Sina Flammang Mädchen aus Papier

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Inhaltsangabe zu „Mädchen aus Papier“ von Sina Flammang

“Meine Schwester ist das gestohlene Meisterwerk. Ich bin nur die Fälschung.“ Mari ist drei, als ihre Schwester in einem Kaufhaus spurlos verschwindet. Seit Mari sich erinnern kann, schwebt der Schatten der verlorenen Tochter über der Familie und lässt die Verschwundene beinahe realer scheinen als sie selbst. Als Annika nach zwölf Jahren wie aus dem Nichts wieder auftaucht, sind alle überfordert von diesem Geistermädchen, das verschlossen, unzugänglich und geheimnisvoll ist. Während die Eltern krampfhaft heile Welt spielen, fühlt Mari sich mehr und mehr verdrängt. Bis ihr irgendwann nichts anderes übrig bleibt, als selbst zu verschwinden. Zusammen mit ihren Freunden Clementine und Ole macht sie sich auf einen irrwitzigen Trip nach Italien – um am Ende doch zurückzufinden.

Spannend

— sunshineladytestet

Einige Handlungsstränge kamen leider etwas zu kurz

— uffi1994

Hat zwar einige schwache Stellen, jedoch trotzdem lesenswert

— Sternensammlerin

Spannender Jugendroman mit ernster Thematik, der aber nicht vollkommen überzeugen konnte.

— bibliophilehermine

Tolles Buch, das leider einige schwächen hat

— Lizzy_lifewithbooks

Dieses Buch geht an Herz und Nieren.

— MadamePenumbra

Interessanter Jugendroman - etwas leichtes für nebenbei

— Einhornkeks

Leider passiert nicht wirklich was, aber der Schreibstil und die Aufmachung sind schön.

— Daria_Sekemoto

Ein gelungene, emotionales Buch, dass sehr komplex die Gefühle seiner Charaktere aufarbeitet, aber mit ein paar zähen Stellen zu kämpfen hat

— Kagali

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  • Dramatisch aber gutes Thema

    Mädchen aus Papier

    sunshineladytestet

    21. September 2017 um 09:52

    Das einzige was mich erst abschreckte war ehrlich gesagt das Cover, weil es auf mich aus irgendeinem Grund altbacken wirkte . Aber da dieses Buch aus einem meiner Lieblings Verlage entstammt dachte ich , kann ich es dennoch mal versuchen . Und ich bin sehr froh, dies versucht zu haben . Marie ist ihr Leben lang ziemlich verkorkst und Annika verschwunden . Annika ist die Grössere Schwester von Marie . Marie leidet jahrelang darunter . Sie war noch ganz klein als ihre Schwester im Kaufhaus entführt wurde im Kaufhaus. Dies hat Marie verändert . Eine Selbsthilfegruppe hilft ihr zwar gut, aber die verhält sich immer anders wie andere Teenager, liegt aber wie im Buch klar wird , auch an der Familie die mit dem Verlust der Tochter nicht klarkommt. Dann viele Jahre später taucht Annika wieder auf wie aus dem nichts und alles gerät durcheinander und auch Annika wirkt konisch und nicht Normal . Sehr spannende Story wie ich finde . Marie war sehr unsympathisch anfangs wie ich fand, was sich aber mit und mit bei mir legte desto mehr ich über sie erfuhr und Annika naja ein Fall für sich . Sehr geheimnisvoll würde ich es umschreiben vermutlich. Auch das die Story in der heutigen Zeit denkbar ist hat mir sehr gut gefallen , auch wenn ich es nicht unbedingt als jugendbuch bezeichnen würde, würde für mich eher in die erwachsenen Abteilung gehören, aber das ist eine Geschmackssache. Auf jedenfall lesenswert.

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  • Super Grundidee, aber nicht meins

    Mädchen aus Papier

    Carlosia

    15. September 2017 um 15:29

    Gestaltung:Die Gestaltung des Buches gefällt mir wirklich sehr gut und es zeigt einfach ein wenig vom Inhalt, obwohl man das erst nach dem Lesen versteht.Inhalt:Maris Schwester wurde entführt als sie noch ganz klein war. Doch auf einmal stehen bei ihr vor der Tür Polizisten die der Familie mitteilt das dieses vielleicht wieder aufgetaucht ist…Meine Meinung:Bei dem finde ich es besonders schwierig eine Rezension zu schreiben. Es hat mir auf der eine Seite wirklich gefallen nur hat mir die Art der Erzählung nicht wirklich zugesagt.Dieses Buch hat eine wirklich ganz tolle Grundidee, die ich mir vielleicht öfter mal gerne lesen würde. Sie beschäftigt sich einfach mit etwas worüber man selten liest.Nur leider hat mir die Umsetzung nicht wirklich gefallen. Die Erzählperspektive war einfach so emotionslos das ich sie so gar nicht verstehen konnte.Daher konnte ich leider gar nicht mit ihr fühlen und auch nicht immer verstehen.Jedoch konnte ich alle um sie herum viel besser verstehen und das war für mich als Leser auch mal eine ganz neue Erfahrung.Da mich die Perspektive so sehr gestört hat bin ich in dem Buch auch einfach nicht voran gekommen, was bei der Thematik wirklich sehr schade war. Ich musste mich zwischendurch wirklich etwas zwingen das Buch weiter zu lesen.Daher kann ich nicht so wirklich viele Unendlichzeichen geben, da mir die Idee aber so gut gefällt und man am Ende auch ein bisschen verstehen kann wieso es so erzählt wird gibt es immer noch 3/5

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  • Eine tolle Leseerfahrung!

    Mädchen aus Papier

    germanbookishblog

    02. August 2017 um 21:59

     »Mädchen aus Papier« ist ein mittelmäßiges Buch mit einigen Höhen - So würde ich dieses Buch wohl beschreiben. Wir folgen in dem Buch unserer Protagonistin Mari, die in ihrer Kindheit ihre Schwester Annika verloren hat. Diese wurde in einem Kaufhaus entführt. Maris ganzes Leben lang hat sie sich gefühlt, wie eine Kopie von Annika. Alle mögen diese Kopie, doch sie ist halt nicht die richtige. Auf einmal taucht Annika wieder auf und Maris ganzes Leben steht plötzlich auf den Kopf. Zusammen mit ihren Freunden aus der Selbsthilfegruppe Clementine und Ole wird sie diese schwere Zeit schon irgendwie schafen - oder?Mir haben die Charaktere sehr gut gefallen. Sie waren sehr emotional, tiefgründig und auch verschlossen, was dem Geschichtsverlauf nur gut beigetragen hat. Es gab Streit, Liebe und Spaß, was für mich ein gutes Probleme-Buch ausmachen.Der Handlungsverlauf hat sich an manchen Stellen gezogen. Im Buch hat man etwa ab der Mitte so langsam erwartet, dass das Buch zu Ende geht. Das hat aber nur kurz angehalten, denn zum Ende hin (so die letzten 75 Seiten) haben's noch mal in sich. Dort ging es dann richtig zur Sache, doch das müsst ihr selbst rausfinden.Die Umgebung war auch klasse. Auch wenn es im Großteil des Buchs sehr begrenzt auf das Haus und die Selbsthilfegruppe ist, verläuft die Geschichte am Ende sogar international. Die Beschreibung des Spielplatzes, auf dem sich Niklas und Mari anfangs noch treffen war großartig und auch der Wald, als Mari Annika folgt ist so toll beschrieben.Der Schreibstil ist okay, nichts besonderes, aber gut lesbar. Am Anfang hat dieser mich noch total mit seiner poetischen Seite überzeugt, am Ende ist er aber ein wenig abgeflacht.Alles in allem ein solides bis gutes Buch, was eine tolle Leseerfahrung mit sich bringt. Das Roadtrip-Element am Ende war auch super toll.

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  • Und plötzlich ist sie wieder da.

    Mädchen aus Papier

    bibliophilehermine

    26. May 2017 um 11:55

    Am Anfang war ich wie gebannt von Maris Geschichte und vor allem Sina Flammangs Art zu schreiben. Besonders die kurzen Absätze unter den Kapitelüberschriften haben mich immer wieder berührt, so traurig aber so nachvollziehbar, irgendwo einfach wahr. Aber um so mehr Seiten umgebklättert waren, um so mehr lies die Spannung auch ein bisschen nach.Die Kapitel gleichen mehr Momentaufnahmen aus Maris Leben, kurze Abschnitte und man springt von einem zum anderen, mal mehr Zeit, mal weniger Zeit vergeht zwischen ihnen. Erst ist sie die Kopie und plötzlich wird sie kopiert , denn Annika ist wieder da. Ein nicht leichter Prozess, denn sie ist eine Fremde. Wie die Familie damit umgeht ist auf eine Art und Weise spannend, auf der anderen Seite, wiederholte sich einiges aber auf andere Weise. Gleicher Grund aber anderer Rahmen. Und das was der Klappentext versprach, den Roadtripp, der kam in meinen Augen einfach zu kurz, ich habe immer auf diesen gewissen Knall gewartet aber der kam einfach nicht .Vielleicht bin Ich einfach mit falschen Erwartungen an das Buch rangegangen, das hat mir ein bisschen Lesevergnügen genommen. Es las sich mit Ernsthaftigkeit doch recht leicht weg, es war auf jeden Fall berührend aber nicht bewegend. mir fehlte einfach was, die Thematik dabei war aber wirklich spannend und auch gut rübergebracht.Mari war mir nicht immer sympatisch, aber irgendwie konnte ich sie auch verstehen. Sie ist kein einfacher Charakter. Und da das Buch nur aus ihrer Sicht geschrieben ist und das auch noch im Präsens, gleicht es dadurch auch ein bisschen einem Tagebuch.Trotz Schwächen ist es ein sehr spannender Jugendroman über ein junges Mädchen , Freundschaft, Liebe, und Familie, mit ernsten Themen und leicht melodischen Schreibstil, der nah geht, aber nach einem starken Anfang immer mehr nachlässt.

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  • Mädchen aus Papier

    Mädchen aus Papier

    booksaremorethanmagicwords

    11. May 2017 um 21:14

    “Meine Schwester ist das gestohlene Meisterwerk. Ich bin nur die Fälschung.“ Mari ist drei, als ihre Schwester in einem Kaufhaus spurlos verschwindet. Seit Mari sich erinnern kann, schwebt der Schatten der verlorenen Tochter über der Familie und lässt die Verschwundene beinahe realer scheinen als sie selbst. Als Annika nach zwölf Jahren wie aus dem Nichts wieder auftaucht, sind alle überfordert von diesem Geistermädchen, das verschlossen, unzugänglich und geheimnisvoll ist. Während die Eltern krampfhaft heile Welt spielen, fühlt Mari sich mehr und mehr verdrängt. Bis ihr irgendwann nichts anderes übrig bleibt, als selbst zu verschwinden. Zusammen mit ihren Freunden Clementine und Ole macht sie sich auf einen irrwitzigen Trip nach Italien – um am Ende doch zurückzufinden.!Dies hier ist kein Angriff Gegenüber irgendjemanden. Denjenigen denen das Buch gefällt ist völlig in Ordnung, deshalb steht da oben auch Meinung, und zwar meine Meinung. Nicht vergessen!  Mein erster Gedanke, als ich dieses Buch anfing: Vielleicht wird das ein neues Highlight.Mein erster Gedanke als ich das Buch beendet habe: Endlich ist es zu Ende und ich muss es nie wieder berühren. Ich muss gestehen, der Klappentext hat mich extrem angesprochen, ein Mix aus Roadtrip und Geschwistern. Doch nein Falsche Hoffnungen wurden hier verbreitet. Das Gesamte Buch bestand aus gähnender Langeweile und Psychopathen! Wirklich ich habe mich unglaublich gelangweilt. Dieses Buch hat keinen Kern, keine Botschaft die es Mitteilen konnte und war einfach nur Nichtssagend.  Der Schreibstil war unglaublich nervig und anstrengend. Keine Spannung, kurze Sätze misslungene Poesie und auch die Vergleiche haben wie aus dem Kopf eines Irren gewirkt. Die Charaktere waren oberflächlich, und meiner Meinung nach, verrückt. Total durchgeknallt!Mari war einfach unsympathisch und nervig, sie sah sich selbst als Puppe und hat zwei Mari´s in sich, die Tag und Nacht Mari. Am Tag ist sie die Puppe aus Papier, die auf  Pappe aufgeklebt wird, damit ihr Hals nicht umknickt. Und in der Nacht ist sie wieder sie. Also bitte...Auch zu Annika, die verschwundene Schwester, wurden nicht wirklich Fragen bezüglich ihres Verschwindens beantwortet. Sie war plötzlich wieder da und die Eltern der beiden waren auch nicht besser. Sie hatten Angst vor Annika, so schien es mir zumindest, sie haben fast kein Wort rausgebracht und haben sich wie kleine Grundschulkinder verhalten. Auch die Nebencharaktere wie z.B. Ole waren oberflächlich. Sie hatten einfach keinen Tiefgang, keinen Charakter. Ole hatte Angst auf eine Raststätentoilette zu gehen.-_- Hierzu ein kleines Zitat von _buecherseiten_aka Luca>>Ich habe das Gefühl, dass hypnotisiert mich und lässt mich selber zum Psycho werden.<< Auch der versprochene Roadtrip lies unglaublich lange auf sich warten, erst im letzten Viertel ging es dann los. Und auch da hatte man das Gefühl, dass alles durch den Fleischwolf gezogen wurde. Auch die misslungenen Poetischen Momente haben einfach nur lächerlich und völlig bescheuert gewirkt.Das Ende war einfach unlogisch und hat mir den letzten Nerv geraubt. Das einzige was schön ist an dem Buch, ist das Cover. Ein verschwommenes Mädchen und ganz viel Lila..Dies ist das wahrhaftig schlechteste Buch, dass ich jemals gelesen habe.Deshalb bekommt es von mir 1 wohlverdientes Herz...  💖

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  • Mädchen aus Papier

    Mädchen aus Papier

    Lizzy_lifewithbooks

    11. May 2017 um 17:20

    Mädchen aus Papier  Autor: Sina Flammang Verlag: cbt - Verlag Preis: 16,99€ Seiten: 350 ISBN:  978-3-570-16460-0 Inhalt“Meine Schwester ist das gestohlene Meisterwerk. Ich bin nur die Fälschung.“ Mari ist drei, als ihre Schwester in einem Kaufhaus spurlos verschwindet. Seit Mari sich erinnern kann, schwebt der Schatten der verlorenen Tochter über der Familie und lässt die Verschwundene beinahe realer scheinen als sie selbst. Als Annika nach zwölf Jahren wie aus dem Nichts wieder auftaucht, sind alle überfordert von diesem Geistermädchen, das verschlossen, unzugänglich und geheimnisvoll ist. Während die Eltern krampfhaft heile Welt spielen, fühlt Mari sich mehr und mehr verdrängt. Bis ihr irgendwann nichts anderes übrig bleibt, als selbst zu verschwinden. Zusammen mit ihren Freunden Clementine und Ole macht sie sich auf einen irrwitzigen Trip nach Italien – um am Ende doch zurückzufinden.    Meine Meinung: Ich bin durch den Klappentext auf das Buch aufmerksam geworden, es hat sich richtig gut angehört, deshalb MUSSTE ich dieses Buch einfach lesen. Auch das Cover konnte mich von beginn an überzeugen. Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Leider wurde ich einwenig enttäuscht, das Buch war gar nicht so wie ich es erwartet hatte. Ich fand dass in dem ganzen Buch einfach allgemein Spannung fehlte. Auch ist nicht wirklich etwas passiert. Das lag allerdings nicht an dem Schreibstil der Autorin, nein, den fand ich sogar mit am besten an dem ganzen Buch. Jedes Kapitel War zudem mit ein paar 'Gedanken' der Protagonisten überschrieben. Was ich sehr  schön. Beim lesen ist die ersten 250 Seiten allerdings recht wenig passiert. Maris Schwester Annika ist wieder aufgetaucht und das wars eigentlich. Mehr nicht. Klar, gab es da ein paar Dinge die passiert sind aber nichts nennenwertes. Erst auf den letzten 100 Seiten wurde das Buch dann doch noch spannend. So, dass ich die letzten Seiten recht schnell weggelesen habe. Trotzallem  bin ich mir nicht so ganz sicher was ich von dem Buch halten soll. Das was der Klappentext verspricht, passiert nämlich nur auf den letzten 100 Seiten. Auch die Personen in dem Buch waren mir nicht ganz so sympathisch. Ich konnte mich einfach nicht richtig mit ihnen identifizieren. Fazit: Tolles Buch, das leider einige Schwächen hat. Deswegen kann ich auch leider nur 3,5 von 5 Sterne geben

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  • Interessaner Jugendroman

    Mädchen aus Papier

    Einhornkeks

    10. May 2017 um 18:57

    Inhalt Mari ist drei, als ihre Schwester in einem Kaufhaus spurlos verschwindet. Seit Mari sich erinnern kann, schwebt der Schatten der verlorenen Tochter über der Familie und lässt die Verschwundene beinahe realer scheinen als sie selbst. Als Annika nach zwölf Jahren wie aus dem Nichts wieder auftaucht, sind alle überfordert von diesem Geistermädchen, das verschlossen, unzugänglich und geheimnisvoll ist. Während die Eltern krampfhaft heile Welt spielen, fühlt Mari sich mehr und mehr verdrängt. Bis ihr irgendwann nichts anderes übrig bleibt, als selbst zu verschwinden. Zusammen mit ihren Freunden Clementine und Ole macht sie sich auf einen irrwitzigen Trip nach Italien – um am Ende doch zurückzufinden. Rezension  Ich muss sagen ich mag Mari. Ein 15 Jähriges Mädchen was in der Pubertät steckt und dann taucht aus dem Nichts die Schwester wieder auf. Das Leben der Familie wird komplett auf den Kopf gestellt und niemand weiß mit der Situation umzugehen. Mari muss zurück stecken und reagiert trotzig und teilweise sehr nervig. Was sie aber nur umso sympathischer macht, da es mich an meine Jugend erinnert. Das Auflehnen gegen die Entscheidungen der Eltern, das plötzliche Interesse an Jungs und dann der Trip mit ihren zwei Freunden Clementine und Ole nach Italien. Das Cover des Buches spiegelt Mari sehr gut wieder. Verschwommen und hinter einer unsichtbaren Wand, als ob sie nicht wirklich existiert. "Ich will weglaufen, aus dem Fenster klettern, die Türe hinter mir zuknallen. Die Welt hat plötzlich ihre Konturen verloren, und ich will, dass sie sich wieder scharf stellt."  Als Annika wieder zurück in die Familie kommt, verschwindet Mari mehr und mehr hinter dieser Wand. Annika war mir von Anfang an etwas suspekt. Sie wirkte so unnahbar, arrogant und auf einer gewissen Art und Weise auch bösartig durch ihr Verhalten. Am Ende habe ich sie dann doch lieb gewonnen, nachdem sie sich geöffnet hat und endlich in der Familie so richtig angekommen ist. Ein wichtiges Element in der Handlung ist die "Therapiegruppe" zu der Mari regelmäßig muss, für Kinder, deren Geschwister verschwunden oder verstorben sind. Dabei empfindet Mari kaum Traurigkeit, da sie immer das Gefühl verspürt, bloß den Ersatz für ihre große Schwester zu spielen. Als Annika dann doch wieder auftaucht, glaubt Mari, dass es keinen Platz mehr für sie gibt und verschließt sich immer mehr vor ihren Eltern und Freunden, bis sie es irgendwann nicht mehr aushält. Die im Klappentext angesprochene Italienreise kommt dabei meiner Meinung nach viel zu kurz, ich hatte eher erwartet, dass sie ein Hauptpunkt in der Handlung darstellt. Durch die gewählte Erzählperspektive (Mari`s Sicht) wurde auch der Einblick in die anderen Charaktere erschwert und oftmals habe ich mich einfach nur gewundert, was in deren Köpfen eigentlich vorgeht.  Als ich erfahren habe, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar bekomme habe ich mich sehr gefreut. Der Klappentext klang einfach super interessant, wie ein kleines Abenteuer unter pupertierenden Freunden. Und dann noch die Geschichte um Annika, die nach zwölf Jahren wie aus dem Nichts wieder auftaucht und zu ihrer Familie zurück kehrt. Nun was soll ich sagen, ich bin ziemlich hin und her gerissen nach beenden des Buches. Auf der einen Seite waren der Schreibstil und die Aufmachung wirklich super, sodass man schnell durch die Seiten kam und es nicht stockte, doch auf der anderen Seite hatte ich bis zu den letzten hundert Seiten das Gefühl das einfach nichts passierte. Die ganze Handlung hat sich die ganze Zeit auf der Stelle gedreht und wenn mal was passiert ist, war das ganze nach ein paar Seiten wieder vorbei.  Der Klappentext ist sehr irreführend, da ich am Anfang dachte, dass es sich um den Trip nach Italien handelt, doch das sind vielleicht etwas mehr, als fünfzig Seiten und die sind auch relativ am Ende. Aus diesem Trip hätte man viel mehr machen können. Insgesamt ist "Mädchen aus Papier" ein interessanter Jugendroman. Es werden viele wichtige Themen aufgegriffen, vielleicht jedoch ein paar zuviele. So ist leider nicht genug Platz in der Handlung das gesamte Spektrum darzustellen. Es lässt sich leicht und flüssig lesen und die dargestellten Dialoge wirken wie aus dem echten Leben. Wer etwas leichtes für nebenbei sucht liegt mit Sina Flammang's Jugendroman auf jeden Fall richtig!

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  • Rezension 'Mädchen aus Papier' von Sina Flammang

    Mädchen aus Papier

    meine_bueecherwelt

    05. May 2017 um 20:41

    Allgemeine Informationen: Name: Mädchen aus Papier Autor: Sina Flammang Verlag: cbt-Verlag Seitenanzahl: 346 Kurzbeschreibung: Mari ist drei, als ihre damals fünfjährige Schwester in einem Kaufhaus spurlos verschwindet. Seit Mari sich erinnern kann, schwebt der Schatten der verlorenen Tochter über der Familie und lässt die Verschwundene beinahe realer erscheinen als sie selbst. Als Annika wie aus dem Nichts wieder auftaucht, sind alle überfordert von diesem Geistermädchen, das verschlossen, unzugänglich und geheimnisvoll ist. Während die Eltern krampfhaft heile Welt spielen, fühlt Mari sich mehr und mehr verdrängt. Bis sie selbst beschließt, zu verschwinden. Zusammen mit ihren Freunden Ole und Clementine begibt sie sich in einem Benz auf einen verrückten Trip, der weit mehr ist als eine Reise nach Italien... Meine Meinung: Ich hatte das Buch schon sehr oft auf Bookstagram gesehen und habe mich sehr darüber gefreut, es als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt zu bekommen (Danke nochmal an den cbt-Verlag!); vor allem, da sich die Story wirklich toll angehört hat. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt - was ich jetzt aber noch einmal näher erklären werde. Zu Beginn muss ich anmerken, dass der Klappentext meiner Meinung nach ziemlich irreführend ist. Ich hatte mit eigentlich damit gerechnet, dass die Reise von Mari und ihren Freunden im Mittelpunkt steht, was jedoch nicht stimmt. Ich wurde immer ungeduldiger und musste am Ende feststellen, dass sich der Trip nach Italien auf ca. 50-100 Seiten begrenzt, also nicht wirklich ausführlich beschrieben wurde. Es war insgesamt so, dass mir viele Sachen einfach nicht tiefgehend genug beschrieben wurden. Ich hätte zum Beispiel sehr gerne mehr über ihre Gefühle zu Niklas/Ole gelesen oder mehr Informationen über Clementines Essstörung bekommen. Bevor die Jugendlichen weggefahren sind, hat es sich für mich angefühlt, als würde in dem Buch rein gar nichts passieren. Es war ziemlich eintönig und langweilig, sodass ich mich teilweise wirklich durchquälen musste. Zwar waren der Anfang und das Ende des Romans gut; das konnte für mich aber leider auch den Rest nicht ausgleichen.Selbst der tolle Schreibstil der Autorin konnte für mich irgendwann nichts mehr rausreißen. Es war aber auf jeden Fall so, dass vor allem der Schreibstil das Buch erträglich gemacht haben. Sina Flammang hat wirklich ein Talent dafür, Dinge und Personen zu umschreiben, dass man sie sich wirklich bildlich vorstellen kann. Dafür gibt es also einen Pluspunkt von mir! Kommen wir zu den Charakteren... Erst einmal zu der Protagonistin. Mari war für mich manchmal echt unerträglich. Sie hat nur gemotzt, niemanden an sich rangelassen und mich schlichtweg genervt. Ich kann zwar verstehen, dass das für alle beteiligten - vor allem für sie - eine schwierige Situation war, das rechtfertigt aber keineswegs ihr Verhalten. Sie hat Annika nicht mal eine Chance gegeben und sich eher benommen wie eine sechsjährige, anstatt wie eine fünfzehnjährige. Alle anderen Charaktere konnten mich mehr für sich begeistern. Ole war da für mich ganz weit vorne. Ich konnte seine Gefühle und seine Launen echt gut nachvollziehen und habe in Italien mit ihm gelitten. Auch die Eltern, Annika und Clementine waren realistisch und sympathisch. Selbst 'Lattischa' gefiel mir besser als Mari.Abschließend noch etwas zu dem Cover und dem Titel: Das Cover ist wunderschön und passt wirklich gut zu dem Buch. Bei näherem Hinsehen fällt einem auf, dass die Scheibe, hinter welcher das Mädchen steht, nicht sauber ist und überall Flecken aufweist - solche Details finde ich wirklich gut. Auch der Titel ist in meinen Augen perfekt. Fazit: Bei diesem Buch bin ich mir echt unsicher. Der Schreibstil war wunderbar und authentisch und die Sprüche vor jedem Kapitel haben mir echt gut gefallen! Außerdem waren der Anfang, sowie das Ende relativ stark. Das kann aber nicht die Tatsache ausgleichen, dass in dem Buch so gut wie nichts passiert ist und es mich nicht fesseln konnte. Mari war nervig und hat mir zu viel gemotzt. Insgesamt muss man das Buch nicht gelesen haben, wenn einen aber dieses Thema interessiert, könnte man es sich mal vornehmen. 2/5 Sterne

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  • Mädchen aus Papier

    Mädchen aus Papier

    rosazeilen

    28. April 2017 um 21:45

    Fakten übers Buch • Gebundene Ausgabe: 352 Seiten / 16,99 €• Verlag: cbt (20. März 2017) • Sprache: Deutsch • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren • Durchschnittliche Kundenbewertung 3,8 von 5 Sternen Titel und CoverDen Titel finde ich passend , weil Mari im Buch mehrmals betont , dass sie wie eine Fälschung fühlt und wie aus Papier , da sie alle Erwartungen erfüllen musste. Besonders finde ich , dass der Titel und der Autor halbkreis förmig geschrieben ist , das hebt sich deutlich ab. Im Gegensatz zu anderen Büchern steht auch die Hand im Fokus und das Mädchen am Cover ist verschwommen und unscharf , da haben sich die Coverdesigner wirklich Mühe gegeben , was man auch merkt.Inhalt Mari ist drei, als ihre Schwester in einem Kaufhaus spurlos verschwindet. Seit Mari sich erinnern kann, schwebt der Schatten der verlorenen Tochter über der Familie und lässt die Verschwundene beinahe realer scheinen als sie selbst. Als Annika nach zwölf Jahren wie aus dem Nichts wieder auftaucht, sind alle überfordert von diesem Geistermädchen, das verschlossen, unzugänglich und geheimnisvoll ist. Während die Eltern krampfhaft heile Welt spielen, fühlt Mari sich mehr und mehr verdrängt. Bis ihr irgendwann nichts anderes übrig bleibt, als selbst zu verschwinden. Zusammen mit ihren Freunden Clementine und Ole macht sie sich auf einen irrwitzigen Trip nach Italien – um am Ende doch zurückzufinden.Ich bin doch der Meinung , dass der Klappentext in einem bestimmten Punkt etwas in die Irre führt : Ich habe mich auf eine Roadtrip eingestellt , aber der wurde in 20 – 30 Seiten gegen Ende hin abgehandelt. Um ehrlich zu sein hat mich das schon etwas enttäuscht.CharaktereViele Charaktere , die ich gerne kennengelernt hätte , wurden nicht besonders gut beschrieben. Gerade von Annika , die ich doch gerne kennengelernt hätte , erfährt man sehr wenig.• Mari , die Hauptprotagonistin ist ( nach meiner Meinung ) eher so der Kumpeltyp – und kann ganz gut mit Jungs.• Clementine , ist Maris beste Freundin.Eine sehr eigenwillige und egoistische Person , die aber mit einer Krankheit zu kämpfen hat• Ole Ist ein sehr sturer Charakter , der von außen hin eine sehr harte Schalte hatÜber Annika sowie Niklas kann ich nicht viel ( eigentlich nichts ) sagenSchreibstil Der Schreibstil ist wirklich mega gut. Vom gesamten Buch fand ich den Schreibstil am besten. Diese kursiv geschriebenen Stellen am Anfang jedes Kapitels haben mir so unglaublich gut gefallen. Ich habe noch nie so tolle , wahre Sätze über das Leben und allem darin gehört , da kam nicht mal John Green mit. Auch in den Kapiteln war der Schreibstil angereichert mit bildhafter Sprache , vielen tollen Vergleichen und jede Menge Wahrheiten. Für mich ist es immer wieder fasziniert wie manche Autoren Sätze über das Leben aufstellen können , die einem direkt ins Herz springen und immer im Kopf herumgeistern , ein Riesenkompliment an dieser Stelle  Negative PunkteIch möchte darauf hinweisen , dass ich hier niemanden kritisieren möchte , es ist nur meine eigene Meinung und jeder sieht das anders.• Wie oben schon erwähnt , fand ich etwas enttäuschend , dass der Roadtrip nur auf knapp 30 Seiten beschrieben worden ist. Und in den diesen Seiten bekommt so wenig Einblick was ich sehr schade finde• ich finde , dass sehr viele Inhalte bearbeitet werden , aber diese immer nur zur Hälfte. Am Ende des Buches sind sehr viele Fragen offen• Viele Charaktere lernt man im Buch einfach nicht gut kennen wie z.B Annika oder NiklasPositive Punkte• Das Cover ist sehr speziell gestaltet • Die Idee dahinter ist wirklich gut• Der Schreibstil ist so überragend gut , dass man allein deswegen dieses Buch kaufen sollteMeine Meinung Ich habe dieses Buch komplett ohne Vorurteile begonnen , ich habe beim Lesen wirklich keine Meinung zu diesem Buch gehört. Die erste Hälfte hat mir sehr gut gefallen , gerade der Schreibstil hat mich da sehr überzeugt , aber danach schwächte sich das Buch zeitenweise total ab und dann ging es wieder etwas besser. Aber gerade an diesen Stellen wo es sich sehr abgeschwächt hat , fiel es mir schwer mich zu motivieren weiter zu lesen. Im Nachhinein denke ich , dass es großteils an mir lag.Natürlich fand ich das Buch auf keinen Fall schlecht und hatte es auch nie vor es abzubrechen , aber es gab eben die oben erwähnten negativen Punkte.Ich gebe dem Buch 3 / 5 Sternen FazitAlle , die tolle Zitate wollen , empfehle ich dieses Buch. Ihr findet hier eine große Menge , da gebe ich mein Ehrenwort darauf.Dieses Buch ist ein tolles Buch für zwischendurch und sieht sicher toll im Regal ausIch wünsche euch viel Spaß beim Lesen 

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  • Ein unglaublich sensibles und schwieriges Thema, das hier wundervoll umgesetzt wurde

    Mädchen aus Papier

    PollyMaundrell

    24. April 2017 um 14:54

    Buchinfo “Meine Schwester ist das gestohlene Meisterwerk. Ich bin nur die Fälschung.“ Mari ist drei, als ihre Schwester in einem Kaufhaus spurlos verschwindet. Seit Mari sich erinnern kann, schwebt der Schatten der verlorenen Tochter über der Familie und lässt die Verschwundene beinahe realer scheinen als sie selbst. Als Annika nach zwölf Jahren wie aus dem Nichts wieder auftaucht, sind alle überfordert von diesem Geistermädchen, das verschlossen, unzugänglich und geheimnisvoll ist. Während die Eltern krampfhaft heile Welt spielen, fühlt Mari sich mehr und mehr verdrängt. Bis ihr irgendwann nichts anderes übrig bleibt, als selbst zu verschwinden. Zusammen mit ihren Freunden Clementine und Ole macht sie sich auf einen irrwitzigen Trip nach Italien – um am Ende doch zurückzufinden. (cbt)Erster Satz Früher, als ich noch klein war, hatte ich Angst vor dem Spiegel.Meine Meinung Es muss der schlimmste Moment im Leben von Eltern sein. Das eigene Kind stirbt oder verschwindet plötzlich spurlos. Doch so sehr die Eltern immer bemitleidet werden - was ist mit den hinterbliebenen Geschwistern? Fragt irgendjemand wie es für sie ist? Wie sie sich fühlen oder welcher Druck nun auf ihnen lastet? Werden sie überhaupt noch gesehen oder wenn überhaupt nur noch mit dem fehlenden Kind verglichen? Müssen sie eine Lücke auffüllen? Mari ist so ein hinterbliebenes Kind. Vor 12 Jahren verschwand ihre Schwester spurlos. Entgegen der Regel taucht Annika wieder auf. Doch ist sie noch das Kind, das sie mal war? Wo war sie die ganze Zeit? Und was ist ihr widerfahren? In all den Jahren hat Mari sich daran gewöhnt einfach nur das andere Kind zu sein. Doch als Annika wieder da ist, ändert sich das schlagartig. Sie fühlt sich unverstanden, ungeliebt und fast schon unsichtbar. Als hätte sie nie wirklich gelebt und wäre auch nicht weiter wichtig. Halt findet sie in ihren Freunden, Ole und Clementine, aus der "Gruppe". Alle drei werden zu "Gruppe" gezwungen. Dabei handelt es sich um eine sich regelmäßige treffende Gruppe von hinterbliebenen Geschwistern, die ihnen helfen sollen mit dem Verlust klarzukommen. Als es Mari reicht, reißt sie aus - und nimmt Ole und Clementine direkt mit.  Es ist ein sehr sensibles und emotionales Thema, das die Autorin hier beschreibt. Immer wieder hört man von vermissten oder toten Kindern, aber niemand beleuchtet die Geschichte der Geschwister. Genau das war es, was mich so neugierig gemacht hat. Ich kann bereits jetzt sagen, dass sich diese Neugier gelohnt hat - das Buch ist mehr als gelungen.  Über den Inhalt will ich gar nicht mehr verraten, sonst nehme ich jedem die Spannung, der dieses Buch noch lesen möchte. Was sich übrigens wirklich lohnt ;-) Was mir persönlich ganz besonders gut gefällt, ist der wunderbar flüssige Schreibstil, der den Leser gut vorankommen lässt und die unglaublich gut herausgearbeiteten Charaktere. Jede noch so kleine Nebenfigur wird so beschrieben, dass ich sie mir beim Lesen ganz genau vorstellen konnte. Außerdem sind die Emotionen der Personen so beschrieben, dass man die Handlungen und Gefühlslagen hervorragend nachvollziehen kann. Vielleicht würde man selbst anders agieren und reagieren, aber immerhin versteht man, warum er/sie es in diesem Augenblick genau so macht. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass irgendetwas besonders konstruiert war oder so nie hätte sein können. Klar, über die Sache mit dem Roadtrip kann man sich streiten - aber zumindest hätte alles so klappen können ;-)Textstellen Am Tag nach dieser Aufnahme sind meine Eltern mit Annika und mir zum Einkaufen gefahren. Zurückgekommen sind sie nur mit mir.(Seite 29) Das Mädchen auf dem Foto ist der Zellhaufen, der Annika vor zwölf Jahren war. Aber die neue Annika ist eine Fremde.(Seite 135)Fazit Ein ganz wunderbares Buch über die Emotionen hinterbliebener Geschwister.  Über die Hoffnung, dass sie zurückkommen und alles wieder so wird wie es war. Die Erkenntnis, dass es nicht so sein wird und das Arrangement mit den Dingen, die passieren. Außerdem geht es um Liebe, Freundschaft, Vertrauen und darum auch Freunde zu etwas zu zwingen, wenn es notwendig ist - ohne ihnen etwas Böses zu wollen.

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  • Plötzlich taucht die Schester nach Jahren wieder auf

    Mädchen aus Papier

    LeseKatze

    23. April 2017 um 17:08

    Mari ist drei, als ihre Schwester in einem Kaufhaus spurlos verschwindet. Seit Mari sich erinnern kann, schwebt der Schatten der verlorenen Tochter über der Familie und lässt die Verschwundene beinahe realer scheinen als sie selbst. Als Annika nach zwölf Jahren wie aus dem Nichts wieder auftaucht, sind alle überfordert von diesem Geistermädchen, das verschlossen, unzugänglich und geheimnisvoll ist. Während die Eltern krampfhaft heile Welt spielen, fühlt Mari sich mehr und mehr verdrängt. Bis ihr irgendwann nichts anderes übrig bleibt, als selbst zu verschwinden. Zusammen mit ihren Freunden Clementine und Ole macht sie sich auf einen irrwitzigen Trip nach Italien – um am Ende doch zurückzufinden.Meine Meinung:Das Buchcover wiederspiegelt den Inhalt der Story, mir gefällt es richtig gut, und hat auch schon ein nettes Plätzchen in meinem Bücherregal gefunden.Aufgrund diesen Inhalt der Geschichte wusste ich das es keine Leichte Kost werden wird, aufgrund dieses schwierige und emotionales Thema Es handelt sich um zwei Schwestern, die erst wieder zueinander finden müssen. Es geht um sehr viel verlorene Zeit, um Menschen, die nicht mehr dieselben sind und doch am Ort ihrer Kindheit aufeinander treffen..Genau solch einen Fall thematisiert das Buch „Mädchen aus Papier“ Die Schwester der 15 jährigen Mari verschwand im Alter von 5 Jahren spurlos in einem Kaufhaus.Mari wirkte als Charakter am Anfang sehr verschlossen sie überspielt gerne ihre Trauer indem sie sich der Außenwelt als starke Jugendliche zeigt, aber innerlich ist sie zerbrechlich sie wird nur immer als die Schwester angesehen die verschunden ist. Ich konnte mich in die Protagonistin hinein fühlen. Vor allem nicht richtig da zu sein zu exestieren, und nur der Ersatz der älteren Schwester ist. Die Autorin schaffte es die Charaktere authentisch darzustellen, sie wirkten glaubwürdig und emotional das ihr Handeln und Denken nachvollziehbar ist.Die Familie versucht seit 12 Jahren über diese Tragödie hinweg zu kommen, jedoch gelingt ihnen dass nur oberflächlich und sie spielen heile Welt, wo keine ist. Das fand ich teilweise nicht in Ordnung einfach die Tragödie zu überspielen so nach dem Motte als wäre nichts. .Das Leben der Familie wird auf den Kopf gestellt, als Annika nach zwölf Jahren wieder auftaucht.Das machte die Geschichte umso mehr interessanter als Leser möchte ,an natürlich wissen was ist den passiert das die Schwester plötzlich nach Jahren wieder auftaucht. Vor der Familie erscheint dann nun eine 17 Jährige statt eine 5 Jährige sie wirkt auf die Familie natürlich fremd Und sowohl Mari, als auch ihre Eltern müssen feststellen, dass zwölf Jahr getrennt sein nicht so einfach überwundenen werden kann.Sina Flammangs Schreibstil ist. poetisch, aber schlicht, an den richtigen Stellen metaphorisch Jedes Kapitel wird mit ein paar nachdenklichen Sätzen eingeleitet,Ich konnte einige Zitate aus dem Buch raus schreiben die ich wundervoll finde. Am Anfang hatte ich jedoch einige Schwierigkeiten; ich musste mich erstmal daran gewöhnen, dass das Buch im Präsens geschrieben ist,Mit der Zeit findet man sich doch schnell hinein Es war wie gesagt am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig,..Fazit:  Sina Flammang Jugendroman hat mir hat mich beeindrucken können die Story ist nicht an mir vorbei gegangen das ich immer noch teilweise darüber Nachdenken muss. Deshalb kann ich das Buch nur weiter empfehlen.

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  • Ein authentischer Jugendroman mit Potenzial nach oben

    Mädchen aus Papier

    buecherpanda

    21. April 2017 um 15:27

    Meine Meinung Mari ist eine typische Jugendliche, sie fühlt sich unverstanden von der Welt und vor allem ihren Eltern, trinkt Alkohol um "cool" zu sein und ist andauernd von allem genervt. Ich konnte mit Mari leider so gar nicht warm werden, denn obwohl die Handlung aus Mari's Perspektive in der Ich-Form erzählt wird, erlebt man nicht viel Einblick in ihre Denkweise. Was oder wieso sie etwas fühlt, wird oft nicht genauer erklärt und es fiel mir schwer ihren Gedankengängen und Handlungen zu folgen. Manche Situationen wirkten dadurch für mich etwas überspitzt und schwer nachzuvollziehen. Durch die gewählte Erzählperspektive wurde auch der Einblick in die anderen Charaktere erschwert und oftmals habe ich mich einfach nur gewundert, was in deren Köpfen eigentlich vorgeht. Vor allem mit Annika hatte ich meine Schwierigkeiten. Ich meine ja, ok, für sie ist es bestimmt auch nicht einfach, nach all den Jahren wieder zurück zu ihrer "Familie" zu kommen, die doch viel mehr erstmals Fremde sind. Ich hab mich jedoch öfters gefragt, ob sie tatsächlich verrückt ist? Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass wir mehr über Annika und ihre Vergangenheit erfahren. "Ich will weglaufen, aus dem Fenster klettern, die Türe hinter mir zuknallen. Die Welt hat plötzlich ihre Konturen verloren, und ich will, dass sie sich wieder scharf stellt." S.65 Ein wichtiges Element in der Handlung ist die "Therapiegruppe" zu der Mari regelmäßig muss, für Kinder, deren Geschwister verschwunden oder verstorben sind. Dabei empfindet Mari kaum Traurigkeit, da sie immer das Gefühl verspürt, bloß den Ersatz für ihre große Schwester zu spielen. Als Annika dann doch wieder auftaucht, glaubt Mari, dass es keinen Platz mehr für sie gibt und verschließt sich immer mehr vor ihren Eltern und Freunden, bis sie es irgendwann nicht mehr aushält. Die im Klappentext angesprochene Italienreise kommt dabei meiner Meinung nach viel zu kurz, ich hatte eher erwartet, dass sie ein Hauptpunkt in der Handlung darstellt. Das Lesen an sich fiel mir perönlich etwas schwer. Ich musste mich erstmal daran gewöhnen, dass das Buch im Präsens geschrieben ist, da die meisten Bücher ja eher in der Vergangenheitsform erzählen. Zudem nutzt Sina Flammang vor allem in den Dialogen viele typische Jugendworte und Anglizismen. Clementine's Lieblingsspruch zum Beispiel ist "No risk, no fun!". Am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, man findet sich aber doch recht schnell ein. Durch den doch sehr umgangssprachlichen Schreibstil wird zudem sehr schön die Authentizität des Jugendbuches unterstrichen, es fühlt sich viel realer an, die Dialoge wirken mehr wie aus dem echten Leben und nicht gestellt. "Familie ist ein Konstrukt, mit dem wir uns selbst vorgaukeln, einen sicheren Platz im Leben zu haben. Aber nichts ist sicher." S. 171 Die einzelnen Kapitel sind relativ kurz gehalten und zeigen Momentafnahmen aus Mari's Leben. Oftmals befindet man sich im nächsten Kapitel, an einem ganz anderem Ort, einige Tage später. Man erfährt meist nur in knappen Erzählungen in Mari's Gedankenwelt, was in der Zwischenzeit passiert ist. Das kann manchmal etwas verwirrend sein, da man sich erstmal wieder in das Geschehen einfinden muss. Meist kann man sich jedoch ziemlich schnell zurecht reimen, was in der Zwischenzeit passiert ist und man verliert nicht direkt den Überblick. Fazit Insgesamt ist "Mädchen aus Papier" ein interessanter Jugendroman. Es werden viele wichtige Themen aufgegriffen, vielleicht jedoch ein paar zuviele. So ist leider nicht genug Platz in der Handlung das gesamte Spektrum darzustellen. Es lässt sich leicht und flüssig lesen und die dargestellten Dialoge wirken wie aus dem echten Leben. Wer etwas leichtes für nebenbei sucht liegt mit Sina Flammang's Jugendroman auf jeden Fall richtig!

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  • Sorry, mich konnte die Geschichte nicht überzeugen!

    Mädchen aus Papier

    buecher_bewertungen1

    18. April 2017 um 11:45

    Zusammenfassung“Meine Schwester ist das gestohlene Meisterwerk. Ich bin nur die Fälschung.“ Mari ist drei, als ihre Schwester in einem Kaufhaus spurlos verschwindet. Seit Mari sich erinnern kann, schwebt der Schatten der verlorenen Tochter über der Familie und lässt die Verschwundene beinahe realer scheinen als sie selbst. Als Annika nach zwölf Jahren wie aus dem Nichts wieder auftaucht, sind alle überfordert von diesem Geistermädchen, das verschlossen, unzugänglich und geheimnisvoll ist. Während die Eltern krampfhaft heile Welt spielen, fühlt Mari sich mehr und mehr verdrängt. Bis ihr irgendwann nichts anderes übrig bleibt, als selbst zu verschwinden. Zusammen mit ihren Freunden Clementine und Ole macht sie sich auf einen irrwitzigen Trip nach Italien – um am Ende doch zurückzufinden. CoverDas Cover zu "Mädchen aus Papier" hat mich sofort angesprochen. Im ersten Moment wirkte es auf mich etwas düster aber doch traurig. Wenn man sich dann den Klappentext dazu durchgelesen hat, ergab das Cover einen Sinn. Für mich persönlich spiegelt es die Geschichte bzw. die Gefühlswelt von Mari sehr gut rüber. Kathas MeinungEs ist für mich viel einfacher über Bücher zu schreiben, die mir gefallen, als über Bücher die mir leider weniger gefallen. Denn auf der einen Seite möchte ich die Arbeit eines Autors nicht schlecht machen, doch leider ist das hier der Fall. Mich konnte das Buch leider gar nicht überzeugenm und ich habe mich mehr oder weniger durch das Buch quälen müssen.Die Geschichte an sich hat eigentlich sehr viel Potential, wurde aber meiner Meinung nach nicht wirklich gut umgesetzt. Zwar kam ich gut rein in die Geschichte, doch es hat sich ewig gezogen bis etwas passiert ist.Für Mari ändert sich alles, als ihre vor Jahren verschwundene ältere Schwester Annika plötzlich wieder auftaucht. Denn durch Annika fühlt sich Mari immer mehr verdrängt. Nicht nur dass sie sich ganz komisch verhält, jetzt will sie auch noch das Zimmer von Mari. Durch die Selbsthilfe-Gruppe, in der sie den Verlust ihrer Schwester verarbeiten sollte, lernt sie unteranderem die magersüchtig Clementine und den komischen Ole kennen. Als sie die Situation zuhause nach Annikas Wiederkehr, da diese sich mehr als komisch verhält, nicht mehr aushält, beschließen die drei "Freunde" nach Italien zu reisen. Denn dort wurde der verschwundene Bruder von Ole angeblich gesichtet und dieser hat immer noch nicht die Hoffnung aufgegeben, ihn wieder zu finden.Nunja, Clementine ging mir ehrlich auf die Nerven mit ihrem Getue. Tut mir leid, auch wenn es sich hier um eine ernsthafte Krankheit handelt, finde ich dass die "Freunde" viel zu locker damit umgehen.Annika ging mir genauso auf die Nerven mit ihrem Verhalten, sie war mir von Anfang an so unsympathisch, vor allem weil man auch ganz spät erst mitbekommen hat, was damals überhaupt passiert ist. Für mich ist dieses Thema "Kindesentführung" ein sehr wichtiges Thema, und hier hätte ich mir einfach gewünscht, mehr darüber zu erfahren. Jedoch Fehlanzeige.Warum ich das Wort "Freunde" in Anführungszeichen schreibe, hat folgenden Grund: Ich weiß nicht, was das für eine Freundschaft sein soll aber für mich wirken sie alle nicht wie richtige Freunde. Tut mir leid, dass meine Rezi zu dem Buch nicht wie immer ist, aber wie schon gesagt, mir hat die Umsetzung der Geschichte überhaupt nicht gefallen. Man hätte das ganze einfach anders umsetzen können. Die ganze Zeit habe ich auf irgendwas gewartet, aber es passierte nichts.Ich glaube, es ist auch das zweite Buch, das ich mit nur 2 Sternen bewerten muss aber ich kann nicht anders. Kurzzeitig wollte ich es auch beenden, doch ich hatte immer noch Hoffnung, dass man erfährt, was damals mit Annika passiert ist. Tja, zum Schluss hat man es dann etwas erfahren.Im Großen und Ganzen kann ich das Buch leider nicht weiterempfehlen, deswegen von mir nur 2/5 Sternen!   

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  • Gute Idee , leider falsch umgesetzt

    Mädchen aus Papier

    Disturbiasarah

    14. April 2017 um 23:25

    Verlag: cbt Erscheinungsjahr:2017 Seiten: 352 Preis: 16,99€ Inhalt: Mari ist drei, als ihre Schwester in einem Kaufhaus spurlos verschwindet. Seit Mari sich erinnern kann, schwebt der Schatten der verlorenen Tochter über der Familie und lässt die Verschwundene beinahe realer scheinen als sie selbst. Als Annika nach zwölf Jahren wie aus dem Nichts wieder auftaucht, sind alle überfordert von diesem Geistermädchen, das verschlossen, unzugänglich und geheimnisvoll ist. Während die Eltern krampfhaft heile Welt spielen, fühlt Mari sich mehr und mehr verdrängt. Bis ihr irgendwann nichts anderes übrig bleibt, als selbst zu verschwinden. Zusammen mit ihren Freunden Clementine und Ole macht sie sich auf einen irrwitzigen Trip nach Italien – um am Ende doch zurückzufinden. Erster Satz: Früher als ich noch klein war, hatte ich Angst vor dem Spiegel. Meine Meinung: Solch eine Geschichte habe ich bis jetzt noch nicht gelesen. Die Geschichte konnte mich am Anfang leider nicht fesseln, mir fiel es schwer dieses Buch weiter zulesen. Dies änderte sich als Ole und Clementine öfters erschienen. Die beiden haben das Buch gerettet. Die Dynamik zwischen den dreien ist unersetzbar. Der Trip nach Italien spielt im Buch leider keine große Rolle. Annika fand ich an manchen Stellen sehr nervig , daher hatte ich öfters das Buch unterbrochen. Mari's und Annika's Eltern fand ich hingegen sehr sympathisch und sie wurden sehr realistisch dargestellt. Das nach all die Jahren ihre verschwundene Tochter wieder auftaucht ist nicht leicht. Sie versuchen alles damit Annika in ihr " altes " Leben findet. Insgesamt ist das Buch gut, trotzdem würde ich es nicht noch einmal lesen. Niklas fand ich überflüssig, er war für die Geschichte nicht relevant.

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  • Mädchen aus Papier

    Mädchen aus Papier

    MagicN

    13. April 2017 um 14:23

    Ich habe das Buch wegen des Klappentextes gekauft, von dem ich mir eine Art "Roadmovie" erwartet habe.Maris verschwundene Schwester taucht wieder auf und Mari fühlt sich nach und nach von ihr verdrängt. Sie reist mit ihren beiden Freunden nach Italien. Für mich klang das wie ein Ausbruch aus einem kaputten Familienleben und nach Abenteuern auf einer Reise. Doch nach den ersten zwei Dritteln des Buches ist Mari noch immer nicht aufgebrochen. Im Grunde geht es die ganze Zeit über um Jugendliche, die zusammen regelmäßig eine Selbsthilfegruppe besuchen, weil sie Geschwister verloren haben. Die Geschichte ist konfliktbeladen und schildert Maris emotionale Belastungssituation, nachdem ihre Schwester wieder aufgetaucht ist, und auch die Art und Weise, wie die anderen Geschwister "verlorener Kinder" mit ihrer Situation umgehen.Ich habe mir von dem Buch etwas vollkommen anderes erwartet und hätte es vermutlich mehr genossen, wenn ich nicht andauernd auf etwas gewartet hätte, was gar nicht darin enthalten ist. Trotzdem ist die Grundidee sehr gut und auch passend umgesetzt. Das Buch liest sich angenehm und ist flüssig geschrieben. Wahrscheinlich werde ich es noch einmal lesen, nun da ich weiß, was mich erwartet.

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