Simone Keil

 4.1 Sterne bei 35 Bewertungen
Simone Keil

Lebenslauf von Simone Keil

Simone Keil, geboren 1971, lebt und arbeitet in Hessen. Seit den ersten Leseversuchen hat sie ihr Herz an Märchen und phantastische Geschichten verloren. Zum Schreiben fand sie relativ spät, kann es aber seit dem nicht mehr lassen. Simone Keil ist Mitglied beim 42er Autoren e.V. und bei Qindie - das Autorenkorrektiv. www.simonekeil.com www.qindie.de

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Nenaties avatar

Hier hat mich der Klappentext und das Cover angesprochen. Bei einer Gratisaktion ist das Buch dann auf meinen Kindle gewandert lag dort aber sehr lange ungelesen.

Man startet auch gleich mitten in der Geschichte, mit der Festnahme eines gesuchten Verbrechers. Ohne große Umwege begleitet man dann den Kommisär Lacroix in seinem Leben. Das war am Anfang etwas seltsam, man wird einfach so in diese düstere aber interessante Welt geworfen. Viele Erklärungen gibt es nicht, man muss sich selbst ein Bild machen. Und einiges kann man sich auch im Laufe der Geschichte erschließen.
Leider ist das ganze Buch doch sehr kurz, vieles bleibt offen. Und wenn man endlich so richtig in der Welt versunken ist und die Jagd nach dem Mörder richtig spannend wird ist es auch schon wieder vorbei.

Guy Lacroix blieb immer sehr distanziert, man lernt ihn nicht wirklich kennen und er ist auch nicht unbedingt ein Sympathieträger. Aber er passt in diese Geschichte.

Die Welt die Simone Keil geschaffen hat hat mir gut gefallen. Sehr düster und voller interessanter Ideen. Da gibt es nicht nur die Dampfmaschinen, es gibt auch unterschiedliche Arten von Magie auch Dampfmagie. Ein magischer Schutzschild hält Strahlung ab und ermöglicht so erst ein Leben in der Stadt. Und dann gibt es noch die Unterstadt in der die ärmsten der Armen leben und auch allerhand Zwielichtige Gestalten.

3,5 Sterne. Ein wunderbarer Steampunk-Krimi mit vielen tollen Ideen. Leider ist das Buch etwas zu kurz geraten und ein paar mehr Details und Aufklärungen hätten nicht geschadet.

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FlorianTietgens avatar

Rezension zu "Klänge von Schnee" von Simone Keil

Vom Gefühl, nirgends zu passen
FlorianTietgenvor 3 Jahren

"Aus der Zeit gefallen" sagen wir für Menschen und Dinge, die uns anachronistisch erscheinen, altmodisch oder nostalgisch, manchmal anerkennend, manchmal kopfschüttelnd. Ab und zu liegt "oldschoool" sogar im Trend, wird neue Mode. Manchmal wünschen wir uns das Alte zurück und verklären es.
Die Protagonistin dieses Romans ist aus der Zeit gefallen. Und das ganz wörtlich. Es wirkt sich für sie so wie in der Redewendung aus. Sie passt in keine Erwartung, nicht in die Zeit, in der sie lebt, aber auch in keine andere Zeit. Sie gehört nirgends hin. Bis sie auf einem ihrer Spaziergänge durch die Welt der Zeit, die sie nicht erlebt, in einem Buchladen landet. Hier fühlt sie sich wohl, läuft zunächst ab und zu davon, weil jemand "daheim" erwartet. Schließlich soll niemandem auffallen, "dass sie nicht stimmt".Eines Tages lässt sie sich fallen in diese zeitlose anachronistische Buchladenwelt, lässt sich vom Buchhändler vorlesen und erzählen und mit Tee bekochen.
Klänge von Schnee ist kein Anpassungsroman mit Ziel Resozialisierung in die Zeit, es ist eine poetische Reise ins Ich und in andere, in das Erleben und in die Erinnerungen. Ein nonkonformer Roman jenseits einer literarischen Mode. Das macht ihn schwierig und lohnenswert zu lesen, selbst, wenn mich manches etwas verwirrt hat.

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Jen_loves_reading_bookss avatar

Rezension zu "Clockwork Cologne: Guy Lacroix - In den Klauen des Metamorphen" von Simone Keil

Großartiger 2. Teil . Sehr gelungen!
Jen_loves_reading_booksvor 3 Jahren


Clockwork Cologne: Guy Lacroix - In den Klauen des Metamorphen

von

Simone Keil


Vom Buchrücken:

Clockwork Cologne - Die Steampunk-Krimi-Serie Cöln, Freie Reichsstadt, im Jahre des Herrn 1898 Kommissär Lacroix, von der DMG beurlaubt und noch nicht über den tragischen Tod seiner geliebten Frau hinweg, wird von Haruki Kimura, seinem ehemaligen Assistenten, um Hilfe gebeten. Im Hafenviertel geht ein Mörder um. Was anfangs wie Routine aussieht, entpuppt sich mehr und mehr als ein Rätsel, denn sämtliche Spuren weisen auf einen Täter hin, der gar nicht existieren dürfte. Oder ist doch das Unmögliche möglich? Währenddessen nagen an Martha Kühn die Zweifel. Hat Guy Lacroix Recht, und es geht bei der DMG wirklich nicht mit rechten Dingen zu? Sie begibt sich auf eine gefährliche Spurensuche. Guy Lacroix: In den Klauen des Metamorphen ist der zweite Teil der Reihe um Kommissär Lacroix.


Nachdem ich per Zufall an den 1. Teil "Der Rosenkranzmörder" gekommen bin und ihn regelrecht verschlungen habe, kam ich nicht umhin, mir auch den 2. Teil zuzulegen.
Ich liebe die Welt, die Simone Keil hier gebaut hat. Die Protagonisten waren einem schon vom 1. Teil her bekannt, daher freute ich mich auf ein Wiedersehen mit Guy, Kimura, Martha und dergleichen und wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte aus dem 1. Teil wurde hier nur verhalten weitergeführt, in dem bei der DMG, Abteilung D den Daumen auf die Vorkommnisse rund um den Jungen, gelegt hat. Aber Martha Kühn bleibt dran. ;-) Man darf weiterhin gespannt sein.

Weitergeführt wurde die Geschichte um Absolon Quasts Kater Felix und dieser Handlungsstrang hat es echt in sich.

Das Buch, oder besser: das Büchlein ( hat ca. 150 Seiten) ist schnell gelesen. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, man hat es wirklich in einem Rutsch durch.

Die Nebencharaktere sind in diesem Teil besser ausgearbeitet. Man lernt sie jetzt nach und nach besser kennen, erfährt mehr über ihre Hintergründe und über ihre Beweggründe. In diesem Teil erfährt man mehr über Guy Lacroixs Assistenten Kimura, was die Figur um einiges sympathischer macht.
Auch wird hier die ein oder andere Figur eingeführt, von der wir zukünftig wohl noch mehr hören bzw. lesen werden.

Fazit:

Ich liebe diese Reihe und kann es jetzt schon kaum erwarten, dass  es weitergeht. Die Welt , die sich Simone Keil erdacht hat, ist in ein Steampunk-Mäntelchen verpackt und sehr phantasievoll, gut durchdacht. Die Protas sind sehr lebendig, ihr Antrieb nachvollziehbar.
Ich hatte mal wieder meinen Spaß mit Kommissär Guy Lacroix und seinen Leuten und fand diesen Teil sehr gelungen.

Empfehlung:

Für alle Steampunk-Fans und die , die es werden wollen. ;-)
Also: JAAAAAA, AUF JEDEN FALL !!!!

Von mir gibt's:

5 von 5 Sternen

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Simone Keil wurde am 18. März 1971 geboren.

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