Simone Walleck Deine Worte bleiben

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 7 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Deine Worte bleiben“ von Simone Walleck

Ein Roman um Verlust und Neuanfang - und von großer, wahrer Liebe! Daniel ist Lisas Liebe - bis er erkrankt und nach einer langen Leidensphase ins Koma fällt. Der kauzig-verschlossene Arzt Oliver Mohr tut alles in seiner Macht stehende, um Daniel zu retten, aber er verliert diesen Kampf und Daniel stirbt. Lisa droht, im Strudel aus Sorge und Angst zu versinken. Ihr Leben verliert beinahe sämtliche Freude. Erst als ein geheimnisvoller Mann auftaucht, der ein Zauberer zu sein scheint und sie in ihren Träumen besucht, erhält sie neue Zuversicht. Versehen mit neuer Kraft, stellt sich Lisa den Herausforderungen.

Ein toller Liebesroman mit dem gewissen etwas!

— KristinSchoellkopf
KristinSchoellkopf

Stöbern in Liebesromane

Liebe findet uns

Leider gar nicht überzeugend und Mitreissend

Sturmhoehe88

Wie das Feuer zwischen uns

Noch mehr Emotionen hätte ich wahrscheinlich nicht ertragen. Diese Geschichte war die perfekte Mischung

Sturmhoehe88

So klingt dein Herz

Eine Geschichte, die sehr viel Potential hat, aber leider aus dem Ruder läuft. Ich hatte mir mehr erwartet.

venwar_newroly

Sieben Tage voller Wunder

Interessante Story, schöner Schreibstil, aber leider hatte ich von Anfang an eine Ahnung, wie es ausgeht.

lui_1907

Ein Sommergarten in Manhattan

Bedächtiger zweiter Teil der Manhattan-Serie. Überzeugt durch Feinfühligkeit und gewohnt packendem Schreibstil der Autorin.

talisha

Die Wellington-Saga - Verführung

Meiner Meinung nach leicht schwächer,als der erste Band - aber trotzdem eine schöne Geschichte,die gut unterhält!

divergent

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • "Deine Worte bleiben" ist so romantisch, wie tragisch

    Deine Worte bleiben
    KristinSchoellkopf

    KristinSchoellkopf

    01. May 2016 um 19:33

    "Wenn Sie sich für das Leben entscheiden, wird es Sie wieder einholen und Ihnen an jedem Tag zeigen, warum es sich lohnt, zu leben." (Deine Worte bleiben, Kapitel 16)Ich hatte die große Ehre, Simone Wallecks Roman Test zu lesen, bevor er am 6. Mai als Taschenbuch erscheint und möchte mich herzlich für das Rezensionsexemplar bedanken.Das Cover des Romans scheint das eines "gewöhnlichen Liebesromans" zu sein. Zu sehen ist die Silhouette einer Frau, welche um einen großen Baum mit einer an einem Ast befestigten Schaukel, zu tanzen scheint. Als Kontrast zu dem in schwarzer Farbe dargestelltem Vordergrund, ist der Hintergrund des Covers in einem schönen Blauton gehalten, welcher an einen Sommertag mit strahlender Sonne erinnert. Der Titel ist in einem angenehmen Lila abgedruckt und scheint dem Leser förmlich ins Auge zu springen. Ich persönlich finde das Cover sehr schön, da es zum Träumen einlädt und automatisch gute Laune im Leser hervorruft.Die Geschichte ist so herzergreifend, wie tragisch. Die junge Lisa liebt Daniel über alles. Ihre Liebesgeschichte könnte aus einem Märchen stammen: Daniel stört sich nicht an Lisas Fimmel, jeden Tag genau zu planen und Listen zu erstellen und Lisa unterstützt Daniel hingebungsvoll in seinem Autorenleben.Daniel schreibt Lisa unentwegt Liebesbriefe, welche ihr Herz jedes Mal aufs neue zum Bersten bringen.Doch Glück ist vergänglich... Daniel stirbt an einem Hirntumor und Lisa wird der Boden unter den Füßen weggerissen. Was soll sie nun tun? Wird sie jemals wieder glücklich sein? Oder noch viel wichtiger: Will sie überhaupt ohne Daniel weiterleben? In ihrer schlimmsten Zeit steht ihr Oliver Mohr zur Seite, welcher Daniel zu seinen Lebzeiten als Arzt behandelt hat. Auch ein mysteriöser "Zauberer" tritt in Lisas Leben und krempelt es gehörig um. Die größte Hilfe jedoch scheint noch immer Daniel zu sein, welcher seine Frau niemals allein ins Unglück stürzen lassen würde, noch nicht einmal im Tode...Die Charaktere in "Deine Worte bleiben" sind so verschieden, wie sie nur sein könnten und doch scheint jeder auf seine eigene Art liebenswürdig. Lisa ist eine Frau, welche vor Vielseitigkeit strotzt. Einerseits scheint sie eine Frau von nebenan zu sein: liebt sie Schokolade, Wein und stört sich an ihrem leichten Übergewicht kein bisschen. Auf der anderen Seite ist sie sehr durchgeplant, erstellt für jeden Tag eine Liste und kann nicht still sitzen, bis nicht alle Aufgaben mit einem grünen Haken versehen sind. Was mich an ihr auch sehr fasziniert ist ihre direkte Art. Sie sagt das, was ihr gerade durch den Kopf geht und trotzdem bringt sie jeden durch ihre Ehrlichkeit und liebenswürdige Art zum Lächeln.Daniel lernt man im Roman mehr durch Lisas Erinnerungen und seine Briefe kennen, als durch sein aktives Leben. Eines steht für jeden Leser fest: Er liebt Lisa über alles! Auch ist er Autor und seine Briefe scheinen Emotionen in literarischer Form zu sein, da sie den Leser auf besondere Weise berühren und sowohl zum Lachen, als auch zum Weinen bringen.Die anderen Charaktere des Buches, wie Oliver Mohr, Daniels Arzt, der "Zauberer", Anabel oder auch Bettina sind so detailgetreu beschrieben, dass man das Gefühl hat, in ihren Kopf schauen zu können. Auch sind die Nebencharaktere, wie der Besitzer eines Cafés in Bad Lipplich, so schön ausgearbeitet und authentisch beschrieben, dass man sie sich vor dem Inneren Auge ohne Probleme vorstellen kann.Mich persönlich hat Lisa am meisten fasziniert, da sie mich sehr an mich selbst erinnert hat. Ich liebe es, alles genau zu planen und kann meine Finger auch nicht von Schokolade lassen. Deshalb habe ich mich schon zu Beginn des Romans sehr mit ihr verbunden gefühlt. Sowohl Oliver, als auch Daniel scheinen etwas an sich zu haben, die Frauen in ihren Bann zu ziehen, davon müsst Ihr Euch selbst überzeugen, ich für meinen Teil hatte definitiv eine kleine Schwärmerei ;).Die Sprache im Roman ist unglaublich fesselnd, aber auch auf wundervolle Weise blumig und bewegend. Ich werde ganz ehrlich sein, bei Daniels letztem Brief sind bei mir die Tränen nur so gekullert. Der Wechsel zwischen Daniels professioneller Autorensprache, welche die Emotionen in Wallung bringt und dem Erzählstil, welcher Lisas Schicksal erzählt, ist spürbar, aber trotzdem fließend. Für mich persönlich sind die Beschreibungen, welche durch aussagekräftige Adjektive und glanzvolle Formulierungen geprägt sind, ein Highlight. Der Leser fühlt sich, als sei er Teil der Geschichte und kann sich sowohl die Personen, als auch die Umgebung, wie das Krankenhaus, den Schokoladenladen oder auch das Ferienhaus, bis zum letzten Detail vorstellen.Der Aufbau des Romans ist bemerkenswert. Zuerst erfährt man von Daniels Tod, daraufhin wird von Lisas Schicksal berichtet und dabei sind immer wieder Sequenzen von Lisas und Daniels Kennenlernen, wie auch Daniels Briefe eingebaut."Deine Worte bleiben" ist zwar ein Liebesroman, er ist dennoch ganz anders, als man ihn sich vorstellen würde. Er handelt nicht von einer Liebesgeschichte, die sich am Ende zum Guten wendet und in welcher Daniel auf sonderbare Weise geheilt wird. Der Roman macht Lisas Leben nach Daniels Tod zum Hauptthema und schildert, wie sie mit der Situation umgeht.Die Leitfragen des Buches sind: Wie kann ich weiterleben, wenn mein Lebensinhalt verschwunden zu sein scheint? Habe ich das Recht glücklich zu sein, wenn mein Liebster es nie wieder sein kann? Da ich ein riesiger Fan von Büchern bin (hihi, das könnt Ihr Euch sicherlich nicht vorstellen ;)) waren Daniels Aussagen über Bücher definitiv ein Highlight des Romans. Ich hatte das Gefühl, ihn genau verstehen zu können und hätte am liebsten laut geschrien: "Wie Recht Du hast!""Bücher lassen mir die Freiheit, alles zu erleben" (Deine Worte bleiben, Kapitel 1)"...kennst du das verzaubernde Gefühl, wenn du ein Buch öffnest, auf das du lange gewartet hast, weil es dich schon seit eurer Begegnung in seinen Bann gezogen hat? Spürst du dieses Gefühl der leichten Neugier, das Kribbeln, etwas Neues zu erfahren?" (Deine Worte bleiben, Kapitel 1)Fazit:Wie Ihr seht, ist die Rezension von "Deine Worte bleiben" etwas länger geworden, als meine sonstigen  und das Schlimme ist, ich habe das Gefühl immer noch nicht alles, was das Buch in mir ausgelöst hat, notiert zu haben, aber den Rest sollt ihr selbst herausfinden!

    Mehr