Hypnose

von Sina Beerwald 
4,2 Sterne bei154 Bewertungen
Hypnose
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Positiv (130):
Buderballas avatar

Spannendes Verwirrspiel

Kritisch (8):
Anja_Levs avatar

Mir war die Story zu konstruiert, ich habe nach den ersten 100 Seiten nur noch die letzten 50 gelesen und fand die Auflösung krude.

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Inhaltsangabe zu "Hypnose"

Traue niemandem

Ein eiskalter Mord im Freundeskreis. Die Journalistin Inka Mayer hat Zweifel am Geständnis ihrer Freundin Annabel. Inka hegt den Verdacht, dass Annabel das Opfer eines Klinikleiters ist, der unter Hypnose Experimente an ahnungslosen Patienten durchführt – und bei dem sie beide in Behandlung sind. Oder ist Hypnose so harmlos, wie er sie glauben machen will? Irgendwer hat es auch auf die Journalistin abgesehen. Ein Spiel um freien Willen, Wirklichkeit und Paranoia beginnt. Ein Spiel auf Leben und Tod.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453436367
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Heyne, W
Erscheinungsdatum:13.08.2012

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Rezensionen und Bewertungen

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    Buderballas avatar
    Buderballavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannendes Verwirrspiel
    Spannend

    Ein sehr spannendes Buch, bei dem jeder der böse hätte sein können. Konnte ich sehr schlecht aus der Hand legen

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    Unzertrennlichs avatar
    Unzertrennlichvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Guter Thriller, aber mit kleinen Schwächen
    Die Manipulation von Menschen ....

    Titel: Hypnose

    Autor: Sina Beerwald

    Verlag: Heyne

    Genre: Thriller

    Seitenzahl: 400

    ISBN: 978-3453436367

    Cover und Inhaltsangabe © Heyne



    Inhalt:


    „Ein eiskalter Mord im Freundeskreis. Die Journalistin Inka Mayer hat Zweifel am Geständnis ihrer Freundin Annabel. Inka hegt den Verdacht, dass Annabel das Opfer eines Klinikleiters ist, der unter Hypnose Experimente an ahnungslosen Patienten durchführt – und bei dem sie beide in Behandlung sind. Oder ist Hypnose so harmlos, wie er sie glauben machen will? Irgendwer hat es auch auf die Journalistin abgesehen. Ein Spiel um freien Willen, Wirklichkeit und Paranoia beginnt. Ein Spiel auf Leben und Tod.“



    Schreibstil


    Über diesen Thriller, der schon ein paar Jahre auf dem Markt ist, bin ich eher zufällig gestoßen. Die Idee, einen Thriller mit dem Thema Hypnose zu schreiben, ist zwar nicht neu, klang für mich aber sehr interessant. Der Schreibstil von Sina Beerwald konnte mich auch gleich in den Bann ziehen, auch wenn ich sagen muss, dass sie doch teilweise den roten Faden verliert und sich mit ihrer eigenen Geschichte ein wenig verheddert. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, sie würde ab und an selbst nicht so recht Bescheid über ihre Charaktere wissen, was sich dann natürlich auf mich den Leser übertragen hat.


    Charaktere


    Inka ist eine junge Frau, die vor kurzem ihr Baby bei der Geburt verloren hat. Seitdem hat sie eine Art Trauma und als Leser bekommt man das Gefühl, dass sie in einer Art Wahn feststeckt und nicht mehr herauskommt.


    Sie hat einen Mann, der eigentlich zu Beginn recht liebevoll wirkt, doch später wird klar, dass in ihrer Beziehung schon lange nichts mehr Friede, Freude, Eierkuchen ist. Hat er etwas mit den Dingen zu tun, die Inka passieren? Und wie passt ihr Psychologe, ihre beste Freundin und deren Schwester in die Geschichte?


    Alles in allem kann ich sagen, dass die Charaktere lebendig wirkten, doch leider hat es die Autorin ein wenig zu gut gemeint und alle irgendwie miteinander verstrickt. So ist die beste Freundin, die festgenommen wird, da sie angeblich ihren Verlobten umgebracht hat, gleichzeitig die Schwester der Ehefrau der Psychologin. Klingt ein wenig kompliziert? Ist es leider auch. Es war teilweise recht schwierig, der ganzen Konstellation zu folgen und daher hat der Thriller für mich an einigen Stellen seine Spannung verloren!


    Meine Meinung


    Das Thema „Hypnose“ wird in Sina Beerwalds erstem Thriller wirklich intensiv behandelt. Es geht vordergründig darum, wie einfach Menschen manipuliert werden können und dieses Thema finde ich ungemein spannend. In dem Buch „Hypnose“ wird immer wieder erzählt, was Inka bei ihrer eigenen Hypnose erlebt und wie weit sie dabei in sich selbst abtaucht und letztendlich sogar eine verschollene Wahrheit findet. Hier hat die Autorin wirklich viele interessante Dinge in ihre Geschichte eingebaut und die Hypnose wirklich in den Fokus gerückt.


    Die eigentliche Story rund um Inkas Freundin, die augenscheinlich urplötzlich ihren Verlobten umbringt, ist auch sehr spannend und mysteriös. Zeitgleich passieren auch Inka seltsame Dinge, die sich sich nicht so recht erklären kann und es werden einige Fragen aufgeworfen. Leider verliert sich das Buch immer mal wieder und es wirkt stellenweise ein wenig zu konstruiert. Was leider auch an den Personen lag, die wie bereits zuvor erwähnt, ein wenig zu sehr miteinander verstrickt sind!!! Da war es leider kein Wunder, dass die Logik ein wenig auf der Strecke bleiben musste! (Was mich hier aber nur am Rande gestört hat!)


    Das Ende des Buches ist aber durchaus spannend, auch wenn die letztendliche Auflösung für meinen Geschmack ein wenig zu schnell kam. Jetzt wird auch klar, warum die Autoren eine solche Konstellation der Charaktere wählen MUSSTE! Anders wäre diese Art von Erklärung wohl nicht machbar gewesen! Unerwartete Überraschungen gab es während des Lesens auch und das gehört für mich bei einem Thriller einfach dazu!



    Fazit


    Trotz kleiner Schwächen hat mich „Hypnose“ sehr gut unterhalten können! Ich empfehle es gerne weiter!


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    Elenas-ZeilenZaubers avatar
    Elenas-ZeilenZaubervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Die Paranoia erfasste mich - ein Sumpf aus Schein und Sein - was ist wahr und was nicht.
    Beängstigend

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
    Die Paranoia, die im Klappentext erwähnt wird, erfasste mich auch nach und nach. Zuerst dachte ich, dass alles klar ist und jetzt nur noch aufgeklärt wird. Aber weit gefehlt. Der Leser versinkt im Sumpf des Scheins und Seins und die Grenzen zwischen Realität und Wahn verschwimmen.
    Der Aufbau der Geschichte ist so subtil, dass man erst bemerkt, wie gefangen die Story nimmt, wenn man so mitten drin steckt. Die Spannung wird treppenartig gesteigert und Beerwald schafft es die Spannung immer noch eine Stufe weiter zu erhöhen.
    Die Figuren sind lebendig und authentisch geschaffen. Sie agieren lebhaft und zeigen ihre Launen, Stärken und Schwächen - so wie im wahren Leben halt.
    Die Kombination zwischen locker-flockigem Schreibstil und diesem gefangennehmenden Spannungsaufbau, lässt den Leser nur so durch die Seiten des Buches fliegen.
    Von mir erhält das Buch 5 hypnotische Sterne.

    ‘*‘ Klappentext ‘*‘
    Ein eiskalter Mord im Freundeskreis. Die Journalistin Inka Mayer hat Zweifel am Geständnis ihrer Freundin Annabel. Inka hegt den Verdacht, dass Annabel das Opfer eines Klinikleiters ist, der unter Hypnose Experimente an ahnungslosen Patienten durchführt - und bei dem sie beide in Behandlung sind. Oder ist Hypnose so harmlos, wie er sie glauben machen will? Irgendwer hat es auch auf die Journalistin abgesehen. Ein Spiel um freien Willen, Wirklichkeit und Paranoia beginnt. Ein Spiel auf Leben und Tod.

    Kommentare: 1
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    HappiestGirls avatar
    HappiestGirlvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: TOP!!! Das Buch raubte mir schier den Atem
    TOP!!! Das Buch raubte mir schier den Atem

    Inka richtet zu Hause eine kleine Party für ihre Freunde Rebecca, Evelyn, Annabell und deren Freund Jannis. Es ist der erste Schritt in die Öffentlichkeit, seit sie vor einem halben Jahr ihr Baby verloren hat.
    Es war eine Todgeburt. Die Freunde haben Hoffnung, dass sie das Gröbste hinter sich hat und auf einem guten Weg zurück ins Leben ist.
    Annabel und Jannis erzählen von ihren Hochzeits- und Auswanderungsplänen nach Griechenland.
    Doch schon am nächsten Morgen, als Inka’s Mann von einem nächtlichen Polizeieinsatz kommt, ist die Welt nicht mehr wie sie war.
    Jannis wurde ermordet und Annabel hat die Tat gestanden. Inka kann
    es nicht begreifen und glaubt an die Unschuld ihrer besten Freundin. Doch wer war es stattdessen?
    Jetzt kommt ihre Arbeit als Journalistin wieder an die Oberfläche. Sie will unbedingt den Täter dingfest machen, um ihre Freundin zu entlasten und wieder aus der U-Haft zu holen. Sie hegt den Verdacht, dass Annabel  unter Hypnose gehandelt haben muss, ja dass sie das Opfer eines Hypnose-Experiments ist. Tatort ist die Klinik von Annabel’s Schwager Walter, bei dem auch Inka in Behandlung ist. Doch schon bald lernt Inka selbst die Auswirkungen der Hypnose kennen.
    Was ihr in dem einen Moment noch realistisch erscheint, stellt sich später als Halluzination raus. Schon bald weiß Inka nicht mehr, wem sie noch trauen, vertrauen kann. Oder spielen ihr alle nur was vor?
    Auch ihr Mann Peter, der bisher immer sehr fürsorglich zu ihr war, verhält sich mit der Zeit immer merkwürdiger und immer wieder auftauchende Erinnerungsfetzen lassen sie immer häufiger an ihrem Verstand zweifeln. Irgendjemand hat es wohl auch auf sie abgesehen. Ein Spiel auf Leben
    und Tod beginnt.

    Meine Meinung:
    Dieses Buch hat es in sich und ist nichts für schwache Nerven. Die ersten paar Seiten fangen ganz simpel mit der Party an, aber ab dem Zeitpunkt als feststeht, dass ihr guter gemeinsamer Freund Jannis umgebracht wurde und Annabel die Hauptverdächtige ist, kommt man nicht mehr von dem Buch los. Man blättert Seite für Seite in einem Inhalirium um, auf der Suche nach einer plausiblen Erklärung für dieses eine Ereignis. Stattdessen wird man in einen Strudel hineingezogen, der keine aktuelle Meinung mehr als 2-3 Seiten aufrecht erhält. Danach kippt das ganze schon wieder. Sina Beerwald ist wirklich ein gut gelungener, nein sehr gut gelungener Psychothriller gelungen, der mich oftmals an meinem eigenen Verstand zweifeln liess. So realistisch ist das ganze Szenario beschrieben.
    Obwohl die Protagonisten klar gezeichnet sind, sind sie alle nicht einschätzbar und man weiß sehr lange nicht, wer die Fäden hält. Erst ca. 100 Seiten vor dem Ende offeriert die Autorin den Täter, aber immer noch nicht seine Absichten. Ich kann es wirklich nicht besser in Worte fassen. Es war der ultimative Nervenkick, Nervenkitzel, der nur 3 Tage gedauert hat.
    Ich bin einfach restlos begeistert.
    Aber eines weiß ich ganz genau: ich lasse mich sicher niemals nicht hypnotisieren.

    Fazit:
    Müsst ihr unbedingt lesen!!!!

    Kommentare: 2
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    dicketillas avatar
    dicketillavor 5 Jahren
    Unter falscher Regie

    Inka, freie Journalistin hatte vor einem halben Jahr ihren Sohn Jonas tot geboren. Jetzt schien es ihr endlich besser zu gehen.
    Sie und ihr Mann Peter, Kriminaltechniker, luden nach einer groß angelegten Renovierung ihre Freunde zu einer Einweihungsparty ein.
    Freudig berichtete ihre Freundin Annabel, dass sie Jannis heiraten und nach Kreta ausreisen wollte. So traf die Nachricht, dass Annabel Jannis in der Nacht nach der Party umgebracht hätte, wie ein Schlag auf Inka ein.
    Peter ist mit der Klärung der Umstände betraut, und Inka versucht selbst hinter die Gründe zu stoßen. Sie ist bei dem Therapeut Doktor Brinkhaus in Behandlung, ebenso wie seine Schwägerin Annabel war.
    Sie wird von ihm immer wieder in Hypnose versetzt, bei der ihr immer wieder andere Versionen erscheinen. Und bald beginnt sie diesem zu misstrauen, und kommt zu der Erkenntnis, dass ihr Sohn Jonas am Leben ist.

    Es beginnt ein Spiel mit dem Unterbewusstsein, und Inka fühlt sich nicht mehr sicher, bedroht und von ihrem Mann missverstanden.
    Laufend muss sie sich von Halluzinationen geplagt, fragen was der Wirklichkeit entsprach, mit Angst um der eigenen Angst. Ein Spiel um Leben und Tod beginnt.

    Sina Beerwald hat ein interessantes Thema mit ihrem Buch angesprochen. Die Beeinflussung eines Menschen unter Hypnose, ihn gefügig machen, zu seinem eigenem Vorteil.
    Ein erschreckendes Szenarium , dass das Blut in den Adern erfrieren lässt, wenn man sich dessen Ausmaß vor Augen hält. Ein Verbrechen unblutig, aber mit einem höllischen Ergebnis. Die Figur Inka Mayer gefiel mir sehr, und ihre Kämpfernatur, ihr Freiheitsdrang wurden in ihrem Spitznamen Igelchen , den ihr Mann ihr gab, auch durch ihre Einzelgänge sichtbar. Ich bin gespannt wie sich ihr Leben noch weiter entwickelt.

    Die Handlung hatte mich gedanklich etwas an “ Rosemaries Baby” von Ira Levin erinnert. Sinnestäuschung und Beeinflussung spielten auch dort eine entscheidende Rolle.
     

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    joletas avatar
    joletavor 5 Jahren
    Was ist wirklich machbar?

    Klappentext:

    Traue niemandem

    Ein eiskalter Mord im Freundeskreis. Die Journalistin Inka Mayer hat Zweifel am Geständnis ihrer Freundin Annabel. Inka hegt den Verdacht, dass Annabel das Opfer eines Klinikleiters ist, der unter Hypnose Experimente an ahnungslosen Patienten durchführt – und bei dem sie beide in Behandlung sind. Oder ist Hypnose so harmlos, wie er sie glauben machen will? Irgendwer hat es auch auf die Journalistin abgesehen. Ein Spiel um freien Willen, Wirklichkeit und Paranoia beginnt. Ein Spiel auf Leben und Tod.



    Ich meine dazu:

    Superspannend.

    Hypnose – ein Mysterium, das nicht die meisten erleben dürfen und darum Platz für Spekulationen offen läßt. Welche Manipulationen sind wirklich möglich und wie weit würde man gehen unter Hypnose?

    Sina Berwald ist es gelungen, einen spannenden, völlig verzwickten Thriller zu konstruieren und ihn dennoch vorstellbar und somit glaubwürdig rüber zu bringen.
    Ihr einfach zu lesender, flüssiger Schreibstil zog mich sofort in ihren Bann, die Story scheint mir sehr gut recherchiert. Fast spielerisch werden viele Informationen zum Thema vermittelt, ohne dabei zu sehr auf medizinische Fachbegriffe zurückzugreifen.

    Nach ca. 100 Seiten hatte war ich der Meinung zu wissen, wie die Geschichte ausgehen würde, wollte aber weiterlesen, um dieses Gefühl bestätigen zu sehen. Schließlich war das Buch ja auch auf keiner Seite langweilig.
    Allerdings durfte ich dann feststellen, daß doch alles mal wieder ganz anders kommt, als man immer so denkt. Super.

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    wandablues avatar
    wandabluevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: schlecht geschrieben, an den Haaren herbeigezogen - Papierkorb!
    Besser nicht ...

    Ein hervorragender Prolog – und dann verließen sie ihn. Ein schlecht geschriebenes unwahrscheinliches Szenario, das mich an keiner Stelle überzeugen konnte.

    Fazit: Ein selten dämliches Buch.

    Kommentare: 3
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    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor 5 Jahren
    Hypnose

     

    Wie immer teile ich hier nur meine Leseeindrücke ( also rein subjektiv)

    Der Klappentext tönt schon mal ganz nach meinem Geschmack...

    Ich habe noch nie ein Buch mit diesem Grundthema gelesen und fand es daher sehr interessant, aber ehrlich gesagt auch irgendwie beängstigend. Die Geschichte ist spannend aber nicht durchwegs, es ergaben sich teilweise doch einige Längen, die nicht nötig gewesen wären. Dies lag sicher auch an dem doch etwas detaillierten Schreibstil der Autorin.

    Ich wurde immer wieder auf falsche Fährten gelockt und war auch sehr oft verwirrt, aber gerade das mochte ich!

    Zwei Punkte waren für mich am Schluss nicht ganz geklärt worden und das fand ich etwas schade, da hätte ich mir noch mehr Informationen erhofft.

    Ich vergebe deshalb vier Sterne!

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    PinkBookLadys avatar
    PinkBookLadyvor 5 Jahren
    hynotisch gut

    Die Journalistin Inka Mayer hat bei der Geburt ihr Kind verloren. Um dieses schreckliche Trauma zu überwinden, begibt sie sich in Hypnosetherapie. Allerdings hat Inka Zweifel an der Aussage ihrer Freundin Annabell. Sie hat den bösen Verdacht, das Annabell Opfer des skrupellosen Klinikleiters geworden ist, der mit seinen ahnungslosen Opfern Hypnoseexperimente durchführt.Sind diese wirklich so harmlos wie dargestellt wird? Wenn ihr es wissen wollt, was noch so aufregendes und spannendes passieren wird, dann lasst euch doch von der Autorin hypnotisieren und lest dieses Buch selber.


    Dieses Buch war jetzt mein erstes welches ich von der sympatischen Autorin gelesen habe und es wird mit Sicherheit nicht das letzte gewesen sein, da bin ich mir ganz sicher.


    Die Autorin hält von Anfang an die Spannung in ihrem Thriller und zieht das auch konsequent durch bis zum Schluss. Auch schaffte sie es immer und immer wieder mich komplett in die Irre zu führen. Denn man wußte wirklich vorher nie was passieren würde, hatte man einen Verdacht, konnte man diesen doch sehr schnell wieder verwerfen. Sina Beerwald versteht es ihre Leser 400 Seiten lang richtig gut zu unterhalten und nimmt uns mit an die Menschlichen Abgründe.


    Klappentext und Buchcover haben mich sehr schnell neugierig gemacht, denn das Thema finde ich wirklich sehr gut gewählt. 

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und locker und die kurzen Sätze bringen alles sofort auf den Punkt, so wie ich es gerne mag.

    Allerdings fand ich das Ende ein wenig zu sehr in die Länge gezogen, es wirkte bei den ganzen Geständnissen einfach für mich persönlich etwas zu überladen, aber ich denke das ist ja zum Glück Geschmackssache, oder?

    Was zu guter Letzt auch noch zu einem Punktabzug führte, war das ich nicht immer so ganz das Verhalten der Charaktere so ganz nachvollziehen konnte in so ein paar bestimmten Momenten und Situationen. Das war dann ein klein wenig verwirrend für mich.


    Ein wunderbarer Thriller wie er anders nicht sein sollte, ist der Autorin sehr gut gelungen. Wer noch ein tolles Weihnachtsgeschenk sucht oder das Buch gern selber lesen möchte, den kann ich es sehr gerne empfehlen.



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    Irves avatar
    Irvevor 5 Jahren
    *+*+* Raffiniert eingefädelt *+*+*

    *+ Raffiniert eingefädelt +*

    Inhaltsangabe:
    Traue niemandem Ein eiskalter Mord im Freundeskreis. Die Journalistin Inka Mayer hat Zweifel am Geständnis ihrer Freundin Annabel. Inka hegt den Verdacht, dass Annabel das Opfer eines Klinikleiters ist, der unter Hypnose Experimente an ahnungslosen Patienten durchführt - und bei dem sie beide in Behandlung sind. Oder ist Hypnose so harmlos, wie er sie glauben machen will? Irgendwer hat es auch auf die Journalistin abgesehen. Ein Spiel um freien Willen, Wirklichkeit und Paranoia beginnt. Ein Spiel auf Leben und Tod. (Quelle: Lovelybooks“)

    Das Cover:
    Es ist sehr eindringlich gestaltet und in Grautönen in Kombination mit Rot gestaltet: Man sieht wie eine Frau über eine unbefestigte Brücke rennt. Rechts und links ist der Abgrund. Wird sie abstürzen oder schafft sie es, das andere Ufer sicher zu erreichen. Dort erscheint die Silhouette einer Stadt. Wird die Frau hier sicher sein?
    In roten Lettern lese ich „HYPNOSE“ auf der Brücke. Keine Frage, dieses Cover ist ein Hingucker!

    Meine Zusammenfassung:
    Zunächst beginnt alles ganz harmlos. Der Leser lernt die Charaktere des Buches kennen. Die Journalistin Inka und ihr Mann Peter stehen im Mittelpunkt. Sie geben einen Party, zu der einige Freunde eingeladen sind. Alles verläuft normal, aber später dann, als schon alles zu Ende ist, geschieht ein Mord, zu dem auch gleich ein Geständnis abgelegt wird. Jedoch traut niemand dieser Person einen Mord zu und ganz langsam kommt sie Geschichte ins Rollen. Ich möchte nicht zu viel verraten, nur so viel: Es liegt einiges im Argen und zum guten Schluss überblickt man dann die unglaubliche Komplexität des Ganzen.

    Meine Meinung:
    Es passiert nicht oft, dass ich während des Lesens eine Gänsehaut bekomme. Auch nicht, dass ich im Dunkeln erstmal in jede Ecke in der Wohnung luge, um mich meiner gewohnten Sicherheit zu vergewissern. Beides hat „Hypnose“ geschafft.
    Sina Beerwald beschreibt erst ganz harmlos den Alltag der Protagonisten und gräbt dann immer tiefer.
    Ausgelöst werden diese Sprünge durch Inkas Teilnahme an Hypnose-Sitzungen. Sie hatte vor einem halben Jahr ihr Baby direkt nach der Geburt verloren und versucht nun mithilfe dieser Therapie, dieses Trauma zu verarbeiten. Diese Hypnose-Stunden lösen zweierlei aus. Sie „sieht“, was damals geschehen ist und durchschaut mit der Zeit immer klarer die Zusammenhänge, die zu ihrem Trauma führten. Zum anderen verarbeitet ihr Unterbewusstsein diese Erkenntnisse.
    Erschwerend zu Inkas Situation kommen Morddrohungen und Angriffe, die sich nicht recht erklären kann.
    Die Autorin hat mit traumwandlerischer Sicherheit das Jetzt, die Vergangenheit, Inkas Bedrohungen und ihre Ängste zu einem nicht zu entwirrenden Knäuel verwoben. Oft dachte ich bei den Szenen, dass das doch wohl jetzt nicht wahr sein kann und Inka dies sicher träumt. Jedoch wurde alles so realistisch und überzeugend geschrieben, dass ich dann doch wieder verunsichert war und schon bald nicht mehr wusste, was ich glauben soll und was nicht.
    Zum guten Schluss erfährt der Leser, wie es zum Verlust des Babys kam....und welche unglaubliche Komplexität der Dinge daran hing.
    Der Schreibstil ist recht flüssig und ich wurde nie überfordert, konnte der Geschichte immer gut folgen. Die Protagonisten wurden vom Beginn hin Richtung Ende immer feiner und detaillierter gezeichnet, sodass ich mich immer besser in sie hinein versetzen konnte und ihr Verhalten nachvollziehen. Nicht, dass ich es gutheißen konnte, was die Charaktere taten. Aber durch die Einblicke in ihre Psyche konnte ich mir schon ein recht klares Bild von ihnen machen.
    Zum Schluss ist Frau Beerwald dann eine Überraschung gelungen. Ich hatte es immer mal wieder halb und halb vermutet, wer hinter all´ den Verbrechen stecken könnte, aber durch die hervorragend eingestreuten Verirrungen entkräftigte sich mein Verdacht dann immer wieder.

    Verwirrungen, Hochspannung und für mich Psycho-Thriller vom Feinsten, ich bin begeistert!!!

    Mein Fazit:
    „Hypnose“ hat mich von der ersten bis zur letzten Seite völlig in seinen Bann gezogen und überzeugte mich zudem durch detaillierte Recherchen und Informationen zum Thema.
    Das gibt ganz klar 5 Sterne!

    Infos zum Buch:
    „Hypnose“ von Sina Beerwald ist am 13.08.2012 im Heyne-Verlag unter der ISBN-Nr. 9783453436367 erschienen. Es umfasst 400 Seiten und ist auch els eBook verfügbar.

    -----> Mein persönlicher Tipp in Sachen Sina Beerwald: <-----

    „Mordsmöwen“ - ein tierisch lustiger Sylt-Krimi
    http://irveliest.wordpress.com/2013/07/07/tierisches-vergnugen/


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    LiesaBs avatar
    Besteht Interesse an diesem Buch als Wanderbuch?

    Die Anzahl der Leser ist vorerst auf 10 beschränkt.

    Wenn sich genügend Interessenten melden, geht das Buch im Januar 2013, nach dem 9.01.2013 auf die Reise .

    Ich bitte darum, dass jeder Leser das Buch so behandelt, als wäre es das Eigene. Jeder Leser hat circa 2–3 Wochen Zeit zum Lesen und wenn es verloren geht, teilen sich Empfänger und Sender den Preis für eine Neuanschaffung :)
    Ihr erfragt selbstständig die Adresse eures Nachfolgers und schickt das Buch dann weiter.
    Ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

    LG Liesa

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    10.  Alchemilla..........................✔
    11.  Irve.....................................✔
    11. zurück zu mir
    Zum Thema
    Sina_Beerwalds avatar
    Habt ihr Lust auf einen spannenden Thriller? Dann möchte ich euch zu einer Leserunde zu meinem Buch "Hypnose" einladen, das im August bei Heyne erschienen ist. Ich freue mich schon sehr auf den Austausch mit euch!

    Nun sollt ihr aber erstmal erfahren, worum es im Buch eigentlich geht:


    Ein eiskalter Mord im Freundeskreis. Die Journalistin Inka Mayer hat Zweifel am Geständnis ihrer Freundin Annabel. Inka hegt den Verdacht, dass Annabel das Opfer eines Klinikleiters ist, der unter Hypnose Experimente an ahnungslosen Patienten durchführt – und bei dem sie beide in Behandlung sind. Oder ist Hypnose so harmlos, wie er sie glauben machen will? Irgendwer hat es auch auf die Journalistin abgesehen. Ein Spiel um freien Willen, Wirklichkeit und Paranoia beginnt. Ein Spiel auf Leben und Tod.


    --> in die Leseprobe reinlesen


    Bis einschließlich 26. September habt ihr jetzt Zeit, euch für diese Leserunde und eines der 25 Freiexemplare zu bewerben, die ich zusammen mit meinem Verlag gern vergeben möchte. Die Gewinner nehmen dann automatisch an der Leserunde teil und schreiben eine Rezensionen zum Buch. Natürlich ist auch jeder herzlich in der Leserunde willkommen, der sich das Buch anderweitig besorgt oder schon kennt.

    Wenn ihr also dabei sein und mit ein wenig Glück sogar "Hypnose" für die Leserunde gewinnen möchtet, dann beantwortet folgende Frage im Unterthema "Bewerbung":

    Glaubt ihr, dass eine Hypnose bei euch funktionieren würde? Und würdet ihr euch darauf einlassen, wenn die Möglichkeit besteht?

    Ich wünsche uns viel Spaß bei der Leserunde!


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