Simone Tives Die Tage des Saturn

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Tage des Saturn“ von Simone Tives

Dezember 69 nach Christus. In der germanischen Provinz brennen Aufstände gegen die römischen Besatzer. Während eines Gelages im römischen Kastell Novaesium am Rhein wird der Statthalter Marcus Flaccus ermordet. Schnell gerät der Anführer der Bataver unter Verdacht. Im eisigen Winter Germaniens beginnt eine gnadenlose Hatz auf Leben und Tod und um Recht und Unrecht, in der Gejagte zu Jägern werden.

Stöbern in Historische Romane

Bucht der Schmuggler

Ein wunderbarer Abenteuerroman, der Fernweh in mir geweckt hat.

page394

Das Haus in der Nebelgasse

Unterhaltsame Spurensuche durch London mit sympathischen Charakteren

Waldi236

Die Runen der Freiheit

Lesenswert, aber nichts besonderes

Sassenach123

Hammer of the North - Herrscher und Eroberer

spannender Abschluss einer Historienserie

Vampir989

Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

Spannender Mittelalterkrimi um die Henkersfamilie Kuisl, der schöne Lesestunden bereitet.

Wichella

Die Orlow-Diamanten

Schade, mir war es zu politisch und diese ganze Gesellschaftsheuchelei ging mir auf die Nerven.

Asbeah

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Die Tage des Saturn" von Simone Tives

    Die Tage des Saturn
    Knipsi

    Knipsi

    02. February 2013 um 19:02

    Die Saturnalien sollen rauschende Festtage werden. Doch im Castrum Novaesium gibt es kontroverse Diskussionen und handfeste Auseinandersetzungen. Noch in der Nacht des großen Gelages wird der Statthalter Marcus Flaccus ermordet. Ein Täter ist schnell gefunden, der Anführer der aufständischen Bataver, Julius. Weshalb war er sonst in der verhängnisvollen Nacht im Castrum unterwegs? Eine ereignisreiche und wechselhafte Verfolgungsjagd wird erzählt. Und der wahre Täter mordet weiter und muss gefunden werden. Einige Personen kommen dafür in Fragen, denn viele Freunde hatte sich der Statthalter nicht gemacht. Ein fesselnder Krimi erwartet den Leser, der einem auch die römische Antike näherbringt. Leider geschieht dies in mehreren Fällen zu detailreich. Auch die Karte des "nördlichen Germanien" ist nicht von allzu großer Bedeutung. Lieber wäre es mir gewesen, man hätte einen Übersichtsplan eines Castrums eingebunden. So kann sich der Leser leicht "verlaufen". Die Gesellschaft im römisch-germanischen Grenzland ist ausgezeichnet herausgearbeitet. Die gespaltenen germanischen Stämme und deren Ansichten werden angeführt, die Sichtweise der römischen Heerführer, aus unterschiedlichen Provinzen, offenbart. Und auch die Gesellschaftsstruktur vom Sklaven bis zum Statthalter in einem Castrum ist hinreichend dargestellt. Cover, Titel und Klappentext sind passend und vortrefflich gestaltet. Ein wunderschönes Wandbild eines römischen Gelages und ein geprägter Titel machen dieses Taschenbuch zu etwas Besonderem. Das Glossar ist umfassend, der historische Hintergrund kurz und knapp erzählt. Beides ergänzt die Ausstattung sehr gut. Fazit: 4 Sterne - sehr gut - empfehlenswert für Leser historischer Kriminalromane

    Mehr