Sina Beerwald Die Herrin der Zeit

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Inhaltsangabe zu „Die Herrin der Zeit“ von Sina Beerwald

Wer löst das Geheimnis um die Zeit? Nach "Die Goldschnmiedin" nun das spannende, historisch verbürgte Wettrennen um die Zeit. Hamburg und London sind die Schauplätze in diesem atmosphärisch dichten Roman

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  • Sina Beerwald "Die Herrin der Zeit"

    Die Herrin der Zeit
    secretworldofbooks

    secretworldofbooks

    04. December 2015 um 18:31

    Klappentext:Wer löst das Geheimnis um die Zeit?Hamburg 1757: Sehnsüchtig wartet Merit auf die Heimkehr ihres Mannes. Wie viel sicherer wäre die Seefahrt, wenn man endlich die Position eines Schiffes auf See bestimmen könnte? Das britische Königshaus hat ein hohes Preisgeld für eine solche Erfindung ausgelobt. Die junge Mutter hat eine Idee, so genial wie wagemutig. Sie verspricht ihrem Sohn, dem Sternenhimmel das Geheimnis um die Zeit zu entlocken. ....... Ich bin mit mit meiner Meinung über diesen historischen Roman sehr zwiespältig. Auf einer Seite hat die Autorin eine wunderbare Geschichte über die Erfindung des Zeitmessers geschrieben, auf der anderen Seite muss die Protagonistin immer wieder neue harte Schicksalsschläge erleben um wirklich glücklich zu sein.

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  • Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode

    Das Rad der Ewigkeit
    TiborRode

    TiborRode

    Liebe Lovelybooker, ein Menschheitstraum droht wahr zu werden. Hiermit möchte ich euch zur Leserunde meines Romans „Das Rad der Ewigkeit“ einladen. Das Buch entführt euch in das 18. Jahrhundert. Erzählt wird die ebenso wahre wie sagenhafte Geschichte des Mühlenbauers Johann Elias Bessler. Unter dem Namen Orffyreus beeindruckte er die größten Herrscher und Gelehrten seiner Zeit. Dabei hinterließ er der Nachwelt mit seinem Perpetuum mobile nicht nur eine der rätselhaftesten Erfindungen der Neuzeit, sondern in zahlreichen Schriften auch einen geheimen, bis heute nicht entschlüsselten Code. Und hier beginnt die Fiktion: Denn diese verschlüsselten Botschaften könnten dreihundert Jahre später dem Patentanwalt Robert Weber und der Buchrestauratorin Julia Wall zum Verhängnis werden – oder aber die Welt, wie wir sie kennen, für immer verändern... historisch, verschwörerisch, fantastisch, philosophisch, dramatisch Der Lübbe Verlag verlost unter allen Bewerbern 12 Bücher.  Wenn ihr dabei sein wollt, bewerbt euch bitte bis zum 25. April 2013, 18:00 Uhr und beantwortet dafür die folgende Frage:  Welche fantastische Erfindung sollte es unbedingt geben? Ich hoffe auf viele Bewerbungen und freue mich sehr auf die Leserunde.  Tibor Rode

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  • Mit der Zeit etwas langweilig...

    Die Herrin der Zeit
    Nymphe

    Nymphe

    30. April 2013 um 17:03

    Hamburg. 1757: In dem Leben von Merit Paulsen geht vieles schief. Ihr Mann, der eigentlich Uhrmacher ist, muss sein Geld als Seemann verdienen und kommt dabei um, sie verliert ihren Job, ihre Schwiegermutter will sie loswerden, der Schwager macht sich ständig an sie ran und der Sohn ist immer enttäuscht von ihr. Das einzige, dass sie gerne schaffen möchte, ist eine präzise Uhr bauen, um auf See den Längengrad zu bestimmen. Damit würden Unglücke, wie die von ihrem Mann, nicht mehr passieren und sie würde einen Haufen Geld von der britischen Krone für diese Entdeckung bekommen. Doch leider muss sie ständig gegen Hindernisse stoßen. Soweit der Inhalt des Buches. Ich muss gestehen, dass ich ziemlich genervt bin von dem Buch. Dieser armen Frau werden tatsächlich alle Steine in den Weg gelegt, die man sich nur vorstellen kann. Es war irgendwann so, dass ich mich gewundert habe, wenn etwas geklappt hat und eigentlich war es auch schon egal. In diesem Buch passiert es ständig, dass jemand gerade eine Minute zu spät für etwas kommt oder irgendwelchen falschen Leuten vertraut und übers Ohr gehauen wird. Es hat mich irgendwann nur noch gelangweilt. Und dann die Zeit: Ja, es geht in diesem Buch um den Bau einer Uhr, aber muss deswegen in jedem zweiten Satz "aus Minuten Stunden werden", "die Zeit knapp werden" oder "die Minuten wie Sand durch die Finger rinnen"? Auch diese krampfhaft oft benutzten Sprichwörter haben mich nur noch genervt. Und dass die netten, hübschen Leute am Ende die Guten und die komischen, geheimnisvollen Menschen die Bösen sind, obwohl im Buch ständig durch Andeutungen versucht wird zu verwirren, hat mich dann schon gar nicht mehr überrascht. Ich bin froh, dass ich das Buch jetzt einfach weglegen kann.

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  • Rezension zu "Die Herrin der Zeit" von Sina Beerwald

    Die Herrin der Zeit
    HelgaR

    HelgaR

    28. September 2010 um 13:25

    Eine wunderschöne und sehr interessante Geschichte um die Herstellung einer Uhr, mit der man auf See den Längengrad bestimmen kann. Dies alles findet im 18. Jahrhundert statt, und zwar in der Zeit von 1757 bis 1776, also in einer Zeitspanne von 19 Jahren. Merit Paulsen, um deren Lebensgeschichte es hier geht, vespricht ihrem Sohn Ruben, für ihn diese Uhr zu bauen. Da wird In London eine zuverlässige Methode zur Längegradbestimmung auf See gesucht und ein hoher Preis dafür ausgesetzt. Sie fertigt die Skizzen für eine kleine Taschenuhr an und fährt damit von Hamburg nach London zur Längegradkommission. Da beginnen dann allerdings die Probleme, weil eine Frau keine Erfindung einreichen darf. Die Odyssee von Merit ist mit vielen Höhen und Tiefen behaftet und auch trotz einiger Schicksalsschläge ist sie eine sehr starke Frau in dieser schwierigen Zeit. Die Geschichte lässt sich sehr flüssig lesen und man ist sofort darin gefangen. Auch die Charaktere sind sehr gut aufeinander abgestimmt und ausdrucksstark. Unglaublich gut gefallen hat mir die Authentizität der Story, die ja zum Großteil den historischen Gegebenheiten entspricht. Den Werdegang der Erfindung dieser Uhr mitzuerleben und auch die teilweise detaillierten Arbeitsschritte haben mich sehr gefesselt. Ein toller Roman, der mir ausgezeichnet gefallen hat, mit einem kleinen Wermutstropfen für mich persönlich, da ich gerne mehr über Ruben erfahren hätte, der mir im Gesamtbld etwas zu kurz gekommen ist. Auch hätte ich diesmal das Glossar gerne zu Beginn des Buches vorgefunden, oder zumindest einen Hinweis darauf, da mir doch einige Ausdrücke nicht geläufig waren. Zum Glück habe ich vorher nach der Seitenanzahl gesehen und bin dadurch darauf aufmerksam geworden. Mir hat ja schon "Die Goldschmiedin" sehr gut gefallen, aber dieses hier sogar noch etwas besser. Und da ja beide in total unterschiedliche Richtungen gehen, bin ich schon sehr auf das nächste Buch gespannt.

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  • Rezension zu "Die Herrin der Zeit" von Sina Beerwald

    Die Herrin der Zeit
    bonomania

    bonomania

    04. August 2009 um 16:17

    Sina Beerwald hat für mich einen ganz außergewöhnlichen Roman geschaffen, der mir gewiss eine lange Zeit nicht aus dem Kopf gehen wird. Denn was diesen Roman so ungewöhnlich macht, ist die Zeit eine Stimme zu geben. Einige Leser empfanden sie eher als zu düster, was ich aber widersprechen möchte. Denn die eigentliche Botschaft lautet: nicht die Zeit ist für die vielen Schicksalsschläge in Rechenschaft zu ziehen, sondern JEDER ist seines eigenen Glückes Schmied. Und wem das Mittelteil doch zu düster und bedrohlich erscheint, wird mit dem letzten Kapitel belohnt, dort heißt es nämlich Taschentücher raus, denn am Ende wird sehr viel geweint. Die letzten Seiten sind sehr berührend und aufwühlend geschrieben worden. Wer sich für das Uhrmacher Handwerk interessiert und der ganz speziellen Erfindung einer Uhr, mit der man auf See den Längengrad bestimmen kann (und es nicht als zu viel technischen Kram abtut) wird hier mit einem informativen und spannenden Schmöker belohnt. Ich habe es in einem Rutsch verschlungen und konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Ich mag es, wenn man in den historischen Romanen noch etwas dazu lernen kann. Die Autorin erwähnt in ihrem Nachwort, dass es sich alles genau so zugetragen hat. Sie hat bei Ihrer Recherche sehr viele Briefe und Unterlagen dieser historischen Persönlichkeiten gefunden. Dieser Roman hat sich seine 5 Amazon Sterne mehr als verdient. Ich freue mich schon auf das blutrote Parfüm von Sina Beerwald, welches im April 2010 erscheinen wird.

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  • Rezension zu "Die Herrin der Zeit" von Sina Beerwald

    Die Herrin der Zeit
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. July 2009 um 19:01

    Hamburg 1757. Aufgrund wirtschaftlich schlechter Zeiten ist der junge Uhrmacher Geertjan gezwungen, sein Handwerk aufzugeben und sich als Seemann zu verdingen. Seine Frau Merit bleibt mit dem sechsjährigen Sohn Ruben zurück und verdient ein Zubrot als Formenwäscherin in einer Zuckersiederei. Beide Eheleute verbindet neben der Liebe zum Uhrmacherhandwerk das Forschen nach der Lösung der Bestimmung des Längengrades. Entgegen der vorherrschenden Meinung, die die Antwort in der Berechnung der Monddistanz sucht, ahnt Merit, dass des Rätsel Lösung in der korrekten Berechnung der Zeit liegt. Bislang ist es jedoch niemandem gelungen, eine seetaugliche Uhr zu entwerfen. Als Merit durch die Zeitung erfährt, dass in Großbritannien eine Kommission zur Erforschung des Längengrades einberufen wurde, die ein hohes Preisgeld ausgesetzt hat, beschließt die junge Mutter, dieser ihre Idee zu präsentieren. Sie muss jedoch feststellen, dass sie als Frau nicht zur Kommission vorgelassen wird. Wie es der Zufall will, begegnet sie dem Tischlermeister John Harrison, und eine bahnbrechende Erfindung nimmt ihren Lauf. . Sina Berwald verflicht die fiktive Lebensgeschichte der Merit Paulsen mit der des historisch belegten Tischlers John Harrison, der zeitlebens um Anerkennung seiner Chronographen vor der Längengradkommission gekämpft hat. Harrison, ein Autodidakt, der sich das Uhrmacherhandwerk selbst beigebracht hat, hat der Längengradkommssion über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren 3 Uhren vorgestellt, die von dieser als zu klobig und unpraktikabel abgelehnt wurden. Erst die vierte Uhr, die etwas größer als eine Taschenuhr war, fand das Wohlwollen der Längengradkommission und wurde zu mehreren Erprobungsfahrten zugelassen. Hier vermischt Sina Beerwald gekonnt historische Fakten mit Fiktion, in dem sie dem Tüftler Harrisson Merit Paulsen zur Seite stellt, die ihre eigenen Ideen in diese Taschenuhr einfließen lässt. Ob es eine Merit Paulsen gegeben hat, ist nicht belegt. Erstaunlich ist jedenfalls, dass der Tischler Harrison, der sich voll und ganz den Großuhren verschrieben hatte, quasi über Nacht mit einer fein gestalteten Taschenuhr aufwartete, deren Entstehen er nie ganz hat erklären wollen und können. Wer weiß, ob hier nicht wirklich ein heimlicher Helfer im Spiel war und dem Erfinder zur Seite stand. Sina Beerwald jedenfalls hat eine Geschichte geschaffen, wie sie sich hätte zugetragen haben können. Eine tragische Geschichte, denn wie dem Tischler Harrison ist auch Merit Paulsen kein wirkliches Glück beschieden. Ihre Suche nach der Lösung wird ein fast lebenslanger Kampf gegen die Zeit, eine Suche mit permanenten Verlusten, Trennungen und Schmerz. Es hängt eine düstere Grundstimmung über dem Roman, der durch die kurzen Monologe der Zeit, der Sina Beerwald eine eigene Stimme gegeben hat, atmosphärisch dicht und teilweise sehr philosophisch ist. Der Leser bekommt nicht einfach nur einen historischen Roman geboten, sondern wird zugleich von der Zeit mit auf eine Reise durch die eigene Seele genommen. Was ist die Zeit? Nutzen wir die Zeit, die uns gegeben ist? Verlangen wir zu viel? Ist die Jagd nach Erfolg und Anerkennung es wert, darüber das Wesentliche wie das persönliche Glück und die Liebe aus den Augen zu verlieren? Leben wir zu sehr in der Vergangenheit? Schenken wir uns selbst zu wenig Zeit? Die Antwort darauf kennt auch Sina Beerwalds Zeit nicht, die Antworten darauf muss der Leser in sich selber finden. So wie John Harrison im Buch: . "Aus dem Füllhorn des Lebens können wir uns nicht aussuchen, welche Ereignisse, wie viel Liebe, Glück oder Leid sich über uns ergießen, aber die Zeit überlässt uns die Entscheidung, wie wir damit umgehen." . Die Idee, die Zeit selbst mit in die Geschichte einzubinden, fand ich einzigartig. Dabei hat die Zeit nichts menschliches, mutet manchmal kalt und unbarmherzig an. Als bedrohlich habe ich sie aber nicht empfunden. Die Zeit hat kein Gefühl, keine menschlichen Regungen. Sie betrachtet sachlich, nüchtern. Sie hat alles gesehen, kennt alles, nichts bleibt vor ihr verborgen. Der Tod ist für sie eine logische Folge, sein Zeitpunkt völlig unerheblich. . Sina Beerwald hat ein wunderbares Buch geschrieben, das trotz all des Unglücks, das der Protagonistin widerfährt, den Leser doch nie hoffnungslos zurücklässt. Wenn sich am Ende der Kreis des Lebens schließt, bleibt der Leser berührt zurück. Gerade die letzten Passagen sind es, die unter die Haut gehen und den Leser nicht loslassen: Wir sind nur ein Staubkorn in der kosmischen Uhr des Universums. Nutzen wir, aber genießen wir auch die kurze Zeit unseres irdischen Daseins. Um es mit den Worten der Zeit zu sagen: . "Der Augenblick ist kaum fassbar, er ist winzig klein und doch das Wichtigste auf Erden. Nur in ihm findet das Leben statt. Nicht davor und nicht danach. Der Moment schenkt die Erfahrungen, die dir zu Erinnerungen werden und aus denen du deine Vorstellungen für die Zukunft formst. Auf ein Ende hin, das niemand kennt."

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