Sina Beerwald Kräherwald

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Inhaltsangabe zu „Kräherwald“ von Sina Beerwald

Es ist einer der heißesten Tage des Jahres, als die Stuttgarter Journalistin Tessa Steinwart eine Leiche am Ufer des Neckars findet. Ein junges Mädchen, nackt in ein weißes Bettlaken gehüllt, mit Rosenblättern bedeckt und mit Zeichen eines jahrelangen Martyriums. Niemand scheint sie zu kennen, niemand zu vermissen. Kurz darauf geraten Tessa und ihr kleiner Sohn ins Visier des Mörders. Er scheint alles über sie zu wissen – und es ist nur eine Frage der Zeit, bis er wieder zuschlagen wird ...

Ein Gänsehaut-Thriller, der unter die Haut geht.

— twentytwo
twentytwo

Absolut spannender Thriller

— Fabella
Fabella

Spannender Stuttgart- Thriller mit überraschenden Wendungen!!

— Die-Rezensentin
Die-Rezensentin

Der Fund einer Leiche, mysteriöse Vorfälle und Drohungen. Spannung pur.

— kleeblatt2012
kleeblatt2012

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    Kräherwald
    abuelita

    abuelita

    06. May 2017 um 18:11

    Es ist einer der heißesten Tage des Jahres, als die Stuttgarter Journalistin Tessa Steinwart eine Leiche am Ufer des Neckars findet. Ein junges Mädchen, nackt in ein weißes Bettlaken gehüllt, mit Rosenblättern bedeckt und mit Zeichen eines jahrelangen Martyriums. Niemand scheint sie zu kennen, niemand zu vermissen. Kurz darauf geraten Tessa und ihr kleiner Sohn ins Visier des Mörders. Er scheint alles über sie zu wissen – und es ist nur eine Frage der Zeit, bis er wieder zuschlagen wird ...(amazon)Die Geschichte fängt ganz harmlos an und steigert sich dann immer mehr, denn dieses tote Mädchen beschäftigt Tessa sehr und je mehr sie sich damit befasst, desto mehr geht es seltsam zu in ihrem eigenen Leben.Gut, ich hatte all zu früh einen Verdacht, aber ganz sicher war ich mir dann doch nicht. Die kurzen eingestreuten Szenen, in denen der „Harlekin“ aufzeigt, was sein Opfer erdulden musste, verursachen zwar Gänsehaut, führen aber nicht näher zum Täter. Auch mich nicht, das dauerte lange, bis ich die verschiedenen Teile zusammen setzen konnte...Ein bisschen konstruiert wirken einige Sachen, aber darauf kann ich nicht näher eingehen ohne zu spoilern.Trotzdem ist es gute  und spannende Unterhaltung mit einer Protagonistin, die man sich auch vorstellen kann.

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  • Kräherwald

    Kräherwald
    twentytwo

    twentytwo

    24. December 2016 um 15:20

    Tessa Steinwart, die nach der Trennung von ihrem Ehemann als Ressortleiterin bei „Stuttgart aktuell“ arbeitet, ist heilfroh dass ihre Nachbarin sich tagsüber soaufopferungsvoll um ihren dreijährigen Sohn Julian kümmert. Trotzdem ist Tessa mit der Situation nicht glücklich. Sie fühlt sich als Mutter absolut unzulänglich und als sie Zeugin wird, wie ein junges Mädchen tot aus dem Main geborgen wird, beginnt in ihrem Kopf ein merkwürdiges Gedankenspiel. Als sie wenige Tage später auch noch eine geheimnisvolle Botschaft erhält, liegen ihre Nerven vollkommen blank und so ist es kein Wunder dass sie fast durchdreht, als Julian plötzlich entführt wird.Durch gut gemeinte Ratschläge die sie zusätzlich verwirren, beginnt sie selbst den besten Freunden zu misstrauen und an allem und jedem zu zweifeln. Die Zeit verrinnt und auch zwei Wochen nach der Entführung, bleibt Julian unauffindbar. Tessa dreht voll am Rad und als der Täter sie in eine geschickt gelegte Falle lockt, geht es plötzlich nicht mehr nur um ihren Sohn, sondern auch um ihr eigenes Leben.FazitEine raffiniert aufgebaute Story, in der das Leiden der wehrlosen Opfer auf die Spitze getrieben wird und damit für reichlich Gänsehaut sorgt.

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  • Absolut spannender Thriller

    Kräherwald
    Fabella

    Fabella

    21. December 2016 um 05:44

    Inhalt:Als die Leiche eines jungen Mädchens gefunden wird, ist die Journalistin Tessa zufällig in der Nähe. Der Tod des Mädchens, das scheinbar keiner vermisst, lässt sie nicht zur Ruhe kommen. Als sie durch ihren Bekannten Tom, der bei der Polizei arbeitet, immer mehr Einzelheiten über das scheinbar schlimme Leben des Mädchens erhält, gräbt sie tiefer und tiefer. Und scheint damit ins Visier des Mörders zu geraten. Denn immer öfter erhält sie geheimnisvolle Botschaften. Tessa hat immer mehr Angst, auch um ihren kleinen Sohn, der plötzlich auch im Zentraum der Aufmerksamkeit zu stehen scheint. Bis dieser erneut zuschlägt...Meine Meinung:Wow - das war mal mega-spannend. So spannend, dass ich das Buch tatsächlich in einem Rutsch gelesen habe. Zu sehr führte einen die Autorin an der Nase herum, Wie Puzzlestücke setzte sich das Buch nach und nach zum Ziel hin zusammen - und genau wie bei Puzzlen griff man hier und da - geschickt gesteuert durch die Autorin - auch mal zum falschen Teil :). Gut, es ist natürlich möglich, dass wirklich gefestigte Thriller-Leser hier viel schneller hinter gekommen wären als ich ... doch ich schaffte es wenigstens bevor es wirklich klar wurde. Damit endete die Spannung allerdings nicht, denn es gab noch viel zu viele offene Fragen, die nach und nach geklärt wurden.Sehr spannend fand ich auch den Erzählstil. Mal kommt der Mörder zu Wort, mal das Opfer, dann wieder dreht sich alles um Tessa und die Personen in ihrem engeren Umfeld. Während allerdings alles von Mörder und Opfer in der Ich-Form geschrieben ist, verändert sich dies, wenn man über Tessa liest in die dritte Person. Damit kommt man irgendwie auch unweigerlich Opfer und Mörder näher, als man es vielleicht möchte und erlebt so mehr von dem Grauen, der da so nach und nach offen gelegt wird. Sehr sehr interessant, warum was wie geschah - auf das ich leider nicht näher eingehen kann, um die Spannung nicht wegzunehmen.Neben den so schaurigen Ereignissen erleben wir ab auch noch zusätzlich Tessas Probleme zwischen drei Männern. Ihrer Vergangenheit und ihrer Gegenwart. Ihrer Zerrissenheit. Und doch hätte ich mir hier etwas mehr konstantes gewünscht, und weniger Flatterhaftigkeit. Mir war bei den Ereignissen, die hier so im Laufe der Geschichte geschehen völlig unklar, wie man dafür überhaupt so viel Aufmerksamkeit aufbringen konnte. Allerdings weiß man natürlich selbst nicht, wie man in so einer Situation agieren würde. Und für mich blieben hier auch am Ende Fragen offen. Allerdings brachten sie mich nicht dazu, das Buch weniger packend oder mitreißend zu finden.Fazit:Ein wirklich spannender Thriller, der mich nicht aus seinen Fängen ließ. Wie ein Puzzle setzte sich nach und nach eine Geschichte zusammen, die ich absolut toll durchdacht finde und die mich anfangs mehrfach aufs Glatteis führte. Mehr davon bitte!

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  • Ein atemberaubender Thriller

    Kräherwald
    Natalie77

    Natalie77

    02. December 2016 um 11:41

    Inhalt:Tessa Steinwart ist gerade am Neckar als dort die Leiche eines Mädchens auftaucht, das im Fluss versenkt wurde. Sie wurde jahrelang misshandelt und am Ende landete sie in Rosen und einem Laken gewickelt im Neckar. Niemand kennt sie und vermisst wird sie auch nicht. Tessa geht sie nicht mehr aus dem Kopf, doch dann muss sie sich um ihren Sohn Sorgen machen, denn ein Mörder hat sie ins Visier genommen.Meine Meinung:Die Thriller von Sina Beerwald mochte ich schon immer und als der Verlag anfragte ob mich Kräherwald interessieren könnte, bejahte ich das gerne.Momentan geht es ziemlich turbulent zu in meinem Real Life und nur wenige Bücher können mich wirklich fesseln. Kräherwald hat dieses geschafft.Ich habe angefangen zu lesen und wusste gleich das ich schnell das Ende kennen möchte. Es ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ein Verwirrspiel wie es Spaß macht, das dem Leser auch noch Luft zum atmen lässt und bei dem man auch nicht den Faden verliert, denn augenscheinlich ist alles ganz einfach. Ein normaler Alltag in dem immer mehr komische Dinge geschehen. Ein Kind das krank wird, eine Alleinerziehende Mutter die etwas überfordert ist und froh ist eine Ersatzomi zu haben. Ein Thriller der die Bezeichnung wirklich verdient. Dieses Buch lässt einen verschnaufen und doch war ich immer wieder bei der Geschichte. Die Frage wer der Mörder sein könnte beschäftigte mich immer wieder und ein klares Ergebnis gab es nicht. Jeder im Umfeld, jede Figur der Geschichte kann der Mörder sein. Auch wenn ich mit meinem Anfangsverdacht richtig lag, war ich bis zum Ende am Zweifeln wer es sein könnte.Die Figuren sind überschaubar und alle i m Umfeld von tessa angesiedelt.Tessa selbst ist Alleinerziehende Mutter einer dreijährigen Sohnes. Sie wird gestalkt von ihrem Exmann und wirkt gerade zu Beginn sehr überfordert mit der Situation. Und doch ist sie stark als es darauf ankommt. Sie arbeitet als Journalistin und kann froh sein eine so liebevolle Betreuung für ihren Sohn zu habenDiese Betreuung ist eine Art Ersatzomi. Frau Rose kümmert sich liebevoll um den kleinen Julian und hält so einigen Stress von Tessa fern. Sie selbst hat keine Kinder und geht vollkommen in der Betreuung von Julian auf. In schlechten zeiten sorgt sie auch dafür das Tessa was isst und es ihr gut geht. Frau Rose ist eine gute Seele.Philipp ist Tessas Exmann und lässt sie nicht in Ruhe. er kann die Trennung nicht akzeptieren und bombadiert sie mit Anrufen und Blumen. Er ist der klassische Stalker, der einfach nicht einsehen kann das es vorbei ist.Tom ist ein jahrelanger guter Freund und Nachbar. mit ihm kann Tessa stundenlang über alles Reden. Gefühle sind nur freundschaftlich. Er ist Polizist und somit stark involviert in den Fall des Mädchens.Leander hat Tessa im Internet kennen gelernt. Die Geschichte des Kennenlernens ist recht mysteriös, aber für heutige Zeiten nicht ungewöhnlich. Er hat in seinem Leben auch schon viel mitmachen müssen und versucht Tessa eine Stütze zu sein.Helen ist ihre beste Freundin. Nicht begeistert von Leander lässt sie das auch Tessa spüren. Sie scheint manchmal eifersüchtig auf Tessas Leben zu sein, sagt ihr ehrlich was sie von den Dingen hält und fängt sie auf.Die Figuren sind allesamt sehr authentisch und sehr speziell.Die Geschichte ist angelehnt an einen Fall der so leider tatsächlich geschehen ist. In Frankfurt wurde 2001 ein Mädchen aus dem Main gezogen, deren Identität bis heute nicht geklärt ist weil keiner sie kennt und keiner sie vermisst. Drumherum hat Sina Beerwald einen atemberaubenden Thriller geschrieben, den ich uneingeschränkt empfehlen kann.

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    • 3
  • Spannender Stuttgart- Thriller mit überraschenden Wendungen!!

    Kräherwald
    Die-Rezensentin

    Die-Rezensentin

    17. November 2016 um 14:39

    Wer ist das Mädchen, dessen Leiche, in ein weißes Laken gehüllt und mit Rosenblättern bedeckt, im Neckar gefunden wurde? Dieses Bild wird die Journalistin Tessa so bald nicht aus dem Kopf bekommen, geschweige denn vergessen.Sie wird unbeabsichtigt Zeugin, als das tote Mädchen, zusätzlich an einen Sonnenschirmständer gekettet, gefunden wird.Kurz darauf werden Tessa und ihr kleiner Sohn selbst verfolgt und zwar anscheinend von dem Mörder des Mädchens, der sich als Harlekin tarnt.Tessa hat Angst, vor allem um ihren kleinen Sohn Julian und ist froh, die Tagesoma Frau Rose um sich zu haben. Denn inzwischen vertraut sie niemandem mehr, noch nicht mal ihren engsten Freunden.....Wie kann der Täter ihr so nahe kommen, sogar etwas in der Wohnung verändern? Ist es etwa jemand aus ihrem persönlichen Umfeld? Das Buch ist in mehrere Handlungsstränge unterteilt, von denen einer den Mörder zu Wort kommen lässt, doch der Leser weiß nicht, um wen es sich dabei handelt. In Rückblenden erfahren wir ebenfalls mehr über das tote Mädchen, was mir schon manchmal etwas nahe ging.Sina Beerwald hat lebendige Charaktere geschaffen, dazu ausführlich genug beschrieben, sodass man zu jedem einzelnen eine Verbindung aufbauen konnte.`Kräherwald` ist ein packender, unblutiger Krimi, der mich direkt fesseln konnte.In kurzen Kapiteln, von denen einige mit einem Ciffhanger enden, legt die Autorin geschickt viele falsche Fährten, sodass immer jemand anderes verdächtig erscheint. Der Schreibstil ist flüssig und durch die verschiedenen Perspektiven bleibt der Spannungsbogen die ganze Zeit erhalten.Eine ganz klare Kaufempfehlung von mir, denn diesen Stuttgart- Thriller sollte man sich nicht entgehen lassen!

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  • Die Schnitzeljagd

    Kräherwald
    ChrischiD

    ChrischiD

    24. October 2016 um 21:28

    Die Stuttgarter Journalistin Tessa liebt ihren Sohn abgöttisch, muss aber zugeben, dass sie als alleinerziehende Mutter hin und wieder überfordert ist, und somit für jede Hilfe dankbar. Als sie eines Tages die Leiche eines jungen Mädchens findet, das niemand zu kennen oder zu vermissen scheint, ahnt sie noch nicht, dass ihr Leben noch mehr auf den Kopf gestellt werden wird. Tessa fühlt sich zunehmend verfolgt und weiß bald schon nicht mehr, wem aus ihrer näheren Umgebung sie noch trauen kann, jemand ist hinter ihr und ihrem Sohn her, soviel ist sicher. Aber wer und warum? Als alleinerziehende Mutter Familie und Beruf zu managen ist nicht immer leicht, eine Gratwanderung, die nur die wenigsten ohne Hilfe zu bewältigen vermögen. Umso wichtiger, dass einem Menschen zur Seite stehen, auf die man sich hundertprozentig verlassen kann. Auch Tessa zählt solche Personen zu ihrem engeren Kreis, und doch wird plötzlich alles anders. Zuerst ist sie bei der Entdeckung einer Mädchenleiche dabei, dann muss sie auch noch feststellen, dass es jemand auf sie und ihren Sohn abgesehen hat. Wem ist sie zu nahe getreten, wen hat sie gegen sich aufgebracht? Hat es gar etwas mit dem tragischen Fund zu tun oder handelt es sich um einen Zufall? Zahlreiche Fragen treiben nicht nur Journalistin Tessa um, sondern auch und ganz besonders den Leser. Zumal dieser ein wenig mehr Einblicke erhält, was es mit dem gefundenen Mädchen auf sich hat, bevor die Ermittler die richtigen Schlüsse ziehen können. So ergeben sich Zusammenhänge, die den meisten Protagonisten nicht sofort ersichtlich sein können, wodurch die Gedankengänge natürlich teilweise in andere Richtungen gelenkt werden. Nichtsdestotrotz bleibt die Frage nach demjenigen, der Tessa und ihrem Sohn das Leben schwer macht, und hier gibt es mehr als genug Verdächtige. Nahezu jeder, der sich in der Nähe der kleinen Familie bewegt, gerät früher oder später ins Visier als möglicher Täter. So ist es nicht verwunderlich, dass die Bedrohte selbst schon bald den Überblick darüber verliert wem sie tatsächlich noch vertrauen kann. Die Autorin legt eine Schnitzeljagd sondergleichen zu Grunde, deren Ausgang alles andere als gewiss ist. Manche Hinweise leiten nicht nur Tessa fehl, auch der Leser findet sich manches Mal in einer Sackgasse wieder. Und doch hat man immer wieder genau eine Person im Hinterkopf, die es allerdings sehr geschickt vermag ihre Spuren in einer Form zu verwischen, so dass sie schlussendlich nicht mehr als ein bloßes Gefühl darstellen. Mit reiner Intuition ist leider noch niemand überführt worden. So bleibt nur abzuwarten was geschieht und wem wann in welcher Situation der alles entscheidende Fehler unterläuft. Sina Beerwald legt mit „Kräherwald“ einen Stuttgart-Thriller vor, gekonnt gespickt mit Lokalkolorit und einer Spannungskurve, die den Leser bei der Stange hält und Neugierde schürt.

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  • Irrungen und Wirrungen im Kräherwald

    Kräherwald
    jenny_wen

    jenny_wen

    20. October 2016 um 12:06

    Inhalt: Tessa Steinwart ist eine junge und ambitionierte Journalistin, die es irgendwie schafft, Karriere und Kind unter einem Hut zu bringen, allerdings nur mit Hilfe einer Kinder-Oma Frau Rose. Diese passt während Tessas Abwesenheit auf ihren Sohn auf. Ihr Ex-Mann und Vater des Kindes stalkt sie. Als sie dann auch noch eine nackte Mädchenleiche am Ufer des Neckars findet, welches in ein weißes Laken eingehüllt und mit Rosenblättern bedeckt ist, gerät ihr Leben immer weiter aus den Fugen. Ein Freund von Tessa, Tom, der im gleichen Haus wie sie wohnt, liefert ihr Erkenntnisse über diesen Mord und über einen länger zurück liegenden Fall, die scheinbar etwas gemeinsam haben. Als Tessa immer merkwürdigere Kärtchen erhält, mit einem weinenden Harlekin darauf, wird ihr bewusst, das ihr Sohn Julian immer mehr ins Visier des Mörders gerät. Doch warum? Tessa wird hier als eine Mutter und Journalistin geschildert, der es manchmal zuviel wird, sich um beide Dinge auf einmal zu kümmern. Immer mehr wird ihr bewusst, dass sie ihr Leben ohne Frau Rose gar nicht auf die Reihe kriegen würde. Sie war mir einerseits sympatisch, andererseits habe ich mir immer wieder gedacht: "Mensch Mädel, nimm dir endlich Zeit für deinen Sohn, die Zeit ist so schnell vorbei und nichts ist wichtiger, als das eigene Kind..." Auch die anderen Charaktere wie Frau Rose und Tom waren mir sofort sympatisch, auch wenn die Autorin es geschafft hat, Zweifel zu sähen, ob die beiden wirklich "gut" sind. Der eine oder andere Verdacht, den ich hegte, wurde dann irgendwann in der Luft zerissen und ich überlegte neu, wer denn der Mörder sein könnte. Die Autorin hat mich als Leserin auch das Mädchen kennen lernen lassen, welches später tot in dem Laken gefunden wurde. Sina Beerwald hat es geschafft, mich an das Buch zu fesseln und eine Geschichte zu "stricken", die gespickt war mit überraschenden Wendungen. Mit Irrungen und Wirrungen. Genauso sollte ein Thriller sein. Das Cover des Buches ist sehr interessant. Zum einen ist da der eigentlich nichtssagende Titel "Kräherwald" und dann eben die Silouette einer Person, dessen Hände man deutlich erkennen kann, mehr aber nicht. Mein Fazit: 5 Sterne sind definitiv verdient, denn die Spannung war zum greifen nah. Ich sah die Silouette des Mörders und wusste dennoch nicht, wer es war. Einfach fantastisch!!!!

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  • Ein fesselnder, dich zu Boden reißender und sehr spannender Thriller

    Kräherwald
    PinkBookLady

    PinkBookLady

    16. October 2016 um 10:46

    Tessa eine junge Mutter eines kleinen Jungen und von Beruf Journalistin führt doch ein recht chaotisches Leben. An einem sehr sehr heißen Tag und nichts böses ahnend findet sie am Neckar die Leiche eines jungen Mädchens.Wer ist dieses Mädchen das hier offenbar unschuldig ihr Leben lassen musste und das offenbar auch niemand groß vermisst? Nach einiger Zeit schon gerät ganz plötzlich auch noch Tessa ins Visier des brutalen Mörders. Sie hat Angst um das Leben ihres Sohnes, denn der Möder weiß wohl alles über sie. Ist Tessa wohl da schon das nächste Opfer, wer kann sie aus den Fängen retten? Hat ihr Ex-Mann Phillip was damit zu tun, der sich nach der Scheidung zum Stalker entwickelt hat oder etwa Tom der freundliche Nachbar oder gar am Ende Leander  den sie seit kurzem über Facebook kennt? Fragen über Fragen. Ich beantworte sie euch nicht, sondern schnappt euch den Thriller und lasst euch von Sina Beerwald in diese Geschichte entführen.Wow wow wow, welch gigantischer Thriller, der mir schlaflose Nächte bescherte. Diese Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen, verschluckt und nicht mehr so schnell los gelassen.Beginnen wir zu erst mit dem Cover. Es zeigt Hände einer Person hinter einer Milchglassscheibe. Es wirkt absolut passend und man bekommt beim anschauen direkt eine Gänsehaut.Der Autorin ist es wieder sehr gut gelungen den Leser eine sehr sehr lange Zeit zappeln zu lassen, wer als Täter in Frage kommen könnte. Hatte man einen Verdacht, wurde man ganz gekonnt auf eine andere Spur gebracht und tappte so des öfteren im dunkeln.Sina Beerwald hat sehr interessante Charkatere erschaffen, die wir auf den ersten Seiten direkt kennen lernen. Jeder trägt irgendwie ein dunkles Geheimnis mit sich rum. aber gerade das, macht die Personen in diesem Thriller so faszinierend. Der Schreibstil ist locker und einfach gehalten und lässt einen die Seiten nur so verschlingen. Wer hat es auf Tessa und ihre Familie abgesehen? Ein regelrechtes mitfiebern brach da bei mir aus, was mich am Ende sogar schlaflose Nächte bescherte.Die Autorin hat diese Geschichte in ihre ursprüngliche Heimat nach Stuttgart gelegt und die Beschreibungen der einzelnen Örtlichkeiten machen das ganze dann ein Stück weit authentischer.Fazit: Ein fesselnder, dich zu Boden reißender und sehr spannender Thriller, der mit Sicherheit keine Wünsche mehr offen lässt. Sina Beerwald ist es  sehr gut gelungen ihre Leser an die tiefen und menschlichen Abgründe heranzuführen. Die Autorin lehrt ihren Lesern das fürchten. Unbedingt kaufen und lesen!

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  • Spannung pur

    Kräherwald
    kleeblatt2012

    kleeblatt2012

    14. October 2016 um 20:46

    Tessas Leben ist ein einziges Chaos. Nach der Trennung von ihrem Mann ist sie alleinerziehende Mutter eines 3jährigen Sohnes. Da sie beruflich als Journalistin sehr eingespannt ist, kümmert sich die Tagesoma Frau Rose um ihren Sohn. Und ihr Ex-Mann Philip hat sich zu einem Stalker entwickelt. Als sie dann auch noch eine Leiche am Ufer des Neckars entdeckt, scheint alles vollständig aus den Fugen zu geraten. Tom, ein Freund von Tessa, arbeitet bei der Polizei und liefert Erkenntnisse über den Mord, der mit einem länger zurückliegenden Leichenfund in Verbindung zu stehen scheint. Aber dann gerät Tessas Sohn Julian in das Visier des Serienmörders.Spannende Geschichten legt man selten aus der Hand. Sie fesseln einen, unterhalten und lassen uns in eine Realität eintauchen, die wir hoffentlich nie erleben werden. So schafft es auch die Autorin, eine spannende Story zu schreiben und mich an das Buch zu fesseln. Wir lernen Tessa kennen, die ein für sie sehr unzufriedenes Leben führt. Sie hat sich von ihrem Ex-Mann getrennt, der jedoch die Trennung nicht akzeptieren will und sich zum Stalker entwickelt. Außerdem ist sie verantwortlich für ihren 3jährigen Sohn. Dieser ist jedoch mehr bei seiner Tagesoma Frau Rose. Der Job als Journalistin fordert sie auch. Dann ist da noch Tom, ihr Nachbar und bester Freund... und Leander, den sie erst vor kurzem über Facebook kennengelernt hat.Zu allem Überfluss findet sie auch noch eine Leiche im Neckar. Ein junges Mädchen, angebunden an einen Sonnenschirmständer, eingewickelt in ein Laken und Rosenblätter. Und ab da nimmt das Chaos noch größere Ausmaße an.Sehr langsam steigert sich die Geschichte. Zu Anfang lernen wir alle Protagonisten kennen und verstehen. Zumindest die meisten. Gerade Tom, Philip und Leander sind eher undurchsichtige Gesellen und jeder scheint irgendwas zu verbergen oder eine dunkle Vergangenheit zu haben. Nach und nach kommen Sachen ans Licht und es ergibt sich ein konkretes Bild.Die Autorin führt einem souverän an der Nase herum. Mehrmals hatte ich einen Verdacht, der sich nicht bestätigt hat. Jeder hat ein Motiv. Jeder könnte der Täter sein.Mit fesselndem Schreibstil bindet die Autorin einem an das Buch und lässt einem auch kaum Atempause. Man fliegt förmlich durch die Geschichte, versucht mit Tessa herauszufinden, wer ihr das Leben zur Hölle macht und leidet natürlich mit.Und so ist die Geschichte natürlich für jeden Krimifan ein absolutes Muss. Interessant ist natürlich auch die gewählte Location. Stuttgart ist die Heimatstadt der Autorin und so kennt sie sich dort auch sehr gut aus. Es werden einige interessante Plätze genannt, die ich bei meinem nächsten Besuch in Stuttgart gerne aufsuchen werde.Die Spannung ist greifbar und macht das Buch somit zu einem absoluten Pageturner.Fazit:Spannung pur. 

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