Sina Beerwald Mordsmöwen

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Inhaltsangabe zu „Mordsmöwen“ von Sina Beerwald

Möwerich Ahoi, Späher einer kriminellen Möwenbande, schlägt Alarm: Crepes-Budenbesitzer Knut ist verschwunden. Entführt, ermordet, ertrunken? Wovon sollen sich die Möwen jetzt ernähren, wenn sie nicht mehr täglich ihre Crepes-Ration von den Sylter Touristen erbeuten können? Auf der Suche nach Knut gerät die Möwenbande in aberwitzige Verwicklungen und turbulente Situationen - und kommt einem makabren Mord auf die Spur, der ganz Sylt erschüttert.

Eine sehr lustige Truppe,die Kopfkino garantiert

— Moorteufel

Super schnell weggelesen. Bin ganz vernarrt in die Möwen. Vorallem in Ahoi. Toller erster Teil einer Möwenkrimireihe. Syltfeeling! Spannend!

— Verena-Julia

Humorvolle Unterhaltung mit durchaus skurrilen Ermittlern. :) Lesenswert.

— VeroNefas

Ein Highlight für alle, die Krimis, Sylt und Möwen mögen, und für alle die Möwen bisher noch nicht mögen!

— beate_bedesign

Eine spannende, herrlich amüsante Sommerlektüre, ein Kurzurlaub an die Nordsee. Ein besonders liebenswerter Möwenkrimi mit coolen Sprüchen.

— Abraxandria

Da sträuben sich die Federn keineswegs, wenn man sich diesen tierischen Krimi im Schnabel zergehen läßt! Besser als Wattwürmer und Krabben!

— matthias66

Also ab sofort steht jede Möwe unter meinem Schutz! Da soll sich nochmal jemand aufregen, wenn sie das Fischbrötchen klauen! So nette Tiere!

— tigerbea

Ein ideales Sommerbuch, das Lust auf Meer macht! ;-) Ich will zurück nach Westerland! *gröhl*

— Moosbeere

Ein Krimi auf Sylt... aus der Vogelperspektive - lustig und schräg

— Buchraettin

Ein sehr witziger, unterhaltender Sylt-Krimi mit Tiefgang!

— sunlight

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    Mordsmöwen

    Moorteufel

    01. July 2017 um 12:41

    Ahoi gehört einer ganzen Bande an,die ihren festen sitz bei einer Crêpes -Bude haben und sich da ihr Essen sichern.Mal nebenbei erwähnt, Ahio und die Bande sind Möwen,die auf Sylt sehr gerne den Menschen das Essen stibitzen und sie lieben Knut seine Crêpes,denn keiner macht bessere als er.Doch eines Morgens ,passiert gar nichts.Absolut nichts.Der stand ist immer noch geschlossen und von Knut ´keine Spur.Schnell ist Klar,die Bande muß zu Knut nachhause,um nachzusehen ob was passiert ist.Bei Knuts zuhause finden sie schnell heraus,das was schlimme smit ihm passiert sein muß.Und sie beginnen mit ihren Ermittlungen und der Suche nach Knut.Doch leider ,fängt jeder an ,an dieser Sache zu zweifeln,und ob es nicht besser ist die Truppe zu verlassen und sich anderen Dingen zu zuwenden.Ahoi,der das nicht verstehen will ,versucht alle zusammenzuhalten,und die Suche nach Knut weiter durchzuführen.Ihr lieben,ich kann euch sagen,mit der Möwenbande,bleibt kein Auge trocken.Schon nach den ersten Seiten hat man totales Kopfkino von den Möwen. Und ihre Ermittlungsmöglichkeiten und taten sind einfach mega.So verrückt diese Bande auch ist,man kann sie nur lieben.Und ihr werdet bestimmt danach die Möwen mit etwas anderen Augen sehen,besonders wenn sie einen Tunfischdose ,oder eine Sonnenbrille oder eine Zeitung bei sich haben ;)

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  • Ein unterhaltsamer Krimi mit Lachgarantie - ein möwischer Spaß!

    Mordsmöwen

    Abraxandria

    Möwe Ahoi und seine geflügelte Diebesbande sind verzweifelt. Ihr Crêpes-Dealer Knut ist eines Tages spurlos verschwunden. Kurzentschlossen übernehmen sie diesen Fall, stürzen sich in turbulente Ermittlungen und erregen so einige Male das Aufsehen der entrüsteten und verständnislosen Menschen… Dies alles spielt auf der schönen Insel Sylt. Meinung: Selten habe ich bei einem Krimi so viel gelacht wie bei diesem wunderbaren Möwenkrimi. Spätestens seit dem Buch “Die Möwe Jonathan” gehöre ich eh zu den Möwenfans, doch dieses Buch wird auch alle übrigen überzeugen können, was für tolle Tiere Möwen doch sind. Man beginnt sogar, Möwen mit anderen Augen zu betrachten. Wer hätte auch geahnt, dass diese Vögel sowas von menschlich sind! Möwen mit Smartphone und Navi, zeitungslesend, auf Alkoholentzugstherapie, verliebt, als Topmodel… Bereits ab der ersten Seite fühlte ich mich von diesem Buch bestens unterhalten und hatte beim Lesen ein Dauernschmunzeln im Gesicht. Das Buch ist leicht geschrieben und liest sich einfach super. Die ganze Möwenbande wächst einem sofort ans Herz. Es ist äußerst amüsant zu verfolgen, wie die diebischen Vögel auf Beutezug gehen und den ahnungslosen Touristen ihr Essen wegschnappen. Mit ihren frechen Sprüchen sind die neun eine echt coole Bande. Und dann bilden sie auch noch eine echte Mordkommission. Hui, ist das aufregend. Schön finde ich, dass der Leser immer wieder direkt von Ahoi angesprochen wird. Ahoi ist der Erzähler und der Protagonist der Geschichte. Es entsteht ein Zugehörigkeitsgefühl, dass noch dadurch verstärkt wird, dass zum einen aus der Ich-Perspektive und zum anderen im Präsens erzählt wird. Stilistisch liebe ich die kreativen Wortspielereien. So lernt man als Leser gleich Möwisch. Aus Schmerzensgeld werden Schmerzensheringe, für arbeitslose Möwen gibt es Möwenhilfe, Autos sind Blechvögel, aus Eilpost wird Eilfeder, eine Ehe ist eine Dauerbrutpartnerschaft und glauben tut man an den heiligen Albatros. Alltagssprüche übersetzt uns die Autorin schnell auf möwisch. So lernen wir Ausdrücke, wie: ich lege meine Stirn in Federn, den Schnabel zukneifen, mit einem müden Flügelwink abgelehnt, heilige Möwenscheiße, mit solchen Lachmöwen ist nicht gut Muscheln essen, Federn drüber, bist du des Menschen fette Beute, dann fresse ich eine Gräte, die spinnen, die Menschen und schließlich auch auf englisch: What shall we do with a drunken seagull? Alle Möwen im Knut-Ermittlungsteam sind einfach liebenswert, wenn auch sehr eigensinnig. Ahoi hält die Bande zusammen, was nicht immer leicht ist, bleibt an dem Fall Knut dran, auch wenn alle Stricke reißen und ist hoffnungslos in Möwe Suzette verliebt. Suzette verliebt sich jedoch in einen Aufschneider. Der eitle Jonathan will Model werden und auf Welttour gehen, der Einwanderer Helgi will im Museum seine Vergangenheit aufarbeiten, Alki geht bei der Deutschen Bahn in Therapie, der Scheff ist halb blind und trägt eine alte verbeulte Thunfischdose als Hut, Jungmöwe Grey ist am aufmucken, Harry hat nicht immer die passende Pädagogik für seinen Sohn auf Lager und Balthasars Traum ist ein Einbruch in die Bibliothek. Die Handlung des Buches ist durchweg spannend. Der Leser wird ständig neu irritiert und auf falsche Fährten gelenkt. Die unvorhersehbare Wende am Ende ist so schockierend wie überraschend. Den wahren Täter hätte ich beim Leser nie erraten. Jetzt nach Beenden des Buches wünsche ich mir nur noch, dass es bald eine Fortsetzung geben wird. Zu gern würde ich all diese charmanten Möwen wieder treffen, um mit ihnen in einem neuen Fall zu ermitteln. Fazit: Von diesem Buch bekommt man einfach gute Laune, wird zum Möwenfan und genießt diesen kurzen Aufenthalt auf der schönen Nordseeinsel. Eine spannende, herrlich amüsante Sommerlektüre. Ein besonders liebenswerter Möwenkrimi.

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  • Buchverlosung zu "Frankfurter Fische" von Uwe Krüger

    Frankfurter Fische

    UweKrueger

    Liebe Krimi-Freunde, Ich verlose drei signierte Exemplare meines Debütromans „Frankfurter Fische“ und speziell für alle, die im Rhein-Main-Gebiet wohnen, zusätzlich drei Eintrittskarten für meine nächste Autorenlesung am 31. Mai 2014 in der Buchhandlung Schutt. Ich bin ein Fisch-Freak. In der Schule wurden wir einmal nach unseren Lieblingstieren gefragt. Die meisten meiner Klassenkameraden nannten Pferde, Koala-Bären, Löwen und Schwarzer Panter. Bei mir war es die Bachforelle, was nicht nur große Heiterkeit bei den Schülern, sondern auch mitleidiges Stirnrunzeln der Lehrerin verursachte. Falls ihr euch ebenfalls für die spannende Welt unter Wasser interessiert, dann gefällt euch bestimmt mein Krimi in der ein KHK mit einem delikaten Familiengeheimnis einer blutigen Spur quer durch die Mainmetropole folgt. Außer allerlei Getier trifft er dabei auf eine rätselhafte Ägypterin und eine stadtbekannte Kleptomanin, die ihn mehr als einmal in eine peinliche Situation bringen. Und hier meine zwei Fragen zum Gewinnspiel: Was ist euer Lieblingstier? Mögt ihr Krimis in denen Tiere eine Hauptrolle spielen? Wer mitmachen möchte, postet eine Antwort bis zum 11. Mai. Unter allen Teilnehmern werden die Gewinner ausgelost und erhalten dann ihr Buchpäckchen per Post zugeschickt. Viel Glück!

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  • "Tierisch" komischer Krimi.... ;-)

    Mordsmöwen

    Tom-Lesefuchs

    09. February 2014 um 17:46

    Also, ich muss ja sagen.... Möwen?!?   ;-) Möwen, die einen Mord aufklären! Ja nee... Is klar, neh?!? Aber hey... Lass dich doch einfach mal drauf ein, hab ich mir gedacht und ich habe es nicht bereut. Ich habe ein paar sehr amüsante und dabei durchaus spannende Lesestunden verbracht. Natürlich, einen nervenzerreißenden Thriller darf der Leser nicht erwarten, aber diesen Anspruch hat das Buch auch gar nicht. Es ist vielmehr eine witzige Krimi-Komödie mit erstaunlich menschlichen tierischen Protagonisten in der Hauptrolle. Ja, und ich denke genau das ist es, was das Buch ausmacht, denn es ist nicht einfach nur ein witziger Krimi mit tierischen Hauptdarstellern. Macht der Leser sich die Mühe etwas genauer hinzuschauen, findet er in allen Ecken, oder besser auf vielen Seiten des Buches, durchaus auch eine Menge Tiefgang, der weit über die Lösung des Kriminalfalles hinausgeht. Mit großem Geschick hat Sina Beerwald eine große Vielfalt von großen und kleinen menschlichen Problemchen und alltäglicher zwischenmenschlicher Zwistereien in ihrem Buch aufgegriffen. In Möwengestalt gekleidet beschäftigt sie sich so auf eine lustige, nicht allzu ernstzunehmende Art mit den Alltagsproblemen, die letzten Endes doch jeder von uns kennt. Die Art des "Tier-Krimis" ist nicht ganz neu, aber doch noch immer der Einzelfall. Tierische Kommissare kennen wir spätestens seit Leonie Swanns sehr erfolgreichem Schafskrimi, doch ich muss sagen, was Situationskomik und "Menschlichkeit" der Protagonisten angeht, hat mir »Mordsmöwen« eindeutig um Klassen besser gefallen. Hier stimmt einfach alles. Zugegeben, Sina Beerwald treibt es mit der Menschlichkeit schon ein wenig auf die Spitze mit ihren Zeitung lesenden und Smartphone nutzenden Möwen. Doch ganz ehrlich? Mich hat das überhaupt nicht gestört. Wir befinden uns in einem Möwenkrimi! Wie viel Realität darf man da erwarten? Wenn ich »Harry Potter« lese stelle ich ja auch nicht auf jeder zweiten Seite die Frage danach, wie realistisch das jetzt eigentlich alles ist. Witzig ist es und das ist für mich die Hauptsache! Die Autorin hat bei alledem einen äußerst angenehmen Schreibstil und so liest sich das Ganze einfach und flüssig durch. Also, ein rundum gelungenes Gesamtpaket, das ich jedem als "Sanfte Kost" zum netten Zeitvertreib für zwischendurch ans Herz legen kann. FAZIT: Witzig, einfallsreich, tierisch... äh... möwisch gut umgesetzt.... Einfach mal was anderes! :-) *4 Sterne*

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  • Möwencops oder Chaoshaufen

    Mordsmöwen

    Athene

    05. January 2014 um 06:25

    INHALT: Hunger! Alarm! Möwe Ahoi, Späher einer kriminellen Möwenbande muss feststellen, dass der Crepes-Stand-Besitzer Knut verschwunden ist. Wovon sollen sich die Möwen nun ernähren und wann kommt Knut wieder? Sie gründen die Schoko-Crepes und kommen einem Mord auf die Schliche. FAZIT: Mal was völlig anderes! Die Mordermittlungen aus der Perspektive einer Möwenbande zu erzählen, birgt einige Lacher und enthält dennoch etwas Kritik. Denn warum müssen Stadtmenschen 1 Million Heringe für Häuser auf Sylt bezahlen und die Insulaner haben selbst keinen Wohnraum mehr? Die Möwenbande enthält viele verschiedene Charaktere durch die es zu einem ordentlichen Durcheinander bei den Mordermittlungen kommt. Hier gibt es nämlich einen Alkoholiker, einen fast blinden Chef, Möwen vom anderen Ufer mit Modellambitionen, pubertierende Jungmöwe und noch einige mehr. An einigen Stellen rückt der Mord durch dieses Möwendurcheinander fast in den Hintergrund, aber die Auflösung des Mordes ist schließlich geschickt umgesetzt: 4 von 5 Punkten. (Freut Euch, die Autorin hat Band 2 schon angekündigt.) http://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2014/01/sina-beerwald-mordsmowen-von-sonja.html

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  • Buchverlosung zu "Mordsmöwen" von Sina Beerwald

    Mordsmöwen

    Irve

    Hallo Sina Beerwald- Fans,

    heute ist auf meinem Blog eine Verlosung zu den Mordsmöwen gestartet.
    Es gibt ein signiertes Buch, ein Autogramm und ein Lesezeichen zu gewinnen.

    Bist du neugierig geworden? Dann gucke doch mal hier:

    http://irveliest.wordpress.com/2013/12/05/irve-verlost-mordsmowen-von-sina-beerwald/

    Alles Liebe,
    Irve

     

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  • Tierische Mördersuche auf Sylt!

    Mordsmöwen

    Jare

    08. December 2013 um 16:33

    Möwerisch Ahoi arbeitet seit vielen Jahren als Späher einer kriminellen Möwenbande. Eines morgens herrscht Alarmstufe Rot, da Crépes-Budenbesitzer Knut spurlos verschwunden ist. Wovon sollen Ahoi und seine Gefährten jetzt leben? Ahoi ahnt, dass mehr hinter Knuts Verschwinden steckt. Zusammen mit einen Gefährten macht er sich auf die Suche und muss bald feststellen, dass sie in einen verzwickten Kriminalfall geraten sind. Nebenbei muss sich Ahoi auch seiner Gefühle für Möwendame Suzette klar werden, die er aufrichtig liebt, die aber nur Augen für einen arroganten Schönling hat. Mit „Mordsmöwen“ legt Sina Beerwald einen tierischen Regionalkrimi der anderen Art vor. Ihre Helden sind die Herrscher der Lüfte. Und genau das macht den Reiz dieses tierischen Krimis aus. Denn Sina Beerwald gelingt es ganz ausgezeichnet, ihre Möwenschar zum Leben zu erwecken. Allein die ganz unterschiedlichen Charaktere machen diesen Roman schon lesenswert. Egal ob der altgediente Anführer Baron Silver de Luft, Jungspund Grey und sein strenger Vater Harry oder die Alkoholkranke Möwe Alki. Alle Möwen wurden von Sina Beerwald so liebenswert erschaffen, dass es pure Lesefreude ist, sie zu begleiten. Mein persönlicher Favorit ist Balthasar. Die schlaue Möwe träumt davon an der Universität zu studieren. Sein ständiger Begleiter ist ein Smartphone, das er gefunden hat und das der Truppe noch gute Dienste leistet. Die große Stärke dieser Geschichte liegt sicher an den überaus menschlichen Wesenszügen, die Sina Beerwald ihrer Möwentruppe mit auf den Weg gegeben hat. Und die Soko Schoko-Crépes ist im Verlauf Ihrer Ermittlungen für einige herzhafte Lacher gut. Doch der Roman besteht nicht nur aus lustigen Szenen. Er erzählt auch einen spannenden Kriminalfall und drückt an der einen oder anderen Stelle auch gekonnt auf die Tränendrüse, ohne dabei kitschig oder pathetisch zu werden. Auch stilistisch kann der Roman überzeugen. Ahoi fungiert als Erzähler und ist immer wieder für einen Lacher gut. Allein die Aussage, der Abstand zwischen zwei Fettnäpfchen beträgt einen Ahoi, kommt immer wieder zum Tragen. Trotzdem hat man den Helden dieser Geschichte schon nach wenigen Seiten fest ins Herz geschlossen.  Nebenbei macht Sina Beerwald noch ein wenig Werbung für ihre Wahlheimat Sylt. Wer die Insel schon einmal besucht hat, wird viele Schauplätze der Geschichte wieder erkennen und sich an deren Beschreibung erfreuen. Wer die Insel noch nicht gesehen hat, wird spätestens am Ende des Romans Lust bekommen haben, Sylt doch mal einen Besuch abzustatten. Und sei es nur, um nach Ahoi und seinen Freuden zu suchen.  Fazit: „Mordsmöwen“ ist ein durchweg empfehlenswerter Roman, der alle Leserschichten begeistern wird. Krimifans finden hier ebenso ein gutes Buch, wie Anhänger lustiger Romane. Sina Beerwald hat hier eine Figurenriege geschaffen, die auf jeden Fall wiederkommen muss und, wie gerade von der Autoren zu lesen war, auch wiederkommen wird. Und das ist gut so, denn diese Möwen sind einfach Klasse.

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  • Nicht nur für Sylt-Fans

    Mordsmöwen

    pelznase

    12. November 2013 um 14:41

    Es ist wohl offensichtlich, weshalb ich von diesem Krimi unmöglich die Finger lassen konnte. Ein Tierkrimi -dieses Mal halt mit Möwen- und ein Klappentext, der viel Spass verspricht. Das Besonder hier ist, dass die Geschichte aus der Perspektive der Möwe Ahoi erzählt wird. Es wird nicht von außen auf die Möwengruppe geschaut und beschrieben, was sie bzw die einzelnen Möwen tun, sondern man sieht praktisch durch Ahois Augen und denkt gewissermaßen auch wie eine Möwe. Ich bewundere es immer sehr, wenn Autoren es schaffen, sich so auf die tierische Perspektive einzulassen. Das stelle ich mir schon ganz schön schwierig vor. Aber auch interessant. Für den Leser ist es auf jeden Fall interessant. Und oft zum Totlachen komisch. Es gibt so viele Situationen, die man als Mensch sofort klar erfasst, die für die Möwen aber zunächst ein Rätsel sind, das sie nur mit ihrer Möwenlogik lösen können. Wie auch sonst? Das macht aber nicht nur Spass, sondern erschwert dem detektivischen Federvieh auch die Ermittlungen in ihrem Krimi. Doch natürlich lassen sie sich nicht unterkriegen und stürzen sich mit Feuereifer und einer Menge recht federsträubender Ideen in die Nachforschungen. Ich bin ja so jemand, der bei Krimis gerne mitknobelt. Das war hier eine ganz besondere Herausforderung, weil man ja aus der Möwensichtweise in die Sichtweise eines Menschen quasi übersetzen muss. Da hilft es auch nicht, wenn man ein krimierprobter Leser ist. Das sorgt an sich schon für viel Spannung, aber der Fall für Ahoi und seine Kollegen ist auch sonst nicht gerade einfach gestrickt. Man mag kaum glauben, welches Gesindel sich auf der beliebten Urlaubsinsel herumtreibt und welche menschlichen Abgründe sich selbst dort auftun. Man muss schon bei der Sache sein, die Personen auf der Reihe haben, die nach und nach auf der Bildfläche erscheinen, und beim Rätseln selbst das Schlimmsze in Betracht ziehen. Mich konnte die Auflösung jedenfalls noch mal gut überraschen. Ganz toll fand ich es, dass ich bei diesem Krimi so oft lachen musste. Nicht nur wegen der Perspektive der Möwen auf Sylt und seine Menschen, sondern auch wegen der bunten Möwentruppe um Ahoi herum. Jede Möwe seines kleinen Schwarms ist etwas ganz Besonderes und hat in irgendeiner Weise einen liebenswerten, kleinen Knacks weg. Sei es Baron Silver de Luft, seines Zeichens Scheff, mit dem Thunfischdosenhelm, Alki (den Namen muss man wohl nicht weiter erklären) oder auch Suzette, Ahois Schwarm, mit der Tendenz zum Luxusleben. Ahoi selber ist aber mein kleiner Liebling: mutig, aber leider nicht wirklich zum Helden geboren, unglücklich verliebt, aber dennoch auf Freiersfüßen unterwegs, und in seinem Enthusiasmus hinsichtlich des Falls oft tollpatschig. Mein Lieblingssatz von ihm: “Der Abstand zwischen zwei Fettnäpfchen beträgt einen Ahoi.” Ich hätte ihn dauernd knuddeln können! Ich war noch nie auf Sylt, aber “Mordsmöwen” hat mir Lust darauf gemacht, mal auf Ahois Spuren zu wandeln. Er beschreibt “seine” Insel schon sehr einladend und einige Orte würde ich wirklich gerne mal sehen. Erfahrene Sylt-Reisende, die diesen Krimi lesen, werden ihre Lieblingsinsel danach vielleicht mit etwas anderen Augen sehen. Dank Ahois gewitzter Erzählweise liest sich der Krimi herrlich leicht. Da fliegen die Seiten nur so dahin. Wobei mal wieder bewiesen wäre, dass Spass und Vergnügen einem echten Krimi keineswegs im Wege stehen. Ich habe “Mordsmöwen” als eBook gelesen und da sind die Kapitel schon ganz schön lang. Ich schätze, dass sie beim Taschenbuch kürzer wirken, weil da mehr auf eine Seite passt. Sicher weiß ich es aber nicht. Muss ich mal vergleichen bei Gelegenheit. So ein schönes Cover mit der Piratenflagge und der Möwe vor dem gewittergrauen Himmel! Da wird sofort klar, dass Möwen eine wichtige Rolle spielen. Und die Flagge lässt bereits ahnen, dass Kriminelles auf der Insel lauert. Fazit:   Mir hat “Mordsmöwen” ein paar Abende kriminell-amüsantes Lesevergnügen beschert. Meine Hochachtung davor, wie gut sich Sina Beerwald bei ihrem Buch in die Perspektive der Möwen versetzt. Das stelle ich mir schwierig vor. Ich fand die Ermittlungen mit Ahoi und Co. spannend, weil man als Mensch oft nochmal zusätzlich um die Ecke denken muss, aber auch, weil der Fall an sich unerwartet komplex gestrickt ist. Und ich habe ja so gelacht! Danke für diesen Spass!

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  • Ahoi und seine Kumpels

    Mordsmöwen

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    28. October 2013 um 08:33

    Wenn man eine Möwe ist, in einem Urlaubsort wie Sylt lebt, kann das Leben so schön sein. Am Strand gibt es jede Menge Buden, wo es das Essen für die Menschen gibt und das heißt auch, als Möwe kommt man nicht zu kurz. Da kann man sich mal eben schnell was holen bzw. stibitzen. Aber was ist denn heute los? Möwerich Ahoi, Späher der Möwenbande Gurkentruppe, ist ganz unruhig. Wieso wird der Crêpes-Stand von Knut heute nicht geöffnet? Die tägliche Nahrungsaufnahme ist gefährdet, denn die Gurkentruppe hat sich auf genau diesen Stand spezialisiert. Irgendetwas ist hier oberfaul. Als sie zu seinem Haus fliegen, ist auch dort nichts von Knut zu sehen. Wo ist er nur? Sie schauen sich in seiner Wohnung um und finden einen Abschiedsbrief. Was soll das bedeuten? Lebt Knut nicht mehr? Aber er hat doch noch den Teig für die heutigen Crêpes vorbereitet.  Die Möwen sind alarmiert und machen sich auf die Suche nach Knut und dessen Verbleib ... Es stellt sich heraus, das Knut ermordet wurde. Die Möwenbande unter der Führung der fast blinden Scheff-Möwe Baron Silver de Luft macht sich auf die Suche nach dem Mörder. Unterhaltung ist vorprogrammiert.  9 Möwen mit den verschiedensten Charakteren und Eigenschaften haben sich zu einer Truppe, der Gurkenbande, zusammengetan. Jeder hat seine Aufgabe, so wie Ahoi der Späher der Bande ist. Er ist auch der erste, der feststellt, das etwas mit Knut passiert sein muss. Aus seiner Sicht wird auch das ganze Geschehen erzählt. Die Möwen wurden von der Autorin Sina Beerwald vermenschlicht. Bei den Mitgliedern der Bande findet sich ein bunt gemischtes Häufchen zusammen. Es gibt einen Zugereisten, einen allein erziehenden Vater, ein Mädchen, das sich gern von einem reichen und gutaussehenden Möwerich blenden lässt, einen Alkoholiker und und und.. Aus dem menschlichen Sammelsurium gegriffen. Jeder in seiner Art einzigartig und liebenswert. Ahoi, die Hauptprotagonistenmöwe, verzehrt sich vor Liebe nach Suzette, die ihn links liegen lässt. Dass es möglich ist, auch als Möwe einen Kriminalfall zu lösen, zeigt uns die Autorin in diesem Buch. Die Art der Ermittlungen ist schon kurios, aber wie die Möwen versuchen, ihre Ergebnisse den Menschen mitzuteilen ist einfach genial. Ohne kitschig oder albern zu werden, sind die Ermittlungen der Möwenbande absolut nachvollziehbar. Es dauert ein ganzes Weilchen bis sich die Geschehnisse um das Verschwinden von Knut offenbaren. Selbst mir als Leser war lange Zeit nicht klar, in welche Richtung sich die Suche drehen wird, aber umso überraschter war ich über die Lösung, die sich so nach und nach offenbarte.  Neben den Ermittlungen um das Verschwinden von Knut erlebt der Leser auch nebenbei ein wenig Möwenleben.  Die Liebe unter Möwen ist ähnlich gestrickt wie die unter Menschen, er liebt sie, sie liebt einen anderen.  Ahoi muss sich zudem überlegen, ob er sein Erbe antreten soll oder nicht. Auch hier stehen einige Entscheidungen an. Es ist ein rundum gelungener Möwenkrimi, der Spannung und vor allem Humor und Spaß verspricht. Mit hat es unheimliches Vergnügen bereitet, Ahoi und seine liebenswerten Freunde zu begleiten. Ich habe mit ihnen mitgelitten, mich mit ihnen gefreut und war mit ihnen auf der Suche nach dem Mörder von Knut. Ich habe mich mit diesem Krimi super unterhalten gefühlt. Katzen und Hunde ermitteln zu lassen kann jeder. Jetzt muss man auch mit Möwen rechnen, die sind die neuen Spürschnäbel. Ein tierischer Spaß, der hoffentlich eine Fortsetzung findet. 

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  • Sylt aus der Möwenperspektive

    Mordsmöwen

    Anka2010

    27. October 2013 um 20:59

    Ein Sylt-Krimi aus der Sicht einer kriminellen Möwenbande - eine pfiffige Idee, die mir viele unterhaltsame Lesemomente beschert hat. Crêpes-Budenbesitzer Knut ist verschwunden! Die Möwenbande rund um Späher-Möwerich Ahoi gründet kurz entschlossen die Sonderkommission "Schoko-Crêpes", schließlich sind die Bandenmitglieder auf Knuts Crêpes-Rationen, die sie den nichts ahnenden Touristen täglich abjagen, angewiesen. Sie machen sich auf die Suche und stoßen schnell auf Knuts völlig verwüstete Wohnung, in der sie einen Abschiedsbrief finden. Doch hat sich der allseits beliebte Crêpes-Budenbesitzer wirklich das Leben genommen? An der Sache ist doch etwas oberfaul, denken sich die cleveren Möwen und stürzen sich in die Ermittlungen. Was hatte ich für eine lustige Zeit mit der chaotischen Sylter Möwenbande!  Schnell schnatterten sich die unterschiedlichen Möwencharaktere in mein Herz, allen voran Sensibelchen und Tollpatsch Ahoi. Unglücklich verliebt wirft er seiner angebeteten Möwin Suzette sehnsüchtige Blicke zu, während diese mit einer anderen Möwe anbandelt. Da hilft nur eines: Mut antrinken und das Möwen-Date sprengen - jedoch hat das tapfere Kerlchen nicht mit den kräftigen Bodyguard-Möwen gerechnet, die ihn erstmal ordentlich vermöweln. Dann sind da noch der etwas verpeilte und kurzsichtige Scheff der Möwenbande Baron Silver de Luft (den ihr sofort an der rostigen Tunfischdose auf seinem Kopf erkennt - er sagt, es handelt sich um den Helm seines Großvaters, Hauptfischwebel im zweiten Möwenkrieg), der allein erziehende Vatermöwerich Harry, dessen Sohn Grey ihm und den anderen ziemlich auf dem Schnabel herumtanzt, Model-Möwe Jonathan, der gern auf Ausflugsschiffen für die Touristen posiert, Auswanderer Helgi, der auf den Spuren seiner Vorfahren wandelt, Cleverchen Balthasar, der jedem erzählt, dass er drei Silvester an der Unität studiert hat und der Dienstälteste Alki, der sich liebend gern auch mal in das Weinglas eines Touristen stürzt. Sie alle werden mit ihren unterschiedlichen Eigenarten so trefflich beschrieben, dass ich beinahe das Gefühl hatte, ich habe es hier mit Menschen zu tun. Aber nein! Sina Beerwald legt ihren gefiederten Freunden eine Möwensprache in die Schnäbel, die vor Wortwitz nur so strotzt. "Ja, okay, ich gebe es zu, dass ich in Suzette verliebt bin. Ich meine, so richtig bis über beide Flügel. (...) Meine letzten Beziehungen waren ziemliche Zweckgemeinschaften und hielten nicht länger als das Nest. Suzette jedoch ist so... wie soll ich das sagen, so... lieb, fürsorglich und... ach, was soll das Drumherumgerede, ich bin schließlich auch nur eine Möwe: Sie sieht einfach geil aus." S. 19 Als Schauplatz der Ermittlungen wählt die Autorin ihre Heimatinsel Sylt, die sie ihren Lesern aus der Möwenperspektive präsentiert. So erfuhr ich Dies und Das über Land und Leute und war kurz davor meinen Koffer zu packen und der Insel samt der räuberischen Möwenbande einen Besuch abzustatten.   Trotz der vielen urkomischen Passagen, die mich wie mit einer Feder so lang kitzelten, bis ich lachen musste, geraten der Kriminalfall und somit das plötzliche Verschwinden des Crêpes-Budenbesitzers Knut nicht in Vergessenheit. Geschickt legt die Autorin falsche Fährten und lässt ihre Krimi-Möwen in immer neuen Sackgassen verzweifeln. Die Spannung bleibt im Hintergrund, was mir bei dem vielen Geschnatter nicht ganz unrecht war. Die Möwen und ihre lustigen Pleiten, Pech und Pannen bildeten für mich stets den Mittelpunkt, der Kriminalfall spielte lediglich die Nebenrolle.  Die Auflösung war für mich zwar schlüssig, jedoch fand ich es schade, dass sie mir am Ende förmlich aufgedrängt wurde. Die allerletzten Seiten entschädigten mich dann jedoch wieder und ich hätte mich am liebsten sofort ins nächste Möwen-Abenteuer gestürzt. "Mordsmöwen" war für mich eine absolut außergewöhnliche und tolle Geschichte, liebevoll, sprachlich bis ins letzte Detail ausgeklügelt und mit viel Witz erzählt. Man kann Sina Beerwalds Liebe zur Insel Sylt deutlich zwischen den Zeilen herauslesen. Für mich ist dieses Buch nicht nur ein schöner Schatz in meinem eigenen Bücherregal, sondern auch ein hervorragender Geschenk-Tipp für die Verwandtschaft zu Weihnachten. Wie wäre es mit einem Ausflug nach Sylt?

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  • Möwen sind auch nur Menschen

    Mordsmöwen

    cybersyssy

    *** Meine Meinung *** Das Buch an sich und die Inhaltsangabe haben mich ja irgendwie in ihren Bann gezogen und ich muss es vorweg nehmen, das hat sich gelohnt. Aber mal der Reihe nach. Kommen wir zu den Hauptmöwen - die Möwen-Bande, genannt „Gurkentruppe“. Da gibt es den „Scheff“, den alleinerziehenden Vater plus pubertierenden Sohn, den Alkoholiker, das hübsche Möwen-Püppi, den Depp-vom-Dienst und natürlich Ahoi, Späher und Hauptmöwe in dem Buch. Jeder hat seine Charaktereigenschaften und es ist einfach göttlich, wenn man den ein oder anderen Charakterzug an den Möwen präsentiert bekommt und dazu passend dann auch noch eine lebenden Menschen im Kopf hat *ggg* Überhaupt habe ich stellenweise echt vergessen, dass es sich um einen Möwenkrimi handelt. Natürlich kommen auch Menschen in dem Krimi vor, doch diese sind nur „Beiwerk“. Außerdem kümmern sich ja die Möwen um Knuts Verschwinden bzw. die Aufklärung des Verschwindens. Denn ohne ihre täglichen Crêpes von den Touristen, werden die Möwen, die nicht mehr genau wissen, wie Möwen sich ihr Futter fangen, verhungern oder sich auch auf der Müllkippe rumtreiben *iiihhhhh* Nach und nach fanden die Möwen ein Puzzleteil nach dem anderen und ich wurde immer neugieriger, ob Knut denn nun tot ist oder nicht und wenn tot, wer ihn dann umgebracht hat. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil die Spannung sukzessive gesteigert wurde, was mir erst richtig bewusst wurde, wenn ich abends das Licht am Bett löschen wollte. Da kam dann der Effekt „Ach, noch 2 Seiten“ und schwupps war das Buch beendet. Während der Suche nach Knut, kamen auch menschliche, Verzeihung, möwische Dramen nicht kurz -> unerfüllte Liebe, Familiensinn, Freundschaft. Diese Mischung macht das Buch um so lesenwerter, denn in jeder Möwe steckt doch auch nur ein Mensch, der nach Liebe sucht und dem Freundschaft wichtig ist. Der Schreibstil Beewalds ist locker-flockig zu lesen und absolut passend für Möwen. Ich war sofort in der Story gefangen und fühlte mit Ahoi mit. Die Vermischung von Möwe-Mensch-Leben ist hervorragend gelungen und trotz der menschlichen Attribute blieben die Möwen immer noch Möwen, auch wenn ich dies stellenweise vergaß. *** Fazit *** Also diese möwische Mischung aus Liebe, Spannung und Leben, dieser Einblick in das Leben der Gurkentruppe, hat mir großes Vergnügen bereitet und ich danke Sina Beerwald für das Buch, die die Signatur und das Lesevergnügen. Wer auf der Suche nach einem Krimi der anderen Art mit viel Möwen ... ähm ... Humor ist, der ist mit „Mordsmöwen“ absolut zu 100% bedient. Von mir bekommt das Buch volle Punktzahl.

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    • 2
  • ein mordsmäßiger Lesespaß

    Mordsmöwen

    ulla_leuwer

    30. September 2013 um 18:10

    Meine Meinung: Ich hatte sofort Spaß, als ich mit dem Lesen des Buches angefangen habe. Über die Dramatis Laridae mussten ich schon lachen. Die Namen und die Beschreibung der Möwen, einfach klasse geschrieben. Ich habe bisher ja schon einige Krimis gelesen, wo Tiere den Menschen bei der Suche nach einem Mörder helfen, aber Möwen waren noch nicht dabei. Und ich fand es toll, wie die Autorin sich in die Möwen herein versetzt hat. Ich selber habe alles mit den Augen einer Möwe gesehen. Es gab so viele Stellen im Buch, wo ich laut lachen musste. So viele witzige Situationen kamen vor. Aber die Spannung in diesem Krimi kam auch nicht zu kurz. Bis zum Schluss wusste ich nicht, was tatsächlich passiert und wer der wahre Übeltäter war. Nebenbei habe ich Sylt von oben kennen gelernt, ein tolles Gefühl, dass muss ich schon sagen. Aber auch Nachdenkliches und die Liebe kam in diesem Buch nicht zu kurz. Ich hatte auch nicht das Gefühl, als wären diese Themen reingequetscht worden, nein, es passte alles bestens. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Der Krimi wurde aus Sicht der Möwe Ahoi erzählt, was ich gut fand. Spaß hatte ich bei der Sprache der Möwen, es wurde alles "vermöwt" Toll was alles übersetzt wurde. Ich bin begeistert. Fazit: Dieses Buch ist ein Knüller. Nicht nur für Krimiliebhaber, auch für Syltfans und diejenigen, die Spaß an solchen humorvollen Büchern haben. Beim Lesen dachte ich manchmal, dass dieses Buch "Dreamworks" vorgestellt werden sollte. Ich würde sofort in diesen Film gehen und diese tollen Möwen im Einsatz sehen wollen. Wahrscheinlich könnte ich mit dem Lachen beim Anblick dieses Bande nicht mehr aufhören. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter!

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  • Die Mordsmöwen sind los...

    Mordsmöwen

    Binea_Literatwo

    20. September 2013 um 23:13

    Mordsmöwenalarm bei Literatwo und wer ist Schuld? Richtig, Sina Beerwald. Die sogenannten Ratten der Lüfte greifen uns Leselandratten an. Es wird recht flatterig bei uns, denn Sina Beerwald hat uns die geflügelten Insel- und Küstenbewohner auf den Blog geschickt. Also Achtung, hier ist der totale Möwenalarm und ein gefedertes Abenteuer, ein geflügelter Krimi, wartet auf euch und hat unser Lesen total beflügelt. „Ahoi, Ahoi“ Dieser maritime Gruß kann auch Mobbing sein, denn der Möwenprotagonist namens Ahoi hasst es, wenn ihm dieser Gruß zugerufen wird. Möwenprotagonist? Ja, richtig. Richtet euer Gefieder und lasst euch auf möwige Worte ein, denn Sina Beerwald lässt die Schnäbel klappern und ihre Protagonisten sind Möwen durch und durch, wobei sie sich schon einige Dinge von uns Menschen abgeguckt haben. Wir befinden uns auf Sylt und begleiten Ahoi, den Späher der Möwenbande. Ja, es wird kriminell, wie der Titel schon sagt. Nicht nur Ahoi ist seit 10 Jahren auf der kriminellen Flugbahn unterwegs, sondern auch Baron Silver de Luft (Bandenscheff), Harry mit seinem Jungenmöwensohn Grey, Suzette (die Schönheit unter den weiblichen Möwen), Jonathan (Single), Helgi (der Neue aus Helgoland), Balthasar (die Schlaumeiermöwe) und Alki (der Name ist Programm). Diese Sylter Möwen sind schon anhand ihrer Beschreibung, die ihr noch vor der ersten richtigen Seite findet, für die ersten Lacher gut. Auch ohne Kriminalfall gäbe es schon durch ihre Eigenschaften und Möwencharaktere viel zu erzählen. Aber für Spannung soll eben auch gesorgt sein und die ist vorhanden, denn es passiert an einem ganz normalen Tag auf Sylt. Knut ist weg. Knut ist keine Möwe, sondern ein Mensch und nicht nur ein Mensch, sondern ein besonderer, denn er ist Crèpes-Dealer. Also er besitzt einen Stand an dem sich täglich die Besucher der Insel die Bäuche vollschlagen können. Aber auch die Möwen, denn diese holen sich geschickt ihr Futter, in dem sie es einfach rauben. Und nun? Der Stand ist zu und Knut scheint verschwunden zu sein und die hungrige Meute ist ratlos, spekuliert wild und macht sich umgehend auf die Suche, denn wer mag schon auf Würmer und Fische umsteigen, wenn es leckere Crêpes gibt? Der Krimi beginnt und wir haben uns recht schnell in die Lage einer Möwe hineinversetzen können. Uns sind regelrecht die Lachfedern gewachsen. Ahoi ist mit seinem Möwenwesen einfach großartig. Seine Tollpatschigkeit und seine Verliebtheit in Möwin Suzette, wirbelt den spannenden Fall um Mensch Knut noch mehr auf. Zudem spricht Ahoi direkt zu seinem geflügelten Leser und stellt herrliche Fragen, die leider nur gedanklich beantwortet werden können, außer man befindet sich im Urlaub an der See. Überhaupt ist eine maritime Atmosphäre wirklich ratsam, denn umso besser kann man sich in die Möwen hineinversetzen und vor allem ist es gleich viel lustiger, wenn ebendiese einen beim Lesen beobachten. Ich konnte so einige Möwen fotografieren und habe ihnen Namen gegeben. Stellenweise kam es mir so vor, als ob die Bande extra aus Sylt auf Rügen gekommen ist. Die Robbe Willi habe ich zwar nicht getroffen, dafür habe ich den Crêpes Stand entdeckt. Aber jeder Humor ist mal kurz ausgeblendet, denn auch bei den Möwen gibt es ernste Seiten. Sina Beerwald schreibt nicht nur über eine kriminelle Bande, über einen Mord oder über die Liebe. Sie schreibt auch über Trennung, Lebenswege, Zukunftspläne und Familienmachenschaften. Die Möwen sind eben auch nur Menschen! Einige unter ihnen schmücken sich gern mit Brillen oder lesen in den Zeitungen mit Bildern. Herrlich. Der Humor und die Spannung haben die Oberhand im Möwenroman und viele Sprüche sind einfach zum Federn rupfen. So lustig und eben einfach anders. Der perfekte Roman für den Urlaub an der See oder dort, wo es Möwen gibt.  Sina Beerwald (emons:) schreibt uns Landratten in ein Lesenest in dem die Federn fliegen. Es riecht nach Eu de Watt, ist spannend und doch dauerhaft komisch. Wir können euch empfehlen, die Möwen auf ihrem Flug und im Falllösen zu begleiten und senden euch eine Leseeinladungsfeder. Guten Leseflug und grüßte die Bande von uns! Zum bebilderten Artikel: http://literatwo.wordpress.com/2013/09/18/alarm-die-mordsmowen-sind-los/

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  • Der Abstand zwischen zwei Fettnäpfchen beträgt einen Ahoi.

    Mordsmöwen

    Tanzmaus

    01. September 2013 um 11:22

    Ahoi ist nicht nur irgendeine Möwe, er ist die Spähermöwe der Gurkentruppe auf Sylt. Ihr Revier: Ein Crêpe-Stand mit den besten Crêpes weit und breit. Bisher musste sich die Truppe - bestehend aus nein Möwen - keine Sorgen machen. Die Menschen kauften fleißig Crêpes und ihr Dealer Mensch-Knut bereitete diese zu. Doch eines Morgens bleibt der Stand geschlossen und die Truppe wird unruhig. Hat Mensch-Knut verschlafen? Ist er in Urlaub gefahren? Irgendwas stimmt da nicht und schon machen sich die Möwen auf den Weg zu Mensch-Knuts Haus. Dort finden sie ein heilloses Durcheinander und einen Abschiedsbrief vor. Hat Mensch-Knut sich umgebracht? Doch warum sollte er dann den Teig für den nächsten Tag vorbereiten? Wie ergibt das einen Sinn? Die Möwen beschließen, unter der Führung der stark kurzsichtigen Scheff-Möwe Baron Silver de Luft, der Sache auf den Grund zu gehen und der Polizei bei ihren Ermittlungen zu helfen. Das Buch startet mit einer kleinen Vorstellung der Gurkentruppe. Möwerich Ahoi führt den Leser zunächst in die Geschichte und die Truppe ein. Dabei zeichnet sich ab, dass er durchaus eine humorvolle Möwe ist. Alles, was vom Festland kommt, wird grundsätzlich mit Argwohn betrachtet. Weil alles Schlechte von dort kommt: Füchse, Ratten, Gewitter und Kopfschmerzen. Ja, was? Denken Sie, eine Möwe bekommt bei Ostwind keine Migräne? Schon mal darüber nachgedacht, warum wir oft scheinbar grundlos schreiend irgendwo rumsitzen? Weil es für Möwen verdammt noch mal keine Schmerztabletten gibt! (S.9) Nach und nach lernt der Leser dann die einzelnen Truppenmitglieder kennen und wird dank des Erzählstils Teil dieser Truppe. Die Autorin hat sich viel Mühe bei ihren Protagonisten gegeben. Neun verschiedene Möwen, je einzeln sehr detailliert und liebevoll ausgearbeitet, so dass man sie sich bildlich vorstellen kann. Jede Möwe hat ihren eigenen Charakter und wirkt doch auf ihre Weise dem Leser sympathisch. Sina Beerwald bietet dem Leser einen Einblick in das Leben einer Möwe, auch wenn vieles so unglaublich wirkt, dass es einfach wahr sein muss. Wem wurde von einer Möwe nicht schon einmal etwas zu essen geklaut? Hier erfährt der Leser, warum und wieso das so ist. Aber im Fokus des Buches steht das Verschwinden des Menschen Knut, auch als Dealer der Gurkentruppe bekannt. Ein Abschiedsbrief gibt nicht nur den Möwen Rätsel auf. Irgendwas stimmt an dem Schreiben nicht und da es sich um ihren Dealer handelt und sie im dem Abschiedsbrief verunglimpft werden, gründen sie eine Mordkommission: die Schoko-Crêpe. Scheff Baron Silver de Luft organisiert seine Mitglieder und gemeinsam machen sie sich ans Werk, das Verschwinden ihres Dealers zu lüften. Doch das ist gar nicht so einfach, erst recht nicht, wenn man eine Möwe ist und dazu noch etwas tollpatschig. Plong, Plong, Plong. Schnabel auf Ast, Ast auf Hintern, Hintern auf dem Waldboden. Die Füße von mir gestreckt sitze ich da wie ein aus dem Nest gefallenes Küken und lasse die Flügel hängen. Mann , war das ein Stunt - wenn Sie einen Filmvertrag für mich haben, wenden Sie sich bitte an Balthasar, meinen Manager. (S.49) Gerade diese Tollpatschigkeit lockt beim Lesen viele Lacher hervor, obwohl man eigentlich Mitleid mit den armen Möwen haben müsste. Hals lang machen, Flügel einklappen und ab in den Sturzflug. Das Paradies kommt näher, Stück für Stück. Whumm. Verdammt, warum muss sich das Paradies immer so scheiße anfühlen? Und wer, verflucht, hat diese Plexiglasscheiben über die Bottiche gelegt? Ohne schwarze Raubvögel als Warnung, wie das normalerweise an jeder gefährlichen Glasscheibe üblich ist? Ich werde mich bei der Möwenrechtskommission beschweren! (S.57) Zwar ist das Buch als Krimi eingestuft und es handelt sich auch um einen Krimi - naja, irgendwie halt, aber vor allem ist es ein witziger und unterhaltsamer Roman, der einen Einblick in das Leben von Möwen gewährt. Oder wer wusste, dass es auf Sylt Möwentaxis gibt? Ahoi führt mit seiner humorvollen Art durch das Buch und die Geschichte, zaubert dem Leser immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht und lässt ihn zusammen mit den anderen Möwen mitraten, wer am Verschwinden von Mensch-Knut verantwortlich ist und ob Mensch-Knut vielleicht sogar noch lebt. Aber auch an seinem Privatleben darf der Leser teilhaben. Seine Probleme mit seinem Bruder und seiner Mutter werden ebenso angesprochen, wie seine Liebe zu Suzette und seine - leider meist unglücklichen - Versuche, ihre Liebe zu gewinnen. Das Ende bietet dann einige Überraschungen und auch eine Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Ahoi und der Gurkentruppe. Fazit: Sehr spannend und doch unglaublich witzig, hat die Autorin diesen Sylt Krimi geschrieben und mir damit wunderbar angenehme und unterhaltsame Lesestunden beschert. Ungern kehre ich von der Insel zurück, doch ich habe Hoffnung auf eine baldige Rückkehr zur Insel.

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  • Leserunde zu "Mordsmöwen" von Sina Beerwald

    Mordsmöwen

    Sina_Beerwald

    Freche Schnäbel gegen fiese Gangster - eine Möwenbande ermittelt auf der Insel Sylt Habt ihr Lust mitzulesen? Möwerich Ahoi, Späher einer kriminellen Möwenbande, schlägt Alarm: Crêpes-Budenbesitzer Knut ist verschwunden. Entführt, ermordert, ertrunken? Wovon sollen sich die Möwen jetzt ernähren, wenn sie nicht mehr täglich ihre Crêpes-Ration von den Sylter Touristen erbeuten können? Auf der Suche nach Knut gerät die Möwenbande in aberwitzige Verwicklungen und turbulente Situationen - und kommt einem makabren Mord auf die Spur, der ganz Sylt erschüttert.  Jedes dieser Tiere besitzt einen unverwechselbaren Charakter und bestechenden Charme. Ganz besonders Ahoi, der Späher unter den Möwen, der mit Witz und Entschlusskraft seine Gruppe zusammenhält. Der Autorin verbindet den Mordfall und die quirligen, tierischen Ermittler eng mit der Umgebung und spricht zugleich ernste, aktuelle Themen wie den »Ausverkauf der Insel« an. Wer Sylt kennt oder schon immer einmal mehr Insel erfahren wollte, auf den freue ich mich in der Leserunde. Zu mir als Autorin: Ich wurde 1977 in Stuttgart geboren und habe bereits fünf Romane im Heyne-Verlag veröffentlicht (Thriller und historische Romane). 2011 wurde ich Preisträgerin des NordMordAward, des ersten Krimipreises für Schleswig–Holstein. Vor fünf Jahren wanderte ich mit zwei Koffern und vielen kriminellen Ideen im Gepäck auf die Insel Sylt aus und lebt dort seither als selbstständige Autorin. Auf meiner Homepage findet ihr eine Lese- und Hörprobe zu den Mordsmöwen: www.sina-beerwald.de und bei Facebook bin ich übrigens auch unterwegs. Ich freu mich auf die Leserunde! Bis zum 18.06. könnt ihr in den Lostopf kommen und eines von 15 Büchern gewinnen! Viel Glück!

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