Simone Hirth

 4,2 Sterne bei 52 Bewertungen

Lebenslauf

geboren 1985 in Freudenstadt. Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Nach diversen Umzügen und Aushilfsjobs lebt sie heute als freischaffende Autorin in Kirchstetten (Niederösterreich). Verschiedene Preise und Stipendien, u.a.: Literaturstipendium des Landes Baden-Württemberg, Start-Stipendium des BMUKK, Reinhard-Priessnitz-Preis sowie Hans-Weigel-Literaturstipendium. Ihr Debütroman „Lied über die geeignete Stelle für eine Notunterkunft“ wurde für den Alpha Literaturpreis nominiert. Zuletzt erschien ihr Briefroman „Das Loch“ (Kremayr & Scheriau 2020).

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Simone Hirth

Cover des Buches Bananama (ISBN: 9783218011037)

Bananama

 (26)
Erschienen am 01.02.2018
Cover des Buches Malus (ISBN: 9783218014106)

Malus

 (10)
Erschienen am 14.08.2023
Cover des Buches Das Loch (ISBN: 9783218012096)

Das Loch

 (3)
Erschienen am 04.02.2020

Neue Rezensionen zu Simone Hirth

Cover des Buches Malus (ISBN: 9783218014106)
L

Rezension zu "Malus" von Simone Hirth

Eine neue Sichtweise
Lesley272vor 5 Monaten

Was für eine Geschichte, ein für mich ganz neues Thema und doch leider gerade in der heutigen Zeit immer noch sehr bekannt. Es geht um so viel mehr als nur darum, dass Eva in den Apfel gebissen hat. Es geht um die Selbstbestimmung der Frau, um ihr Recht, eine eigene Meinung zu haben und sich so zu entwickeln, wie sie es möchte. Es geht um die Befreiung von der Vorstellung, dass man, wenn man zu jemandem gehört, auch zu ihm gehört. Leider geht es auch um das Thema Gewalt gegen Frauen, sei es psychischer oder physischer Natur.

Dem Schreibstil der Autorin war nicht immer leicht zu folgen, denn oft war ich etwas unsicher, wer gerade spricht und es war teilweise verwirrend durch so viele Gedanken von Eva und manchmal wusste ich nicht, hat sie das gedacht oder gesagt? Die Geschichte war auch sehr schnell abgehandelt und ich hätte mir oft mehr Tiefe gewünscht und auch mehr über die Ängste und Sorgen von Eva erfahren. Aber durch die Danksagung am Ende des Buches wurde mir bewusst, dass das Ziel des Buches ein anderes war als nur Unterhaltung.

Emotional hat mich das Buch teilweise sehr mitgenommen, vor allem auch die Ungerechtigkeiten, die Eva immer wieder widerfahren sind. Aber leider ist das durch ein veraltetes Weltbild teilweise immer noch so. Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung. Den Abzug mache ich wirklich hauptsächlich, weil es nicht ganz meinen Erwartungen an Tiefgang entsprach und auch wegen des Schreibstils. Ansonsten war es wirklich eine sehr gute Geschichte zu einem wichtigen Thema.

Cover des Buches Malus (ISBN: 9783218014106)
Hyperikums avatar

Rezension zu "Malus" von Simone Hirth

So ein wichtiges feministisches Buch
Hyperikumvor 5 Monaten


Der Apfel ist Wissen, der Apfel ist Lust, der Apfel ist Neugier, der Apfel ist eigener Wille, der Apfel ist Unabhängigkeit, der Apfel ist Reflexion, der Apfel ist Verantwortung, der Apfel ist auch Schuld. Der Apfel ist jedenfalls verboten. Warum eigentlich? Wer möchte, dass dieser Apfel nicht gegessen wird? S.9


Eva hat vom Baum der Erkenntnis genascht. Sie hats getan! Hat sich von der falschen Schlange einlullen lassen und den Apfel gekostet, das dumme Ding. Nun ist es vorbei mit Adams Bequemlichkeit und sterblich ist er auch noch. Gott ist sauer und schmeißt beide raus, aus seinem Garten Eden.

Eva landet 2023, am Wiener Hauptbahnhof. Kälte und Neugier treibt sie in die Stadtbibliothek, dort trifft sie – was für ein Zufall – Magdalena, Jesu damalige Geliebte. Eva kommt bei Magdalena unter, bekommt ein Bett, in ihrer kleinen Wohnung.

Seit Eva weiß, dass sie von Adam schwanger ist, fühlt sie sich von Gott gestalkt. Von da oben raunt er ihr ins Ohr, dass sie zur Vernunft kommen soll. Er habe es nur gut mit ihr gemeint. Ihr alles zukommen lassen, was sie für ihre weibliche Entwicklung gebraucht habe. Und der Adam sei ein guter Mann. 

Adam erfährt natürlich, dass Eva schwanger ist. Er akzeptiert ihre Scheidungswünsche nicht, bezichtigt, beschimpft und bedroht sie am Telefon, bis sie nicht mehr rangeht. Der Druck, den Adam und Gott auf sie ausüben, brennt ihr die Magenschleimhaut weg. 

Fazit: Was für eine Geschichte. Zuerst dachte ich, das wird eine Satire. Worum es tatsächlich geht, traf mich daher unvorbereitet. Simone Hirth baut ihre Geschichte rund um Eva und ihre beste Freundin Magdalena auf, die ihr in dieser neuen Welt, Halt und Sicherheit gibt. Gott und Adam stehen stellvertretend für das Patriarchat, das um Machterhalt kämpft und Eva durch Drohungen, mürbe macht. Sie unterstellen ihr Unwahrheiten, die ihre Selbstzweifel vergrößern und ihren Selbstwert torpedieren. Die Geschichte ist ein Paradebeispiel für die Mechanismen einer toxischen Beziehung. Zum Ende, spitzt sich die Geschichte so gekonnt zu, dass ich, ob der Eskalation starke Emotionen hatte. Entsetzen, Wut, Hilflosigkeit. Was für eine gekonnte Inszenierung, die leider, leider, weltweit soviele Frauen betrifft: Gewalt und Femizid! Was für ein wichtiges Buch. Es sollte an Schulen gelesen werden.

Cover des Buches Malus (ISBN: 9783218014106)
awogflis avatar

Rezension zu "Malus" von Simone Hirth

Adams Rippe rebelliert und emanzipiert sich
awogflivor 9 Monaten

Simone Hirth hat sich einen sensationellen Plot ausgedacht, der seinesgleichen sucht und erzählt Evas Geschichte aus feministischer Sicht. Die erste Szene spielt im Paradies und beschreibt den Sündenfall. Eva lebt mit dem schleimigen Adam ohne Rückgrat zusammen im Garten Eden, der sie ohne jegliche Empathie zur Triebabwehr benutzt, es kommt anschließend sogar raus, dass er sie roh vergewaltigt hat. Zudem ist sie mit einem rachsüchtigen, patriarchalischen Gott, konfrontiert, der absolute Unterwerfung unter seine eigenen Vorstellungen und unter Adams Wünsche verlangt, eine ganz ungute Kombination. Dafür ist Eva von allen irdischen Sorgen befreit, gut versorgt, lebt in einem goldenen Käfig und hat absolut keine Selbstbestimmung. Sie will aus dieser Situation nur noch ausbrechen und isst den Apfel. Adam gibt Eva die Schuld. Nun nach der Vertreibung aus diesem furchtbaren „Paradies“ muss Eva dort leben, wo Gott sie hinwirft. In dieser Fiktion pflanzt sie Gott in das Jahr 2023 in Wien Meidling ein – das ist herrlich. 😂👍🏻


Nur weil Eva einer uralten Legende entsprungen ist, heißt das nicht, dass sie im Jetzt und Hier verloren wäre. Eva ist zwar aus der Rippe von Adam gemacht worden, aber Gott war doch so unvorsichtig, ihr ein eigenes Hirn einzusetzen. Und dieses Hirn hat Eva an den scheinbar endlosen, eintönigen, immer gleichen Tagen im Paradies bestens zu benutzen gelernt.
Stopp! Ich war nicht unvorsichtig, als ich Eva ein Hirn gab, sagt Gott. Ich war großzügig. Und nun wird meine Großzügigkeit schamlos ausgenutzt. Dieses Weibsbild tanzt Adam und mir auf der Nase herum und verwirft mit einem Mausklick alles, woran wir glaubten und was wir zu Evas Bestem wollten.


Am ersten Tag im Jahr 2023 trifft Eva zufällig die Mitstreiterin Maria Magdalena, der das Christentum auch ebenso übel mitgespielt hat, weil sie selbstbestimmt leben wollte und etwas mit Gottes Sohn hatte. Die Frau, die von der ganzen Christenheit als Prostituierte diffamiert wurde, arbeitet eigentlich als Bibliothekarin, in der Bibliothek Meidling am Bahnhof. Sie bietet Eva Unterschlupf in ihrer Wohnung, Freundschaft und feministische Unterstützung, hilft ihr auch bei Behördengängen und Arbeitsplatzbeschaffung und unterstützt die verzweifelte Frau auf dem Weg in ihre eigene Emanzipation.

Als Adam mit der Unterstützung des patriarchalen Gottes, der alles sieht, herausfindet, dass bei den ganzen Vergewaltigungen im Paradies eine Schwangerschaft herausgekommen ist, mutiert er mit Gottes Hilfe zum Stalker und übt zusammen mit Gott psychische Gewalt auf Eva aus. Gott schickt auch sehr oft wie ein verachtender, missbrauchender, patriarchaler Vater böse, abwertende SMS an Eva. Adam will das Kind, mit dem Eva schwanger ist und die Scheidung, dafür muss er sie natürlich diffamieren, körperlich angreifen und stalken. Er nützt als Väterrechtler das österreichische Rechtssystem und die Behörden, wie die Polizei aus, um seine Frau als hysterische, irrationale, psychisch instabile Person darzustellen, die nicht fähig ist, ein Kind aufzuziehen. Eva kämpft den Kampf von allen getrennten Frauen, die prekär lebend, an unzähligen Fronten angegriffen werden, von Männern bewertet, nicht ernstgenommen, benachteiligt und von ein paar Frauen wie Anwältinnen unterstützt.

Besonders gefallen hat mir der Umstand, welche Bücher erwähnt werden, die die erstmals ihren Verstand gebrauchende Eva sich da nach und nach an ihrem und Maria Magdalenas Arbeitsplatz in der Bibliothek ausborgt. Das sind einerseits sehr viele Bücher und andererseits wirklich das Who is Who der feministischen Literatur. Von Margaret Atwood, Ilse Aichinger, Jane Austen, bis Christa Wolf und Virginia Woolf. Die vollständige Liste wird im Anhang nochmals abgedruckt. Vielen Dank dafür, Simone Hirth. Diese Liste ist es wert, sie irgendwann einmal ganz abzuarbeiten, die meisten Bücher habe ich ohnehin schon gelesen.

Der Kampf am Familiengericht endet bedauerlicherweise im Sinne Adams, unterstützt von einem männlichen Richter und zudem in einer absoluten Katastrophe für Eva.

Simone Hirth schreibt im Nachwort, dass sie das großartige Buch von Yvonne Widler: Heimat bist Du toter Töchter (Buch an der Rezi angehängt) zu diesem Roman inspiriert hat. Was mir auch noch sehr gefallen hat, ist der Umstand, dass hier in einem fiktionalen Buch im Nachwort noch sachdienliche Hinweise und helfende Behörden in Österreich im Falle von Gewalt an Frauen angeführt sind.

Fazit: Absolutes Lesehighlight, an dem Roman gibt es gar nix zu kritisieren. Relevant, feministisch, grausam realistisch, einerseits topaktuell und andererseits historisch hergeleitet, sehr zynisch, sprachlich sehr gelungen. SEN-SA-TIO-NELL in seiner Fiktion, mit einer Leichtigkeit in einer einzigen konsistenten Geschichte den Bogen über Jahrtausende Kampf der Frauen um Selbstbestimmung zu spannen.

Gespräche aus der Community

Worum geht's?

Was ist grün und klopft an die Tür? Wer schreit im dunklen Wald von Bananama? Und warum verschließen die Eltern das Haus? Fragen, die sich ein sechsjähriges Mädchen stellt. Sie lebt mit ihren Eltern, selbst ernannten Aussteigern, in einem Haus am Waldrand. Mit Befremden erzählt sie von der Veränderung ihrer Eltern, die jeden Tag merkwürdiger werden. Je wahnhafter sie an ihrer Vision von Bananama festhalten, desto weniger lässt sich die „Welt da draußen“ verleugnen. Eines Morgens liegt ein toter Mann im Gemüsebeet. Die diffuse Angst des Kindes bekommt ein Gesicht. Und in Bananama bleibt nichts, wie es war.


Auf beklemmende Weise geht Simone Hirth den Widersprüchen und Absurditäten unserer Gesellschaft auf den Grund. Dabei kratzt sie mit herrlich ironischem Blick an der Utopie eines sicheren Lebens, bis diese endgültig zerbricht.


"Wenn wir jetzt die Tür immer zusperren müssen, sind wir dann eingesperrt in Bananama, sind wir dann nie wieder frei?"

Simone Hirth

geboren 1985 in Freudenstadt, aufgewachsen in Lützenhardt. Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Nach diversen Umzügen und Aushilfsjobs lebt sie heute als freischaffende Autorin und Lektorin in Kirchstetten (Niederösterreich). Verschiedene Preise und Stipendien, zuletzt: Anerkennungspreis für Literatur des Landes Niederösterreich, Start-Stipendium des BMUKK, Schwäbischer Literaturpreis, Hans-Weigel-Literaturstipendium. Ihr Debütroman „Lied über die geeignete Stelle für eine Notunterkunft“ wurde für den Alpha Literaturpreis nominiert.

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Letzter Beitrag von  booklovingvor 6 Jahren
Hier nun auch endlich der Link zu meiner Rezension, die auch noch weiter gestreut wurde. https://www.lovelybooks.de/autor/Simone-Hirth/Bananama-1512675098-w/rezension/1540338960/

Worum geht's?

"Dass es weitergeht, weiß ich, ich habe längst Adieu gesagt zu den Zweifeln. Meine Oberarme sind schon enorm. PS: Es riecht ein wenig nach Schimmel. Ich werde lüften müssen."

Das Elternhaus: zertrümmert. Lebenskonzepte: abhanden gekommen. Regeln, ein toter Maulwurf und Anleitungen – das sind Dinge, an die man sich hält, wenn nichts mehr da ist. Eine junge Frau, Mitte 20, sitzt nach dem Abriss ihres Elternhauses im Schutt und versucht einen Wiederaufbau. Wie besessen räumt und schleppt sie das Vergangene in ihre Notunterkunft. Dabei entsteht nicht nur eine solide Bleibe, sondern auch ein Gegenmodell zur gesellschaftlichen Norm.

Simone Hirth sorgt mit jedem Satz für Überraschungen. Sie geht an die Grenzen literarischer Möglichkeiten und trifft dort auf das Eigentliche. Zynismus verkehrt sich in Galgenhumor, die Sprache wird zum Experiment. Ein außergewöhnliches Romandebüt!


Simone Hirth
geboren 1985 in Freudenstadt, aufgewachsen in Lützenhardt. Studium am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Nach diversen Umzügen und Aushilfsjobs lebt sie heute als freischaffende Autorin und Lektorin in Gablitz im Wienerwald. Verschiedene Preise und Stipendien, zuletzt: Start-Stipendium des BMUKK, Schwäbischer Literaturpreis 2014,Hans-Weigel-Literaturstipendium 2015/16. „Lied über die geeignete Stelle für eine Notunterkunft“ ist ihr erster Roman.

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Letzter Beitrag von  TeleTabi1vor 8 Jahren
Liebes Team, anbei kommt nun auch endlich meine Rezension (auch bei Amazon - unter dem Nickname "Tabjoan"). Obwohl es diesmal leider, leider nicht so mein Buch war, möchte ich mich ganz herzlich dafür bedanken, dass ich mitlesen durfte und vor allem auch für das "Hinterherschicken" des Buches, nachdem es nicht gleich geklappt hat beim ersten Mal! ;-) Das hat mich wirklich sehr gefreut!! =) http://www.lovelybooks.de/autor/Simone-Hirth/Lied-über-die-geeignete-Stelle-für-eine-Notunterkunft-1241839456-w/rezension/1322562144/ Viele liebe Grüße, Tabea

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