Simone van der Vlugt Das Klapperhaus

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Inhaltsangabe zu „Das Klapperhaus“ von Simone van der Vlugt

Der künstlerisch begabte VWL-Student Kris hat fast jede Nacht schreckliche Albträume. Die geheimnisvolle Tante seiner Mitbewohnerin findet heraus, dass ihn ein früheres Leben verfolgt - und zwar das des Malerlehrlings Olivier im 17. Jahrhundert. Um die Albträume zu überwinden und mehr über sich selbst zu lernen, kehrt Kris mittels Hypnose zurück in die Zeit von Pest und Lepra und taucht in das Leben von Olivier ein, das schließlich viel zu früh endet.

Unattraktiver Titel, nettes Cover, gemischter Inhalt.

— Eloanna
Eloanna

Ein eindrücklicher Roman über Reinkarnation und das Leben als Lepra- bzw. Pestkranker in vergangenen Zeiten.

— Jacynthe
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  • "Das Klapperhaus" von Simone van der Vlugt

    Das Klapperhaus
    Jacynthe

    Jacynthe

    30. May 2014 um 16:20

    Klappentext Immer wiederkehrende Albträume plagen den Studenten Kris. Erst als er sich in Hypnse versetzen lässt, kommt er ihrer Ursache auf die Spur: Er ist ein Wiedergeborener, der noch von einem seiner früheren Leben verfolgt wird. Doch warum? Um das herauszufinden, schlüpft Kris noch einmal in sein altes Ich als junger Malerlehrling Olivier im 17. Jahrhundert. Und was er dort erlebt, lässt ihn auch sein eigenes Leben plötzlich mit ganz anderen Augen sehen. Meine Meinung "Das Klapperhaus" ist ein Jugendbuch, das ich vor Jahren einmal aus der Bücherei ausgeliehen und lange in guter Erinnerung hatte. Vor kurzem habe ich es mir dann gekauft und erneut gelesen - wieder mit viel Begeisterung. Da es ein Jugendbuch ist, ist es nicht sehr komplex geschrieben, was der Qualität des Buches aber keinen Abbruch tut.  Kernthema des Romans ist die Reinkarnation. Böse Träume suchen den Student Kris heim und mit Hilfe einer Therapeutin kommt er der Geschichte eines früheren Lebens auf den Grund. Ich finde die Vorstellung von Wiedergeburt faszinierend, dass Träume oder unerklärliche Ängste von einem früheren Leben herrühren. Ich habe schon von Fällen gehört, wo Menschen Orte beschreiben konnten, an denen sie - in diesem Leben - noch nie gewesen sind.  Mithilfe der Hypnose durchlebt Kris eine Zeit, in der zwei der grausamsten und verheerendsten Krankheiten unserer Geschichte aufeinander treffen: die Lepra und die Pest. Deren Auswirkungen auf den Körper und das Leben der Betroffenen werden beschrieben, die Gedanken und Ängste, die einen mit der Diagnose überfallen, einfühlsam dargestellt. Man kann sich zu 100 Prozent in die Charaktere hineinversetzen und fiebert bis zum letzten Satz mit. Ich vergebe daher 5 von 5 Wolken für dieses Buch.

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  • Rezension zu "Das Klapperhaus" von Simone van der Vlugt

    Das Klapperhaus
    Kerry

    Kerry

    10. October 2011 um 20:20

    Kris, ein 18-jähriger BWL-Student, der auch künsterlich hoch begabt ist, leidet seit seiner frühesten Kindheit unter ein und demselben Alptraum: Er befindet sich in einem Raum, den er erst nicht verlassen kann, doch sobald er die Möglichkeit dazu hat, traut er sich nicht. In seinem Traum fühlt er sich entstellt. Mittlerweile zeigt der Alptraum auch tagsüber seine Wirkung. Dadurch, dass Kris nachts nicht mehr schlafen kann, ist er tagsüber kaum noch in der Lage, seinem Studium zu folgen. Eine Mitbewohnerin seiner WG schlägt ihm einen Termin bei ihrer Tante vor, die Hypnose-Therapeutin ist, speziell im Bereich Rückführungen. Kris ist erst skeptisch, beschließt dennoch, den Versuch einer Hypnose-Sitzung zu wagen. Und in der Tat, trotz all seiner Skepsis gelingt die Hypnose und Kris erwacht im Jahr 1655 als Olivier. Olivier ist ebenfalls 18 Jahre alt, Sohn eines ortsansässigen Apothekers und bei einem Maler in der Lehre. Olivier hat einen Ausschlag auf seinem Arm, den der Vater mit allerlei Mitteln zu bekämpfen versucht - erfolglos. Olivier macht sich darüber keine allzu großen Sorgen, viele Maler haben Hautausschläge, auf Grund der teilweise giftigen Stoffe in den Farben. Dennoch bleibt der Ausschlag nicht unentdeckt und Olivier muss zu einer Anschauung. Obwohl sich die anwesenden Ärzte nicht sicher sind, wird er als Lepra-Infizierter diagnostiziert und gilt somit als unrein. Er muss seine Familie und die Stadt verlassen und von nun an nach sehr strengen Regeln außerhalb der Gesellschaft leben. Doch Olivier hat nach wie vor Zweifel. Zwar muss er im so genannten "Klapperhaus" leben und einen schwarzen Umhang samt Klapper tragen, um die Leute zu warnen, dennoch kann er keinerlei Veränderungen an seiner Gesundheit oder gar an dem Ausschlag feststellen. Als sich ihm die Gelegenheit ergibt, schließt er sich einem fahrenden Chirurgen an, der auf Jahrmärkten seine Wundermittel anpreist. In der Tat ist dieser Mann durchaus kein Heiliger, doch unwissend ist er auch nicht, vereinzelt kann er Leuten wirklich Linderung verschaffen. Doch dann stellt Olivier doch Veränderungen an seinem Ausschlag fest und hält dies geheim, da er nicht weiter ausgestoßen sein will. Doch dann bricht die Pest aus und Oliviers einziger Gedanke gilt seiner Familie. Nach der 1. Hypnose-Sitzung beschließt Kris in der Gegenwart nach Spuren zu suchen, ob Olivier wirklich existiert hat oder ob es sich hierbei um ein Hirngespenst seiner Fantasie handelt ... Bei diesem Buch handelt es sich um eine Symbiose zwischen Gegenwartsliteratur und Historie. Alles in allem handelt es sich um eine überaus interessante Geschichte, auch wenn ich persönlich gerne mehr über die Behandlung Lepra- und auch Pesterkrankter in der Gesellschaft des Mittelalters gelesen hätte. Das Buch lässt sich problemlos und flüssig lesen, verfügt jedoch über wenig Spannung und ist in meinen Augen leider kein Highlight.

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