Simone Jöst Die Oma und der Punk

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Inhaltsangabe zu „Die Oma und der Punk“ von Simone Jöst

Für manche Abenteuer ist man nie zu alt! „Die Oma und der Punk“ von Simone Jöst jetzt als eBook bei dotbooks. Oma Emma hat die Nase voll! Erst vertreibt ihre geldgeile Familie sie aus ihrer Villa und nun soll sie in dieser „Seniorenresidenz“ versauern. Kurz entschlossen haut sie ab – und trifft Jule, eine … nun ja, extrovertierte junge Frau mit bunten Rastalocken und schweren Stiefeln. Mangels Alternativen folgt Emma ihr in deren WG. Schlimmer kann das alles ohnehin nicht mehr werden, glaubt sie. Falsch gedacht! Denn Jule nimmt es mit Recht und Ordnung nicht immer ganz genau und so schlittern die beiden von einem Abenteuer ins nächste. Flippig, rasant, spannend: Das coolste Krimi-Duo seit Langem! Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Die Oma und der Punk“ von Simone Jöst. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.

Lustige Story rund um zwei gegensätzlich wirkende aufrauen, die es zum Schluss allen zeigen.

— Finchen411
Finchen411

Humorvoller, lustiger und spannender Krimiroman zwischen arm und reich, unterhaltsam und lesenswert

— isabellepf
isabellepf

so liebvoll gezeichnete Charaktere, die muss man einfach kennen lernen. Humor und Spannung kommen nicht zu kurz

— MissSophi
MissSophi

Gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht.

— Settembrini
Settembrini

Ein absolut lesenswerter Krimi - nicht traditionell aber schräg, witzig und innovativ!

— engelchen2211
engelchen2211

Coole Charaktere die Stimmung machen, aber die Story hat ihre Schwächen.

— MrsFraser
MrsFraser

Das Buch mit dem lustigsten letzten Satz, ever! :D

— Schnutsche
Schnutsche

kurzweilige Krimikomödie fernab jeglicher Klischees

— katikatharinenhof
katikatharinenhof

Erfrischend lustiger und spannender Krimi bei dem es nie langweilig wird.

— ReiShimura
ReiShimura

skuril und unterhaltsam, aufregend, spannend, unerwartet und extrem lustig

— rodfreak89
rodfreak89

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Kreuzschnitt

Ein leichterer Kriminalromand mit einigen "Oh Gott"-Momenten!

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madameeapoe

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  • Leserunde zu "Die Oma und der Punk: Kriminalroman" von Simone Jöst

    Die Oma und der Punk
    Simone_Joest

    Simone_Joest

    Für manche Abenteuer ist man nie zu alt! Wenn du wissen möchtest, für welche, und du Lust auf eine etwas andere Kriminalgeschichte hast, dann lade ich dich mit dieser Leserunde in die turbulente Welt von Emma und Jule ein. Die beiden Frauen sind unterschiedlich wie Tag und Nacht und finden trotzdem – oder gerade deswegen – auf eine ganz besondere Art zueinander.  Oma Emma hat die Nase voll! Erst vertreibt ihre geldgeile Familie sie aus ihrer Villa und nun soll sie in dieser "Seniorenresidenz" versauern. Kurz entschlossen haut sie ab – und trifft Jule, eine … nun ja, extrovertierte junge Frau mit bunten Rastalocken und schweren Stiefeln. Mangels Alternativen folgt Emma ihr in deren WG. Schlimmer kann das alles ohnehin nicht mehr werden, glaubt sie. Falsch gedacht! Denn Jule nimmt es mit Recht und Ordnung nicht immer ganz genau und so schlittern die beiden von einem Abenteuer ins nächste. In „Die Oma und der Punk“ verspricht jeder Tag eine neue Katastrophe – Oma Emma wird plötzlich mit Mord und Erpressung konfrontiert … und einem sexy Italiener! Der dotbooks-Verlag verlost 10 eBooks von „Die Oma und der Punk“ unter allen Bewerbern, die bis zum 5. Februar folgende Frage beantworten: Würdest du einer alten Dame zur Flucht verhelfen, wenn sie sich an einem Bettlaken über das Balkongeländer eines Altenheims abseilt? Ich drücke dir die Daumen, dass du unter den Gewinnern bist, und freue mich, wenn ich dich in meiner Leserrunde begrüßen darf. Deine Simone

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  • Lustiger, charmanter und humorvoller Kriminalroman

    Die Oma und der Punk
    isabellepf

    isabellepf

    09. April 2017 um 11:53

    Der spannend und flippige Kriminalroman "Die Oma und der Punk", handelt von einer wohlhabenden Oma, die nicht weiter in der Seniorenresidenz versauern möchte, und die Nase voll hat, von ihrem verwöhnten Sohn mit Familie, geschrieben von Simone Jöst. Bei einer geplanten Nacht und Nebelaktion, seilt sich die noch rüstige Seniorin Emma aus ihrem Fenster in der Seniorenresidenz ab, und trifft dort auf Jule. Ein extrovertiertes Mädchen, mit Rastalocken und einem eher eigenwilligen Look.  Doch ihre Verabredung, der auch gleichzeitig der engagierte Detektiv Lehmann ist, taucht am vereinbarten Treffpunkt nicht auf. Da Emma sonst keine Alternative hat, und das fremde Mädchen ganz nett zu sein scheint, folgt Emma, ihr kurzentschlossen, mit in die WG. Schlimmer konnte es ja ohnehin  für Emma nicht kommen, glaubt sie, zumal es sich nur um einen Tag handelte, bis sich die ganze Situation aufgeklärt haben sollte. Doch hier hatte sie falsche gedacht, denn Jule nimmt es mit dem Recht und der Ordnung nicht immer so genau. Auch ihr Mitbewohner Kalle trägt nicht minder dazu bei. So schlittern die beiden rasant, von einem Abenteuer ins nächste. Ein witziger und vor allem sehr unterhaltsamer Kriminalroman, der auch an Charme nicht zu kurz kommt. Der Einstieg wird verständlich und gut geschildert dargestellt, sodass man der Handlung gut Folgen kann. Auch der Schreibstil ist flüssig und charmant geschrieben, sodass es Spass macht, der Geschichte zu folgen, wobei die Spannung im laufe immer weiter gesteigert, und das Abenteuer rasanter und flippiger wird. Zwar würde man so ein Abenteuer in der realen Welt wohl eher nicht erleben, doch die Geschichte wirkte in keiner Sekunde aufgesetzt, da wohl auch durch die vielen Erlebnisse keine Zeit dazu blieb.Meiner Meinung nach, ist "Die Oma und der Punk", ein richtig aufregender, spritzigen und lustigen Kriminalroman, der einige heitere und unterhaltsame Lesestunden garantiert. Doch hier darf nicht nur gelacht und geschmunzelt werden, sondern es kommen auch emotionale Gefühle auf, bei denen man kurzzeitig zittern und die Luft anhalten muss. Im Gesamten ein gelungener Kriminalroman, den ich gerne weiterempfehle. Auch bin ich gespannte auf das zweite Abenteuer von Die Oma und der Punkt auf heisser Spur. 

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  • Ein fantastisches Duo

    Die Oma und der Punk
    ReiShimura

    ReiShimura

    16. February 2017 um 08:11

    Irgendwann reicht es! Das denkt sich jedenfalls Oma Emma und türmt mitten in der Nacht aus der Seniorenresidenz. Eigentlich ist ihre Flucht gut geplant, doch leider lässt sie ihr Fluchthelfer aus unbekannten Gründen im Stich. Doch mitten aus dem nichts erscheint Jule, eine junge Punkerin und nimmt sich der resoluten Oma an. Zu Beginn ist Emma von Jule wenig angetan, doch schon bald merken die zwei so unterschiedlichen Damen, dass sie zusammen einfach ein perfektes Team sind. Und so schlittern die beiden von einem Abenteuer ins nächste und lernen sich selbst und die andere immer besser kennen. Im ersten Augenblick fragt man sich wie dieses ungleiche Team funktionieren soll. Eine Oma und eine Punkerin. Doch schon bald merkt man, dass Emma gar nicht so konservativ ist wie es vielleicht auf den ersten Blick scheinen mag. Emma ist für ihr Alter eine sehr rüstige und im Herzen junggebliebene Dame und an manchen Stellen habe ich sogar vergessen wie alt sie wirklich ist. Jule hingegen wirkt immer wieder älter als sie es tatsächlich ist, was vor allem an ihrer Vergangenheit und ihrer Zeit auf der Straße liegt. Die beiden Damen ergänzen sich einfach perfekt.Neben den beiden Hauptpersonen werden im Laufe der Zeit immer mehr Personen eingeführt. Seien es Jules leicht skurrile Mitbewohner Anja und Kalle, Jules Chef Giorgio, Emmas Sohn Konstantin, Sandro oder Steve. Alle Personen haben ihre speziellen Eigenheiten, sind super beschrieben und man hat sofort ein Bild von ihnen vor Auge. Auch Nebendarsteller die wirklich nur eine kleine Rolle spielen, werden von Simone Jöst so lebhaft beschrieben, dass man sofort das Gefühl hat die Person schon länger zu kennen. Zusätzlich zum Hauptthema von „Die Oma und der Punk“ entwickeln sich einige Nebenstränge, die sich aber wunderbar in das Gesamtgefüge einbinden. So erfährt man einiges über die Vergangenheit von Emma und Jule und auch dass diese Vergangenheit für viele der gegenwärtigen Handlungen verantwortlich ist.Auch wenn einem durchaus bewusst ist, dass so eine Geschichte in der Realität wohl eher nicht passieren wird, wirkt das Buch nie konstruiert und aufgesetzt. Abgesehen davon, hat man aber auch kaum Zeit genauer darüber nachzudenken ob dies nur alles wirklich passieren könnte. Denn eine witzige Szene folgt auf die nächste. Man hat kaum Zeit durchzuatmen und ein wenig auszurasten, schon passiert wieder etwas mit dem man eher nicht gerechnet hat. Das Lese-Erlebnis wird noch durch den wunderbaren Schreibstil von Frau Jöst abgerundet. Die Sprache wirkt sehr frisch und jugendlich und trotzdem weder gekünstelt noch aufgesetzt. Kein Wunder, dass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit ausgelesen hatte. Meiner Meinung nach, hat Simone Jöst hier einen unglaublich spritzigen, lustigen und aufregenden Kriminalroman geschrieben, der einige heitere Lesestunden garantiert. Doch auch die Gefühle kommen nicht zu kurz, hier darf nicht nur gelacht, sondern auch ein wenig geweint, gewundert und gezittert werden. Alles in allem ein gelungenes Gesamtkonzept, dass ich gerne weiterempfehle. Ich persönlich kann es kaum erwarten weitere Abenteuer von Emma und Jule zu lesen.

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  • Jule und Emma - ein unschlagbares Duo

    Die Oma und der Punk
    MissSophi

    MissSophi

    12. February 2017 um 17:28

    Sie sind auf der Suche nach einem Buch, welches Sie entspannen lässt? Ein Buch, mit liebevoll erzählten Charakteren und einer spannenden Story? Dann sollten Sie unbedingt "Die Oma un der Punk" lesen.  Herzerfrischende Szenen spielen sich ab, bei denen man sich entweder den Bauch vor Lachen halten muss, oder sich verstohlen eine Träne aus dem Auge wischen muss. Jule und Emma - zwei, die unterschiedlicher nicht sein können und die dennoch so viel in ihrem Leben dazugewonnen haben, weil sie aufeinander getroffen sind. Aber auch die "Randdarsteller" sind nicht weg zu denken und runden die ganze Sache perfekt ab. Eine Geschichte, die Spannung verspricht und dabei das zwischenmenschliche Miteinander feiert. Es macht große Freude, die Protagonisten auf ihren Abenteuern begleiten zu dürfen und da die Autorin weitere Geschichten versprochen hat, war dies ein grandioser Auftritt und lässt mich mit Spannung auf den nächsten Band warten. Unbedingte Leseempfehlung

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  • Gegensätze ziehen sich an

    Die Oma und der Punk
    Settembrini

    Settembrini

    12. February 2017 um 15:03

    Ein wirklich gelungener Auftakt zu einer Reihe! Ich bin ein paar Stunden wirklich angenehm unterhalten worden. Das Buch gewinnt seinen Reiz zunächst einmal durch die Gegensätze seiner Protagonisten: (Klein-)kriminelle Punkerin und Witwe eines Vorstandsvorsitzenden, die gesellschaftlich aktiv war. Daneben ist auch der Rest des Figurenensembles liebenswert bis skurril.  Auch der Beginn (die "Oma" seilt sich vom Balkon ihres Zimmers im Altenheim ab) nimmt den Leser gleich mit in die Geschichte.  Die eigentliche Kriminalgeschichte zieht den Leser gleich in seinen Bann. Für einen humoristischen Krimi sind reichlich "Action" und auch Gewalt dabei. Diese sind aber auch für zart besaitete Leserinnen und Leser zu verkraften.  Ich persönlich fand die beiden Hauptfiguren (Emma und Jule) nicht durchweg sympathisch. Zum Teil waren diese doch sehr ich-bezogen und kaltschnäuzig. Andererseits finde ich es auch reizvoll, wenn man sich an den Hauptfiguren "reiben" kann und mit ihnen nicht 100%ig übereinstimmt. In jedem Fall sind die Beiden stimmig (authentisch) beschrieben worden.  Im Ergebnis: Eine klare Leseempfehlung. Ich würde auf jeden Fall weitere Bücher der Reihe lesen.  Im Übrigen könnte ich mir sehr gut eine "Vertonung" als Hörbuch vorstellen.

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  • Ein absolut lesenswerter Krimi - nicht traditionell aber schräg, witzig und innovativ!

    Die Oma und der Punk
    engelchen2211

    engelchen2211

    10. February 2017 um 14:28

    Dies ist mein erstes Buch von Simone Jöst. Wie der Titel "Die Oma und der Punk" schon aussagt ist es ein witzig, humorvoller dennoch spannender Krimi. Bei vielen Szenen kann man nicht anders als nur schmunzeln, die Autorin hat es geschafft mich zu begeistern, ihr Schreibstil ist sehr frisch und flüssig, man möchte unbedingt wissen, was die zwei Hauptprotagonisten  Emma und Jule wieder anstellen. Es fängt schon gut mit der Flucht aus der Senioren Residenz an. Jule die eine Gelegenheitsdiebin ist hilft Emma bei ihrer spektakulären Flucht. Eigentlich hatte Emma bei der Flucht auf einen Privat Detektiv gesetzt, doch dieser ist nicht gekommen, daher bleibt ihr nichts anderes übrig als sich Jule anzuschließen. Jule bringt Emma erst einmal in Ihrer WG unter, in der auch Kalle ein ruhiger, schüchterner junger Mann und Anja eine eher konservative Person leben.  Jetzt nimmt die Geschichte ihren Lauf! Die Charaktere von Emma und Jule sind sehr liebenswert man muss beide einfach sofort in sein Herz schließen. Auch Sandro, Jules feuriger Italiener wird köstlich dargestellt. Eher sehr unsympathisch kommt Emmas Familie rüber, man frägt sich wie können  verwandte Menschen nur so herzlos,arrogant und raffgierig sein. Steve hingegen ist ein skrupellos brutaler Geselle. Alle Hauptprotagonisten und Nebendarsteller werden von der Autorin wunderbar und lebhaft beschrieben. Fazit: Ein absolut lesenswerter Krimi - nicht traditionell aber schräg, witzig und innovativ. Von mir gibt es 5 Punkte für die witzige Idee und ein herzliches Dankeschön an Simone Jöst für die köstlichen Lesestunden

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  • Kurzweiliger Lesespaß mit lebensfrohen Charakteren

    Die Oma und der Punk
    MrsFraser

    MrsFraser

    09. February 2017 um 17:51

    Das eBook 'Die Oma und der Punk' von Simone Jöst ist ein eine kreative Idee, die mit viel Phantasie und Lust am Geschichtenspinnen ausgearbeitet wurde. Simone Jöst beschreibt darin einerseits sehr lebensnahe Charaktere, lässt diese aber (in meinen Augen) unrealistische Handlungen vollziehen. Das ist leider ein Widerspruch, der es mir schwer macht, eine abschließende Meinung zu formulieren. Ich versuche es trotzdem. Nachts will Emma aus dem Altenheim, in das sie ihr Sohn unter falschen Versprechungen gelockt hat, fliehen. Als sie zappelnd am Laken hängt, kommt die Gelegenheitsdiebin Jule daher, hilft Emma und nimmt sie mit. Dabei hat Jule eigentlich genug eigene Probleme, ist ihr brutaler Ex Steve doch hinter Fotos her, die Jule bei einem ermordeten Privatdetektiven geklaut hat. Schnell wird klar, dass nicht nur Steve, sondern auch Emmas ungeliebter Sohn durch die Fotos belastet wird. Die beiden Frauen schmieden ein Komplott, wie sie sich an beiden Männern rächen können und wie Emma ihren undankbaren Nachwuchs wieder aus ihrer Villa bekommt, damit sie zurück nach Hause kann. Dabei muss vor allem Jule sich immer wieder ihrer Vergangenheit stellen und Emma lernt in Jule und ihren Mitbewohnern und Freunden ihre neue Wahlfamilie kennen. Stark ist der Roman in der lebensnahen Zeichnung seiner Charaktere, wenngleich ich die Bezeichnung 'Punk' für Jule nicht wirklich treffend finde. Dieser Roman lebt von den gegensätzlichen Verhaltensweisen von Jule und Emma, die ruhig noch öfter hätten herausgearbeitet werden können. Emma ist oft schockiert von Jules Offenheit, Unhöflichkeit und Brutalität, lernt an ihr aber schnell ihre Ehrlichkeit zu schätzen. Jule findet in Emma jemanden, der zwar irritiert von ihrem Verhalten ist, sie aber nicht verurteilt, sondern sich wirklich für sie und ihre Vergangenheit interessiert. Zusätzlichen Reiz erfährt die Beziehung dadurch, dass Emma offensichtllich sehr angetan von Jules italienischem Liebhaber ist, der für die beiden Frauen und ihre Mission sein Leben riskiert. Hier werden zwei Frauengenerationen mit realistischen Problemen skizziert, die sich wunderbar gegenseitig ergänzen und inspirieren. Alleine das Zusammenleben der beiden Frauen hätte schon genügend Stoff für einen urkomischen Roman geliefert. Leider kam dann aber das Krimi-Element hinzu. An sich auch spannend, aber (in meinen Augen) komplett an unserem Rechtsverständnis vorbei begegnem dem Leser Entführungen, Mord, Brandstiftung, versuchte Vergewaltigung, Verprügelung einer Frau in der Öffentlichkeit, Erpressung, Einbruch, ... die komplette Palette. Ein Jurastudent tötet einen Mann, tröstet sich dann aber damit, dass er den Mord jemand anderem in die Schuhe schieben kann, der schon mehr als genug Dreck am Stecken hat? Das sprengt mein Verständnis von Recht und Moral dann bei allem guten Willen doch. Ich liebe die Charaktere und finde, sie alle haben interessante Geschichten. Die Chemie zwischen ihnen funktioniert und liefert tolle, witzige Situationen. Wäre jetzt die Story komplett abgedreht verlaufen, a la Safier, hätte ich das auch noch akzeptiert. So muss ich leider sagen - weniger wäre mehr gewesen.

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  • Die Oma und der Punk

    Die Oma und der Punk
    Schnutsche

    Schnutsche

    09. February 2017 um 15:06

    ~Erster Satz~ Im Fernsehen sah das ganz einfach aus. ~Meine Meinung~ Ich glaube, das war der erste humorvolle Krimi, den ich gelesen habe. Es war wirklich sehr, sehr lustig. Die beiden Hauptcharaktere Jule und Emma könnten verschiedener kaum sein, doch genau davon profitieren die beiden. Nicht nur, dass sich ihre Wege bei Emmas Ausbruch kreuzen, nein, sie verheddern sich im Laufe der Geschichte immer mehr. Und so wird ein gemeinsames Abenteuer aus der Geschichte. Es hat Spaß gemacht den Weg der beiden mit gehen zu dürfen und dabei allerlei Emotionen zu durchleben. Es gab schockierende Momente, sehr lustige Szenen, einen (vorübergehend) besonders nervigen Charakter, traurige Erinnerungen, die mir Tränen entlockten, also von allem etwas dabei. Die Charaktere sind teils sehr liebenswert, teils richtig ätzende Zeitgenossen, dennoch sehr lebensnah dargestellt, so dass man das Gefühl hat, man wäre mittendrin statt nur am Lesen. Am Ende des Buches bleiben keine Fragen offen, dennoch bleibt jede Menge Spielraum für weitere Geschichten mit Emma und Jule. Ich freue mich sehr, dass am 01. März ein Folgeband erscheinen wird und danach noch ein weiteres Buch über die beiden. Wer auf der Suche nach einer spannenden, lustigen Kriminalgeschichte, oder einem schönen Buch für zwischendurch, mit coolen Charakteren ist, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Außerdem hat es den lustigsten letzten Satz, ever! :D 

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  • Ausgemustert, aber nicht mit mir....

    Die Oma und der Punk
    katikatharinenhof

    katikatharinenhof

    09. February 2017 um 12:02

    ...denkt sich Emma und beschließt, aus dem Altenheim zu fliehen  . Sie türmt bei Nacht und Nebel über den Balkon der Seniorenresidenz und hängt von nun an - im wahrsten Sinne des Wortes- mit einem Bein in Jules Leben. Die Punkerin hat ihr nämlich beim Ausbruch geholfen und Emma mit ich ihre WG genommen. Was Emma dort erwartet sind nette Bewohner, mit liebenswerten Spleens, Macken und Eigenarten, wie sie in jeder WG um die Ecke vorkommen können. Die Autorin hat jeden einzelnen Charakter des Buches so lebensnah dargestellt, so dass ich mir beim Lesen immer so vorkam, als wäre ich ein Bewohner der Chaos-WG :-) Besonders liebenswert fand ich Kalle - der arme Tropf wusste mit seiner Schüchternheit gar nicht, wohin mit sich. Aber das legte sich zum Glück im Laufe des Buches und er fand sein Glück. Die  Abenteuer, die Emma , Jule und ihr Freund Sandro erleben, sind wirklich frech und spritzig beschrieben. Der Spannungsbogen wurde immer gut gehalten und immer wenn man dachte, jetzt kommt die Auflösung, passierte doch noch etwas Unvorhergesehenes. Die Dialoge waren keineswegs hölzern oder gestelzt - im Gegenteil, endlich mal eine Sprache, die witzig und spritzig das Geschehene schildert und mir so viel Freude beim Lesen bereites hat. Eine wirklich gelungene Krimikomödie, die am Ende noch eine wundervolle Aussage mit auf den Weg gibt. Egal, wer du bist, was du getan hast oder wie alt du bist - wichtig ist nur, du wirst geliebt, so wie du bist. Danke an Simone Jöst für Spannung, gute Unterhaltung und absolutes Lesevergnügen !

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  • Omas sind ganz und garnicht langweilig...in der richtigen Gesellschaft

    Die Oma und der Punk
    rodfreak89

    rodfreak89

    09. February 2017 um 01:48

    Dieses Buch bereitete mir beim Lesen große Freude. Es war die perfekte Mischung aus Krimi, Dramatik, viel Humor und Ideenreichtum. Es gab viele unerwartete Wendungen und die Protagonisten waren einem direkt sympatisch und ans Herz gewachsen. Immer, wenn es etwas zu sentimental oder melancholisch wurde, lockerte ein lustiger Satz die Situation wieder auf. Die sehr bildliche Sprache und der wunderbare Erzählstil sorgen dafür, dass man das Buch praktisch verschlingt. Ich war sehr begeistert. Kaufempfehlung!

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