Simone Hausladen Ausgerechnet heute

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Inhaltsangabe zu „Ausgerechnet heute“ von Simone Hausladen

Henry Laurenz ist ein erfolgreicher Mann. Als Mitinhaber einer Steuerberaterkanzlei muss er sich um fehlendes Geld keine Sorgen machen. Mit Ehefrau Elisa und Sohn Baptiste lebt er in einer mustergültigen Kleinfamilie. Doch heute, am 27. Juni, will er sich umbringen. Die Schlaftabletten für seinen Selbstmord hat er über Wochen hinweg angespart, die Todesart bewusst gewählt. Auch das Danach ist penibel geregelt. Doch wie kann es sein, dass ein Mensch, der anscheinend mitten im Leben steht, seinem Dasein derart abrupt ein Ende setzen will? Die Antwort ist einfach und doch so komplex: Henry Laurenz leidet unter Depressionen. Der Mittfünfziger hat die Wahrheit lange ignoriert, doch auch mit Hilfe der Ärzte besserte sich sein Gemütszustand kaum. Nun ist er an einem Punkt angelangt, an dem er glaubt, dass das Weiterleben keinen Sinn mehr macht. Aber ist das wirklich so? Ausgerechnet heute scheint ihn sein Schicksal eines Besseren belehren zu wollen.

Nachdenklich und tiefgründig.

— Purzel2204
Purzel2204

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    Ausgerechnet heute
    Purzel2204

    Purzel2204

    08. June 2017 um 21:34

    Obwohl ich dem Buch am Anfang skeptisch gegenüber stand wegen des Thema´s Selbstmord, bin ich doch gut in die Geschichte hineingekommen. Am Anfang wird Henry vorgestellt und ein Einblick in seinen Alltag gegeben. Nach und nach kommen immer mehr Personen dazu, die zu seinem Leben gehörten, was doch sehr eintönig und zurückgezogen ist. Da sind seine quirlige und lebensfrohe Ehefrau Elisa und ihr gemeinsamer Sohn Baptiste. Im Laufe dieses gut geplanten letzten Tages von Henry, passieren ihm auf einmal völlig kurriose Sachen, wie zum Beispiel ein Überfall, oder dass sein Sohn ihn nach Jahren der Funkstille besucht um ihm dann auch noch mitzuteilen, dass er Opa wird. Mit jedem neuen Vorkommnis gerät Henry mehr ins Grübbeln und zweifelt immer mehr an seinem Entschlus, aber er verfällt immer wieder zurück in seine Depression , was auch dadurch deutlich wird, dass er seinen Entschluss immer damit rechtfertigt, dass die Entscheidung bereits getroffen ist und schließlich auch schon alles geplant und vorbereitet ist. Die Wendung am Ende hat mich doch sehr bewegt, wobei sich mir schon bei der Vorstellung des Vaters und der Schilderung des Unfalls der Verdacht aufgedrängt hat, dass der Vater ebenfalls unter Depression gelitten hat. Es ist zum Glück heute eine anerkannte Krankheit und ich bin froh, dass dieses Thema aufgegriffen wurde und die Menschen die Botschaft verstehen. Wir sollten einen Moment innehalten und in uns gehen um zu überlegen, was macht und überhaupt glücklich und bereitet uns Freude? Der Satz am Ende des Buch war diesbezüglich sehr treffend: "Wenn er glüclich sein wollte, musste er selbst seinem Leben einen Sinn geben un detwas dafür tun. Jeder war für sein Glück selbst verantwortlich."Fazit: Ein sehr gelungenes Buch!

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  • Eher flüssig verfasste Fall-Dokumentation denn „nur“ Roman

    Ausgerechnet heute
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    07. June 2017 um 10:56

    Eher flüssig verfasste Fall-Dokumentation denn „nur“ RomanDer vorangestellte Hinweis, ein Zitat des durch Freitod gestorbenen Fußball-Profis Robert Enke, gibt das Thema dieses „Roman-Falls“ oder eher „Fall-Romans“ der Psychotherapeutin Simone Hausladen vor.Ruhig, sachlich und umfassend erzählt sie darin die Geschichte Henry´s. Der an genau dem Tag, an dem er im Buch erwacht, schon seit Längerem beschlossen hatte, aus dem Leben zu scheiden.Alles ist vorbereitet, alle Papiere akribisch geordnet, die Klienten, die er als Teil einer Kanzlei betreut bestens vorbereitet, sein Nachlass notariell geordnet, die Tabletten sind gesammelt, der Alkohol steht bereit.„„Nein, ich habe nicht besonders gut geschlafen. Wieso fragst Du mich das eigentlich jeden Tag? Es ist doch immer das Gleiche“, antwortete er nach zu langer Pause und gereizt.Was Elisa, seine Frau, kaum mehr wirklich wundert, sie kennt es schon lange nicht anders.Dass aber ihr Henry seit Monaten, wenn nicht noch länger, in eine tiefe Depression rutscht. Wenn sein Kollege und Freund bei Elisa anfragen lässt, ob nicht ein Urlaub für Henry mal gut wäre.Und wenn dann noch an seinem letzten Tag jede Menge schiefgeht, er all seiner Habseligkeiten beraubt mehr und mehr in Zeitnot gerät und auch der Besuch bei seiner, als Kind verunglückten Schwester (und er fühlt sich sehr schuldig an diesem Umfall) im Pflegeheim weder Erleichterung noch Bestärkung seines Beschlusses bringt, dann geraten die Dinge doch noch einmal neu in Wallung.Dinge, so erfährt der Leser im Verlauf der Lektüre, die ihre Gründe haben. Eine Disposition, die Henry seit Langem bereits begleitet und tiefer und tiefer herunterzieht.Ein Therapeut vielleicht? Ach geh! Henry war ja bei einem. Und wusste gleich, dass so etwas völlig sinnlos ist.Eine Aussprache mit Frau und Freunden? Henry redet nicht gerne, schon gar nicht über sich.Die Sorgen der anderen? Dringen seit Langem nicht mehr durch, wie auch das Verhältnis zu seinem Sohn, ausgezogen, auf eigenen Beinen stehend, nicht das Best eist. Und doch auch aus dieser Richtung noch etwas neu in den Raum treten lässt, was Henry an diesem gedacht letzten Tag ein um das andere Mal zum Denken und Handeln zwingt.Was aber steht am Ende des Tages?Das ist die interessante Frage, die der Leser sich bei der Lektüre stellt. Eine Lektüre, die im Stil eher als sachlich, im Tonfall weithin ruhig beschreibend vonstattengeht. Zwar weiß der Leser natürlich, dass Henry und die Seinen starke Gefühle verspüren, dass eine bodenlose Leere sich bedrohlich aufgebaut hat, auch in den vielen, vielen Nächten ohne Schlaf. Aber sprachlich vermittelt wird diese drängende Lage kaum. So entsteht mehr und mehr der Eindruck, diesem Henry wie durch ein Schaufenster zwar interessiert, aber nicht unbedingt berührt bei seinen Vorbereitungen zuzuschauen.Was den Gesamteindruck unterstützt, dass hier fast eher eine sprachlich verbreiterte und flüssig erzählte Fall-Dokumentation vorliegt und weniger ein Roman mit emotionalen Höhen und Tiefen auch beim Leser.Wie eine solche Depression nun aber sich entwickelt, welche Symptome zu erkennen wären und wie ausweglos das im Betroffenen selber sich darstellt, dass vermittelt Hauslader akribisch und detailliert nachvollziehbar.

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  • Buchverlosung zu "Ausgerechnet heute" von Simone Hausladen

    Ausgerechnet heute
    SimoneHausladen

    SimoneHausladen

    swb-Verlag und Simone Hausladen Massenphänomen Burn out und Depression - ein Roman, der erklärt. Verlosung von "Ausgerechnet heute!" Henry Laurenz ist ein erfolgreicher Mann. Als Mitinhaber einer Steuerberaterkanzlei muss er sich um fehlendes Geld keine Sorgen machen. Mit Ehefrau Elisa und Sohn Baptiste lebt er in einer mustergültigen Kleinfamilie. Doch heute, am 27. Juni, will er sich umbringen. Die Schlaftabletten für seinen Selbstmord hat er über Wochen hinweg angespart, die Todesart bewusst gewählt. Auch das Danach ist penibel geregelt.Doch wie kann es sein, dass ein Mensch, der anscheinend mitten im Leben steht, seinem Dasein derart abrupt ein Ende setzen will? Die Antwort ist einfach und doch so komplex: Henry Laurenz leidet unter Depressionen. Der Mittfünfziger hat die Wahrheit lange ignoriert, doch auch mit Hilfe der Ärzte besserte sich sein Gemütszustand kaum. Nun ist er an einem Punkt angelangt, an dem er glaubt, dass das Weiterleben keinen Sinn mehr macht. Aber ist das wirklich so? Ausgerechnet heute scheint ihn sein Schicksal eines Besseren belehren zu wollen.Wollt Ihr wissen wie es Henry im Laufe des Romans ergeht und ob er doch es doch noch schafft wieder glücklich zu werden? Dann nehmt an der Verlosung teil und freut Euch auf das kurzweilige Buch. Teilnahmebedingung: Die Bereitschaft eine Bewertung auf Amazon und Lovelybooks zu schreiben.

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