Simone Rethel Sag nie, du bist zu alt

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Inhaltsangabe zu „Sag nie, du bist zu alt“ von Simone Rethel

Die Befürchtung, nicht mehr gebraucht zu werden, keine Aufgaben und keine Ziele mehr zu haben – das ist wohl eine der tief sitzenden Ängste, die Menschen haben, wenn sie ans Alter denken. Simone Rethel-Heesters möchte mit diesem Buch dem Leser die Angst vor dem Alter nehmen und zeigen, dass das Leben jenseits der sechzig nicht automatisch Krankheit, Behinderung und Pflegeheim bedeuten muss.

Einfach genial, dieses Buch! Absolut empfehlenswert! Betrifft alle (oder sollte jedenfalls!!!)

— jo_bord
jo_bord

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  • Wir werden so altern, wie wir bisher gelebt haben

    Sag nie, du bist zu alt
    R_Manthey

    R_Manthey

    27. June 2015 um 17:05

    Als sich der Verlag an die Autorin mit der Bitte um einen Text über das Älterwerden wandte, war wohl zu allererst der Gedanke im Spiel, dass Simone Rethel die Frau von Jopi Heesters ist und man auf diese Weise einiges aus ihrem gemeinsamen Alltag erfahren würde. Diesen Gefallen tat Frau Rethel dem Verlag nicht. Entstanden ist ein recht allgemein gehaltenes Buch, in dem die Autorin sich über andere Texte und einige Interviews dem Thema nähert. Es ist nicht zu übersehen, dass sich Frau Rethel erst nach dem Verlagsangebot in das Thema ihres Buches eingelesen hat. Dass wir angeblich alle alt werden, aber nicht alt sein wollen, ist einer der vielen Allgemeinplätze, die die Autorin nachdenklich hinterfragt. Sie hat einen Mann, der über 100 Jahre alt ist, bessere Blutwerte als sie besitzt und noch arbeitet. Bei so viel Präsenz an Lebenswillen und Tatkraft an der Seite muss man einfach davon überzeugt sein, dass das Alter keine Last sein muss. Heesters ist ein überzeugender Beweis. Doch wofür? Wir erwarten von einem solchen Wunder an Vitalität ein Geheimnis, das uns ein ähnlich langes Leben bescheren kann. Abgesehen von den bislang nicht genau geklärten genetischen Voraussetzungen für ein hohes Alter sind sehr viele die Langlebigkeit begünstigende Faktoren bekannt. So hat Heesters beispielsweise immer viel Obst und Gemüse und wenig Fleisch und Süßzeug gegessen. Er trieb beharrlich Sport und hat eine überaus gesunde und positive Lebenseinstellung. Auch noch in seinem Alter will er ständig Neues entdecken und vor allem arbeiten, also ein Ziel haben. Und genau das sind die Vorschläge, die uns Frau Rethel offenbart. Wenn wir ihnen folgen, so steigt die Wahrscheinlichkeit auf ein langes und vor allem gesundes Leben. Auch wenn ihr Buch sympathisch geschrieben ist und alles richtig und gut zu sein scheint, was sie uns im persönlichen Bereich vermitteln will, so bleibt anderes oberflächlich und vordergründig. Sicher ist es beispielsweise beklagenswert, dass heute selten mehrere Generationen unter einem Dach leben. Doch das ist eine Folge einer völlig anderen Arbeitswelt, die sich nicht so einfach wieder abschaffen lässt. Sicher ist es beispielsweise für den betroffenen Hochschullehrer oder Richter nicht schön, wenn er mit 65 zwangspensioniert wird, obwohl er noch einige Jahre hervorragend arbeiten könnte. Doch dann muss man auch sehen, dass es hochqualifizierte und moderner denkende Nachfolger gibt, die leistungsfähiger sind und ohne ein Stellenangebot abwandern würden. Leider sieht die Autorin nur selten bei solchen Ausflügen in größere Zusammenhänge die Gesamtsicht. Bleibt sie jedoch im persönlichen Bereich, so sind ihre Vorschläge sehr hilfreich. Wir werden so altern, wie wir bisher gelebt haben. Körper und Geist wollen trainiert sein. Wer also gesund und munter auf die 100 zugehen möchte, der sollte sich das früh überlegen. Fazit. Ein sympathisches Buch, aber keines über Jopi Heesters. In relativ allgemeiner Form erklärt die Autorin die bekannten notwendigen Voraussetzungen für ein glückliches und gesundes Altern. Ich hatte mir allerdings mehr und vor allem etwas Persönlicheres erwartet.

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