Mädchen aus Papier

von Sina Flammang 
3,3 Sterne bei39 Bewertungen
Mädchen aus Papier
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (16):
B

Eine sehr berührende Geschichte!

Kritisch (7):
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Sorry, mich konnte die Geschichte nicht überzeugen!

Alle 39 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Mädchen aus Papier"

“Meine Schwester ist das gestohlene Meisterwerk. Ich bin nur die Fälschung.“
Mari ist drei, als ihre Schwester in einem Kaufhaus spurlos verschwindet. Seit Mari sich erinnern kann, schwebt der Schatten der verlorenen Tochter über der Familie und lässt die Verschwundene beinahe realer scheinen als sie selbst. Als Annika nach zwölf Jahren wie aus dem Nichts wieder auftaucht, sind alle überfordert von diesem Geistermädchen, das verschlossen, unzugänglich und geheimnisvoll ist. Während die Eltern krampfhaft heile Welt spielen, fühlt Mari sich mehr und mehr verdrängt. Bis ihr irgendwann nichts anderes übrig bleibt, als selbst zu verschwinden. Zusammen mit ihren Freunden Clementine und Ole macht sie sich auf einen irrwitzigen Trip nach Italien – um am Ende doch zurückzufinden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783570164600
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:cbj
Erscheinungsdatum:20.03.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Drakonia007s avatar
    Drakonia007vor 9 Monaten
    Mädchen aus Papier

    Meine Meinung:

    Die Geschichte wird aus der Sicht von Mari erzählt und behandelt ein schwieriges Thema. Kindesentführung. Maris Schwester wurde vor Jahren aus einem Kaufhaus entführt. Nach Jahren taucht ihre verlorene Schwester plötzlich wieder auf. Doch anstatt Friede, Freude, Eierkuchen hegt vor allem Marie Misstrauen gegenüber ihrer Schwester. Doch nicht nur das, Mari fühlt sich immer mehr ausgegrenzt. Alles dreht sich nur noch um das Wohl ihrer Schwester.

    Zusammen mit ihren Freunden Clementine und Ole versucht Mari nach Italien abzuhauen. Funktioniert nur mit mäßigem Erfolg.


    Das Buch baut sich langsam auf. Mir hat der Anfang ganz gut gefallen, doch zum Ende hin hat es sich meiner Meinung nach etwas gezogen. Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen, obwohl er teilweise sehr philosophisch angehaucht ist durch Maris Gedanken.

    Sehr witzig fand ich hingegen ihre Freundin Clementine. Zu ihr möhte ich nichts weiter schreiben, aber es war teilweise sehr amüsant.


    Ich konnte Maris Gedanken und das Misstrauen gegenüber ihrer Schwester nachvollziehen. Vermutlich hätte ich nicht anders reagiert. Für sie war es in dem Moment einfach eine Fremde die sich in ihrem Zuhause breit machen will. Meiner Meinung nach verständlich.


    Fazit

    Ein tolles Debüt im Jugendbuchbereich.


    4 von 5 Büchern



    Anmerkung: "Mädchen aus Papier" wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Vielen Dank !

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    B
    Buecherwurm1309vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Eine sehr berührende Geschichte!
    Berührende Geschichte

    Kurzrezi: Pro: interessanter Schreibstil berührende Geschichte lässt sich insgesamt recht flüssig lesen gut beschriebene Figuren Contra: Cover finde ich persönlich unpassend Zu rasches Ende Spannung? Lange Rezension: Das Cover finde ich zwar ansprechend, aber zum Titel und Inhalt des Buches unpassend. Meiner Meinung nach hätte man dies besser lösen können. Der Schreibstil der Autorin war für mich zwar anfangs gewöhnungsbedürftig, aber dennoch sehr interessant, da er sehr direkt und umgangssprachlich ist. Er lies sich gut und flüssig lesen. Die Figuren sind allesamt sehr gut und detailliert beschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. Ich liebe es, wenn man nur durch Worte ein genaues Bild von den Protagonisten vor Augen hat! Die Geschichte rund um Mari ist sehr berührend! Wie im Klappentext beschrieben, wird Mari's ältere Schwester Annika entführt und taucht erst zwölf Jahre später wieder auf. Leider kann man den Inhalt dieser Geschichte auch auf unsere heutige Gesellschaft projizieren, somit hat die Autorin meiner Meinung nach etwas sehr wichtiges beschrieben! Und zwar wie es den Geschwistern und den Eltern geht. Sowohl, wie sie damit zurechtkommen müssen, wenn sie nicht wissen, ob die/der Gesuchte noch am leben ist oder wie es ihr/ihm in den letzten Jahren ergangen ist. Was mir leider nicht gut gefallen ist eine Kleinigkeit. Das Ende kam meiner Meinung nach viel zu schnell. Es wäre noch schöner gewesen, wenn das Ende mehr beschrieben worden wäre!

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    sunshineladytestets avatar
    sunshineladytestetvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend
    Dramatisch aber gutes Thema

    Das einzige was mich erst abschreckte war ehrlich gesagt das Cover, weil es auf mich aus irgendeinem Grund altbacken wirkte . Aber da dieses Buch aus einem meiner Lieblings Verlage entstammt dachte ich , kann ich es dennoch mal versuchen . Und ich bin sehr froh, dies versucht zu haben . Marie ist ihr Leben lang ziemlich verkorkst und Annika verschwunden . Annika ist die Grössere Schwester von Marie . Marie leidet jahrelang darunter . Sie war noch ganz klein als ihre Schwester im Kaufhaus entführt wurde im Kaufhaus. Dies hat Marie verändert . Eine Selbsthilfegruppe hilft ihr zwar gut, aber die verhält sich immer anders wie andere Teenager, liegt aber wie im Buch klar wird , auch an der Familie die mit dem Verlust der Tochter nicht klarkommt. Dann viele Jahre später taucht Annika wieder auf wie aus dem nichts und alles gerät durcheinander und auch Annika wirkt konisch und nicht Normal . Sehr spannende Story wie ich finde . Marie war sehr unsympathisch anfangs wie ich fand, was sich aber mit und mit bei mir legte desto mehr ich über sie erfuhr und Annika naja ein Fall für sich . Sehr geheimnisvoll würde ich es umschreiben vermutlich. Auch das die Story in der heutigen Zeit denkbar ist hat mir sehr gut gefallen , auch wenn ich es nicht unbedingt als jugendbuch bezeichnen würde, würde für mich eher in die erwachsenen Abteilung gehören, aber das ist eine Geschmackssache. Auf jedenfall lesenswert.

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    Carlosias avatar
    Carlosiavor einem Jahr
    Super Grundidee, aber nicht meins

    Gestaltung:
    Die Gestaltung des Buches gefällt mir wirklich sehr gut und es zeigt einfach ein wenig vom Inhalt, obwohl man das erst nach dem Lesen versteht.

    Inhalt:
    Maris Schwester wurde entführt als sie noch ganz klein war. Doch auf einmal stehen bei ihr vor der Tür Polizisten die der Familie mitteilt das dieses vielleicht wieder aufgetaucht ist…

    Meine Meinung:
    Bei dem finde ich es besonders schwierig eine Rezension zu schreiben. Es hat mir auf der eine Seite wirklich gefallen nur hat mir die Art der Erzählung nicht wirklich zugesagt.
    Dieses Buch hat eine wirklich ganz tolle Grundidee, die ich mir vielleicht öfter mal gerne lesen würde. Sie beschäftigt sich einfach mit etwas worüber man selten liest.
    Nur leider hat mir die Umsetzung nicht wirklich gefallen. Die Erzählperspektive war einfach so emotionslos das ich sie so gar nicht verstehen konnte.
    Daher konnte ich leider gar nicht mit ihr fühlen und auch nicht immer verstehen.
    Jedoch konnte ich alle um sie herum viel besser verstehen und das war für mich als Leser auch mal eine ganz neue Erfahrung.
    Da mich die Perspektive so sehr gestört hat bin ich in dem Buch auch einfach nicht voran gekommen, was bei der Thematik wirklich sehr schade war. Ich musste mich zwischendurch wirklich etwas zwingen das Buch weiter zu lesen.
    Daher kann ich nicht so wirklich viele Unendlichzeichen geben, da mir die Idee aber so gut gefällt und man am Ende auch ein bisschen verstehen kann wieso es so erzählt wird gibt es immer noch 3/5

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    germanbookishblogs avatar
    germanbookishblogvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolles Buch! :)
    Eine tolle Leseerfahrung!

     »Mädchen aus Papier« ist ein mittelmäßiges Buch mit einigen Höhen - So würde ich dieses Buch wohl beschreiben. 
    Wir folgen in dem Buch unserer Protagonistin Mari, die in ihrer Kindheit ihre Schwester Annika verloren hat. Diese wurde in einem Kaufhaus entführt. Maris ganzes Leben lang hat sie sich gefühlt, wie eine Kopie von Annika. Alle mögen diese Kopie, doch sie ist halt nicht die richtige. Auf einmal taucht Annika wieder auf und Maris ganzes Leben steht plötzlich auf den Kopf. Zusammen mit ihren Freunden aus der Selbsthilfegruppe Clementine und Ole wird sie diese schwere Zeit schon irgendwie schafen - oder?Mir haben die Charaktere sehr gut gefallen. Sie waren sehr emotional, tiefgründig und auch verschlossen, was dem Geschichtsverlauf nur gut beigetragen hat. Es gab Streit, Liebe und Spaß, was für mich ein gutes Probleme-Buch ausmachen.Der Handlungsverlauf hat sich an manchen Stellen gezogen. Im Buch hat man etwa ab der Mitte so langsam erwartet, dass das Buch zu Ende geht. Das hat aber nur kurz angehalten, denn zum Ende hin (so die letzten 75 Seiten) haben's noch mal in sich. Dort ging es dann richtig zur Sache, doch das müsst ihr selbst rausfinden.Die Umgebung war auch klasse. Auch wenn es im Großteil des Buchs sehr begrenzt auf das Haus und die Selbsthilfegruppe ist, verläuft die Geschichte am Ende sogar international. Die Beschreibung des Spielplatzes, auf dem sich Niklas und Mari anfangs noch treffen war großartig und auch der Wald, als Mari Annika folgt ist so toll beschrieben.Der Schreibstil ist okay, nichts besonderes, aber gut lesbar. Am Anfang hat dieser mich noch total mit seiner poetischen Seite überzeugt, am Ende ist er aber ein wenig abgeflacht.
    Alles in allem ein solides bis gutes Buch, was eine tolle Leseerfahrung mit sich bringt. Das Roadtrip-Element am Ende war auch super toll.

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    bibliophilehermines avatar
    bibliophileherminevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannender Jugendroman mit ernster Thematik, der aber nicht vollkommen überzeugen konnte.
    Und plötzlich ist sie wieder da.

    Am Anfang war ich wie gebannt von Maris Geschichte und vor allem Sina Flammangs Art zu schreiben. Besonders die kurzen Absätze unter den Kapitelüberschriften haben mich immer wieder berührt, so traurig aber so nachvollziehbar, irgendwo einfach wahr. Aber um so mehr Seiten umgebklättert waren, um so mehr lies die Spannung auch ein bisschen nach.

    Die Kapitel gleichen mehr Momentaufnahmen aus Maris Leben, kurze Abschnitte und man springt von einem zum anderen, mal mehr Zeit, mal weniger Zeit vergeht zwischen ihnen. Erst ist sie die Kopie und plötzlich wird sie kopiert , denn Annika ist wieder da. Ein nicht leichter Prozess, denn sie ist eine Fremde. Wie die Familie damit umgeht ist auf eine Art und Weise spannend, auf der anderen Seite, wiederholte sich einiges aber auf andere Weise. Gleicher Grund aber anderer Rahmen. Und das was der Klappentext versprach, den Roadtripp, der kam in meinen Augen einfach zu kurz, ich habe immer auf diesen gewissen Knall gewartet aber der kam einfach nicht .
    Vielleicht bin Ich einfach mit falschen Erwartungen an das Buch rangegangen, das hat mir ein bisschen Lesevergnügen genommen. Es las sich mit Ernsthaftigkeit doch recht leicht weg, es war auf jeden Fall berührend aber nicht bewegend. mir fehlte einfach was, die Thematik dabei war aber wirklich spannend und auch gut rübergebracht.
    Mari war mir nicht immer sympatisch, aber irgendwie konnte ich sie auch verstehen. Sie ist kein einfacher Charakter. Und da das Buch nur aus ihrer Sicht geschrieben ist und das auch noch im Präsens, gleicht es dadurch auch ein bisschen einem Tagebuch.

    Trotz Schwächen ist es ein sehr spannender Jugendroman über ein junges Mädchen , Freundschaft, Liebe, und Familie, mit ernsten Themen und leicht melodischen Schreibstil, der nah geht, aber nach einem starken Anfang immer mehr nachlässt.

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    booksaremorethanmagicwordss avatar
    booksaremorethanmagicwordsvor einem Jahr
    Mädchen aus Papier

    “Meine Schwester ist das gestohlene Meisterwerk. Ich bin nur die Fälschung.“

    Mari ist drei, als ihre Schwester in einem Kaufhaus spurlos verschwindet. Seit Mari sich erinnern kann, schwebt der Schatten der verlorenen Tochter über der Familie und lässt die Verschwundene beinahe realer scheinen als sie selbst. Als Annika nach zwölf Jahren wie aus dem Nichts wieder auftaucht, sind alle überfordert von diesem Geistermädchen, das verschlossen, unzugänglich und geheimnisvoll ist. Während die Eltern krampfhaft heile Welt spielen, fühlt Mari sich mehr und mehr verdrängt. Bis ihr irgendwann nichts anderes übrig bleibt, als selbst zu verschwinden. Zusammen mit ihren Freunden Clementine und Ole macht sie sich auf einen irrwitzigen Trip nach Italien – um am Ende doch zurückzufinden.

    !Dies hier ist kein Angriff Gegenüber irgendjemanden. Denjenigen denen das Buch gefällt ist völlig in Ordnung, deshalb steht da oben auch Meinung, und zwar meine Meinung. Nicht vergessen!  Mein erster Gedanke, als ich dieses Buch anfing: Vielleicht wird das ein neues Highlight.Mein erster Gedanke als ich das Buch beendet habe: Endlich ist es zu Ende und ich muss es nie wieder berühren. Ich muss gestehen, der Klappentext hat mich extrem angesprochen, ein Mix aus Roadtrip und Geschwistern. Doch nein Falsche Hoffnungen wurden hier verbreitet. Das Gesamte Buch bestand aus gähnender Langeweile und Psychopathen! Wirklich ich habe mich unglaublich gelangweilt. Dieses Buch hat keinen Kern, keine Botschaft die es Mitteilen konnte und war einfach nur Nichtssagend.  Der Schreibstil war unglaublich nervig und anstrengend. Keine Spannung, kurze Sätze misslungene Poesie und auch die Vergleiche haben wie aus dem Kopf eines Irren gewirkt. Die Charaktere waren oberflächlich, und meiner Meinung nach, verrückt. Total durchgeknallt!Mari war einfach unsympathisch und nervig, sie sah sich selbst als Puppe und hat zwei Mari´s in sich, die Tag und Nacht Mari. Am Tag ist sie die Puppe aus Papier, die auf  Pappe aufgeklebt wird, damit ihr Hals nicht umknickt. Und in der Nacht ist sie wieder sie. Also bitte...Auch zu Annika, die verschwundene Schwester, wurden nicht wirklich Fragen bezüglich ihres Verschwindens beantwortet. Sie war plötzlich wieder da und die Eltern der beiden waren auch nicht besser. Sie hatten Angst vor Annika, so schien es mir zumindest, sie haben fast kein Wort rausgebracht und haben sich wie kleine Grundschulkinder verhalten. Auch die Nebencharaktere wie z.B. Ole waren oberflächlich. Sie hatten einfach keinen Tiefgang, keinen Charakter. Ole hatte Angst auf eine Raststätentoilette zu gehen.-_- Hierzu ein kleines Zitat von _buecherseiten_aka Luca>>Ich habe das Gefühl, dass hypnotisiert mich und lässt mich selber zum Psycho werden.<< Auch der versprochene Roadtrip lies unglaublich lange auf sich warten, erst im letzten Viertel ging es dann los. Und auch da hatte man das Gefühl, dass alles durch den Fleischwolf gezogen wurde. Auch die misslungenen Poetischen Momente haben einfach nur lächerlich und völlig bescheuert gewirkt.Das Ende war einfach unlogisch und hat mir den letzten Nerv geraubt. Das einzige was schön ist an dem Buch, ist das Cover. Ein verschwommenes Mädchen und ganz viel Lila..Dies ist das wahrhaftig schlechteste Buch, dass ich jemals gelesen habe.Deshalb bekommt es von mir 1 wohlverdientes Herz...  💖

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    Lizzy_lifewithbookss avatar
    Lizzy_lifewithbooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolles Buch, das leider einige schwächen hat
    Mädchen aus Papier

    Mädchen aus Papier 

    Autor: Sina Flammang
    Verlag: cbt - Verlag
    Preis: 16,99€
    Seiten: 350
    ISBN:  978-3-570-16460-0

    Inhalt“Meine Schwester ist das gestohlene Meisterwerk. Ich bin nur die Fälschung.“

    Mari ist drei, als ihre Schwester in einem Kaufhaus spurlos verschwindet. Seit Mari sich erinnern kann, schwebt der Schatten der verlorenen Tochter über der Familie und lässt die Verschwundene beinahe realer scheinen als sie selbst. Als Annika nach zwölf Jahren wie aus dem Nichts wieder auftaucht, sind alle überfordert von diesem Geistermädchen, das verschlossen, unzugänglich und geheimnisvoll ist. Während die Eltern krampfhaft heile Welt spielen, fühlt Mari sich mehr und mehr verdrängt. Bis ihr irgendwann nichts anderes übrig bleibt, als selbst zu verschwinden. Zusammen mit ihren Freunden Clementine und Ole macht sie sich auf einen irrwitzigen Trip nach Italien – um am Ende doch zurückzufinden.   

    Meine Meinung:

    Ich bin durch den Klappentext auf das Buch aufmerksam geworden, es hat sich richtig gut angehört, deshalb MUSSTE ich dieses Buch einfach lesen.
    Auch das Cover konnte mich von beginn an überzeugen. Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut.

    Leider wurde ich einwenig enttäuscht, das Buch war gar nicht so wie ich es erwartet hatte.
    Ich fand dass in dem ganzen Buch einfach allgemein Spannung fehlte. Auch ist nicht wirklich etwas passiert. Das lag allerdings nicht an dem Schreibstil der Autorin, nein, den fand ich sogar mit am besten an dem ganzen Buch.
    Jedes Kapitel War zudem mit ein paar 'Gedanken' der Protagonisten überschrieben. Was ich sehr  schön.

    Beim lesen ist die ersten 250 Seiten allerdings recht wenig passiert.
    Maris Schwester Annika ist wieder aufgetaucht und das wars eigentlich. Mehr nicht. Klar, gab es da ein paar Dinge die passiert sind aber nichts nennenwertes.
    Erst auf den letzten 100 Seiten wurde das Buch dann doch noch spannend. So, dass ich die letzten Seiten recht schnell weggelesen habe.
    Trotzallem  bin ich mir nicht so ganz sicher was ich von dem Buch halten soll.
    Das was der Klappentext verspricht, passiert nämlich nur auf den letzten 100 Seiten. Auch die Personen in dem Buch waren mir nicht ganz so sympathisch. Ich konnte mich einfach nicht richtig mit ihnen identifizieren.

    Fazit:
    Tolles Buch, das leider einige Schwächen hat.
    Deswegen kann ich auch leider nur

    3,5 von 5 Sterne geben

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    Einhornkekss avatar
    Einhornkeksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Interessanter Jugendroman - etwas leichtes für nebenbei
    Interessaner Jugendroman

    Inhalt
    Mari ist drei, als ihre Schwester in einem Kaufhaus spurlos verschwindet. Seit Mari sich erinnern kann, schwebt der Schatten der verlorenen Tochter über der Familie und lässt die Verschwundene beinahe realer scheinen als sie selbst. Als Annika nach zwölf Jahren wie aus dem Nichts wieder auftaucht, sind alle überfordert von diesem Geistermädchen, das verschlossen, unzugänglich und geheimnisvoll ist. Während die Eltern krampfhaft heile Welt spielen, fühlt Mari sich mehr und mehr verdrängt. Bis ihr irgendwann nichts anderes übrig bleibt, als selbst zu verschwinden. Zusammen mit ihren Freunden Clementine und Ole macht sie sich auf einen irrwitzigen Trip nach Italien – um am Ende doch zurückzufinden.

    Rezension 
    Ich muss sagen ich mag Mari. Ein 15 Jähriges Mädchen was in der Pubertät steckt und dann taucht aus dem Nichts die Schwester wieder auf. Das Leben der Familie wird komplett auf den Kopf gestellt und niemand weiß mit der Situation umzugehen. Mari muss zurück stecken und reagiert trotzig und teilweise sehr nervig. Was sie aber nur umso sympathischer macht, da es mich an meine Jugend erinnert. Das Auflehnen gegen die Entscheidungen der Eltern, das plötzliche Interesse an Jungs und dann der Trip mit ihren zwei Freunden Clementine und Ole nach Italien.
    Das Cover des Buches spiegelt Mari sehr gut wieder. Verschwommen und hinter einer unsichtbaren Wand, als ob sie nicht wirklich existiert.

    "Ich will weglaufen, aus dem Fenster klettern, die Türe hinter mir zuknallen. Die Welt hat plötzlich ihre Konturen verloren, und ich will, dass sie sich wieder scharf stellt." 

    Als Annika wieder zurück in die Familie kommt, verschwindet Mari mehr und mehr hinter dieser Wand.
    Annika war mir von Anfang an etwas suspekt. Sie wirkte so unnahbar, arrogant und auf einer gewissen Art und Weise auch bösartig durch ihr Verhalten. Am Ende habe ich sie dann doch lieb gewonnen, nachdem sie sich geöffnet hat und endlich in der Familie so richtig angekommen ist.

    Ein wichtiges Element in der Handlung ist die "Therapiegruppe" zu der Mari regelmäßig muss, für Kinder, deren Geschwister verschwunden oder verstorben sind. Dabei empfindet Mari kaum Traurigkeit, da sie immer das Gefühl verspürt, bloß den Ersatz für ihre große Schwester zu spielen. Als Annika dann doch wieder auftaucht, glaubt Mari, dass es keinen Platz mehr für sie gibt und verschließt sich immer mehr vor ihren Eltern und Freunden, bis sie es irgendwann nicht mehr aushält. Die im Klappentext angesprochene Italienreise kommt dabei meiner Meinung nach viel zu kurz, ich hatte eher erwartet, dass sie ein Hauptpunkt in der Handlung darstellt.
    Durch die gewählte Erzählperspektive (Mari`s Sicht) wurde auch der Einblick in die anderen Charaktere erschwert und oftmals habe ich mich einfach nur gewundert, was in deren Köpfen eigentlich vorgeht. 

    Als ich erfahren habe, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar bekomme habe ich mich sehr gefreut. Der Klappentext klang einfach super interessant, wie ein kleines Abenteuer unter pupertierenden Freunden. Und dann noch die Geschichte um Annika, die nach zwölf Jahren wie aus dem Nichts wieder auftaucht und zu ihrer Familie zurück kehrt.

    Nun was soll ich sagen, ich bin ziemlich hin und her gerissen nach beenden des Buches.
    Auf der einen Seite waren der Schreibstil und die Aufmachung wirklich super, sodass man schnell durch die Seiten kam und es nicht stockte, doch auf der anderen Seite hatte ich bis zu den letzten hundert Seiten das Gefühl das einfach nichts passierte. Die ganze Handlung hat sich die ganze Zeit auf der Stelle gedreht und wenn mal was passiert ist, war das ganze nach ein paar Seiten wieder vorbei. 
    Der Klappentext ist sehr irreführend, da ich am Anfang dachte, dass es sich um den Trip nach Italien handelt, doch das sind vielleicht etwas mehr, als fünfzig Seiten und die sind auch relativ am Ende. Aus diesem Trip hätte man viel mehr machen können.

    Insgesamt ist "Mädchen aus Papier" ein interessanter Jugendroman. Es werden viele wichtige Themen aufgegriffen, vielleicht jedoch ein paar zuviele. So ist leider nicht genug Platz in der Handlung das gesamte Spektrum darzustellen. Es lässt sich leicht und flüssig lesen und die dargestellten Dialoge wirken wie aus dem echten Leben. Wer etwas leichtes für nebenbei sucht liegt mit Sina Flammang's Jugendroman auf jeden Fall richtig!

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    meine_bueecherwelts avatar
    meine_bueecherweltvor einem Jahr
    Rezension 'Mädchen aus Papier' von Sina Flammang

    Allgemeine Informationen: 
    Name: Mädchen aus Papier 
    Autor: Sina Flammang 
    Verlag: cbt-Verlag 
    Seitenanzahl: 346 


    Kurzbeschreibung: Mari ist drei, als ihre damals fünfjährige Schwester in einem Kaufhaus spurlos verschwindet. Seit Mari sich erinnern kann, schwebt der Schatten der verlorenen Tochter über der Familie und lässt die Verschwundene beinahe realer erscheinen als sie selbst. Als Annika wie aus dem Nichts wieder auftaucht, sind alle überfordert von diesem Geistermädchen, das verschlossen, unzugänglich und geheimnisvoll ist. Während die Eltern krampfhaft heile Welt spielen, fühlt Mari sich mehr und mehr verdrängt. Bis sie selbst beschließt, zu verschwinden. Zusammen mit ihren Freunden Ole und Clementine begibt sie sich in einem Benz auf einen verrückten Trip, der weit mehr ist als eine Reise nach Italien... 


    Meine Meinung: Ich hatte das Buch schon sehr oft auf Bookstagram gesehen und habe mich sehr darüber gefreut, es als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt zu bekommen (Danke nochmal an den cbt-Verlag!); vor allem, da sich die Story wirklich toll angehört hat. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt - was ich jetzt aber noch einmal näher erklären werde.


     Zu Beginn muss ich anmerken, dass der Klappentext meiner Meinung nach ziemlich irreführend ist. Ich hatte mit eigentlich damit gerechnet, dass die Reise von Mari und ihren Freunden im Mittelpunkt steht, was jedoch nicht stimmt. Ich wurde immer ungeduldiger und musste am Ende feststellen, dass sich der Trip nach Italien auf ca. 50-100 Seiten begrenzt, also nicht wirklich ausführlich beschrieben wurde.
     Es war insgesamt so, dass mir viele Sachen einfach nicht tiefgehend genug beschrieben wurden. Ich hätte zum Beispiel sehr gerne mehr über ihre Gefühle zu Niklas/Ole gelesen oder mehr Informationen über Clementines Essstörung bekommen. 
    Bevor die Jugendlichen weggefahren sind, hat es sich für mich angefühlt, als würde in dem Buch rein gar nichts passieren. Es war ziemlich eintönig und langweilig, sodass ich mich teilweise wirklich durchquälen musste. Zwar waren der Anfang und das Ende des Romans gut; das konnte für mich aber leider auch den Rest nicht ausgleichen.
    Selbst der tolle Schreibstil der Autorin konnte für mich irgendwann nichts mehr rausreißen. Es war aber auf jeden Fall so, dass vor allem der Schreibstil das Buch erträglich gemacht haben. Sina Flammang hat wirklich ein Talent dafür, Dinge und Personen zu umschreiben, dass man sie sich wirklich bildlich vorstellen kann. Dafür gibt es also einen Pluspunkt von mir! 


    Kommen wir zu den Charakteren... Erst einmal zu der Protagonistin. Mari war für mich manchmal echt unerträglich. Sie hat nur gemotzt, niemanden an sich rangelassen und mich schlichtweg genervt. Ich kann zwar verstehen, dass das für alle beteiligten - vor allem für sie - eine schwierige Situation war, das rechtfertigt aber keineswegs ihr Verhalten. Sie hat Annika nicht mal eine Chance gegeben und sich eher benommen wie eine sechsjährige, anstatt wie eine fünfzehnjährige. 
    Alle anderen Charaktere konnten mich mehr für sich begeistern. Ole war da für mich ganz weit vorne. Ich konnte seine Gefühle und seine Launen echt gut nachvollziehen und habe in Italien mit ihm gelitten. Auch die Eltern, Annika und Clementine waren realistisch und sympathisch. Selbst 'Lattischa' gefiel mir besser als Mari.


    Abschließend noch etwas zu dem Cover und dem Titel: Das Cover ist wunderschön und passt wirklich gut zu dem Buch. Bei näherem Hinsehen fällt einem auf, dass die Scheibe, hinter welcher das Mädchen steht, nicht sauber ist und überall Flecken aufweist - solche Details finde ich wirklich gut. Auch der Titel ist in meinen Augen perfekt. 



    Fazit: Bei diesem Buch bin ich mir echt unsicher. Der Schreibstil war wunderbar und authentisch und die Sprüche vor jedem Kapitel haben mir echt gut gefallen! Außerdem waren der Anfang, sowie das Ende relativ stark. Das kann aber nicht die Tatsache ausgleichen, dass in dem Buch so gut wie nichts passiert ist und es mich nicht fesseln konnte. Mari war nervig und hat mir zu viel gemotzt. Insgesamt muss man das Buch nicht gelesen haben, wenn einen aber dieses Thema interessiert, könnte man es sich mal vornehmen. 
    2/5 Sterne

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