Simone Paganini

 4.8 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Von wegen Heilige Nacht!, Unzensiert und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Simone Paganini

Prof. Dr. theol., geb. 1972 in Italien, Studium der katholischen Theologie in Florenz, Rom und Wien. Professor für Biblische Theologie an der RWTH Aachen. Autor zahlreicher wissenschaftlicher und populärwissenschaftlicher Bücher, unter anderem über Qumran und skurrile Episoden in der Kirchengeschichte. Auch auf Science Slams begeisterte er schon ein großes Publikum.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Von wegen Heilige Nacht!

 (4)
Neu erschienen am 28.09.2020 als Taschenbuch bei Gütersloher Verlagshaus.

Unzensiert

Erscheint am 18.02.2021 als Taschenbuch bei Verlag Herder.

Alle Bücher von Simone Paganini

Cover des Buches Von wegen Heilige Nacht! (ISBN: 9783579023977)

Von wegen Heilige Nacht!

 (4)
Erschienen am 28.09.2020
Cover des Buches Unzensiert (ISBN: 9783451032752)

Unzensiert

 (0)
Erscheint am 18.02.2021
Cover des Buches Von Evas Apfel bis Noahs Stechmücken (ISBN: 9783451384936)

Von Evas Apfel bis Noahs Stechmücken

 (0)
Erschienen am 19.08.2019

Neue Rezensionen zu Simone Paganini

Neu

Rezension zu "Von wegen Heilige Nacht!" von Simone Paganini

Von wegen Heilige Nacht
HikoWbvor 19 Stunden

Weihnachten ist ein Wunder, eingebettet in historische und menschliche Fakten. Interessant wird es dabei, wenn Jemand genau auf diese „Diskrepanz“ einen Blick wirft. Simone und Claudia Paganini haben genau dies in ihrem Buch „Von wegen Heilige Nacht – Der große Faktencheck zur Weihnachtsgeschichte“ getan.  Aufgeteilt in 17 Kapitel verrät die Kapitelüberschrift in Form einer Frage schnell, auf was sich der Leser einstellen kann und welcher Teil der Weihnachtsgeschichte näher beleuchtet wird.

Der Kernbotschaft, dem Wunder, das an Weihnachten tatsächlich geschah und das mit die Grundlage des Christlichen Glaubens bildet, wird dabei durch die vermeintliche Faktenlage der Glanz jedoch nicht genommen. Natürlich sind manche Dinge nicht so passiert, wie man heute annimmt. Dass Jesus nicht im Winter geboren wurde zum Beispiel ist für jeden halbwegs interessierten Christen zwischenzeitlich bekannt  und vielleicht stimmt tatsächlich der eine oder andere Teil nicht ganz so, wie wir ihn mit unserem nüchternen, europäisch-wissenschaftlichen Verstand begreifen. Aber egal wie man es dreht und wendet: Weihachten bleibt ein Wunder und auch die Autoren, die einen sehr nüchternen und wissenschaftlichen Blick auf die Geschichte werfen, können nicht umhin der Weihnachtsgeschichte positiv gestimmt entgegen zu treten.

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Von wegen Heilige Nacht!" von Simone Paganini

Gut erklärt mit verblüffenden Fakten
MoMevor 4 Tagen

Auf dieses Buch habe ich mich wirklich gefreut. Denn das nicht alles genauso zugetragen haben konnte, wie es in der Weihnachtsgeschichte steht, war mir klar. Doch wie kam es zu dieser Erzählung? Dieser Frage ging das Autorenpaar mit reichlich geschichtlichem Kontext nach.

Gut gefiel mir, dass das Buch gefühlt chronologisch aufgebaut wurde und es sich pro Kapitel mit einer Kernfrage beziehungsweise Aussage befasste. Dabei beleuchten die beiden nicht nur was die Bibel an dieser Stelle verkündete, sondern sie blickten auch auf den geschichtlichen Kontext. Wie waren die Lebensumstände in der damaligen Zeit, welche gesicherten Erkenntnisse gibt es bislang? Daraus leiten sie ab, wie sich die Erzählungen zur bis heute bekannte Geschichte weiterentwickelten und erklärten teilweise auch, warum dies so geschah.

Ich persönlich fand das unheimlich interessant und der stellenweise leicht humoristisch ironisch angehauchte Schreibstil gefiel mir dazu besonders. Sie zogen die Schilderungen nicht ins lächerliche, sondern überspitzten manche Aussagen ein bisschen, damit deutlich wurde, warum sich daraus einige Behauptungen und falsche Vorstellungen manifestierten. Beispielsweise bei dem Punkt, dass König Herodes ein Kinderschlächter gewesen sei.

Die Kapitel hatten insgesamt eine angenehme Länge. Pro Abschnitt gab es einen passenden Titel und eine Illustration. Mitunter waren sie sehr aufwendig und es gab eine Menge zu entdecken. Andere Zeichnungen waren schlicht und aufs Nötigste reduziert. Für mich war das aber völlig okay, es ging mir ja um die historischen Zusammenhänge. Esther Lanfermann gelang es, mit ihren Illustrationen das Buch optisch aufzulockern und bildlich aufzuwerten.

Sehr gut dargestellt wurde meiner Meinung nach auch die Tatsache, dass wir Menschen aus der heutigen Zeit gar nicht die eigentlichen Empfänger für die Erzählungen der Bibel waren. Sondern sie eigens für unsere Vorfahren geschrieben wurde. Denn diese hatten ganz andere Bedürfnisse und Ansprüche an eine Biografie. Bei ihnen standen eher veranschaulichten moralischen Aspekte im Vordergrund und keine wissenschaftlich korrekten Lebensdaten, wie wir das heute so machen. Folglich ist es auch für uns nicht tragisch, dass Jesus wohl eher im Frühling und mitnichten in einem Stall zur Welt kam. Weihnachten ist doch so viel mehr als Ochs und Esel im Stall.

Fazit:
Keine Angst vor dem Fakten-Check. Weihnachten bleibt auch noch nach dem Lesen das, was es für jeden Einzelnen von uns ist. Doch ein Blick über den Tellerrand hinaus ist genauso erhellend wie die Entstehung dieser faszinierenden Geschichte.

Kommentieren0
0
Teilen
B

Rezension zu "Von wegen Heilige Nacht!" von Simone Paganini

Widerlegte Fakten ändern nichts an der Botschaft
belanaherminevor 2 Monaten

Inhalt

Der Inhalt ist eigentlich mit Titel und Untertitel treffend beschrieben. Basierend auf aktuellen Methoden der Auswertung von Schriftgut prüfen die Autor/innen, welche der in der Weihnachtsgeschichte verwendeten Fakten sich geschichtlich nachweisen lassen.

Nach einem Vorwort ist das Buch in 17 Kapitel gegliedert, die jeweils eine Überschrift und einen Untertitel in Form einer Frage haben. Damit ist man gut auf das eingestimmt, was man als Leser/in erwarten darf. Am Ende des Buches fassen die beiden Autor/innen ihre Ergebnisse zusammen und geben - trotz allem, was sie heraus- bzw. besser nicht herausgefunden haben - einen positiven Ausblick auf die Weihnachtsgeschichte.

Quellen- oder Literaturnachweise gibt es nicht separat. Aber im Text verweisen die Autor/innen auf die Bibelstellen und anderen Quellen, die sie für ihre Analyse verwendet haben.

Subjektive Eindrücke

Ja, wer möchte nicht gern wissen, was es wirklich mit der Weihnachtsgeschichte auf sich hat. Hier bekommt man auf viele Fragen eine fundierte Antwort. Auch insgesamt ergeben die Fakten im Buch ein in sich stimmiges Ganzes. Auch wenn die einzelnen Aspekte so vermutlich nicht gewesen sind, so erfährt man doch vieles aus der Lebensweise um das Jahr 0 herum. Das fand ich sehr erhellend.

Interessant war für mich auch, dass es damals auch eine andere Auffassung davon gab, wie Geschichten zu sein haben. Sie sollten die Kernbotschaft vermitteln. Ob dann die realen Fakten dazu passten, war eher zweitrangig.

Und in diesem Sinne bleiben sicher nicht viele Fakten der Weihnachtsgeschichte übrig, aber das nimmt ihr ja nichts von ihrer inneren Bedeutung und Message.

Fazit

Eine Ernüchterung durch die Faktenlage muss uns nicht davon abhalten, an der eigentlichen Botschaft der Geschichte festzuhalten.

Weitere Rezensionen von mir gibt es unter https://belanahermine.wordpress.com/category/rezension/

Kommentieren0
0
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 5 Bibliotheken

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks