind schwerhörigen und schreien sich daher den ganzen Tag über an, die Flugschule in der Nähe mit ihren Hubschraubern und anderen Maschinen tut ihr übrigens und der Nachbarshund bellt außerdem auch noch alles und jeden an (natürlich handelt es sich dabei um einen Dackel, von denen ist man ja auch nichts anderes gewohnt). Frieda wünscht sich einfach nur Ruhe, damit sie endlich ihren Roman beenden kann. Für einen kurzen Zeitraum scheint sich ihr Wunsch zu erfüllen, denn ihre Vermieter werden ermordet und ein Hubschrauber der Flugschule explodiert - nur dem Dackel geht's noch gut und so bellt er fleißig weiter. Die gewonnene Ruhe wird aber bald durch Kommissar Weniger zerstört, der Frieda nicht von seiner Verdächtigenliste streichen kann, da sie die einzige Verbindung zwischen den Vorfällen zu sein scheint. Wer hat das alte Ehepaar ermordet, wer ist für die Explosion des Hubschraubers verantwortlich und ist Frieda wirklich darin verstrickt? Die Ermittlungen beginnen ... * "Er wusste noch nicht genau, wie sie in das Szenario passte, und welche Rolle sie in Zukunft spielen mochte, aber er folgte seinen Instinkt, der auch sechs Jahre vor der Pensionierung nichts von seiner Zuverlässigkeit verloren hatte. Im Gegenteil." (Seite 101) * Simone Ehrhardt beschreibt ihre Protagonisten Frieda Räther und Kommissar Weniger sehr liebevoll. Obwohl Frieda ziemlich reizbar und kratzbürstig erscheint, kommt sie trotzdem sympathisch rüber. Die Wortduelle zwischen ihr und dem Kommissar bieten oftmals den ein oder anderen unterhaltsamen Schlagabtausch. Des Weiteren verbindet die Autorin ihren Krimi mit Humor und mit kleinen Episoden aus dem Vampirroman der Protagonistin. * Ich habe während des Lesens die ganze Zeit überlegt, welche Verbindung es zwischen dem Mord und der Explosion geben könnte und was Frieda Räther damit zu tun hat. Trotzdem vermochte das Buch es nicht mich zu fesseln. Die Auflösung kam unerwartet, die Vorkommnisse sind aber nachvollziehbar und könnten sich in der Realität auch so abgespielt haben. * Den Schreibstil von Simone Ehrhardt fand ich ganz in Ordnung. Die meisten Passagen ließen sich gut lesen, ich bin nur öfter durch Rechtschreibfehler ins Stocken geraten und dass der Kommissar "Weniger" heißt, hat manchmal auch zu kurzen Unterbrechungen beim Lesen geführt, da ich den Namen manchmal als das Wort "weniger" gelesen habe. Die Schriftart ist mir persönlich zu groß. Ich bin definitiv kein Fan von kleiner Schrift, aber dieses Buch hat schon eine sehr große Schrift, die mich beim Lesen gestört hat. Das Cover zeigt neben dem Titel ein Bild, welches sich mir nicht erklärt. Auf meine Nachfrage hin hat mir die Autorin erklärt, dass das Bild rechts unten die Innenstadt von Mannheim darstellt. Ich habe mir daraufhin im Internet einen Stadtplan von Mannheim angeschaut und tatsächlich ist die Innenstadt in kleine Quadrate aufgeteilt und besitzt auf der einen Seite einen Halbkreis. Als jemand, der zu Mannheim keinerlei Verbindung besitzt, hatte sich mir dieses nicht selbst erschlossen, aber die Idee gefällt mir sehr gut. * Fazit: Es handelt sich um einen soliden Krimi, der vor allem Mannheimer interessieren könnte, da der Roman in dieser Stadt spielt und sämtliche Schauplätze dort zu finden sind. Mir hat leider ein bisschen Spannung gefehlt, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, weiteres von Simone Ehrhardt zu lesen. * * Broschiert: 172 Seiten * Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (17. November 2010) * Sprache: Deutsch * ISBN-10: 3842334796 * ISBN-13: 978-3842334793

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