Simone Keil Clockwork Cologne: Guy Lacroix - Auf der Jagd nach dem Rosenkranzmörder

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Inhaltsangabe zu „Clockwork Cologne: Guy Lacroix - Auf der Jagd nach dem Rosenkranzmörder“ von Simone Keil

Clockwork Cologne ist eine Steampunk-Krimi-Serie, die in einem fiktiven Cöln um die Jahrhundertwende angesiedelt ist. Es werden Verschwörungen aufzudecken, mysteriöse Fälle zu lösen, neblige Spuren zu verfolgen sein. Die Protagonisten kämpfen mit der Strahlenbelastung, dem ganz alltäglichen Wahnsinn und nicht selten mit ihren eigenen Dämonen. Cöln, Freie Reichsstadt, im Jahre des Herrn 1898 Europa hat sich noch immer nicht von dem Quantenmagischen GAU erholt, der die Welt 40 Jahre zuvor erschüttert hat. Die quantenmagische Strahlung verseucht den halben Kontinent. Die Dampfmagische Gesellschaft hat einen Schutzschirm über Cöln errichtet, doch dieser Schutz hat seinen Preis. Die Dampfmagier nutzen die Furcht vor der Strahlung aus, um die Bürger zu kontrollieren. Die Quantenmagier sind in den Untergrund geflüchtet und haben unter den Gassen Cölns eine Welt geschaffen, die ihren eigenen Regeln folgt. Aber auch in der Oberstadt nehmen Korruption und Verbrechen erschreckende Ausmaße an. Die Dezernate des Kaiserlichen Kriminalamtes sind unterbesetzt, die Beamten überlastet. Viele haben sich korrumpieren lassen oder resigniert. Nicht so Kommissär Lacroix. Für ihn sind Recht und Gesetz nicht nur leere Floskeln. Er steht mit beiden Beinen fest auf dem geschwärzten Boden Cölns und kämpft für Gerechtigkeit. Bis ein schwerer Schicksalsschlag auch seine Welt ins Wanken bringt. Guy Lacroix: Auf der Jagd nach dem Rosenkranzmörder ist der erste Teil der Reihe um Kommissär Lacroix. Weitere Informationen zu den Protagonisten, der Welt und den Hintergründen finden Sie auf der Website zur Serie: www.clockworkcologne.de Qindie steht für qualitativ hochwertige Indie-Publikationen. Achten Sie also künftig auf das Qindie-Siegel! Für weitere Informationen, News und Veranstaltungen besuchen Sie unsere Website: www.qindie.de (Quelle:'E-Buch Text/26.06.2014')

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  • Guy Lacroix

    Clockwork Cologne: Guy Lacroix - Auf der Jagd nach dem Rosenkranzmörder
    Nenatie

    Nenatie

    16. July 2017 um 10:05

    Hier hat mich der Klappentext und das Cover angesprochen. Bei einer Gratisaktion ist das Buch dann auf meinen Kindle gewandert lag dort aber sehr lange ungelesen.Man startet auch gleich mitten in der Geschichte, mit der Festnahme eines gesuchten Verbrechers. Ohne große Umwege begleitet man dann den Kommisär Lacroix in seinem Leben. Das war am Anfang etwas seltsam, man wird einfach so in diese düstere aber interessante Welt geworfen. Viele Erklärungen gibt es nicht, man muss sich selbst ein Bild machen. Und einiges kann man sich auch im Laufe der Geschichte erschließen.Leider ist das ganze Buch doch sehr kurz, vieles bleibt offen. Und wenn man endlich so richtig in der Welt versunken ist und die Jagd nach dem Mörder richtig spannend wird ist es auch schon wieder vorbei.Guy Lacroix blieb immer sehr distanziert, man lernt ihn nicht wirklich kennen und er ist auch nicht unbedingt ein Sympathieträger. Aber er passt in diese Geschichte.Die Welt die Simone Keil geschaffen hat hat mir gut gefallen. Sehr düster und voller interessanter Ideen. Da gibt es nicht nur die Dampfmaschinen, es gibt auch unterschiedliche Arten von Magie auch Dampfmagie. Ein magischer Schutzschild hält Strahlung ab und ermöglicht so erst ein Leben in der Stadt. Und dann gibt es noch die Unterstadt in der die ärmsten der Armen leben und auch allerhand Zwielichtige Gestalten.3,5 Sterne. Ein wunderbarer Steampunk-Krimi mit vielen tollen Ideen. Leider ist das Buch etwas zu kurz geraten und ein paar mehr Details und Aufklärungen hätten nicht geschadet.

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  • Der Rosenkranzmörder

    Clockwork Cologne: Guy Lacroix - Auf der Jagd nach dem Rosenkranzmörder
    Aglaya

    Aglaya

    16. March 2015 um 20:48

    „Auf der Jagd nach dem Rosenkranzmörder“ beginnt mitten in der Geschichte, ohne jegliche Einführung. Ich dachte zuerst, ich hätte einen Vorgängerband verpasst, aber nein, dies ist wirklich der erste Band der Reihe. Ebenso endet das Buch mittendrin, ohne dass ich das Gefühl hatte, die Geschichte sei wirklich abgeschlossen. Die Steampunk-Welt von „Clockwork Cologne“ hat mir gut gefallen, auch wenn es einige Zeit dauerte, bis ich mich darin zurechtgefunden habe, denn die Autorin Simone Keil hält offenbar nichts davon, ihren Lesern diese Welt gross zu erklären. Im Laufe der Geschichte konnte ich mir das meiste zusammenreimen, doch vor allem zu Beginn verstand ich oft nur Bahnhof.  Der Protagonist Guy Lacroix blieb in meinen Augen etwas blass. Dies wohl unter anderem dadurch, dass „Auf der Jagd nach dem Rosenkranzmörder“ wie erwähnt mittendrin beginnt und dem Leser das Gefühl gegeben wird, er müsste Lacroix schon lange kennen und genau wissen, wie er tickt. Obschon mir die Welt, in der „Auf der Jagd nach dem Rosenkranzmörder“ spielt gut gefallen hat, konnte mich das Buch leider nicht komplett überzeugen. Das Gefühl, nur einen Teil der Geschichte mitzubekommen, da der Anfang und das Ende fehlt, hat mein Lesevergnügen merklich getrübt. Ich will nicht ausschliessen, dass ich den Nachfolgeband noch lesen werde, aber als wahrscheinlich erachte ich es zurzeit nicht.

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  • Tolle Ideen, insgesamt etwas kurz

    Clockwork Cologne: Guy Lacroix - Auf der Jagd nach dem Rosenkranzmörder
    Aleshanee

    Aleshanee

    09. February 2015 um 07:08

    3,5 Sterne Klappentext Cöln, Freie Reichsstadt, im Jahre des Herrn 1898 Europa hat sich noch immer nicht von dem Quantenmagischen GAU erholt, der die Welt 40 Jahre zuvor erschüttert hat. Die quantenmagische Strahlung verseucht den halben Kontinent. Die Dampfmagische Gesellschaft hat einen Schutzschirm über Cöln errichtet, doch dieser Schutz hat seinen Preis. Die Dampfmagier nutzen die Furcht vor der Strahlung aus, um die Bürger zu kontrollieren. Die Quantenmagier sind in den Untergrund geflüchtet und haben unter den Gassen Cölns eine Welt geschaffen, die ihren eigenen Regeln folgt. Aber auch in der Oberstadt nehmen Korruption und Verbrechen erschreckende Ausmaße an. Die Dezernate des Kaiserlichen Kriminalamtes sind unterbesetzt, die Beamten überlastet. Viele haben sich korrumpieren lassen oder resigniert. Nicht so Kommissär Lacroix. Für ihn sind Recht und Gesetz nicht nur leere Floskeln. Er steht mit beiden Beinen fest auf dem geschwärzten Boden Cölns und kämpft für Gerechtigkeit. Bis ein schwerer Schicksalsschlag auch seine Welt ins Wanken bringt. Meine Meinung Ich habe mich ja sofort in das Cover verliebt ♥ Als ich das zum ersten Mal gesehen habe, hatte ich mich noch nicht mit dem Genre Steampunk beschäftigt und war sehr neugierig, wie mir das ganze gefallen könnte. Mit 180 Seiten ist die Geschichte recht schnell gelesen. Simone Keil hat es verstanden, flüssig und ohne Firlefanz eine düstere Vergangenheit zu kreieren, die mich überrascht hat und in den Bann ziehen konnte. Anfangs wirkte das ganze auf mich noch etwas konfus - teils vom Schreibstil her und auch die vielen Charaktere und Handlungsstränge haben mich etwas irritiert. Ich musste mich in der für mich fremden Welt erstmal zurechtfinden, denn von Mathemagiern und Blausteinen hab ich bisher nichts gelesen. Die eigenwillige Schreibweise war manchmal etwas zackig, an anderen Stellen dafür aber sehr bildhaft und detailliert. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, was mir geholfen hat, mich den Figuren näher zu bringen. Da wäre einmal der Hauptkommissär Guy Lacroix. Ein aufgeräumter, charmanter Kerl, der einen eher beschwingten Eindruck auf mich gemacht hat. Ganz im Gegenteil zu der Beschreibung "Lacroix war aufbrausend, ungeduldig, schlecht gelaunt, unhöflich, ganz und gar unausstehlich, aber er war einer der besten Kriminalbeamten der Cölner Polizei." S. 93 Erst im Laufe der Ermittlungen kamen einige unerfreuliche Charakterzüge zum Vorschein, aber so richtig greifbar ist er für mich nicht geworden. Auch konnte ich ihn nicht mit dem Bild auf dem Cover in Einklang bringen. Dann gibt es noch die etwas verkniffen wirkende Dame vom Sicherheitsdienst der DMG (Dampfmagischen Gesellschaft), Martha Kühn, die ihre magischen Fähigkeiten zur Aufklärung einsetzt. Sie wird zu dem Fall des Rosenkranzmörders hinzugezogen und dabei treten sich die beiden Ermittler gegenseitig ständig auf die Füße. Vor allem Absolon hat mich fasziniert. Ein sehr kurioser, bedauernswerter Charakter, dem gegenüber jeder einen abstoßenden Ekel empfindet. Um seine Einsamkeit zu ertragen sammelt er sinnliche Eindrücke wie Gerüche, Geräusche und das Anfühlen von Dingen, die er tief in seinem Gedächtnis vergräbt. Auch arbeitet er im Geheimen an verbotenen Experimenten, die er nur in der Unterstadt durchführen kann - dem Sammelsurium sämtlicher suspekter Gestalten und Gesetzesbrecher. Etwa ab der Hälfte bin ich dann richtig im Buch angekommen. Gerade die Welt, wie sie Simone Keil geformt hat, fand ich sehr spannend! Dampfmagier arbeiten an geheimen Experimenten, ein Schutzschild über der Stadt hält tödliche Strahlungen fern, um an wertvolle Blausteine für die Droge Ambrosia zu gelangen wird über Leichen gegangen und das ganze wirkt viel düsterer und zwilichtiger, als ich es mir vorgestellt hatte. Einige Orte werden sehr anschaulich beschrieben, die Stadt Cöln an sich blieb mir leider hinter all dem magischen Qualm und Rauch verborgen. Da ich doch etwas längere Bücher gewohnt bin, kam das Ende dann doch ziemlich schnell. Gerade, als ich mitten ins Geschehen eintauchen konnte und sich die Spannung erhöht hat, war auch schon wieder alles vorbei. Die Aufklärung war dementsprechend überraschend erledigt und fühlte sich etwas "aus der Luft gegriffen an", nichtsdestotrotz schlüssig. Allerdings gab es so viele verschiedene Hinweise und Zusammenhänge, die am Ende dann doch keine Rolle gespielt haben - das fand ich etwas schade. Es gibt noch einiges, das angesprochen, aber nicht weitergesponnen wurde und ich hoffe mal auf den zweiten Teil, der etwas mehr Licht ins Dunkle bringt :) Fazit Für mich ein ungewohnter Ausflug in ein spannendes Genre, das ich sicher noch weiter verfolgen werde. Da ich etwas gebraucht habe, um in die Geschichte einzutauchen, kam das Ende ziemlich abrupt, aber ich werde in der Fortsetzung hoffentlich noch mehr in die Atmosphäre und den Charakter der Figuren eintauchen können. © Aleshanee Weltenwanderer Clockwork Cologne "Guy Lacroix" von Simone Keil 1 - Auf der Jagd nach dem Rosenkranzmörder 2 - In den Klauen des Metamorphen "Magnus" von Susanne Gerdom 1 - Der blaue Tod 2 - Das chinesische Mysterium "Boris und Olga" von Selma J. Spieweg Tod dem Zaren (3 Teile)

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  • Guy Lacroix – unbestechlicher Kommissär des Kaiserlichen Kriminalamtes

    Clockwork Cologne: Guy Lacroix - Auf der Jagd nach dem Rosenkranzmörder
    JanaBabsi

    JanaBabsi

    25. June 2014 um 18:20

    Freie Reichsstadt Cöln, 1898 Bei einem Polizeieinsatz wird unglücklicherweise die Frau von Guy Lacroix durch einen Querschläger getötet. Kommissär Lacroix hat nun genau 2 Möglichkeiten: Sich in seinem Schmerz zu Hause vergraben oder sich in die Arbeit zu stürzen. Er wählt letzteres und übernimmt die Ermittlungen in einem Mordfall. Das Opfer wurde mit einem Rosenkranz erwürgt und auf merkwürdige Art und Weise sind die Augen des Opfers verbrannt. Der tote Havener war Drogendealer, er handelte mit der seltenen Droge Ambrosia. Bei der Untersuchung durch die Kaiserliche Kriminalpolizei findet sich in einem geheimen Zimmer in Haveners Wohnung ein Kind. Was hatte Havener mit dem Kind zu tun und warum spricht der Junge nicht? An seinem Hals finden sich mathemagische Zeichen –magische Manipulationen. Wer ist der Rosenkranzmörder und welche Rolle spielt das Kind dabei ? Mein Fazit: Die Jagd nach dem Rosenkranzmörder ist der 1. Teil der Steampunk- Reihe „Clockwork Cologne“ von Simone Keil. Die Serie spielt in einem fiktiven Cöln im Jahr 1898. Vor ca. 40 Jahren ereignete sich ein quantenmagischer Gau bei dem so viel Strahlung freigesetzt wurde, daß Europa sich noch immer nicht erholt hat. Über Cöln hat die Dampfmagische Gesellschaft einen Schutzschild erreichtet, aber leider tut sie das nicht aus Nächstenliebe sondern dieser Schutz hat einen hohen Preis. Die DMG kontrollier und manipuliert die Bürger. Cöln besteht aus 2 „Ebenen“ – der Oberstadt und der Unterwelt. In die Unterwelt haben sich die Quantenmagier geflüchtet. Allerdings befindet sich dort auch die Kanalisation und allerlei zwielichtige Gestalten. So wie Absolon der eine ganz besondere Materie erfinden möchte – Frankenstein lässt grüßen. Aber auch in der Oberstadt ist nicht mehr alles ganz so sauber, Korruption und Verbrechen nehmen stetig mehr zu. Das Buch ist mein 1. Ausflug in den Steampunk und ich muss gestehen, ich wusste vorher überhaupt gar nicht was das ist und daß es das überhaupt gibt. So kam es dann auch, daß sich in meinem Kopf viele Fragezeichen breit machten weil ich manches so gar nicht verstand. Zum Beispiel was Mathemagie ist und warum die Sängerinnen (Primadonnen) der Oper manipulierte Stimmbänder haben. Und auch am Ende des Buches haben sich noch nicht alle Fragezeichen verflüchtigt. Das macht aber nix denn die Lösung dieser Fragen hat nicht unbedingt etwas mit dem Inhalt des Buches zu tun, das war nämlich von der ersten bis zur letzten Seite einfach nur toll geschrieben. Kommissär Lacroix ist ein Protagonist den man einfach mögen muss. Manchmal etwas ruppig zur Damenwelt, aber im tiefsten Inneren ein richtig feiner Kerl. Nach dem Unfall bei dem seine Frau ums Leben kam kann man sogar verstehen, daß er manches Mal schlecht gelaunt ist. Trotzdem macht er seinen Job – präzise, unbeirrt und vor allen Dingen ist er nicht korrupt. Das unterscheidet ihn von einigen seiner Kollegen weswegen er auch unter genauer Beobachtung der Dampfmagischen Gesellschaft steht. Diese stellt ihm dann zur Lösung des Falles dann auch noch die magisch talentierte Martha Kuhn zur Seite. In unserer Leserunde, begleitet von Autorin Simone Keil, haben wir dann auch gleich im Anschluss den 2. Teil gemeinsam gelesen. Die Rezension dazu folgt umgehend. Ganz besonders gefreut habe ich mich über eine signierte Ausgabe des Buches im Printformat. Nochmals herzlichen Dank liebe Simone, darüber habe ich mich sehr gefreut!

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  • Auftakt der düsteren Steampunk-Krimireihe in Cöln

    Clockwork Cologne: Guy Lacroix - Auf der Jagd nach dem Rosenkranzmörder
    odenwaldcollies

    odenwaldcollies

    10. June 2014 um 14:51

    Cöln 1898: Nach einem schweren persönlichen Schicksalschlag übernimmt Kommissär Guy Lacroix die Ermittlungen in einem ominösen Todesfall: das Opfer wurde scheinbar mit einem Rosenkranz erwürgt, die Augen sind verbrannt. Heikel ist, daß Lacroix kurz vor dessen Tod unschönen Kontakt mit Havener hatte. In einer versteckten Kammer in der Wohnung des Opfers finden die Ermittler ein Kind, das nicht spricht und mathemagisch verändert worden zu sein scheint. Hat der Mord etwas mit Haveners Tätigkeit als Drogenhändler zu tun und was hat der Junge damit zu tun? „Die Jagd nach dem Rosenkranzmörder“ ist der erste Band für eine vierteilige Krimireihe, die aufeinander aufbauen, daher wird der aktuelle Fall auch nicht vollständig aufgeklärt, es bleiben einige Fragen zurück; das hat mich aber nicht gestört, da die Bücher nicht sehr umfangreich und schnell gelesen sind. Der Leser wird allmählich in die Welt von Cöln im ausgehenden 19. Jahrhundert eingeführt, vieles klärt sich erst im Laufe der Lektüre auf. Aber auch das hat mich nicht gestört, denn die Informationen, die für das Verständnis relevant sind, werden zeitnah aufgeführt. Die Stadt befindet sich unter einem Schutzschirm, um sie vor quantenmagischer Strahlung zu schützen, die aufgrund eines Unfalls, der 40 Jahre zurückliegt, den halben Kontinent verseucht hat; diese Information findet sich übrigens im Anhang. Die Dampfmagische Gesellschaft hält den Schutzschirm aufrecht und kann damit die Bürger kontrollieren. Die Beschreibungen der Verhältnisse im damaligen Cöln sind teilweise sehr düster, ekelerregend und geheimnisvoll – ich bin sehr neugierig, mehr über die Stadt zu erfahren. Häppchenweise führt die Autorin den Leser in die Gepflogenheiten der Stadt und ihre Infrastruktur ein, so daß der Leser allmählich immer ein besseres Bild von Cöln erhält. Das Buch enthält natürlich Steampunkelemente, jedoch halten sich die technischen Beschreibungen in Grenzen. Im Mittelpunkt steht der langjährige Kommissär Guy Lacroix, der, im Gegensatz zu einigen Kollegen, nicht korrupt ist und seine Arbeit sehr ernst nimmt. Durch den persönlichen Schicksalschlag droht er abzustürzen, kann sich aber aufgrund seiner Arbeit wieder fangen. Er ist in der Lage, die richtigen Fragen zu stellen und daraus die korrekten Schlüsse zu ziehen, allerdings steht ihm manches Mal seine Ungeduld im Wege. Ihm wird von der Dampfmagischen Gesellschaft Martha Kühn zur Seite gestellt, die den Mord auf magische Spuren untersuchen soll. Da Lacroix einige Vorbehalten gegenüber der DMG hat, ist er über die Marthas „Einmischung“ alles andere als erfreut. Frl. Kühn war mir von Anfang an sehr sympathisch, nicht nur, weil sie clever ist, sonden auch weil sie sich von Lacroix nicht einschüchtern läßt und ihm seine Abneigung ihr gegenüber nicht allzu krumm nimmt. Auch wenn sie durch ihre Position eigentlich über ihm steht, setzt sie lieber auf Zusammenarbeit. Zumal die Beiden eine Gemeinsamkeit haben: sie sind an der Wahrheit interessiert und nicht daran, sie zu vertuschen. Mit Spannung werde ich nun den zweiten Band lesen und hoffe, daß Band 3 und 4 ebenfalls bald erscheinen werden.

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