Fleisch

von Simone Meier 
2,9 Sterne bei15 Bewertungen
Fleisch
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (6):
sar89s avatar

Schnörkellos und direkt mit gutem bösen Humor.

Kritisch (6):
Bibliomanias avatar

Das war nicht so meins

Alle 15 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Fleisch"

Anna und Max, beide Mitte vierzig, sind miteinander zur Schule gegangen und viel später aus Bequemlichkeit ein Paar mit langweiligen Paarfantasien geworden. Doch dann verliebt sich Anna, geplagt von allen Begleiterscheinungen des Älterwerdens, zum ersten Mal in eine Frau, die 27-jährige Lilly. Und Max verliebt sich in Lillys Mitbewohnerin Sue, die aber nur gegen Geld mit ihm ins Bett geht. Lilly wiederum muss sich um ihren kleinen Bruder kümmern, der sowohl Eltern als auch Lehrer zur Verzweiflung treibt, doch Anna ist ihr keineswegs entgangen. Psychoterror und Wahnsinn schleichen sich in die Geschichte, doch Simone Meier peilt ein Happy End an.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783036959733
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:255 Seiten
Verlag:Kein & Aber
Erscheinungsdatum:16.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Bibliomanias avatar
    Bibliomaniavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Das war nicht so meins
    Fleisch

    Anna und Max sind ein Paar, das nicht aus Liebe zusammen ist. Beide haben ihre eigene Wohnung, ihr eigenes Leben und Sex quasi keinen mehr. Max ist Mathematiklehrer und verliebt sich in eine junge Frau, die gegen Geld mit ihm schläft. Was er nicht weiß: Sie ist lesbisch.

    Anna findet sich unversehens ins einer Midlifecrisis wieder. Der Schönheitschirurg wirft ihr Unmögliches an den Kopf, sie befriedigt sich lieber selbst und verliebt sich ebenfalls, wie Max, in eine junge Frau. Lilly steht neben Männern auch auf Frauen. Und dann läuft doch alles aus dem Ruder.
    Diese eigenartige Geschichte hat weder sympathische Charaktere, noch eine nachvollziehbare Story. Diese Verwicklungen sind mir einfach zu viele Zufälle. Anna und Max verlieben sich jeweils in eine Frau, die mit der anderen zusammenwohnt. Beide Frauen sind jung und stehen ebenfalls auf das gleiche Geschlecht. Der Bruder von Lilly wohnt auch dort, sieht in Max einen Vaterersatz, ist aber sonst psychisch angeknackst. Lillys Mitbewohnerin Sue schläft als lesbische Frau gegen Geld mit einem älteren Mann, obwohl sie Männern nichts abgewinnen kann. Und Max' Rache an Anna erinnert ebenfalls an Kindergarten.
    Ab und an war es durchaus witzig. Ab und an dachte ich bei Anna "Ja, das ist die richtige Einstellung." Aber das war es schon. Mit Max hatte ich immer mal wieder Mitleid, da die Männer in diesem Buch doch eher schlecht wegkommen. Warum? Nur weil es eine Autorin ist? Und dann das wiederholte Gerede von Fleisch... Ich kann mir nicht helfen, aber das Buch hat mir echt nicht so gut gefallen.

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    Sumsi1990s avatar
    Sumsi1990vor einem Jahr
    Fleisch

    Anna und Max sind ein Paar, leben jedoch ohne Liebe und echte Zuneigung nebeneinander her. Beide sind Mitte 40, beruflich angekommen, ohne Kinder und unabhängig. Schon am Anfang der Geschichte wird klar, dass deren Beziehung eigentlich gar keine ist - z.B. sieht Anna Max eher als ihren "Begleitfreund". Als sie sich dann schnörkselfrei und ohne eigentlich miteinander zu reden, trennen, führt sie beide ihr Weg in eine WG, die von 4 jungen Erwachsenen bewohnt wird, die in verschiedensten Formen mit den beiden Protagonisten verbandelt sind. Trotz des Altersunterschieds müssen sich alle immer wieder mit der eigenen Sexualität auseinander setzen und evt. sogar neue Wege einschlagen.

    Der Roman ist flüssig und gut zu lesen. Die Sprache ist sehr modern und eher direkt man kann der Erzählung sehr gut folgen. Diese ist aus verschiedenen Blickwinkeln geschrieben. Einmal begleitet der Leser Anna, dann Max, dann Lilly. Ich mag eine solche geteilte Erzählform sehr gerne, weil man einen Rundumblick des Geschehens bekommt.

    Ich persönlich habe dieses Buch in keiner Form schockierend gefunden. Klar es ist ein wenig skurril und die Figuren teilweise sicherlich psychisch labil. Aber ich mag solche Art von Büchern und hat mir dies auch jedenfalls gefallen.

    Leider ist bei mir der Funke zur Geschichte nicht wirklich übergesprungen. Ich habe sie gerne gelesen und wollte auch jedenfalls wissen wie es weitergeht. Das gewisse Etwas, das mich dabei aber maßlos begeistert, war für mich leider nicht dabei.

    Die Ideen hinter der Geschichte sind interessant, das Buch ist gut zu lesen, hat ein nettes Format und hat einen etwas "kranken" Touch. Alles in allem hat es mir doch sehr gefallen, leider mit ein paar Abstrichen.




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    Nimmer_Satts avatar
    Nimmer_Sattvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Das ist ein Buch, das sich mit der Sexualität der Figuren auseinandersetzt. Leider wurde hier etwas über die Stränge geschlagen.
    Gute Ansätze!


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    sar89s avatar
    sar89vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schnörkellos und direkt mit gutem bösen Humor.
    Schnörkellos und direkt

    Anna, Max, Lilly, Alex, Sue, Jonas und Frau Blume spielen in diesem kontrovers diskutierten Roman von Simone Meier eine zentrale Rolle. Anna und Max beenden eine im Grunde schon seit Ewigkeiten tote Beziehung bzw. fungiert Max eher als Begleitfreund. Max versucht ein bisschen aus Rache aber auch aus dem Bedürfnis heraus einmal etwas unkorrektes zu machen eine Prostituierte zu geniessen, landet dann aber für Geld bei Sue, die in einer WG mit Lilly deren Bruder Jonas und Alex wohnt. Anna hingegen lebt ihr Leben mehr oder weniger normal fort , ausser das sie in einer Krise einen Schönheitschirurg aufsucht, der sie für 10000 Franken wiederherstellen will. Total angeekelt verlässt sie die Praxis und geht in ihr Lieblingsbistrot, wo sie auf Lilly stösst, die sie auf eigenartige Weise fasziniert. Das beruht auf Gegenseitigkeit und entwickelt sich bis am Schluss weiter. Lilly zog vom Land in die Stadt und kümmert sich um ihren jüngeren Bruder Jonas, denn die alten Eltern sind mit ihm überfordet. Das Thema zwischen Jonas und seinen alten Eltern wird übertrieben dargestellt, so schlimm ist es nicht, mit "alten" Eltern in einem Dorf aufzuwachsen ; ) (Selbsterfahrung). Max kommt immer mehr auf Abwege, entwickelt eine persönliche Krise und erleidet einen Zusammenbruch, der später noch andere Folgen haben wird. Frau Blume, der heimliche Star der Kulturförderung verleiht dem Roman Würde und Glamour. Die Sprache ist direkt und schnörkellos, es werden Wahrheiten ausgesprochen, die man sich sonst nur denkt und manchmal auch besser sagen sollte. Es ist ein amüsantes, teilweise skurriles Lesevergnügen mit viel Tempo. Es wird beim Lesen nie langweilig. Der Leser kann sich über die Figurenkonstruktion und Figurenkonstellation ärgern, aber besser ist es, sich einfach den Situationen zu öffnen und zu geniessen. Vor allem wenn wieder gut gegessen wird.

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    W
    WinfriedStanzickvor 2 Jahren
    Aufgegeben



    Der Klappentexte verspricht eine lustige, stellenweise auch lustvolle Geschichte über zwei Protagonisten, die auf die fünfzig zugehend mit dem Jungsein und dem Älterwerden kämpfen. Ein interessanter Stoff denkt und beginnt  zu lesen. Doch bald schon stellten sich nicht nur wegen der Flachheit der Figuren (sind die denn kein bisschen erwachsen nach fast fünf Jahrzehnten?), sondern auch wegen der Sprache von Simone Meier bei mir Irritationen ein, die mich bis zur Mitte des Buches nicht mehr verließen. Ein Vorblättern in das letzte Viertel zeugte mir, dass sich an der Flachheit der Figuren und der stellenwiese frivolen Flapsigkeit der Sprache nicht änderte, sodass ich die Lektüre aufgab und mich lieber einem inhaltlich und sprachlich anspruchsvolleren Roman zuwandte.

    Kein & Aber hat in diesem Frühjahr einen Roman im Programm, den ich gelesen habe und sehr empfehlen kann. Die Geschichte eines Selbstbefreiungsversuches aus mormonischem Fundamentalismus: „Loretta“ von Shawn Vestal.







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    naninkas avatar
    naninkavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich fands köstlich amüsant! Ein Lesevergnügen...
    Fleisch - Ein Buch über Lust und Frust

    Eine Geschichte über Anna und Max, ihrem Alltagsmief als Kulturförderungsbeauftragte respektive Lehrer und wie sie beide auf skurrile Weise aus ihrer bequemen, langjährigen Zwecksbeziehung ausbrechen, sich in jüngere Menschen und deren Umfeld außerhalb der Komfortzone verlieben. Herzerwärmende Begegnungen, facettenreiche Beziehungen, fleischliche Lust jeder Art, viel Sex, Vulgäres, unangenehme Gerüche und Exkremente. Das ganze endet dramatisch - für die eine mit Happy End, für den anderen tragisch und gar nicht happy. Mich hat's amüsiert, bisweilen auch befremdet, vielleicht sogar ein klein wenig erstaunt um nicht zu sagen schockiert... Auf alle Fälle eine Leseempfehlung vor allem für uns Zürcher Kulturschaffende. 4+ begeisterte Punkte

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    LiberteToujourss avatar
    LiberteToujoursvor 2 Jahren
    In bester Tradition des Antipop!

    Alle sind irgendwie unzufrieden, auch wenn man gerne so tut als wäre es anders. Anna hat keine Lust mehr auf Max, allein sein will sie allerdings auch nicht. Max hat auch keine Lust mehr auf Anna - wobei, eigentlich doch. Das will er sich allerdings nicht mal selbst eingestehen, da ist ihm junges Fleisch für den Moment lieber. Auch wenn er das bezahlen muss. Aber was ist schon Geld. Für Lilly ist das wiederum so einiges, denn ihr fehlt es genau daran. Und natürlich an einer normalen Familie. Welche Eltern kommen schon auf die Idee, den auffälligen Bruder zur großen Schwester abzuschieben, nur weil sie selbst mit ihm nicht mehr klarkommen?


    Viele Stimmen bezeichnen dieses Buch als ekelhaft. Als unschön zu lesen. Als vulgär. Und all das will ich nicht abstreiten, weil es unleugbar wahr ist. Aber genau so soll es auch sein. Der Schreibstil, die Sprache, die Ausdrücke - all das zeichnet das Leben eben genau so ungeschönt und ekelhaft, wie es manchmal ist.
    Auch wenn wir uns selbst gerne einreden, dass sowieso alles rosarot ist und Glitzer hustende Einhörner vor uns herpreschen - wenn wir mal ganz kurz ehrlich zu uns sind, ist das doch Schwachsinn.
    Das Leben kann widerlich, dreckig und gemein sein. Und genau das sind Meiers Protagonisten, ihre Geschichte auch. 
    Klar kann man darüber diskutieren, ob es Kraftausdrücke dazu wirklich braucht. Mich hat es nicht gestört, kann aber sicher auch daran liegen, dass ich eher unzensiert denke. Wichtig war mir, dass es nicht gestellt wirkt - und das tut es nicht. Ich konnte mich also rundum zufrieden in den Schmutz der Welt kuscheln. 
    Für mich hat das ganze ein bisschen was von Bernemann und Katherine Dunn - Antipop eben. Das muss nicht hübsch anzuschauen sein. Aussage muss es haben. Und daran mangelt es nun wirklich nicht.


    Meiers Buch ist sicher nichts für jedermann - und wenn man sich lieber in wohlige Liebesschmonzetten kuschelt ist das auch ok. Dann wird einem "Fleisch" aber sicher nicht gefallen und man kann gleich die Finger davon lassen. Mir hat's gefallen wirklich.
    Den fünften Stern gibt es nur nicht, weil ich das Buch mit Vertretern seiner Art ja irgendwie vergleichen muss - und ein Bernemann ist eben noch einen Ticken sprachgewandter, eine Katherine Dunn bringt einem beim Lesen eben noch ein bisschen mehr zu denken. Wenn man im Vergleich mit solchen Größen allerdings mit 4 von 5 Sternen abschneidet hat man definitiv verdammt viel richtig gemacht!



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    Mrs. Dalloways avatar
    Mrs. Dallowayvor 2 Jahren
    Altes Fleisch trifft junges Gemüse


    Simone Meiers Fleisch wird heiß diskutiert und hat viele schlechte Rezensionen bekommen, die ich nur zum Teil nachvollziehen kann.
    Nachdem ich erst mal in den Lesefluss reingefunden hatte fand ich das Buch vor allem eins: interessant. Einen gewissen literarischen Anspruch möchte ich ihm nicht absprechen, denn die sprachliche Gewandtheit der Autorin ist auf jeden Fall einen Blick in das Buch wert.

    Es gibt einige Szenen, die andere Leser als ekelerregend und vulgär beschrieben haben. Ich finde, sie machen das Buch interessanter. Ich habe aber auch "Feuchtgebiete" an einem Stück gelesen und nebenbei gegessen. Vielleicht ist mein Empfinden für so etwas einfach anders.
    Ich fand es unheimlich spannend, den verkorksten Gestalten durch das Buch zu folgen und sie heimlich zu analysieren. Und dafür gibt es auf jede Menge sehr viel Potenzial.


    Gerne gebe ich diesem besonderen Buch 4 von 5 Sternen, da es wirklich nicht schlecht ist. Für 5 Sterne hätte es mich aber richtig vom Hocker hauen müssen und das hat es nicht. Ich bezweifle auch, dass es eines dieser Bücher ist, die für immer im Gedächtnis bleiben. Doch allen Lesern, die sich für die verstörenden Innenleben ihrer Protagonisten interessieren, kann ich dieses Buch empfehlen.

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    J
    jamal_tuschickvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ekelbuch
    Im Jenseits der Vierzig

    Stellen Sie sich einen Mann als Beistelltisch vor oder nehmen Sie zum Beispiel Max. Annas “Begleitfreund” kommt für sich selbst auf, anders als “die Bohemien-Modelle in ihrer Vergangenheit”. Galant übersieht der Lehrer die Verheerungen am Leib der Geliebten. Jeder “gekochte Kartoffelsack” hält sich besser als Annas Arsch im Jenseits der Vierzig. Anstatt würdevoll zu resignieren, salbadert sich Anna in eine Unwirtlichkeit ohne Not. Es fehlt nur noch der Eigengeruchswahn und das Leiden am Damenbart, um den Sack des selbstverschuldeten Unglücks zuzumachen.
    Simone Meier beschreibt eine Agonie. Babyfotos lösen Brechreiz aus - Annas Abwehr verrennt sich im Desaster von “Kacke, Kotze, Kreischen”. Ach so, Anna ist zurzeit eine früher selbst geförderte Entscheiderin in der Kulturförderung. Sie sitzt an den Hebeln, die sie lange am Boden hielten. Jetzt spielt sie die Groschengöttin.
    Der Weg von der Kinderkacke zur Kulturförderung erscheint kurz. Anna kann sich vor ihrem Zynismus kaum schützen, Max geht es nicht besser. Er kam sich schon vor “wie ein ekelhafter, zusammengeschrumpfter Penis”.
    Max kennt nur noch das Ent- und Verlieben als Motor(en) einer Veränderung. Der Begleitfreund mit eigenem Einkommen überholt seine schnorrenden Vorgänger im Abrauschen von Annas Frustrationstoleranz. Als Enttäuschungslieferant verliert er den Boden unter den bürgerlichen Füßen und fällt durch bis ins Bordell. Annas Nachfolgerinnen im Großen und Ganzen des gesellschaftlichen Gegeneinanders heißen Lilly und Sue. Sie hausen mit Kakerlaken, Darknetnerds und Veganpunks in schierer Miesepetrakeit. Alles mufft nach “Slipeinlage ... Tampon” und Tofu und klebt wie Butter zwischen Tellern. Dazu kommen “Kackebilder” - eine fäkale Grundierung beschissener Verhältnisse. In der Dreckswelt kümmert sich Lilly geschwisterlich um den halbwüchsigen Kotmaler Jonas. Sie studiert etwas, dass es ihr erlaubt, über Zwillingsmotive in der Popkultur nachzudenken, “Shining” als wissenschaftlichen Gegenstand zu begreifen und “Bullshit-Metastasen” zu produzieren. (So weit das Auge reicht, tropft Scheiße in Meiers Roman.) Obwohl erst siebenundzwanzig, imaginiert sich Lilly in die Trostlosigkeit der Hängengebliebenen, die im gastronomischen Service schließlich ein Gnadenbrot verzehren. Sie antizipiert und variiert Annas erfahrungsfette Negativität. Man möchte beide in eine Wüste zur Kur schicken.

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    L
    Lesefreund76vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch das mich eher abgestoßen hat
    darf es noch etwas mehr Fleisch sein..........NEIN DANKE!

    Man liest zuerst die Geschichte von Anna und Max! Zwei erwachsene Menschen die in einer gescheiterten Zweckbeziehung leben und sich entliebt haben. 
    Jeder geht seine eigenen Wege und versucht seine Bedürfnisse und Begierden woanders zu finden und andere Wege zu gehen.
    Anna verliebt sich in die Kellnerin namens Lilly und Max schläft Sue, die für Ihre Dienste Geld nimmt. Nun ist es aber auch noch so, dass Sue und Lilly in einer WG leben und auch ihr Schicksal zu tragen haben und ihre eigenen Liebesbedürfnisse und Begierden haben. Nicht alles geht miteinander konform und das bekommt der Leser nach und nach mit.
    Es ist interessant das der Leser jedes Kapitel aus der Sicht des jeweiligen Erzählers zu sehen bekommt und zum Teil Verbindungen knüpfen kann und einen kleinen Wissenvorsprung hat. Denn die Geschichte und die Verwicklung untereinander spitzt sich zu und man steuert auf eine Katastrophe zu.

    Die Idee fand ich eigentlich ganz gut aber die Umsetzung war überhaupt nicht mein Geschmack. 
    Der Schreibstil war für meinen Geschmack sehr frivol und zum Teil abstoßend womit die Schriftstellerin zum Teil auch die fleischlichen Triebe und Begierden ausdrücken wollte, aber für mich hat es eher abgestoßen und von der Geschichte distanziert. Es war einfach zu viel. Außerdem fand ich die Geschichte in der Tiefe nicht ausgearbeitet. Sondern viele Themen wie psychische Krisen, Kindeserziehung und Homosexualität wurden nur angeschnitten aber nicht ausgearbeitet und daher fehlte es mir an wirklicher Geschichte. Daher fühlt es sich für mich so an, als hätte ich nach dem Lesen des Klappentextes durch das Lesen des Buches nicht mehr erfahren. Wirklich schade!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    KEIN & ABER Verlags avatar
    Ein lustvoller, lustiger Liebesroman über Menschen, die mit dem Jungsein und dem Älterwerden kämpfen. Und damit, dass ihre Fantasie die Realität um Längen schlägt. Doch dann geschehen Dinge, die hätten selbst sie sich niemals vorgestellt.

    Anna und Max, beide Mitte vierzig, sind miteinander zur Schule gegangen und viel später aus Bequemlichkeit ein Paar mit langweiligen Paarfantasien geworden. Doch dann verliebt sich Anna, geplagt von allen Begleiterscheinungen des Älterwerdens, zum ersten Mal in eine Frau, in die 27-jährige Lilly. Und Max verliebt sich in Lillys Mitbewohnerin Sue, die jedoch nur gegen Geld mit ihm ins Bett geht. Anna träumt von Lilly, schläft aber mit einem Filmstar. Lilly wiederum muss sich um ihren kleinen Bruder kümmern, der Eltern und Lehrer zur Verzweiflung treibt, doch Anna ist ihr keineswegs entgangen. Psychoterror und Wahnsinn schleichen sich in die Geschichte, dennoch wird ein Happy End angepeilt.

    Bewerbt Euch bis zum 11.12.2016 um eines von fünf Leseexemplaren. Viel Glück!
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