Simone Ehrhardt Wo die Moorschafe sterben

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Inhaltsangabe zu „Wo die Moorschafe sterben“ von Simone Ehrhardt

Ein Familienbesuch führt Penelope Plank und Kommissar Wilson nach Schottland in ein düsteres altes Haus. Dort liegt der alte Onkel friedlich entschlafen in seinem Bett, doch dann stellt sich heraus, dass er ermordet wurde. Penelope hat alle Hände voll zu tun, den Fall zu lösen und dem gruseligen Gebäude so manches seiner Geheimnisse zu entlocken, während sie doch eigentlich die Ferien genießen wollte... Penelope und Kommissar Peter Wilson machen sich auf, um Peters Familie in Birmingham zu besuchen, doch kaum sind sie dort, erfahren sie, dass ein entfernter Onkel in Schottland gestorben ist. Sie begleiten Peters Eltern, die den Nachlass regeln müssen, in die herb-schöne Landschaft der Highlands und finden sich in einem düsteren alten Gebäude wieder, 'Blackmuir Manor'. Dank Penelopes Beharrlichkeit stellt sich heraus, dass der gute Onkel Adair keineswegs eines natürlichen Todes gestorben ist. Als das Testament verlesen wird, kommen noch mehr unerfreuliche Überraschungen zutage. 'Blackmuir Manor' hat dazu seinen ganz eigenen Charme, zugig und verkommen, wie es ist. Penelope verbringt manche schlaflose Nacht mit Versuchen, seinen Geheimnissen auf die Spur zu kommen, und wird gleich mehrfach fündig. Doch eine grausige Entdeckung kompliziert die Lage aller und außerdem wimmelt es auf einmal nur so von Verdächtigen. Penelope ist schwer beschäftigt mit ihren Ermittlungen, sehr zum Leidwesen der anderen, die eigentlich gehofft hatten, die Bestattung des Onkels schnell erledigen und ruhige Ferien verbringen zu können. Und dann steckt Penelope unvermittelt bis über beide Ohren in der Klemme und ihr Leben hängt an einem seidenen Faden...

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    Wo die Moorschafe sterben

    eskimo81

    Penelope und Peter fliegen nach England zu Peters Eltern. Er möchte seine Freundin vorstellen und zugleich ein paar erholsame Tage erleben. Der Tod eines angeheirateten Onkels seiner Stiefmutter verschlägt sie nach Schottland. Penelope kann das ermitteln nicht lassen und findet unheimliches heraus... Es gibt sie doch noch! Die aussergewöhnlichen, unblutigen aber sehr spannenden Krimis!!! Zu beginn dachte ich noch, dass es etwas zu fad ist, zu detailliert, aber sehr bald merkte ich, dass die Spannung langsam aber kontinuierlich aufgebaut wird, so dass man gegen Ende gar nicht mehr anders kann, als weiterzulesen. Heutzutage wird man oftmals mit Krimis / Thrillers konfrontiert, wo nur noch die Gewalt dominiert. Hier fühlt man sich wohl. Man erlebt Penelope hautnah und nebenbei wird noch ermittelt. Ich persönlich finde solche Krimis nach wie vor schön. Man kann richtig eintauchen und die Ermittlungen, das richtige Ermitteln nimmt wieder eine wichtige Stellung ein. Ohne Internet, ohne DNA Analyse, einfach das altmodische. Natürlich liebe ich auch aktuelle Krimis / Thriller aber zu solchen zurückzukehren und einfach mal wieder die Kunst zu erleben, ohne Blut ohne viel Federlesen und einer enormen Anzahl von Leichen ein spannendes Buch lesen zu dürfen ist für mich immer wieder eine Bereicherung. Im Stil von Agatha Christie, Sir Arthur Conan Doyle oder auch Nancy Atherton - einfach zum schwelgen, mitraten und geniessen. Hinweis: Gebete, der Glaube zu Gott gehört zu Penelope dazu, da sie sehr gläubig ist. Mich persönlich störte dies überhaupt nicht, aber es gibt sicherlich Leser, denen dies nicht zusagen könnte. Ich finde es aber irgendwie speziell, einmal zu erleben, wie jemand bewusst an Gott denkt, wenn er in einer brenzeligen Situation ist... Das ganze Werk ist einfach aussergewöhnlich, aber dafür umso faszinierender. Fazit: Ein wundervoller, sehr spannender, aber auch irgendwie gemütlicher Krimi der ein paar schöne Stunden beschert. Gänsehaut kommt genauso wenig zu kurz wie die "Schreckmomente".

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    Floh

    18. August 2014 um 11:09
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