Simone Trojahn Mörderherz

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Inhaltsangabe zu „Mörderherz“ von Simone Trojahn

Der 21- jährige Ron Dettinger hatte keine schöne Kindheit. Schon früh litt er unter den Launen seiner psychisch kranken Mutter, später wuchs er dann bei den brutalen und herzlosen Großeltern auf. Doch inzwischen führt er ein sehr einfaches, eher langweiliges Leben als Automechaniker in einer amerikanischen Kleinstadt. Er gilt zwar als Eigenbrötler und hat nicht viele Freunde, doch hätte niemand geahnt, welch dunkles Verlangen so tief in seinem Herzen verborgen ist, am wenigsten er selbst. Alles fängt an, als er an einem heißen Sommertag auf die 15-jährige Mia trifft, sein erstes Opfer. Aus einer plötzlichen Laune heraus schlachtet er das Mädchen im Ferienhaus seiner Großeltern ab, vergeht sich anschließend an der Leiche und versteckt diese im angrenzenden Wald. Von da an ist nichts mehr wie es einmal war. Ron erkennt seine wahre Leidenschaft: das Morden. Zum ersten Mal in seinem Leben fühlt er sich richtig lebendig: Ein Mörder ist geboren. Zwar plagen ihn von diesem Tag an auch immer wieder Gewissensbisse und er leidet an schrecklichen Alpträumen, doch er schafft es, diese zu verdrängen und seinen Alltag relativ normal zu bestreiten. Dann lernt er eines Abends die lebensfrohe Sophie kennen und ein Wunder geschieht: Ron verliebt sich. Sophie verkörpert für ihn all das, was er noch nie erfahren durfte und auch nie mehr zu erleben gehofft hatte. Sie schenkt ihm ihre Liebe, ihr Vertrauen und, was für Ron fast das Wichtigste ist, sie akzeptiert ihn so wie er ist. Von nun an versucht er, Sophie zuliebe, gegen seinen Drang zu töten anzukämpfen. Doch was ist am Ende stärker? Das Herz oder der verfluchte Trieb? (Quelle:'E-Buch Text/12.09.2014')
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  • Eine schwere Kindheit ist keine Entschuldigung...

    Mörderherz

    Virginy

    12. May 2017 um 02:02

    Als Ron noch ein Kind ist, lädt seine Mutter ihn bei den Großeltern ab und macht sich aus dem Staub, um ihr eigenes Leben in den Griff zu kriegen.Liebe oder gar Geborgenheit kennt er nicht, nur Prügel und böse Worte, trotzdem wohnt er auch als junger Erwachsener immer noch unter deren Dach.Zufällig begegnet er Mia, die er im Auto zum Wochenendhaus seiner Großeltern mitnimmt, sie dort mit einem Hammer erschlägt und sich an ihr vergeht, es fühlt sich gut an, Ron hat seine Berufung gefunden.Als er erfährt, dass seine Mutter im Sterben liegt, macht er sich auf den Weg zu ihr, nur um ihr mitzuteilen, was aus ihrem Sohn geworden ist, ein Mörder...Doch dann trifft er Sophie, zum ersten Mal in seinem Leben kann er jemanden an sich heranlassen, lieben, doch die dunklen Triebe schlummern auch weiterhin in ihm...Ja, mit Ron hat es das Leben bisher nicht gut gemeint, trotzdem konnte ich keinerlei Sympathie für ihn empfinden, denn jeder ist seines eigenen Glückes Schmied, warum er sich nicht einfach von seinen Großeltern abgenabelt hat, konnte ich nicht wirklich nachvollziehen.Trotzdem eine Geschichte, die irgendwie unter die Haut geht, wenn auch nicht ganz so mitreißend wie die anderen Bücher, die ich bisher von Simone Trojahn gelesen habe.So gibt es von mir diesmal 3,5 von 5 Sternen, aufgerundet auf 4...

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  • Ron, von der Mutter verlassen,

    Mörderherz

    GabiR

    09. September 2016 um 15:51

    .... den Großeltern verprügelt und lieblos behandelt, entwickelt ein seltsames Eigenleben, mit dem ihm selber gar nicht so richtig wohl ist, aber er kommt nicht dagegen an. Als er Sophie kennen lernt und sie ihr altes Leben aufgibt, um bei ihm in der Stadt zu bleiben, meint er, seine Dämonen überlistet zu haben, doch er soll sich täuschen. Simone hat hier ein grausiges Szenario geschaffen, das nicht immer leicht zu verstehen ist. Manche Kapitel lesen sich flüssig, andere lassen den Lesefluss stocken. Ron scheint teilweise ein ausgereifter Erwachsener zu sein, andererseits ein in seiner Entwicklung steckengebliebener Jugendlicher. Natürlich hatte er eine - ich muss es so drastisch ausdrücken - beschissene Kindheit und ich habe so manches Mal über die Großeltern den Kopf geschüttelt, aber jeder Mensch hat es selber in der Hand, etwas aus seinem Leben zu machen und gerade, wenn man mit sich selber nicht zufrieden ist, sollte ein Schlussstrich gezogen werden und man sollte zu dem stehen, was man getan hat und nicht so weitermachen. Ich bin mir nicht ganz sicher, was ich von dieser Geschichte halten soll und vergebe drei Sterne.

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