Simone Elkeles Wild Cards

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Inhaltsangabe zu „Wild Cards“ von Simone Elkeles

Ashtyn wants to prove that she can lead her school’s American football team to the championships, but this might mean losing her boyfriend, the team’s star player. Things get complicated when her older sister walks back into her life after ten years – with a gorgeous stepson in tow. The last thing Ashtyn needs is to be distracted by Derek’s sexy drawl and perfect body. It looks like her life is going off track. Ashtyn has to get a game plan and fast. It means trusting Derek – someone born to break the rules. Will she put her heart on the line to try and win it all, or will Derek be just too hot to handle? (Quelle:'E-Buch Text/03.10.2013')

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  • Nicht der beste Elkeles.

    Wild Cards

    ColourfulMind

    05. November 2013 um 18:36

    Inhalt: Derek muss mit seiner ungeliebten Stiefmutter zu ihren Eltern nach Chicago ziehen. Dort angekommen wird ihm klar, dass er in ein viel größeres Familiendrama als sein eigenes hereingeraten ist. Zu allem übel ist da auch noch die Schwester seiner Stiefmutter, Ashtyn. Meine Meinung: Ich hatte mich wirklich richtig total doll gefreut, als ich gesehen habe dass Simone Elkeles ein neues Buch heraus gebracht hat. Aber irgendwie, muss ich zugeben, war ich enttäuscht. Ich war enttäuscht, weil ich so viel Besseres von Simone Elkeles gewohnt bin, deren Romane ich so oft verschlungen und in deren Charaktere ich mich verliebt habe. Doch "Wild Cards" fehlt in dem überschwemmten Youndg-Adult Markt einfach das gewisse Etwas, was Elkeles' vorherige Romane alle besessen haben. Denn irgendwie ist das neueste Wert der Autorin, eben nur ganz ok. Eine Geschichte unter vielen, der dieser bestimmte Funke fehlt. Die beiden Protagonisten Derek und Ashtyn sind, wie soll ich es anders ausdrücken, langweilig. Derek sieht perfekt aus, ist perfekt talentiert und hey, selbst sein Charakter ist perfekt. Für Ashtyn gilt dasselbe, kein Grund ihren Charakter noch einmal zu beschreiben, ist sie doch das perfekte Ebenbild von Derek, nur mit all den Girly-Parts. Das Gefühlsdrama in dieser Geschichte besteht darin, dass es irgendwie beide einfach nicht schaffen, sich auf den anderen einzulassen. Die eine hat Verlustängste und der andere...ja, was hat der eigentlich für ein Problem? Ich weiß es bis heute nicht, ich glaube er wollte einfach nur seine Unabhängigkeit behalten. Hin und wieder hat es zwar zwischen den beiden gefunkt und als Leser konnte man das Knistern spüren, dies war aber immer nur sehr kurzweilig und ehe man sich versieh versanken die beiden wieder in ihrem eintönigen Katz-und-Maus-Spiel. Die Nebencharaktere sind dabei schon um einiges interessanter und haben einiges mehr an Potential, als die eigentlichen Stars der Geschichte. Somit war es schade, wenn die einzig interessanten Charaktere der ganzen Geschichte mal wieder in den Hintergrund gerieten, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass diese in späteren Folgebänden ihren großen Auftritt erhalten. Sonst hätte die Autorin ihnen sicherlich nicht in "Wild Cards" schon den Weg dazu geebnet. Um die eigentliche Liebesgeschichte gibt es noch eine große Menge unnötiges Drama, Teenie-geplänkel und Football. Ja, der Football. Der wirkte in dem Roman genauso deplaziert wie die beiden Protagonisten leider.

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  • Sehr unrealistisch und ein Tanz auf dem Kitschdrahtseil

    Wild Cards

    Deengla

    Kurzmeinung Das neueste Buch von Simone Elkeles bietet ganz viel Schmachtpotenzial, ist handwerklich gut, aber eigentlich schon lächerlich unrealistisch und war für mich eine herbe Enttäuschung. Inhalt Ein bisschen tragischer Familienhintergrund für die beiden Hauptfiguren Derek und Ashtyn, die plötzlich zusammen wohnen, da Derek der Stiefsohn von Ashtyns Schwester ist. Ein Touch verbotene Liebe ("Hui, ich kann doch nicht was mit meiner heißen, gleichaltrigen Stieftante/mit meinem supergut aussehenden, Six-Pack-habenden Stiefneffen anfangen!"), ein Missverständnis beim ersten Kennenlernen, heftiger Funkenflug, ein Held, der die arme Ashtyn immer rettet, ein paar Komplexe bzw. Ängste vor dem Verlassenwerden, dazu eine ordentliche Portion Football - voilà, fertig ist das neue Buch von Simone Elkeles. Meine ausführlichere Meinung Wen es nicht stört, dass die Figuren, die angeblich ja ihre Fehler haben sollen, von denen man aber mal so gar nichts sieht, in jeder Hinsicht perfekt sind und es eigentliche die ganze Zeit ein doch recht kitschiges Hin- und Hergeschmachte ist, wird dieses Buch lieben. (Ashtyn ist das einzige Mädel in der Footballmannschaft ihrer High School, wird natürlich zum Quarterback gewählt und ist ebenfalls die einzige Vertreterin des weiblichen Geschlechts, das zu einem elitären nationalen Footballcamp eingeladen wurde. Derek ist nicht nur DER Footballnachwuchsstar schlechthin, den alle Colleges haben wollen, nein, er ist außerdem der einzige Erbe einer millionenschweren texanischen Familie, und natürlich ein absoluter Traumtyp und liebevoller Bruder und Sohn.) Meiner Meinung nach handwerklich sehr gut gemacht von Elkeles und man kann es in einem Rutsch runter lesen, aber im Vergleich zu ihren anderen Büchern das schwächste. Mir sind die Hauptfiguren zu glatt, zu perfekt, und die Hürden, die das Paar zu überwinden hat, sind doch sehr konstruiert und von einem ganz anderem Kaliber als es zum Beispiel in der Perfect-Chemistry-Serie der Fall war. Die Nebenfiguren bleiben blass und bedeutungslos und bedienen ebenfalls böse Klischees (dümmliche, aber gutherzige Schwester; resolute, snobistische Großmutter etc.). Ich bin mir sicher, das Buch wird ein voller Erfolg werden und ganz viele Fans finden, aber für mich war es doch enttäuschend zu sehen, wie Elkeles meiner Meinung nach den amerikanischen Fairy-Tale-Markt bedient und all das, was ihre vorherigen Bücher für mich ausgemacht haben (insbesondere der Aspekt Latino-Hintergrund bzw. arm vs. reich, Überwinden von Vorurteilen etc.) hier aber auch so gar nicht mehr zu finden ist und es in eine Art schlechter, sexy Disney-Film abdriftet. Fazit Für absolute Herzschmerzschmachtkitschfans das ultimative Buch! Für alle, die von Elkeles realistischen Figuren und dem langsamen Zueinanderfinden und Überwinden von Vorurteilen begeistert waren, ergeht hier aber eine ausdrückliche Warnung - Lesen auf eigene Gefahr! NACHTRAG Ich habe soeben erfahren, dass dieses Buch als eine YouTube-Miniserie verfilmt wird bzw. die ersten Folgen schon online gestellt wurden. Für mich die eindeutige Bestätigung, dass es als Drehbuchvorlage für einen Kitschfilm viel mehr Bestand hat als als lesenswertes Buch. Tja, da scheint die Autorin wohl das Geld gelockt zu haben.

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    • 3

    Deengla

    03. October 2013 um 11:18
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