Simone Fuoß-Bühler Lernen an Stationen in der Sekundarstufe I - Bisherige Ausgabe / Rechtschreiben üben

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Inhaltsangabe zu „Lernen an Stationen in der Sekundarstufe I - Bisherige Ausgabe / Rechtschreiben üben“ von Simone Fuoß-Bühler

Die praxiserprobten Kopiervorlagen und Materialien helfen bei der Vorbereitung von fächerübergreifenden Unterrichtsstunden. Auch Rechtschreiben kann über die verschiedenen Lerneingangskanäle geübt werden. Dieses Themenheft bietet vielfältige Angebote zum Sehen, Hören und Schreiben ebenso wie Übungen, die Körperbewegungen einbeziehen. Damit können die verschiedenen Lerntypen besser angesprochen werden, das Lernen wird intensiver.

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  • Rezension zu "Lernen an Stationen in der Sekundarstufe I - Bisherige Ausgabe / Rechtschreiben üben" von Simone Fuoß-Bühler

    Lernen an Stationen in der Sekundarstufe I - Bisherige Ausgabe / Rechtschreiben üben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. September 2011 um 16:10

    Dieses Übungsmaterial besitzt sowohl Stärken als auch Schwächen, wobei die Schwächen in meinen Augen überwiegen. Das Material hat einige spezielle Ansätze, die es charakterisieren. Der Aufbau als Stationenlernen fördert Kompetenzen der Schüler und Schülerinnen wie selbstständiges Lernen und Fähigkeit zur Teamarbeit. Das Üben geschieht mit den Wörtern aus einer persönlichen Lernwörterliste, so dass jedes Kind mit einem anderen Wörterkontingent übt. Die Übungen sind in Aktivitäten und Spiele eingebunden, was die Motivation der Kinder fördert. Vor allem die Konzentration auf Lerntypen bestimmt die Organisation des Materials, was zum Vorteil hat, dass die Kinder entsprechend ihres Lerntyps geeignete Übungen machen. Auf der anderen Seite hat es zum Nachteil, dass sie nicht nach Entwicklungsstufen oder individuellen Problemen differenziert lernen, sondern dass die Übungen nur aufgrund des Lerntyps und nicht aufgrund der Rechtschreibfähigkeiten für das jeweilige Kind ausgesucht werden. Es findet außerdem keine wirkliche Diagnose der Rechtschreibprobleme statt – zwar erstellt die Lehrkraft für jedes Kind eine Lernwörterliste, diese wird aber nicht weiter ausgewertet und beeinflusst nicht die Auswahl der Übungen. Die Schüler und Schülerinnen sind durch ihren Lerntyp an die Aufgaben gebunden, sie haben keine Wahlmöglichkeiten, können aber die Reihenfolge der Bearbeitung selbst bestimmen. Eine Schwäche des Materials ist, dass es zu jedem Rechtschreibphänomen nur eine einzige Aufgabe für jeden Lerntyp gibt, so dass jedes auch nur einmal geübt wird. Außerdem könnten bei der Durchführung des Stationenlernens im Klassenraum Probleme auftreten, auf der einen Seite durch Raumprobleme, auf der anderen Seite durch mögliche Gefahrenquellen. Die überaus hohe Anzahl an ungewöhnlichen Utensilien stellt ein hohes Ablenkungspotential dar und bedeutet sehr viel Aufwand während der Vorbereitung. Weiterhin sind einige Übungen nicht ganz dem Alter angemessen. Insgesamt fördern die Übungen eher die Aneignung deklarativen Wissens, prozedurales Wissen wird nur in einigen wenigen Übungen gefördert. Dies stellt einen weiteren Schwachpunkt dar, da die beiden Wissensarten sich zwar ergänzen, prozedurales Wissen in der Sekundarstufe I aber im Vordergrund stehen sollte. Bei einigen Rechtschreibphänomenen gibt es allerdings keine andere Möglichkeit, als das deklarative Wissen durch Üben zu sichern. Darüber hinaus gibt es auch Übungen, bei denen kein direkter Zusammenhang zum geübten Phänomen zu entdecken ist, was sehr negativ ins Gewicht fällt. Da sich also viele Schwierigkeiten bei diesem Übungsmaterial ergeben, wäre es sinnvoll, es nicht wie vorgesehen als Stationenlernen einzusetzen, sondern die Übungen aufzuteilen und ab und zu als Auflockerung während des Unterrichts einzusetzen. Dazu könnte man zu Beginn des Schuljahres den Lerntypentest durchführen (an manchen Schulen wird dies auch im Rahmen eines Methodentages in der fünften Klasse geleistet, so dass den Kindern ihr Lerntyp bereits bekannt ist) und dann während des Schuljahres immer wieder ein Arbeitsblatt austeilen und die Kinder das Phänomen üben lassen. Auf diese Weise kann mit den Spielen und Wettbewerben des Unterricht auflockern, die Kinder freuen sich über die Pause vom normalen Unterrichtsgeschehen und sind motiviert. So kann man auch die Rechtschreibförderung auf das ganze Schuljahr verteilen und immer wieder zum Thema machen, statt sie einmal in einer einzigen Unterrichtsreihe zu behandeln und dann abzuhaken. Man könnte auf diese Weise Übungen ausschließen, die man nicht für sinnvoll hält oder aus anderen Gründen nicht einsetzen möchte. Ein kleines Problem ergibt sich in diesem Fall bei der Lernwörterliste, die, wenn sie am Anfang des Schuljahres erstellt wird, später vielleicht nicht mehr aktuell ist. Eine Nutzung des Materials in dieser Weise wäre eine sinnvolle Möglichkeit, seine positiven Stärken zu nutzen und Schwächen auszugleichen.

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