Simone Kriebs Die entspannte Familie

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Inhaltsangabe zu „Die entspannte Familie“ von Simone Kriebs

»In entspannten Familien zählt die innere Haltung.« (Simone Kriebs) In den letzten Jahrzehnten gab es eine Vielzahl von Erziehungsmodellen und Ansichten, wie Erziehung richtig wäre. Diese Modelle waren stets Ausdruck der Zeit und damit der gesellschaftlichen Strukturen. Dabei geht es in Familie viel eher um authentische Begegnungen, um ein gelebtes Miteinander. Die Familientherapeutin Simone Kriebs bietet gestressten Eltern Hilfe, eine entspannte Haltung zu finden und durch ein besseres Verständnis der Entwicklungsprozesse Vertrauen in biologische Fähigkeiten und natürliche Reifeprozesse zu erlangen.

Etwas mehr Gelassenheit in Sachen Erziehung...

— MinaRico
MinaRico

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    Die entspannte Familie
    MinaRico

    MinaRico

    18. May 2017 um 15:27

    Ich erwarte zurzeit mein erstes Kind und möchte natürlich für die Tücken der Erziehung gewappnet sein, so gut es eben geht. Daher kam diese Lektüre grade recht. Ich bin ein entspannter, eigentlich nie gestresster Mensch und hoffe sehr, etwas von dieser Gelassenheit auf mein Kind übertragen zu können. Aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass mir das nicht immer gelingen wird und daher war ich auf der Suche nach Tipps. Und diese Tipps habe ich in diesem Buch gefunden. Das Buch ist in 4 große Kapitel unterteilt: 1. Was unsere Kinder brauchen 2. Was man über das Gehirn zum Thema Erziehung wissen muss 3. Stolpersteine in Familien 4. Anregungen für eine entspannte Familie Die Autorin berichtet aus ihrem Erziehungs- sowie ihrem Praxisalltag. Sie führt Beispiele auf, wie man mit bestimmten Situationen souverän umgeht. Alles in allem verfolgt sie gute Ansätze, da sie Kinder als individuelle Persönlichkeiten mit eigenen Bedürfnissen wahrnimmt und auch so behandelt. Kinder sind soziale Wesen, die auf ihr Umfeld reagieren, so beschreibt es die Autorin. Gängige Erziehungsmodelle, die ihren Fokus auf eine autoritäre Hand legen, werden hier ausgehobelt. Es geht um ein respektvolles Miteinander und nicht um ein Gegeneinander oder gar Führung "von oben herab"! Warum sollten Kinder nicht die gleichen Bedürfnisse haben, wie die Eltern, und diese auch mal ausleben dürfen? Selbstständigkeit, ein gewisses Maß an Selbstbestimmung sowie Selbstbewusstsein sind dabei die Schlagwörter. Fehler machen zu dürfen und sich Fehler auch eingestehen, auch und vor allem als Eltern. Was geht in einem Kind vor, wenn es eine schlechte Note nach Hause bringt? Wenn es ständig von den Eltern herumkommandiert wird? Hier wird die Sicht des Kindes respektiert. Das Buch verfolgt gute Ansätze und wird dem ein oder anderen sicherlich helfen, das Kind als mündiges und eigenständiges Individuum zu betrachten, was es gilt, sanft anzuleiten und nicht mit harter Hand in eine Form zu pressen, in der man es gerne hätte. Denn das funktioniert nicht. Wertschätzung, Liebe....auch, wenn es mal nicht so "läuft"! Jedoch kann ich nicht alles so unterschreiben, was hier an Lösungsvorschlägen gemacht wird. Da ich schlichtweg glaube, dass das Kind im späteren Leben an seine Grenzen stößt, wenn die Eltern ihre Führungsrolle zu sehr lockern. Grade in unserer Leistungsgesellschaft kann man sich manche Dinge einfach nicht erlauben und das sollte man als Kind schon lernen. Sonst bleibt man auf der Strecke, schlimm genug eigentlich. Aber trotzdem rate ich jedem (auch zukünftigen) Elternteil, dieses Buch zu lesen. Die Kernaussage könnte man auch so formulieren:   "Einfach mal Fünfe gerade sein lassen!"

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  • Vertrauen entwickeln in das Funktionieren natürlicher Entwicklungsprozesse

    Die entspannte Familie
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    08. March 2017 um 15:33

    Man liest in den letzten  Jahren sehr viel darüber, unter welchen unglaublichen Druck von den verschiedensten Seiten die moderne Familie geraten ist. Die behauptete Vereinbarkeit von Beruf und Familie erweist sich oft als einen die Eltern überfordernden Anspruch. Gleichzeitig kann es sich heute sowohl in der Gegenwart als auch im Hinblick auf künftige Altersversorgungen niemand mehr leisten, für eine längere Erziehungszeit zu Hause zu bleiben.  Die meisten Eltern wollen das auch gar nicht.Die Kinder stehen in der Schule unter erheblich höherem Druck als das zu meinen Zeiten etwa üblich war. Sich um die Zukunft ihrer Kinder sorgende Eltern tragen nicht wenig zu diesem Druck bei. Und so kommen die meisten Familienmitglieder nach einem langen Tag nach Hause, abgespannt und müde, und wundern sich, warum die Familienrealität und ihre Vorstellung von Familienleben so weit auseinanderklaffen. Schnell ist dann aus einer Mücke ein Elefant geworden.Die Pädagogin und Therapeutin Simone Kriebs hat aus all den ihr vorliegenden Erziehungskonzepten einen erfrischend anderen und vor allen lebensnahen Ansatz entwickelt, den sie in dem vorliegenden Buch vorstellt an vielen Beispielen.Sie lädt ein, eine entspannte Familie zu werden, die mit Konflikte und unterschiedlichen Interessen, wie sie normal sind für das Zusammenleben von Menschen so umgeht, dass aus eine Mücke kein Elefant entsteht. Sie setzt darauf, dass alle Familienmitglieder vor allem aber die Eltern an sich arbeiten und eine innere Haltung entwickeln, die es ihnen ermöglicht, die von Kriebs genannten drei Fundamente für ein harmonischen Zusammenleben aufzubauen und zu schützen. Es geht darum, dass alle ein „offenes Herz“ füreinander haben, sich auf Augenhöhe begegnen und sich achten und (vor allen Dingen wichtig für besorgte Eltern) Vertrauen zu entwickeln in das Funktionieren natürlicher Entwicklungsprozesse.So können eigene Spielräume erweitert werden und vielfältige unterschiedliche Rollen eingenommen werden. Auch sich selbst und auf die Kinder vertrauen, stärkt auf die Dauer die eigene Gelassenheit und die Gewissheit, dass es immer mehrere Weg gibt, um an das Ziel zu kommen.

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