Simone Schroth

 4 Sterne bei 365 Bewertungen

Lebenslauf

Judith Koelemeijer, Kulturwissenschaftlerin, Journalistin und Schriftstellerin, hat mit ihrem Bestseller "Das Schweigen der Maria Zachea" 350.000 Leser erreicht (2001, nicht ins Deutsche übersetzt). Auch ihre folgenden Bücher "Das Leben der Anna Boom" (deutsch 2009), "Himmelfahrt" (2013) und zuletzt die Biographie über Etty Hillesum standen weit oben auf der niederländischen Bestsellerliste.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches The Final Act (ISBN: 9783365011607)

The Final Act

Erscheint am 23.12.2025 als Taschenbuch bei HarperCollins Paperback.
Cover des Buches Familia (ISBN: 9783365011027)

Familia

(5)
Neu erschienen am 28.10.2025 als Taschenbuch bei HarperCollins Paperback.

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Neue Rezensionen zu Simone Schroth

Cover des Buches Familia (ISBN: 9783365011027)
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Rezension zu "Familia" von Lauren E. Rico

Tintenklex
Familiengeheimnisse!

„Familia“ – der Titel ist Programm. In diesem Buch geht es um alle möglichen Aspekte von Familie. Bluts- und Wahlverwandschaft, alte Geheimnisse, neue Freunde und allerlei Spannungen. Der Aufhänger ist ein DNA-Test und von dort nimmt die Geschichte auf zwei Zeitebenen seinen Lauf. Mir hat sehr gut gefallen, wie die Stränge sich immer weiter ineinander flechten, bis sich zum Schluss ein Bild ergibt, bei dem wirklich alle Fäden zusammen laufen.
Die Entwicklung der Figuren fand ich teils etwas sprunghaft, trotzdem konnte ich mich gut in sie hinein versetzen und habe sie gern auf ihrem Weg begleitet. Dieser gefühlvolle und zugleich spannende Roman macht richtig Lust in die eigene Familiengeschichte einzutauchen.

Cover des Buches Familia (ISBN: 9783365011027)
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Rezension zu "Familia" von Lauren E. Rico

Furbaby_Mom
Familie und Identität

"Familie, das sind nicht nur Blutsbande oder in Dokumenten erfasste Verbindungen. Familie lebt nicht innerhalb der Parameter eines Stammbaums auf Papier mit Geburts- und Todesdaten. Es geht nicht so sehr darum, mit wem wir unsere DNA teilen, sondern darum, wem Teile unseres Herzens gehören."


Der Einstieg in die Story hat mich komplett erwischt - ein entführtes Baby. … das hat mir als Mama sofort das Herz zerrissen. Die Thematik dieses Familiendramas erinnerte mich ganz entfernt an die TV-Serie "Finding Carter", nur ruhiger, literarischer.


Ich hatte mit hauptsächlich zwei Sichtweisen gerechnet = den beiden Schwestern. Tatsächlich wurden es im Laufe der Handlung immer mehr. Vergangenheit ("an jenem Tag …") und Gegenwart wechseln sich ab, was anfangs spannend war, später aber etwas überladen wirkte. Dennoch: die poetisch dichte Sprache der Autorin hat mich abgeholt und ich wollte immer weiterlesen.


Cover: Ich liebe die Farbe! Zudem passt es perfekt zum kulturellen Hintergrund.


Schreibstil: Kurze Kapitel, schöner Flow, eher langsame Spannungskurve. - Kein Thriller, kaum Drama.  Das kulturelle Setting Puerto Ricos fand ich wunderbar eingebunden, und auch das Cover spiegelt diese Kultur gut wider.


Die zentralen Themen sind Familie, Identität, kulturelle Wurzeln, Verlust, Versöhnung - und die Frage: "Wer bin ich?"


Gerade die Botschaft am Ende fand ich wunderschön: Familie ist nicht DNA, sondern das, was wir lieben.


𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: 

Ein ruhiger, kulturell reich gefärbter Roman, der aus zahlreichen Perspektiven erzählt wird (manchmal fast ein bisschen zu vielen, aber das fällt unter Geschmacksache) und eine tolle Kernmessage hat. Ideal für alle, die Geschichten über Familie(ngeheimnisse), Identität und zweite Chancen mögen.

Cover des Buches Familia (ISBN: 9783365011027)
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Rezension zu "Familia" von Lauren E. Rico

bookmark_mess
Eine Reise in die Vergangenheit, auf der Suche nach Wahrheit, Zugehörigkeit – und vielleicht auch nach sich selbst.

Stell dir vor: Du machst wegen der Arbeit einen DNA-Test – und plötzlich steht dein Leben Kopf. Genau das passiert Gabby DiMarco aus New York. Sie dachte, sie kennt ihre Geschichte, ihre Familie, doch dann erfährt sie, dass sie eine Schwester haben soll. Eine Schwester?! Und nicht irgendwo, sondern in Puerto Rico. 🌴😳
Isabella Ruiz hingegen hat diesen Moment ihr ganzes Leben lang herbeigesehnt. Als Baby wurde ihre kleine Schwester entführt und jetzt, Jahrzehnte später, glaubt sie, sie wiedergefunden zu haben.
Was folgt, ist eine emotionale Spurensuche durch San Juan, vorbei an alten Wunden, tief vergrabenen Familiengeheimnissen und der Frage: Wer bin ich wirklich, wenn alles, woran ich geglaubt habe, auf einmal  wankt?


Meine Lesefalten:
Dieses Buch hat mich nicht durch literarische Brillanz überzeugt aber ganz ehrlich? Muss es auch nicht immer.
Ich mochte Gabby total: ihre Verwirrung, ihr inneres Chaos, ihre Neugier. Sie war für mich ein bisschen wie eine gute Freundin, die in was reingeraten ist, das größer ist als sie selbst. Und Isabella? So viel Herz, so viel Hoffnung und so viel Schmerz. Sie hat mich still und leise erwischt.
Was Familia besonders macht, ist dieses Zwischen-den-Zeilen-Gefühl. Dass es nicht nur um Gene geht oder um Crime, sondern um Zugehörigkeit. Um die Frage, was Familie eigentlich bedeutet und was wir bereit sind zu glauben, wenn es plötzlich eine andere Wahrheit gibt.
Und das Setting! Puerto Rico pulsiert hier richtig. Die Gerüche, die Geräusche, die Hitze, das Leben, ich war mittendrin. Ich hatte plötzlich Lust auf tropische Früchte und wollte an jeder Ecke stehen bleiben, weil so viel Atmosphäre zwischen den Seiten steckt.
Klar, das Ende… ist diskutabel. Ich persönlich hätte’s anders gemacht, aber hey – Bücher sind auch wie Menschen: unperfekt, überraschend, manchmal ein bisschen trotzig. 😅


Ein Buch zum Weglesen, Mitfühlen, Nachdenken. Für alle, die gerne ein bisschen Chaos mit Herz lesen und Lust auf eine emotionale Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart haben.

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