Simone Gütte Schattensprünge sind nicht die Leichtesten

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Inhaltsangabe zu „Schattensprünge sind nicht die Leichtesten“ von Simone Gütte

Die 29jährige Jane wird im wahrsten Sinne des Wortes ausgebremst. Nach einer Fahrt durch die Nacht findet sie sich samt Fahrrad und gebrochenem Schienbein im Unterholz von Hannovers Stadtwald wieder. Im Krankenhaus wird ihr Bein gerichtet und sie bekommt Zeit, neu laufen zu lernen. Und das im doppelten Sinne. Ihr Bein muss heilen, sie selbst in ihr Leben zurückfinden. Das verändert sich gerade grundlegend: in ihrer Firma, dem Rundblick, geschehen merkwürdige Dinge, die sie ins Grübeln bringen. Während sie diese aufzuklären versucht, gewinnt sie auch Klarheit über ihre Wünsche und Ziele. Fehlt nur noch ein gezielter Sprung über den eigenen Schatten, um sie in Angriff zu nehmen. Und nicht nur sie steht vor solch einem Schattensprung, stellt Jane fest.

Schönes Buch mit einer kammerspielartigen Handlung und viel Lebensweisheit.

— Kari_Lessir

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    Schattensprünge sind nicht die Leichtesten

    Die-wein

    01. May 2015 um 07:54

    Die neunundzwanzigjährige Jane Marks hat viele Pläne und träumt von einer großen Karriere als Geschäftsführerin bei einem Zeitungsverlag. Als die Stelle jedoch an ihre Kollegin Cordelia geht, was Jane überhaupt nicht nachvollziehen kann, ist sie stinksauer. Nachdem sie sich deswegen wieder mal mit ihrem Freund Leon streitet, fährt sie nachts betrunken Fahrrad und stürzt dabei in einem verlassenen Waldstück. Janes Leben steht daraufhin Kopf, denn sie muss längere Zeit im Krankenhaus bleiben, neu laufen lernen, ihr Freund möchte eine Auszeit und schließlich hat sie auch noch beruflichen Ärger. Als ich das erste Mal auf "Schattensprünge sind nicht die Leichtesten" aufmerksam wurde, konnte ich ehrlich gesagt mit dem Titel und dem dazugehörigen Klappentext wenig anfangen und dennoch faszinierte mich das heitere Cover, so dass ich begann die Leseprobe zu lesen und doch neugierig wurde. Obwohl Jane am Anfang erst mal sehr unsympathisch auf mich wirkte, mit ihrer verbissenen und egoistischen Art, war ich gespannt auf ihre Veränderung und empfand den Schreibstil sofort sehr angenehm. Jane, die seit einigen Monaten in einer festen Beziehung mit Leon ist, ist sehr karriereorientiert und hat große Pläne, was ihren weiteren beruflichen Werdegang angeht. Als Jane nun jedoch die Diagnose Schienbeinbruch erhält und gleichzeitig ihr Freund Leon eine Auszeit fordert, gerät sie arg ins straucheln. Sie beginnt sich einsam zu fühlen, denkt viel nach und letzten Endes helfen ihr vor allem die Gespräche mit ihrer Bettnachbarin Lena sowie Leons Tante Margarete dabei, eine Veränderung herbeizuführen. Und als ob das nicht alles schon genug wäre, versucht sie vom Krankenhausbett aus, den Diebstahl aus der Firmenkasse aufzuklären. Da die Geschichte aus verschiedenen Sichten geschrieben ist, kann man sich sehr gut mit Jane anfreunden und versteht auch schnell, warum sie stets so handelte. Allerdings macht sie auch eine beachtliche Entwicklung durch und wird einem dadurch schnell sympathischer. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen und besticht teilweise durch witzige Dialoge. Allerdings empfand ich dann einige Stellen auch etwas übertrieben und zu sehr nach Lebensratgeber klingend. Mein Fazit: "Schattensprünge sind nicht die Leichtesten" ist eine unterhaltsame und schöne Lektüre für zwischendurch, mit einem überraschendem Ende. Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen, da es zeigt, dass es manchmal besser ist, einfach einen Gang zurückzuschalten und alles etwas langsamer anzugehen.

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    Schattensprünge sind nicht die Leichtesten

    TineBuecherparadies

    19. April 2015 um 10:34

    Das Buch ist sehr unterhaltsam und einige Stellen regen hier und da wirklich zum nachdenken an. Die Protagonistin hat es nicht leicht - erst erreicht sie die Karriereleiter und auf einmal ist sie außer gefecht gesetzt... Um Jane sind viele Person herum wie z.B. ihr Bruder, ihr Freund, ihre Eltern, ihr Chef die sie alle irgendwie mit Dingen belasten. Nach und nach lernt man die Personen kennen und deren laster... Die Geschichte ist flüssig geschrieben und sehr glaubhaft erzählt. Wer ein Buch für zwischendurch sucht und gerne einmal etwas nachdenkt, findet sicher gefallen an dieser Story.

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