Simone Janson Nackt im Netz

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Inhaltsangabe zu „Nackt im Netz“ von Simone Janson

Es gibt unzählige Tools für Social-Media-Nutzer: Twitter, Facebook, Xing, Linkedin, Myspace, die VZ-Netzwerke und viele mehr. Immer mehr folgen den Netzwerk-Verlockungen und immer höher steigt der Druck auf den Einzelnen, sich - auch aus beruflichen Gründen - bei Facebook und anderen anzumelden. Doch vielen geht der damit verbundene Daten-Striptease zu weit und mancher fragt sich, was überhaupt sinnvoll für ihn ist.Das Buch beschreibt die aktuellsten Entwicklungen der Social-Media-Welt. Und es zeigt, warum für den einen Facebook das Tool ist, für den anderen Twitter, und das so manches Netzwerk, das gestern noch der letzte Schrei war, heute schon wieder out ist. Es beantwortet die Fragen, die sich viele stellen: Wo lohnt es sich überhaupt, aktiv zu werden? Wann schadet es eher? Die einen stürzen sich mit Haut und Haaren in Online-Aktivitäten, posten und tweeten, was das Zeug hält, die anderen begegnen dem Hype mit Skepsis. Aber braucht man wirklich Hunderttausende "Freunde"? Werden dadurch nicht primär die persönlichen Daten abgegriffen und bröselt nicht die Privatsphäre? Die Expertin Simone Janson zeigt, wie ein sinnvoller Umgang mit der neuen Netzwerkwelt aussehen kann - gerade auch für Skeptiker!

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  • Rezension zu "Nackt im Netz" von Simone Janson

    Nackt im Netz
    awogfli

    awogfli

    11. March 2012 um 10:35

    Abgesehen davon, dass dieses Buch ein entzückendes Cover besitzt, hat es mir ausnahmsweise auch noch ausnehmend gut gefallen, sehr im Unterschied zu den anderen Machwerken, die im Social Media Bereich sonst so im Umlauf sind. Frau Janson versucht nicht auf die Angst-Tube zu drücken, sondern diskutiert sehr ausgewogen die Argumente der Digital Residents und der Digital Visitors, und geht ausgezeichnet und umfassend auf die persönlichen und beruflichen Gefahren von Social Media ein. Zeitfallen, Überforderungen, Schwanzvergleiche und Profilneurosen, Grenzen zwischen PR, Social Media und Journalismus, Online Identitäten und deren mögliche Trennung zwischen privat und beruflich, die Post-Privacy Generation vs. Datenschützer, die die Grenzen der technischen Möglichkeiten nicht mehr erkennen, Online Repution bei Firmen und Privatpersonen, Mobbing, Alias Identitäten vs. Klarnamenpflicht, Kontrolle und die Gefahren von umfassenden Datensammlungen und persönlichen Profilerstellungen werden sehr gut thematisiert. Im persönlichen Bereich werden sogar hilfreiche Tipps in grauen Checkboxen gegeben, um gegenzusteuern, die ich selbst seit 2 Jahren anwende und in meinen Vorträgen auch an Web 2.0 Nutzer weitergebe. Auch die Fallbeispiele aus der Praxis sind jene, die ich selbst in den Vorträgen verwende, die Statements von Personen, sind genau von jenen Persönlichkeiten, die ich in dieser Frage als relevant erachte. Also in Summe ein sehr gutes Werk, das sich zudem ein bisschen philosophisch mit den im Netz diskutierten Konzepten und der Zukunft auseinandersetzt und auch noch spannend geschrieben ist. Nun stellt sich noch die Frage für welche Zielgruppe ist dieses Werk geeignet? Totale Web 2.0 Anfänger und Digitalverweigerer sind mit diesem Buch überhaupt nicht gut bedient, da ein gewisses Grundwissen was Twitter, Social Bookmarks, RSS und die tausend anderen technischen Begriffe betrifft, vorausgesetzt und nicht erklärt wird. Dies ist aber auch nicht weiter tragisch. Leider fehlt aber auch für die typischen Facebook-Poweruser, die ich sehrwohl als Kernzielgruppe des Buches sehe, unbedingt ein ordentliches Glossar, da viele Begriffe eben nicht in den Zeitungen und in der täglichen Kommunikation dieser Zielgruppe vorkommen. (deshalb der Punktabzug) Für die Profis ist es einfach, ihr Wissen wird bestätigt und kontroverse Themen werden eben ausgewogen diskutiert. Diese Gruppe weiss aber sowieso, was im Buch steht und diskutiert dies nahezu täglich. Ich hab dennoch eine sehr sinnvolle Ermahnung mitgenommen - muss mit meinen Passwörtern sorgsamer umgehen ;-). Fazit: Sehr lesenswert!

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